Klaus Breinig

Wenn die neueste Küchentechnologie aus Japan auf deutsche Kochgewohnheiten trifft, ist es gut, einen Fachmann für beide Bereiche zu haben. Show- und TV-Koch Klaus Breinig ist nicht nur Experte in Sachen Food und deutscher Traditionsküche, sondern auch Profi, wenn es um Küchengeräte und deren praktischen Nutzen geht. Mit seiner Erfahrung unterstützt er Panasonic ab sofort darin, die innovativen Funktionen der Kücheneinbaugeräte-Linie erfahrbar und nachvollziehbar zu machen und deren einfachen und optimalen Einsatz im normalen Kochalltag in den Vordergrund zu stellen.

Das Hauptziel der meisten technischen Neuerungen ist es, das Leben zu erleichtern und dadurch wertvolle Zeit zu sparen. Dennoch nutzen etliche Verbraucher die Möglichkeiten innovativer Funktionen häufig nicht vollkommen aus. „Seit dem Verkaufsstart unserer Kücheneinbau-Serie im August 2015 haben wir verschiedene Erfahrungen gemacht“, erklärt Ulf Triebener, Vertriebsleiter für Kücheneinbaugeräte bei Panasonic. „Einige Kunden haben die einzelnen Funktionen sehr gut in ihren Alltag integriert, andere kochen trotz innovativer Technik weiterhin wie mit einem herkömmlichen Backofen oder Kochfeld und verpassen dadurch viele Chancen.“
Unterstützung soll deshalb ab sofort Klaus Breinig bieten. Der gelernte Koch kann dank seiner jahrelangen Beraterfunktion in diesem Bereich und als Inhaber einer Kochschule viele praktische und alltagsorientierte Tipps geben. „Ich möchte allen Hobbyköchen vor allem die Einfachheit der Technik aufzeigen und ihnen damit mehr Sicherheit für zu Hause geben, denn mit präzisen Geräten wird Kochen zur Leidenschaft“, sagt Klaus Breinig. Insbesondere die Vorteile des Induktionskochfeldes mit integriertem Genius Sensor, das durch seine gradgenaue Temperatureinstellung und automatische Kontrolle Anbrennen oder Übergaren verhindert, und die Funktionskombinationen des 3-in-1-Kompaktbackofens, der dank eines vollwertigen Dampfgarers, Backofens und einer Mikrowelle schonende und dennoch zeitsparende Zubereitungsprozesse ermöglicht, sollen durch spezielle Rezepte, Cooking-Events und praktische Tipps und Tricks anschaulich und erlebbar gemacht werden. „Panasonic ist es wichtig, die Innovationen der Geräte für diejenigen verständlich und zugänglich zu machen, die täglich für ihre Familien in der Küche stehen, denn Kochen verbindet für uns Leidenschaft mit Präzision“, so Ulf Triebener.

Wie sich die technischen Möglichkeiten auf den normalen Kochalltag herunterbrechen lassen, zeigt Klaus Breinig mit einem einfachen Beispiel: „Nehmen wir ein traditionelles Gericht wie den Schweinebraten. In einem herkömmlichen Ofen rechnet man bei der Zubereitung pro Kilogramm Fleisch etwa 50 Minuten. Nutzt man jedoch die drei Funktionen des Panasonic 3-in-1-Kompaktbackofens, kann man schon in der Hälfte der Zeit einen saftigen Schweinebraten genießen. Einfach Mikrowelle und Dampfgarer zuschalten, durch die Kombination aus Heißluft und Feuchtigkeit bleibt der Braten super saftig. Wenn man zum Schluss noch einmal kurz die Grillfunktion aktiviert, hat man in kürzester Zeit eine knusprige Kruste und zartes Fleisch.“ Solche einfachen Hilfestellungen sind es, die Breinig den Verbrauchern in Zukunft mitgibt. Von der klassischen Sauce Hollandaise über Milchreis bis hin zur optimalen Zubereitung von Fisch gibt es viele praktische und schnelle Wege, die Technik im Alltag sinnvoll zu nutzen. „Durch die präzise, gradgenaue Temperatureinstellung und automatische Kontrolle des Induktionskochfelds kann zum Beispiel bei der Zubereitung einer Bachforelle nichts mehr schiefgehen. Einfach Pfanne auf den Herd geben, die Temperatur auf 75 Grad einstellen und den Fisch in Butter langsam ziehen lassen“, berichtet Breinig.

Spannend ist die Partnerschaft auch durch die Verbindung von östlicher Philosophie und westlicher Bodenständigkeit. Während Panasonic mit seiner japanischen Herkunft für neueste Technologie, puristisches Design und zukunftsorientiertes Denken steht, repräsentiert Klaus Breinig typisch deutsche, ehrliche Traditionsküche. „Ich bin ein sehr geerdeter Typ und schätze es, aus guten Grundprodukten das Maximum herauszuholen“, beschreibt Breinig sich und seinen Kochstil. Mit dieser Philosophie steht er der japanischen Küche sehr nah, in der der Respekt vor dem einzelnen Produkt großgeschrieben wird und Köche mit viel Sorgfalt und Bedacht mit den Rohstoffen umgehen. Unter anderen wird Breinig deutschlandweit in verschiedenen Kochstudios unterwegs sein und in seiner Kochschule in Edertal bei Kassel Kursteilnehmern und Interessierten die Möglichkeiten der Geräte veranschaulichen.

Kochen lohnt sich

Selbstgemacht schmeckt am besten

Selbst zubereitetes Essen schmeckt besser, vor allem wenn es sich um „gesunde“ Speisen handelt. Das ist das Resultat einer gemeinsamen Untersuchung der Kölner Universität und der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich, an der 120 Frauen teilnahmen. Sie waren durchschnittlich 26 Jahre alt und meist Studenten. Für das Experiment servierte man ihnen einen fettarmen Himbeershake oder einen kalorienreichen Schokoladenshake. Ein Teil der Frauen hatte das jeweilige Getränk zuvor selbst zubereitet. Die anderen bekamen lediglich die Zutatenliste mit Anleitung vorgelegt, der Shake war bereits fertig. Die Frauen sollten den Geschmack beurteilen und einschätzen wie gesund und kalorienreich es ist.

Wer den Shake selbst zubereitet hatte, dem schmeckte er auch besser. Das galt in erster Linie für den Himbeershake mit den gesunden Zutaten. Bei Frauen, die sehr auf ihre Ernährung achten und Kalorien zählen, war der Effekt erwartungsgemäß stärker. Vermutlich wird der Geschmack auch deshalb besser bewertet, weil der Mensch unbewusst das Bedürfnis hat, Zeit und Aufwand für die Zubereitung zu rechtfertigen. Zudem erhöht sich das Bewusstsein für die Inhaltsstoffe, wenn man das Getränk selbst herstellt.

Die Wissenschaftler vermuten, dass Fertigprodukte schon allein deswegen weniger gut schmecken, weil sie kaum Aufwand verursachen. In weiteren Studien soll das Thema differenzierter betrachtet werden. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob die Ergebnisse auch auf Männer, Kinder und weitere Lebensmittelgruppen übertragbar sind und welchen Einfluss Kochfertigkeiten und Ernährungswissen haben.

Die Ergebnisse bekräftigen die allgemeinen Empfehlungen, zu Hause zu kochen und weniger Fastfood sowie vorgefertigte Speisen zu essen. Aufklärung und Unterricht an Schulen könnte die Beteiligung an der Essenszubereitung frühzeitig fördern und auf diese Weise auch Übergewicht entgegenwirken.
Heike Kreutz, www.aid.de
www.portal.uni-koeln.de
http://psycnet.apa.org/psycinfo/2015-57034-001/

Die Restaurants der Zukunft

Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich immer rasanter – was gestern noch innovatives Must-Have war, ist heute schon ein alter Hut. Den Fortschritt bei neuen Geräten und Erfindungen, die uns begeistern oder manchmal auch nerven, spürt man in verschiedensten Lebenslangen: Sei es im 3D-Kinofilm, an der Selbstbedienungskasse oder am neuen Betriebssystem auf der Arbeit. Bislang haben sich Restaurants in diesem Bereich jedoch weitgehend zurückgehalten. Welche technischen Neuerungen sich die Deutschen beim Essengehen wünschen würden, hat nun das Markenforschungsinstitut Ipsos in einer repräsentativen Umfrage mit über 1.100 Befragten für OpenTable, den führenden Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, herausgefunden.
 
Es gibt durchaus einige Technologien, die gerne gesehen wären – genau genommen all jene, die es den Gästen ermöglichen, ihren Restaurantbesuch auf ihre eigenen Bedürfnisse abzustimmen: Immerhin fänden knapp 30 Prozent der Befragten die Installation von interaktiven Restaurant-Tischen äußerst attraktiv. Mit ihrer Hilfe könnten Bestellungen entgegengenommen und Unterhaltungsprogramme wie TV, Spiele oder Internet abgerufen werden. Digitale Jukeboxen zur Beeinflussung der Musik und Beleuchtung während des Restaurantbesuchs würden sogar 39 Prozent der Gäste gerne nutzen. Ganz besonders begeistert wären die Deutschen allerdings von der Option einer Mitgestaltungs-App: Mehr als die Hälfte aller Befragten würde gerne die eigenen Gerichte und Getränke via iPad aus einer Auswahl von Zutaten selbst zusammenzustellen. Essengehen, um selbst keine Mühe mehr zu haben und einfach mal die anderen machen zu lassen? Schon längst nicht mehr. Die Deutschen wollen mitgestalten.
 
Einige andere Technologien stoßen bei den Deutschen hingegen eher auf Skepsis. Vor allem, wenn der Mensch durch eine Maschine ersetzt werden soll, zeigen sich die Deutschen empfindlich. Dementsprechend standen die folgenden Features deutlich weiter unten auf der Wunschliste:
·         Essbare QR-Codes auf den Gerichten (beispielsweise auf Reispapier gedruckt), die Informationen zur Herkunft der Zutaten liefern (25 Prozent)
·         Echtzeit-Webkameras über die mit den Lebensmittel-Produzenten, Winzern oder Köchen kommuniziert werden kann (12 Prozent)
·         Drohnen, die das Essen liefern (8 Prozent)
·         Unterbewusstes Bestellen – also eine Technologie, die analysiert, welches Gericht auf der Menükarte die Aufmerksamkeit des Gastes erregt und dieses Gericht für ihn bestellt (7 Prozent)
·         Eine Software zur Gesichtserkennung am Restauranteingang, die persönliche Details, wie z.B. die letzten Bestellungen oder besondere Ernährungsbedürfnisse der Gäste speichert und für weitere Restaurantbesuche erinnert (7 Prozent)
·         Der Einsatz von Robotern, die das Essen zubereiten und bedienen (5 Prozent)
 
Man kann gespannt sein, was die Zukunft bringen wird. Alle, die mit dem Essengehen nicht bis zum Einsatz der mehr oder minder skurrilen Technologien warten wollen, können auch jetzt schon unter www.opentable.de fantastische Restaurants finden.

Uni-Professor untersucht die Sterneküche

Was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen

Guide-Michelin-Restaurants zeichnen sich durch ihre Starköche und ihren Sterne-Erwerb aus. Diesen Kontext als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung nutzend zeigt eine Studie auf, was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Gordon Müller-Seitz von der Technischen Universität Kaiserslautern hat sich dieser Thematik in einer Studie der Spitzengastronomie in Europa und vor allem Deutschland angenommen und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten, die sowohl für Gäste als auch Chefköche von Guide-Michelin-Sternen gekrönte Restaurants interessant sind.

Im betriebswirtschaftlichen Innovationsmanagement werden in der Regel am Beispiel von international agierenden Großunternehmen aktuell ‚offene Innovationsprozesse‘ unter dem Begriff Open Innovation diskutiert. Der Begriff Open Innovation zielt dabei auf den an der Verfolgung von Innovationen gerichteten Austausch eines Unternehmens mit anderen Organisationen oder Individuen außerhalb der eigenen Organisation ab.

„Wie große, forschungsintensive Unternehmen, zum Beispiel in der Pharma- oder IT-Industrie, Open Innovation nutzen können, ist bereits gut erforscht. Kleinere, weniger forschungsintensive Bereiche, die gleichwohl innovativ sein müssen, wurden bisher kaum untersucht“, sagt Professor Dr. Gordon Müller-Seitz, Professor für Strategisches Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Kaiserslautern. Mit seinen Kollegen Professor Dr. Andreas Braun (BSP Business School Berlin Potsdam) und Prof. Dr. Christoph Ihl von der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde ein Forschungsrahmen entwickelt, um das Open Innovation-Verhalten in der Spitzengastronomie als Beispiel einer so genannten kreativen Industrie zu untersuchen. Zielsetzung der Untersuchung war es herauszufinden, wie kulinarische Innovationen im Fall von Spitzenköchen generiert werden. Zur Beantwortung dieser Fragen interviewte das Forscherteam mehr als 40 Guide-Michelin-Sterne-Chefköche in Deutschland und Europa. Außerdem wertete es auf Basis einer Totalerhebung bei Europas Sterne-Chefköchen 535 Fragebögen aus 16 europäischen Ländern aus. Aus der Studie lassen sich folgende, teilweise überraschende Erkenntnisse ableiten:

Erkenntnis Nr. 1: Eine Öffnung des kulinarischen Innovationsprozesses ist nicht zwangsläufig vorteilhaft. Für die Chefköche bedeutet das, dass sie entweder sehr stark auf ihre eigene Kreativität vertrauen oder sich sehr stark mit Lieferanten, Gästen und anderen Köchen austauschen sollten. Diese Ergebnisse sind nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant, da sie der bisherigen Annahme einer umgedrehten U-Kurve a la „viele Köche verderben den Brei“ vollständig widersprechen. „Individuelle Open Innovation bei Köchen und Open Innovation bei Organisationen verlaufen nach unseren Erkenntnissen konträr“, sagt Braun.

Erkenntnis Nr. 2: Überraschenderweise spielen Gäste und Kritiker im Innovationsprozess nur eine untergeordnete Rolle. Diese Erkenntnis folgt dem Credo eines Sterne-Kochs aus Frankreich, der sich jegliche Einmischung mit dem Hinweis verbat, schließlich wisse er am besten, was gut schmecke und innovativ sei.

Erkenntnis Nr. 3: Chefköche müssen die eigene Schaffenskraft und die Erwartungshaltung der Gäste ausbalancieren. Weder sollen die Gäste gelangweilt noch geschockt werden. Lebende, mit Zitronengras gefütterte Ameisen – die Kreation eines skandinavischen Kochs – haben nach Übereinstimmung der Interviewpartner auf einem Teller nichts zu suchen.

Erkenntnis Nr. 4: Chefköche geben ihr Wissen freimütig weiter. Dies geschieht etwa durch Kochbücher oder Radio- und Fernsehauftritte. In diesem Zusammenhang wird die Ernsthaftigkeit der „TV-Köche“ stark angezweifelt. Einen positiven Nebeneffekt hat die zunehmende Zahl von Kochsendungen jedoch: Der Beruf des Kochs hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen höheren Stellenwert eingenommen – und der ein oder andere kocht mittlerweile auch privat mehr als vorher.

Es sei schlussendlich angemerkt, dass am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TU Kaiserslautern das Kochen mit ‚Chef‘-köchen Tradition hat. Eine studentische Initiative lädt dort neuberufene Professoren – so auch selbstverständlich und thematisch passend Professor Dr. Gordon Müller-Seitz – zum „Kochen mit dem Prof“ ein; einem Abend, an dem der informelle Austausch zwischen dem Professor und der Studierendenschaft gefördert werden soll.

Stiftung Warentest: Ikea Uppleva

Ikea startet den Verkauf der TV-Heimkino-Kombination Uppleva in Deutschland. Die Stiftung Warentest hat vorab für ihr Onlineportal test.de
ein Modell in Schweden einkaufen lassen und getestet. Das Ergebnis: Der Fernseher ist Mittelmaß, der Ton hat Schwächen, die Menüführung ist kompliziert. Den Aufbau der Möbel schaffen erfahrene Ikea-Kunden dagegen problemlos und auch am Blu-ray-Spieler gibt es nichts auszusetzen.

Der Verkauf von Uppleva startet heute im Ikea-Markt Berlin-Lichtenberg, 2013 soll das System deutschlandweit erhältlich sein. Die Idee ist charmant: Fernseher, Blu-ray-Player und 2.1 Soundsystem vereint in einem Möbelstück. „Kabelsalat adé“, wirbt Ikea. Doch ganz stimmt das nicht: Da viele Anschlüsse seitlich am Fernseher sind, können Kabel noch immer sichtbar sein.

Die technischen Komponenten kommen vom chinesischen Hersteller TCL. Der Fernseher bietet eine durchschnittliche Bildqualität. Das Soundsystem sorgt nur für eingeschränktes Stereovergnügen, weil die Boxen direkt nebeneinander liegen. Der Subwoofer hebt die Bässe zu stark empor und lässt sich schlecht regeln. Praktisch ist allerdings, dass er das Tonsignal via Funk empfängt. Der Blu-ray-Spieler spielt alle gängigen Formate ab. Die Steuerung mit nur einer Fernbedienung ist praktisch, die Menüführung aber kompliziert.

Wen das nicht abschreckt und wer Gefallen am Design des Ikea-Systems findet, kann über Uppleva nachdenken. Wer dagegen seine Komponenten einzeln auswählt, kommt technisch auf ein höheres Niveau.

Der ausführliche Schnelltest von Ikea Uppleva
ist online unter www.test.de/thema/fernseher
veröffentlicht.

Johan Lafers Kochschule

Die Kochschule ist Lafers Spielwiese der technischen Superlative, entwickelt vom Fraunhofer-Institut. Küchengeräte reagieren über berührungsempfindliche Displays. Funktionen lassen sich auf Sprachbefehl steuern. Dazwischen garen perfekte Rumpsteaks, köcheln cremige Suppen ihrer Vollendung entgegen.

Ansprüche stellt Lafer auch an sich selbst. Das Geschäft mit dem Essen hatte über die Jahre Spuren hinterlassen. Dreimal wöchentlich hetzt den 52-Jährigen deshalb eine «Personal Trainerin» durch die Weinlandschaft. Kampf den Pfunden

LeseN Sie den ganzen Bericht über Johan Lafer und auch ein Interwiew bei Nikos Weinwelten:
www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2010/july/05/ein_besuch_beim_lafer/index.htm

KLM – Air France sucks

Vermutlich haben KLM und Air France die schlechteste Webseite aller großen Airlines unter technischen Aspekten

Okay, fliegen ist so ähnlich wie Bus fahren geworden. Aber jede Busfirma ist irgendwie erreichbar. KLM Air France Flyying Blue ist wirklich nervend.

Für meine Tochter buchte ich einen Flug via Opodo. Ich gab bei der Buchung ihre Mitgliedsnummer an.
Leider hat KLM die nicht verarbeitet. Nicht so schlimm, man kann ja auf der Webseite den Flug nachmelden. Auf der Webseite kommt seit Tagen eine kryptische Fehlermeldung:
Error Message:

JSPG0036E: Failed to find resource /de_de/ffp/earning/claim/index.jsp

Root Cause:

java.io.FileNotFoundException: JSPG0036E: Failed to find resource /de_de/ffp/earning/claim/index.jsp
at com.ibm.ws.jsp.webcontainerext.AbstractJSPExtensionProcessor.findWrapper(AbstractJSPExtensionProcessor.java:310)
at com.ibm.ws.jsp.webcontainerext.AbstractJSPExtensionProcessor.handleRequest(AbstractJSPExtensionProcessor.java:275)
at com.ibm.ws.webcontainer.webapp.WebApp.handleRequest(WebApp.java:3276)
at com.ibm.ws.webcontainer.webapp.WebGroup.handleRequest(WebGroup.java:267)
at com.ibm.ws.webcontainer.WebContainer.handleRequest(WebContainer.java:811)
at com.ibm.ws.wswebcontainer.WebContainer.handleRequest(WebContainer.java:1455)
at com.ibm.ws.webcontainer.channel.WCChannelLink.ready(WCChannelLink.java:113)
at com.ibm.ws.http.channel.inbound.impl.HttpInboundLink.handleDiscrimination(HttpInboundLink.java:454)
at com.ibm.ws.http.channel.inbound.impl.HttpInboundLink.handleNewInformation(HttpInboundLink.java:383)
at com.ibm.ws.http.channel.inbound.impl.HttpICLReadCallback.complete(HttpICLReadCallback.java:102)
at com.ibm.ws.tcp.channel.impl.AioReadCompletionListener.futureCompleted(AioReadCompletionListener.java:165)
at com.ibm.io.async.AbstractAsyncFuture.invokeCallback(AbstractAsyncFuture.java:217)
at com.ibm.io.async.AsyncChannelFuture.fireCompletionActions(AsyncChannelFuture.java:161)
at com.ibm.io.async.AsyncFuture.completed(AsyncFuture.java:136)
at com.ibm.io.async.ResultHandler.complete(ResultHandler.java:195)
at com.ibm.io.async.ResultHandler.runEventProcessingLoop(ResultHandler.java:743)
at com.ibm.io.async.ResultHandler$2.run(ResultHandler.java:873)
at com.ibm.ws.util.ThreadPool$Worker.run(ThreadPool.java:1469)

Also ruft man den Kundendienst an: +33158686868
Ein sprachgeführtes System. Das die 10stellige Flying Blue Kundennummer nicht anerkennt. Nach jedem Versuch wird man rausgeschmissen. Einen lebendigen Menschen erreicht man nicht.

Noch mal auf der Webseite probieren. Unter dem Flug einbuchen. Das funktioniert. Der Flug wird angezeigt. Es gibt eine Möglichkeit sich jetzt in Flying Blue einzuloggen. Das geht! Jetzt soll man wieder die 6stellige Buchungsnummer eingeben. Buchung nicht existent heisst es jetzt!

Ich gebe auf und buche nicht mehr die blauen KLM AF Leute, sondern da, wo ich lebendige Menschen erreichen kann!

TAM: Mobilfunknutzung an Bord

TAM bereitet die Handynutzung an Bord vor

Die brasilianische Fluggesellschaft TAM wird Ende 2009/Anfang 2010 als erste Airline auf dem amerikanischen Kontinent die Mobilfunknutzung an Bord anbieten. Das im September 2008 angekündigte Projekt beruht auf einem Partnerschaftsabkommen mit OnAir. Das Joint-Venture-Unternehmen von Airbus und Sita entwickelt Spitzentechnologie für die Luftfahrt.

Ziel ist es, dass TAM-Kunden während des Fluges Sprach-, SMS- und E-Mail-Nachrichten über ihre Handys und Smartphones senden und empfangen können. Dieser Service wird zunächst auf innerbrasilianischen Strecken angeboten, um Funktionen und Akzeptanz zu testen.

Die Verantwortung für das Projekt liegt in den Geschäftsbereichen Marketing, Luftfahrttechnik und Flugzeugausstattung. Sobald die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, werden sich auch die Flugbegleiter an der Testphase beteiligen.

Die Installation der technischen Ausrüstung für die Datenübermittlung wird zurzeit von der ANAC (der brasilianischen Zivilluftfahrtbehörde) geprüft. Die nächsten beiden Airbus-Flugzeuge, die in der zweiten Jahreshälfte 2009 an TAM ausgeliefert werden, sind dann bereits mit der Mobilfunk-Technik ausgestattet.

Auch OnAir, zuständig für die Signalverarbeitung, wurde durch ANATEL, die brasilianische Telekommunikationsaufsicht, zertifiziert. Gleichzeitig werden die Vorschriften für die Zivilluftfahrt angepasst – noch ist die Verwendung von Mobiltelefonen an Bord eines Flugzeugs nur am Boden und bei geöffneten Türen gestattet.

„Dass wir unseren Kunden diese fortschrittliche Technik anbieten, beweist erneut unsere führende Position in der brasilianischen Luftfahrt und ist ein weiteres Beispiel für unser ständiges Streben nach exzellentem Service – eine der Säulen unseres Business“, sagt Flugkapitän David Barioni Neto, TAM Präsident und CEO gegenüber Gourmet Report. „Unsere Passagiere, vor allem die Geschäftsreisenden, können jetzt während der Flüge mit ihren Unternehmen und ihren Kunden in Kontakt bleiben, die Flugzeit aktiv nutzen – und von steigender Effizienz und Produktivität profitieren.“

www.tam.com.br

Flugtickets preiswert zu buchen bei Opodo

Kochbuch im Internet selbst erstellen

Jedem „Küchengott“ sein eigenes Kochbuch

Mit dem komplett individualisierbaren „Kochbuch on Demand“ hat die Bremer Agentur artundweise die Umsetzung der crossmedialen Strategie des GRÄFE UND UNZER Verlags weiter vervollständigt. Über das Koch-Portal www.küchengötter.de kann der Nutzer jetzt sein personalisiertes Kochbuch individuell zusammenstellen und mit eigenem Umschlag inklusive persönlicher Widmung professionell drucken lassen. Die Rezepte können aus einem Pool von über 20.000 Rezepten ausgewählt werden. Für das Konzept und die Umsetzung des gesamten Projektes www.küchengötter.de wurde artundweise kürzlich mit dem renommierten iF communication design award in der Kategorie Crossmedia ausgezeichnet.

Buchgestaltung online – schnell und professionell
Zwei Prämissen standen bei der technischen Realisierung des „Kochbuchs on Demand“ im Vordergrund. Einerseits sollte das fertige Produkt professionell und in einer GU entsprechenden qualitativ hochwertigen Ausstattung erscheinen. Andererseits sollten Zusammenstellung, Gestaltung und Bestellvorgang für den Nutzer höchst unkompliziert und schnell umsetzbar sein. So findet der gesamte Vorgang online auf www.küchengötter.de statt – ohne zusätzliche Software. In geschriebener und bebilderter Anleitung oder alternativ via Video werden dem Anwender die technischen Schritte zur Umsetzung leicht verständlich erklärt.

Innerhalb vorgefertigter Designvorgaben kann der Nutzer das Hardcover sowie die Innenseiten individuell zusammenstellen. Bei der Betitelung und Beschriftung sind der Phantasie des Anwenders so gut wie keine Grenzen gesetzt. Auch der Umfang des eigenen Kochbuches wird individuell festgelegt. Er reicht von 24 bis zu 96 Seiten, was einem Inhalt von bis zu 92 Rezepten entspricht. Nach dem Umfang ist auch der Anschaffungspreis ausgelegt.

Mittlerweile sind auch aus der Agentur-Belegschaft einige „Küchengötter“ hervorgegangen. Dirk Beckmann, Geschäftsführer bei artundweise, erläutert, warum ihm gerade das „Kochbuch on Demand“ am Herzen liegt: „Crossmediale Projekte wie diese bieten unseren Philosophien zu E-Commerce, Marken und Medien eine optimale Spielwiese. So können wir auch traditionelle Medienformate wie das Buch, das nach wie vor Kernprodukt des Verlages ist, innovativ und spannend in ein crossmediales Konzept einbinden.“

Die Küchengötter vom Ratgeberverlag GRÄFE UND UNZER finden Sie unter:
www.küchengötter.de

Mehr Informationen über die iPhone- und iPod Touch-Applikation unter: www.küchengötter.de/iphone oder direkt im Apple iTunes App Store.

Wenig Sicherheit auf Passagierfähren in Griechenland

Wenig Sicherheit auf Passagierfähren in Griechenland

Fährentest 2009

ADAC: Standards auch bei alten Schiffen umsetzen

Auf dem östlichen Mittelmeer sind immer noch zu viele alte Schiffe mit Sicherheitsmängeln unterwegs. Das zeigt das Ergebnis des diesjährigen ADAC-Fährentests mit Schwerpunkt Griechenland. Knapp ein Drittel der insgesamt 14 Passagierfähren fiel mit „sehr mangelhaft“ oder „mangelhaft“ glatt durch, vier Schiffe erhielten lediglich die Note „ausreichend“. Dagegen gab es für fünf Fähren die Note „gut“ und für eine sogar ein „sehr gut“.

Der ADAC appelliert an die Reedereien, aus der Schiffskatastrophe im Jahr 2000 vor der griechischen Insel Paros, bei der 80 Menschen ums Leben kamen, zu lernen. „Die Sicherheit der Passagiere muss immer im Vordergrund stehen“, fordert Max Stich, ADAC-Vizepräsident für Tourismus. „Die griechischen Behörden sollten bestehende Gesetze endlich umsetzen und durch wirksame Sanktionen die Reedereien dazu bringen, ältere Passagierfähren mit den neuesten technischen Sicherheitsstandards auszurüsten oder ganz auszumustern“, so Stich weiter.

Testverlierer beim ADAC-Fährentest 2009 wurde die „Sardinia Vera“ der Reederei Kallisti Ferries. Technischer Zustand sowie Sicherheitsbewusstsein der Mannschaft der 34 Jahre alten Fähre, die zwischen Piräus auf dem griechischen Festland und Vathi auf der Insel Samos unterwegs war, waren Besorgnis erregend. Ein Evakuierungssystem war nicht vorhanden, ein schnelles Rettungsboot nicht einsatzbereit und es gab keine vorgeschriebenen Querschotten, die bei Wassereinbruch das Fluten des Autodecks verhindern sollen. Ergebnis: „sehr mangelhaft“.

Ganz anders sieht es beim Testsieger „Ionian King“ aus. Die Fähre der Reederei Agoudimos Lines ist zwischen Patras auf dem Peloponnes und Igoumenitsa auf dem griechischen Festland unterwegs. Die 18 Jahre alte Fähre bekam in vier von fünf Kategorien Bestnoten. Dabei überzeugten neben Sicherheits- und Rettungseinrichtungen auf höchstem technischen Niveau auch die sehr gut ausgebildete und verantwortungsbewusste Crew.