Wie individuell kann der Restaurantbesuch werden?

OpenTable Umfrage zeigt, wofür deutsche Restaurantbesucher Technologie nutzen

Die Technologie beeinflusst unseren Alltag zunehmend und nicht nur die Welt in der wir leben verändert sich durch die wachsendende Digitalisierung täglich, sondern auch wir uns mit ihr. Durch eine landesweite Befragung konnte OpenTable herausfinden, wie deutsche Restaurantgäste schon heute Technologie nutzen und welche Nutzung sie sich in der Zukunft vorstellen können.

Gäste informieren sich vor Restaurantbesuch online

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Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld

Profis wissen, wie man ein Steak auf den Punkt genau zubereitet und wie das Risotto perfekt wird. Wer aber nicht täglich am Herd steht, dem fällt das oft schwer. Und da viele Rezepte nur ungefähre Angaben zu Temperatur und Gardauer machen, gelingen viele Gerichte nicht wie gewünscht. Da klingt das Versprechen von Holger Henke, Geschäftsführer von Cuciniale, wie Zukunftsmusik: „Mit der revolutionären Kochnavigations-App Cuciniale gelingt Kochen garantiert immer und als Weltneuheit steuert der Gourmetpilot ab sofort automatisch Induktionskochfelder“. Nichts brennt mehr an oder kocht über, das ständige Kontrollieren des Garens und Nachjustieren der Temperatur ist nicht mehr notwendig, da diese durch die ausgefeilte Technologie optimal an das jeweilige Lebensmittel, Rezept und Wunschergebnis angepasst werden. Die mit der Cuciniale-Technologie ausgestatteten Induktionsfelder haben bis zu sechs Zonen und sind auch als Gesamtkochfläche erhältlich. „Im Herbst 2015 starten wir gemeinsam mit mehreren europäischen Premiummarken die Markteinführung von Kochfeldern mit Cuciniale-Technologie. Zukünftig statten wir auch Öfen und Dampfgarer aus und werden als treibende Kraft die intelligente Digitalisierung des Kochens voranbringen“, so Henke.

„Unser Kochfeld ist eine ähnliche Revolution wie die Erfindung der Digitalkamera. So einfach, wie heute jeder tolle professionelle Bilder machen kann, so einfach wird ab jetzt auch das Kochen sein“, so Henke. „Bei Cuciniale haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Kochen zu vereinfachen und wir wünschen uns, dass die Menschen zu Hause wieder mit besseren Lebensmitteln kochen. Durch eine optimale Zubereitung können sie die Qualität der Produkte aber erst vollkommen genießen“, erklärt der Experte. Das Kochfeld mit Cuciniale-Technologie ist per Bluetooth mit dem Smartphone oder dem Tablet verbunden. Der Nutzer gibt dann das Wunschergebnis für die Lebensmittel, also etwa Gargrad von Englisch bis Durch für Fleisch, in die App ein. „Jedes Lebensmittel hat als Naturprodukt ganz besondere Eigenschaften. Im Zusammenspiel mit dem Gourmetsensor wird die Energiezufuhr und Gardauer automatisch nicht nur auf Menge, Größe und Gewicht des jeweiligen Lebensmittels, sondern auch an seine ganz eigene Zusammensetzung von Eiweiß-, Fett- und Wassergehalt angepasst. Und genau deshalb können wir unseren Nutzern eine Gelinggarantie geben“, so Philipp Ochtendung, Entwicklungsleiter bei Cuciniale und selbst Profikoch.

Zahlreiche Profi- und Sterneköche sind von Cuciniale begeistert, so auch der italienische Sternekoch Carmelo Greco aus Frankfurt: „Wie ein Risotto gelingt, das weiß ich natürlich. Aber mit Cuciniale habe ich ein gutes Hilfsmittel. Während es kocht, kann ich schon etwas anderes zubereiten, denn ich muss nicht mehr ständig rühren und trotzdem gelingt Risotto wirklich jedem.“ Das Kochfeld ist die logische Erweiterung der bestehenden Technologie und die Nutzer gelangen unabhängig von ihren bisherigen Kocherfahrungen noch zielgerichteter und sicherer zu perfekten Kochergebnissen. Der Gourmetpilot selbst wird natürlich nach wie vor auch ohne das separat entwickelte Induktionskochfeld nutzbar sein und wird kontinuierlich mit weiteren Rezepten und Zubereitungsarten ergänzt. Zukünftig wird die Technologie zum intelligenten Betriebssystem für smarte Kochgeräte ausgebaut, Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld erstmalig auf der kommenden IFA vom 4. bis 9. September in der Halle 8.1. am Stand 203.

www.cuciniale.com

Mythos Mikrowelle

Aufwärmer oder Alleskönner?

Als Gerät, das meistens nur dem Zweck der Essenserwärmung dient, fristet die Mikrowelle ein tristes Dasein. Der aktuelle Trend zeigt aber, dass das Potential der Geräte damit oftmals verkannt wird. Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager von KitchenAid MDA beantwortet Fragen zum Mythos Mikrowelle und verrät persönliche Tipps.

1) Mikrowellen werden in vielen Haushalten nur zum Erwärmen und Auftauen von Speisen benutzt. Aktuell bringen aber immer mehr Hersteller Kombigeräte aus Backofen, Mikrowelle und Dampfgarer auf den Markt. Über welches Potential verfügen diese Geräte?
Die größten Vorteile liegen hier ganz eindeutig bei den Punkten Zeitersparnis und Raumgewinn in der Küche. Wem es an Platz für eine separate Mikrowelle mangelt oder wer sie selten verwendet, für den sind Kombigeräte eine echte Alternative, da sie mehrere Funktionen vereinen und nicht gleich zwei oder drei Nischen besetzen. Außerdem lässt sich durch die integrierte Mikrowellenfunktion generell sehr viel Zeit beim Kochen sparen. Bei KitchenAid ermöglichen wir mit der Crisp-Technologie sogar einen um 75 Prozent reduzierten Zeitaufwand im Vergleich zum Kochen auf der Herdplatte oder im Backofen. Bei dieser Technologie wird die Mikrowelle mit zwei weiteren Wärmequellen kombiniert: einem Grill und einer patentierten Crisp-Platte. Die Platte dient als eine Art Bratpfanne, während der Grill die Nahrungsmittel schnell und gleichmäßig bräunt. Pommes Frites können zubereitet werden, ohne zusätzliches Fett oder Öl verwenden zu müssen. Sogar Hähnchenschenkel mit Kartoffelspalten gelingen so problemlos in der Mikrowelle – von allen Seiten perfekt gebräunt und auf den Punkt genau gegart.

2) Ob Vitaminverlust oder ausgetrocknete Speisen, Mikrowellen haben häufig einen schlechten Ruf. Ist diese Kritik noch aktuell?
Hier ist es sehr wichtig, auf die technologischen Features und die Leistung der Geräte zu achten. Beim Mikrowellen-Kombi-Backofen von KitchenAid kann zum Beispiel der gesamte Garprozess im Innenraum überwacht werden. Mittels der Sensoren werden dann die Gardauer und die Leistung automatisch auf den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur des zu garenden Gerichts eingestellt, optimale Ergebnisse sind damit garantiert. Für viele Lebensmittel gilt sogar, dass sie in der Mikrowelle schnell und äußerst schonend zubereitet werden können, wie etwa Kartoffeln: im Normalfall benötigen sie 20 Minuten auf dem Kochfeld, in der Mikrowelle garen 400 Gramm Kartoffeln aber in nur 7 Minuten, und das sogar fast ganz ohne Wasser.

3) Mit dem passenden Zubehör lassen sich Mikrowellen auch als Dampfgarer verwenden. Steht diese gesunde Garmethode eigentlich nicht im Widerspruch zur Zubereitung in der Mikrowelle?
Viele Mikrowellenkombinationen bieten fast dieselben Leistungen wie ein professioneller Backofen. Auch die KitchenAid-Kombigeräte sind im Kern eine Mikrowelle mit Backofenfunktionen, die durch ihre Vielseitigkeit überraschen und neben klassischen Funktionen wie schnelles Vorheizen, Heißluft oder Grill auch über Dampfsensoren verfügen. Dank der ProSteam-Technologie bleiben wichtige Vitamine und Nährstoffe sowie Konsistenz, Farbe und Aroma der Speisen erhalten. Durch ein spezielles Zubehörteil zum Dampfgaren und den Einsatz der niedrigsten Mikrowellenstufe wird vorwiegend das Wasser im Dampfgarbehälter erhitzt. Somit wird das Gargut schonend durch den aufsteigendem Dampf gegart. Diese kontrollierte Dampfgarfunktion eröffnet unseren Kunden eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Zubereitung gesunder Speisen wie etwa Fisch in der Mikrowelle.

Weitere Informationen unter www.KitchenAid.de

Erster kompressorloser Weinkühlschrank

Der weltweit erste kompressorlose Weinkühlschrank, der in Kooperation mit Astronautics und BASF entwickelt wurde, stammt von Haier und wurde anlässlich der CES in Las Vegas vorgeführt. Mit der magnetokalorischen Wärmepumpe ist dieses Produkt eine ideale Alternative zu herkömmlichen kompressorbasierten Kühlgeräten.

Haier, bisher bekannt als Spezialist für Haushaltsgeräte und Prototypenentwicklung, ist bei Weinkühlschränken mit 18,1% Marktanteil nach Verkaufsmenge die weltweite Nummer 1. Um die Qualität von Wein sicherzustellen, braucht man besondere Lagerungsbedingungen; insbesondere Rotwein erfordert eine optimale Umgebung, da sein Geschmack durch leichte Erschütterungen oder Temperaturschwankungen beeinträchtigt werden kann.

Der kompressorlose Weinkühlschrank von Haier bedient damit die rege Nachfrage nach nicht-vibrierenden und geräuscharmen Weinkühlschränken. Im Innenleben der von Astronautics entwickelten magnetokalorischen Wärmepumpe wird die Wärme vom kalten Innenraum des Weinkühlschranks zu der warmen Umgebungsluft geleitet. Dabei wird die auf Wasser basierende Kühlflüssigkeit durch magnetokalorische Stoffe, die in und aus dem Magnetfeld strömen, hin und her bewegt.

Studien belegen, dass der Einsatz wasserbasierender Kühlflüssigkeiten anstelle gasförmiger Kühlmittel die auf diesen Effekt basierenden Kühlsysteme bis zu 35% energieeffizienter als herkömmliche Kompressionskälteanlagen machen. Durch das Fehlen eines Kompressors wird auch der Geräuschpegel erheblich reduziert, wobei durch diese umweltfreundliche Technologie weder ozonschichtschädigende Gase noch Treibhausgase ausgestoßen werden.

Die magnetokalorische Wärmepumpe besteht aus mangan- und eisenhaltigen Materialien, die von BASF entwickelt wurden. Diese weit verbreiteten und preiswerten Rohstoffe garantieren durchgehend hohe Leistung im gesamten für die Kühlung erforderlichen Temperaturbereich und halten die hohe Volumenstabilität unter Betriebsbedingungen aufrecht.

Bis 2016 wird Haier diese Technologie marktfähig machen und die kompressorfreie Kühlalternative auch auf andere Kühlanlagen ausweiten. Somit wird der Geräuschpegel von Haushaltsgeräten niedriger denn je zuvor sein.

Steve Jobs tot

Computer-Visionär und Apple-Gründer Steve Jobs tot

Nach langer Krankheit ist Apple-Mitbegründer und der frühere Chef des Unternehmens, Steve Jobs, gestorben. Jobs revolutinierte die Computer-Technologie mit einem einfach zu bedienenden Heim-Computer.

Später revolutionierte Jobs den Handy Mrkt mit seinem iPhone und anschließend erfand er das Tablet, den iPad.

Touch&Travel mit dem iPhone nutzen

Neue iPhone Applikation für Touch&Travel verfügbar • Testkunden gesucht

Touch&Travel kann nun auch mit dem iPhone genutzt werden. Das e-Ticketing-Verfahren läuft bereits erfolgreich mit Einsatz der Near Field Communication-Technologie (NFC) und erleichtert den Zugang zum öffentlichen Personenverkehr. Mit der neuen i-Phone-Applikation wird nun der Nutzerkreis erweitert, um zusätzliche An- und Abmeldearten auf ihre Anwendbarkeit zu testen.

Die Touch&Travel iPhone-Applikation unterstützt drei An- bzw. Abmeldearten: die automatische Positionsbestimmung mittels Geokoordinaten, das Abfotografieren von 2D-Barcodes und die Eingabe der Touchpoint-Nummer. Mit der An- bzw. Abmeldung kurz vor und nach der Fahrt entfällt der eigentliche Fahrkartenkauf. Der Preis der Fahrt wird automatisch berechnet und am Ende des Monats per Einzugsermächtigung bezahlt.

Fernverkehrsverbindungen (ICE, IC/EC) können deutschlandweit mit der An- und Abmeldung per Positionsbestimmung genutzt werden. In den Zügen des Nahverkehrs und bei der Berliner S- und U-Bahn sowie im Potsdamer Stadtgebiet sind alle drei Möglichkeiten nutzbar. Die Haltestellen werden sukzessive mit einem entsprechenden 2D-Barcode ausgestattet. Angeboten werden der DB Normalpreis (mit/ohne BahnCard Rabatt) sowie Einzel- und Tagestickets im Verbund.

Interessierte iPhone-Nutzer finden weitere Informationen zu Touch&Travel und zur Applikation unter www.touchandtravel.de. Hier können sie sich als Testkunde anmelden und finden den Link zum Herunterladen der kostenlosen Applikation. An das Fahrverhalten der Tester werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Die Registrierung ist ab 18 Jahren mit einem Telekom Deutschland GmbH Vertrag und einem iPhone ab der zweiten Generation (iPhone 3G) möglich. 10.000 Nutzer können die neue Applikation in der Pilotphase bis zum 30. Juni 2011 testen.

www.gourmet-report.de/goto/db-bahn

Neue Technologie für mehr Crunch und weniger Fett

Panierte Snacks werden in Mikrowelle oder Ofen knusprig – Wissenschaftliche Testreihen belegen lange Haltbarkeit

Die Crisp Sensation Holding SA hat eine neue Technologie für Panaden entwickelt, die sowohl in der Mikrowelle als auch im Ofen ausgesprochen knusprig werden und auch nach einer längeren Liegedauer in Warmhaltetrays ebenso knusprig bleiben. Darüber hinaus zeichnen sich Snacks mit dieser Panade durch eine lange Haltbarkeit aus. Das bestätigen Testreihen, die an der Forschungseinrichtung “Food & Biobased Research” der Universität Wageningen durchgeführt wurden: Selbst nach einer über neunmonatigen Lagerung war kein Qualitätsverlust bei Geschmack oder Textur festzustellen.
Knusprige panierte Snacks mit deutlich reduziertem Fettanteil, die einfach und ohne aktive Verpackung in der Mikrowelle zubereitet werden können – das ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Crisp Sensation Holding SA. Diese technische Innovation konnte nun zur Marktreife gebracht werden und eröffnet somit Herstellern panierter Tiefkühlprodukte eine Vielzahl neuer Möglichkeiten: Ganz bequem kommen Chicken Nuggets, Fischstäbchen und Käse- oder Gemüsesticks außen knusprig und innen saftig aus der Mikrowelle oder dem Ofen.

Dank des neuen Verarbeitungsprozesses und der Tatsache, dass nach „Crisp Sensation“-Technologie hergestellte Snacks vor dem Verzehr nicht nochmals frittiert werden müssen, weisen diese einen deutlich geringeren Fettgehalt auf als vergleichbare handelsübliche Produkte. Mit bis zu 70 Prozent weniger Fett sind sie so eine echte Alternative für gesundheitsbewusste Verbraucher, die nicht auf einen schnell und einfach zubereiteten Snack verzichten wollen.

Wissenschaftlich geprüft
Laut neuer Studienergebnisse von Food & Biobased Research zeichnen sich „Crisp Sensation“ Panaden durch eine außergewöhnlich gute Haltbarkeit aus.
Für die Studie testete ein Panel Chicken Nuggets mit nach diesem neuen Verfahren hergestellter Panade sowie ein Referenzprodukt eines niederländischen Marktführers. Die Muster wurden in einer Mikrowelle mit und ohne Crisp-Funktion sowie im Heißluftofen zubereitet. In allen Fällen wurde der „Crisp Sensation“- Snack als deutlich knuspriger bewertet als die herkömmliche Variante. Zudem belegten ein Test des Abbruchverhaltens und ein akustischer Crunch-Test, dass die mikrowellengeeigneten Produkte selbst nach neunmonatiger Lagerung keine Einbußen in ihren technologischen und sensorischen Eigenschaften aufwiesen.

Auch wenn fertig zubereitete „Crisp Sensation“- Snacks über längere Zeiträume warmgehalten werden, behalten sie ihren Biss und feuchten nicht durch. Darüber hinaus entsprechen selbstverständlich alle Inhaltsstoffe den Richtlinien der EFSA und der FDA.

Mit der fortschrittlichen Technologie stellt Crisp Sensation eine vollkommen neue Generation knuspriger Panaden vor: Die Verbindung aus einer bequemen Zubereitungsart mit geringerem Fettgehalt und einem überzeugenden Geschmackserlebnis. Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage nach gesunden und doch wohlschmeckenden Produkten wird ihr Marktpotenzial offensichtlich.

Über Crisp Sensation
Der Hauptsitz des Unternehmens Crisp Sensation Holding SA befindet sich in Genf, während die Labors für Forschung und Entwicklung in den Niederlanden und Großbritannien sind. Crisp Sensation hat eine neuartige Technologie entwickelt, mit der knusprig panierte Tiefkühlsnacks in der Mikrowelle oder dem Ofen zubereitet werden können. Dank dieses neuen Verfahrens kann der Fettanteil um bis zu 70 Prozent reduziert werden, während die Produkte außen knusprig und innen saftig sind – auch nach langer Liegedauer. Nach jahrelanger Forschungsarbeit kann Crisp Sensation die Technologie nun für die Herstellung im industriellen Maßstab zur Verfügung stellen.
Das Unternehmen bietet die weltweit patentierte Technologie Herstellern von panierten Tiefkühlprodukten jeder Art an, sowie Zulieferern von Großküchen und Systemgastronomie. Die Kunden können die „Crisp Sensation“-Technologie als Lizenznehmer des Unternehmens nutzen. Darüber hinaus profitieren Hersteller von dem Know-how der „Crisp Sensation“ Experten, die bei Produkteinführungen oder -modifikationen ihre Unterstützung anbieten.

EU will Flüssigkeitsverbot aufheben

EU will Flüssigkeitsverbot auf Kosten der Passagiere und der Flughafenbetreiber aufheben

Am 19. November 2009 hat in Brüssel der EU-Regelungsausschuss der Mitgliedsstaaten einen Vorschlag der EU-Kommission zur Aufhebung des Flüssigkeitsverbots angenommen. Danach soll das Flüssigkeitsverbot in zwei Stufen fallen. Zunächst sollen Transferpassagiere aus Nicht-EU-Staaten ab dem 29. April 2011 ihre Flüssigkeiten mitnehmen dürfen. Im zweiten Schritt soll ab dem 29. April 2013 das Flüssigkeitsverbot komplett aufgehoben werden.

Hierzu erklärt der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV, Ralph Beisel: „Die gestrige Entscheidung aus Brüssel können wir nur mit Unverständnis zur Kenntnis nehmen. Die Technologie, die zur Detektion der Flüssigkeiten erforderlich ist, existiert heute noch nicht und es ist auch fraglich, ob die Technologie im Jahr 2013 bis zur Marktreife entwickelt sein wird. Die Flughäfen werden dennoch verpflichtet eine möglicherweise unausgereifte Technik einzuführen. Die Hersteller der Scanner bekommen mit dieser Entscheidung die Möglichkeit ihre in einigen Jahren ausgereifte Technologie ein zweites Mal zu verkaufen. Den Preis werden die Passagiere über signifikant steigende Luftsicherheitsgebühren und die Flughafenbetreiber über eine ggfs. weitere Verlangsamung der Prozesse an den Kontrollstellen zahlen müssen.

Die legitimen Interessen der Passagiere und die operativen Bedenken der Flughafenbetreiber wurden bei dieser Entscheidung leider nicht berücksichtigt. Im Interesse des europäischen Luftverkehrsstandorts bleibt die Hoffnung, dass das Europäische Parlament nun seiner Verantwortung gerecht wird und diesen Komitologiebeschluss mit einem Veto blockiert. Eine Festlegung auf ein konkretes Datum zur Aufhebung des Flüssigkeitsverbots sollte nur dann erfolgen, wenn die Technik bis zur Marktreife entwickelt ist und den Flughäfen ein Mindestmaß an Informationen hinsichtlich der Investitionskosten, der Größe und des Gewichts der Scanner zur Verfügung gestellt wurde. Die gestrige Entscheidung aus Brüssel würde ansonsten zum Kauf der Katze im Sack verpflichten!“

Cook & Chill Technologie

Von wegen abgekühlt: Neue Cook & Chill Technologie aus Neumünster
Land fördert neue Herstellungstechnologie für Lebensmittel mit 225.000 Euro

Cook & Chill – das hört sich zunächst nach einer neuen TV Kochshow an – ist es aber nicht. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Herstellungstechnologie aus der Lebensmittelbranche. Beim Cook & Chill werden Speisen auf herkömmliche Weise bis zu einem gewissen Punkt gegart und dann auf eine Temperatur von drei Grad Celsius gekühlt. Die gekühlte Speise kann dann, je nach Produkt, verpackt und bei ununterbrochener Kühlkette bis zu fünf Tagen und länger ohne Qualitätsverlust gelagert werden. Sie wird erst unmittelbar vor der Ausgabe wieder auf Verzehrtemperatur erwärmt. Um den Herstellern dieser Cook & Chill Produkte einen höheren Qualitätsstandard zu gewährleisten, möchte die KIN GmbH in Neumünster ein neues Dienstleistungspaket entwickeln. Das Vorhaben wird mit 225.000 Euro im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft vom Land Schleswig-Holstein gefördert.

Cook & Chill Produkte werden heute überwiegend großküchentechnisch produziert. Frische, Nährstofferhaltung und Geschmack sind gegenüber anderen Convenience-Produkten vor allem dann besonders gut, wenn der Prozessablauf optimal organisiert ist und keine Schwankungen in den Prozessstufen auftreten. Dabei sind die Anforderungen an die Hygiene bei dieser Produktgruppe besonders hoch. Aus einer unterschiedlichen Beschaffenheit der Zutaten können Verfahrensabweichungen resultieren. Nur mit aufwendigen Laboruntersuchungen lassen sich dann verlässliche Aussagen zur Haltbarkeit des Produktes treffen.

Eine optimierte Produktionssystematik mit sensorgesteuerter Prozesskontrolle wäre für den Hersteller ein großer Vorteil. Die neue Dienstleistung der KIN GmbH setzt genau hier an: künftig soll es möglich sein, alle Prozessschritte bei der Herstellung von Cook & Chill Produkten darstellbar und überprüfbar zu machen. Dazu soll unter anderem eine multifunktionale Simulationsanlage entwickelt werden, bei der mittels Sensoren alle Messdaten zu jedem Zeitpunkt erfasst, elektronisch verarbeitet und ausgewertet werden können. So sind dann gesicherte Erkenntnisse über Qualität, Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit möglich. Dem Hersteller bietet so ein Verfahren den Vorteil, dass die oftmals handwerklich geprägten Produktionsprozesse entfallen würden, was wiederum eine erhebliche Kostenersparnis darstellt. Die KIN GmbH möchte den Herstellern diese neue Technologie sowohl nach Modulen getrennt oder kombiniert anbieten und erwartet, dass daraus Produktinnovationen für einen stark wachsenden Cook & Chill Markt resultieren werden.

Milchkonferenz 2009 in Wien

Milchkonferenz 2009 in Wien

DLG ist Kooperationspartner – 17. und 18. September 2009

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ist offizieller Kooperationspartner der Milchkonferenz 2009, die am 17. und 18. September 2009 in Wien stattfindet. Die traditionsreiche Tagung wird von der Gesellschaft für Milchwissenschaft e.V. (Kiel) veranstaltet und dient dem wissenschaftlichen Austausch und der Präsentation aktueller Forschungsprojekte und Entwicklungen auf dem Gebiet der Milchwissenschaft. Tagungsort ist die Universität für Bodenkultur in Wien.

Zahlreiche renommierte Wissenschaftler konnten als Referenten für die verschiedenen milchwissenschaftlichen Disziplinen gewonnen werden. Dazu zählen die Themenbereiche Chemie und Physik, Ernährung, Hygiene/Physiologie/Pathologie der Laktation, Mikrobiologie, Ökonomie sowie Technologie und Technik. Die Tagung mit Sitzungen und Arbeitskreisen wird von einer umfangreichen Postersession begleitet. Tagungsteilnehmer erhalten so einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Disziplinen und profitieren von der interdisziplinären Diskussion.

Die DLG ist der Milchwirtschaft seit ihrer Gründung aufs engste verbunden und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Viehzucht, Futterbau, Milcherzeugung, Technologie der Milchverarbeitung bis hin zur umfangreichen Prüfung von Milchprodukten. Über die Kooperation bei der Milchkonferenz trägt die DLG in traditioneller Wiese dazu bei, die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse entlang dieser Wertschöpfungskette schnell und umfassend in die Praxis der milchwirtschaftlichen Betriebe und Molkereien umzusetzen.

Informationen und Anmeldung zur Tagung:

Universität für Bodenkultur, Abteilung der Lebensmittelqualitätssicherung des Dept. für Lebensmittelwissenschaften und –technologie, Ansprechpartner: Bärbel Kropitz, Tel.: 0043-1-36006-6292, Fax: 0043-1-36006-6293, E-Mail: baerbel.kropitz@boku.ac.at