Alexandra Lang

Innerhalb von nur fünf Monaten hat Alexandra Lang den Bau am Fährehafen saniert: Mit Liebe zum Detail gestaltete sie ein Café-Restaurant, das Eleganz und Gemütlichkeit mit einem fantastischen Ausblick verbindet. Das Gebäude nämlich schiebt sich weit in den See hinein. Ergebnis: Ein 270-Grad-Panoramablick über die weite Wasserfläche des Bodensees auf Berge, Schiffe und Fähren. Sogar die Wellenbewegungen zeichnen sich an der Decke des Innenraums wie eine Lichtinszenierung ab. Das denkmalgeschützte Gebäude stammt von dem am Bauhaus in Dessau ausgebildeten Konstanzer Architekt Hermann Blomeier. In den Fünfziger Jahren diente es als Wartehaus für die Fährepassagiere.

Alexandra Lang verwöhnt ihre Gäste im AL eins mit verschiedenen Frühstücksvariationen, serviert mittags hausgemachte Suppen und tischt am Abend herzhafte und süße Tapas auf. Als gelernte Konditorin, Chef-Pâtissier und „Pâtissier des Jahres 2010″ verfolgt Alexandra Lang auch im AL eins ihre süße Spur weiter: Mit Fantasie, Finesse und Fingerspitzengefühl kreiert sie Pralinen und feine Kuchen, die sie auch als Take-away am Kiosk-Fenster anbietet.

Das Gastronomie-Gen hat Alexandra Lang von ihren Eltern geerbt, die gemeinsam das Romantik Hotel Residenz am See in Meersburg führen. Schon als Kind stand sie auf einer Bierkiste an der Seite ihres Vaters, Sternekoch Manfred Lang, am Herd und schnupperte Küchenluft. Früh war ihr klar, dass sie Karriere in der Gastronomie machen würde. In die Fußstapfen ihres Vaters wollte sie allerdings nicht treten.
Alexandra Lang entschied sich mit 16 für eine Ausbildung zum Konditor. Heute blickt Lang auf eine Laufbahn mit namhaften Stationen wie dem Sterne-Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart oder dem Drei-Sterne-Restaurant Schwarzwaldstube der Traube Tonbach in Baiersbronn zurück. 2008 zog es Alexandra Lang zurück nach Meersburg. Im elterlichen Restaurant Casala im Hotel Residenz in Meersburg verwöhnte sie als Chef-Pâtissier die Gäste des Hauses mit ihren Dessert-Kunstwerken. Für ihre ausgefallenen Kreationen wurde Alexandra Lang 2010 als erste Frau mit der Auszeichnung „Pâtissier des Jahres“ honoriert.

Auch im AL eins bietet Alexandra Lang ihre beliebten Pralinen- und Pâtisserie-Kurse an. In diesen Kursen weiht sie bis zu acht Kochschüler in die Kunst der Pâtisserie ein und kreiert gemeinsam mit ihnen himmlische Desserts und Pralinen. Die Kochschürze und eine Rezeptmappe mit vielen Tipps und Tricks darf jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen.

AL eins, Am Fährehafen, Unteruhldinger Straße 1, D-88709 Meersburg, Tel.: +49 (0)7532 807 88 06, info@al-eins.de,
www.al-eins.de

mittwochs bis samstags von 8 Uhr bis 23 Uhr, dienstags ab 17 Uhr,
sonntagabends und montags ist Ruhetag.

Schlemmen auf Niederbayerisch

Geschichtsträchtige Spezialitäten aus dem Bayerischen Golf- und Thermenland

Herzhaft oder süß: das Bayerische Golf- und Thermenland ist reich an regionalen Köstlichkeiten. Die reiche Kulturgeschichte der Region und die typisch niederbayerische Gastfreundschaft sorgen für eine große Bandbreite an speziellen Schmankerln, die es nur in den jeweiligen Orten gibt. Jedes ein Unikat mit eigener Geschichte, aber alle
unwiderstehlich.

Alt-Passauer Goldhauben

Seit über 200 Jahren präsentieren die Passauer Bürgerfrauen das Ansehen ihrer Familien mit der Pracht der herrlichen Goldhauben. Jeder einzelne Kopfschmuck ist ein Unikat und bedarf über 350 Arbeitsstunden für die Fertigstellung. Ihr süßes Pendant ist mindestens ebenso edel: Die Pralinen bestehen aus Marillen oder Nusstrüffel mit karamellisierten Mandelsplittern und einer 23-karätigen Blattgoldauflage. Die süße Verführung wird ebenfalls handgefertigt und exklusiv von einer Passauer Konditorei angeboten. (Informationen unter: www.simon-passau.de )

Deggendorfer Knödel

Der Sage nach lugte während einer böhmischen Belagerung der Stadt Deggendorf im Jahr 1266 ein feindlicher Späher über die Stadtmauern, als die Bürgerwehr gerade von ihren Frauen mit Essen versorgt wurde. Der Wachposten, der den Böhmen bemerkte, griff in der Eile nach seinem Knödel und warf ihn dem Späher ins Gesicht, der kopfüber in den Stadtgraben stürzte. Zurück im Lager meldete dieser seinem Hauptmann, die Deggendorfer besäßen so viele Lebensmittel, dass sie sogar mit Knödeln schießen könnten. Zwei große Steinknödel vor dem Rathaus erinnern noch heute an diese Sage. Die Deggendorfer Knödel werden aus in Milch, Ei und Brühe eingelegten Semmeln hergestellt, die von Teig und Schwarzbrotwürfeln umhüllt sind. Sie eignen sich besonders als Beilage zu Braten- und Wildgerichten.

Straubinger Agnes Bernauer Torte

Der Wittelsbacher Herzog Albrecht III. heiratete gegen den Willen seines Vaters die schöne, bürgerliche Agnes Bernauer. Während einer Reise Albrechts 1435 ertränkten die Straubinger die bürgerliche „Hexe“ nach einem Schauprozess in der Donau. Im Gedenken an die tragische Geschichte werden in Straubing seit 1935 alle fünf Jahre die Agnes Bernauer Festspiele aufgeführt. Die Konditorfamilie Krönner hat der Bernauerin vor 80 Jahren ein süßes Denkmal geschaffen: Die AgnesBernauerTorte. Das Rezept der edlen Mandel-Mokka-Kreation ist ein streng gehütetes Geheimnis und wird innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben. (Informationen unter: www.kroenner.de )

Tipp: Informieren können Sie sich über das Bayerische Golf- und Thermenland schon bevor Sie den Koffer packen: Film ab auf www.meinurlaub.tv

Weitere Informationen und kostenlose Broschüren gibt es beim:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Kostenloses Infotelefon: 0800 1212111
Fax 0941 5853939
info@ostbayern-tourismus.de
www.bgutl.de

Brandon Kida

Mandarin Oriental, New York – Brandon Kida ist neuer Küchenchef des Asiate

Brandon Kida fühlt sich, als Sohn einer japanischen Mutter und eines amerikanisch-japanischen Vaters in der japanischen Küche zu Hause. Trotzdem sind seine Kreationen eine kreative Fusionküche. Auf seinem Speiseplan stehen kulinarische Genüsse, wie gedämpfte Jakobsmuscheln, Langusten, Muscheln und Palmenherzen mit Kokosnussbrühe und „Buchweizen & Eier“ mit Soba Nudeln, Osetra Caviar und Wasabicreme. Seine ungewöhnliche Kochkunst ist im Asiate, im 35. Stockwerk des Mandarin Oriental, New York mit herrlichem Blick über den Central Park zu genießen. Und übrigens, Annie Turso, Sommelier des Mandarin Oriental, New York versteht sich nicht nur als Botschafterin des deutschen Weines, sondern hat auch eine Vielzahl an deutschen Weinen in ihrer Weinkarte inkludiert. Da, wie sie sagt, die asiatische Küche besonders nach kräftigen und fruchtigen Weißweinen verlangt, empfiehlt sie gerne einen Riesling oder Weißburgunder.

www.mandarinoriental.com/newyork/

Das perfekte Dinner

VOX, Mittwoch, 08.04., 19:00 – 19:50 Uhr

Doerte, 39 Jahre, Gelernte Konditorin/Aushilfe in der Wäscherei ihres Vaters:

Vorspeise: Rosa Seeteufel-Nockerln in Chili-Gurkenfond
Hauptspeise: Mini-Rouladen vom Wasserbüffel mit Pfeffernudeln
Nachspeise: Bananensoufflé mit Sauerrahmeis und Kompott von Sauerkirschen

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Montag, 06.04., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Schauspielerin Stephanie Stumph. Ihr Name ist untrennbar mit ihrem berühmten Vater, dem Kabarettisten und Schauspieler Wolfgang Stumph, verbunden. Doch die gebürtige Dresdnerin hat selbst genug zu bieten. Schon vor ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig stand sie mit Götz George und Katja Riemann vor der Kamera. Seit 1995 spielt sie in der mehrfach ausgezeichneten ZDF-Krimiserie ‚Stubbe – Von Fall zu Fall‘ die Filmtochter ihres Vaters. TV-Zuschauer kennen Stephanie Stumph außerdem aus ‚Liebe ist die halbe Miete‘, Rosamunde Pilchers ‚Die Muschelsucher‘ sowie aus ihren Auftritten in den ZDF-Krimis ‚SOKO Leipzig‘ und ‚SOKO Wismar‘. Aktuell ist sie im heutigen ZDF-Fernsehfilm ’30 Tage Angst‘ zu sehen.
Top-Thema: Katalogsprache
Einfach lecker: Gefüllte Rückenschnitzel in Mandelkruste – Kochen mit Armin Roßmeier
Tier & Wir: Osterhasen
Clever einkaufen: Doppelkekse im Test

Oliver’s Twist

RTL2, Samstag, 08.11., 11:35 – 12:15 Uhr

Jamie Oliver ist in den vergangenen Jahren zu dem jungen Starkoch avanciert, aber ganz ohne Allüren oder ‚Nouvelle Cuisine‘. Seit seinen Anfängen in Dad’s Pub und dem Londoner River Café liebt Jamie das Essen und das Kochen, ohne Schnörkel aber immer innovativ. Sein unkomplizierter Style und Persönlichkeit machten ihn in seiner Heimat England zum Publikumsliebling für jung und alt und verdrehte die Vorstellung, kochen müsse kompliziert oder langweilig sein. Schnell erobert Jamie mit seiner Serie ‚The Naked Chef‘ die Kochwelt, seine Bücher sind absolute Bestseller. RTL II präsentiert den freshen Koch mit dem ganz besonderen Style.

Folge 37: ‚Das Geburtstagskind‘

Jamies Geburtstag steht an! Um mit Freunden und Familie zu feiern besucht er seine Eltern in seinem Heimatort Essex. Dort schaut er natürlich auch im Pub seines Vaters vorbei, schließlich hat Jamie dort seine ersten Kochversuche gestartet. Und der Geburtstagsjunge übernimmt sogar die Sorge ums leibliche Wohl bei seiner eigenen Feier: ein Riesen-Barbecue für alle!

Rezepte:
Gegrillte Forelle und Heilbutt
Jamies Kartoffelsalat ‚Spezial‘

Lea Linster

Léa Linster – In dubio pro Re…zept

Vor rund 25 Jahren hängte Lea Linster ihr Jura-Studium an den Nagel und verwandelte das Café-Restaurant ihres Vaters peu à peu in eines der besten Restaurants Luxemburgs. Die Autodidaktin am Herd machte bei den weltbesten
Köchen Station, darunter beim Wegbereiter der Nouvelle Cuisine, Paul Bocuse.
1987 erhielt sie erstmals einen Michelin-Stern für ihre Neuinterpretation der
bodenständigen luxemburgischen Küche und hat es seitdem geschafft, diese
Auszeichnung jedes Jahr aufs Neue zu verteidigen. Zwei Jahre später nahm sie in
Lyon als erste und bisher einzige Frau den Goldenen Bocuse (Bocuse d’Or)
entgegen.

Léa Linsters Kochstil ist geprägt von schlichter Raffinesse und der Verbindung
klassischer Zutaten mit modernen Aromen wie Zitronengras oder Ingwer. Wenn die
kommunikative 52-Jährige nicht am Herd ihres Gourmet-Restaurants in Frisange
oder in ihrem Zweitrestaurant „Kaschthaus“ steht, ist sie überall in der Welt
unterwegs, um mit renommierten Kochkollegen zu arbeiten. Gastauftritte bei
„Kerners Köchen“ und „Léas Kochlust“ beim Saarländischer Rundfunk haben sie in
Deutschland bekannt gemacht.

Zudem ist die Mutter eines 17-jährigen Sohnes Autorin mehrerer Kochbücher und
schreibt eine Kochkolumne in der Zeitschrift Brigitte. Ihr erstes Buch „Einfach und
genial“ erhielt 2002 die Auszeichnung „Bestes deutsches Chef-Kochbuch“ im
Rahmen der „Gourmand World Cookbook Awards“. Ihr aktuelles Werk „Kochen mit
Liebe“, seit kurzem im Buchhandel erhältlich, fand bereits mehr als 40.000 Käufer.

Frei nach ihrem Motto: „Alles ist einfach, wenn man weiß, wie’s geht“, gibt die
Spitzenköchin darin Ideen und Tipps für Hobbyköche, die zum Teil noch von ihrer
Großmutter oder dem Vater, einem Konditor und Gourmet, stammen.

Lea Linster arbeitet mit type 301 Kochmesser .

Restaurant „Lea Linster“
Web: www.lealinster.lu

Schnitzelparadies

Dem jungen Nordip Doenia liegt die Welt zu Füßen: Gesegnet mit einem Zeugnis, von dem andere nur träumen können, könnte er Medizin studieren – der Traum seines Vaters. Aber Nordip will nicht die Träume seines Vaters erfüllen. Also nimmt er heimlich eine Stelle als Tellerwäscher im Hotel-Restaurant „Der blaue Geier“ an, wo die schuften, die sonst nichts können.

Die Küche, ein Schlachtfeld, wird von den seltsamsten Charakteren aus aller Herren Länder bevölkert. Goran, der Serbe mit zwielichtem Vorleben, tobt sich an Schweinehälften aus, Amimoen und Mo, zwei marokkanische Meister der Stressvermeidung mit irrwitziger Klappe, nehmen Neuling Nordip ins Schlepptau, der Türke Ali wünscht allen Frieden, Schnitzelbrater Sander schmiedet schmallippig Intrigen, und über allem thront angetrunken Chefkoch Willem, der keinen Finger rührt.

Mitten im Chaos von brodelnden Töpfen und Pfannen bandelt Nordip mit der schönen Agnes an. Das passt weder Sander noch der Hoteldirektorin Nina Meerman – Agnes ist nämlich ihre Nichte! Als dann auch noch Tunichtgut Nadir seinen Bruder Nordip beim nichts ahnenden Vater verpfeift, nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Romeo und Julia im Schnitzel-Paradies – eine romantische Comedy of Cultures, aufgetischt mit lockerer Selbstironie!

Jetzt im Kino

Anne-Sophie Pic erhält den 3. Stern

Vorboten des Michelin Frankreich 2007

Seit 1933 wieder eine Frau mit höchster Auszeichnung

Am 28. Februar ist Guide-Michelin-Tag in Frankreich. Für manche Topköche eine letzte Gnadenfrist, bevor sie einen Stern verlieren und von den Kritikern der Gourmet-Bibel „Michelin“ ins Fegefeuer befördert werden. Für andere ist es die Wartezeit, bis sie durch den dritten Michelin-Stern „zur Legende werden“ („Le Figaro“).

Der Koch-Olymp wird weiblicher

Zum Glück gibt es bereits durchgesickerte Informationen (die Küchenwelt ist geschwätzig). Danach wird der Koch-Olymp weiblicher: Zum ersten Mal seit 1933 hat sich mit Anne-Sophie Pic wieder eine Frau die drei Sterne erkocht, die Höchstwertung des Guide Michelin.

Ihre Vorgängerin war 1933 die in Frankreich legendäre „Mère Brazier“, eine ebenso resolute wie wohlgenährte Dame. Damals gab es in Lyon eine ganze Reihe solcher „Mères“, Mütter, in Toprestaurants. Seither ging es frauentechnisch bergab. Unter den 50 besten Köchen der Welt taucht gerade einmal eine Frau auf (und die kocht noch mit ihrem Vater): Das französischen Avantgarde-Kochfestival „Omnivore“ brachte es fertig, keine einzige Frau in ihren 150 Namen starken Führer aufzunehmen. Offenbar hat sich Frauen-Fußball schneller durchgesetzt als Frauen-Kochen.

Wie sagte noch Altmeister Bocuse? “Ich liebe Frauen, sogar drei gleichzeitig – aber nicht in der Küche.“ Unausgesprochen hängen auch die meisten Bocuse-Kollegen einer modernen Ausführung der Prädestinations-Lehre an, die da lautet: Frauen kochen so selbstverständlich wie sie Kinder bekommen. Für zu Hause reicht das noch. Der Mann hingegen kocht nicht einfach, er ist k-r-e-a-t-i-v.

Die designierte 3-Sterne-Köchin Anne-Sophie Pic und ihre einzige 2-Sterne-Kollegin Helène Darroze finden dieses Raisonnement längst lächerlich. „Es gibt sicherlich den einen oder anderen Unterschied zwischen Mann und Frau“, sagt Helène Darroze, „aber letztlich gibt es nur zwei Küchen, eine gute und eine schlechte.“

Sterneköchin Anne-Sophie Pic

Die 37-jährige Anne-Sophie Pic ist eine Spätberufene. 1992 wurde die 23-Jährige nach dem Tod ihres Vaters Jaques (auch ein berühmter Koch) zurück ins südfranzösische Valence beordert. Der Familienrat entschied, dass sie das Restaurant des Vaters übernehmen musste. Allein: Sie studierte damals Betriebswirtschaft und kannte sich mit Buchhaltung besser aus als mit der Sterneküche.

Trotzdem fügte sie sich in die zunächst sehr undankbare Aufgabe. „Die Tochter vom Chef hat keine Ahnung, aber davon viel“, unkten die Mitarbeiter des Sternerestaurants „Pic“. Dann verlor sie 1995 den dritten Stern ihres Vaters, und der innerbetriebliche Kleinkrieg ging noch vor Gericht weiter: Ein Angestellter verklagte sie wegen „Diskriminierung“, scheiterte aber.

Es dauerte zehn schwierige Jahre, bis sie ihren Stil gefunden hatte, und heute behauptet ihr größter Fan, ihr Mann, ihre Gerichte mit verbundenen Augen zu erkennen: „Sie hat etwas luftig-leichtes und weiß wunderbar verschiedene Geschmäcker und Texturen zu kombinieren.“ Der als stockkonservativ bekannte „Michelin“ teilt seine Meinung und brachte es übers Herz, eine Frau in den Koch-Himmel zu befördern. In Deutschland hingegen gibt es keine Köchin mit Höchstbewertung. Ironischerweise haben sich die Frauen ausgerechnet in einem Land durchgesetzt, das bisher kaum als Hochburg der Gleichberechtigung bekannt war: In Italien gibt es drei 3-Sterne-Köchinnen, in Spanien eine – Resteuropa liegt noch brach.

Doch auch Altmeister Joel Robuchon beginnt umzudenken: „Früher hieß es, dass Frauen das Kochen mit der Muttermilch aufsaugen. Mittlerweile können sie diese Veranlagung auch zu ihrem Metier machen.“

Quelle: FocusOnline via www.die-besten-koeche.com

Gregor Hauer

Gregor Hauer (23), der jüngste Spross der Familie Hauer, ist im Dezember im Radisson SAS Ressort Wutzschleife zum Newcomer des Jahres ernannt worden.

Euro – Toques Präsident Ernst – Ulrich Schassberger gratulierte Hauer in einer feierlichen Zeremonie zur Savoir – Vivre Auszeichnung.
Bei dem festlichen Gala – Menü kreierte er mit seinem Team Köstlichkeiten wie Cremiges Safran – Ei mit Schalotten – Chip oder Zwetschgen – Tarte mit Bratapfel – Eis.

Viele bekannte Gäste, Bernhard Matt (Bailli Chaine des Rotisseurs) oder Barbara Zimmermann (TOP CCL Hotels) nahmen an dem 8-Gang-Gala Menü teil.

Das Restaurant Wutzschleife im bayerischen Rötz-Hillstedt befindet sich seit 1881 im Besitz der Familie Hauer.
Gregor Hauer tritt nun in die Fußstapfen seines viel zu früh verstorbenen Vaters Sepp.
Gregor hat in seinen jungen Jahren schon viele Erfahrungen in unterschiedlichen Küchen sammeln können.

Gelernt hat Gregor Hauer zunächst bei Alfons Schubeck (1 Michelin – Stern) und verbrachte danach eine Saison in Interlaken im Grandhotel Viktoria-Jungfrau.
Danach ging er nach Südtirol zu Norbert Niederkofler (1 Michelin – Stern) in das Relais & Chateux Rosa Alpina.
Im lombardischen Erbusco kochte er unter Euro – Toques Chefkoch Gualtiero Marchesi (2 Michelin – Sterne).
Seine letzte Station war in Brüssel bei Yves Mattagne im Sea Grill des Radisson SAS (2 Michelin – Sterne).

Seit Juli 2005 hat Hauer die Küchenleitung der Wutzschleife übernommen.
Als Anwärter zum Euro – Toques Chefkoch verpflichtet sich Hauer, nach dem Ehrenkodex der Euro – Toques Charta und der Garantieurkunde zu kochen.
Das bedeutet, dass er für die Zubereitung seiner Speisen ausschließlich natürlich produzierte Lebensmittel verwendet.

Hauer, hält es ganz nach dem Credo seines viel zu früh verstorbenen Vaters Sepp:
„Wir sind nur dann zufrieden, wenn wir die Gäste mit unserer emotionalen Küche begeistern und sie gern wiederkommen.“

Inzwischen überzeugt er selbst im eigenen Restaurant „Gregor’s fine dining“.
Dabei lässt er sich nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen. Sei es bayerische Küche auf hohem Niveau oder traumhafte Kreationen der französischen Küche.
„Der Star ist das Grundprodukt, nicht der Koch.“ so Hauer.
Gregor Hauers Paten werden die Euro – Toques Chefköche und seine früheren Chefs Gualtiero Marchesi und Marc Haeberlin.
„Die Ernennungs- Gala zum Euro – Toques Chefkoch wird voraussichtlich im Frühjahr stattfinden.“ So Ernst – Ulrich Schassberger.