Herbstzeit ist Muschelzeit in Zeeland

Die holländischen Miesmuscheln gelten zu Recht als „schwarzes Gold“. Sie sind ein natürliches Produkt, nahrhaft und vor allem eins: lecker! Vor der Küste der Provinz Zeeland wird das kulinarische Juwel schon seit rund 150 Jahren vom Spätsommer bis in den April gefangen. Restaurants in ganz Zeeland feiern die Muschelzeit im Herbst und Winter mit besonderen Aktionen, kleine Fischerorte veranstalten Muscheltouren und auch in Deutschland erfreuen sich die „echte Zeeuwse mosselen“ – die echten zeeländischen Miesmuscheln – immer größerer Beliebtheit.

Sternerestaurants und Strandpavillons
57 Millionen Kilo Miesmuscheln produzieren die Niederlande jedes Jahr und exportieren sie nach Belgien, Frankreich und Deutschland. Der Geschmack der frischen, salzigen Köstlichkeit kommt jedoch nirgends besser zur Geltung als in der Gegend, aus der sie stammen: der wasserreichen, naturbelassenen Provinz Zeeland im Süden des Landes.

Die Region erfreut sich der meisten Sonnenstunden des Landes, der längsten Küstenlinie und der größten Anzahl Sternerestaurants. Ob Wein, Strandflieder, Hummer oder Muscheln – die Provinz ist ein kulinarisches Paradies, auch im Herbst und Winter. Sieben Restaurants dürfen mit dem Michelinstern werben: Spetters, De Kromme Watergang, Inter Scaldes, La Trinité, Pure C, ’t Vlasbloemken und Katseveer. Einige davon, insbesondere in den Muscheldörfern Yerseke und Philippine, sind spezialisiert auf Miesmuscheln. Auch in den Strandpavillons können Urlauber einen dampfenden Topf zeeländischer Muscheln nach klassischem Rezept genießen, tief die frische Meeresluft einatmen und das Gesicht in die wärmende Herbstsonne halten.

Nachhaltig aus dem Meer auf den Teller
Die niederländischen Zuchtgebiete in der Oosterschelde und im Wattenmeer sind zusammen rund 6.000 Hektar groß. In der geschützten Oosterschelde in Zeeland sind die Erträge jedoch konstanter als im Watt. Auf Miesmuschelparzellen im offenen Meerwasser wachsen die Muscheln hier in anderthalb bis zwei Jahren von der Miesmuschelsaat zur Halbwuchsmiesmuschel und schließlich zur sogennanten Konsummiesmuschel heran. Zwischendurch werden sie immer wieder umgesetzt, um mehr Platz zum Wachsen zu haben und nicht von Seesternen oder Krabben weggefangen zu werden.

Zeeland und der Muschelfang sind fest miteinander verbunden. Viele Menschen leben seit Generationen vom schwarzen Gold aus den zeeländischen Gewässern. Darum wissen sie, wie wichtig Nachhaltigkeit in der Fischerei ist. So wird die Miesmuschelzuchtfischerei auf natürlichen Banken immer weiter abgebaut, damit wieder natürliche Miesmuschelbänke und Seegrasfelder entstehen können.

Die Muschelkutter bringen ihren frischen Fang stets direkt zur Miesmuschelauktion in Yerseke. Hier werden den Ladungen Stichproben entnommen, damit Schalengröße und Fleischgewicht der Tiere festgestellt werden können. Außerdem wird geprüft, wie viel Beifang die Ladung enthält. Versorgt mit diesen Einschätzungen der Fachleute, können zeeländische Muschelrestaurants in der Umgebung schließlich Muscheln von höchster Qualität einkaufen. Auf den Tellern der Urlauber sind sie dann nicht nur frisch gefangen und lecker, sondern auch gesund: Die zeeländische Köstlichkeit enthält viel Eiweiß und wenig Fett, außerdem ist sie reich an Mineralen, Kalk, Phosphor und Vitaminen.

Muscheldörfer feiern im Herbst den Fang
Im Örtchen Bruinisse hat die Muschelflotte der Region Schouwen-Duiveland ihren Heimathafen. Jede Woche fahren die Kutter von hier in die Oosterschelde, die durch die aufwendigen Deltawerke von der Nordsee getrennt und vor Stürmen geschützt ist. Wer einmal hinter die Kulissen des Muschelfangs schauen möchte, kann auf der anderen Seite der Oosterschelde vom Muscheldorf Yerseke aus eine Bootstour hinaus zu den Muschelkulturen machen. Das örtliche Tourismusbüro (VVV Yerseke, Kerkplein 1, Tel. 0031-113571864) bietet am 11. November für fünf Euro pro Person zudem Führungen zu Muschelbetrieben an. Die Teilnehmer erfahren bei der zweistündigen Tour alles über die Bedeutung der Miesmuscheln für Zeeland, ihre Zucht und Weiterverarbeitung. Der kundige Führer macht dabei auch einen Abstecher zu einem Austernzüchter – Verkostung inklusive.

Mit dem Fahrrad kann Zeeland auf eigene Faust erkundet werden. Von Yerseke aus führt eine 53 Kilometer lange Radroute durch Süd-Beveland, die auch am Oosterschelde Museum vorbeiläuft. Entlang einer 39 Kilometer langen Muschelroute durch Zeeuws-Vlaanderen lernen Urlauber, wie die Muschelindustrie nachhaltig im Einklang mit der kostbaren Natur Zeelands arbeitet. Mal hat man dabei freien Blick auf den Schiffsverkehr auf der Westerschelde, mal radelt man durch ehemalige Fischereiorte wie Philippine. Wer hier besonders wachsam ist entdeckt neben den zahlreichen Muschelrestaurants auch fotogene Muschelskulpturen.

Zehn prunkvolle Opernhäuser in Europa

Mit dem Herbstanfang stehen nicht nur romantische Spaziergänge durch die bunten Laubwälder hoch im Kurs, sondern auch Städtereisen. Quer durch Europa starten passend dazu die Spielzeiten für Theater- und Opernhäuser. Das Reiseportal HolidayCheck verrät daher, welche zehn Opernhäuser sich für Schauspiel-Liebhaber mit einem Städtetrip perfekt vereinen lassen.

Mailänder Scala –
„Teatro alla Scala” in Mailand
Die Mailänder Scala ist eines der wohl bekanntesten und bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Trotz der völligen Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges konnte das legendäre Opernhaus mit seiner klassischen und schlichten Architektur wieder große Künstler empfangen. Ab Mitte September beherbergt die Oper das Stück „Don Chisciotte“. Aber Mailand ist nicht nur bekannt für seine Oper, sondern auch für den Mailänder Dom im imposanten Gotik-Stil. Bei einer Stadtführung darf dieser sowie die prunkvolle Einkaufspassage „Galleria Vittorio Emanuele II“ nicht fehlen.
Urlauber empfehlen: Hotel Ramada Plaza Milano **** in Mailand / Italien

Wiener Burgtheater
Ein Abstecher in den Prater, ein idyllischer Spaziergang durch den Wienerwald oder eine Fiaker Rundfahrt an barocken Prachtbauten vorbei: Sie gehören auf die Sightseeing-Liste eines jeden Städtereisenden. Zusätzlich sollten Urlauber im Herbst auch das Wiener Burgtheater besuchen. Denn hier werden Stücke wie „Tosca“, „Der fliegende Holländer“ und „Schwanensee“ mit musikalischer Begleitung auf die Bühne gebracht.
Urlauber empfehlen: Boutique-Hotel Stadthalle *** in Wien / Österreich

Landestheater in Salzburg
Gegen Ende September beginnt im Landestheater die Spielsaison. Diesmal mit dem bekannten Stück „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Inmitten der Stadt südlich des Mirabellgartens liegt das „Drei-Sparten-Haus“, zu dem auch ein Kinder- und Jugendtheater gehört. Ein Wochenende in Salzburg verspricht also nicht nur Sightseeing durch die schönsten Winkel der Stadt, sondern auch einen Kulturabend für die ganze Familie.
Urlauber empfehlen: Austria Classic Hotel Hölle **** in Salzburg / Österreich

„Gran Teatre del Liceu“ in Barcelona
Das Wahrzeichen der Stadt Barcelona hatte schon viele namenhafte Komponisten wie Richard Strauss oder Igor Stravinsky zu Gast. Im September und Oktober wird die Herbstsaison mit den Opern „La Traviata“ und „Der Barbier von Siviglia“ eröffnet. Urlauber loben hier vor allem die Atmosphäre und empfehlen weiterhin die Panoramaterrasse „Güell“ im Stadtteil Gràcia. Das Weltkulturerbe des katalanischen Architekten Gaudí ist eines seiner imposantesten und bekanntesten Arbeiten.
Urlauber empfehlen: Hotel H10 Casanova **** in Barcelona / Spanien

Ungarische Staatsoper
In Budapest befindet sich eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur: das Opernhaus „Magyar Állami Operaház“. Nicht nur die große Kunst der Opern „Don Carlos“, „Tosca“ oder „Das Elixier der Liebe“ sind ab Mitte September ein Erlebnis, sondern auch die Optik der Staatsoper. Zahlreiche Ornamente, Gemälde, Skulpturen und barocke Elemente schmücken das Innere des Hauses.
Urlauber empfehlen: Kempinski Hotel Corvinus Budapest ***** in Budapest / Ungarn

Semperoper in Dresden
Seit mehr als 300 Jahren zählt die Semperoper zu den wichtigsten Opernhäusern Europas. Als Juwel des historischen Stadtkerns Dresdens bekannt lockt es viele Urlauber allein nur für einen Abstecher zum Opernplatz in die sächsische Hauptstadt. Ein Blick in das prunkvolle Gebäude lohnt sich ebenso – im September bringen Sänger und Schauspieler „Carmen“, „Romeo und Julia“ sowie „La Bohème“ auf die Bühne.
Urlauber empfehlen: Hotel Ambiente ***+ in Dresden / Deutschland

„Royal Opera House“ in London
Direkt am Covent Garden in London liegt das „Royal Opera House“. Das eigentlich als reines Theatergebäude entworfene Bauwerk wurde erweitert und ist somit das dritte Opernhaus in dieser Gegend. Neben ihr gibt es jedoch in der Metropole viel zu entdecken: Ob beim Schlendern und Schlemmen auf dem Camden Market oder hoch über der Stadt im London Eye – hier bieten sich etliche Möglichkeiten für Städtereisende.
Urlauber empfehlen: Double Tree Hotel by Hilton Tower of London **** in London / Großbritannien

„Teatro dell’Opera di Roma” in Rom
Die „Ewige Stadt“ Rom ist bekannt für ihre antiken und prunkvollen Bauten. Bei einem Altstadtbummel lernen Urlauber schnell den Charme der diversen Palazzi kennen. Kleine Läden in urigen Häusern und romantische Cafés laden zum Verweilen ein. Wer auch kulturell auf seine Kosten kommen will, sollte das Opernhaus der Stadt besuchen. In diesem Herbst beginnt das Programm mit „Cinderella“ und „Aida“.
Urlauber empfehlen: Hotel River Palace **** in Rom / Italien

Staatsoper in Berlin
In der Barockoper „Unter den Linden“ sorgen hochklassige Dirigenten sowie das Staatsballett für ein besonderes Theatererlebnis. Unweit des musischen Gebäudes liegt der Gendarmenmarkt – Hotspot für leckere Restaurants sowie die Dome der Stadt. Die Berliner selbst sagen , dass er zu den schönsten Plätzen Europas gehöre. Derzeit ist das Opernhaus jedoch wegen Umbau geschlossen, der Spielbetrieb ist im Schiller Theater
Urlauber empfehlen: Hotel Adlon Kempinski Berlin *****+ in Berlin / Deutschland

„Gran Teatro La Fenice“ in Venedig
Der „Phönix“ unter den Opernhäusern in Europa ist sicher das „Gran Teatro“ in Venedig. Schon damals öffneten seine Türen mit dem Melodram „La traviata“, welches auch jetzt ein fester Bestandteil im Programm des Opernhauses ist. Neben dem Theaterprogramm erkunden Urlauber gerne die Stadt: Während einer romantischen Gondelfahrt durch die Kanäle sind zahlreiche verwinkelte Gassen zu entdecken.
Urlauber empfehlen: Hilton Hotel Molino Stucky Venice ***** in Venedig / Italien

Dubai günstiger

Zehn Tipps für Dubai-Gäste

An kaum einem Urlaubsort der Welt kann man in solchem Luxus schwelgen wie in Dubai – doch die beliebte Ferienmetropole am Arabischen Golf kann auch günstig. Was preisbewusste Urlauber mögen: Zahlreiche Freizeitaktivitäten im Emirat garantieren einen Fun-Faktor zum kleinen Preis, viele Aktivitäten sind sogar kostenlos. Hier zehn Spartipps für den nächsten Dubai-Urlaub:

1. Feine Sandstrände und sonnige Beachparks
Das Strandangebot in Dubai ist legendär und öffentliche Strandabschnitte können sogar kostenfrei genutzt werden. Am „Umm Suqeim Beach“ beispielsweise genießen Sonnenanbeter einen unbezahlbaren Blick auf das wohl luxuriöseste Hotel der Region, das gleichzeitig Ikone der Stadt ist: der Burj Al Arab. Ein besonderer Tipp sind die Beachparks. Der „Jumeirah Beach Park“ kostet umgerechnet etwa einen Euro Eintritt pro Person und bietet Gästen neben Duschen, Umkleiden und Toiletten auch die Möglichkeit, Sonnenschirme auszuleihen. Schöne Bilder vom Burj Al Arab können die Gäste auch hier schießen – besonders übrigens bei Sonnenuntergang am Strand.

2. Atemberaubende Skyline
Die Küstenlandschaft Dubais mit ihrer weltberühmten Skyline entdecken Urlauber am besten vom Wasser aus. Eine einfache Fahrt mit der Abra, dem typischen Wassertaxi der Region, kostet weniger als 50 Cent. Wer eine längere Tour über den Dubai Creek machen möchte, kann mit dem Abra-Fahrer über den Preis verhandeln. Häufig entpuppen sich die freundlichen Fahrer bei einer Tour auch als fähige Fremdenführer und geben ihr Wissen über die Stadt gern an ihre Gäste weiter.

3. Wasserspektakel vor dem höchsten Gebäude der Welt
Das wohl spektakulärste Bauwerk Dubais ist der Burj Khalifa: das höchste Gebäude der Welt. Nicht weniger spektakulär ist die „Dubai Fountain“ vor dem Wahrzeichen der Stadt. Die bis zu 150 Meter hohen Wasserfontänen schießen täglich von 18 bis 23 Uhr alle 30 Minuten in die Luft und tanzen zu wechselnder Musik – ein echtes Erlebnis, das zu jeder Dubai-Reise dazu gehört, ebenso wie der Fotostopp vor dem Burj Khalifa.

4. Erlebniswelt Shopping-Center
Der Burj Khalifa befindet sich direkt neben der Dubai Mall, die mit einer riesen Auswahl an Geschäften für jeden das Passende bietet. Jede Mall in Dubai ist darüber hinaus eine Erlebniswelt. So ist die Dubai Mall insbesondere für ihr übergroßes Aquarium bekannt. Der Eintritt für den Unterwasserzoo beläuft sich auf 14 Euro für Erwachsene und 11 Euro für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren. Den Haien im großen Becken von außen zuzuschauen, ist ebenfalls schon ein echtes „Prickel-Erlebnis“ und dazu völlig kostenlos.

5. Wegweisende Architektur
Nicht nur der Burj Al Arab und der Burj Khalifa sind Architekturikonen Dubais. Auch das Luxushotel Atlantis auf der Palmeninsel „The Palm, Jumeirah“ ist einen Ausflug für tolle Urlaubsfotos wert. Zudem sind viele Shopping Malls architektonische Meisterwerke, wie etwa die Wafi City Mall, die an eine ägyptische Pyramide erinnert, oder die Marcato Mall mit ihrem mediterranen Interieur. Ebenfalls für einen Fotostopp empfehlenswert: Die Moscheen der Stadt, von der jede ihre ganz eigene Architektur hat.

6. Museumsbesuch für weniger als einen Euro
Im Al Fahidi Fort, dem ältesten Gebäude der Stadt, erfahren Dubai-Urlauber mehr über die faszinierende Entwicklung der Stadt. Für weniger als einen Euro Eintritt erzählt das Dubai-Museum, das sich in dem Fort befindet, die Geschichte von den Anfängen Dubais als Perlenfischerdorf bis heute. Lokale Antiquitäten und Artefakte geben einen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Araber.

7. Eintauchen in das historische Dubai
Das Al Fahidi Fort befindet sich in Bastakiya, dem ältesten Viertel der Stadt. Die engen Gassen und die traditionellen Windtürme stehen unter Denkmalschutz. Neben zahlreichen Restaurants haben sich hier viele Kunstgalerien niedergelassen und Bastakiya so zum Künstlerviertel in Dubai gemacht. Von hier aus erreichen Dubai-Urlauber schnell den Textil-Souk im Nachbarviertel Burj Dubai. Schindagha an der Mündung des Dubai Creek zählt zu einer der ältesten Wohngegenden Dubais. Es beherbergt das Dubai Heritage and Diving Village, das Besuchern unter anderem Einblicke in die Geschichte der Perlentauchindustrie gewährt. Der Eintritt ist frei.

8. Kultur pur bei einer Führung durch die Jumeirah Moschee
Der Islam bildet eine wichtige Säule des arabischen Lebens. Das Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU) bietet unter dem Motto „Open doors, open minds“ samstags, sonntags, dienstags und donnerstags um 10 Uhr Führungen durch die Jumeirah Moschee an. In einer ungezwungenen, entspannten Atmosphäre werden die Fragen der Besucher beantwortet. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. www.cultures.ae

9. Arabischer Döner: Shawarma schlemmen
Auch kulinarisch kommen Besucher in den Genuss preiswerter Angebote: Die Food-Courts der Shopping Malls beispielsweise bieten eine große Auswahl an günstigen und guten Gerichten. Die lokale Leibspeise „Shawarma“, eine arabische Variante des Döners, ist hingegen sehr viel authentischer und gehört zu jedem Dubai-Urlaub dazu. Auch viele indische oder pakistanische Restaurants servieren köstliche Gerichte, die zumeist deutlich günstiger sind als in vergleichbaren Lokalen in Deutschland.

10. Die Stadt mit Bus oder Metro erschließen
Dubai mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erkunden, ist einfach und äußerst preisgünstig: Einen Tagespass für Bus und Metro gibt es schon für rund drei Euro pro Person (dubaimetro.eu/tickets-card). Metro, Busse und auch die Bushaltestellen sind klimatisiert, weshalb der öffentliche Nahverkehr auch an warmen Sommertagen gut genutzt werden kann.

Weinfeste in Südmähren und Prag

Bier ist das tschechische Nationalgetränk und Stolz der ganzen Nation. Dabei hat auch der Weinbau eine lange Tradition, die ihre Blüte zur Zeit Karls IV erfuhr. Wer heute typisch tschechische Weine, wie den intensiv nach Blüten duftenden Cabernet Moravia, den rubinroten Frankovka (Blaufränkisch), den aromatischen Palava oder den Neronet mit seiner Note von schwarzen Johannisbeeren und Sauerkirschen probieren möchte, macht das am besten bei einem der zahlreichen Weinfeste im Herbst. Der Beginn der Weinlese wird dann mit historischen Umzügen, Volkstänzen und Kunsthandwerksmärkten gefeiert. Ein Getränk, das auf keinem der Feste fehlen darf, ist der Traubenmost.

Die bedeutendste Weinbauregion Tschechiens ist Südmähren, wo am 12. und 13. September eines der bekanntesten Weinfeste des Landes stattfindet. Das Fest in Znojmo zieht jedes Jahr tausende Besucher und Urlauber an. Gefeiert wird nicht nur die Weinlese, sondern auch der Besuch des böhmischen Königs Johann von Luxemburg im Jahre 1327. Zu Weinen aus der Region werden hausgemachte mährische Wurst- und Käsespezialitäten gereicht. Zur gleichen Zeit, vom 12. bis 14. September, feiern die Bewohner von Mikulov die Palava-Weinlese. Auf Schloss Mikulov befindet sich das größte Weinfass Europas. Hier findet auch die tschechische Sommelier-Meisterschaft statt. Urlauber können Weine verkosten und herausfinden, ob sie Aromen wie Banane, Marzipan oder Rosen genauso gut schmecken wie die Profis. Eine schöne Kulisse bietet auch das Weinfest auf Schloss Valtice, das vom 3. bis 5. Oktober stattfindet. Der Clou für Weinliebhaber ist der ganzjährig geöffnete Salon der Weine der Tschechischen Republik in den Kellerräumen des Schlosses. Das Nationale Weinzentrum lagert hier die hundert besten Weine Tschechiens, die alle an Ort und Stelle von Besuchern probiert werden können.

Wein wird auch in der Umgebung von Prag und sogar mitten in der Stadt angebaut. Am 20. und 21. September feiern die Hauptstädter ihr Weinfest in den Innenräumen und Gärten der Prager Burg, denn hier befindet sich einer der ältesten und schönsten Weinberge in Böhmen. Seine Ursprünge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Die Verkostung der böhmischen und mährischen Weine wird von Zimbalmusik und traditionellen Handwerksschauen begleitet. Der Prager Wein gedeiht auch im Stadtteil Troja oder im Havlickovy sady, dem zweitgrößten Park der Stadt. In Troja wird am 13. September gefeiert. Das Fest im Havlickovy sady findet am 27. und 28. September an der Villa Gröbe (Grebovka) statt. Es gibt Tanz- und Fechtvorführungen, einen historischen Marktplatz und verschiedene Konzerte.

www.czechtourism.com

Jüngere im Ausland ausgabefreudiger

Die deutschen Restaurantgäste vergeben nach wie vor Höchstnoten für die einheimische Gastronomie. Trotzdem geben sie in ihrem Urlaub im Ausland teilweise deutlich mehr pro Restaurantbesuch aus als zu Hause. Das ist das Ergebnis des aktuellen Bookatable GastroKOMPASS, der quartalsweise vom forsa Institut in Kooperation mit Bookatable erhoben wird. Demnach geben 42 Prozent der befragten Auslands-Urlauber an, dass ihre Preisbereitschaft für ein Essen während des Urlaubs größer ist als in Deutschland. Vor allem jüngere Restaurantbesucher unter 30 Jahre sind in den Ferien spendabler als daheim – 51 Prozent von ihnen planen dies von vornerein in ihr Urlaubsbudget mit ein. Dabei sind die Unterschiede in der qualitativen Bewertung von deutschen und ausländischen Gastronomen nicht gravierend. Denn sowohl was Preis-Leistung als auch Qualität von Speisen und Service betrifft, werden beide von den Urlaubern mehrheitlich gleich gut bewertet. Insgesamt erreichte die deutsche Gastronomie den guten GastroKOMPASS-Index von 1,9, was nach dem Schulnoten-Prinzip eine Top-Bewertung bedeutet.

Mehr Geld für Pasta, Basta!
Interessant: Es sind die jungen Urlauber, die im Restaurant am großzügigsten sind. Denn während „nur“ 37 Prozent der 45 bis 59-jährigen mehr ausgeben als zu Hause, sitzt bei den unter 30-jährigen jedes zweite Portemonnaie lockerer als in heimatlichen Restaurants. Urlauber, die in Italien das Leben genießen, sind indes besonders spendabel: 48 Prozent der Befragten, die ihren letzten Urlaub in Italien verbrachten, geben mehr für ihren Gastronomiebesuch aus, während dieser Anteil in Spanien gerade einmal ein Drittel und in der Türkei nur 27 Prozent der Befragten beträgt.

Zufriedenheit mit deutscher Gastronomie weiter auf extrem hohen Niveau
Wie schon in den letzten Ausgaben des Bookatable GastroKOMPASS ist die Zufriedenheit der Gäste mit dem letzten Restaurantbesuch in Deutschland sehr hoch. Während mehr als acht von zehn (82 Prozent) für diesen ein „gut“ oder „sehr gut“ vergaben, äußerte sich ein Prozent negativ. Besonders hoch in diesem Zusammenhang ist die Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungsverhältnis, das ebenfalls 82 Prozent der Befragten positiv heraushoben. Insgesamt gaben die Deutschen im Untersuchungszeitraum (April 2014) 23,80 Euro pro Gastronomiebesuch aus – am meisten übrigens in Ostdeutschland. Trotzdem fiel der Durchschnittswert diesbezüglich im Vergleich zum letzten GastroKOMPASS im Februar um durchschnittlich 1,70 Euro pro Besuch.

Neben den finanziellen Aspekten werden weiterhin auch Service und Qualität der Speisen ausnehmend positiv wahrgenommen. 83 Prozent waren demnach mit der Bedienung in deutschen Restaurants zufrieden, wobei vor allem die Freundlichkeit des Personals heraus stach – fast die Hälfte aller Gäste vergaben in dieser Kategorie eine glatte Eins. Mit etwas Abstand folgen Kriterien wie Schnelligkeit und Aufmerksamkeit der Bedienung, für die es „nur“ von 27 Prozent der Befragten die Top-Bewertung gab. Insgesamt am besten schnitt übrigens die Speisequalität aus Sicht der Gäste ab – 90 Prozent stuften diese als „gut“ (53 Prozent) oder „sehr gut“ (37 Prozent) ein.

„Das Ergebnis unserer Umfrage zeigt, dass deutsche Gastronomen nach wie vor sehr vieles richtig machen, wenn es darum geht, ihre Gäste zufrieden zu stellen. Die Zufriedenheitswerte der Gäste sind in allen Bereichen herausragend. Ausländische Restaurants sind hier ganz offensichtlich nicht besser aufgestellt und profitieren bei der Preisbereitschaft nur vom euphorischen Urlaubsgefühl ihrer Gäste,“ so Christina Tachezy, Regional Director DACH bei Bookatable in Hamburg.

Ulrich Heimann

Drei Restaurants, so ähnlich in ihren Qualitätsansprüchen und doch so verschieden in ihrer Ausrichtung, sorgen im InterContinental Berchtesgaden Resort ganzjährig für geschmackliche Abwechslung. Ergänzt wird dieses Angebot im kommenden Sommer zusätzlich durch ein buntes Kulinarik-Programm, bei dem vom Sonntagsbrunch bis zum Kräuterrundgang für jeden Gast, egal ob groß oder klein, etwas dabei ist.

Im InterContinental Berchtesgaden Resort haben Urlauber ganzjährig die Qual der Wahl: Gehobenes Fine Dining bestimmt die Küche im Sternerestaurant LE CIEL, wo Ulrich Heimann regionale Produkte höchster Qualität zu kulinarischen Kreationen mit saisonaler Ausrichtung verarbeitet. Das neugestaltete Restaurant 3’60° wurde erst am 16. Mai 2014 wieder eröffnet und überzeugt mit internationalen Spezialitäten vor beeindruckendem Alpenpanorama. Zünftiger geht es in der Bayernstube Schalander zu, wo gemütliche Gastlichkeit und urige Holztische auf traditionell-bayerische Schmankerln treffen.

So vielfältig wie die Wünsche der Gäste selbst ist auch das Sommerprogramm des Luxusresort in den Bayerischen Alpen. Einen Blick hinter die Kulissen und in die Vorratskammern des Sternekochs erhascht der Gast zum Beispiel beim traditionellen Kehraus Deluxe im LE CIEL. Kurz vor den Betriebsferien öffnen Ulrich Heimann und sein Team ihr Heiligtum. Gourmet-Liebhaber und Interessierte sind eingeladen, ihre Küche zu erkunden und am Flying Buffet kulinarische Köstlichkeiten aus den geplünderten Speisekammern zu genießen. Dabei ist auch der ein oder andere Plausch mit dem Sternekoch selbst nicht ausgeschlossen. Die Teilnahme am Event am 28. Juni 2014 ist für 165 Euro pro Person möglich.

Kulinarischen Hochgenuss verspricht auch die Aktion Stern trifft Region am 7. August 2014. Ulrich Heimann und 3’60°-Küchenchef Thomas Walter präsentieren bei dem Live-Cooking-Event ihre Handwerkskunst und bereiten für die Gäste regionale Gaumenfreuden auf Sterneniveau zu. Zur Unterstützung wird auch dieses Mal wieder einen prominenter Überraschungsgast erwartet.

Laue Sommerabende, eine grandiose Aussicht von der Panoramaterrasse und Köstlichkeiten vom Schlemmerbuffet sind beim beliebten Terrassen-Barbecue die perfekten Zutaten für einen gelungenen Abend. Ab Juli eröffnet das neurenovierte Restaurant 3’60° die Grillsaison auf 1.000 Meter Höhe. Auf die großen Gäste warten feinste Grillspezialitäten und sommerlich-frische Beilagen, während sich der Nachwuchs am Lagerfeuer Marshmallows und andere Leckerbissen grillt. Angeworfen wird der Grill am 5. und 19. Juli sowie am 2., 16. und 30. August, eine Teilnahme ist schon für 49 Euro pro Person möglich.

Unter dem Motto Schnuppern, Schmecken und Studieren gehen Urlauber mit Sternekoch Ulrich Heimann auf Entdeckungsreise in die Welt der Kräuter der Region. Im alpinen Kräutergarten auf der Terrasse der Concierge Lounge identifizieren sie nicht nur die einzelnen Arten, sondern lernen auch, wie das schmackhafte Grün möglichst schonend in der Küche weiterverarbeitet wird. Außerdem wird gezeigt, welche Kräuter zu welchem Gericht besonders gut passen und welche ungewöhnlichen Kombinationen für Geschmackserlebnisse sorgen. Der Kräuterrundgang findet unter anderem am 7., 14., 21. Juni 2014 sowie an weiteren Terminen im Juli, August und September jeweils um 15 Uhr statt.

Beim Kinderkochkurs dürfen auch die kleinen Urlauber zur Kochschürze greifen und in die Welt der Gourmetküche eintauchen. Dabei blicken Sie nicht nur in die Töpfe der Restaurants, sondern stehen selbst am Herd, um unter Aufsicht der Hotelköche Leckeres zu zaubern. Die Kochkurse finden jeden Samstag jeweils um 15 Uhr statt und sind für die Kinder kostenlos.

Genussvolle Frühstücksmomente erleben Langschläfer beim Sonntagsbrunch. Jeden ersten Sonntag im Monat serviert das Restaurant 3’60° zwischen 12 und 15 Uhr kreative Delikatessen vor herrlicher Bergkulisse. Der Sonntagsbrunch kostet 37 Euro pro Person und findet ab Juni 2014 wieder monatlich statt.

www.berchtesgaden.intercontinental.com.

Jeder zweite Deutsche hat Fernweh

Emnid-Umfrage für TUI: 56 Prozent der Bundesbürger sind an einer Fernreise interessiert oder haben schon eine gebucht – Ältere mögen Gruppenreisen – Reisebüro bleibt beliebtester Buchungskanal

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von TUI Deutschland bestätigt dies: Eine deutliche Mehrheit von 56 Prozent der Deutschen ist an einer Fernreise interessiert oder hat schon eine gebucht. Der Wunsch nach einer Fernreise ist mit 74 Prozent vor allem bei jungen Menschen unter 29 Jahren ausgeprägt. Mit höherem Alter nimmt das Fernweh ab, bei den über 60-Jährigen zieht es noch 34 Prozent in ferne Länder. TUI Deutschland, Marktführer bei Veranstalterreisen, ließ dazu 1.000 Bundesbürger befragen. 55 Prozent der Deutschen haben dabei schon mindestens eine Fernreise angetreten, 45 Prozent sind bislang noch ohne interkontinentale Erfahrung.

Bei den Motiven für eine Fernreise stehen mit jeweils 91 Prozent „Land und Leute kennenlernen“ sowie „fremde Kultur erleben“ ganz hoch im Kurs. Auch eine organisierte „Rundreise mit Sehenswürdigkeiten“ im Rahmen einer Fernreise ist für 83 Prozent der Befragten von Interesse. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Rundreise bei den über 60-Jährigen (89 Prozent). „Hungrig“ darauf, in der Ferne regionale Speisen zu genießen, sind vor allem die 30- bis 39-Jährigen (81 Prozent), während dies bei den 20- bis 29-Jährigen noch für 66 Prozent wichtig ist.

Junge Urlauber nutzen Reisebüro und Internet gerne kombiniert
Ein eindeutiger Trend zeigt sich beim Thema organisierte Gruppenreisen: Je älter die Reisenden, desto eher bevorzugen sie es, dass alles arrangiert ist – mit 49 Prozent will das fast jeder Zweite der über 60-Jährigen. Parallel zum Alter nimmt das Interesse daran ab: Bei den 20- bis 29-Jährigen sind nur noch 14 Prozent an einer Gruppenreise interessiert.

Trotz Internet bleibt das Reisebüro bei der Planung von Fernreisen mit 44 Prozent insgesamt der beliebteste Buchungskanal – vor allem ältere Urlauber ab 60 Jahren würden am liebsten persönlich im Vertriebsbüro buchen (65 Prozent). Hingegen gilt: Je jünger die Reiseplaner, desto eher würden sie beide Kanäle für ihre Fernreise-Buchung nutzen – Reisebüro und Internet kombiniert. In der jüngsten Befragtengruppe der 20- bis 29-Jährigen wählten 41 Prozent diese Option.

www.gourmet-report.de/goto/tui

Hofläden und Hofcafes in Mecklenburg-Vorpommern

Sanddorn-Shake und Gutelaunegeschirr – den Weg zu Hofläden und Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern, die diese und viele weitere regionale Produkte von Apfelsaft bis Ziegenkäse für Urlauber und Einheimische bereithalten, weist die vierte Auflage der Hofladenkarte im handlichen DIN-lang-Format. Gelistet sind 76 Anbieter mit Hofläden, Hofcafés, Fischereihöfen, Töpfer oder Gärtnereien. So gibt es zum Beispiel Sanddorn-Joghurt-Shakes für Radfahrer im Wohlenberger Sanddornhofladen, beim Waldhof Jantzen können Wachteln und Wachteleier erworben werden und in der Schaukäserei der Inselkäserei Usedom erleben Gäste, wie der Käse entsteht, der später auf ihrem Frühstücksbrötchen liegt. Auch Läden, die Kunsthandwerk, Seifen oder Wolle anbieten, sind gelistet. Außerdem ist auf der gefalteten Karte ersichtlich, welche Art von Lebensmitteln auf den einzelnen Höfen und Läden zu bekommen sind. Die Palette reicht von Milch- und Käseprodukten über Brot- und Backwaren bis hin zu Gemüse und Bio-Waren.

Regionale Küche und Gastronomie stehen bei den Gästen des Landes hoch im Kurs. Immerhin 16 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns bezeichnen ihren Aufenthalt als kulinarische Reise. 83 Prozent der Besucher konsumieren im Urlaub regionaltypische Speisen und Getränke.

Von der Hofladenkarte gibt es 60.000 Exemplare. Sie steht unter blog.auf-nach-mv.de/kataloge-online-blattern zum Download bereit und kann beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 40 30 500 oder per E-Mail unter info@auf-nach-mv.de kostenlos bestellt werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/landurlaub

Ein Hotel-Bademantel – was für ein hübsches Souvenir!

Zwei von drei deutschen Reisenden nehmen bei Abreise Gegenstände aus dem Hotelzimmer mit

Duftendes Shampoo, cremige Bodylotion oder flauschige Bademäntel – zwei von drei (67%) der deutschen Reisenden geben zu, bei der Abreise schon mal Gegenstände aus dem Hotelzimmer eingepackt zu haben. Fragt man bei den Hoteliers nach, bestätigt sich diese Aussage: 66 Prozent geben an, dass sich Gäste bei Handtüchern und Co. bedienen. Die aktuelle TripBarometer Studie1 blickt in die Hotelzimmer Deutschlands und deckt auf, was bisher geahnt, aber nicht nachgewiesen werden konnte.

Manch‘ Reisender verfährt nach dem Motto: „ist doch alles im Zimmerpreis inkludiert“ und packt bei der Heimreise ein, was in den Koffer passt. Mit einer Quote von 67 Prozent liegen die Urlauber aus der Bundesrepublik hier sogar noch zwei Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt (65%). Besonders beliebt sind Kosmetikartikel (47%), gefolgt von Notizblock und Stift (32%), dem Tee- oder Kaffeeangebot (11%) sowie Handtüchern (7%). Seltener kommt es dagegen vor, dass die Minibar ohne zu bezahlen geleert wird (3%) oder die Batterien aus der Fernbedienung eingesteckt werden (1%). Bei den Kleiderbügeln scheint das Aufhänge-Konzept der Hoteliers erfolgreich zu sein, lediglich vier Prozent geben an, diese mit nach Hause zu nehmen.

Silvester in Budapest

Eine rauschende Silvesternacht erwartet Urlauber auch in diesem Jahr in Budapest. Egal ob eleganter Galaabend oder glamouröse Partynacht: Ungarns Hauptstadt hat für jeden das passende Angebot.

Wer abseits von Fondue und „Dinner for one“ in das neue Jahr starten möchte, ist mit einem Kurztrip nach Budapest gut beraten. Die Stadt an der Donau lockt mit urigen Weinkellern, einzigartigen Ruinenkneipen, hippen Clubs und traditionellen Tanzveranstaltungen.

Glamourös in der Staatsoper
Klassische Musik erwartet Besucher in der Staatsoper. Nach der Aufführung „Die Fledermaus“ von Johann Strauß begrüßt das gesamte Ensemble gemeinsam mit den Gästen das neue Jahr mit einem Glas Sekt. Am 1. Januar 2014 freuen sich Einheimische und Touristen auf das traditionelle Neujahrskonzert im ungarischen Opernhaus. Neben einem Gedicht von Dénes Kiss und einer Sequenz aus Strauss´ Ballett „Tanz der sieben Schleier“ lauschen die Gäste der „9. Symphonie“ von Beethoven. Dirigiert wird das Neujahrskonzert von Pinchas Steinberg.

Gala-Konzert mit dem hundertköpfigen Zigeunerorchester
Festlich geht es am 30.Dezember im ungarischen Kongress Zentrum zu: Dann findet das traditionelle Wein- und Gala-Konzert des hundertköpfigen Zigeunerorchesters statt. Im Repertoire der Musiker findet man klassische Stücke von Strauss, Brahms, Rossini und zahlreichen anderen berühmten Künstlern. Die begehrten Konzertkarten, inklusive Weinprobe und auf Wunsch auch mit Abendessen, kosten zwischen 44 und 105 Euro. Informationen und Kartenbestellung erhalten Interessierte unter www.argosart.hu

Schwimmend ins neue Jahr
Zum Jahreswechsel auf der Donau – das erleben Urlauber in DER Nacht des Jahres während einer Bootstour in Budapest. Mit Live Musik, leckeren Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten schließen Besucher das Jahr 2013 einfach unvergesslich auf einem Schiff ab.

Hippe Clubs und Straßenfeste
Vor allem junggebliebene und junge Reisende kommen entlang der Ráday Straße und des Ferenc Liszt Platzes voll auf ihre Kosten. Hier laden Cafés, Restaurants und Clubs zu einer wilden Party ein. Besonders beliebt sind die Diskotheken Club 7, Morrison’s 2, der Gödör Club, Fat Mo’s Music Club sowie Barokko Club & Lounge. Aufregende Straßenfeste finden Besucher rund um die Váci Straße und dem Donaucorso.

Feuerwerk in Ungarns Hauptstadt

Auf keinen Fall verpassen sollten Urlauber die zahlreichen Feuerwerke, die um Mitternacht den Himmel hell erleuchten. Perfekter Aussichtspunkt dafür ist die vom Autoverkehr gesperrte Kettenbrücke: Von hier eröffnet sich ein einzigartiges Panorama auf die Donaumetropole. Dank gesetzlicher Bestimmungen stört hier kein „Durcheinander-Geböller“ wie in Deutschland.

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