Coravin

In einem verborgenen Raum des Schlosses von Bečov nad Teplou wurden 1985 bis zu 150 Jahre alte Weine im Wert von über 1,1 Millionen Euro gefunden. Am 22. Mai verkosteten Andreas Wickhoff (Master of Wine) und Jakup Pribyl, einer der renommiertesten Sommeliers der Tschechischen Republik, diese nun mithilfe des Coravin Systems. So wurde sichergestellt, dass die Weine im Falle eines positiven Resultats auch nach der Verkostung ihren Wert beibehalten. Die Verkostung ergab – die Weine sind trinkbar!

Nicht einmal 1000 Einwohner zählt der Ort Bečov nad Teplou. Das Schloss könnte allerdings schon bald zu einer Pilgerstätte für Weinliebhaber werden. Denn 1985 wurde hier ein außergewöhnlicher Fund gemacht. In einem verborgenen Raum unter einem der Schlosstürme wurden insgesamt 133 Weine des letzten Jahrhunderts gefunden. Darunter je ein Château d’Yquem von 1892 und 1896 sowie ein Corton Charlemagne, ebenfalls aus dem Jahr 1892. Der älteste gefundene Wein ist ein Porto aus dem Jahr 1862. Eine erste Schätzung räumt der Weinsammlung einen Wert von über 1,1 Millionen Euro ein.

Der Fund der Weine gleicht einem Hollywood-Drehbuch: Die ursprünglichen Besitzer des Schlosses, die Familie Beaufort-Spontini, galten als Sympathisanten des Nationalsozialistischen Regimes und flohen deshalb gegen Ende des zweiten Weltkrieges aus der heutigen Tschechischen Republik. Als sie Jahre später den Versuch unternahmen, über den amerikanischen Unternehmer Danny Douglas ihre Besitztümer zurückzubekommen, war die Familie bereit, horrende Summen für die Rückführung ihrer Besitztümer zu bezahlen. So weckten sie die Neugier der damals noch existierenden kommunistischen Geheimpolizei. Durch eine unglückliche Formulierung seitens Douglas, der sagte er benötige kein Werkzeug für das Abholen des Besitzes, entschied die Polizei das Schloss genauer zu untersuchen – und fand dabei schließlich den geheimen Raum mit dem verborgenen Schatz.

Verkostung durch Coravin bringt positives Ergebnis
Über 30 Jahre ist das nun her. Seitdem sind die Weine im Schloss ausgestellt. Ob sie allerdings tatsächlich noch genießbar und damit auch wertvoll sind, konnte nie getestet werden, da man sonst die Flaschen öffnen und sie damit der Oxidation hätte preisgeben müssen. Bis jetzt. Am 22. Mai verkosteten Andreas Wickhoff (Master of Wine) und Jakup Pribyl, einer der renommiertesten Sommeliers der Tschechischen Republik, die Weine mithilfe des Coravin Systems. Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Alle verkosteten Weine sind noch immer in äußerst guter Verfassung. „Wir sind begeistert und sehr positiv überrascht von der guten Verfassung der Weine, es gab keine Anzeichen von Oxidation“, so Andreas Wickhoff nach der Verkostung.

Auch Coravin-Erfinder Greg Lambrecht konnte seine Begeisterung über den Zustand der Weine nicht verbergen, die mit Hilfe seiner Erfindung nun endlich verkostet werden konnten. „Das sind Weine einer anderen Zeit, gemacht von Menschen, die heute nicht mehr unter uns sind. Es ist wirklich etwas Besonders, Weine zu verkosten, die so lange unter Kork reifen durften und uns einen Eindruck einer vergangenen Ära geben.“

Bei der Nutzung von Coravin wird eine dünne Hohlnadel durch den Korken in die Flasche eingeführt. Anschließend leitet das System Argon-Gas, einen natürlichen Bestandteil der Atemluft, durch die Nadel hindurch in die Flasche und erzeugt so einen Überdruck. Um den Druck wieder auszugleichen, fließt nun der Wein durch die Hohlnadel zurück in das Coravin-System und von dort aus weiter in ein Glas. Nach der Entnahme wird das Gerät einfach abgenommen. Das verwendete Argon-Gas reagiert nicht mit dem Wein und der Naturkorken verschließt sich auf Grund seiner natürlichen Beschaffenheit direkt nach der Abnahme des Geräts wieder vollständig von selbst. Der Wein reift auf natürliche Weise weiter.

Molekularküche im Mandarin Oriental, Prague

Im Mandarin Oriental, Prague können die Gäste jetzt ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis genießen: ein Menü, das sich ausschließlich der hohen Kunst der Molekularküche bedient. Diese befasst sich sowohl mit den biochemischen, als auch mit den physikalisch-chemischen Prozessen bei der Zubereitung von Speisen und Getränken. Auch die Möglichkeiten, durch minimale Änderungen in der Zubereitung oder auch dem Spiel mit Aromen wie süß und salzig völlig neue Geschmackserlebnisse zu kreieren sind in der Molekularküche verwurzelt.

Das Restaurant Essensia, das sich ansonsten der modernen tschechischen und asiatischen Küche gewidmet hat, offeriert diesen kulinarischen Höhepunkt. Das Menü beginnt mit einem Welcome Cocktail, gefolgt von einem Fischgang, der aus Thunfisch Sashimi mit braunem Kräuter Seitling, Wasabi Ponzu Sauce und einem Tempura aus blauer Krabbe besteht, welches gegrillt und mit Himalaya Salz veredelt wird. Anschließend wird ein feines Pluma (Schulterstück) vom Schwein, das mit Hoisin Sauce, Süßkartoffeln, Chili und Kresse serviert und als Abschluss folgt ein Eisdessert, das mit Mandarinen, Passionsfrucht, Schokolade und Ingwer flambiert wird.

Das Menü ist zu einem Preis von € 42 (inklusive Mineralwasser, einem Welcome Cocktail, sowie Kaffee oder Tee) bei einem Minimum von zwei Personen buchbar. Eine Reservierung ist erforderlich.

www.mandarinoriental.com

Wein und Weinbautouristik in Tschechien

Die Tschechise Republik ist zwar für ihr Bier weltweit bekannt, ihre Weinbaukultur
wächst tagtäglich in einem ungeheuren Tempo und wurde schon bei mehreren hoch
angesehenen internationalen Wettbewrben mit unzähligen Medialien ausgezeichnet.
Mit dem wachsenden Interesse an Winbautouristik wächst auch das Angebot und die
Möglichkeiten.
Weinreiches Südmähren
Die Weinbautradition, sowie die Traditon des Weinherstellens in der Tschechischen Republik
geht weit in die Vergangenheit zurück. Schon bei den Weinbauursprüngen ging der Wein in
Böhmen und Mähren verschiedene Wege. Nach Südmähren kam er schon mit der
römischen Ansiedlern und seine eindeutige Existenz zur Zeit des Christentums ist
archeologisch bewiesen. Wien wurde sowohl zur Liturgie, als auch bei gesellschaftlichen
Anlässen verwendet.
Die mährischen Weinberge sind ein unabdenkbarer Teil der mährischen Landschaft. Dies ist
ebenfalls ein Beweis dafür, dass die mährische Region eine der Wichtigsten für die
heimische Weinherstellung ist. Es wäre eine überaus schwierige Aufgabe, alle Porduktionen
der örtlichen Weinberge zu erkunden. Die Vielfaltigkeit hier produzierter Weine ist durch das
Sortenspektrum, die Kombination der Klimabedingungen – welche von Region zu Region
sehr abwechslungsreich sind – und das Können örtlicher Winzer gegeben. Hier werden Sie
vor allem verschiedenste Weißweinsorten antreffen – Grüner Veltliner, Müller Thurgau,
sowohl Rheinriesling wie auch Welschriesling, Pinot gris und blanc. Die häufigsten
Rotweinsorten sind hier St. Laurent und Blaufränkisch.
Neu entdeckter tschechier Wein
Den Wein brachte nach Tschechien angeblich Karl IV., ein bedeutsamer tschechischer
mittelalterlicher Herrscher, welcher bei uns ebenfalls Unser Landesvater genannt wurde. Die
tschechischen Weinbaugegenden gehören zu den nördlichsten Weinbaugegenden Europas
und sind somit sehr ansrpuchsvoll was die Sortenauswahl und Winbergpflege angeht. Im
Norden werden am meisten die Weißweinsorten angebaut, denn hier sind die
Wetterbedingungen sehr rau. Sie finden hier zum Beispiel die Sorten Müller Thurgau,
Reinriesling, Pinot gris und blanc und Grüner Silvaner. In Prag und Umgebung reiffen neben
den Weinweinsorten auch die Rotweinsorten nach. Hier finden Sie vor allem die historisch
älteste, aus Burgund kommende, Sorte: Pinot Noir. In den Weinbergen von Prag können Sie
ebefalls die Sorten Blauer Portugieser und St. Laurent probieren.
Zu Winzern und ihrem Wein
Sollten Sie sich entscheiden, dem Geheimnis des Weins in Südmähren oder in Böhmen zu
folgen, besuchen Sie die einzelnen Weingüter. In vielen von ihnen können Sie nicht nur Wein
kosten und kaufen, sondern auch sehr gut essen, durch die Keller und Weinberge gehen und
interessante Fakten über Weinherstellung erfahren. Der Wein hat hier seinen einzigartigen
Platz auch in der Gastronomie.
Es dient sowohl als eine Zutat bei der Zubereitung von Gerichten, als auch vor allem als
Ergänzung zum Essen. Die Verbindung des Essens mit dem Wein, bei der der Chefkoch in
Zusammenarbeit mit dem Sommelier feine Köstlichkeiten serviert, ergänzt durch die dazu
am besten passenden Weinsorten, gehört zu unvergesslichen Erlebnissen. Oft wird so das
St. Martins-Menü zusammengesetzt, aber einige Restaurants neigen dazu, diese Option
auch in anderen Zeiten des Jahres anzubieten. Eine garantierte Essensqualität suchen Sie
in Restaurants, die durch die Zertifizierung „CzechSpecials“ markiert sind. Diese orientieren
sich auf nationale und regionale Küche und exzellenten Service. In Südmähren lernen Sie
exzellentes Essen und Wein kennen, in anderen Regionen bietet man wieder hiesige
Spezialitäten an.
Weinspezialitäten
Die Spezialität der tschechischen und mährischen Winzer sind Eis- und Strohweine. Es geht
um süße Weine, extraktive und relativ seltene und daher auch teuere. Wenn Sie jedoch die
Gelegenheit haben, nur noch einen davon zu kosten, zögern Sie bestimmt nicht. Die Weine
unterscheiden sich voneinander in der Verarbeitung von Trauben. Der Eiswein wird aus
gefrorenen Trauben bei der Temperatur von mindestens -7° C gekeltert und bei der
Verarbeitung dürfen die Trauben nicht auftauen. Im Gegensatz dazu entsteht der Strohwein
durch Trocknung der vollreifen Trauben auf Stroh- oder Schilfmatten oder aufgehängt in
einem gut belüfteten Raum, und zwar für die Dauer von ca. 3 Monaten.
Weinfeste
Während des ganzen Jahres können Sie in Böhmen und Mähren vielen Weinfesten
begegnen. In der Saison machen die Winzer ihre Keller zugänglich, man kann hier den Wein
kosten und kaufen. Von September bis Oktober feiert man in vielen Dörfern und Städten
Weinfeste, ab 11. November übernehmen die Herrschaft junge Weine und damit
verbundenes Martinsfest.
In Südmähren haben die Events meist einen folkloristischen Charakter. Sie begegnen hier
Einheimischen in Trachten und zwar nicht nur den ältesten Zeitzeugen, sondern auch der
Traditionen immer erhaltenden Jugend. In Böhmen begleitet die Weinfeste eine eher
historische Atmosphäre mit mittelalterlichen Jahrmärkten, Auftritten von Schwertkämpfern
und historischen Umzügen in Kostümen oder eine musikalische Stimmung mit Jazz und
Folk.
Weitere Attraktionen der tschechischen Küche, sowie Rezepte oder Tipps für
zertifizierte Restaurants finden Sie unter www.czechspecials.cz

Herbst in der tschechischen Gastronomie – Erntefest

Der Sommer ist vorbei und bis zum Winter dauert es noch ein wenig, es ist Herbst –
die Zeit der Ernte und der Fülle. In der Vergangenheit galt September als Monat der
Erntefeste. Bis heute wird in allen mährischen und böhmischen Städten die
sogenannte Weinlese gefeiert. Herbst ist ebenfalls die Zeit der Försterjagd und dem
darauffolgenden Wildschmausessen. Der erneuerte Martinstag vervollständigte das
Angebot an herbstlichen tschechischen Köstlichkeiten mit der Martinsgans, den
Martinshörnchen und dem Martiniwein. In Vergessenheit sollten auch nicht die
Teichabfischungen geraten, die die traditionelle Küche mit Fisch bereichern.
Ernte in der Küche und im Glas
In den tschechischen Ländern wurde Jahrhunderte lang das Erntefest gefeiert. Diese
Tradition mag fast zur Gänze verschwunden sein, die Tradition Geschenke der Natur zu
verarbeiten und einzulegen ist aber geblieben. Trotz des reichlichen Angebots an
verschiedensten Geschäften ist in der Tschechischen Republik die eigene Konservierung
von Obst, Gemüse oder Waldbeeren durch trocknen oder einkochen weit verbreitet.
Marmeladen, Kompotte, eingelegte Pilze und Gemüse dienen somit ganzjährig der
heimischen Küche zu Hause und auch in Restaurants mit der Kennzeichnung Czech
Specials, die traditionelle tschechische Spezialitäten anbieten.
Weinlesefeste
Im renommierten Mähren aber auch in den böhmischen Weinbaugegenden findet im
September und Oktober die Weinlese statt. Bei diesem Höhepunkt der ganzjährigen Arbeit
auf den Weinbergen wird die Weinrebe gefeiert. Jeder Ort feiert ein wenig anders, aber
überall erwartet Sie ein reiches Erfrischungsangebot, hergestellt aus den heimischen
Rohstoffen. Neben dem Wein können Sie auch den Sturm, noch gärenden Most, kosten.
Sturm verfügt über einen nicht gegärten natürlichen Zucker, welcher ihm seine Süße verleiht.
Ein solcher Most enthält aber auch einen schwachen Alkoholprozentsatz. Dieses Getränk ist
eine absolute heimische Spezialität und erfreut sich auch in Österreich und der Slowakei
großer Beliebtheit. Eine wichtige Rolle bei diesen Feierlichkeiten spielt die Folklore, welche
in Mähren eng an die Zymbalmusik, die gestickten Trachten und die ursprünglichen
Winzertraditionen gebunden ist. Wenn Sie die tschechische Republik durch ihre
Gastronomie erforschen wollen, dann sind Sie bei den Weinlesefesten genau richtig und
können Ihre Geschmacksknospen auf eine Abenteuerreise schicken.
Wenn das Waldhorn ertönt
Im Herbst kommt die Jagdsaison. Und in dieser Zeit wird die tschechische Tafel um weitere
köstliche Gerichte bereichert, wie z.B.: Wildschweingulasch, Hirschmedaillons, mit Pilzen
gefüllte Wachtel, Rehfleisch auf wilde Art, Hasenkeule mit Sahnesoße, Wildsuppe,
Wildschweinkeule mit Hagebuttensoße oder Fasan in Wein und weiteres können Sie sich
während der Wildsaison in Restaurants mit der Kennzeichnung Czech Specials in der
gesamten Tschechischen Republik schmecken lassen. Hier wird Ihnen garantiert, dass alle
Gerichte hochwertig verarbeitet werden.
Fischschmaus
In der Region der Teichfischwirtschaft, Südböhmen, wird Fisch ganzjährig serviert. Im Herbst
aber, bevor die Teiche zufrieren, findet vielerorts die Teichabfischung statt. Viele Fische,
meistens Karpfen, wandern dann auf die Weihnachtsmärkte, denn Karpfen ist ein fester
Bestandteil der tschechischen Weihnachtstafel. Außer Karpfen werden aber auch andere
Fische aus den Teichen gefischt und von den tschechischen Meisterköchen auf hunderte
köstliche Arten zubereitet. Zander mit Kümmel, geräucherte oder gebackene Forellen
werden auch erfahrene Feinschmecker angenehm überraschen. Vergessen Sie nicht die
kremige Fischsuppe oder den Karpfen, zubereitet auf verschiedenste Arten, zu probieren.
Viele Restaurants haben sich von den traditionellen tschechischen Rezepten inspirieren
lassen und bieten heute zum Beispiel den Karpfen blau (gekocht im Essig oder Weißwein)
oder Karpfen in Rotwein an. Die wohl am meisten verbreitete Spezialität ist der gebratene
Karpfen mit Kartoffelsalat.
Menü für den St. Martin
Der Martinstag ist in der Tschechischen Republik wieder mit dem Martiniwein populär
geworden. Es handelt sich um einen jungen frischen Wein, welcher zwar nur wenige Monate
gereift ist, trotzdem aber einen angenehmen fruchtigen Geschmack und einen eigenen
scharfen Charakter besitzt. Damit dieser Wein den Namen Martiniwein tragen darf, muss er
auf dem Gebiet der Tschechischen Republik und im Fall eines Weißweins ausschließlich aus
den Sorten Müller Thurgau, Frühroter Veltliner und Mährischer Muskatwein hergestellt
werden. Im Fall eines Rot- oder Roséweines darf ein Martiniwein nur von den Sorten Blauer
Portugieser und St. Laurent stammen.
In der Zeit um den 11.November wird von vielen Restaurants ein St. Martin Menü angeboten.
Hierbei dürfen natürlich die Martinsgans mit Knödel und Kraut oder die ursprünglich mit
Mohn, heutzutage auch mit Quark oder Powidl, gefüllte Martinsgermhörnchen nicht fehlen.
Stilgerecht wird dieses Menü vom Martiniwein begleitet.
Ein solches Schmausmenü, vorbereitet von den tschechischen Meisterköchen, können Sie
sich in vielen Restaurants mit der Kennzeichnung Czech Specials schmecken lassen. Ab 11.
November können Sie ein St. Martin Menü zum Beispiel in Prag im Restaurant Ada im Hotel
Hoffmeister, in Südmähren dann im Vinařský dům in Velké Bílovice (Groß Billowitz) oder im
Restaurant Bukovanský mlýn in Bukovany (Bukowan) bestellen.

Eine komplette Liste der gekennzeichneten Restaurants, sowie Kochrezepte und
weitere interessante Informationen über tschechische Gastronomie finden Sie unter
www.czechspecials.cz.

Wo man Bier braut, da lässt sich´s gut leben!

Bier, dieses erfrischende schäumende Getränk mit einem bitterlichen Geschmack,
begleitet die Menschheit schon seit Tausenden von Jahren und gehört zu den
beliebtesten alkoholischen Getränken der Welt. Tschechische Republik ist die Mutter
der Herstellung von Bier in Europa und die tschechischen Meister Bierbrauer haben
die ganze Welt mit ihren vielen Innovationen inspiriert. Das tschechische Bier ist dank
seiner ausgewogenen Frische, Bitterkeit und Alkoholgehalt absolut einzigartig und
nicht nur unter den traditionellen Bierbrauer-Ländern renommiert. Viele Touristen
reisen dem tschechischen Bier nach.
Wie alles begann
„Pivo“ (tschechisch für Bier) ist ein altes slawisches Wort, welches „das gewöhnlichste und
meist verbreitete Getränk“ bezeichnet. Seine außergewöhnliche weltweite Beliebtheit gibt
dieser Bezeichnung auch nach Jahrhunderten Recht. Heutzutage ist es schwer
herauszufinden, bis wohin die Anfänge der Bierbrauerei zurückgehen. Es wird
angenommen, dass die Urheimat der Herstellung dieses goldenfarbigen Getränks
Mesopotamien ist. Dort wurde es im 7. Jahrhundert v. Ch. nur durch Zufall entdeckt. In
Europa war Bier zuerst im kälteren Norden beliebt, wo die germanischen Völker in seiner
Herstellung glänzten. Von dort ist das Bier nach und nach in den Mittelmeerraum
durchgedrungen. Hier erkämpfte sich das köstliche Getränk seinen festen Platz, neben dem,
zu dieser Zeit eindeutig vorgezogenen Wein.
Die erste Erwähnung über Bierbrauerei auf dem Gebiet der Tschechischen Republik stammt
aus dem Jahr 1088. Von da an ist die Tradition der Bierbrauerei in Böhmen und Mähren mit
unserem Volk unzertrennlich verbunden. Bier war damals nicht nur ein erfrischendes
Getränk, sondern auch ein wortwörtliches „flüssiges Brot“. Dieses war nicht nur köstlich,
sondern auch nahrhaft und vor allem billig. Die Tradition des Biertrinkens in Tschechien hielt
bis heute an und so überrascht es nicht, dass wir schon seit Jahren in der Rangliste des
jährlichen Bierkonsums pro Kopf die führende Nation sind. Jeder Tscheche konsumiert somit
jährlich ungefähr 160 Liter dieses Getränks. Das tschechische Bier wird ebenfalls im Ausland
hoch geschätzt und das Pilsner Bier zum Beispiel können Sie sich von Slowakei bis
Australien schmecken lassen. Viele Touristen, die unser Land besuchen kommen, lassen es
sich auf gar keinen Fall entgehen, unser Bier zu kosten. Das tschechische Bier hat sich in
der Welt einen Namen gemacht.
Am besten ist der von der siebten Stufe
Für einen optimalen Geschmack und ein exzellentes Degustationserlebnis beim Biertrinken
ist es also nicht ausreichend sich eine gute Marke auszusuchen. Der Geschmack von Bier
wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Das Wichtigste ist die richtige Temperatur, welche
sich bei hellem Bier zwischen 8 und 10 Grad Celsius und bei dunklem Bier zwischen 10 und
12 Grad Celsius bewegen soll. Richtig gekühltes, beschlagenes Glas Bier lädt zu einer
angenehmen Abkühlung, vor allem in den heißen Sommermonaten. Zu einem
angemessenen Konsumationserlebnis tragen natürlich auch stilvolle Umgebung, ein schönes
Glas und last but not least gutes Essen bei.
Zu einem guten Essen gehört auch ein gutes Bier
Bier ist ein Getränk, welches vielen Gerichten das so genannte I-Tüpfelchen aufsetzt. Erst
ein Glas Bier verschafft dem tschechischen Vepřo-knedlo-zelo (Schweinsbraten mit
Sauerkraut und Knödel) oder einer gebratenen Gans das richtige Geschmackserlebnis. Bier
trägt mit seinem bitterlichen Hopfenanteil zur leichteren Verdauung schwerer Gerichte bei.
Das goldengelbe Getränk ist dabei nicht nur ein Durst stillendes Mittel, sondern dank seinem
bitterlichen Geschmack ebenfalls eine beliebte Zutat beim Kochen. Das Bier gibt nicht nur
dem Schweinefleisch oder Huhn einen guten Geschmack, Sie können auch eine Biersuppe
kochen oder einen Bierstrudel backen.
Sich ein Bier nach dem Sonntagsessen zu gönnen ist zwar angenehm, aber jeder Kenner
kann es Ihnen bestätigen, dass „Gezapftes einfach Gezapftes“ ist. Ein richtig gekühltes,
gezapftes Bier, serviert in einem beschlagenen Glas, um ein typisch tschechisches Essen zu
begießen ist eine Kombination, die keinen unsereins enttäuscht. Eine Garantie bei der
Auswahl eines guten Restaurants, in dem auf die Qualität der tschechischen Küche sehr viel
Wert gelegt wird, ist die Kennzeichnung durch das Gütesiegel Czech Specials. Diese wird
nur den Restaurants zugeteilt, welche die Träger der gastronomischen Qualität und des
kulinarischen Reichtums unseres Landes sind. Restaurants mit dieser Kennzeichnung sind
in der ganzen Tschechischen Republik zu finden und bieten außer der Nationalküche
ebenfalls typische regionale Spezialitäten an.
Wussten Sie, dass…..
• Bier 2000 Jahre früher gebraut wurde, bevor das Brot aus Getreide gebacken wurde.
• Ein weltweiter historischer Meilenstein des Bierbrauens die Gründung der
Bürgerlichen Brauerei in Pilsen im Jahr 1842 war. Hier hat man damit angefangen
ausschließlich untergäriges Bier herzustellen. Seine gute Qualität hat dazu geführt,
dass sich diese Technologie schnell in der ganzen Welt verbreitet hat.
• Bier Polyphenole enthält, die für den menschlichen Organismus antioxidativ und
antikarzinogen wirksam sind.
• Bier reich an B Vitamin Ist, welches für den Stoffwechsel eine große Rolle spielt.

Eine komplette Liste der gekennzeichneten Restaurants, sowie Kochrezepte und
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Garantierter Genuss auf tschechische Art: Die Restaurants Czech Specials

Mögen Sie tschechische Küche? Dann haben sie vielleicht schon einmal von der
Marke Czech Specials gehört. Dieses Zertifikat erhalten Restaurants, die sich für den
Aufschwung des gastronomischen Tourismus in der Tschechischen Republik
einsetzen, indem sie hochqualitative tschechische und regionale Speisen anbieten.
Zum kulinarischen und kulturellen Reichtum unseres Landes gehört zweifellos auch die
tschechische Küche.

Im Rahmen der Globalisierung haben sich viele ausländische Einflüsse
in den tschechischen Restaurants durchgesetzt und somit auch die typischen tschechischen
Spezialitäten oft ersetzt. Aus diesem Grund hat die Agentur CzechTourism – die offizielle
Tourismusvertretung der Tschechischen Republik – gemeinsam mit der „Tschechischen
Hotel– und Restaurant-Assoziation“ und der „Assoziation der Köche und Zuckerbäcker der
Tschechischen Republik“ das Projekt „Czech Specials“ oder „Kosten Sie Tschechische
Republik“ initiiert.

Ziel dieses Projekts ist es, den Menschen die touristischen Regionen Tschechiens
näherzubringen und diese aus einem anderen Blickwinkel – nämlich dem der kulinarischen
Spezialitäten – vorzustellen. Die Marke Czech Specials ist somit nicht nur eine Garantie für
hochqualitative Speisen, sondern steht auch für eine stilvolle Einrichtung sowie eine
hilfsbereite und freundliche Bedienung. Die Restaurants, die sich an diesem Projekt
beteiligen und das Zertifikat erhalten möchten, müssen mehrere Kriterien erfüllen. Die
Hauptbedingung ist das Angebot einer traditionellen tschechischen Küche und regionaler
Spezialitäten, welche den Traditionen der gegebenen Region entsprechen.

Wenn Sie ein Restaurant der Kennzeichnung Czech Specials besuchen, können Sie sich mit
dem Angebot an Fleischgerichten, süßen Gerichten oder Vorspeisen verwöhnen lassen. Sie
können sich an einer gebratenen Ente mit Sauerkraut, Kartoffelknödel gefüllt mit Geselchtem
oder an einem Karpfen in mehreren Variationen gütlich tun. Die Soßenliebhaber werden von
der typischen tschechischen Svíčková (Rahmsoße mit Rindfleisch) oder Koprovka
(Dillrahmsoße) begeistert sein. Aus den süßen Gerichten können Sie sich zum Beispiel die
Zwetschkenknödel oder Quarkknödel gefüllt mit Erdbeeren auf keinen Fall entgehen lassen.
Tschechische Restaurants, die sich am Projekt Czech Specials beteiligen, werden zukünftig
nicht nur mit dem bisherigen Logo, sondern auch mit einem Zeichen ihrer Spezialisierung
gekennzeichnet.

Die Kennzeichnung bedeutet nicht nur, dass dieses Restaurant auf die
modernen Trends in der Gesellschaft reagiert, sondern zeigt ebenfalls an, welche Speisen
für das gegebene Restaurant typisch sind und sorgt somit für eine bessere Orientierung. Mit
dem Logo „Czech Specials Family“ werden familiengerechte Restaurants gekennzeichnet.
Solche Restaurants zeichnen sich durch ihr kinderfreundliches Speisenangebot, Einrichtung
und kinderfreundliche Atmosphäre aus. Diejenigen, die Ausschau nach gesunder Ernährung
in Restaurants mit einer modernen tschechischer Küche halten, können sich an den Logos
„Czech Specials Light“ orientieren. Mit einem Zertifikat „Czech Specials Regional“ werden
sich zukünftig diejenigen Restaurants auszeichnen dürfen, die interessante regionale
Spezialitäten anbieten.

Restaurants, die die Kriterien Czech Specials erfüllen und einen Zertifikat erhalten haben,
finden Sie im gesamten Gebiet der Tschechischen Republik und es werden laufend mehr.

Eine komplette Liste der gekennzeichneten Restaurants sowie Kochrezepte und
weitere interessante Informationen über tschechische Gastronomie finden Sie unter
http://de.czechspecials.com/

Prague Food Festival

Beim „Prague Food Festival“ präsentieren sich die besten Restaurants des Landes

2010 wird das „Prague Food Festival“ in den Gärten der Prager Burg stattfinden. Insgesamt 30 Köche, die auch in dem Restaurantführer zu finden sind, werden vor der breiten Öffentlichkeit ihr Können unter Beweis stellen. Ob Liebhaber der italienischen, französischen, brasilianischen, tschechischen oder asiatischen Küche – in den 500 Meter langen Gärten auf der Südseite der Burg kommt garantiert jeder auf seine Kosten und kann sich wie ein echter Restauranttester fühlen.

Alles über das Prager Feinschmecker Festival weiß die Prager Zeitung:
http://www.pragerzeitung.cz/?c_id=16247

Prague Food Festival, 28. bis 30. Mai, Gärten der Prager Burg, geöffnet: 12 bis 22 Uhr, www.praguefoodfestival.com

Silvester in Prag

Silvester in Prag

Ein Besuch der tschechischen Hauptstadt ist das ganze Jahr über verlockend. Besonders die historische Altstadt zieht mit ihrem altertümlichen Charme die Besucher in ihren Bann. Wie das Flugportal fluege.de berichtet, sollten Gäste sich insbesondere die Silvesterfeierlichkeiten an der Moldau keinesfalls entgehen lassen.

Bekannt ist Prag meist für seine gotischen und barocken Gebäude, seine engen Gässchen, die Brücken und die Prager Burg. Zum Jahresende hingegen, sind es wohl vielmehr die zahlreichen Restaurants, Bars und Clubs, die zu Touristenmagneten werden. Anscheinend hat es sich bereits herumgesprochen, welch ein wunderbares Erlebnis die Neujahrswende in Prag sein kann. So sollten Feierwütige vor Antritt der Reise entsprechend Tische reservieren und das Abendprogramm gut durchplanen. Denn in vielen Fällen werden anlässlich der Silvesterfeier spezielle Menüs und Unterhaltungsprogramme angeboten.

Doch nicht nur das gute und preiswerte Essen lohnt einen Flug nach Prag zum Jahreswechsel. An zahlreichen Plätzen der Stadt lässt sich das beeindruckende Feuerwerk am Silvesterabend bestaunen. Zum Beispiel mit einem Glas Sekt auf dem Wenzelsplatz oder dem Altstädter Ring. Einen ebenso eindrucksvollen Ausblick genießen Prager Gäste von der Karlsbrücke und von der Prager Burg aus. Anschließend laden etliche Clubs in der tschechischen Hauptstadt zur Party bis in die frühen Morgenstunden ein. Touristen, die am nächsten Morgen noch auf den Beinen sind, können die prächtige Stadt in aller Ruhe noch einmal von einem Schiff auf der Moldau aus bewundern.

Flugtickets nach Prag preiswert zu buchen bei Opodo

20 % Rabatt bei Marriott International in Osteuropa

Mit speziellen „Go east“ Angeboten feiert Marriott International sein
20jähriges Jubiläum in Osteuropa

Marriott Hotels in Prag, Bukarest, Budapest und Warschau locken mit 20
Prozent Discount und vielen Extras

Während Europa sich auf die Feierlichkeiten um
den Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren
vorbereitet, begeht Marriott International sein ganz eigenes Jubiläum: Vor
genau 20 Jahren eröffnete das Warschau Marriott Hotel als erstes Haus des
Hotelkonzerns in einem Land des früheren Ostblocks.

Zum Anlass dieses besonderen „Geburtstages“ bringt Marriott ein „Go East!
Package“ auf den Markt: Hotels in Budapest, Bukarest, Prag und Warschau
gewähren ihren Gästen 20 Prozent Rabatt auf Getränke und Speisen sowie den
niedrigsten Zimmerpreis bei Buchung (dieser gilt auch für jede weitere
gebuchte Nacht als Nachlass). Im Paket ebenfalls enthalten sind Frühstück
sowie Eintrittskarten für interessante Se­henswürdigkeiten vor Ort. Zu
diesen gehören zum Beispiel: der Statuen-Park und das Haus des Terrors in
Budapest, das Museum im Parlamentspalast von Bukarest, das Kommunistische
Museum in Prag und das Museum des Warschauer Aufstandes in Warschau

Buchbar sind die Marriott Go East! Packages unter
www.marriott.de/Channels/globalSites/specialsPackages/detail.mi?country=GERMANY&marrOfferId=460466
(Promotion Code S09) bei den unten genannten Hotels zu folgenden Preisen:

JW Marriott Bukarest Grand Hotel: Der Preis ab 660 bis 744 Rumänischer Neue
Lei (etwa 154 bis 174 Euro) beinhaltet die oben genannten Leistungen sowie
Eintrittskarten für zwei Personen in den Parlamentspalast von Bukarest.

Die vier Hotels in Prag bieten neben den oben genannten Leistungen zwei
Karten für 24 Stunden freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie
zwei Eintrittskarten für das Kommunistische Museum ( www.muzeumkomunismu.cz ).

Preise starten im Prague Marriott Hotel bei 3.120 Tschechischen Kronen (121
Euro), im Marriott Executive Apartments Prague bei 2.500 Tschechischen
Kronen (97 Euro), im Courtyard Pra­gue Flora bei 2.100 Tschechischen Kronen
(etwa 81 Euro) und im Courtyard Airport Hotel bei 2.750 Tschechischen Kronen
(rund 107 Euro).

Budapest Marriott Hotel: Im Preis von 183 bis 223 Euro ist ein Doppelzimmer
mit Donau-Blick sowie die Budapest Card (48 Stunden freie Fahrt mit
öffentlichen Ver­kehrsmitteln und Vergünstigungen bei Einkäufen und in
Museen), Karten für den Sta­tuen-Park mit seinen 42 Kunstwerken aus der
kommunistischen Zeit von 1945-1989 sowie Tickets für das Haus des Terrors –
ein Museum im Gedenken an Terror-Opfer das ein Bild von Ungarn in diesem
Zeiten zeichnet – enthalten.

Im Warschau Marriott Hotel gilt das Angebot zum Preis von 350 Polnischen
Zloty (rund 84 Euro) pro Nacht von Freitag bis Sonntag und beinhaltet ein
Upgrade in die Eck-Junior-Suite (sofern verfügbar), zwei Karten für 24
Stunden freie Fahrt mit öffent­lichen Verkehrsmitteln und zwei Tickets für
das Museum des Warschauer Aufstandes ( www.1944.pl ).

Marriott International betreibt zur Zeit 24 Hotels in Osteuropa. Zehn
weitere Häuser in der Region sind in Planung oder bereits im Bau. Zu diesen
gehören: das Courtyard by Marriott Budapest und das Renaissance Budapest
Hotel in Ungarn, das JW Marriott Hotel Almaty in Kasachstan, das Courtyard
by Marriott Bukarest in Rumänien sowie das Renaissance Moskau Monarch Center
Hotel, das Courtyard by Marriott St. Peters­burg Mariinsky Theatre, das
Krasnodar Marriott Hotel und das Courtyard by Marriott Moskau Paveletskaya
Station, das Courtyard by Marriott Kazan und das Courtyard by Marriott
Irkutsk – alle in Russland. Die Eröffnungen all dieser Häuser sind bis 2012
geplant.

Hotelpreisvergleich

Städte der Genüsse

WDR, Samstag, 18.04., 17:25 – 17:55 Uhr

Eine weitere Etappe auf der Reise durch Europas Städte der Genüsse ist Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Die legendäre Goldene Stadt liegt im Westen Tschechiens an der Moldau. Ihre Pracht zieht jährlich Millionen Touristen in ihren Bann, aber auch kulinarisch hat Prag eine Menge zu bieten.

Absolutes Muss auf dem touristischen Besichtigungsprogramm ist der Hradschin, die größte Burganlage der Welt. Mächtig erhebt sie sich am linken Moldauufer über die Stadt. Die Karlsbrücke ist das Zentrum Prags. Sie verbindet die Kleinseite mit der Altstadt. Tausende Besucher nutzen sie täglich. Und zahlreiche Künstler, Händler und Musiker warten auf sie.

Den ersten kulinarischen Zwischenstopp kann man direkt an der Brücke machen. Dort liegt ‚Kampapark‘, eines der renommierten Restaurants Prags. 19 Köche sorgen hier für das Wohl der Gäste. Eine der neuesten Kreationen von Chefkoch Milan Sedlák ist Heilbutt in Orangensauce auf grünem Spargel, Karotten und Pfifferlingen.

Auf solch leichte Art gestärkt geht es weiter in die Altstadt Prags.
Die ist ein wahres Architekturmuseum. In den engen Gassen reihen sich prächtige Beispiele der Gotik, des Barocks und des Jugendstils aneinander, ein Juwel der Gegenwart ist das ‚Tanzende Haus‘ des Stararchitekten Frank Gehry. Der Altstädter Ring ist einer der schönsten Plätze Europas.

Ein Ausflug führt uns an den Zusammenfluss von Moldau und Elbe. Dort liegt Schloss Melnik. Das Schloss war und ist wieder im Besitz der Familie Lobkowitz. Melnik gilt als die Weinregion Tschechiens und ist ein beliebtes Ausflugsziel der Prager.

Zum Lebensstil der Prager gehören die Cafés. Im ‚Slavia‘ treffen sich seit 1891 Künstler und Intellektuelle. Köstliche Kuchen, aber auch einen Absinthlikör kann man sich hier bestellen.

Bei Einbruch der Nacht beginnt dann die Zeit der Bierkneipen. Busseweise werden die Touristen hierher gebracht und zum Beispiel im ‚U Fleku‘ mit dem hauseigenen dunklen Bier und mit Schunkelmusik versorgt. Getrunken wird bis zum Umfallen.