VKI-Olivenöltest

Nicht alle sind „nativ extra“ –
Drei von 18 Ölen versprechen weit mehr, als sie bei näherer Begutachtung einhalten

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zog bei vergangenen Tests zu Olivenöl der höchsten Güteklasse nativ extra wiederholt bittere Bilanz: Kein einziges Öl war frei von Weichmachern und Schadstoffen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (P AK). In vielen Fällen bestand zudem der Verdacht auf unerlaubte Wärmebehandlung, die leicht fehlerhafte Öle qualitativ „verbessert“. Nun hat der VKI erneut Olivenöle der Klasse nativ extra einer genauen Prüfung unterzogen. Untersucht wurden 18 Öle der höchsten Güteklasse „nativ extra“.

„Im Großen und Ganzen haben die getesteten Olivenöle diesmal im Test etwas besser abgeschnitten als bei früheren Untersuchungen“, resümiert Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). „Nach wie vor aber ist nicht alles im grünen Bereich. So entsprechen drei von 18 Ölen nicht der angegebenen höchsten Güteklasse.“ Die Olivenöle von Bertolli, Carapelli und San Fabio (Penny) erhielten aufgrund eines Fehlgeschmackes, den Experten des Deutschen Olivenöl-Panels (DOP) attestierten, ein „nicht zufriedenstellend“. „Bei Bertolli und Carapelli kommt hinzu, dass bei diesen Ölen zwar italienisches Lebensgefühl vermittelt wird“, so Floss weiter. „Ein genauer Blick auf das Etikett zeigt aber, dass stattdessen eine Öl-Mischung aus mehreren EU-Ländern abgefüllt wurde.“
Das vierte mit „nicht zufriedenstellend“ beurteilte Produkt ist die Olivenöl-Eigenmarke von Billa. Bei dieser wurde ein hoher Gehalt des Weichmachers DEHP festgestellt. Billa reagierte aber umgehend und nahm die betroffene Charge nach dem Vorsorgeprinzip aus den Regalen.

Ebenfalls vier von 18 Olivenölen erhielten dagegen eine „gute“ Bewertung. Davon mit „Ja! Natürlich“ und „natürlich für uns“ zwei Bio- Eigenmarken des Handels sowie Iliada und Filippo Berio.

Deutliche Besserung bei Weichmachern
Im Zentrum stand wie bei den letzten Tests des VKI in den Jahren 2007, 2011 und 2012 unter anderem die Suche nach Weichmachern. Das sind kritische Substanzen, die aus Kunststoffen herausgelöst werden können. Ins Olivenöl gelangen sie während der Herstellung durch Kontakt mit Schläuchen oder durch ungeeignete Flaschenverschlüsse. „Besonders heikel ist, dass Weichmacher inzwischen praktisch überall vorkommen und sich aufgrund ihrer Fettlöslichkeit in der Nahrungskette anreichern“, erklärt VKI- Ernährungswissenschafterin Nina Zellhofer.

Erfreulicherweise waren 15 von 18 getesteten Ölen frei davon. Beim letzten Test waren diese dagegen noch in jedem Öl nachweisbar. In drei Ölen wurde im aktuellen Test allerdings der Weichmacher DEHP (Diethylhexylphthalat) gefunden. Dieser wirkt im Tierversuch krebserregend und fortpflanzungsschädigend. Billa hat die betroffene Charge (Billa Natives Olivenöl extra, 750 ml; MHD: 01.12.2016) bereits aus den Regalen genommen und verstärkte Kontrollen zugesichert. Geringere Mengen des Weichmachers wurden bei Minos und Conte De Cesare gefunden.

Unverändert problematisch: Belastung durch PAK
Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind gefährliche Umweltschadstoffe, von denen einige beim Menschen krebserregend wirken. So wie die Weichmacher kommen sie inzwischen überall vor und werden über die Nahrung und Trinkwasser, aber auch über die Haut und die Atmung aufgenommen. Kein einziges der getesteten Öle war frei von PAK.

In neun von 18 Olivenölen wurde das krebserregende BaP, Benz(a)pyren, nachgewiesen. Zumindest wurde der seit 2005 gültige Grenzwert von zwei Mikrogramm pro Kilogramm in keinem Fall überschritten. Allerdings wurde nicht nur ein Schadstoff in den Ölen gefunden: In drei Ölen waren sogar bis zu neun unterschiedliche PAK enthalten (Ja! Natürlich, Mani und Minos). „Lediglich“ vier PAK fanden sich dagegen im Olivenöl von Alnatura (dm).

Fehlende Richtwerte für PAK-Gesamtgehalt
Aufgrund dieser Mehrfachbelastung hat die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) vor geraumer Zeit Richtwerte für die Beurteilung der PAK-Belastung in Speiseölen definiert, die allerdings nie verbindlich umgesetzt wurden. Legt man diesen Maßstab dennoch an, überschreitet zwar keines der Öle die festgelegten Werte bei einzelnen PAK, in Summe aber sehr wohl. Vor allem Iliada und Minos fielen hier besonders negativ auf.

„Obwohl seit Jahren bekannt ist, dass in vielen Ölen eine Menge an verschiedenen Schadstoffen steckt, gibt es bei den PAK leider noch immer keine offiziellen Richtwerte über den zulässigen Gesamtgehalt“, kritisiert Floss. „Das ist bitter, denn auch geringe Mengen an einzelnen Schadstoffen können in Summe zu hohen Belastungen führen. Hier würden wir uns ein größeres Problembewusstsein wünschen.“

Kaum mehr Verdacht auf Wärmebehandlung
Weniger Ärger als bei früheren Tests gab es hinsichtlich der verbotenen Wärmebehandlung. Eine thermische Behandlung kann leicht fehlerhafte Öle qualitativ aufbessern, lässt sich aber schwer nachweisen. Nur bei dem auch in der Vergangenheit schon öfter auffällig gewordenen Carapelli-Öl hielt sich bis zuletzt der Verdacht. Nach Abzug der Messunsicherheit blieb aber auch dieses Olivenöl unter dem definierten Grenzwert. Damit ist ein wesentlicher Kritikpunkt vormaliger Tests kein offensichtliches Problem mehr.

Bertolli und Carapelli: Spiel mit der Herkunft
Hinsichtlich der Herkunft gibt es grundsätzlich wenig zu beanstanden. Alle Proben stimmen mit dem angegebenen Ursprung überein. „Ärgerlich ist allerdings, dass einige Produzenten auf EU-Mischungen setzen, bei der Aufmachung ihrer Öle am Etikett aber etwas anderes suggerieren“, so Floss. So vermitteln Bertolli und Carapelli – zwei der bekanntesten Ölmarken, die ursprünglich aus der Toskana stammen – ein italienisches Lebensgefühl. Mittlerweile sind sie aber nicht nur im Besitz der spanischen deOleo-Gruppe, sondern sie füllen auch lediglich eine Mischung von Olivenölen aus der EU ab.
Ähnliches gilt für das getestete Olivenöl von „Olio Carli“, das exklusiv aus Italien geordert werden kann. Erst nach einem sehr genauen Blick auf das Etikett wurde deutlich: Dieses vermeintlich traditionelle italienische Olivenöl besteht ebenfalls aus einem gemischten Satz diverser europäischer Öle.

„Gute“ Öle ab 11 Euro pro Liter
Die getesteten Öle kosten pro Liter zwischen rund vier und 18 Euro. Am günstigsten ist Primadonna (Lidl) gefolgt von S-Budget, am teuersten kommen Filippo Berio und Gaea.

„Gute“ Olivenöle aus dem Supermarkt sind ab elf Euro pro Liter erhältlich. Denn im Vergleich zu früheren Tests liegen Diskonter-Öle qualitativ nicht mehr an der Spitze. Die Preise könnten angesichts knapper Olivenernten und zunehmendem Schädlingsbefall von Olivenbäumen künftig weiter nach oben getrieben werden. Bereits während des aktuellen Testdurchlaufes hatten sich die Preise um bis zu 30 Prozent erhöht.

SERVICE: Details zum Olivenöltest des VKI sowie die Stellungnahmen jener Unternehmen, deren Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet wurden, gibt es in der Maiausgabe des Testmagazins KONSUMENT sowie online unter www.konsument.at.

ÖKO-TEST: Mittel gegen Blähungen

Wenn ein Baby unter Bauchschmerzen oder Dreimonatskoliken leidet, würden viele Eltern nahezu alles tun, um zu helfen. Doch Mittel gegen Blähungen sind laut einer aktuellen Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST nicht zu empfehlen. Denn es gibt keine überzeugenden Wirksamkeitsbelege für diese Präparate. Zudem enthalten manche umstrittene Hilfsstoffe.

Die getesteten Mittel zum Einnehmen setzen auf den Wirkstoff Simeticon. Dieser soll den Magen-Darm-Trakt entschäumen. Ob dies die Beschwerden lindert, ist zweifelhaft. Denn weniger Schaum bedeutet nicht automatisch weniger Luft im Darm. Wenigstens sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Umso ärgerlicher, dass einige Präparate den Hilfsstoff Natriumbenzoat enthalten. Dieser Konservierungsstoff steht in Verdacht, relativ häufig Allergien auszulösen. Kinder bis zu zwei Jahren können ihn außerdem noch nicht richtig verstoffwechseln, so dass er schlimmstenfalls Gehirnschäden verursachen kann, was allerdings bei den üblicherweise verwendeten Mengen nicht zu erwarten ist. Alle Mittel zum Einnehmen sind außerdem mit Aromazusätzen und künstlichen Süßstoffen aufgepeppt.

ÖKO-TEST rät, Mittel gegen Blähungen nur dann zu verwenden, wenn der Kinderarzt dies ausdrücklich empfiehlt. Wenn der Bauchnabel richtig verheilt ist, können auch sanfte Massagen der Bauchdecke helfen. Dabei können Eltern jedoch auf spezielle Öle und Cremes mit Kümmelöl verzichten, weil der Körper über die Bauchdecke so gut wie gar nichts davon aufnimmt.

Der Vorkoster

Björn Freitag macht Schluss mit dem Halbwissen

Im April am Gartengrill? Klar – für den echten Deutschen Grillfan kann es zum Angrillen gar nicht früh genug sein. Vor allem für die Herren der Schöpfung ist Grillen das höchste der Gefühle, in 66 Prozent der Fälle steht ein Mann am Rost.
 

Doch welches Fleisch eignet sich am besten für den Grill? Halten mariniert abgepackte Steaks, was sie versprechen? Gibt es saftige Grillwurst nur beim Metzger oder darf es auch die vom Discounter sein? Handwerk gegen Industrie, der Vorkoster vergleicht.
 

Aber nicht nur Preis und Qualität interessieren den Sternekoch. Denn Grillfleisch steht unter dem Verdacht der Gesundheit zu schaden. Aber stimmt das wirklich? Der Versuch im Labor soll Klarheit schaffen: Welche Rolle spielen Zubereitung und Marinaden?
 

Und was muss man bei aufgetautem Fleisch beachten?
 
Außerdem in der Sendung:
Strom oder Kohle? Welcher Grill muss es sein?
Und: Wer ist besser am Rost? Männer oder Frauen? Der Geschlechterkampf im großen Grill-Wettbewerb.

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Björn Freitag am liebsten mit CHROMA type 301 Kochmesser, Design by F.A.Porsche

WDR Fernsehen, Montag, 04.Juni 2012, 20.15 – 21.00 Uhr

ÖKO-TEST: Vergleichsportale für Hausratversicherungen

Vergleichsrechner im Internet sollten eigentlich helfen, die richtige Hausratversicherung zu finden. Leider sind die meisten Vergleiche, die die Online-Portale bieten, unsäglich. Das kritisiert das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST. So kürten die 17 getesteten Webpages nicht nur acht unterschiedliche Tarife zum Sieger, sie gaben dabei auch unterschiedliche Preise für die gleichen Tarife an. Ein Portal macht sogar wissentlich falsche Angaben.

Die unterschiedlichen Rankings von Hausratversicherungen kommen unter anderem deshalb zustande, weil manche Portale nicht jede Versicherung berücksichtigen. Das kann daran liegen, dass nicht alle Assekuranzen jedem Portal die benötigten Daten zur Verfügung stellen. Teilweise sind technische Schwierigkeiten schuld. Vor allem aber nehmen viele Portale nur Versicherungen auf, von denen sie Vermittlungsprovisionen erhalten.

Besonders ärgerlich ist es aber, dass Verbraucher den Preisangaben der Portale teilweise nicht trauen können. Oftmals sind die Tarife schlichtweg falsch berechnet. Außerdem ist ÖKO-TEST aufgefallen, dass ein Portal im Test für fast alle Tarife einen niedrigeren Preis ausweist als die anderen und die Versicherungen selbst. Hier liegt der Verdacht nahe, dass dieses Portal bewusst falsche Niedrigpreise angibt, damit Kunden einen Vertrag abschließen und eine Provision fällig wird. Erfahrungsgemäß macht sich kaum ein Kunde die Mühe, den Vertrag zu stornieren, wenn er die Unterlagen und die Mitteilung bekommt, dass der Preis höher als erwartet ist.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Olivenöl – Kein Verlass auf den Preis

Die Bilanz, die der Verein für Konsumenteninformation (VKI) nach einem Olivenöltest
in KONSUMENT 11/2011 ziehen mussten, war bitter: Von 15 getesteten extra nativen
Ölen fielen vier durch. Bei zwei weiteren bestand der Verdacht, dass mit einer
verbotenen Wärmebehandlung nachgeholfen worden war, um eine bessere Qualität
vorzutäuschen.

Auf Anfrage von Konsumentinnen und Konsumenten testete der VKI
fünf weitere nativ extra Olivenöle. Die Testergebnisse fielen etwas besser aus als bei
der letzten Untersuchung vor drei Monaten: Bei keinem der getesteten Öle bestand der
Verdacht auf unerlaubte Wärmebehandlung und lediglich im Trasimeno s.p.a. Natives
Olivenöl extra wurden Weichmacher gefunden.

Beim Test auf polyzyklische
aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) wurden zwar auch dieses Mal keine
Grenzwerte überschritten, dennoch enthielten die Öle vier bis sechs verschiedene
PAK. Wie zuletzt hatte auch dieses Mal ein Diskonter das vergleichsweise beste Öl im
Regal: Kloster Toplou, erhältlich bei Hofer um rund acht Euro pro Liter. Ein in einem
Wiener Fachgeschäft um 24 Euro pro Liter gekauftes spanisches Öl, Don Carlos, fiel
bei der Expertenverkostung hingegen aufgrund fehlerhafter Qualität durch.

Fazit: Der
Preis ist auch bei Olivenöl nicht unbedingt ein Garant für Qualität. Alle Details zum
Test gibt es auf www.konsument.at und in der Februarausgabe des Testmagazins
KONSUMENT.

Tipps der VKI-Ernährungswissenschafterinnen:

• Lagerung: Olivenöl vor Hitze, Licht und Sauerstoff schützen. Am besten kühl, dunkel
und gut verschlossen lagern.

• Kochen: Olivenöl eignet sich auch zum Braten und Dünsten. Es sollte aber nicht
über 170°C erhitzt werden.

• Abwechslung: Es ist ratsam, Olivenöl abwechselnd zu anderen hochwertigen
Pflanzenölen wie Rapsöl, Lein- – und Walnussöl zu verwenden. Diese sind reich an
Omega-3-Fettsäuren.

Alle Details zum Test gibt es in der Februarausgabe des Testmagazins KONSUMENT und
auf www.konsument.at

Gourmet Report vertraut www.bosfood.de beim Olivenöl-Kauf

Sepp Krätz

Wiesnwirt Sepp Krätz hat erneut Ärger mit der Justiz. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung haben am Montag Ermittler sein Lokal „Andechser am Dom“ durchsucht. Sie gehen offenbar Vorwürfen nach, wonach es zu finanziellen Unregelmäßigkeiten in dem Restaurant gekommen sein soll. Angeblich geht es um nicht korrekte Abrechnungen, ihr möglicher Umfang ist nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft wollte sich mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht zu dem Vorgang äußern.

Lesen Sie den gesamten Bericht in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG:
www.sueddeutsche.de/muenchen/sepp-kraetz-durchsuchung-bei-wiesnwirt-1.1116056

Wenn sich der Verdacht bestätigen sollte, wird Krätz wohl sein Festzelt Hippodrom auf dem Münchner Oktoberfest verlieren. Letzte Woche richtete Krätz den 70. Geburtstag vom „Chef“ Witzigmann aus.

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Montag, 01.03., 09:05 – 10:00 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Schauspielerin Senta Berger. 1957 wird die gebürtige Wienerin für ihre erste kleine Rolle beim Film engagiert, ein Jahr später wird sie das jüngste Mitglied am renommierten Theater in der Josefstadt. 1962 geht sie nach Hollywood und dreht mit Stars wie Charlton Heston, Frank Sinatra und John Wayne. Ende der Sechziger wechselt Senta Berger wieder nach Europa und widmet sich dort ihrer Film- und Theater-Karriere. Sie steht dabei unter anderem an der Seite von Curd Jürgens und Maximilian Schell. Riesenerfolge feiert sie mit den TV-Serien ‚Kir Royal‘ ‚Die schnelle Gerdi‘ sowie als Polizeikommissarin in der ZDF-Reihe ‚Unter Verdacht‘. Seit 2003 ist sie Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Am 01. März ist Senta Berger in dem ZDF-Montagsfilm ‚Mama kommt!‘ zu sehen, in dem sie die alleinerziehende Mutter einer Teenie-Tochter spielt.

Top-Thema: Abzocke mit dem Ferienhaus
Einfach lecker: Forellenkrapfen auf Wurzelgemüse – Kochen mit Armin Roßmeier
Clever haushalten: Die richtige Wäscheaufbewahrung
Reportage: Das war Olympia
Reihe: Altbau-Sanierung

Juan Amadors Antwort

Juan Amador antwortet auf die Kritik von Hobbykritiker CHRISTOPH Teuner in der Frankfurter Rundschau

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit erlaube ich mir Ihnen meine Stellungnahme bezüglich der Kritik
des Herrn Teuners in der FR (http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?em_cnt=1612804&em_loc=105 ) zuzusenden und würde mich über eine Veröffentlichung
sehr freuen.

Mit kulinarischen grüßen aus Langen

Juan Amador

“ Alete Reloaded 2.0 „

Sehr geehrter Herr Teuner!

Es ist mir ein großes Bedürfnis im Zeitalter der Pressefreiheit Ihre 
Kritik an unserem Hause zu kommentieren.

Ich bin mir im klaren darüber, das wir mit unserer Arbeit (die Sie 
mit Füßen getreten haben) -per se- polarisieren und nicht den 
Geschmack eines jeden Gastes treffen können und wollen!
Um nicht vorweg den falschen Eindruck zu erwecken, möchte ich 
unterstreichen das ich weder verbittert bin und  sehr wohl in der 
Lage bin mit mir entgegengebrachter Kritik umzugehen.

Wenn Sie unseren Weg aufmerksam verfolgt haben, was ich einem guten 
Journalisten unterstellen darf, wissen Sie sicherlich das wir hier 
über eine ausgeprägte Erfahrung verfügen und außergewöhnlich 
Leidensfähig sind.
Um es vorweg zu nehmen……….haben Sie sich in meinen Augen und 
in den Augen vieler Leser (was die erhebliche Resonanz noch 
untermauert) mit Ihrer Kritik an unserem Haus um Kopf und Kragen 
geschrieben und meine Theorie des Phänomens des „Hobby-Kritikers“ 
bestätigt. Vielen Dank hierfür!

Wofür ich mich in keinster Weise bedanken kann und ich Ihnen hiermit 
auch jegliche Kompetenz und Verantwortung eines Journalisten 
abspreche, ist die Art und Weise wie Sie unter anderem meine Frau 
beleidigt haben.
Sicher, auch ich habe recherchiert und Bilder von Ihnen gemeinsam 
mit Ihrer Frau im Netz gefunden. Im Gegensatz zu Ihnen, würde ich 
mir es nie anmaßen persönlich zu werden und Sie oder Ihre Frau gar 
zu beleidigen. Was hat dies mit seriöser Restaurant-Kritik zu tun?
Dies ist schlicht und ergreifend unverschämt und zeugt von 
dezimiertem Stil! Was ich außerordentlich bedauere.

Ich habe hier eine sehr gute Erziehung genossen und weiß was Respekt 
und Menschenwürde bedeutet! Ich wundere und frage mich, wie Sie als 
Coach und Medientrainer im täglichen Leben ethisch damit umgehen?

Das Sie natürlich mit Ihrer unsachlichen Kritik alle die am Projekt 
Amador beteiligt sind,  eine Ohrfeige erteilt haben, ist Ihnen in 
Ihrer „Schreibwut“ sicherlich ebenfalls entgangen. Weshalb ich hier 
hauptsächlich im Sinne unserer Mitarbeiter und allen Menschen, die 
den ganzen Tag dafür arbeiten etwas besonderes zu schaffen, Flagge 
zeigen muss.

Aber nun zum Fachlichen. Unser Menü als Alete-Kost und durchgehend 
als zu süß zu beschreiben ist definitiv falsch. Sollten Sie ein 
Freund der Säure sein und Süße hassen, schreiben Sie bitte in 
Zukunft über Kriege und abstürzende Aktienkurse oder vielleicht über 
Essige! Dieses ist nämlich sehr viel einfacher und verlangt weniger 
Erfahrung und Feingefühl, als über Gastronomie und Genuss zu 
schreiben. Sie haben sich in der Tat selbst disqualifiziert, indem 
Sie auch noch zugegeben haben mit „hässlichen Vorurteilen“ nach 
Langen gefahren zu sein. Sicherlich wäre ein Fernbleiben in diesem 
Fall besser gewesen und Sie hätten die wenigen Gerichte, die Sie 
dann doch gelobt haben, selbst besser gekocht. Nun gut, vielleicht 
war es in der Tat nicht Ihr Geschmack und in Ihrem Sinne übersüßt. 
Rechtfertigt allein Ihr persönlicher Geschmack eine solche 
journalistische Entgleisung? Ich glaube nicht, und würde Ihnen in 
Zukunft empfehlen sich bei seriösen Gastro-Journalisten den nötigen 
Feinschliff und Rat einzuholen!

Ich werde den Eindruck nicht los, das Sie die Kritik eines 
„bestimmten Guides“ zum Thema „Kindergeburtstag“ übernommen haben 
und hier eine direkte oder indirekte Bewerbung schreiben wollten? 
Ich kann nur hoffen das Sie in diesem Falle keine Anstellung finden!

Nur weil ich hier und da eine Rede halte, mich vielleicht im 
Schreiben versuche, würde ich nie auf den Gedanken kommen mich als 
Moderator oder gar als Journalist zu sehen, geschweige denn Kritik 
an diese mir fremde Zunft zu üben. Betonung auf „üben“!
Dieses spreche ich hier bewusst an, da mir Ihre Historie als 
passionierter Hobbykoch / Kritiker sehr wohl bekannt ist. Erlauben 
Sie mir hier ein Zitat von Paul Bocuse in Bezug auf unseriöse 
Kritiker zu erwähnen:

„Sie sind wie Eunuchen – wissen alles, können aber nichts!“ Meine 
ganzer Dank gilt hier an dieser Stelle, Monsieur Bocuse für seine 
ehrliche Äußerung……………… merci Paul!

Ich will Sie mit diesem Zitat nicht persönlich angreifen, hoffe aber 
dennoch das Sie darüber nachdenken und vielleicht ein wenig so 
fühlen, wie meine Frau und das komplette Amador-Team sich gefühlt 
haben, als sie Ihre Zeilen lesen durften / mussten. Was Sie mit 
Ihren  sehr unsachlichen, fachlich falschen und beleidigenden Zeilen 
wirtschaftlich bewirken können, scheint Ihnen ja ebenfalls 
gleichgültig zu erscheinen. Sie tragen ja schliesslich nicht die 
Verantwortung für 30 Mitarbeiter, etc.!
Zu guter Letzt und um Ihre abschliessenden Fragen zu beantworten, 
folgendes:

-Warum kocht Amador unter seinen Möglichkeiten? Warum die Show? 
Warum der Süße-Terror?

Dieses lasse ich besser unkommentiert.

-Warum gibt es keine a la carte-Gerichte?

Verehrter Herr Teuner! Weil wir, wie Sie sicherlich beobachtet haben 
nur ein Menü anbieten!

-Warum haben sich zwischen Februar und Mai nur zweieinhalb der 22 
Positionen auf der Menukarte verändert?

Ist nicht ganz richtig. Ausserdem müssen Sie doch als passionierter 
Hobbykoch wissen, das man das Rad nicht jeden Tag neu erfinden kann! 
Wie oft waren Sie denn im selbigem Zeitraum bei uns?
Einmal! Haben Sie hier also etwas vermisst? Ich denke nicht!

-Warum essen die Gäste fast das Gleiche?

Mit Verlaub Herr Teuner, weil es nur ein Menü gibt!

-Warum hat Amador weniger Leute in der Küche als seine 
Dreisternekollegen?

Haben Sie bei mir gearbeitet oder gar einen „Maulwurf“ 
eingeschleust?  Gerne sende ich Ihnen unsere Personalkosten zu, an 
denen Sie sehen werden, das für maximal 36 Gäste, 12 Köche und 8 
Servicemitarbeiter tätig sind.
Ist das weniger wie in anderen Häusern? Ich bin mir sicher, nicht!

-Und warum ist er so teuer?

Ist diese Frage nicht in einem Ihrer Anfangsberichten, von Ihnen 
selbst bereits beantwortet worden? Entre nous, Ihre Gagen sind auch 
nicht ohne;-) Und das mit minimalem Personal- und Wareneinsatz!

-Ich würde gerne herausfinden, ob mein Verdacht richtig ist. Dafür 
müsste ich noch einmal zu Amador fahren. Das will ich nicht. So viel 
Babykost vertrage ich nicht. Außerdem sind Wutanfälle ungesund.

Herr Teuner, müssen tun Sie gar nichts! Ihr Verdacht spielt keine 
Rolle! Und außerdem erteile Ich Ihnen hiermit „hochoffiziell“ und 
in aller Öffentlichkeit Hausverbot! Wobei ich gerne bereit bin Ihre 
Entschuldigung bezüglich Ihrer Entgleisung anzunehmen und Sie in 
Ihrem sensorischen Geschmack zu schulen und letztendlich zu 
überzeugen!

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, das mir diese Zeilen sehr 
wichtig sind, da ich denke das man sich auch erlauben darf Kritiker 
zu kritisieren.
Den wer austeilt sollte auch einstecken können!

Mit den besten Grüßen aus Langen

Juan Amador

Restaurant Amador
Vierhäusergasse 1
63225 Langen

www.restaurant-amador.de

P.S.: Natürlich bin ich weder Journalist noch Schriftsteller, weshalb ich Sie bitte etwaigen Schreibfehlern, ein nicht allzu großes Gewicht beizumessen. 

Rach, der Restauranttester

RTL, Sonntag, 07.09., 16:45 – 17:45 Uhr

Vor mehr als einem Jahr hat Viola ihr gut laufendes ‚Bärenhaus‘ von Bad Salzuflen nach Cala Ratjada auf Mallorca verlegt. Kochen, Service, Einkaufen, Preiskalkulation – die gelernte Hotelfachfrau macht alles alleine. 100 Plätze außen, 50 Plätze innen, große Sonnenterrasse und eine Dekoration aus über 200 Teddybären, dazu große Portionen zu niedrigen Preisen, Nachschlag kostenlos. Inhaberin Viola tut scheinbar alles, damit sich die Gäste bei ihr im ‚Bärenhaus – Casa del Oso‘ in Cala Ratjada wohlfühlen. Dennoch kommt keiner. Und schnell fällt auf, dass die Sauberkeit der Küche sehr zu wünschen übrig lässt, die Plastikstühle auf der Terrasse nicht zum Verweilen einladen und auch die Teddybären-Deko vielleicht etwas zuviel des Guten ist.

Christian Rach schaut sich vor Ort alles an und hat auch schon einen ersten Verdacht: ‚Cala Ratjada ist nicht Bad Salzuflen. Man muss den Standort eines Lokals genau analysieren.‘ Liegt der Sterne-Koch richtig mit seiner Vermutung und kann der Gastronomie-Experte das ‚Bärenhaus‘ zu einem erfolgreichen Restaurant machen?

Das perfekte Promi Dinner

Das perfekte Promi Dinner

Mit Jörg Schlönvoigt, Tatjana Gsell, Ayman und Fiona Erdmann

Sie sind exklusive Dinnerpartys gewöhnt, genießen auf VIP-Galas die köstlichsten Speisen und bekommen im Edelrestaurant von Profikellnern die erlesensten Weine serviert. Doch wie stellen sich Prominente selber als Gastgeber an? VOX schickt in der 90-minütigen Sendung „Das perfekte Promi Dinner“ vier Prominente an den heimischen Herd. Welches Menü kommt am besten an? Und bei wem fühlen sich die Gäste am wohlsten? In vier privaten Dinnerpartys erhalten die VOX-Zuschauer ganz persönliche Einblicke in das Leben der bekannten Gastgeber. Der Prominente mit den meisten Punkten bekommt 5.000 Euro, die er für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird.

Sie ist ein gern gesehener Gast auf VIP-Partys und exklusive Speisen und Getränke gewöhnt. Doch jetzt will Society-Lady Tatjana Gsell beweisen, dass sie auch selbst eine gute Köchin und hervorragende Gastgeberin ist. Gemeinsam mit GZSZ-Darsteller Jörn Schlönvoigt, „Germany’s next Topmodel“-Teilnehmerin Fiona Erdmann und Sänger Ayman stellt sie sich dem Wettkampf am heimischen Herd. Ob Tatjanas Kochkünste tatsächlich für den Sieg reichen und wie sie privat lebt, zeigt VOX am 7. September 2008 um 20.15 Uhr bei „Das perfekte Promi Dinner“. Bei Tatjana sieht alles nach einem „perfekten Dinner“ aus: Ihr Menü ist anspruchsvoll und die rosa-weiße Tischdeko sehr edel. Aber ist sie tatsächlich eine so perfekte Köchin? Schon der Anblick von Tatjanas Menüfolge lässt Fiona skeptisch werden: „Das hört sich sehr ausgetüftelt an. Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich Unterstützung geholt hat.“ Der Verdacht erhärtet sich als Fiona vom Garten aus eine zweite Person in der Küche erspäht. Da sich die Gastgeberin aber weiterhin in Schweigen hüllt, beschließen die Gäste, Tatjana einen Überraschungsbesuch in der Küche abzustatten. Leider nicht mit dem gewünschten Erfolg: „Man weiß nicht warum, aber es war niemand da“, sagt Fiona enttäuscht. Trotzdem hält sie an ihrem Verdacht fest: „Ich glaube, ihr wurde auf jeden Fall ein bisschen unter die Arme gegriffen – was auch völlig ok ist. Ich hätte aber erwartet, dass sie es sagt.“ Von den Spekulationen ihrer Gäste bekommt Tatjana nichts mit. Kein Wunder, sie hat schließlich ganz andere Sorgen. Ihre Lieblingsvorspeise „Spaghettini ‚Tartufo‘ in Salbeibutter und Parmesan“ scheint nur sie selbst „total lecker“ zu finden und die Hauptspeise „Kotelett vom Milchkalb mit sautierten Steinpilzen in Rahm und ‚La Ratte‘ Kartoffeln“ verfüttert Fiona lieber an Tatjanas Hund „Cookie“ anstatt sie selbst zu essen. Bei dem ganzen Stress zeigt sich die sonst stets bestens gelaunte Society-Lady plötzlich von einer ganz anderen Seite: „Ich finde, das Promi-Leben ist sehr, sehr oberflächlich und man hat nicht wirklich Freunde.“ Vielleicht ändert sich daran ja heute etwas. Noch ist der Abend schließlich nicht vorbei.