Was essen und trinken die Deutschen?

DGE stellt die Kurzfassung des Ernährungsberichts 2004 für
Verbraucher vor

Enthalten unsere Lebensmittel weniger Nährstoffe als früher? Sind
angereicherte Lebensmittel sinnvoll? Was senkt das Krebsrisiko,
was erhöht es? Wirken Pro- und Präbiotika tatsächlich?

Diese und andere Fragen zum Essen und Trinken beantwortet die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in der
übersichtlichen Verbraucherbroschüre „Essen und Trinken 2004“.
Grundlage dieser Broschüre ist der Ernährungsbericht 2004, der
unter anderem die Forschungsergebnisse zu folgenden Themen
anschaulich darstellt: Ernährungssituation in Deutschland,
toxikologische und mikrobiologische Aspekte der Ernährung,
Acrylamid in Lebensmitteln, Vitamin- und Mineralstoffgehalt
pflanzlicher Lebensmittel, Tumorentstehung, Beeinflussung der
Darmflora durch Ernährung, gesundheitsfördernde Wirkungen
sekundärer Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse, die Anreicherung
von Lebensmitteln sowie die Darstellung und Wirkung von
Ernährungsinformationen im Fernsehen.

Die Verbraucherbroschüre „Essen und Trinken 2004“ fasst die
wichtigsten Ergebnisse des Ernährungsberichts 2004 leicht
verständlich zusammen. Damit die Leser aus diesen Ergebnissen
Nutzen ziehen können, sind die Informationen mit zahlreichen
Tipps zur praktischen Umsetzung in den Alltag verknüpft. Die
Broschüre eignet sich daher gut zum Einsatz in der Verbraucher-
und Ernährungsberatung sowie für den Unterricht.

Die 43-seitige Broschüre „Essen und Trinken 2004“ kann unter der
Artikelnummer 204 500 für 2,90 EUR zzgl. Versandkosten bei
www.dge-medienservice.de
bezogen werden.

Prix Lanson

Im Rahmen einer festlichen Gala im Heidelberger Schloss wurde gestern der diesjährige Prix du Champagne Lanson für Weinautoren verliehen. Dabei gingen beide Auszeichnungen nach Hamburg. Die aus Hamburg stammende, aber seit zehn Jahren in Italien lebende Journalistin Veronika Crecelius erhielt den Hauptpreis und zwar für ihre Serie „Weinpaket“, die in der Hamburger Zeitschrift essen & trinken erschienen ist. Darin berichtet sie über Ausnahmewinzer in Slowenien und Südfrankreich. Veronica Crecelius war von 1988 bis 1995 Redakteurin bei der Hamburger Zeitschrift „Der Feinschmecker„, danach Vertragsautorin des SZ-Magazins und arbeitet seither frei u.a. für Merian und essen & trinken. Der Sonderpreis der Jury für „besondere Kreativität und Orginalität“ ging an den Hamburger Autor Mario Scheuermann für seine Kolumne „Weinmediationen“ publiziert in der Zeitschrift „Alles über Wein“. Der Juryvorsitzenden Bernd Neuner-Duttenhofer hob in seiner Laudatio die „gelungene poetische Gratwanderung“ dieser Texte hervor. Insgesamt hatten 46 Autoren Artikel eingereicht, die in 34 verschiedenen deutschen Zeitungen und Zeitschtiften erschienen sind. Neben den beiden Gewinnern kamen sechs weitere Autoren ins Finale der acht Besten: Ursula Heinzelmann (Slowfood magazin), Bernd Kreis (Der Tagesspiegel), Jürgen Mathäß (Wein+ Markt), Thomas Schwitalla (Der Feinschmecker), Klaus Simon (Geo Saison) und Wolf Thieme (WeinGourmet).
www.weinreporter.de

ESSEN & TRINKEN zeichnet bundesweit 300 Restaurants aus

Teil 2 mit Adressen aus Deutschlands Nord-Westen
Mit dem zweiten Teil des Restaurantführers zeichnet ESSEN & TRINKEN, Deutschlands führendes kulinarisches Magazin, Restaurants in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen aus. Prämiert werden kulinarische Adressen, die auf Qualität setzen: von Haute Cuisine bis bodenständig regional.

Die insgesamt 300 Restaurant-Empfehlungen sind das Ergebnis einer Umfrage unter den Lesern von ESSEN & TRINKEN mit rund 3.000 Einsendungen, ergänzt durch Geheimtipps der Redaktion. Die Restaurants werden mit Kurzbeschreibung und Adresse als Serie in insgesamt drei kleinen Booklets zum Sammeln veröffentlicht und den ESSEN & TRINKEN-Ausgaben Nrn. 9, 10 und 11 beigefügt. Der Erstverkaufstag für das zweite Heft (Nr. 10) mit Restaurantführer ist der 21. September 2005.

Die dritte Ausgabe des Restaurantführers erscheint am 26. Oktober mit Adressen aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Baden-Württemberg. Der erste Teil erschien mit Restaurants aus den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Thüringen und Bayern.

Eine Liste der bislang ausgezeichneten Restaurants (Teil 1 + 2) finden Sie im Internetportal von ESSEN & TRINKEN auf www.essenundtrinken.de/genusstipps. Darüber hinaus sind die Restaurants an einem ESSEN & TRINKEN-Aufkleber an der Tür zu erkennen.

Wasser trinken gegen Kopfschmerzen

Allein in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft mindestens 3 Millionen Menschen täglich unter Kopfschmerzen und etwa 10 Millionen haben regelmäßig Migräne. Wie neuere Studien des britischen Neurologen Dr. Joseph N. Blau zeigen, könnten die meisten dieser Kopfschmerzen vermieden oder schnell gelindert werden. Blau fand heraus, dass Wassermangel häufig sowohl Kopfschmerzen als auch Migräne auslöst. Das war unter Medizinern bislang nicht bekannt und führt zu einer sehr einfachen Empfehlung: Trinken Sie 1/2 bis 1 Liter Wasser, wenn der Kopfschmerz kommt! Jederzeit und überall in Deutschland in bester Qualität verfügbar ist Trinkwasser – es kann eine einfache und preiswerte erste Hilfe bei Kopfschmerzen und Migräne sein.
Wassermangel als Ursache für Kopfschmerzen

Eine häufige körperliche Ursache für Kopfschmerzen ist Wassermangel. Wenn der Kopfschmerz auftritt, rät Dr. Blau: „Trinken Sie 1/2 bis 1 Liter Leitungswasser. Nach einer halben Stunde, spätestens aber nach drei Stunden, sollten die Symptome verschwunden sein, wenn Wassermangel der Grund für Ihre Kopfschmerzen war.“ Bereits in 2004 hatte der Mitbegründer der City of London Migraine Clinic eine Untersuchung zu Kopfschmerzen aufgrund von Wassermangel durchgeführt. Zwei Drittel der 34 befragten Kopfschmerzgeplagten gaben an, dass ihre Kopfschmerzen bereits innerhalb einer halben Stunde nach dem Trinken von zirka 1/2 Liter Wasser aufhörten. Bei einem Drittel der Teilnehmer dauerte es ein bis drei Stunden, bis sie allein durch Wassertrinken von ihren Kopfschmerzen befreit waren.

Wassermangel auch als Migräneauslöser berücksichtigen

In seiner neuen Studie befragte Dr. Blau Migränepatienten, ob eine zu geringe Trinkmenge ihre Beschwerden auslösen könnte. „Ja“ antworteten 34 von insgesamt 95 befragten Patienten. Obwohl den Patienten bewusst war, dass Wassermangel ihre Migräneattacken provozieren kann, war dies bislang unter Medizinern nicht bekannt. Daher wurde dieser „Migräne-Trigger“ bisher nicht in der medizinischen Fachliteratur beschrieben. Allen Ärzten, die Migränepatienten betreuen, empfiehlt Dr. Blau daher: „Fragen Sie auch danach, ob eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr ihre Migräneattacke auslösen kann.“

Wie wirkt Wassertrinken gegen Kopfschmerzen?

Ist der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann das auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Bekanntermaßen führt Wassermangel zu einer Austrocknung des ganzen Körpers. Symptome dafür sind eine verminderte Urinabgabe und das Gefühl, einen trockenen Mund zu haben. Dr. Blau stellt die Hypothese auf, dass Wassermangel auch eine „Austrocknung“ des Gehirns zur Folge hat. Diese kann dann zu Fehlfunktionen in einigen Nervenzellen führen und auch Kopfschmerzen oder bei entsprechender Empfänglichkeit Migräne auslösen.

Bitte beachten: Sollten die Kopfschmerzen nach dem Trinken von Wasser innerhalb einer halben Stunde nicht verschwunden oder spätestens nach drei Stunden merklich besser geworden sein, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Kann die Lufthansa nicht rechnen?

In einem heute veröffentlichten Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ wurde Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber über „die Erfolge der Billigflieger-Konkurrenz“ und andere Trends in der Luftfahrt befragt. Auf die Frage, warum easyJet und Co. so viel billiger fliegen als Lufthansa, antwortete Herr Mayrhuber:
“Die vermeintliche Günstigkeit ist oft eine Mär. Teilen Sie mal den Umsatz dieser Unternehmen durch die Anzahl ihrer Passagiere, und vergleichen Sie diese Zahlen auf Kurz- und Mittelstrecken in Europa mit unseren. Der Abstand ist dann gar nicht so gewaltig.“

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: easyJet konnte im letzten Geschäftsjahr einen durchschnittlichen Umsatz pro Passagier von 66 Euro verbuchen. Darin sind nicht nur alle Steuern und Gebühren enthalten, sondern auch sämtliche Nebeneinnahmen, z.B. durch den Verkauf von Essen und Trinken an Bord.

Zum Vergleich: Laut Geschäftsbericht bat Lufthansa ihre Kunden im letzten Geschäftsjahr mit 136 Euro pro einfachem Flug innerhalb Europas zur Kasse. Damit war ein vergleichbarer Flug mit Lufthansa mehr als doppelt so teuer wie ein Ticket bei easyJet.

John Kohlsaat, Geschäftsführer easyJet Deutschland, zeigte sich verwundert über die Äußerungen des Lufthansa-Chefs: „Was Herr Mayrhuber als ‚vermeintliche Günstigkeit’ bezeichnet ist Fakt und lässt sich nicht wegreden. easyJet ist durch seine effizienteren Abläufe nicht einmal halb so teuer wie Lufthansa. Dies belegen die Geschäftsberichte beider Unternehmen. Ich weiß nicht, wo Herr Mayrhuber seine Zahlen her hat, aber vielleicht war ja angesichts der hohen Kosten bei Lufthansa kein Geld mehr für einen Taschenrechner übrig.“

Kohlsaat weiter: „Doch der Preis ist nicht alles: easyJet ist auch pünktlicher als Lufthansa, hat eine modernere Flotte und fliegt ausschließlich direkt, wodurch der Passagier eine Menge Zeit spart. Immer mehr Kunden in Deutschland realisieren, dass das Preis- Leistungsverhältnis bei easyJet einfach besser ist als bei Lufthansa. Dies drückt sich im rapiden Anstieg unserer Passagierzahlen aus.“

Jedoch hat easyJet einen gravierenden Nachteil gegenüber der Lufthansa oder auch Air Berlin: Es werden keine Plätze reserviert, so dass man bei vollen Maschinen um die guten Plätze rennen muss, was nicht jedermanns Sache ist.

Bessere Schulnoten durch richtiges Trinken

Schüler, die mindestens 2 Liter täglich trinken, können sich besser konzentrieren und haben bessere Schulnoten, betont heute Diplom Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Das Trinkverhalten in Schulen ist häufig völlig unzureichend. Während der Schulstunden ist trinken oft sogar verboten. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist das nicht nachzuvollziehen, kritisiert Jung. So trinken die Schüler nur in den Pausen und erst, wenn sie schon Durst empfinden. Das ist jedoch zu spät, denn Durst ist bereits ein Warnsignal des Körpers für ein Wasserdefizit, weiß Karima Jung. Der menschliche Körper verfügt über keine Wasserreserven, die er bei einem Flüssigkeitsmangel anzapfen könnte. Daher ist es wichtig, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Dazu sind über den Tag verteilt mindestens 2 Liter (Mineral-)Wasser nötig. Bei Hitze und sportlicher Betätigung sind sogar 2 bis 3 Liter täglich zu empfehlen. Neben der lebenswichtigen Flüssigkeit liefert Mineralwasser auch wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Kupfer. Diese sind beteiligt an wichtigen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Organismus. Außerdem helfen Flüssigkeit und Mineralstoffe dem Gehirn, geistige Höchstleistungen zu vollbringen. Das ist vor allem für Schüler wichtig, um dem Unterricht aufmerksam folgen zu können. Daher sollte das Trinken nicht nur auf die Pausen beschränkt, sondern den ganzen Tag möglich sein, fordert die Ernährungsexpertin. Mit Beginn der Schule sollten Eltern auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ihrer Kinder achten. Denn nur wer viel trinkt, ist den ganzen Tag über körperlich und geistig fit. Blut, Gehirn, Leber und Muskulatur sind die wasserreichsten Organe des Körpers und reagieren deshalb auf Wasserverluste besonders empfindlich. Die Folgen sind gravierend und machen sich durch eine Verschlechterung der Fließeigenschaften des Blutes, eine Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Mundtrockenheit bemerkbar. Weitere interessante Informationen zu diesem Thema sind unter www.trinken-im-unterricht.de erhältlich.

ESSEN & TRINKEN zeichnet bundesweit 300 Restaurants aus

ESSEN & TRINKEN, Deutschlands führendes kulinarisches Magazin, zeichnet bundesweit besonders erwähnenswerte Restaurants aus und verrät, wo man die beste regionale Küche genießen und wo man – auch abseits von großen Namen – große Küche erwarten kann. Die 300 Restaurant-Empfehlungen sind das Ergebnis einer Umfrage unter den Lesern von ESSEN & TRINKEN mit rund 3.000 Einsendungen, ergänzt durch Geheimtipps der Redaktion. Die Restaurants werden mit Kurzbeschreibung und Adresse als Serie in insgesamt drei kleinen Booklets zum Sammeln veröffentlicht und den ESSEN & TRINKEN-Ausgaben Nrn. 9, 10 und 11 beigefügt. Der Erstverkaufstag für das erste Heft mit Restaurantführer ist der 24. August 2005.
Unterteilt sind die Restaurants nach Bundesländern. Die ersten 104 ausgezeichneten Restaurants liegen zwischen Rügen und Oberstdorf in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Thüringen und Bayern. Von Bockbier über Hefeplinsen und Thüringer Grünen Klößen bis zu Brezenknödeln: Der erste Teil des Restaurantführers bietet die größtmögliche kulinarische Vielfalt. Die zweite Ausgabe des Restaurantführers erscheint am 21. September mit Adressen aus Schleswig-Holstein bis Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, die dritte Ausgabe mit Adressen aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Baden-Württemberg erscheint am 26. Oktober 2005.

Eine Liste der ausgezeichneten Restaurants finden Sie im im Internetportal von ESSEN & TRINKEN auf www.essenundtrinken.de. Weiterhin sind die Restaurants an einem ESSEN & TRINKEN-Aufkleber an der Tür zu erkennen.

Alkoholfreies Bier – kalorienarmer Durstlöscher Nummer 1

An heißen Sommertagen gilt vor allem ein Gebot: Viel trinken! Bei hohen Temperaturen schwitzt der Körper stärker, und mit der Flüssigkeit werden lebenswichtige Mineralien ausgeschieden. Schon bei normaler Witterung sollte man 1,5 bis 2 Liter täglich trinken; im Sommer sollten es zusätzlich 1 bis 2 Liter mineralstoffhaltige Getränke sein, um den Verlust auszugleichen. Wer sich gesund und kalorienbewusst ernähren will – und wem es auch noch schmecken soll! – der hat es gar nicht so leicht.
Ein ideales Sommergetränk ist das alkoholfreie Bier. Es erfüllt alle Anforderungen der Ernährungswissenschaftler: Bier (alkoholfreies und “normales”) enthält reichlich Mineralstoffe, die vom Körper sehr schnell umgesetzt werden können. Hinzu kommt: Bier enthält kaum Zucker und hat sehr wenig Kalorien; außerdem ist es ein vitaminreiches Naturprodukt, das ohne jegliche chemische Zusatzstoffe produziert wird.

In der Kalorientabelle des Standardwerks “Kalorien-Nährwert-Lexikon”* rangiert das alkoholfreie Bier an Nummer eins. Mit 52 Kilokalorien (kcal) schlägt es die Limonade (84 kcal) ebenso wie den Apfelsaft, der es auf 98 kcal bringt. Weit abgeschlagen die stark zucker- haltige Cola (122 kcal). Alkoholfreies Bier – das ideale Sommergetränk!

Kalorien-Nährwert-Lexikon
Getränk 0,2 Liter
Alkoholfreies Bier 52 kcal
Limonade 84 kcal
Pils 84 kcal
Apfelsaft 98 kcal
Cola 122 kcal

*Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2003

Sport: Viel trinken, aber…

Häufige Mahnungen, beim Sport und anderen körperlichen Anstrengungen genügend zu trinken, verleiten nicht wenige Menschen zum Übertreiben. Bei einer Studie mit 488 Marathonläufern an der Harvard-Universtität, Boston (USA), kam heraus, dass 13 Prozent zu viel tranken, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Bei einem Flüssigkeitsüberschuss kann der Natriumwert im Blut gefährlich absinken und für den ausgepowerten Körper eine durchaus ernste Gesundheitsgefahr bedeuten. Wer nach dem Sport mehr wiegt als vorher, trinkt eindeutig zu viel. Verlorene Flüssigkeit muss aber bald ersetzt werden. Zwei Stunden nach der Anstrengung soll das Körpergewicht wieder dem Wert davor entsprechen.

Ernährungsinfos für Sportler

Nudeln en masse, verquirlte Eier am Morgen, Proteindrinks und Power-Riegel. Sportler erhalten oft viele gut gemeinte Tipps, wie sie den Körper zu Höchstleistungen und ihre Muskeln in Bestform bringen. Doch was ist eigentlich dran an diesen Empfehlungen? Rohe Eier zu trinken kostet zweifellos Überwindung – aber ist es auch sinnvoll? Und kann ein Kraftsportler mit speziellen Sportlerprodukten seinen Muskelaufbau beschleunigen?
Diese Fragen scheinen zu verunsichern. Ein ganzes Marktsegment orientiert sich an den Sportlern als Zielgruppe, dabei ist so manches Produkt schlichtweg zu viel des Guten. Powerriegel liefern beispielsweise viel Energie in Form von Fetten und Kohlenhydraten. Für den normalen Freizeitsportler, der sich ausgewogen ernährt, sind diese Energieschübe jedoch überflüssig. Auch werden spezielle Sportlergetränke angeboten, die isotonisch sein sollen. Aber was heißt das überhaupt? Und hat die altbewährte Apfelschorle ausgedient? Wer mehr zum Sinn und Unsinn von Sportlerprodukten wissen möchte, findet entsprechende Informationen unter: www.was-wir-essen.de/infosfuer/sportler.cfm