British Airways: Catering-Trends für 2015

Reisende, die mit British Airways fliegen, erleben auch in diesem Jahr wieder ein buntes Fest der Geschmackssinne. Einen wahren West-östlichen Diwan kulinarischer Genüsse haben die Menü-Designer der Premium Airline für das Jahr 2015 kreiert, von leichten asiatischen Kostbarkeiten bis zu Gourmet-Träumen aus 1001 Nacht. Auf Routen in den Nahen Osten gibt es bereits im März einen köstlichen Rote-Bete-Hummus. Die marokkanische Spezialität ist der perfekte Begleiter zu den rauchigen Aromen des Orients und herzhaftem Umami-Gemüse und einer Salatvariation aus Brunnenkresse.

Für Reisende in die USA ist Ente, ob frisch oder geräuchert, der geschmackliche Trend für 2015. Weiterhin gehören fettarme und glutenfreie Gerichte mit Kaniwa, einer Getreideart aus der Andenregion, sowie Tacos und pikante Pfannkuchen mit einem Mango-Limettensalat zur Auswahl.

Auf den Strecken nach Asien entdecken Passagiere eine leckere Aromen-Vielfalt mit dem Sieben-Gewürz-Pfeffer, einer Kombination aus Chili, Sesam und geriebener Orangenschale. Die gesunde und leichte Küche Asiens ist sehr beliebt und eignet sich besonders für Low Carb, einer kohlenhydratreduzierten Ernährung.

Katja Selle, Regional Commercial Manager Central and East Europe, British Airways, kommentiert: „Um unseren Gästen ein möglichst breites und abwechslungsreiches Angebot an Bordmahlzeiten zu bieten, haben wir für das neue Jahr unser Augenmerk auf fettarme und bekömmliche Küche gelegt. So bieten wir beispielsweise auch eine Vielzahl an neuen vegetarischen Kreationen als gesunde Alternative zu Fleischgerichten.“

Die Premium Airline ist im Catering-Bereich Impulsgeber für die Branche. Als erste Airline bot British Airways-Vorgänger Imperial Airways bereits 1927 auf der Strecke London-Paris Reisenden das erste Bordmenü. Und Jahrzehnte später wird der passende Soundtrack zur Bordverpflegung, unter dem bekannten Phänomen „Sonic Seasoning“ entwickelt.

Das Bordmenü kann man bereits ab 30 Tagen vor dem Abflug online buchen. Bis 24 Stunden vor Beginn des Fluges steht dieser Service zur Verfügung. Die Auswahl erfolgt auf ba.com unter der Funktion „Buchung bearbeiten“.

Bocuse d'or 2015

Norwegen gewinnt vor USA und Schweden – Frankreich Platz sieben, Deutschland auf dem elften Platz

Endergebnis Bocuse d’or 2015

1. Norwegen – 1662 Punkte

2. USA 1653

3. Schweden 1610

4. Finnland 1599

5. Japan 1553

6. Dänemark 1509

7. Frankreich 1484

8. Island 1435

9. Niederlande 1423

10. Großbritannien 1401

11. Deutschland 1383

12. Australien 1344

13. Ungarn 1338

14. Estland 1324

15. Argentinien 1315

16. Schweiz 1314

17. Korea (Süd) 1300

18. Marokko 1275

19. Malaysia 1274

20. Kanada 1248

21. Chile 1209

22. Spanien 1166

23. Guatemala 1071

Alle Infos zum Bocuse d’or immer auf http://www.saga-bocusedor.com/v2/ und auf unseren Facebook-Seiten: www.facebook.com/gourmetreport

Die besten Köche

Trio an der Spitze: Wissler, Wohlfahrt und Erfort auch 2015 die besten Köche

Ein neues Bewertungsverfahren vom Restaurantführer Gusto wirkt sich auf die Restaurant-Ranglisten 2015 aus: Drei Erstplatzierte und ein Durchstarter auf Platz vier. Wie eng es dabei zugeht, zeigen einmal mehr die aktuellen Rankings.

„Die Bewertung in unseren Listen erfolgt anhand eines festgelegten Punktesystems auf Grundlage der unterschiedlichen Restaurantführer, Überraschungen sind dabei vorprogrammiert. Bereits kleinste Abweichungen wirken sich unmittelbar auf die Position des Kochs in unseren Listen aus. Dieses Jahr hat der Restaurantführer Gusto zum Beispiel bewusst Restaurants mit kreativer Küche besser bewertet als die klassischen Restaurants“, so Hannes Buchner, Geschäftsführer von Restaurant-Ranglisten. Profitiert haben insbesondere das La Vie in Osnabrück und das Victor’s Gourmetrestaurant in Perl. Letzteres konnte sich durch die neue Vorgehensweise des Führers Gusto sogar vom vorjährigen siebten auf den vierten Platz verbessern.

An der Spitze der Restaurant-Ranglisten ist wieder das Vorjahrestrio zu finden, das Restaurant Vendôme in Bergisch-Gladbach, das Gästehaus Klaus Erfort in Saarbrücken und die Schwarzwaldstube in Baiersbronn. „Der Kochstil der drei Erstplatzierten ist sehr unterschiedlich, so dass das Spektrum von klassisch-französischer über die modernisierte Klassik bis zur innovativen Spitzenküche reicht“, so Hannes Buchner. Doch die Top Ten rückt näher zusammen, der Abstand ist viel geringer als in den Vorjahren. Statt 5,4 Notenpunkten liegen zwischen Platz eins und zehn jetzt nur noch 4,7 Punkte. Auf den Plätzen sechs folgen gemeinsam die klassisch orientierten Restaurants Bareiss in Baiersbronn und Sonora in Dreis. Die Top Ten wird komplettiert durch die Restaurants Aqua in Wolfsburg, Überfahrt in Rottach-Egern und La Belle Epoque in Lübeck Travemünde.

Auch unter den Top 100 der Rangliste gab es einige interessante Entwicklungen. Neu oder wieder in den Top 100 sind die Restaurants Burg Schwarzenstein in Geisenheim, das Olivo in Stuttgart, das Schanz in Piesport, das Husarenquartier in Erftstadt, das Les Deux in München, die Zirbelstube in Stuttgart und Geisels Werneckhof in München.

Restaurant-Ranglisten.de ist das besucherstärkste und bekannteste Ranglisten-Portal im deutschsprachigen Raum. Geschäftsführer Hannes Buchner übernahm 2006 die Volkenborn-Hitlisten, die Gustav Volkenborn 1988 entwickelt hatte, um eine Vergleichbarkeit der Guides zu gewährleisten. Das Portal fasst die Resultate der deutschen, europäischen und weltweiten Gastronomieführer zusammen. Die Bewertung nach einem festgelegten und transparenten Punktesystem gibt einen umfassenden und objektiven Überblick über die aktuelle regionale, nationale und internationale Gourmetlandschaft.

www.restaurant-ranglisten.de

Gesundes Neues Jahr 2015

Wir wünschen unseren lesern ein ergolgreiches und gesundes Neues Jahr 2015! Mögen viele neue und gute kulinarische Erfahrungen das Jahr 2015 prägen!

Ihre Gourmet Report Redaktion

Silvester in Berlin

Das Gourmetrestaurant „first floor“ lädt zur Silvester-Küchenparty ein und sorgt nicht nur in der Küche für Entertainment.

Mit einem Winzersekt zum Aperitif wird die Silvester-Küchenparty um 20.30 Uhr auf der „first floor“-Etage feierlich eröffnet. Dann heißt es mit Pumps und Anzug durch die Küche flanieren, raffinierte Kreationen direkt vom Herd genießen und sich so sein ganz persönliches Menü zusammenstellen. Neben diversen Koch-Stationen gibt es eine Austernbar und eine Wein-Lounge mit Gastwinzern Friedrich Becker und Theresa Breuer. Musikalische Unterhaltung lädt zum Tanzen ein. Weitere Highlights an diesem Abend sind zwei Casinospieltische mit professionellen Croupiers, wo die Gäste Ihr Glück versuchen können, sowie eine blitzende Überraschung.

Pünktlich um Mitternacht geht es hoch hinaus in die Club Lounge in der siebten Etage des Hotel Palace Berlin. Mit Blick über die Hauptstadt öffnet Chefsommelier Gunnar Tietz eine 6-Liter Champagnerflasche aus dem Hause Louis Roederer. Anschließend sichert ein Berlin-typischer Mitternachtssnack einen guten Start in das Neue Jahr.

„Das Jahresfinale 2014 wollen wir nicht wie in den Jahren zuvor mit einem gesetzten Galadinner ausklingen lassen, vielmehr möchten wir mit unseren Gästen in einer lockeren, zugleich stilvollen Atmosphäre feiern. Wir verbinden den Genuss von kulinarischen Kompositionen mit diversen Entertainment-Highlights. Unsere Gäste sollen sich an Silvester ihr ganz persönliches Jahresmenü zusammenstellen, mit unseren Gastwinzern über ihre Lieblingsweine philosophieren und ihr Glück an Casinospieltischen herausfordern – kurz gesagt: ganz ungezwungen feiern, schlemmen und genießen.“, so „first floor“ Gastgeber Matthias Diether und Gunnar Tietz.

20.00 Uhr prickelnder Winzersekt zum Aperitif
20.30 Uhr Beginn der Küchenparty
01.30 Uhr Veranstaltungsende; individueller Ausklang in Sam’s Diner & Cocktails

€ 225 pro Person inkl. Aperitif, Wein, Mitternachts-Champagner & Snack, Wasser, Kaffee
€ 345 pro Person mit unbegrenztem Champagner-Service

Tickets unter +49 (0)30 2502 1126 oder via E-Mail a.vos@palace.de

Mario Höllein

Hilton Frankfurt eröffnet „Terrace on the Park“ – Premium-Grillspezialitäten in einzigartiger Lage Frankfurts

Inmitten der Innenstadt und gleichzeitig umgeben vom Grün der Bockenheimer Anlage am Eschenheimer Tor bietet die Terrasse des Hilton Frankfurt ab sofort Grillkunst auf höchster Stufe. Das neue Gastro-Konzept erweitert die kulinarische Vielfalt der Stadt um einen entscheidenden Punkt: „Den Kern des Angebots auf der ‚Terrace on the Park‘ bilden hochwertige Spezialitäten für den Grill wie Wagyu-Beef und Dry Aged Steaks. Das perfekte Stück Fleisch ist aber nicht nur eine Frage der erstklassigen Zubereitung. Viel wichtiger ist der Weg des Tieres von der Aufzucht über die Fütterung bis hin zur optimalen Reifung des Fleisches“, erklärt F&B Operations Manager Gerhard Schellenberg, „Uns geht es darum, unseren Gästen diesen signifikanten Unterschied nahezubringen.“

Mit einem – in den Abendstunden beleuchteten – Outdoor Weber Grillstudio als Herzstück der Terrasse, besticht die Location mit einer entspannten Atmosphäre von früh bis spät. Zahlreiche Angebote vom Businesslunch über romantische Abendmenüs, Events wie Grill- und Kochkurse und regelmäßige Afterwork-Veranstaltungen stehen auf der Agenda für den bevorstehenden Sommer.

Mario Höllein, Küchenchef des Hilton Frankfurt, zeigt sich begeistert von der bewussten Auswahl der hochwertigen Zutaten für das exklusive Terrassenmenü, die auf Nachverfolgbarkeit und höchste Qualität geprüft sind. Ebenso überzeugt spricht Friedrich Niemann, General Manager des Fünf-Sterne-Hauses, über das neue Konzept für die Sommerterrasse mit direktem Zugang zum städtischen Grün: „Die ‚Terrace on the Park‘ ist einzigartig in der Frankfurter Innenstadt. Sie liegt nur wenige Schritte von Bürostätten, Einkaufsmeile oder Freizeiteinrichtungen entfernt, ist gleichzeitig aber auch ein Ruhepol im Stadtgeschehen und lädt zum Verweilen ein. Das neue Restaurantkonzept passt sich diesen Eigenschaften an und schafft ein kulinarisches Angebot für die Stadt und die Region, das seinesgleichen sucht – ausgewählte Zutaten, gepaart mit erstklassigem Service und exklusiver Lage – wir freuen uns auf den Sommer mit unseren Gästen!“

Frischeparadies Innsbruck

Frischeparadies ist ab sofort mit einer zweiten Niederlassung in Österreich vertreten

Neun Märkte gab es bisher in Deutschland und Österreich, jetzt stärkt die Frischeparadies KG mit einer Filiale in Innsbruck ihre Präsenz im Nachbarland. Die Fruchthof Handels GmbH gehört ab März 2014 zum Frankfurter Delikatessengroßhändler und bildet die zehnte Niederlassung. Der bisherige Geschäftsführer des Fruchthofs bleibt weiterhin als externer Berater tätig.

Heribert Lenz, ehemaliger Geschäftsführer der Fruchthof Handels GmbH, hat schon umdekoriert: Sobald die Übernahme durch die Frischeparadies KG beschlossene Sache war, begrüßten Schilder die eintreffenden Kunden mit „Fruchthof Innsbruck, willkommen im Frischeparadies“. „Alle Beteiligten sind mit den Modalitäten der Übernahme sehr glücklich, und wir freuen uns, dass Heribert Lenz uns weiterhin als Berater zur Verfügung steht. Schließlich hat er den Fruchthof maßgeblich geprägt“, so Dietmar Mükusch, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Frischeparadies KG.

Der Innsbrucker Fruchthof bietet neben seiner Kernkompetenz Obst und Gemüse eine große Feinkostauswahl an Käse, Wein, Ölen, Marmeladen, Chutneys und zahlreiche Bioprodukte. Dieses Sortiment ist fest etabliert, ebenso wie der Name Fruchthof. Die bisherigen Mitarbeiter bleiben weiterhin für das Unternehmen tätig, die Leitung liegt ab dem ersten März 2014 bei Frischeparadies: „Wir werden unsere Stärke und Erfahrung in den Bereichen Frischfisch und Krustentiere nutzen und die Fischtheke ab dem ersten April mit unseren Produkten bestücken. Umgekehrt profitieren wir von den guten Beziehungen des Fruchthofs nach Verona, von dort kommen Obst und Gemüse in hervorragender Qualität. Diese Produkte wollen wir nach und nach auch in unseren anderen Märkten einführen“, erklärt Mükusch. Weitreichende Umbaumaßnahmen sind vorerst nicht geplant, in naher Zukunft wird aber die Fischtheke an das bekannte Frischeparadies-Design angepasst.

Anders als die übrigen neun Frischeparadies-Niederlassungen ist der Fruchthof in Innsbruck ein Markt nur für Endverbraucher. Der Standort ist jedoch laut Frischeparadies auch für Gastronomiekunden zukunftsträchtig: „Wir sehen für die Region Innsbruck und Tirol durchaus Potenzial im Bereich Auslieferungen. Hier werden wir nach einiger Zeit sehen, wie wir den Fruchthof weiterentwickeln können, um ihn auch für Profis aus der Gastronomie interessant zu gestalten“, so Christian Horaczek, Vertriebsleiter der Frischeparadies-Gruppe.

Der Fruchthof besteht in Innsbruck seit 1996 und bietet nicht nur ladeneigene Lebensmittel, sondern vereint unter seinem Dach auch weitere, eigenständige Partner wie eine Bäckerei und eine Metzgerei, einen Anbieter von Oliven, Antipasti und Aufstrichen, ein Blumengeschäft und einen Tabakwarenladen. Das gastronomische Angebot umfasst ein erfolgreiches Thai-Bistro für den schnellen Mittagstisch und ein attraktives Fischrestaurant, das mittags und abends geöffnet hat. Alle Partnerschaften werden unverändert fortgeführt.

www.fruchthof.at
www.frischeparadies.de

Happy New Year

Wir wünschen unseren Lesern ein gesundes, neues Jahr 2014 – mit vielen neuen und guten kulinarischen Erlebnissen!

Ihre Gourmet Report Redaktion

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer von www.apfelgut.de informieren unsere Leser:

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren!

Wie immer um diese Zeit: Die Termine für die Kochkurse und Seminare sind ins Netz gestellt und freigegeben – es wird bereits munter gebucht! Also ist für Interessenten etwas Eile angesagt…

Noch versagen wir uns einen umfassenden Rückblick auf dieses schwierige Jahr, aber mit den Folgen des teils merkwürdigen, teils dramatischen Verlaufs haben wir täglich zu kämpfen. Wir konnten dieses Jahr ja erstmals nicht die ganze Palette unseres Pomme-Pure herstellen, sondern nur eine Cuvée aus Cox & Elstar, denn von diesen beiden Sorten gab es nur knapp ein Viertel der Mengen des letzten Jahres. Bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Wie mehrfach beschrieben, mussten wir insgesamt über 15.000 kg Äpfel einzeln in die Hand nehmen und die Hagelschläge ausschneiden. Ein teures Vergnügen! Aber wir halten den Preis – und Sie uns hoffentlich die Treue!
Vom Glockenapfel gab‘s dieses Jahr mehr als im letzten – die Früchte waren auch wenigstens zum Teil nicht so stark vom Hegelschlag betroffen und wurden sehr groß – und wir konnten daher sogar mehr als im letzten Jahr pressen; allerdings haben wir auch sehr viel weniger Äpfel für den Verkauf bereitgestellt.

Von den anderen Sorten, ebenfalls zum größten Teil einzeln ausgeschnitten, konnten wir wieder Pomme-Cidre machen (ist noch nicht gefüllt und kommt erst im Frühjahr in den Verkauf, es ist aber von der letzten Pressung noch genügend zum Feiern vorhanden! – siehe Sonderangebot unten), ebenso unseren naturtrüben Apfelsaft, den wir in der 1-Liter-Pfandflasche (nur Ab-Hof-Verkauf) oder als Bag-in-Box (5 Liter – jetzt in einem eigenen, schönen, einfarbig roten Karton) anbieten. Ist sehr gut geworden, angenehm weich und fruchtig, mit belebender Säure bei mäßiger Süße.

Neben unserem klassischen Pomme-Balsam gibt es auch wieder den wunderbar aromatischen, hellen Birnen-Balsamico, auf den schon viele von Ihnen sehnsüchtig warten.

Ansonsten ist die Ausbeute sehr unterschiedlich ausgefallen: Von den winzigen Cornichons konnten wir eine ansehnliche Menge einlegen, die vom Hagel zerschlagenen Gurkenpflanzen haben sich erstaunlich gut erholt und viele Blüten getrieben – allerdings haben wir noch nie eine so späte Ernte eingebracht; und zu Gewürz- oder gar Salzgurken hat es nicht mehr gereicht. Die Tomaten ziehen wir ja unter Folie im Haus, sie hat der Hagel nicht beschädigt. Und erstaunlicherweise hat auch die ständig feuchte Luft im September und Oktober nicht geschadet: Hervorragende Qualität von Sugo und Essenz! Auch die Chili-Ernte war bei den meisten Sorten sehr zufriedenstellend, jedoch ebenfalls sehr spät – heute wurden die letzten zur Creme verarbeitet oder getrocknet. Und da haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein Chili-Fan-Set – in einem Leder-Etui für die Tasche oder den Schlüsselbund, jeweils in einem Glasröhrchen, vier Sorten unserer eigenen Chilis, sortenrein getrocknet und (fast) ohne Kerne gemahlen; die pure Frucht, hocharomatisch und keineswegs nur einfach scharf! Habanero (höllisch scharf), Fatali (sehr scharf), Aji Lemon (scharf) und Pasilla (mild) – so haben Sie für jede Speise und jeden Geschmack das notwendige Finish zur Hand, wenn es im feinen Restaurant, im einfachen Gasthaus, am Grill oder beim Picknick an der nötigen Würze fehlt. Ein Super-Geschenk für alle Chili-Fans!

Von allen frühen Beeren konnten wir herrliche Konfitüren einkochen – Erd-, Stachel-, rote und schwarze Johannis- sowie Jostabeeren haben die trockene Hitze im Juli sehr genossen! Die begehrten späten Himbeeren leider nicht: Nach dem Hagel standen die Ruten regelrecht nackt da, Blätter und Knospen lagen am Boden. Es brauchte lange, bis sie sich erholt hatten – und dann machte der andauernde Regen (wir hatten im September und Oktober nur wenige Tage ohne Niederschlag) die Ernte immer wieder zunichte, die Früchte wurden nicht süß, blieben wässrig und schimmelten in Massen. Aus denselben Gründen auch bei den Brombeeren Fehlanzeige. Sehr traurig und sehr frustrierend!

Auch frustrierend: Die schon ziemlich konkret gewordenen Pläne für ein Buch mit den Rezepten der Sendungen haben sich leider zerschlagen. Hingegen geht’s weiter mit uns im WDR (samstags 17.20 Uhr) – leider nur 14 (bisher 20) Neuproduktionen, denn der Sender hat, wie alle anderen ebenso, kein Geld. Freut uns zwar nicht, ist aber nicht zu ändern. Ansonsten gilt (hoffentlich): Nächstes Jahr wird alles besser!

Mit herzlichen Grüßen, unseren besten Wünschen für eine ruhige, gemütliche Adventszeit („die stade Zeit“, sagt der Bayer seltsam, aber verständig), Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Martina & Moritz,
und das ganze Team vom Apfelgut

PS:
Sonder-Angebot DUTTENHOFER Pomme-Brut 2005: Jetzt knallen wieder allenthalben die Korken. Wir machen mit und bieten allen Newsletter-Empfängern (und nur diesen!) zum Jahresende unseren leichten und delikaten Schäumer im 6er- oder 12er-Pack an: Sie bezahlen 5 bzw. 10 Flaschen, bekommen aber 6 bzw. 12 Flaschen dafür geschickt! Statt 84.50 € also 72.50 € (+ 7,50 € Versandkosten) für 6 Flaschen, statt 169,00 € nur 145,00 € für 12 Flaschen (Versand gratis). Gilt für alle Bestellungen, die uns bis einschließlich 7. Januar 2014 erreichen, auch wenn in der Bestellungsbestätigung der volle Preis ausgewiesen wird.
Zu bestellen unter www.apfelgut.de – Gutsverkauf – Säfte & Weine. Und ab dem 8. Januar gibt’s dann wieder das Sonderangebot für die 5. Jahreszeit, den fröhlichen Pomme-Cidre!!!