Schlemmerreise um die Welt: Berlin

Am Potsdamer Platz beginnt die kulinarische Erlebnisreise durch die Hauptstadt. Wo bis 1989 eine Brachlandschaft war, prunkt heute das noble Ritz-Carlton Hotel mit seiner Brasserie. Der Küchenchef serviert hier Edles wie Kaisergranat (Krebs). Etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss man auch im Sterne-Restaurant des ‚Interconti‘. Dafür bietet der Meisterkoch Besonderes an: feinen Steinbutt auf einem rustikalen Risotto mit Sobrasada, der legendären Mallorquiner Paprikawurst.

Typische Berliner Küche wie Eisbein mit Erbsenpüree gibt’s im Wirtshaus ‚Zur letzten Instanz‘, der ältesten Gaststätte der Hauptstadt. Im ‚Mirchi‘ mischen eine Thailänderin und zwei Inder Asiens Küchen. Heraus kommen exotische Gerichte wie das ‚Chicken Mango Indo-Thai‘. Wer Süßes liebt, lässt sich im ‚Café Einstein‘ mit Wiener Spezialitäten wie Apfelstrudel mit Vanillesoße verwöhnen. Oder genießt im ‚Café Opernpalais‘ eine der 200 Torten, die der Chefkonditor mit seiner 20-köpfigen Mannschaft täglich kreiert.

Ein Geheimtipp für Berlin-Reisende ist auch die Bonbonsiederei in der Oranienburger Straße. Hier zeigt Werner Teufl, wie Bonbons nach alten Rezepten im Kupferkessel hergestellt werden. Und in Dahlem steht ein ehemaliges Rittergut, das als Bio-Bauernhof Lebensmittel produziert. Wenn Markt ist, strömt halb Berlin hierher und genießt mitten in der Großstadt Landleben pur.

Bayern, Samstag, heute, 15:45 – 16:15 Uhr

Schlemmerreise Italien

Piemont: Das Paradies für Feinschmecker

Im Mittelpunkt der Piemont-Reise stehen die drei großen ‚B‘ des Weines: . Alle drei zählen zu den großen Rotweinen der Welt und lassen die Augen der Weinkenner erstrahlen. Zu den Weinen wird Grissini gereicht, Italiens Vorspeisengebäck, dessen Herstellung Werner Teufl ebenso detailliert verfolgt wie die der einzigartigen ‚Schwiegermutterzungen‘, einer Art superflacher Grissini.

Danach ist ‚Schlemmerreise‘ zu Gast in einer Kochschule, die Tagliatelle mit Spargelspitzen in einer mittelalterlichen Burg zubereitet. Seit 500 Jahren gibt es auch die Piemonter Käsespezialität ‚Toma‘. Werner Teufl zeigt deren besondere Entstehung und die unnachahmliche Produktionsweise des würzigen Almkäses ‚Bra‘.

Zum italienischen Nationalgetränk Espresso mit seinem ureigenen Aroma werden zum Abschluss Cunesi serviert, eine süße Trüffelspezialität aus Cuneo. Hier im Süden des Piemont lüftet ‚Schlemmerreise‘ auch das Geheimnis der berühmten Pesto-Soße. Nach derartig außergewöhnlichen kulinarischen Streifzügen durch das Schlaraffenland Piemont geht es schließlich von den weinseligen Hügeln und pittoresken Dörfern der Region zur Erholung in das uralte Heilbad ‚Acqui Terme‘.

EinsPlus, Montag, heute, 20:30 – 21:00 Uhr

Schlemmerreise Schweiz

Eins Plus, Donnerstag, 25.02. um 09:30 Uhr

Schlemmerreise Schweiz

Waadtländer Weine und edle Brände

In berühmten Weingütern entlang des Ostufers des Genfer Sees werden einige der besten Weißweine des Landes aus der Schweizer Nationaltraube, der Chasselas, verkostet. In Vevey wird alle 25 Jahre das Winzerfest gefeiert – ein tagelanges Spektakel, bei dem die ganze Stadt zur Bacchus-Bühne wird. Werner Teufl ist bei dem Fest in Vevey dabei und unter anderem zu Gast im ‚Schnapstheater‘ des Ruedi Käser bei Aarau.

Schlemmerreise Schweiz

Eins Plus, Mittwoch, 24.02. um 16:30 Uhr

Schlemmerreise Schweiz

Waadtländer Weine und edle Brände

In berühmten Weingütern entlang des Ostufers des Genfer Sees werden einige der besten Weißweine des Landes aus der Schweizer Nationaltraube, der Chasselas, verkostet. In Vevey wird alle 25 Jahre das Winzerfest gefeiert – ein tagelanges Spektakel, bei dem die ganze Stadt zur Bacchus-Bühne wird. Werner Teufl ist bei dem Fest in Vevey dabei und unter anderem zu Gast im ‚Schnapstheater‘ des Ruedi Käser bei Aarau.

Schlemmerreise um die Welt

Bayern, Samstag, 09.01., 15:45 – 16:15 Uhr

Seit der ‚Wende‘ boomt Berlin. Ob Prenzlauer Berg, Dahlem oder ‚Berlin Mitte‘, die Spree-Metropole pulsiert 24 Stunden rund um die Uhr. Und wenn der Berliner sich ‚wat Jutes‘ antun will, sprich gut essen gehen, hat er unzählige Auswahl-Möglichkeiten. Diese Vielfalt zeigt Werner Teufl in der zweiten Folge seiner Berlin-Reise: Er stellt die Döner-Bude mit ‚Berlins best Kebap‘ ebenso vor wie Sterne-Restaurants in Luxus-Hotels, kleine Kneipen mit typischen Berliner Gerichten oder ein Café, das täglich 200 Torten bäckt. Er ist zu Gast in einer ‚Bonbonmacherei‘ und besucht einen Markt auf einem Rittergut mitten in Berlin…

Am Potsdamer Platz beginnt die kulinarische Erlebnisreise durch die Hauptstadt. Wo bis 1989 eine Brachlandschaft war, prunkt heute das noble Ritz-Carlton Hotel mit seiner Brasserie. Der Küchenchef serviert hier Edles wie Kaisergranat (Krebs). Etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss man auch im Sterne-Restaurant des ‚Interconti‘. Dafür bietet der Meisterkoch Besonderes an: feinen Steinbutt auf einem rustikalen Risotto mit Soprasada, der legendären Mallorquiner Paprikawurst.

Typische Berliner Küche wie Eisbein mit Erbsenpüree gibt’s im Wirtshaus ‚Zur letzten Instanz‘, der ältesten Gaststätte der Hauptstadt. In der urigen Atmosphäre des seit 1621 bestehenden Hauses ließen sich schon Maler Heinrich Zille und Schriftsteller Maxim Gorki inspirieren. Anders im ‚Mirchi‘ in der Oranienburger Straße. Hier gibt sich Berlin entspannt multikulti. Eine Thailänderin und zwei Inder mischen Asiens Küchen. Heraus kommen exotische Gerichte wie das ‚Chicken Mango Indo-Thai‘. Wer Süßes liebt, lässt sich im ‚Café Einstein‘ mit Wiener Spezialitäten wie Apfelstrudel mit Vanillesoße verwöhnen. Oder genießt im ‚Café Opernpalais‘ eine der 200 Torten, die der Chefkonditor mit seiner 20-köpfigen Mannschaft täglich kreiert.

Ein Geheimtipp für Berlin-Reisende ist auch die Bonbonsiederei in der Oranienburger Straße. Hier zeigt Werner Teufl wie Bonbons nach alten Rezepten im Kupferkessel hergestellt werden. Und in Dahlem steht ein ehemaliges Rittergut, das als Bio-Bauernhof Lebensmittel produziert. Wenn Markt ist, strömt halb Berlin hierher und genießt mitten in der Großstadt Landleben pur…

Schlemmerreise um die Welt

Bayern, Samstag, 26.12., 16:30 – 17:00 Uhr

Von einer spektakulären Tradition berichtet Werner Teufl im zweiten Teil seiner Schlemmerreise durch Venedig: Umringt von unzähligen kleinen Schiffen ‚heiratet‘ auf einem festlich geschmückten Boot jedes Jahr an Christi Himmelfahrt Venedigs Bürgermeister in der Lagune vor dem Dogenpalast symbolisch das Meer, indem er einen Trauring ins Wasser wirft. Gut 800 Jahre alt ist der Brauch. Damals vermittelte der Doge Ziani den Frieden zwischen Kaiser und Papst. Der gestattete den Venezianern die ‚Hochzeit mit Meer‘ – als Zeichen dafür, dass sie auf dem Wasser das Sagen hatten.

Gleich hinter dem Markusplatz beginnt die Riva degli Schiavoni. Sie ist Venedigs Edelmeile, auf der sich die Nobelhotels nur so drängen. Hier werden den Gästen ausgefallene Menüs serviert: Zum Beispiel bietet das ‚Metropol‘ Sardellen mit einer Himbeersauce, eine gegrillte Taube mit Räucheraal und geräuchertem Pudding an.
Doch nicht nur mit ungewöhnlichen Gerichten lässt sich der Venezianer verwöhnen. Er liebt seinen ‚giro de ombra‘, eine Tour durch die Weinschänken der Stadt. Dazu gibt’s leckere ‚Cichetti‘, kleine Appetithappen. Echte venezianische Küche wie Leber venezianisch mit cremiger Polenta bietet das ‚Do Spade‘. Auch das Restaurant ‚Busa alla Torre‘ verwöhnt seine Gäste mit einheimischen Spezialitäten wie Spaghetti al nero di Seppia (schwarze Spaghetti mit Tintenfisch).
Werner Teufl zeigt mehr als die kulinarischen Köstlichkeiten Venedigs: Er ist zu Gast bei den Maschereros (Maskenmachern) auf der Insel Giudecca, wo die berühmten venezianischen Masken angefertigt werden. Sie wurden nicht nur an Karneval, sondern von berühmten Persönlichkeiten auch bei Festen, Banketten oder Rendezvous getragen. Außerdem hat das Filmteame eine Glasbläserei auf der Insel Murano besucht, in der kostbare Kelche entstehen.

Schlemmerreise um die Welt

Bayern, Freitag, 25.12., 16:30 – 17:00 Uhr

– Entenbrust auf Avocado mit orientalischer Sauce
– Lupo (Seebarsch) auf Avocadostreifen
– Grancevola (Seespinne) auf Tagliolini
– Gnocchetti von Safran-Ricotta mit Spargelspitzen

‚Serenissima‘ – die heiterste aller Städte: Mit diesem Titel schmückt sich Venedig. Mit seinen wunderschönen Palazzi, den mehr als 35 Kirchen, den unzähligen Brücken und Kanälen und den traditionellen Gondeln begeistert Venedig immer wieder seine zahlreichen Besucher. Und egal ob Touristenströme sie überfluten oder das ‚acqua alta‘, das regelmäßige Hochwasser, den weltberühmten Markusplatz überschwemmt – Venedig bewahrt immer Grandezza.

Werner Teufl beginnt den ersten Teil seine Reise durch Venedig im ‚Caffè Florian‘ am Markusplatz, in dem schon Goethe und Thomas Mann ihren Cappuccino zu sich nahmen. Die Räume atmen Geschichte – und die hat ihren Preis, wie man nur unschwer an der Rechnung erkennen kann.
Weiter geht’s über den Canal Grande, der Lebensader Venedigs, zur Rialto-Brücke. Im Gewirr der Gassen rund um den Fischmarkt und Rialto liegt die ‚Locanda Poste Vecie‘. Der Patrone ist stolz auf die 500 Jahre alte Tradition des Hauses und auf seine Fisch-Spezialitäten: Er serviert einen Lupo (Seebarsch) auf gebratenen Avocadostreifen, den er frisch vom um die Ecke gelegenen Campo della Pescaria (Fischmarkt) holt.

Außergewöhnlich wird es in der ‚Antica Carbonera‘. Hier bietet der Küchenchef eine Rarität an: Grancevola (Seespinne) auf Tagliolini. Und die Besucher der berühmten Oper ‚La Fenice‘ lassen sich vom Chef des nahe gelegenen Restaurants ‚Antico Martini‘ mit raffinierten Gnocchi von Safran-Ricotta mit Spargelspitzen verwöhnen.
Beim ‚Cooking Cup‘ vor Venedig wird während des Segelns gekocht. Die Köche zaubern dabei so Edles auf den Tisch wie Jakobsmuscheln in Pancetta oder Austern im Meerfenchel.

Schlemmerreise Weihnachten

Bayern, Samstag, 12.12., 15:45 – 16:15 Uhr

Vorweihnachtszeit in Franken – stimmungsvolle Christkindlmärkte gibt es in Fürth, Spalt, Bamberg oder Forchheim. Ein besonderes Highlight im fränkischen Advent zeigt Werner Teufl in Forchheim. Das ‚Tor zur Fränkischen Schweiz‘ fasziniert seine Besucher mit dem ’schönsten Adventskalender der Welt‘, wie die Forchheimer sagen: Ab dem 1. Dezember wird das Fachwerk-Rathaus selbst zum Adventskalender. Jeden Tag bis Weihnachten öffnet sich um Punkt 18.30 Uhr ein Fenster, in dem Musikgruppen wunderschöne Weihnachtsmelodien erklingen lassen.

Auch Frankens Köche geizen nicht mit kulinarischen Höhepunkten. ‚Schlemmerreise Weihnachten‘ nimmt die Zuschauer mit in Gourmettempel und traditionelle Gasthäuser und zeigt die unterschiedlichsten Festmenüs in der Vorweihnachtszeit: zum Beispiel karamellisierte Gänseleber auf Kastanienmousse in Forchheim, Zander im Kartoffelmantel in Veitshöchheim. Fasan afrikanisch mit Ugali-Knödel bereitet ein Sternekoch in Dettelbach zu und in Fürth wird ein raffiniertes Lebkuchenmousse serviert.

Landgasthäuser

Bayern, Samstag, 28.11., 15:45 – 16:15 Uhr

– Schweinemedaillons mit Brezenknödel
– Kaninchenfilets auf Sauerrahm
– Lammleber auf Heidelbeer-Pfeffersauce
– Gamsrücken mit Eierschwammerl und Schupfnudeln

Berühmte Klöster und Kirchen prägen das Donauland. Von Melk bis an die böhmische Grenze sind es mehr als ein Dutzend. Viele sind das Ziel von Wallfahrten. Und da die Pilger mit Speis und Trank verpflegt werden müssen, siedelten sich in ihrer Nähe kleine Landgasthäuser an. Die prächtigen Klöster und die schmucken Landgasthäuser mit all ihren leckeren Spezialitäten stellt Werner Teufl auf seiner Reise durch Österreich vor.

Die Reise beginnt im Kloster Melk, der größten barocken Klosteranlage Österreichs mit seinen prächtigen Fresken und der weltberühmten Bibliothek. Im Pavillon des mächtigen Klosters trafen sich die Padres nach der Fastenzeit und schlemmten nach Herzenslust – wie die wunderbaren Malereien in der Kuppel beweisen.

Über das barocke Kloster Geras im Waldviertel geht es weiter in den südlichen Wienerwald zur Wallfahrtskirche Mariazell auf dem Hafnerberg. Nach der Messe ziehen die Pilger ins nahe gelegene Wirtshaus ‚Zum kleinen Semmering‘. Hier serviert der Wirt Bodenständiges wie Kaninchenfilets und Scherzel vom Weiderind.

Es war eine Weltsensation, als Kaiser Franz Joseph 1854 die Semmeringbahn eröffnete. Mit ihren unzähligen Brücken und Viadukten verbindet sie Wien mit Graz. Auch heute noch zieht es die Wiener ins Grazer ‚Restaurant Kreuzberg‘. Hier genießen sie die Kochkunst der Wirtin: zum Beispiel Lammleber-Streifen auf Heidelbeer-Peffersauce.
Die Kirche ‚Maria Schutz‘ am Semmering ist ein besonderes Gotteshaus. Aus dem Brunnen hinter dem Hochaltar soll heilsames Wasser fließen. Doch ehe die Pilger es mit nach Hause nehmen, stärken sie sich im ‚Kirchenwirt‘ mit seinen berühmten Klosterkrapfen.

Ins Hügelland zwischen Amstetten und Steyr schmiegt sich das Benediktinerstift Seitenstetten. Wie im Kloster die Mönche setzt auch der ‚Mostviertler Ott‘ auf heimische Produkte. Er verwöhnt die Gäste mit Schweinskarree (Mostbraten) und Gemüse.
Nachdem er sich im Dorf Kirchberg in Niederösterreich bei Gamsrücken mit Kirschkompott gestärkt hat, stellt Werner Teufl das nicht weit entfernte Kloster Lilienfeld vor. Durch sein gewaltiges Kirchenschiff mit romanischen und gotischen Elementen ist der Besuch der größten Klosteranlage der Zisterzienser in Mitteleuropa auch eine Reise durch die Zeit.

Landgasthäuser

BR, Freitag, 22.05. um 19:45 Uhr

Landgasthäuser

Im Chiemgau

„Diese Landschaft ist ein Geschenk Gottes“, heißt es über die Region, zu der Filmautor Werner Teufl die Zuschauer auf einen Maiausflug einlädt – den Chiemgau: Hohe Berge, blühende Almen und eine romantische Wasserlandschaft, zudem bayerisches Brauchtum und eine Vielfalt an regionalen Schmankerln begegnen Werner Teufl auf seiner Reise vom Chiemsee bis nach Traunstein und Ruhpolding.

Mit dem Dampfer geht es zunächst zur berühmten Fraueninsel. Dort erfährt der Filmautor unter anderem, welches Grab die Benediktinerinnen bis heute hüten. Weiter geht es nach Chieming, wo Werner Teufl in den frühen Morgenstunden einen Fischer bei seinem Fang begleiten darf. Kirchliche Tradition wird hier groß geschrieben; etwa bei der festlichen Fronleichnamsprozession im Ort. In Traunstein, wo Papst Benedikt einst seine Jugend verbrachte, lassen sich überall Spuren des Kirchenoberhauptes entdecken. Lebendiges Brauchtum auch in Ruhpolding am Fuße des Rauschbergs. Hier erwecken Holzknechte eine alte Technik noch einmal zum Leben: Sie zeigen, wie einst die Salinen mit Brennmaterial versorgt wurden – bei der gefährlichen Holztrift durch Wildwasser-Schluchten.