Martin Straubinger

Das Institute of Culinary Art hat mit Martin Straubinger, Leiter BMW Gastronomie in Deutschland und Österreich und Vorsitzenden des Deutschen Instituts für Gemeinschaftsgastronomie (DIG) ein neues Mitglied im Beirat.

Martin Straubinger ist fest etabliert in der Gemeinschaftsverpflegung. Nicht nur in seiner Funktion als Leiter der Gastronomie von BMW für Deutschland und Österreich, sondern auch als Vorsitzender des DIG, des Deutschen Instituts für Gemeinschaftsgastronomie e.V.

Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft der Gemeinschaftsgastronomie ist für Martin Straubinger die Qualifizierung und Ausbildung von Mitarbeitern. Der demographische Wandel ist für ihn ein großes Thema – ebenso wie die Nachwuchsförderung, Qualifikation und Weiterbildungschancen

Bei der Qualifizierung der Mitarbeiter sieht er für die Betriebe die Herausforderung, gut motivierte und fundiert ausgebildete Mitarbeiter zu finden und zu halten – Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren. Das gelingt seiner Ansicht nach nur mit zeitgemäßen Weiterbildungsprogrammen und der Unterstützung der Arbeitgeber bei der Aus- und Weiterbildung.

Mit seiner Tätigkeit im Beirat des Institut of Culinary Art möchte Martin Straubinger die Kooperation zwischen dem DIG und dem ICA verstärken und die Initiativen des ICA und der ICA Academy unterstützen.

„Das ICA ist seit seiner Gründung zum Vorreiter in der zeitgemäßen Weiterbildung für das Gastgewerbe geworden“, so Straubinger. „Mit seinem nachhaltigen Ansatz, Talente zu fordern und zu fördern und dabei die Wertschöpfung und Betriebswirtschaft in den Vordergrund zu stellen, verfolgt das ICA die richtigen Schritte.“

Laurentiustag Verband der Köche Deutschlands

Großer Deutschland-Treff der Weißen Zunft beim 27. Laurentiustag
Vom 17. bis 19. August 2012 sind hunderte Köchinnen und Köche vom Verband
der Köche Deutschlands e. V. (VKD) zu Gast in Rheinsberg, um hier das
traditionsreiche Fest der Weißen Zunft für ihren Schutzpatron, den heiligen
Laurentius, zu feiern. Rheinsberg und die Region mit dem Verein Ruppiner
Köche von 1992 e. V. sind erstmals Gastgeber des eindrucksvollen deutschlandweiten
Tages der Köche, der in diesem Jahr bereits seine 27. Auflage erlebt.

Im idyllischen Rheinsberg in der wald- und seenreichen Mark Brandenburg
sind Touristen und Besuchergruppen aus Nah und Fern alltäglich. Vom 17. bis
19. August 2012 erobert jedoch eine ganz besondere Gästeschar das malerische
Städtchen. Aus allen Teilen Deutschlands reisen Köchinnen, Köche, Azubis im
Kochberuf, Freunde der Kochkunst und Partner des Verbandes der Köche
Deutschlands e. V. (VKD) an. Sie schmücken Rheinsberg mit dem strahlenden
Weiß ihrer Kochhüte und Kochjacken und feiern hier beim 27. Laurentiustag
das jährliche Fest der Köche zu Ehren ihres Schutzpatrons.

Gastgeber des Laurentiustages 2012 ist der Verein Ruppiner Köche von 1992
e. V. mit dem 1. Vorsitzenden Andreas Rohde. Er begrüßt die Teilnehmer
gemeinsam mit dem Präsidenten des VKD, Robert Oppeneder, Landrat Ralf
Reinhardt und Bürgermeister Jan-Pieter Rau.
Die VKD-Partner METRO Cash & Carry, WÜSTHOF Dreizackwerk Solingen,
BOHNER® Küchentechnik, KÜCHE und Nestlé Professional unterstützen das
Fest ebenso, wie die Stadt Rheinsberg, der Landkreis Ostprignitz und regionale
Partner des Vereins Ruppiner Köche.

Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten ist vorbereitet.
Ab 16 Uhr am Freitag, dem 17. August, kommen die Teilnehmer des
Laurentiustages auf der Terrasse des IFA Hafendorf-Hotels zusammen.
Weithin sichtbar markiert der riesige weiße Kochhut des Verbandes der Köche
Deutschlands e.V. den Treffpunkt – eine gute Gelegenheit, um Kollegen
wieder zu sehen und mit den Mitgliedern von Präsidium, Vorstand und
Geschäftsführung des Verbandes in lockerer Runde ins Gespräch zu kommen.

Ab 19 Uhr sorgt der große Barbecue-Grill im Hotel-Innenhof mit für das
leibliche Wohl. Stimmung, gute Laune, Spaß und musikalische Abwechslung
verspricht die Brass Buffett-Hot Cooking Streetband.
Samstagmorgen ab 10 Uhr prägt das Weiß der Kochjacken und -hüte das Bild
der Rheinsberger Innenstadt. Hunderte Köche formieren sich auf dem
Kirchplatz und halten Einzug in die Laurentiuskirche, wo sie ab 10.30 Uhr
einen ökumenischen Gottesdienst feiern.

Im Anschluss bietet der Festzug der Köche den Einwohnern und Gästen der
Stadt ein spektakuläres Bild. Mit der Fanfarengarde Frankfurt Oder an der
Spitze ziehen die Weißmützen durch Rheinsberger Straßen und Gassen zum
IFA Hafendorf-Hotel. Hier begrüßen gegen 12.30 Uhr der Präsident Robert
Oppeneder und der Vorsitzenden des Vereins Ruppiner Köche, Andreas Rohde
die Teilnehmer des 27. Laurentiustages.

Ab 14 Uhr sorgt ein typisches, buntes Markttreiben für Kurzweil und
vielfältigen Genuss. Händler bieten ihre Waren feil, Kochkünstler verraten ihre
Tricks. Eine kleine feine Auswahl an Speisen und Getränken lockt zum
Probieren. Man kann entspannt schlendern, schauen, kosten, kaufen, mit
Kollegen plaudern und fachsimpeln.
Zeitgleich haben die Gastgeber vom Verein Ruppiner Köche sportliche Glanzlichter
zu Wasser und an Land vorgesehen. Zehn Boote sind für ein Drachenbootrennen
geordert. Und die Herausforderung an Land: Die aktuellen
Deutschen Fußballmeisterinnen vom 1. FFC Turbine Potsdam bitten kickende
Köche-Teams zum Turnier.

Mit einem Gala-Abend ab 19 Uhr in der Siegfried-Matthus-Arena, der
Festhalle des IFA Hafendorf-Hotels findet der Tag einen stimmungsvollen
Abschluss. Ein 3-Gänge-Menü, Musik und Tanz mit der Band King Cutti & the
Shortcuts sowie das exclusive Dessertbuffett versprechen schöne und
unterhaltsame Stunden.
Sonntag, der 19. August, ist für individuelle Besichtigungsprogramme und die
Heimreise vorgesehen. Eigens für die Gäste des traditionsreichen
Laurentiustages hat das IFA Hafendorf-Hotel vielfältige Pakete mit Kutschund
Planwagenfahrten, Rad-, Kajak- und Kanutouren, Stadtführungen und
Wellnessangeboten zusammengestellt.
Erstmals richtete der Verband der Köche Deutschlands e. V. den bundesweiten
Laurentiustag 1986 in Heidelberg aus. Seitdem gestaltet jedes Jahr ein anderer
Zweigverein des Berufsfachverbandes das Fest.

Ursula Hudson und Gisela Bautz

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung von Slow Food Deutschland e. V. am Sonntag in Köln wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt, mit Ursula Hudson als erster Vorsitzenden.

Sie war in der letzten Amtsperiode zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden und führt den Verein bereits seit Frühjahr 2011 nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Andreas Eichler. Als stellvertretende Vorsitzende kommt Gudrun Schnitzler aus dem Convivium Lübeck neu in den Vorstand.

Der bisherige Schatzmeister Rupert Ebner wurde von der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Als Beisitzer im Vorstand wurden Gisela Bautz aus dem Convivium Freiburg und Robert Friedenberger aus dem Convivium Ulm neu in den Vorstand gewählt. Hanns-Ernst Kniepkamp, bisher Beisitzer im Vorstand, hat für die nächste Amtsperiode nicht mehr kandidiert.

Für die genannten Mandatsträger entschied sich jeweils eine deutliche Mehrheit der Stimmberechtigten in der Versammlung. Die Amtszeit des neuen Vorstands von Slow Food Deutschland beträgt zwei Jahre.

Kandidaten für „Berliner Meisterköche 2011“ nominiert

24 Köche, Sommeliers und Maîtres aus Berlin und Brandenburg sind in den
fünf Kategorien „Berliner Meisterkoch 2011“, „Brandenburger Meisterkoch
2011“, „Aufsteiger des Jahres 2011“, „Berliner Maître 2011“ und „Berliner
Sommelier 2011“ nominiert. Die Jury aus Gourmet-Journalisten und
Fachvertretern, hat die Liste zusammengestellt.

Beim Juryvorsitz wurde zum 15. Jubiläum der „Berliner Meisterköche“ ein
Generationswechsel vollzogen: Die Jury wählte Dr. Stefan Elfenbein
einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er zählt zu den Jüngsten in der
Jury und ist Autor für das Magazin „Der Feinschmecker“. Gleichzeitig bat
die Jury ebenso einstimmig den Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Dieter
Großklaus, Chaîne des Rôtisseurs, als aktives Mitglied der Jury weiterhin
seine Erfahrung und Expertise einzubringen. Dr. Stefan Elfenbein nahm die
Wahl zum Vorsitzenden der Jury gern an, Prof. Dr. Dieter Großklaus wird
sein Jury-Mandat mit Engagement und Freude weiterführen.

Die Jurywahl der „Berliner Meisterköche 2011“ wird im September bekannt
gegeben. Am 5. November 2011 werden die „Berliner Meisterköche 2011“ bei
einem Gala Diner im Inter-Continental Berlin geehrt.

Für den Titel „Berliner Meisterkoch 2011“ wurden Daniel Achilles,
„reinstoff“, Matthias Diether, “First Floor”, Hotel Palace Berlin, Sonja
Frühsammer, „Frühsammers Restaurant“, Marco Müller, „Weinbar Rutz“, Hendrik
Otto, „Lorenz Adlon“, Hotel Adlon Kempinski Berlin, nominiert.

In der Kategorie „Brandenburger Meisterkoch 2011“ wurden Marco Giedow,
„Alte Schule”, Reichenwalde, Tom Petzold, „Villa Seeblick“, Falkensee,
Jean- Pierre Pothier, „Feinkostinsel am Märkischen Meer“, Bad Saarow, Thore
Redepenning, „Restaurant im Schloss Ribbeck”, Ribbeck, Carsten Rettschlag,
„Restaurant Juliette“, Potsdam, nominiert.

Als mögliche „Aufsteiger des Jahres 2011“ wurden Sebastian Frank,
„Horváth”, Stephan Garkisch, „Restaurant Bieberbau“, Matthias Gleiß,
„Restaurant VOLT“, Andreas Lochner, „Restaurant Lochner“, Sascha Ludwig,
„Filetstück“, nominiert.

„Berliner Maître 2011“ können Katharina Bambach, „Filetstück“, Chantal
Grabow, „Restaurant e.t.a. hoffmann“, Andrea Güttes, „Fischers Fritz“, The
Regent Berlin, Boris Häbel, Lorenz Adlon, Hotel Adlon Kempinski Berlin,
Heike Seebaum, „Altes Zollhaus”, werden.

Vier Kandidaten wurden für den Titel „Berliner Sommelier 2011“ nominiert:
Peter Frühsammer, „Frühsammers Restaurant“, Michael Köhle, „Hugos“,
InterContinental Berlin, Felix Voges, FACIL, The Mandala Berlin, Robert
Wiese, „Restaurant e.t.a. hoffmann“.

Frischer Wind bei SlowBaking e.V.

Neuer Vorstand gewählt

Der Verein „SlowBaking e.V.“ hat am vergangenen Samstag am Rande der Südback auf
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Neue erste
Vorsitzende ist die Bäckermeisterin Anke Kähler, ehemals Projektleiterin bei Bioland, neuer
zweiter Vorsitzender der Bäcker und Dipl. Betriebswirt Dominique Huth aus Limburg. In den
erweiterten Vorstand wurden die Bäckermeister Wolfgang Geisen, Neuwied, Markus
Hönnige, Weinsberg, Jürgen Lenzer, Lauingen sowie der Konditormeister Wolfgang von der
Heide, Willingen benannt.

Der neue Vorstand knüpft mit viel positiver Energie an die Inhalte aus der Gründungsphase
des Vereins an. Der Erfahrungsaustausch, die fachliche Weiterbildung, eine ehrliche und
faire Kommunikation nach Innen und Außen gehören zu den Grundsätzen der neuen
Vorstandsmitglieder. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Internationalen
Kompetenzzentrum Richemont in der Schweiz sowie eine inhaltliche Orientierung an der
Slow Food Bewegung gehören zu den Leitideen des dynamischen Teams.
Die neue
Vorsitzende skizzierte die Vision und die zukünftigen Aufgaben des Vereins unter der
Überschrift: „Wir SlowBaker setzen auf eine Backtechnologie mit menschlichen
Grundsätzen. Statt die Hände und den Kopf überflüssig zu machen, wird sie uns helfen,
kreativer und produktiver zu werden als wir es je waren. Zur Kultur unserer
qualitätsorientierten, traditionellen Backwarenherstellung gehört untrennbar Offenheit und
Fairness im Umgang miteinander und im wirtschaftlichen Handeln.“
Gegenwärtig gehören dem Verein rund 150 Mitgliedsbetriebe an. Nach der Abwahl des
ersten Vorsitzenden Ingo Rasche ist ein erstes Ziel des neu gewählten Vorstands, durch
eine an den Interessen der Handwerksbetriebe ausgerichtete Arbeit, die ehemaligen
Mitglieder des Vereins zurück zu gewinnen.

www.slowbaking.de

DEHOGA begrüßt gerichtliche Bestätigung des Hausverbots gegen NPD-Chef Voigt

Kein Bett für Rechtsextreme – DEHOGA begrüßt gerichtliche Bestätigung des Hausverbots gegen NPD-Chef Voigt / Hotelier hat volle Unterstützung des Verbandes

Ein Hotelier in Bad Saarow war nicht bereit, den Vorsitzenden der NPD Udo Voigt in seinem Hotel zu beherbergen.
Die dagegen gerichtete Klage von Voigt wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte wurde vom Gericht in Frankfurt/Oder abgewiesen.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) zeigte sich nach der Urteilsverkündung am Dienstag zufrieden:

„Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichtes. Unsere Berufung ist Gastfreundschaft und verträgt sich nicht mit ausländerfeindlichen Parolen

bestimmter rechter Gruppierungen“, sagte DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges in Berlin. „Wir haben kein Problem mit Ausländern,

sondern ohne.“

Die Aufnahme von Mitgliedern extremistischer Gruppierungen sei eine Gewissensfrage, die jeder Hotelier für sich beantworten müsse. Ein Hotelier,

der eine solche Reservierung ablehne, verhalte sich korrekt und habe die volle Unterstützung des Verbandes. „Auf Grundlage des Bürgerlichen

Gesetzbuches herrscht in unserem Land Vertragsfreiheit. Der Unternehmer ist nicht verpflichtet, Verträge zu schließen“, erklärte Hartges.

Bereits in der Vergangenheit hatte sich der DEHOGA Bundesverband klar gegen jede Form von Extremismus positioniert. Bei Fragen und Problemen

bietet der Verband seinen Mitgliedern konkrete Hilfe an und berät betroffene Unternehmer.

Gourmet Report teilt nicht die Meinung des DEHOGAs und des Gerichts. Natürlich ist es unangenehm, mit Nazis in einem Hotel zu wohnen. Voigt war bereits schon einmal in diesem Hotel und hat sich unauffällig verhalten. Es ist unangenehm, mit lauten Proleten das Hotel zu teilen. Mir fallen noch diverse andere Gruppierungen ein, mit denen ich ungern das Hotel teile. Aber so lange diese Leute sich im Hotel benehmen, sollte es keinen Grund geben, ihnen nicht Obdach zu geben. Es kann nicht angehen, dass der Hotelier frei nach Gusto entscheiden darf. Trotzdem gelten unsere Sympathien dem Hotelier und nicht dem Nazi Boss.

Klage gegen Weinfondsabgabe abgewiesen

Klage gegen Weinfondsabgabe abgewiesen

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die Klage eines Winzers von der Mosel gegen die Abgabe an den Deutschen Weinfonds (DWF) abgewiesen. Nach Aussagen des vorsitzenden Richters der zuständigen Kammer hält das Gericht die Erhebung der Weinwerbe­abgaben nicht für verfassungswidrig.

“Wir freuen uns sehr, dass das Gericht unserer Argumentation offensichtlich weitgehend gefolgt ist“, kommentiert DWF-Vorstand Monika Reule das Urteil. Dies sei ein wichtiges Signal für alle Abgabepflichtigen sowie für weitere Verfahren.

„Des Weiteren gilt es zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abzuwarten, um diese genau zu analysieren“, sagt Reule. Das Urteil bestätige sie aber in ihrer Auffassung, dass ein schlagkräftiges Gemeinschaftsmarketing, das sich um die kontinuierliche Imagearbeit für deutsche Weine im In- und Ausland kümmert, angesichts des harten internationalen Wettbewerbs im Weinsektor, für die gesamte deutsche Weinwirtschaft unverzichtbar sei.

DLG gründet Fachausschuss für Wein

DLG gründet Fachausschuss für Wein

Dr. Roland Hinkel zum Vorsitzenden gewählt

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt einen Fachausschuss für Wein neu gegründet. Vom DLG-Vorstand und vom DLG-Fachzentrum Ernährungswirtschaft sind die ersten Mitglieder in das neue Fachgremium berufen worden. Die konstituierende Sitzung fand am 21. Juli in Frankfurt am Main statt. Zum Vorsitzenden haben die Mitglieder Dr. Roland Hinkel vom gleichnamigen Weingut aus Framersheim gewählt.

Die weiteren Ausschussmitglieder sind: Daniela Faller (Deutscher Raiffeisenverband), Monika Reule (Deutsches Weininstitut), Prof. Ruth Fleuchaus (Hochschule Heilbronn), Karl-Heinz Hirsch (Weinbauverband Württemberg), Dr. Klaus Rückrich (Deutscher Weinbauverband), Klaus Rufli (DLG TestService GmbH), Harald Sperling (Rheingauer Weinbauverband), Florian Weingart (Weingut Weingart, Spay) sowie Peter Wohlfarth (Badischer Weinbauverband).

Mit der Neugründung des Fachausschusses bietet die DLG der Weinbranche eine neue Plattform des überregionalen fachlichen Austausches. „Es ist Anspruch der DLG, mit Hilfe ihres weit gespannten Netzwerkes zwischen Wissenschaft, behördlichen Institutionen, Beratung, Wirtschaft und Praxis eine Plattform für den fachlichen Austausch zu bilden. Mit der Neugründung soll die bereits existierende fachliche Zusammenarbeit weiter intensiviert werden“, so der neue Ausschussvorsitzende Dr. Roland Hinkel.

Slow Food Dresden

Turnusmäßig führte das Convivium Dresden von der Slowfood Bewegung am 04.03.2008 seine Mitgliederversammlung durch. Auf der Tagesordnung stand die Wahl eines neuen Vorsitzenden und seiner Stellvertreter.

Der langjährige Vorsitzende der Vereinigung Georg Schenk stand aufgrund seiner anderweitig vielfältigen Inanspruchnahme nicht mehr zur Verfügung. Gewählt wurde der Bautzener Rechtsanwalt Arno Glauch, vormals Stellvertreter.

Zu den neuen Stellvertretern für den Vorsitz wurden Gudrun Rämisch und Georg Schenk gewählt.

Herr Glauch machte deutlich, dass er die zukünftigen Schwerpunkte des Engagements von Slowfood weiter darin sehe, dass Aufklärung über Geschmack und Ernährung erfolgt. Dabei gehe es insbesondere um den Schutz und die Förderung kleiner handwerklich betriebener Lebensmittelproduktion. Es müsse wieder mehr zu einer regionalen Lebensmittelerzeugung kommen, die saisonale Produkte bewusst zubereitet.

Die Geschmackserziehung für Kinder und die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hygienemuseum solle fortgesetzt und ausgebaut werden.

Des Weiteren werde auch das Oberlausitzer Genussfestival, welches im Jahr 2008 bereits zum 3. Mal stattfindet, weiter aktiv vom Convivium Dresden unterstützt. Die Gastronomen seien Mittler zwischen Erzeugern und Verbrauchern deren Aufgabe es auch sei, Bewusstsein für gesunde und regionale Küche schaffen. Dabei sei besonders wichtig, dass auf künstliche Aromaten und Geschmacksverstärker konsequent verzichtet werde.

www.slowfood.de/dresden

Robert Husli neuer V.I.C.-Vorsitzender

Der Verband der Internationalen Caterer in Deutschland
(V.I.C.) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 1. März 2007 Robert Husli von der apetito catering GmbH zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als sein Stellvertreter
wurde Hans-Georg Grüter von der SV Deutschland GmbH im Amt bestätigt. Der V.I.C.
ist ein Zusammenschluss der deutschen Tochterunternehmen international tätiger
Contract Caterer und Fachverband im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband
(DEHOGA Bundesverband).

Robert Husli wurde für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt und tritt die
Nachfolge von Dr. Horst de Haan von der Sodexho Catering & Services GmbH an.
„Ich freue mich auf diese neue, verantwortungsvolle Aufgabe und werde mich wie
mein Vorgänger intensiv für die Belange des V.I.C. einsetzen und bei der
Politik und in den Medien für die Branche kämpfen“, so der neue Vorsitzende.

Husli ist seit 15 Jahren Geschäftsführer bei apetito catering und in dieser
Funktion gleichzeitig Geschäftsführer apetito Frankreich. In Kanada absolvierte
er eine Catering-Ausbildung und ein begleitendes Studium; später in Deutschland
schloss er ein BWL-Studium an. Der Vollblut-Caterer führte über viele Jahre den
Verpflegungsbereich der kanadischen Streitkräfte.

Der stellvertretende Vorsitzende des V.I.C Hans-Georg Grüter ist seit Juli 2006
Vorsitzender der Geschäftsführung der SV Deutschland GmbH. Der gelernte
Diplom-Betriebswirt wirkt seit 1997 in verschiedenen Funktionen für die
SV Deutschland GmbH.

Die Mitgliedsunternehmen des V.I.C. – neben apetito catering und SV Deutschland
sind das die Compass Group Deutschland sowie Sodexho Catering & Services –
beschäftigen derzeit rund 25.000 Mitarbeiter. Am Gesamtumsatz des deutschen
Contract Cateringmarktes in Höhe von circa drei Milliarden Euro haben die
Mitglieder einen Anteil von rund 40 Prozent. Im Jahr 2005 betrug der
Netto-Umsatz der V.I.C.-Mitglieder rund 1,2 Milliarden Euro.

Der V.I.C. wurde im Oktober 2000 gegründet, um die Kräfte der Wachstumsbranche
Contract Catering in einer politischen Interessenvertretung zu bündeln und die
Anliegen der Branche auf nationaler und europäischer Ebene fachlich kompetent
zu vertreten. Seit Januar 2003 ist der V.I.C. als Fachverband Mitglied im
DEHOGA Bundesverband.