Plaza Culinaria

11. – 13. November 2016, Messe Freiburg

Das neu konzipierte Genuss Festival in Halle 1, TV- und Sternekoch Alexander Herrmann und die Star-Konditorin Peggy Porschen aus England sowie die Deutsche Meisterschaft der Konditoren machen die Messe zum Pflichttermin für Genießer und Gourmets.
Die Zeichen stehen ganz auf Genuss: Deutschlands beliebteste Genussmesse wartet mit einer Reihe von Innovationen auf: So werden beim neu konzipierten Genuss Festival im Rahmen der Messe fünf Sterneköche aus der Region zeigen, wie gut es sich in Freiburg essen und trinken lässt. Jeder der teilnehmenden Köche bietet zwei Gerichte zum Preis von jeweils 9,50 € an. Der Clou: Mit dem Genuss-Pass zum Genuss Festival kommen Messegäste für 38,- € zzgl. Eintritt in den Genuss von vier frei kombinierbaren Sterne-Gerichten und erhalten dazu kostenfrei ein Glas Pommery-Champagner.

Kaum vorstellbar wäre die Plaza Culinaria ohne ihre renommieten Gäste aus Deutschlands Sterneküchen. Mit dem fränkischen Spitzenkoch Alexander Herrmann kommt ein großer Name aus Deutschlands Champions-League der Köche nach Freiburg. Mit Ralf Jakumeit von den „Rocking Chefs“ kommt zudem ein weite- rer junger, wilder Kreativkoch zur Messe: Jakumeit hat bereits auf einem U-Boot und einem Fernsehturm gekocht. 16 Gault Millau Punkte belegen: Egal, ob weit oben oder weit unten, der Mann versteht sein Handwerk. Nicht minder klangvoll ist der Name von Peggy Porschen, die sich als deutsche Star-Konditorin in England einen hervorragenden Namen gemacht hat: Sie arbeitete z.B. mit Gwyneth Paltrow, Madonna, Stella McCartney, Kate Moss und für die Königsfamilie. Neben Peggy Porschen werden im Backviertel aber auch Weltkonditor 2015 Bernd Siefert, die Food-Fotografinnen Nancy Fox und Maria Panzer und Mariella Peter mit ihrer „Crazy Cake“ Manufaktur aus Waldkirch Workshops anbieten.

Auf der Deutschen Meisterschaft der Konditoren stehen verführerische Süßspeisen im Fokus: Die Teilnehmer kreieren am Freitag ein Eis-Dessert, am Samstag stehen Pralinen auf dem Programm und am Sonntag als Königsdisziplin eine Torte. Partner der Messe Freiburg beim Ausrichten der Meisterschaft ist der CondiCreativClub, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, der Branche in Sachen Kreativität richtungweisende Impulse zu geben.

Abgerundet wird die Rezeptur der Messe in diesem Jahr mit Trendthemen wie „Craftbeer“, dem neuen Marktplatz der Manufakturen und dem traditionellen Adventsmarkt „Weihnachtszauber“ im Messefoyer, der in diesem Jahr erstmals um eine stilechte „American Bakery“ mit Angeboten vom Cheesecake bis zur Cinnamon Roll erweitert wird. Für junge Genießer wird die „Kaiser – Weihnachtsbäckerei“ geöffnet.

Whiskey und Zigarren stehen in der „Smoker ́s Lounge“ von Stefan Maier Tabakwaren bereit. Die Redakteure der burdaHome-Magazine werden ihr Können zudem im Kochstudio der Messe erneut unter Beweis stellen.

Erwin Gegenbauer braut erstes Getränk speziell für Kinder

Erwachsene Genießer werden bei Erwin Gegenbauer immer fündig, sei es beim Wiener Bier, Wiener Cidre oder dem edelsauren Trinkessig. Ab sofort erweitert der Essigpapst sein alkoholfreies Sortiment und bietet mit dem Tschopperl Wossa auch etwas speziell für Kinder an. Die frisch-fruchtige Mischung aus selbstgebrautem Fruchtessig und Wiener Hochquellwasser ist aktuell in den Varianten Johannisbeere und Himbeere erhältlich und enthält keinerlei ungesunde Inhaltsstoffe oder Zucker. Zum Start ist das Tschopperl Wossa Johannisbeere exklusiv in der traditionellen Wiener Brötchenschmiede Trzesniewski erhältlich.

Wer Erwin Gegenbauer kennt, weiß, dass der zweifache Familienvater für Themen wie Lebensmittel, Qualität oder Genuss brennt und seine Ansichten durchaus leidenschaftlich vertritt. Deshalb darf es eigentlich niemanden wundern, dass er sich nun dem Thema kindliche Geschmacksbildung zuwendet. „Kinder werden heute so oft falsch ernährt und sind dick. Und was fast genauso schlimm ist: Sie haben keine Ahnung von Genuss“, erklärt Gegenbauer. „Wie auch, wenn sie nur überzuckerte Limo zu trinken bekommen?“

Abhilfe schafft Gegenbauers neuestes Getränk mit dem ungewöhnlichen Namen Tschopperl Wossa. „Manche Menschen haben beim Wort Tschopperl negative Assoziationen und denken, es bedeute so viel wie Dummerchen“, so Gegenbauer. „Aber in Wien ist ein Tschopperl einfach ein Kind.“ Sein neuestes Baby, wortwörtlich „Wasser für Kinder“, besteht aus hausgemachtem Johannis- oder Himbeeressig und reinem Wiener Hochquellwasser. Um eine feine Perlage zu erzielen, wird das Getränk zusätzlich mit ein wenig Kohlensäure versetzt. „Das perlt ähnlich wie bei einem Champagner“, sagt Gegenbauer. „Unsere Braumeisterin Angela Fleischer ist ein Genie, sie trifft exakt den richtigen Kohlensäuregrad.“ In der Nase entwickelt das Tschopperl Wossa intensive Fruchtnoten, am Gaumen ist die Frucht angenehm, ohne dominant zu sein. Daher eignet es sich auch ideal als alkoholfreie Menübegleitung für Erwachsene.

Zum Tschopperl Wossa inspiriert hat Gegenbauer die eigene Kindheit. „Als ich klein war, sind wir oft mit der Familie essen gegangen“, erinnert sich der Wiener Unternehmer. „Mein Vater bekam ein Bier, meine Mutter einen Wein, und uns Kinder fragte der Kellner immer ‚Und für die Kleinen ein Tschopperl Wossa?‘ Das ist bei mir hängengeblieben.“ Weitere Anregungen für sein Kindergetränk zog Gegenbauer aus der Historie. So war es früher ganz normal, den im Herbst gekelterten Wein, der bis zum nächsten Sommer zu Essig vergoren war, mit Wasser verdünnt zu trinken. „Bei den Römern nannte man dieses Getränk Posca“, erklärt Gegenbauer. „Und auch in unseren Breiten trank man früher verdünnten Essig bei der Arbeit, ein sehr guter und erfrischender Durstlöscher.“

Im August 2016 ist das Tschopperl Wossa Johannisbeere exklusiv bei Trzesniewski erhältlich. „Unsere Unternehmen verbindet lange Tradition und der bedingungslose Hang zur Qualität“, so Sabine Weiß, Geschäftsführerin bei Trzesniewski. „Das Tschopperl Wossa gibt uns die Möglichkeit, unseren Brötchen einen kongenialen und im Gegensatz zum Pfiff auch alkoholfreien Partner an die Seite zu stellen. Deshalb sind wir sehr glücklich, gemeinsam mit Erwin Gegenbauer diese neue Limonade zu präsentieren und hier in der Dorotheergasse frisch zu zapfen.“ In den neun weiteren Filialen ist das Tschopperl Wossa als Flasche erhältlich, ansonsten findet man es in der 0,33 l Flasche für 3,50 Euro im G’schäftl der Essigbauerei im zehnten Wiener Bezirk, am Naschmarkt sowie über den Gegenbauer-Webshop.

Weitere Informationen und Bestellung unter www.gegenbauer.at

Auf Vorrat lässt sich Wasser nicht trinken

Ein halber Liter Wasser vor den Mahlzeiten hilft laut einer britischen Studie beim Abnehmen: Es füllt den Magen und regt den Stoffwechsel an. Allerdings ist es Experten zufolge keine gute Idee, beim Frühstück gleich die Wasserration für den ganzen Tag zu trinken. „Wir können nicht auf Vorrat trinken“, betont der Ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums in München-Schwabing, Professor Johannes Mann, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Wer das versucht, verdünnt seine Blutsalze zu stark.“ Doch nicht nur zu viel, auch zu wenig zu trinken, kann schädlich sein. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung weisen auf einen Flüssigkeitsmangel hin. Eineinhalb Liter am Tag gelten für gesunde Erwachsene als Richtgröße. „Das ist ein Mittelwert, der noch nie systematisch untersucht wurde“, sagt Dr. Michael Boschmann, leitender Arzt am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung an der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Anstatt ständig an der Wasserflasche zu hängen, sollte man auf seinen Körper hören und trinken, wenn man Durst hat.“ Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Wie Cola & Co. die Gesundheit schädigen

Von Zahnschäden über Fettleibigkeit bis hin zu Diabetes und Potenzstörungen: Stark zuckerhaltige Getränke wie Cola können zu weit ernsteren Krankheiten führen als häufig angenommen. Darauf hat die Verbraucherorganisation foodwatch aufmerksam gemacht.

„Cola, Fanta und Co. sind keine ’soften‘ Drinks, sondern flüssige Krankmacher“, sagte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch. „Klar, Cola ist nicht gesund – das wird den meisten von uns schon als Kind beigebracht. Aber über das wahre Ausmaß der Gesundheitsgefahren von Zuckergetränken wird zu wenig gesprochen.“

Prof. Dr. med. Thomas Danne, Chefarzt am Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, erklärte: „Jungen im Alter von sechs bis sieben Jahren konsumieren allein durch das Trinken von Limonaden fünf Kilogramm Zucker pro Jahr. Limonade ist Zuckerwasser und man trinkt viele Kalorien, ohne dass sich ein Gefühl von Sattsein einstellt. Limonadenkalorien sind deshalb immer zusätzliche und unnötige, sogar schädliche Kalorien.“

Ein Video, das foodwatch heute unter www.cola-fakten.de veröffentlicht hat, zeigt sechs bittere Fakten über Zuckergetränke:

1) Deutschland ist Europameister im Konsum von Zuckergetränken.
Die Deutschen trinken im europäischen Vergleich am meisten Cola, Fanta und Co. Der Pro-Kopf-Verbrauch von „Erfrischungsgetränken“ hat seit den 1970er Jahren um 150 Prozent zugenommen und belief sich 2014 auf 119,8 Liter pro Jahr. Davon sind etwa 80 Liter zuckergesüßte Getränke wie Limo, Energydrinks oder Fruchtsaftgetränke. Besonders beliebt sind Zuckergetränke bei jungen Männern: Sie trinken im Schnitt drei 200ml-Gläser pro Tag.

2) Zuckergetränke fördern Übergewicht und Fettleibigkeit.
Der regelmäßige Konsum von Zuckergetränken fördert nachweislich Übergewicht sowie Fettleibigkeit. Erwachsene, die täglich Zuckergetränke zu sich nehmen, haben ein 27 Prozent höheres Risiko für Übergewicht oder Fettleibigkeit als Erwachsene, die keine Zuckergetränke trinken. Bei Kindern erhöht schon ein einziges zusätzliches Zuckergetränk am Tag das Risiko für Fettleibigkeit um 60 Prozent.

3) Zuckergetränke fördern Diabetes Typ 2.
Der regelmäßige Verzehr von Zuckergetränken erhöht nicht nur das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit, sondern auch für die Entstehung von Diabetes Typ 2: Erwachsene, die ein bis zwei Dosen pro Tag trinken, haben ein 26 Prozent höheres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken als Erwachsene, die selten Zuckergetränke trinken. Aktuell sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen von der Krankheit betroffen – das entspricht einer altersbereinigten Steigerung um 24 Prozent seit 1998. Durch Diabetes Typ 2 und Folgekrankheiten entstehen jedes Jahr Gesundheitskosten von schätzungsweise 48 Milliarden Euro.

4) Etwa die Hälfte der Männer mit Diabetes leiden unter Potenzstörung (erektile Dysfunktion).
Eine häufige Folge von Diabetes: Potenzstörungen. Die Krankheit schädigt Nerven und Gefäße und kann so Lustempfinden und Erektionsfähigkeit verringern. Diabetes-Patienten sind deutlich häufiger von erektiler Dysfunktion betroffen als die Allgemeinbevölkerung – zudem tritt die Störung etwa 10 bis 15 Jahre früher auf.

5) Diabetes führt in Deutschland zu etwa 40.000 Amputationen pro Jahr.
Diabetes ist der Hauptgrund für Amputationen. Durch Diabetes wird die Durchblutung und Schmerzwahrnehmung an Beinen und Füßen gestört, was häufig zu Geschwüren und chronischen Wunden führt. Die Folge: Etwa 40.000 Amputationen am Fuß pro Jahr allein in Deutschland – in etwa der Hälfte der Fälle wird der gesamte Fuß oberhalb des Sprunggelenks entfernt.

6) Zuckergetränke schädigen die Zähne.
Auch die Zähne leiden unter dem Konsum von Cola, Fanta, Sprite & Co. Der häufige Verzehr zuckerhaltiger Nahrung und Getränke zwischen den Hauptmahlzeiten ist nach Meinung von Zahnmedizinern einer der Hauptgründe für die Entstehung von Zahnerkrankungen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung warnt davor, dass Zucker-Getränke aufgrund der nachgewiesenen „zahnschädigenden Wirkung“ durch Zucker und Säuren „besonders gefährlich für die Zähne“ sind. Diabetiker haben zudem ein dreifach erhöhtes Risiko an Parodontitis, einer Entzündung des Zahnbetts, zu erkranken.

Nightlife

Stilvoll ausgehen, das lieben Nighthawks. Doch wo soll man einen guten Cocktail trinken, welche Bar empfiehlt sich für ein Glas Whiskey? DER FEINSCHMECKER gibt zum ersten Mal einen Guide zum Thema „Nightlife“ heraus und versammelt deutschlandweit die 270 besten Adressen, die den Ansprüchen der FEINSCHMECKER-Tester standgehalten haben: Bars, Weinbars, Craft Beer Lokale, Kultkneipen – und natürlich Imbiss- und Bistrotipps für den Mitternachtssnack.

Der Trend zum Highclass-Drink ist unübersehbar: Noch nie gab es so viele erstklassige, von geschulten Mixologen geführte Bars. Hier mixen echte Könner, die mehrfach Preise gewonnen haben und sich mit raren Gins, Whiskeys und Tequilas bestens auskennen.

Und nicht nur das: In den vergangenen Jahren haben immer mehr Weinbars eröffnet, die eine exzellente Auswahl an Weinen auch glasweise ausschenken. Wer gern Bier trinkt, sollte unbedingt ein Craft Beer Lokal besuchen – hier bekommt man aromatische, handwerklich gemachte Biere, die von den großen Brauereien lange belächelt wurden. Und weil auch im Jahr 2016 niemand einen urigen Kneipen-Abend missen möchte, hat die Redaktion einige Kultlokale mit aufgenommen. Eine Auswahl von Bistros und Imbissen für den nächtlichen Hunger rundet den Nightlife-Guide ab.

Einige Bars hat DER FEINSCHMECKER gesondert prämiert – die Ausgezeichneten sind:
– Beste Neueröffnung: The Pine Club, Hamburg – Hidden Champion: Whisky Dungeon, Münster – Schönster Ausblick: 22nd Lounge, Frankfurt am Main – Kreativste Drinks: Jigger, Beaker & Glass, Berlin

Der Nightlife-Guide liegt der Mai-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER bei, die ab sofort im Handel oder online (www.der-feinschmecker.de) erhältlich ist. Sie kostet 9,95 Euro.

Neue Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebsrisiko

Wie zahlreiche Studien zeigen, haben Menschen,
die viel Kaffee trinken, im Vergleich zu Personen, die nur wenig oder
keinen konsumieren, ein vermindertes Leberkrebsrisiko. Die Ursachen für
diesen Zusammenhang sind jedoch noch nicht geklärt. Ein internationales
Forscherteam um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing vom Deutschen
Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat nun Biomarker* im Blut von
Studienteilnehmern identifiziert, die erste Hinweise auf
entzündungshemmende und zellschützende Mechanismen geben, die der
beobachteten Risikobeziehung zu Grunde liegen könnten. Die Forscher
publizierten kürzlich ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift American
Journal of Clinical Nutrition**.

Wie die aktuelle Untersuchung im Rahmen einer der größten europäischen
Langzeiternährungsstudien (EPIC***) zeigt, haben Menschen, die täglich
mehr als 600 ml (4 Tassen) Kaffee konsumieren im Vergleich zu Menschen,
die weniger als 300 ml (2 Tassen) trinken, ein um 75 Prozent
vermindertes Risiko an Leberkrebs zu erkranken. Diese Beobachtung deckt
sich mit den Ergebnissen zahlreicher anderer Beobachtungsstudien und
Meta-Analysen der letzten Jahre. Neu an der Studie ist, dass die
Wissenschaftler darüber hinaus den Einfluss von 21 leberrelevanten
Biomarkern auf den beobachteten Zusammenhang untersuchten, um hierdurch
mehr über die zu Grunde liegenden biologischen Mechanismen zu erfahren.
Hierzu analysierten sie die Blutproben von 125 Menschen, die während der
Studie erstmals an Leberkrebs erkrankt waren, sowie die von 250 gesunden
Studienteilnehmern. Die Blutproben hatten die Wissenschaftler zu Beginn
der Studie und damit 2,4 bis 6,8 Jahre vor dem Auftreten der
Leberkrebserkrankungen entnommen und bis zur Analyse bei -196°C in
flüssigem Stickstoff gelagert. Wie die Forscher feststellten, spielen
besonders drei der untersuchten Biomarker für die Risikobeziehung
zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebs eine große Rolle. Zu diesen zählen
der Botenstoff Interleukin-6, der an der Regulation von
Entzündungsreaktionen beteiligt ist, sowie die beiden Enzyme
Aspartat-Aminotransferase und Gamma-Glutamyltransferase, die auf eine
Schädigung der Leberzellen bzw. Gallenerkrankungen hinweisen.

„Unsere Biomarkeranalysen sprechen dafür, dass es eine ursächliche
Beziehung zwischen einem starken Kaffeekonsum und einem verminderten
Leberkrebsrisiko gibt. Sie lassen zudem annehmen, dass Kaffee die Leber
vor Entzündungen und Zellschäden schützt und so der Krebsentstehung
entgegenwirkt“, sagt Erstautorin Aleksandrova.

„Wie eine von uns bereits 2012 im Rahmen der EPIC-Studie durchgeführte
Untersuchung**** zudem zeigt, ist der Genuss von Kaffee nicht mit einem
erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden. Daher spricht aus
gesundheitlicher Sicht nichts dagegen, Kaffee zu trinken, wenn man ihn
gut verträgt“, ergänzt Heiner Boeing, der die Abteilung Epidemiologie
am DIfE leitet. „Andersherum sollten sich Menschen aber aufgrund der
Ergebnisse nicht genötigt sehen, viel Kaffee zu trinken. Kaffeetrinken
sollte Genuss und keine Pflichtübung sein. Um Krankheiten wirksam
vorzubeugen, kommt es auf die gesamte Lebensweise an. Wer nicht raucht,
ausreichend Gemüse, Obst und ballaststoffreiches Getreide isst, sich
körperlich bewegt sowie auf ein normales Körpergewicht achtet,
besitzt ein wesentlich geringeres Erkrankungsrisiko als diejenigen, die
sich gegenteilig verhalten – nicht zuletzt hinsichtlich des
Leberkrebsrisikos“, weiß Boeing. Man könne durch einen gesunden
Lebensstil sicher nicht jede Erkrankung verhindern, jedoch das
persönliche Erkrankungsrisiko verringern.

Hintergrundinformationen:
* Biomarker sind charakteristische biologische Merkmale, die objektiv
gemessen werden und auf einen normalen biologischen oder krankhaften
Prozess im Körper hinweisen können. Bei einem Biomarker kann es sich um
Zellen, Gene, Stoffwechselprodukte oder bestimmte Moleküle wie Hormone
handeln. Als eingängiges Beispiel sei das Blutbild genannt, das Hinweise
auf den Gesundheitszustand des Patienten gibt (Quelle: Wikipedia).

** Aleksandrova et al.: The association of coffee intake with liver
cancer risk is mediated by biomarkers of inflammation and hepatocellular
injury: data from the European Prospective Investigation into Cancer and
Nutrition; American Journal of Clinical Nutrition; 2015; doi:
10.3945/ajcn.115.116095
(http://ajcn.nutrition.org/content/early/2015/11/11/ajcn.115.116095.long

Was sich die Deutschen am meisten fürs Fest wünschen

Schöne Stunden mit der Familie, ruhige Tage, wenig Stress und Schnee

Eingeschneite Wälder und Wiesen, überzuckerte Dächer und Kirchtürme sind an Weihachten eher selten – zählen aber für drei von zehn Bundesbürgern zu den Dingen, auf die sie für Heiligabend am meisten hoffen. 30,1 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland nennen „weiße Weihnachten“ als einen ihrer drei sehnlichsten Wünsche für die Festtage, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ hervorgeht. Ganz oben auf der Wunschliste der meisten Bundesbürger stehen mit 60,5 Prozent gemeinsame schöne Stunden im Kreis ihrer Familie, gefolgt von der Hoffnung, einfach möglichst ruhige Weihnachtsfeiertage zu verbringen (41,0 Prozent). Möglichst wenig Stress durch Einkäufe, Vorbereitungen, Hetze usw. nennen 36,9 Prozent der Deutschen als einen ihrer größten Wünsche, 30,0 Prozent hoffen vor allem, dass ihre Kinder ein schönes Fest erleben und glücklich sind.

Besonders gutes Essen und Trinken hat für mehr als jeden Vierten (27,9 Prozent) an den Festtagen eine zentrale Bedeutung, 18,0 Prozent nennen einen glanzvoll geschmückten Weihnachtsbaum oder schöne Dekoration als einen der wichtigsten Wünsche. Jeder Zehnte sehnt sich nach möglichst vielen Traditionen wie zum Beispiel gemeinsames Singen, Musizieren und Geschichten-Vorlesen (10,4 Prozent) oder nach einer gefühlvollen, besinnlichen Christmette (10,2 Prozent). Die Hoffnung auf viele Geschenke zur Bescherung reihen 8,0 Prozent unter ihre Top-Wünsche ein, viel Weihnachtsgebäck und Süßigkeiten gerade einmal 5,2 Prozent. Nur jeder 30. in Deutschland (3,3 Prozent) würde Weihnachten am liebsten ganz abschaffen.

Verbotener Wein

Internet-Weinmagazin testet umstrittene Weine aus Israel nach Wiederaufnahme ins KADEWE-Sortiment. Fazit: Ordentlich gemacht, aber nichts Besonderes.

Das Berliner Kaufhaus KADEWE verbannte im November 8 Weine von den israelisch besetzten Golanhöhen aus seinem Sortiment. Anlass war eine von der EU beschlossene Kennzeichnung für Gemüse, Obst und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Kosmetika aus Siedlungen im Westjordanland, auf den Golanhöhen und aus Ost-Jerusalem. EU-Verbraucher sollen die Möglichkeit haben, israelische Siedlerprodukte aus besetzten arabischen Gebieten zu kaufen oder bewusst zu boykottieren.

Ein internationaler Proteststurm brach los. Sogar Israels Ministerpräsident Netanjahu schaltete sich ein. Seit zwei Wochen sind die KADEWE-Weine wieder im Angebot.

CaptainCork.com – Deutschlands großes digitales Weinmagazin – fragte sich: waren die 8 Flaschen die ganze Aufregung wert?

In ihrem Verkostungsbericht schreiben die Weintester von www.CaptainCork.com:
Diese Tropfen sind für sich genommen nichts Besonderes. Sauber gemacht und aromenstark. Aber das kann man über viele Weine sagen. Muss man die trinken? Nein. Außer es kommt einer, der sagt: „Das dürft ihr nicht trinken!“ Wir finden, dann soll man sich erst recht ein Gläschen einschenken.

Den gesamten Verkostungsbericht finden Sie unter:
http://www.captaincork.com/aufregung-viel-laerm-um-8-weine-aus-israel-aber-wie-schmecken-die-eigentlich

Vier der schönsten Weihnachts-Reiseziele in Europa

Für alle, die sich schon vor Weihnachten eine kleine Freude machen möchten, hat Hilton vier der schönsten Reiseziele zur Adventszeit zusammengestellt. Weihnachtsmärkte, Glühweinduft und festliche Lichter gibt es nämlich nicht nur hier in Deutschland, sondern prägen ab Ende November auch die Straßen in folgenden europäischen Städten:

1. Sofia
Die Hauptstadt Bulgariens hat sich schnell zu einem „Must-See“ etabliert und lockt mit festlichen Aktivitäten besonders zur Weihnachtszeit.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Sofias Weihnachtsmarkt, bekannt als Kolidariya oder Koledaria, ziert von Ende November bis Anfang Januar den Borisova Gradina Park. Außerdem sollten Sie unbedingt die im 10. Jahrhundert erbaute Boyana Kirche besichtigen. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eine der wichtigsten und schönsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst aus der ganzen Welt.

Essen & Trinken: Neben den leckeren Würstchen sollten Sie unbedingt auch den Greyana Rakiya, den traditionellen Brandy aus Trauben, probieren.

Souvenirs: Rosenöl zählt zu Bulgariens bekanntesten Exporten und gehört momentan zu den angesagtesten Beauty-Produkten.

Hotel Tipp: Hilton Sofia Hotel liegt mitten im Zentrum Sofias. Mit einem 24-Stunden Fitnessstudio, Pool, Massage-Salon und dem preisgekrönten Restaurant Season können Sie es sich hier rund um die Uhr gutgehen lassen. Die Nacht im Doppelzimmer gibt es schon ab 105 Euro.

2. Budapest
Budapest bietet ein großes kulturelles Angebot fernab des Mainstream-Tourismus‘. Weihnachten ist zudem der perfekte Zeitpunkt, um diese magische Stadt zu erkunden.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Der berühmte Vörösmarty Platz verwandelt sich mit dem Start des Weihnachtsmarkts Ende November in einen festlichen Tummelplatz. Dieser hält ein breites Angebot an Shopping- und Essensmöglichkeiten sowie Konzerten bereit. Ein weiteres Highlight ist das Budapest Nussknacker Ballett in der Ungarischen Staatsoper.

Essen & Trinken: Mezeskalacs – traditionelle Gewürz-Honig-Plätzchen mit roter Glasur und kunterbunten Verzierungen sind ein absolutes Muss. Dazu passt Glühwein oder „forrat bor“, wie er in Ungarn genannt wird. An vielen Ständen kann man seinen Glühwein zudem mit einem Schuss Rum, Amaretto oder Holunderbeeren-Likör ergänzen.

Souvenirs: Traditionelle Stickereien oder Spitze sind außergewöhnliche Souvenirs und Geschenke für die Liebsten.

Hotel Tipp: Das Hilton Budapest City Hotel bietet einen erholsamen Rückzugsort vom belebten Stadtzentrum. Budapests wichtigste Sehenswürdigkeiten sind schnell erreichbar – darunter die Champs-Elysees Budapest, das UNESCO Kulturerbe Andrássy Út, der Heldenplatz und die St. Stefans Basilika. Ein Doppelzimmer kostet ab 140 Euro pro Nacht.

3. Bukarest
Jüngste Restaurationen haben dazu beigetragen, dass die atemberaubende Architektur dieser Stadt wieder einmal im Mittelpunkt steht. Wenn die Stadt in weihnachtlicher Pracht erstrahlt, erscheinen die herrlichen Gebäude wie märchenhafte Kulissen, die zu den schönen Weihnachtsmärkten einladen.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Besucher, die dem kühlen Wetter trotzen, haben die Qual der Wahl zwischen zwei Weihnachtsmärkten, die ab Ende November am Universitatii Platz und im Cimigiu Par stattfinden. Außerdem gibt es einen Plätzchen- und Süßigkeiten-Markt am Sala Palatului vom 5. bis 7. Dezember. Dieses Jahr eröffnet außerdem auch das neue Santa Claus Kingdom. Kinder können hier den Weihnachtsmann persönlich kennen lernen und danach die tollen Attraktionen im Kingdom bestaunen und ausprobieren. Hierzu zählen eine Indoor-Skipiste, eine Eislaufbahn, eine Kletterwand und ein Karussell. Eröffnet wird das Santa Claus Kingdom am 28. November.

Essen & Trinken: Probieren sollten Sie die carnati – Schweinewürstchen mit Knoblauch, den cozonac – ein Panettone-ähnlicher Kuchen und auch den traditionellen „salata de boeuf“ – das jedoch kein Rindfleisch enthält, wie der Name vermuten lässt. Das traditionelle Getränk nennt sich Tuica – ein delikater Pflaumen-Brandy, der in Rumänien sehr berühmt ist.

Souvenirs: Einzigartige handbemalte Töpferwaren sind perfekt, um zuhause das Weihnachtsessen darin zu servieren.

Hotel Tipp: Das Athenee Palace Hilton Bucharest bietet Zimmer mit atemberaubender Aussicht auf den Revolutionsplatz und die Siegesstraße. Mit einem Fitnesscenter, beheiztem Innen-Swimmingpool und einer Fülle an Trink- und Speisegelegenheiten ist Erholung garantiert. Das Doppelzimmer gibt es ab 110 Euro pro Nacht.

4. Warschau
Das schöne Warschau ist eine Stadt voller gemütlicher Bars und Restaurants, die erholungssuchende Reisende anlocken. Zu Weihnachten wird die Stadt wunderschön geschmückt und mit vielen Lichtern geziert. Am Weihnachtsabend, Wigilia genannt, singen die Familien gemeinsam Weihnachtslieder und überreichen sich ihre Geschenke. Traditionelles Weihnachtsessen ist gelierter Karpfen, für wen das nicht das Richtige ist, findet in unzähligen anderen Köstlichkeiten seinen Favoriten.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Warschau hat nicht nur einen, sondern gleich drei beliebte Weihnachtsmärkte – in der Altstadt, am Schlossplatz sowie am Kultur- und Wissenschaftspalast, die alle vom 27. November bis 26. Dezember ihre Pforten öffnen. Der Lazienki Park und Palast, auch bekannt als Palast auf dem Wasser, ist nur eine kurze Tram- oder Busfahrt vom Stadtzentrum entfernt.

Essen & Trinken: Ein Klassiker sind die traditionellen polnischen Lebkuchen Piernik, die zu Weihnachten serviert werden. Genauso das Glüh-Bier, das mit Honig gesüßt und verschiedenen Gewürzen verfeinert wird.

Souvenirs: Polen ist berühmt für seine Handwerkskunst. Aufwendig gefertigte Ornamentgläser sind das perfekte Souvenir, für den Weihnachtsbaum zuhause.

Hotel Tipp: Das Hilton Warsaw Hotel liegt mitten im Geschäftsviertel und nur einen Steinwurf von der beeindruckenden Altstadt entfernt. Somit ist es der perfekte Ausgangspunkt für einen Entdeckungstrip am Wochenende. Das Doppelzimmer kostet ab 120 Euro pro Nacht.

Eine weitere Budget-freundliche Alternative ist das Hampton by Hilton Warsaw City Center Hotel. Das Hotel liegt direkt am Hauptbahnhof und die historische Altstadt kann schnell und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Doppelzimmer sind ab 90 Euro verfügbar.

http://www.gourmet-report.de/goto/booking