Savoir-vivre in Down Under

Luxus und Abenteuer im Outback: Individueller Service und hoher Komfort stehen bei den acht „Touren für Genießer“ aus dem FTI-Australienprogramm im Mittelpunkt. Die vier- bis zehntägigen Touren an der West- und Südküste sowie im Roten Zentrum und in Tasmanien werden meist von deutschsprachigen Auswanderern geführt. Wein-Degustationen, der Besuch einer Station der Royal Flying Doctors, Gourmet-Picknicks, Champagner-Sonnenuntergänge und Katamaranflüge sind Teil der Rundreisen. Untergebracht sind die Kleingruppen in ausgesuchten Hotels und Bed-and-Breakfast-Häusern. Der Geheim-Tipp von FTI Australienproduktmanager Siegmar Mönch sind Reisen auf die Insel Tasmanien, die dem australischen Kontinent südöstlich vorgelagert ist: „Im November beginnt die beste Reisezeit für Tasmanien. Für Naturliebhaber, Entdecker und Aktivurlauber ist die Insel ein Traumziel.“
Naturerlebnis Tasmanien: Heimat von Wallabies und Wombats

Under Down Under: Auf Tasmanien führt FTI zwei Genießer-Routen mit unterschiedlicher Länge durch. Tour eins zeigt in vier Tagen die Höhepunkte der Insel rund um die Hauptstadt Hobart im Südosten. Die 10-tägige Variante führt außerdem zu entlegenen Wasserfällen, einsamen Stränden und auf Wanderungen in die Wälder. Margret Anutha, Eigentümerin der Agentur Naturally Tasmania Tours, über die Teilnehmer der Genießertouren: „Unsere Gäste sind im Schnitt zwischen Mitte 30 und 50 Jahre alt. Das Backpacker-Alter haben sie hinter sich gelassen, doch auf der Suche nach Abenteuern sind sie immer noch. Unsere Touren bieten ihnen die gewünschte Mischung aus Komfort und Erlebnis.“ Ein Viertel der etwa 68.000 Quadratkilometer großen Insel sind als UNESCO Weltnaturerbe ausgewiesen. In der vielfältigen Landschaft Tasmaniens wechseln sich Regenwälder mit schneebedeckten Berggipfeln und Steilküsten ab. Nationalparks laden zum Wandern, zu Bootstouren und Strandspaziergängen ein. Beuteltiere mit klangvollen Namen wie Tasmanischer Teufel, Wallaby und Wombat sind auf den Tasmanien-Genießertouren ebenfalls zu beobachten – mit etwas Glück sogar beim Sundowner von der Terrasse einer stilvollen Lodge.

Die „Touren für Genießer“ sind bei FTI inklusive Übernachtung, vielen eingeschlossenen Mahlzeiten, Guide und Ausflügen ab 798 Euro buchbar. Bei der Tasmanien-Rundreise kosten vier Tage ab 825 Euro, zehn Tage ab 2.298 Euro.

www.FTI.de.

Pfifferlinge im Test – Häufig alte Pilze im Handel

Im Handel angebotene Pfifferlinge sind oft mit Vorsicht zu genießen. Häufig sind die beliebten Wildpilze schon alt und nicht mehr zum Verzehr geeignet. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung des WDR Ernährungsmagazins Servicezeit: Kostprobe. Im Test: Die Frische und Qualität von Pfifferlingen aus 20 Einkaufsstätten in Bochum, Düsseldorf, Köln, Krefeld und Wuppertal.
Gleich nach dem Kauf wurden die Pilzproben von einem Experten der Gesellschaft für angewandte Mykologie in Krefeld untersucht. Das Ergebnis: Nur ein Viertel der getesteten Pfifferlinge schnitt bei der Frischeprüfung „gut“ oder „zufrieden stellend“ ab, die übrigen drei Viertel wurden als „wenig zufrieden stellend“ oder „schlecht“ bewertet. Hiervon war die Hälfte wegen brauner, glitschiger, fauliger oder schimmeliger Stellen nicht mehr zum Verzehr geeignet. Die Pilzproben aus dem Supermarkt erhielten in der Regel noch schlechtere Noten als die meist lose Ware vom Wochenmarkt.

Die im Handel angebotenen Pfifferlinge stammen fast ausschließlich aus Importen, denn in Deutschland stehen die seltenen Wildpilze unter Artenschutz. Pfifferlinge dürfen hierzulande nur für den privaten Bedarf gesammelt werden. Gibt ein Händler „Deutschland“ als Herkunftsland an, ist daher davon auszugehen, dass diese Angabe falsch ist. Bei den 20 Testkäufen war dies immerhin viermal der Fall.

Hauptlieferländer für Pfifferlinge sind Weißrussland, Polen und Litauen. Auch fast 20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind Wildpilze aus bestimmten Regionen noch radioaktiv belastet. Bei der Radioaktivitätsmessung zeigten vier von 20 Proben im Test deutlich erhöhte Werte, eine Probe überschritt den EU-Grenzwert und war damit nicht verkehrsfähig.

Der Test der Servicezeit: Kostprobe zeigt auch: Verbraucher sollten beim Pilzkauf genau hinschauen. Nicht selten werden Pilze verschiedener Güte miteinander vermischt. Zweifelhafte Exemplare sollten zu Hause sofort aussortiert werden. Frische Pfifferlinge sind fest, gelbfleischig und eher trocken. Sie duften angenehm und haben einen aromatischen, leicht pfeffrigen Geschmack.

Die genauen Testergebnisse in: Servicezeit: Kostprobe, WDR Fernsehen, Montag, 05.09.2005, 18.20 Uhr

Fleischtest: jedes zweite Schnitzel am Ablauftag nicht mehr frisch

Mehr als ein Viertel der untersuchten Frischfleisch-Waren war am angegebenen Ablauftag sogar verdorben – Grund: Zu lange Haltbarkeitsangaben und Kühlvitrinen, die nicht richtig kühlen.
Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der von der AK im Juni untersuchten vorverpackten Schweinsschnitzel aus Supermärkten war nach dem Lebensmittelgesetz verdorben. Dazu kommt: Jede fünfte Probe wies bereits eine erhöhte Keimzahl auf, war aber noch nicht zu beanstanden. Nur etwas mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) der untersuchten Fleischproben war am Ablauftag noch völlig in Ordnung.

„Schnitzeljagd heißt für viele Konsumenten, dass sie am Freitag ein Schnitzel finden müssen, dass am Sonntag noch frisch ist – das Ergebnis unserer Untersuchung zeigt, dass das oft sehr schwierig ist“, sagt AK Konsumentenschützer Harald Glatz, „Vor allem bei Produkten, die nicht unter Schutzatmosphäre verpackt wurden, ist das Ergebnis heuer noch schlechter als im Vorjahr.“ Der Grund: Die angegebene Haltbarkeitsdauer ist in vielen Fällen völlig überzogen und wird oft sogar noch ausgedehnt. Zudem werden Frischfleisch-Waren in den Supermärkten oft bei zu hohen Temperaturen gelagert. Die AK fordert daher: Hersteller und Verpacker sollen auf den Etiketten realistische Haltbarkeitsdaten angeben, auf die sich die Konsumenten verlassen können. Die notwendigen Kühltemperaturen in den Supermarktvitrinen müssen lückenlos eingehalten werden und die amtliche Lebensmittelüberwachung muss die Einhaltung strenger kontrollieren.

Im Auftrag der AK Wien hat die Lebensmittelversuchsanstalt Blaasstraße im Juni in 15 Wiener Filialen von neun Supermarktketten insgesamt 15 Produkte vorverpackten Frischfleischs eingekauft und am angegeben Ablauftag organoleptisch und mikrobiologisch untersucht.

Mehr als ein Viertel der Fleischproben verdorben

Von den 15 Frischfleischproben waren sechs Produkte unter Schutzatmosphäre verpackt worden, dies war auf den Etiketten angegeben. Neun Produkte waren konventionell verpackt. Die angegebenen Haltbarkeitsdaten lagen ein bis drei Tage ab Kaufdatum. Am Ablauftag waren vier Proben (26,7 Prozent) im Sinne des Lebensmittelgesetzes nicht mehr genusstauglich – alle waren nicht unter Schutzatmosphäre verpackt. Drei Proben (20 Prozent) wurden zwar nicht beanstandet, wiesen aber bereits eine erhöhte Keimzahl auf und acht Proben (53,3 Prozent) waren in Ordnung. Eindeutig besser abgeschnitten haben Produkte, die unter Schutzatmosphäre verpackt waren: Von diesen sechs Produkten waren am Ablauftag fünf nicht zu beanstanden, nur ein Produkt wies eine erhöhte Keimbelastung auf.

In den Kühlvitrinen ist’s zu warm

Die Einhaltung der Kühltemperaturen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Qualität des Fleisches. Werden diese Temperaturen überschritten, verringert sich automatisch die Haltbarkeitsfrist. Die Angaben über die Haltbarkeit auf den Etiketten stimmen daher bei Überschreiten der Lagertemperatur nicht mehr. Der Konsument wird getäuscht. Frischfleisch sollte bei einer Temperatur von zwei bis vier Grad Celsius gelagert werden. Bei der AK Untersuchung wiesen 73 Prozent der Proben eine höhere Kerntemperatur als vier Grad auf, 40 Prozent sogar über sieben Grad – der Höchstwert lag bei 12,7 Grad.

AK fordert Sicherheit für die Konsumenten

Frischfleisch muss auch noch zum angegebenen Verbrauchstag eine ordnungsgemäße Qualität aufweisen.

+ Hersteller und Verpacker müssen realistische Haltbarkeitsdaten angeben und die Waren so lagern, dass sich die Konsumenten auf diese Daten auch verlassen können.

+ Die notwendigen Kühltemperaturen in Supermarkt-Vitrinen und die Kerntemperaturen der in den Vitrinen gelagerten Produkte müssen eingehalten werden.

+ Die Einhaltung der Vorschriften der Lebensmittelhygieneverordnung bezüglich der Lagertemperaturen muss im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung verstärkt kontrolliert werden, die vorgesehenen Sanktionen nach dem Lebensmittelgesetz bei festgestellten Verstößen müssen entsprechend wirkungsvoller werden.

Welche Früchte sind den Deutschen die liebsten?

Sieg für Äpfel und Bananen
Ist es vielleicht die Weisheit „An apple a day keeps the doctor away“ oder vielleicht die Tatsache, dass Bananen als natürliche Powerriegel gelten? Ist es der hohe Vitamingehalt, ihr günstiger Preis, ihre lange Haltbarkeit, ihre Vielseitigkeit oder ihre Verfügbarkeit, die diese Früchte bei den Deutschen so beliebt machen? All diese Punkte mögen eine Rolle spielen, denn Fakt ist, dass Äpfel und Bananen in der Liste der meistgekauften Obstsorten die Spitzenpositionen einnehmen.

Einer Umfrage von ACNielsen zufolge kauften im vergangenen Jahr 84 Prozent der Haushalte durchschnittlich rund 18 Kilogramm Äpfel. Das ist gut ein Viertel des Obstes, das über die Ladentheke ging. Fast genauso oft griffen die Deutschen zu Bananen, ganze 16 Kilogramm pro Haushalt. Außerdem scheinen Bananen seltener auf Vorrat gekauft zu werden, was jedoch nicht verwundert: Bananen reifen rasch nach und nicht jeder mag vollreife Bananen mit braunen Stellen? Mit deutlichem Abstand folgen in den Top Ten der am häufigsten gekauften Früchte diejenigen Obstsorten, deren Verfügbarkeit in erster Linie von der Saison abhängt. Weintrauben wurden 2004 von 68 Prozent der Haushalte gekauft, dicht gefolgt von Erdbeeren, deren Beliebtheit im Vergleich zu den Vorjahreszahlen zuzunehmen scheint. Mandarinen und Kiwis landeten auf Platz fünf und sechs und circa die Hälfte der befragten Haushalte gab an, im Jahre 2004 Orangen beziehungsweise Birnen gekauft zu haben. aid, Friederike Küter

Die meisten Deutschen nehmen Handy und Laptop mit in den Urlaub

Der Deutsche will auch im Urlaub mobil erreichbar sein. Sieben von zehn Befragten nehmen ihr Handy mit auf Reisen, ein Viertel sogar das Notebook. Mehr als jeder Dritte will am Strand das Foto-Handy nicht missen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Internet- Trendumfrage der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting und des Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement Inworks.
Die Seele baumeln lassen und trotzdem mobil erreichbar sein – das gehört offenbar für viele Deutsche zum Urlaub dazu. 70 Prozent nehmen das Handy mit. Jeder Dritte hat sogar ein Foto-Handy dabei. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl derjenigen, die ein Handy mit MMS-Funktion mitnehmen, um 13 Prozent gestiegen. In diesem wie im vergangenen Jahr nimmt rund jeder Vierte einen Handheld-PC oder ein Notebook mit.

Manche Urlauber fühlen sich immer im Dienst – der direkte Draht zum Chef ist einem Drittel der Reisenden wichtig. Für ihre Arbeitskollegen möchten 27 Prozent erreichbar bleiben. Neben dem Kontakt zur Firma soll im Urlaub vor allem die Kommunikation mit den Daheimgebliebenen nicht abreißen. Mehr als vier von fünf wollen mit den Eltern, drei Viertel mit Freunden mobil telefonieren oder mailen.

Die wichtigsten mobilen Geräte im Reisegepäck (Mehrfachnennungen möglich)

Handy: 71 Prozent
Foto-Handy: 37 Prozent
Handheld-PC: 28 Prozent
Notebook: 27 Prozent

Trotz mobiler Geräte hat die klassische Postkarte noch nicht ausgedient. Sieben von zehn Umfrageteilnehmern senden ihre Urlaubsgrüße auch per Post. Nur jeder Zehnte schickt eine SMS anstatt einer Ansichtskarte.