ISS GUT! Leipzig

ISS GUT! 2017: Branchentreff lädt zum zweiten Mal nach Leipzig ein – Einzige Fachmesse im Osten für den gesamten Außer-Haus-Markt spricht ein fachkundiges Publikum an

„ISS GUT!“ heißt es vom 5. bis 7. November 2017 wieder in Leipzig. Zum zweiten Mal sind Aussteller eingeladen, beim Branchentreff ihre Angebote für das Gastgewerbe und Ernährungshandwerk zu präsentieren. Als einzige Fachmesse in den neuen Bundesländern bildet die ISS GUT! den gesamten Markt der Außer-Haus-Verpflegung ab.

„Die erfolgreiche Erstveranstaltung 2015 hat bewiesen, dass die ISS GUT! den Nerv der Branche trifft“, kommentiert Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. „Die Messe erschließt einen Wachstumsmarkt in einer dynamischen Region. Industrie, Handel und Tourismus befinden sich im Aufwind. Gleichzeitig werden die Menschen immer mobiler. Infolgedessen steigt die Nachfrage nach Außer-Haus-Verpflegung – und dieser Entwicklung trägt die ISS GUT! Rechnung.“ So spricht die Fachmesse neben den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung sowie System- und Schnellgastronomie insbesondere auch das Snack-Segment an, das vor allem durch Bäckereien und Fleischereien realisiert wird.

Das Angebot der ISS GUT! umfasst Technik und Ausstattung, kulinarische Spezialitäten sowie Dienstleistungen und innovative Ideen, wie man Gäste umsorgen und verwöhnen kann. Besonderes Augenmerk gilt dem Thema heimische Erzeugnisse: Auf dem „Marktplatz Regionale Produkte“ finden Produzenten und Verarbeiter die ideale Plattform, um ihr Angebot vor einem qualifizierten Fachpublikum zu präsentieren. „60 Prozent der ISS GUT!-Besucher 2015 waren Top-Entscheider, rund 90 Prozent ausgewiesene Fachleute“, weiß Projektdirektorin Ulrike Lange. „Als Aussteller trifft man in Leipzig also genau die relevanten Zielgruppen: Experten mit großem Interesse an innovativen Produkten sowie Investitionsbereitschaft.“

Neben dem Ausstellungsangebot lädt das vielfältige Fachprogramm zu Information, Weiterbildung und Unterhaltung ein. Gemeinsam mit den DEHOGA-Landesverbänden Sachsen, Thüringen und Brandenburg wird erneut ein Vortragsprogramm zu aktuellen und brisanten Branchenthemen organisiert. Kochshows geben Anregungen speziell zur Zubereitung regionaler Produkte. Das Forum ISS GUT! Snack präsentiert Trend-Themen der frischen, mobilen Verköstigung in einem Food Court. Sonderschauen widmen sich Themen wie Tischkultur oder Food-Artistik. Berufswettbewerbe fordern sowohl Profis als auch den Nachwuchs dazu heraus, ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Weitere interessante Angebote gibt es beispielsweise rund um Kaffee und Bier, Food-Trucks und Street Food.

Die ISS GUT! findet vom 5. bis 7. November 2017 auf dem Leipziger Messegelände statt. Alle Informationen und Unterlagen für die Anmeldung als Aussteller sind im Internet unter www.iss-gut-leipzig.de/de/anmeldung/ zu finden.

Test: Wie Hotels bei Kinderbelegung abkassieren

Clever reisen! zeigt, wo und wie Familien ihren Urlaub günstig buchen

Dass Kinder kostspielig sind, ist keine Neuigkeit. Besonders deutlich wird das bei Reisen. Verpflegung, Ausflüge und vor allem die Hotelunterbringung werden schon mit einem Kind deutlich teurer. Auch die meisten Hotelbuchungsportale sind alles andere als familienfreundlich. Clever reisen! hat getestet, wie Hotels ihre Preise nach oben schrauben.

In hochpreisigen Hotels wird die zahlungskräftige Klientel meist überproportional zur Kasse gebeten, wenn Kinder mitreisen. Geprüft wurde daher die Buchbarkeit für drei Top-Resorts auf 14 Hotelbuchungsportalen.

Es fiel auf, dass die meisten Hotelbuchungsportale sich nicht besonders familienfreundlich zeigen. Oft fehlen die notwendigen Suchoptionen und Hotelbeschreibungen sind häufig mager, was Aktivitäten und Betreuung für Kinder angeht. Dreist ist die Tatsache, dass es in vielen Fällen ausreicht, ein Kind anzugeben, und gleich geht der Preis für dasselbe Zimmer deutlich nach oben.

Reisen mit Kindern: Preisanstieg von 50 Prozent
Für ein Hotel war es beispielsweise nicht möglich, Verfügbarkeiten für eine Belegung mit zwei Kindern zu finden. Doch selbst ein Kind unter zwölf Jahren hat den Preis für dasselbe Zimmer gleich um 26% nach oben getrieben. Zudem kommt es beim Preis oft darauf an, ob ältere oder jüngere Kinder dabei sind. Zum Beispiel werden die Hotelgäste in einem der abgefragten Resorts um bis zu 50% mehr erleichtert, wenn zu den zwei Erwachsenen ein vier Jahre altes und ein 14 Jahre altes Kind mitreisen.

Am Ende ergaben sich folgende Ergebnisse: Es gibt nicht DAS Portal für Familienreisen. „Urlauber sollten stets unterschiedliche Portale für Recherchen heranziehen“, rät Jürgen Zupancic, Clever reisen!-Chefredakteur. Preismäßig mit Abstand am günstigsten waren hotels.com und holidaycheck.de. Beliebte Portale wie ebookers.de, expedia.de oder booking.com waren teilweise erheblich teurer. „Familien sparen vor allem bei Portalen, die auch die Angebote der großen Reiseveranstalter anzeigen, denn für Familien bieten diese oft die besseren Pakete an, z.B. inklusive Frühstück für Alle“, so Jürgen Zupancic. Familien mit zwei oder mehr Kindern sollten auch das Hotel direkt kontaktieren und gezielt nach Special-Angeboten fragen. Einige Hotels gewähren eine Zimmerbelegung mit zwei Kindern zum selben Preis.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Auch wir berichteten schon über die Abzocke der Eltern: http://gourmet-report.de/blog/verreisen-mit-kindern/

Gordon Ramsay

Gordon Ramsay, Starkoch und stolzer Träger von elf Michelin-Sternen, ist zur Zeit nicht nur wegen seiner Kooperation mit David Beckham in aller Munde. Auch sein Kochevent im renommierten Forte Village Resort auf Sardinien ist gefragt. Am 2. Juli 2013 besteht für Hobbyköche die Möglichkeit, dem Meister bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Seine mit Schürze, Kochmütze und Notizblöcken ausgestatten Gäste begrüßt Gordon Ramsay um 17.00 Uhr in der Kochschule des Forte Gourmet Restaurants. Während der folgenden halbstündigen Darbietung bereitet Gordon Ramsay eine Auswahl an seinen Lieblingsgerichten zu und gibt dabei ausnahmsweise kostbar gehütete Rezepte preis. Bei Champagner und Canapés verfolgen die Hobbyköche die Fingerfertigkeit des Chefs und können Fragen stellen.

Um 20.00 Uhr begeben sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Abendessen ins legendäre Gordon Ramsay Restaurant. Das Kochevent kann ausschließlich mit mindestens vier Übernachtungen im Forte Village Resort gebucht werden. Der Preis pro Nacht beträgt im Il Borgo 625 Euro, im Royal Pineta 665 Euro, im Il Castello 735 Euro und im Hotel Villa Del Parco 1.045 Euro pro Person im Doppelzimmer. Das Angebot ist gültig von 30. Juni bis 4. Juli 2013 und umfasst täglich Halbpension-Verpflegung ohne Getränke.
www.fortevillageresort.com

Das Forte Village Resort liegt an der Südwestküste Sardiniens, rund 40 Autominuten vom Flughafen Cagliari entfernt. Die Vier- und Fünf-Sterne-Anlage besteht aus acht Hotels, deren Konzept sich vornehmlich an Familien richtet. Zudem bietet das Resort die größten Konferenz- und Tagungsstätten Sardiniens, wodurch sich Forte Village Resort auch ideal für Geschäftsreisen eignet. Das Resort verfügt über 21 verschiedene Restaurants, eines davon unter der Leitung des britischen Starkochs Gordon Ramsay.

BioFach 2013

Top-Themen in der Gastro-Branche: Bio und Regionalität – Ausser-Haus-Verpflegung gewinnt an Bedeutung – Weltleitmesse als Treffpunkt für Kochprofis und Küchenchefs

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Bio-Lebensmittel
– und das nicht nur in den eigenen vier Wänden. Bio steht für Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch für Genuss und Vielfalt.
Und so achten Restaurantgäste bei ihren kulinarischen Entdeckungsreisen neben Regionalität und anderen Nachhaltigkeitsaspekten zunehmend auf Bio-Qualität. Auch in der Außer-Haus-Verpflegung setzen immer mehr Unternehmen – so auch die NürnbergMesse als Veranstalter der BioFach – oder zum Beispiel Kindergärten und Schulen beim Catering auf Bio. Dieser Trend spiegelt sich auch auf der BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte, die das nächste Mal vom 13. bis 16. Februar 2013 stattfindet.

Die Empfehlung des Küchenchefs für Wissenshungrige: Gastro Forum, Gastro Lounge sowie ein Treffen mit den Bio-Mentoren. Und wenn der Kopf genug Futter bekommen hat, sollten Fachbesucher auch dem Gaumen etwas gönnen und die Menüs des Bio-Kochwettbewerbs BioToque genießen.

Rainer Roehl, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens für nachhaltige Verpflegungslösungen a’verdis: „Im Außer-Haus-Markt werden in Deutschland insgesamt gut ein Drittel der gesamten Lebensmittelausgaben getätigt. Der Bio-Anteil dürfte in diesem Marktsegment aber gerade einmal die 1 %-Marke streifen, liegt also deutlich unter dem des Handels. Bei vielen Bio-Großhändlern wächst aber der Umsatz mit Restaurants, Hotels und Großküchen inzwischen stärker als in anderen Bereichen. Wachstumstreiber sind insbesondere Kita- und Schulcaterer sowie Betriebskantinen.“

In Zusammenarbeit mit a’verdis, Münster (D), und dem BioMentoren-Netzwerk als Gastgeber gibt es auch 2013 wieder an zwei Messetagen der BioFach – Donnerstag 14. und Freitag 15. Februar, jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr – ein spezielles Gastro Forum für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Das Forum, das Teil des BioFach Kongresses ist, hat sich in wenigen Jahren zur bedeutenden nationalen und internationalen Informations- und Ideenbörse für den erfolgreichen
Bio-Einsatz im Außer-Haus-Markt entwickelt. Über 40 Referenten diskutieren und informieren in insgesamt 14 Veranstaltungen über Zukunftsfragen einer attraktiven, ökologischen und nachhaltigen Außer-Haus-Verpflegung. Die Gastro-Lounge lädt zum Netzwerken und Austausch unter anderem mit den Bio-Mentoren. Zu diesem Netzwerk gehören Gastronomen, Betriebsleiter, Küchenchefs und Einkäufer.
Sie repräsentieren durch verschiedene Funktionen, Betriebstypen und Regionen die gesamte Außer-Haus-Verpflegung in Deutschland.
Ab Mitte Dezember geht das umfassende Kongressprogramm mit personalisierbarem Kongressplaner unter www.biofach.de/kongress online. Zu den Themen des Gastro Forums zählen: „Der Bio-Außer-Haus-Markt in Deutschland und Europa“ mit Informationen zu Marktentwicklung, Erfolgsfaktoren und Praxisbeispielen sowie „Vom Bio-Zertifikat zur klimaneutralen Küche“ oder „Ökologische Schulverpflegung zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Nicht fehlen darf natürlich der Trend zum vegetarischen, zum fleischlosen Genuss. Dieser wird in zwei Veranstaltungen aufgegriffen: „Bio kann jeder – auch vegetarisch“ sowie „Veggietage in der Großverpflegung und Gastronomie“. Im Mittelpunkt stehen dabei Erfahrungen mit Veggie-Tagen, Tipps für die Speisenplanung und attraktive Rezeptideen der Bio-Spitzenköchin Mayoori Buchhalter, aber auch die Klimaverantwortung durch weniger Fleisch und mehr Bio.

Bio ist ein wichtiges Zusatzargument, das es Gästen wieder stärker zu vermitteln gilt. Rainer Roehl, a’verdis: „Nachhaltigkeit wird auch im Außer-Haus-Markt das zentrale Zukunfts-Thema sein. Doch in der Gastronomie steht Bio immer mehr mit anderen Nachhaltigkeitsthemen im Wettbewerb um die Wertschätzung der Restaurantbesucher. Manchen reicht die Nennung von regionalen Bezugsquellen oder konkreten Erzeugerbetrieben. Dies spricht die emotionale Ebene, die beim Essengehen wichtiger ist als beim Lebensmitteleinkauf, in der Regel stärker an als der Hinweis ‚aus ökologischer Erzeugung‘ oder ‚unser Bio-Menü‘.“

Profiköche im Wettbewerb: BioToque
Gäste begeistern Qualität, Geschmack und Kreativität. Genau damit überzeugen auch die Köche, die sich im Bio-Kochwettbewerb, BioToque, messen. Nach der erfolgreichen Premiere auf der BioFach 2012 geht
der Wettbewerb für Profi-Köche und Köchinnen des Anbauverbandes Bioland (D) in die zweite Runde. Prämiert wird das Kochteam, das regionale Bio-Küche am geschmackvollsten und kreativsten umsetzt.
Im Vorausscheid konnten die Profiköche zwischen einem vegetarischen und einem fleischhaltigen Warenkorb wählen. Alle Zutaten des Warenkorbs sind aus 100% Bioland-Qualität. Eine Fachjury bestehend aus renommierten Spitzenköchen, u. a. die Sieger des Bio-Toques 2012, und Experten aus der Gastronomie, bewertet die Kreativität, die Präsentation der Gerichte und die Kalkulation des Hauptganges.
Die Jury entscheidet bis Mitte Dezember 2012 über die Finalisten.
Ins Finale kommen 10 Kochteams mit je zwei Profiköchen. Dieses findet auf der BioFach 2013 statt. Vor den Augen des BioFach-Publikums bereiten die Profiköche ihre 3-Gänge-Menüs in der „Gläsernen Küche“ zu. Die Siegerehrung findet am Freitag, 15. Februar 2013 um 15 Uhr
in Halle 7 Stand 765-1 statt.

Interessierte finden weitere Informationen unter www.biotoque.de

Die Profiköche wetteifern in der „Gläsernen Küche“ (Halle 7 / Stand 765-1) um das geschmackvollste und kreative Bio-Menü am:
· Mittwoch, 13. Februar 2013, 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr
· Donnerstag, 14. Februar 2013, 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr
· Freitag, 15. Februar 2013, 9 bis 12 Uhr.

www.biofach.de

Neues aus der Ernährungsmedizin

Niedersächsisches Ernährungsforum in Oldenburg

Adipositas und rheumatische Krankheiten stehen im Fokus des
diesjährigen Ernährungsforums „Neues aus der Ernährungsmedizin“
am 12. Mai 2012 in Oldenburg. Die Veranstaltung wird auch in
diesem Jahr gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung e. V. (DGE), Sektion Niedersachsen und der Ärztekammer
Niedersachsen durchgeführt.

Die Zahl der Adipösen stieg in den vergangenen Jahren weltweit
dramatisch an. In Deutschland ist mittlerweile jeder fünfte
Erwachsene fettleibig. Inwieweit eine chirurgische Therapie bei
Adipositas eine Behandlungsalternative darstellt und wie eine
optimale Ernährungsberatung und Betreuung vor und nach dem
operativen Eingriff aussieht, erörtern Experten auf dem Forum.
Auch rheumatische Krankheiten stellen für viele eine
gesundheitliche Belastung dar: Allein unter Arthrose leiden 5
Millionen Menschen in Deutschland, von der Arthritis im
Kindesalter sind ca. 15 000 Kinder und Jugendliche betroffen.
Eine Ernährungsumstellung kann einen wichtigen Beitrag zum
Therapieerfolg leisten und die Lebensqualität der Patienten
erhöhen. Des Weiteren präsentiert das Projekt der DGE „Station
Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und
Rehakliniken“ die beiden DGE-Qualitätsstandards für die
Verpflegung in Krankenhäusern und in Rehabilitationskliniken.

Die Tagung findet am 12. Mai 2012 von 10.00 bis 15.00 Uhr im
Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg statt und richtet
sich an Ernährungsfachkräfte, Mediziner sowie Multiplikatoren aus
den Bereichen Gesundheit, Bildung und Prävention. Die
Teilnahmegebühr beträgt 30,00 EUR inkl. Pausengetränke.
Anmeldungen nimmt die Ärztekammer Niedersachsen bis zum 4. Mai
2012 entgegen (Tel. 0511 3802197, E-Mail mailto:gisela.kudra@aekn.de).

Gesund und lecker essen: Kitas kommen "IN FORM"

Das Bundesernährungsministerium und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zeichnen 34 städtische Kitas in Wiesbaden aus

Über ein ausgewogenes und leckeres Essen können sich 3600 Kinder in Wiesbaden freuen: In 34 Kindertagesstädten der Stadt wird künftig der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ umgesetzt. Hierfür erfolgte nun die Auszeichnung mit dem FIT KID-Logo. „Mit FIT KID sorgen wir im Rahmen unseres nationalen Aktionsplans “IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ dafür, dass den Kindern ein ausgewogenes und schmackhaftes Essen angeboten wird. Gerade im Kleinkindalter ist gesunde Verpflegung wichtig und für die Zukunft prägend“, sagte Bundesernährungsministerin Ilse Aigner anlässlich der Verleihung der FIT KID-Logos in Wiesbaden. Die Stadt Wiesbaden habe ein vorbildliches Verpflegungskonzept entwickelt und sei damit Vorreiter im Ernährungsbereich. „Ich hoffe, dass noch viele weitere Träger von Kindertageseinrichtungen die Zertifizierung in Anspruch nehmen“, sagte die Ministerin.

Um das FIT KID-Logo zu bekommen, müssen die Kitas den „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ nachweislich erfüllen. „Wir achten bei der Zertifizierung nicht nur auf die Lebensmittelauswahl und die Planung und Herstellung der Speisen, sondern auch auf die Raumgestaltung und die Ernährungsbildung. Zwölf der 34 Kindertagesstätten haben sich sogar den Nährstoffanforderungen gestellt und für die erfolgreiche Umsetzung die FIT KID-Premium-Auszeichnung erhalten“, sagte Dr. Dörte Folkers, Vorstandsvorsitzende Sektion Hessen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) anerkennend.

Bei der Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards wurden die beteiligten Küchenkräfte und Erzieherinnen erfolgreich durch die Verbraucherzentrale Hessen unterstützt. „Unsere Fortbildungen und Beratungen für die pädagogischen und hauswirtschaftlichen Fachkräfte und die Nährstoffoptimierung der Speispläne waren auch deshalb so fruchtbar, weil wir hier ein sehr engagiertes Team angetroffen haben, das bereits Erfahrung mit einer gesundheitsfördernden Ernährung in Kitas hat“, sagte Andrea Schauff von der Verbraucherzentrale Hessen.

Auch die Stadt Wiesbaden freut sich über das Ergebnis und die damit verbundene Auszeichnung. Axel Imholz, Sozialdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden betonte: „Gesunde Ernährung gehört seit vielen Jahren zur Philosophie unserer Wiesbadener Kindertagesstätten. Mit dem DGE-Qualitätsstandard und der FIT KID-Zertifizierung können wir die Qualität nicht nur absichern und weiterentwickeln, sondern auch den Eltern zeigen, wie viel Wert wir auf eine gesundheitsfördernde Ernährung legen.“

Den „DGE-Qualitätsstandard in Tageseinrichtungen für Kinder“ hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. im Rahmen von „FIT KID – Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas“ erstellt. Die Aktion wird gemeinsam von der DGE und den Verbraucherzentralen durchgeführt. FIT KID ist Teil von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung und wird durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.

Weitere Informationen zu den beiden Initiativen finden Sie unter www.in-form.de und www.fitkid-aktion.de

Frühbucherrabatte nicht immer Schnäppchen

Wer seinen Sommerurlaub frühzeitig – meist bis Ende März – bucht, wird für seine Entscheidung oft mit Preisnachlässen oder anderen Ver­günstigungen bei Unterkunft und Verpflegung belohnt. „Was auf den ersten Blick als Schnäppchen erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hingucken mitunter als Schmalspurangebot, bei dem eine Reihe zusätz­licher Kosten fällig werden“, warnt die Verbraucherzentrale NRW vor raschem Zuschlag.
Sie rät, Preise und Leistungsumfang von Frühbu­cherrabatte zu vergleichen und folgende Hinweise zu beachten:

Freiwillige Leistung: Ob ein Frühbucherrabatt gewährt wird, hängt vom jeweiligen Reiseveranstalter ab. Nachlässe oder Vergünstigun­gen können innerhalb eines Angebots auch unterschiedlich sein, etwa wenn ein Rabatt nur für bestimmte Unterkünfte eingeräumt wird.
Preisvergleich: Die einzelnen Posten eines Frühbucherangebots lassen sich nur bei gleichen oder ähnlichen Leistungen vergleichen. Kunden sollten ihr Augenmerk hierbei nicht nur auf den Preis, son­dern auch auf den Leistungsumfang richten. Eine Prüfung der Kon­ditionen offenbart zum Beispiel, ob im Angebot der Transfer vom Flughafen zum Hotel oder die All-Inclusive-Verpflegung enthalten ist. Aber auch ein Vergleich mit anderen Offerten kann sich lohnen: Denn viele Veranstalter bieten identische Leistungen an – etwa Flug und Unterkunft –, die bei dem einem Anbieter zum regulären Preis günstiger sind als bei einem anderen Veranstalter zum reduzierten Preis. Gewährt der günstigere Anbieter zusätzlich noch einen Nach­lass, kann der Preisvergleich unterm Strich eine Ersparnis von meh­reren hundert Euro betragen.

Preisgünstigstes Angebot: Wer keine Lust hat im Internet nach Schnäppchen zu jagen, sollte sich im Reisebüro nach dem billigsten Angebot fürs jeweilige Traumziel erkundigen. Die Reisevermittler müssen für die Preisdifferenz geradestehen, wenn sie nicht die preisgünstigste Variante für das gewünschte Reiseziel aus ihrem Sortiment heraussuchen. Im Streitfall sollten Kunden – etwa mit Hilfe eines Zeugen – jedoch nachweisen können, dass sie sich nach dem billigsten Angebot erkundigt haben.

Unverbindliche Katalogpreise: Auf die Preisangaben im Katalog ist inzwischen kein Verlass mehr. Reiseveranstalter können die Prei­se noch nachträglich ändern. Auch hier müssen potenzielle Urlauber nach konkreten Kosten und möglichen Nachlässen fragen.
Preiserhöhungen nach Buchung: Werden Trips länger als vier Monate vor Reisebeginn gebucht, können Veranstalter den Preis für Pauschalreisen im Nachhinein ebenfalls verändern. Nachträgliche Preiserhöhungen werden aufgrund einiger kundenfreundlicher Urteile jedoch bei Frühbucherangeboten kaum noch erhoben.

Reiserücktrittsversicherung: Bei frühzeitiger Buchung sollte in jedem Fall eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden. Der Versicherungspreis dafür ist im Vergleich zu den hohen Stornie­rungskosten ein Klacks. Allerdings werden Leistungen nur bei ver­traglich vereinbarten Risiken – wie unerwartete schwere Erkrankun­gen, Schwangerschaft oder Todesfälle von nahen Angehörigen – gezahlt.

Vollwertige Verpflegung am Arbeitsplatz

Informationsveranstaltungen zu den Qualitätsstandards für die
Betriebsverpflegung in Halle und Potsdam

Wie kann eine gesundheitsfördernde Verpflegung im Betrieb
angeboten werden und welche Maßnahmen sind dazu erforderlich?
Dies ist Thema zweier Informationsveranstaltungen des Projektes
„JOB&FIT – Mit Genuss zum Erfolg!“ zu den Qualitätsstandards für
die Betriebsverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE).

Berufstätige verbringen die meiste Zeit des Alltags an ihrem
Arbeitsplatz und nehmen dort in aller Regel mindestens eine
Mahlzeit zu sich. Umso wichtiger ist es, im Rahmen der
betrieblichen Gesundheitsförderung eine auf die Bedürfnisse der
Berufstätigen abgestimmte Ernährung anzubieten. Sie unterstützt
die Leistungsfähigkeit und hat langfristig das Potenzial, der
Entstehung ernährungsmitbedingter Krankheiten vorzubeugen. Ein
umfassendes Informationsangebot zu den angebotenen Speisen, zur
vollwertigen Ernährung oder auch zu verbreiteten
Lebensmittelallergien sollte die vollwertige Mittags- und
Zwischenverpflegung abrunden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht u. a. die Frage nach der
richtigen Lebensmittelauswahl, der entsprechenden
Speisenherstellung und wie eine zielgerichtete Gästekommunikation
in Betriebsrestaurants aussehen sollte. Darüber hinaus werden
Unterstützungsangebote bei der Umsetzung der Qualitätsstandards
und Zertifizierungsmöglichkeiten vorgestellt. Angesprochen sind
Verantwortliche der Betriebsverpflegung, des Betrieblichen
Gesundheitsmanagements und des Personalwesens.

Die Informationsveranstaltungen der Außenstelle Leipzig finden am
13. September 2011 im Landesinstitut für Schulqualität und
Lehrerbildung Sachsen-Anhalt in Halle und am 14. September
2011 im Bürgerhaus am Schlaatz in Potsdam jeweils von 10.00
bis 12.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen erteilt die Außenstelle Leipzig
des Referates Gemeinschaftsverpflegung und
Qualitätssicherung, Telefon: 0341 7111293, Fax: 0341
7111291, E-Mail: mailto:pilz@dge-leipzig.de,
http://www.jobundfit.de

Bio-Fachmessen Oktober 2011

Erweitertes Angebot für Gastronomie und GV auf BioSüd und BioNord 2011 – „Treffpunkt Gastronomie“ mit Beratung, Informationen, Kompaktseminaren und aktuellem Angebotsüberblick – 130 Aussteller mit Bio- und Service-Angebot für Hotellerie & Gastronomie

Am 02. Oktober 2011 ist es wieder soweit: zum dritten Mal öffnet die BioSüd auf dem Messegelände in Augsburg ihre Tore für interessierte Fachbesucher aus Bio- und Reformwarenhandel sowie Hotellerie & Gastronomie. Am 15. und 16. Oktober folgt die inzwischen achte BioNord in Hannover. Die Zahl der Aussteller ist auf beiden regionalen Fachmessen erneut angestiegen. Während auf der BioSüd 400 Aussteller gemeldet sind, liegt die Zahl auf der BioNord bei 375. Rund ein Drittel der Aussteller hält ein Angebot für Betriebe der Außer-Haus-Verpflegung bereit.
Zusätzlich steht der „Treffpunkt Gastronomie“ Fachbesuchern aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung für einen umfassenden Angebotsüberblick sowie als Kommunikations- und Informationsplattform zur Verfügung. Sowohl Bio-Einsteiger als auch Bio-Erfahrene haben hier die Möglichkeit, eine kostenlose Vor-Ort-Beratung in Anspruch zu nehmen, sich mit erfahrenen Kollegen auszutauschen und sich neue Denkanstöße für den eigenen Betrieb zu holen.

Konzipiert wird der „Treffpunkt Gastronomie“ von Rainer Roehl vom Beratungsunternehmen a’verdis und Stefanie Lange von der HGK Hotel- und Gastronomie-Kauf eG in Hannover.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr das Angebot noch passgenauer auf die Bedürfnisse der Zielgruppen ausbauen konnten. Zusätzlich zum Informations- und Beratungsangebot werden erfahrene BioMentoren Einblicke in die Praxis geben“, so Rainer Roehl, der über mehr als 20 Jahre Beratungserfahrung im Bio-Außer-Haus-Markt verfügt.

„Außerdem wird es auf BioSüd und BioNord wieder Kompaktseminare zu Beschaffung, Zertifizierung, Kommunikation und Nachhaltigkeit geben. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich das Thema BioBistro & Food to go für Naturkostfachhändler angeboten, die ein gastronomisches Konzept integrieren möchten“, ergänzt Stefanie Lange, die bei der HGK für den Bereich „Nachhaltigkeit in Hotellerie und Gastronomie – HGK Bio & Grüne Alternativen“ zuständig ist.

Auch Elisabeth Peters von der Projektstelle Ökologisch Essen beim Bund Naturschutz in Bayern unterstützt den „Treffpunkt Gastronomie“ in Augsburg erneut mit ihrem Know how. Sie berät seit mehr als zehn Jahren gastronomische Betriebe in München zum erfolgreichen Bio-Einsatz.
Im Norden wird das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen, das sowohl Landwirte als auch Verarbeiter und Vermarkter zur Umstellung auf ökologischen Landbau informiert, am „Treffpunkt Gastronomie“ präsent sein.

So bieten beide Fachmessen vielseitige Möglichkeiten, die für einen erfolgreichen Bio-Start bzw. Bio-Ausbau in der Außer-Haus-Verpflegung genutzt werden können:

Informationen über Lieferanten, Hersteller und deren Produkte
Beratungsleistung sowohl am Treffpunkt Gastronomie als auch bei
Verbänden wie z. B. Bioland oder Naturland
Praxis Know how von erfahrenen BioMentoren
Kompaktseminare zu ausgewählten Themen
Hallenführungen zu Ausstellern mit gastronomischem Angebot
Verkostungen von Bio-Produkten