Erwin Gegenbauer braut erstes Getränk speziell für Kinder

Erwachsene Genießer werden bei Erwin Gegenbauer immer fündig, sei es beim Wiener Bier, Wiener Cidre oder dem edelsauren Trinkessig. Ab sofort erweitert der Essigpapst sein alkoholfreies Sortiment und bietet mit dem Tschopperl Wossa auch etwas speziell für Kinder an. Die frisch-fruchtige Mischung aus selbstgebrautem Fruchtessig und Wiener Hochquellwasser ist aktuell in den Varianten Johannisbeere und Himbeere erhältlich und enthält keinerlei ungesunde Inhaltsstoffe oder Zucker. Zum Start ist das Tschopperl Wossa Johannisbeere exklusiv in der traditionellen Wiener Brötchenschmiede Trzesniewski erhältlich.

Wer Erwin Gegenbauer kennt, weiß, dass der zweifache Familienvater für Themen wie Lebensmittel, Qualität oder Genuss brennt und seine Ansichten durchaus leidenschaftlich vertritt. Deshalb darf es eigentlich niemanden wundern, dass er sich nun dem Thema kindliche Geschmacksbildung zuwendet. „Kinder werden heute so oft falsch ernährt und sind dick. Und was fast genauso schlimm ist: Sie haben keine Ahnung von Genuss“, erklärt Gegenbauer. „Wie auch, wenn sie nur überzuckerte Limo zu trinken bekommen?“

Abhilfe schafft Gegenbauers neuestes Getränk mit dem ungewöhnlichen Namen Tschopperl Wossa. „Manche Menschen haben beim Wort Tschopperl negative Assoziationen und denken, es bedeute so viel wie Dummerchen“, so Gegenbauer. „Aber in Wien ist ein Tschopperl einfach ein Kind.“ Sein neuestes Baby, wortwörtlich „Wasser für Kinder“, besteht aus hausgemachtem Johannis- oder Himbeeressig und reinem Wiener Hochquellwasser. Um eine feine Perlage zu erzielen, wird das Getränk zusätzlich mit ein wenig Kohlensäure versetzt. „Das perlt ähnlich wie bei einem Champagner“, sagt Gegenbauer. „Unsere Braumeisterin Angela Fleischer ist ein Genie, sie trifft exakt den richtigen Kohlensäuregrad.“ In der Nase entwickelt das Tschopperl Wossa intensive Fruchtnoten, am Gaumen ist die Frucht angenehm, ohne dominant zu sein. Daher eignet es sich auch ideal als alkoholfreie Menübegleitung für Erwachsene.

Zum Tschopperl Wossa inspiriert hat Gegenbauer die eigene Kindheit. „Als ich klein war, sind wir oft mit der Familie essen gegangen“, erinnert sich der Wiener Unternehmer. „Mein Vater bekam ein Bier, meine Mutter einen Wein, und uns Kinder fragte der Kellner immer ‚Und für die Kleinen ein Tschopperl Wossa?‘ Das ist bei mir hängengeblieben.“ Weitere Anregungen für sein Kindergetränk zog Gegenbauer aus der Historie. So war es früher ganz normal, den im Herbst gekelterten Wein, der bis zum nächsten Sommer zu Essig vergoren war, mit Wasser verdünnt zu trinken. „Bei den Römern nannte man dieses Getränk Posca“, erklärt Gegenbauer. „Und auch in unseren Breiten trank man früher verdünnten Essig bei der Arbeit, ein sehr guter und erfrischender Durstlöscher.“

Im August 2016 ist das Tschopperl Wossa Johannisbeere exklusiv bei Trzesniewski erhältlich. „Unsere Unternehmen verbindet lange Tradition und der bedingungslose Hang zur Qualität“, so Sabine Weiß, Geschäftsführerin bei Trzesniewski. „Das Tschopperl Wossa gibt uns die Möglichkeit, unseren Brötchen einen kongenialen und im Gegensatz zum Pfiff auch alkoholfreien Partner an die Seite zu stellen. Deshalb sind wir sehr glücklich, gemeinsam mit Erwin Gegenbauer diese neue Limonade zu präsentieren und hier in der Dorotheergasse frisch zu zapfen.“ In den neun weiteren Filialen ist das Tschopperl Wossa als Flasche erhältlich, ansonsten findet man es in der 0,33 l Flasche für 3,50 Euro im G’schäftl der Essigbauerei im zehnten Wiener Bezirk, am Naschmarkt sowie über den Gegenbauer-Webshop.

Weitere Informationen und Bestellung unter www.gegenbauer.at

Restaurant Rose wird "Maerz – Das Restaurant"

Benjamin und Christian Maerz, haben 2013 den elterlichen Betrieb übernommen und seitdem vieles im Traditionshaus verändert. Das Unternehmen wurde modernisiert und alte, verkrustete Strukturen gelöst und erneuert.

In dieser Zeit hat sich auch viel im Restaurant des Hauses getan. In diesem Jahr folgt nun der nächste entscheidende Schritt: Die Räumlichkeiten des Restaurants werden Ende Mai aufgefrischt und mit weiteren moderneren Elementen versehen. Trotzdem wollen wir stets eine Brücke zwischen Moderne und Tradition bewahren. So wird zum Beispiel die denkmalgeschützte Holzvertäfelung auch in Zukunft eine tragende Rolle spielen und das Restaurant hat einen neuen Namen bekommen.

Aus dem Restaurant Rose wird ab dem 1. Juni 2016 das Restaurant „Maerz“. „Unser bewährtes Konzept werden wir weiterhin feinschleifen“, so die Maerz Brüder. Es bleibt, wie es ist: Kreative Küche in entspanntem Umfeld genießen bei herausragender Weinbegleitung und bestem Service. Sowohl die Küche um Benjamin Maerz und der Service um Christian Maerz werden sich im Konzept nicht verändern. Vielmehr ist die Wandlung des Restaurants ein Ergebnis der Wegfindung der Gebrüder Maerz.

Die Bürder haben sich in den vergangenen drei Jahren als gesamtes Unternehmen weiterentwickelt. Unser Anspruch von bester Qualität spiegelt sich nicht nur auf dem Teller wider, sondern überträgt sich auf das gesamte Team. „Als Einheit möchten wir uns auch in Zukunft ständig weiterentwickeln und achten dabei besonders darauf, dass alle Beteiligten mit einer guten Work-Life-Balance glückliche Mitstreiter und Weggefährten bleiben,“ so Benjamin Maerz.

„Unser hoher Anspruch an uns selbst und an das ganze Team, dem wir bisher immer gerecht werden konnten, soll auch in Zukunft belohnt werden. Wir hoffen, bei allen bekannten Restaurantführer noch besser abzuschneiden und wollen schon bald zu den besten Restaurants Deutschlands gehören. Dafür geben wir jeden Tag alles.
Nach dem Schicksalsschlag vor drei Jahren und dem plötzlichen Tod unseres Vaters mussten wir viele Entscheidungen treffen, wurden ins kalte Wasser geworfen. Wir haben weitergemacht und uns selbst neu erfunden. Nach zwei Jahren der Findungs- und Entdeckungsphase haben wir nun unseren Weg gefunden.“

So wurde auch nun auch das Speisekartenkonzept überarbeitet und an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Der Gast kann aus 4 verschiedenen Bereichen sein Menü vor Ort selbst zusammenstellen. Gleichzeitig bleibt diese Variante für die Küche immer noch umsetz- und kalkulierbar.

„In den letzten Wochen konnten wir diese Neuerung bereits vorstellen, unsere Gäste sind begeistert und wir sehr erleichtert. Wir freuen uns nun darauf, auch die Namensänderung bekannt zu geben und unser ganz persönliches Ankommen in der Gastronomie mit unseren Freunden und Partnern zu feiern. Die lockere Atmosphäre im Restaurant kommt gut an und wir freuen uns, unseren Weg gefunden zu haben,“ berichtet Christian März zum Abschluß.

www.maerzundmaerz.de

Jeremy Ilian

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Neuzugang im La Véranda: Jeremy Ilian (29) übernimmt die Küchenleitung des Gourmet Restaurants im Hotel Sans Souci Wien. Seine Küchenlinie beschreibt der aufstrebende Jungkoch als „ehrlich, sinnlich“: „Hinter „ehrlich“ verbirgt sich, dass wir unsere Gäste aufrichtig und verantwortungsbewusst über die Herkunft unserer Produkte informieren. Wir arbeiten eng mit Bauern und Lieferanten aus Wien und Umgebung zusammen und bevorzugen regionale, saisonale und biologische Lebensmittel“, erklärt Jeremy Ilian seinen Anspruch an die Zutaten.

Das Wort „sinnlich“ bezieht sich wiederum auf Geschmack, Farbe, Geruch und Textur der Speisen, für die Ilian die einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abstimmt. „Damit bieten wir unseren Gästen im La Véranda ein ganzheitliches und genussvolles Speise-Erlebnis“, ergänzt Ilian.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Jeremy Ilian als Chef de Cuisine gewinnen konnten. Seine klaren und kreativen kulinarischen Kompositionen werden uns und unseren Gäste noch viel Freude bereiten“, so Andrea Fuchs, General Managerin im Sans Souci Wien.

Stationen in Frankreich und Wien
Vor seinem Engagement im La Veránda war der in London geborene Ilian zuletzt Chef de Cuisine im Motto am Fluss Café in Wien. Nach seiner Ausbildung am Lycée Sacrée Coeur in Saint-Chély-d’Apcher, Frankreich, folgte eine spannende Laufbahn: vom Pop-up Sandwich Store über traditionelle französische Brasserien bis hin zum mit Guide Michelin Sternen ausgezeichneten Fine Dining Restaurant im Fünf-Sterne-Luxushotel Château de la Chèvre d’Or***** in Eze Village, Frankreich. Seine ersten Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie sammelte Jeremy Ilian 2010 als Chef de Partie im Grand Hôtel Auguy*** in Laguiole, Frankreich.

Internationales Jahr der Hülsenfrüchte

Linsen, Kichererbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß und gedeihen auch auf kleiner Fläche und kargen Böden. So sind sie ein wichtiger Teil der Ernährung für viele Gemeinschaften, vor allem im Globalen Süden. Aber auch bei uns bieten Hülsenfrüchte viel – nicht zuletzt eine Alternative zu tierischen Produkten, und damit eine schmackhafte Möglichkeit, unseren Fleischverzehr zu vermindern, der in seinem derzeitigen Umfang nicht mehr lange tragbar sein wird. Nicht zuletzt spielen diese Pflanzen auch in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle, denn sie binden Stickstoff in die Erde zurück und tragen damit maßgeblich zu einem gesunden, fruchtbaren Boden bei.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen, um die Bedeutung dieser bescheidenen Früchte für die globale Ernährungssicherung und eine ökologisch nachhaltige Lebensmittelerzeugung zu unterstreichen, und uns wieder auf den Geschmack dafür kommen zu lassen.

„Das internationale Jahr der Hülsenfrüchte erinnert uns an die Bedeutung der Vielfalt für eine Ernährung, die gut und gesund für uns persönlich, aber auch für unseren Planeten ist,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V.

Auch Slow Food möchte die Gelegenheit nutzen, um das Augenmerk der Verbraucher wieder auf diese besondere, oft vernachlässigte Lebensmittelkategorie zu richten: „In den Küchen der Mittelmeerländer, in Südamerika, Afrika und Asien nehmen Hülsenfrüchte seit jeher einen wichtigen Platz ein. In Deutschland dagegen haben traditionelle Gerichte mit Hülsenfrüchten wie Linseneintopf, Erbsensuppe und Bohneneintopf ein negatives Image als „Arme-Leute-Essen“ bekommen und sind immer mehr vom Speiseplan verschwunden. Im Hinblick auf die Notwendigkeit zur fleischreduzierten Kost gewinnen sie als alternative Eiweiß-Lieferanten wieder zunehmend an Bedeutung. Wir sollten daher auch unsere einheimischen Sorten fördern und durch neue Rezeptideen wieder hoffähig machen,“ so Dr. Hanns-E. Kniepkamp, Leiter der Slow Food Archekommission.

Obwohl Hülsenfrüchte in der deutschen Küche vielerorts nicht im Vordergrund stehen, gibt es in Deutschland so einige autochthone Sorten. Die Slow Food Arche des Geschmacks hat vier Hülsenfrüchte an Bord: die Alblinse (Baden-Württemberg) und die Trockenbohnensorte Ahrtaler Köksje (Nordrhein-Westfalen) aus dem Köln-Bonner Raum, sowie die Paas Lintorfer Frühe (Nordrhein-Westfalen), eine Buschbohne aus dem Rheinland, als auch die Kesselheimer Zuckererbse (Rheinland-Pfalz), die beide im Sommer genutzt werden können.

Die Alblinse wurde auf der Schwäbischen Alb bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts angebaut. Die niedrigen Erträge und der große Arbeitsaufwand bei Ernte und Reinigung waren Ursachen für das völlige Verschwinden dieser uralten Nahrungspflanze in ganz Deutschland. Zwei noch in den fünfziger Jahren aufgeführte Alblinsen-Sorten sind dabei verschollen. Seit 1985 baut zunächst nur der Bioland Hof Mammel, eine Erzeugergemeinschaft, auf der Grundlage der Du Puy Linse, Sorte Anica, die Alb-Leisa wieder an.

Das Ahrtaler Köksje gehört zu den in Deutschland selten gewordenen Trocken- oder Körnerbohnensorten. Im Gegensatz zu den meisten noch kultivierten Stangenbohnen werden solche Sorten nicht als grüne Hülse in Suppe, Salat oder als Einkochbohne verwendet, sondern ausschließlich getrocknet zur kräftigen Suppengrundlage genutzt. Im Kreis Ahrweiler sowie im Köln-Bonner Raum ist sie die einzige regional nachgewiesene Trockenbohne. Die Bohne ergibt eine sämige, leicht süßliche Suppe, die traditionell von der Ahrweiler Feuerwehr zum jährlichen Feuerfest angeboten wird. Ebenso gut schmeckt sie zum Brotaufstrich verarbeitet oder in einem bunten Salat.

Die Paas Lintorfer Frühe wurde in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts von der Firma „Paas & Co. Samenzucht und Samenhandlung“ aus Ratingen-Lintorf bei Düsseldorf gezüchtet und bundesweit vertrieben. Die als Hochzuchtsaatgut seit Mitte der 1940er-Jahre anerkannte und ertragreiche Bohnensorte hat sich in allen Lagen und Bodenarten bewährt. Seit den 1970er-Jahren ist die Paas Lintorfer Frühe allerdings nicht mehr am Markt erhältlich. Der Fortbestand dieser Sorte ist über das Engagement des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. gesichert worden. Sie wird von sogenannten Paten angebaut, die das Saatgut weitergeben, verbunden mit der Bitte, die Bohnensorte selbst anzubauen und eigenes Saatgut zu gewinnen.

Süße Schoten aus Koblenz-Kesselheim: die Kesselheimer Zuckererbse ist die bisher einzige belegbare Sorte dieses Gemüses aus dem Koblenzer Raum. An das lokale Klima und die Böden angepasst, wurde sie früher in großen Mengen als Frischgemüse für den lokalen Markt produziert. In den Koblenzer Stadtteilen und auf der Rheininsel Niederwerth hat sich der Gemüseanbau bis heute gehalten. Auf den Markt kommen die Zuckerschoten im Frühsommer, ihr typischer Erbsengeschmack ist ausgeprägter als bei den meisten modernen Sorten. Obwohl sich die Sorte immer noch starker lokaler Beliebtheit erfreut, wird sie hauptsächlich noch in Privatgärten älterer Koblenzer angebaut.

Das internationale Projekt „Arche des Geschmacks“ der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt seit 1996 traditionelle Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden, die unter den gegenwärtigen ökonomischen Bedingungen am Markt nicht bestehen oder „aus der Mode“ gekommen sind. Die Passagiere der Arche des Geschmacks bringen Abwechslung auf den Teller und erhalten dabei die kulturelle und biologische Vielfalt der Regionen. Schwerpunkt der Arbeit ist das aktive Sammeln, Beschreiben, Katalogisieren und Bekanntmachen der Passagiere. Das Motto lautet: Essen, was man retten will! Denn: Was nicht gegessen wird, wird nicht nachgefragt, kann also nicht verkauft werden und wird deshalb nicht hergestellt. Weltweit gibt es über 2.000 Arche-Passagiere, in Deutschland sind zur Zeit 56: http://www.slowfood.de/biodiversitaet/arche_des_geschmacks/

Fröhliche Weihnachten!

Wir wünschen unseren Lesern eine fröhliche Weihnacht mit tollen kulinarischen Erfahrungen!

Ihr
Christian Romanowski und das Gourmet Report Team

Rene Poysl

Neuer Küchenchef, neue Küchenlinie: Rene Poysl (35) übernimmt ab sofort die Position des Chef de Cuisine im 57 Restaurant & Lounge im Meliá Vienna. Der gebürtige Wiener ist seit der Eröffnung des Design-Hotels im Februar 2014 Teil des Küchenteams und hat in dieser Zeit maßgeblich zu den Erfolgen des Restaurants in den obersten beiden Etagen des DC Towers 1 beigetragen. Entsprechend gut kennt er die Mitarbeiter und die Abläufe im Haus – und wird diesem nun seine persönliche, kulinarische Handschrift verleihen.

„Nach dem Abschied von Siegfried Kröpfl im Juli hat Rene Poysl bereits interimistisch bewiesen, dass er der Rolle des Küchenchefs gewachsen ist. Wir freuen uns, dass wir ihn unseren nationalen und internationalen Gästen nun auch offiziell in seiner neuen Position vorstellen dürfen“, so Dorothea Schuster, General Managerin im Meliá Vienna.

Frech, locker, spannend: Internationale Küche mit regionalen Produkten
Rene Poysls Küchenlinie präsentiert sich international, ohne dabei die Auswahl und Qualität heimischer Produkte außer Acht zu lassen. Dabei verbindet er die österreichische Küche mit spanischen Einflüssen und umgekehrt, spielt mit der Konsistenz von Zutaten und überrascht mit spannenden Geschmackskombinationen. Sein Steckenpferd sieht der 35jährige in der Zubereitung von Fisch, die ihm bereits 2011 als Küchenchef im Marktachterl am Karmelitermarkt lobende Worte der heimischen Gourmetkritiker einbrachte. Auch Liebhaber der süßen Küche werden mit der neuen Karte des 57 Restaurant & Lounge noch mehr auf ihre Kosten kommen.

„Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen und auf meine neuen Aufgaben. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich unseren Gästen im 57 Restaurant & Lounge eine internationale Küche bieten, die mit regionalen Akzenten für neue Geschmackserlebnisse sorgt. Fangfrischer Fisch aus heimischen Gewässern und Fleischgerichte aus dem Josper Grill werden auf unserer neuen Speisekarte prominent vertreten sein“, erklärt Poysl.

Namhafte Stationen in der Gastronomie
Rene Poysl begann seine Karriere als Jungkoch und Demi Chef de Cuisine im Hilton Vienna. 2006 wechselte er als Chef de Partie zu Joachim Gradwohl ins Restaurant Meinl am Graben. Es folgten Stationen als Sous Chef im Hotel Imperial und im Korso im Hotel Bristol, bevor sich Poysl 2011 schließlich als Küchenchef im Marktachterl am Wiener Karmelitermarkt mit kreativen Fischgerichten einen Namen machte. Mit seiner Ernennung zum Küchenchef im 57 Restaurant & Lounge komplettiert der 35jährige ein Team aus erfahrenen Fachleuten: Bereits im Mai diesen Jahres verzeichnete das Meliá Vienna mit Restaurant Manager Thomas Rozanski (30) und Sommelier Pascal Kopetzky (26) zwei hochkarätige Neuzugänge im F&B Team.

Neue Weinkarte: Fokus auf Naturwein
Apropos Sommelier: Zeitgleich mit der neuen Speisekarte präsentiert Pascal Kopetzky sein neues Weinkonzept: Große Klassiker aus Österreich (Singerriedel, Gabarinza), Italien (Tignanello) und Spanien (Flor de Pingus) treffen auf Jungwinzer und spannende „Vin d’naturelle“. So entsteht eine ausgeglichene, internationale Weinkarte, die die neuen Gerichte von Küchenchef Rene Poysl – von frischen Vorspeisen wie Frischkäse Crème brûlée über Iberico Schwein und Lammkeule bis hin zu im Ganzen gebratener Seezunge – optimal begleitet. „Unser Augenmerk liegt seit Monaten auf „Vin d’naturelle“. Hier haben wir die letzten Monate intensiv genutzt, um die neuesten Entdeckungen und lebendigsten Weine aus aller Welt ins Haus zu holen, die uns und unseren Gäste noch viel Freude bereiten werden“, erklärt Pascal Kopetzky, Sommelier im 57 Restaurant & Lounge.

www.57melia.com

Vogelmiere

Selbst Fans der Wildkräuterküche denken an die Vogelmiere eher unter „ferner liefen“. Dabei ist das vitale, zierliche Kraut einer der appetitlichsten Rund-ums-Jahr-Vitamin C-Lieferanten in unseren Breiten. Mit seinen langen, auf einer Seite behaarten Stängeln kriecht das einjährige Nelkengewächs am Boden entlang und überwuchert innerhalb kurzer Zeit große Flächen in Gärten, Weinbergen und auf Gemüseäckern. Die dichten Teppiche verhindern die Erosion der Erde, sind eine lebendige Mulchschicht, äußerst beliebte Nahrungsquelle für Federvieh aller Art und ein nahezu unverwüstlicher Nachschublieferant für die Küche.

Dort finden vorrangig die jungen, saftigen Triebspitzen mit den zahlreichen eiförmig-spitzen Blättern Verwendung. Auch wenn die Vogelmiere nahezu ganzjährig zu finden ist – der beste Erntezeitpunkt ist während der Blüte, von März bis November. Die winzigen weißen Stern-Blüten sind das beste Erkennungszeichen, um die Vogelmiere von dem giftigen, jedoch orange oder blau blühenden Acker-Gauchheil zu unterscheiden. Am wenigsten Arbeit macht die Ernte mit einer großen Schere. Die Triebe können unter fließendem Wasser oder auch mit Hilfe einer Salatschleuder gesäubert und dann mundgerecht klein gehackt werden.

Das Aroma der Vogelmiere erinnert am ehesten an jungen Mais. Zu milden Zutaten passt sie deshalb am besten. Besonders lecker sind Kombinationen mit Ei etwa im Salat oder in Omelette. Auch Milchprodukte passen gut. Mit Frischkäse entsteht ein leckerer Brotaufstrich, mit Quark ein würziges Dipp und mit Sahne eine cremige Suppe. Auch in einer Kräuterkruste oder einer Sauce für zartes Geflügel oder Kalbfleisch ist Vogelmiere gut aufgehoben. Dabei kann sie ruhig mit anderen Wildkräutern vermischt werden – solange diese vorsichtig dosiert werden, damit das Aroma der Vogelmiere nicht erschlagen wird.

Unter den Inhaltsstoffen fällt der hohe Gehalt an Saponinen ins Auge. „Diese sekundären Pflanzenstoffe regen die Verdauung an und fördern so die gesunde Darmfunktion“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst in Bonn. Im Übermaß können die Saponine allerdings die Darmschleimhaut reizen, Durchfall und Erbrechen auslösen. Empfindliche Personen, Schwangere und Kleinkinder sollten das Kraut deshalb mit Vorsicht genießen.
Eva Neumann, www.aid.de

Der richtige Wein für Wolke Sieben

British Airways wurde als Fluggesellschaft mit dem weltweit besten Weinangebot ausgezeichnet. Bei den aktuellen „Cellars In the Sky Awards“ der britischen Ausgabe des Branchenmagazins Business Traveller sicherte sich die Airline den begehrten Preis in vier Kategorien. Eine Jury aus renommierten Weinexperten zeichnete British Airways in den Kategorien „Best Cellar in the Sky”, „Best Business Class Cellar”, „Best First Class Red” und „Best Business Class White” aus.

Das Erfolgsrezept von British Airways liegt vor allem darin, dass das Wein-Angebot gezielt nach den jeweiligen Reisedestinationen ausgerichtet wird. Die Fluggesellschaft hat dafür in den vergangenen Jahren sogenannte „Wein-Regionen“ kreiert, um den Passagieren bereits vor der Landung die beste Weinauswahl ihres Reiseziels anbieten zu können. So stehen zum Beispiel auf dem Hin- und Rückflug nach Kapstadt und Johannesburg hervorragende südafrikanische Weine zur Auswahl, wie unter anderem der Oldenbourg Chardonnay aus Stellenbosch oder der Annex Kloof Malbec.

Chris Cole, Food and Beverage Manager bei British Airways: „Wir sind stolz darauf, unseren Gästen eine handverlesene Auswahl an Weinen aus der ganzen Welt anbieten zu können. Neben geschätzten Wein-Klassikern überraschen wir unsere Kunden auch mit bislang noch unbekannten Tropfen, die sich bisher in abgelegenen Weingütern versteckt hielten.“

Für die Auswahl der Weine hat British Airways unter der Leitung von Chris Cole sogar ein eigenes Spezialistenteam für Wein aufgebaut, welches eng mit den Weinverkäufern zusammenarbeitet und die Weinauswahl perfekt mit den Menus an Board abstimmt.

Wolfgang Oberschachner

Fine-Dining Restaurant „echt.“ mit neuen Kreationen – Naturhotel Forsthofgut begrüßt Österreichischen Spitzenkoch im Team

Exklusiv, stilvoll, regional & einfach „echt.“ – Der Name des Fine-Dining Restaurant „echt.“ im Naturhotel Forsthofgut in Leogang ist Programm. Seit kurzem unterstützt der Haubenkoch Michael Helfrich das Kulinarik-Team rund um Küchenchef KM Wolfgang Oberschachner. Im kleinen Kreis genießen die Hotel- und Abend-Gäste in der eleganten Altholz-Stube drei Mal die Woche ausgewählte Degustationsmenüs aus lokalen und regionalen Spezialitäten mit Weinbegleitung.

„Regionale Pinzgauer Küche – das ist das, was wir unseren Urlaubsgästen bieten möchten. Sehr viel Wert legen wir bei den Menüs im „echt.“ auf die Verwendung von heimischen Produkten, die wir seit vielen Jahren von unseren Partnern aus der Leoganger Nachbarschaft beziehen. Das Küchenteam überzeugt sich regelmäßig selbst vor Ort von der Qualität und der Frische der Zutaten. Ganz besonders freue ich mich auf die kulinarischen Kreationen, die aus der neuen Zusammenarbeit von Michael Helfrich und Wolfgang Oberschachner entstehen werden“, so Christoph Schmuck, Hotelier und Inhaber des Naturhotel Forsthofgut.

Im Fine-Dining Restaurant „echt.“ laden Michael Helfrich und Wolfgang Oberschachner Hotel- und Tagesgäste an drei Tagen die Woche zu feinen Spezialitäten aus der Salzburger Heimat ein. Bei freier Sicht auf das Bergpanorama speisen bis zu 20 Gäste im exquisiten Ambiente des Leoganger Naturhotels auf 5-Sterne Niveau. Ganz nach dem Vorsatz „Regional trifft Moderne“ erleben sie ein monatlich wechselndes 8-Gang Menü mit beispielsweise geräuchertem Stör aus dem Salzburger Land, Topinamburpüreesuppe, confiertem Kräutersaitling, Kürbispannacotta und harmonisierender Weinbegleitung.

Nähere Informationen zum Hotel Forsthofgut gibt es telefonisch unter +43-(0)6583-8561 sowie auf www.forsthofgut.at.