Gute Schokolade

UTZ erreicht weltweit mehr als 910.000 Farmer und Farmarbeiter –
Neue Höchstmarken bei zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee –
Langfristiges Ziel: Farmer fit machen für den Klimawandel

Mehr als 20.000 Produkte, die das Siegel tragen. 37 Länder, in denen Kaffee, Kakao und Tee angebaut werden. 135 Länder, in denen die Produkte verkauft werden. Über 910.000 Farmer und Farmarbeiter, die vom Programm profitieren. Das sind die Eckdaten des Jahresberichts 2014 von UTZ Certified, der nun veröffentlicht wurde. Seit Mitte der Neunziger Jahre arbeitet das Nachhaltigkeitsprogramm und Gütesiegel daran, den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee zur natürlichsten Sache der Welt zu machen. Der aktuelle Jahresbericht zeigt, dass im letzten Jahr erneut Fortschritte gemacht wurden: 2014 wurde so viel UTZ-zertifizierter Kaffee, Kakao und Tee wie noch niemals zuvor verkauft.

Von der Nische zur relevanten Größe – und zum Erfolg
Mittlerweile erreicht das UTZ-Programm 575.000 Farmer und 335.000 Farmarbeiter. Es wirkt sich somit positiv auf das Leben von 910.000 Menschen aus. Studien beweisen, dass UTZ-zertifizierte Farmer ein höheres Einkommen erzielen, umweltschonendere Produktionsverfahren anwenden und bessere Arbeitsbedingungen schaffen als diejenigen, die nicht zertifiziert sind. „Der Jahresbericht zeigt einmal mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Han de Groot, Geschäftsführer von UTZ Certified. „Außerdem werden wir unsere Anstrengungen für die Bereiche Haselnüsse, Reis und Kräutertee weiter vorantreiben“, erklärt er die Pläne für das Jahr 2015.

22 Prozent Plus bei UTZ-zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee
Die mehr als 650.000 Tonnen an UTZ-zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee, die 2014 den Handel erreichten, sprechen ebenfalls eine eindeutige Sprache, was den Erfolg von UTZ Certified betrifft. Insgesamt stieg die Menge an verkauftem UTZ-Kaffee, -Kakao und -Tee im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Am stärksten zugelegt hat mit 32 Prozent der Kakao. Umgerechnet rund 9,7 Milliarden 100-Gramm-Tafeln Schokolade könnten mit dem UTZ-Kakao 2014 hergestellt werden (390.416 Tonnen). Die Menge an verkauftem UTZ-Tee stieg um 18 Prozent, die von Kaffee um 16 Prozent. Das reichte für zwei Milliarden Tassen Tee (4.527 Tonnen Tonnen) und 31 Milliarden Tassen Kaffee (258.867 Tonnen).

Mit guter Agrarpraxis und hoher Produktivität gegen den Klimawandel
Das Hauptanliegen von UTZ Certified ist es, den nachhaltigen Anbau zur Norm zu machen und die Situation der Kaffee-, Kakao- und Teebauern zu verbessern. Erschwert wird deren Lage schon seit Längerem durch die Folgen des Klimawandels. Wetterschwankungen treiben die Produktionskosten in die Höhe, während sowohl die Qualität als auch die Quantität des angebauten Produktes zurückgehen. Dadurch sinken auch die Einnahmen.
UTZ Certified hat den Code of Conduct, seinen Kriterienkatalog für die UTZ-Zertifizierung, im Jahr 2014 noch einmal überarbeitet und die Maßnahmen rund um die Optimierung der Anbaumethoden weiter verstärkt. Damit bekommen UTZ-Farmer Möglichkeiten an die Hand, die sie besser gegen den Klimawandel wappnen. Dazu gehört zum Beispiel die Vermeidung von Monokulturen, denn Mischanbau ist ein probates Mittel, um der Bodenerosion entgegenzuwirken.

Den Jahresbericht 2014 können Sie unter www.utzcertified.org/annualreport einsehen.

Weihnachtszeit ist Kaffeezeit

Kaffee und Kaffeemaschinen liegen unterm Weihnachtsbaum

17,6 Prozent der Deutschen trinken an den Weihnachtsfeiertagen mehr Kaffee als sonst. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbandes. Auch als Geschenk ist Kaffee bei den Deutschen beliebt: Jeder Zehnte verschenkt Kaffee oder eine Kaffeemaschine zu Weihnachten. „Weihnachtszeit ist Kaffeezeit“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes im Gourmet Report Gespräch. Der Umfrage zufolge genießen drei von vier Personen an Weihnachten Kaffee. Rund jeder Zehnte trinkt an den Weihnachtstagen fünf oder mehr Tassen Kaffee täglich. „Dies zeigt, dass Deutschland gerade zu Weihnachten ein Land der Kaffeetrinker ist“, sagt Preibisch.

Während der Kaffeekonsum bei vielen an Weihnachten laut der Umfrage höher liegt als sonst, gaben nur knapp 5 Prozent der Befragten an, weniger zu trinken. „Kaffee gehört für die Deutschen zu Gesellig- und Feierlichkeit dazu“, so Preibisch.

Vor allem weibliche Kaffeetrinker verbinden die Weihnachtsfeiertage stark mit dem anregenden Heißgetränk: Der Anteil der Frauen, die zu Weihnachten Kaffee trinken, liegt rund 10 Prozent über dem der Männer.

Kaffee und Kaffeemaschinen als Weihnachtsgeschenke beliebt

Kaffee und Kaffeemaschinen stehen als Weihnachtsgeschenke hoch im Kurs. Jeder zwanzigste Befragte wird eine Kaffeemaschine als Präsent unter den Weihnachtsbaum legen.

Laut der Umfrage sind 40 Prozent der an Weihnachten verschenkten Kaffeemaschinen Pad- oder Kapselmaschinen. Vor allem die jüngere Generation bis 29 Jahre verschenken Einzelportionenmaschinen, bei den 30-39-Jährigen liegen Siebträger/Espressomaschinen hoch im Kurs und die 40-49-Jährigen setzen vielfach auf Filtermaschinen.

Regionale Besonderheiten

    - Den höchsten Kaffeekonsum an Weihnachten haben die Bürger aus
     Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 17
     Prozent der dort Befragten trinken fünf oder mehr Tassen Kaffee
     täglich an Weihnachten.  
    - Der Anteil der Personen, die an Weihnachten Kaffee trinken,
     liegt in Baden-Württemberg mit 82,5 Prozent am höchsten.  
    - In Hessen trinken 28 Prozent der Bürger an den Weihnachtstagen
     pro Tag ein bis zwei Tassen mehr als sonst.  
    - Jeder zehnte Hamburger trinkt zu Weihnachten täglich drei oder
     mehr als drei Tassen zusätzlich zum normalen Kaffeekonsum.  
    - Jeder zehnte Bürger der neuen Bundesländer verschenkt an
     Weihnachten Kaffee. "So knüpfen die Ostdeutschen scheinbar an
     die Tradition der "Westpakete" an, die häufig zu DDR-Zeiten
     Kaffee als Geschenk von westdeutschen Verwandten enthielten", so
     Preibisch.  

Umfrage vom 18.12.2012, 1.006 Befragte ab 14 Jahren in Deutschland

www.kaffeeverband.de

Rezept Carmelo Greco

Sous-Vide-Rezept von Carmelo Greco:
Sterne- und Partnerkoch von KitchenAid

Crème Brulée mit Lakritz für 4 Personen

Zutaten
1,5 Liter Sahne
300 g Zucker
500 g Eigelb
20 g Lakritzpaste
1 Schale einer Limette
1 Vanilleschote

Zubereitung:
Die Vanilleschote auskratzen und gemeinsam mit dem Eigelb, dem Zucker und der Vanille schaumig schlagen. Nun die Lakritzpaste hinzugeben. Die Schale von einer Limette entfernen und sie gemeinsam mit der Sahne im Vakuumierer in der Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid einvakuumieren. Nun die vakuumierten Zutaten zwanzig Minuten im Dampf garen. Dann zur Eigelbmasse geben, kurz verrühren und in kleine Gläser oder Tassen füllen. Für ungefähr eine Stunde bei 95 Grad in den Ofen stellen. Anschließend die Crème kalt werden lassen, mit braunem Zucker bestreuen und die Oberfläche mithilfe eines Bunsenbrenners karamellisieren.

Und wenn Sie lieber bei Carmelo Greco in Frankfurt gut essen wollen, dann gucken Sie auf seien Webseite:
www.carmelo-greco.de/

Irrtümer des Kaffeetrinkens

Wissenschaft räumt mit Halbwahrheiten auf

Kaffeetrinkern wurde es nicht leicht gemacht in den vergangenen Jahrzehnten. „Abends keinen Kaffee, sonst schläft man schlecht“, „immer ein Glas Wasser dazu, denn Kaffee entzieht dem Körper Wasser“ oder „zu viel Kaffee ist ungesund“ sind die gängigsten Halbweisheiten, die Kaffeeliebhaber über sich ergehen lassen müssen. Mit einigen dieser Gerüchte hat die Ernährungswissenschaft inzwischen aufgeräumt.

Die Geschichte mit dem Kaffee als „Flüssigkeitsräuber“ hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bereits im Jahr 2005 aufgeklärt. Die Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, beruhte nämlich unter anderem auf der Fehlinterpretation der Ergebnisse einer Studie. Hier wurde fälschlicherweise die Gesamtwassermenge als alleiniges Maß für die Beurteilung der Flüssigkeitsversorgung herangezogen. Tatsache ist: Zwar hat das im Kaffee enthaltene Koffein einen harntreibenden Effekt aber der Körper kann eigenständig seinen Flüssigkeitshaushalt ausgleichen.

Was das „zu viel“ Kaffee und „ungesund“ angeht, müsste man fast schon einen Philosophen zu Rate ziehen. Ernährungswissenschaftler sind sich in jedem Falle einig, dass die Einteilung in „gesunde“ und „ungesunde“ Lebensmittel nicht zielführend ist. Wie so oft im Leben kommt es auf die Menge und die gesamten Ess- und Trinkgewohnheiten an. In Teilaspekten haben sich jüngst Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) dem Zusammenspiel Gesundheit und Kaffee gewidmet: Ergebnisse einer Studie mit knapp 43.000 erwachsenen Frauen und Männern weisen darauf hin, dass Kaffeetrinken nicht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen erhöht.
Der Kaffeekonsum ist sogar mit einem verminderten Diabetes-Risiko verbunden. „Personen, die täglich mehr als vier Tassen (über 600 ml) koffeinhaltigen Kaffee konsumierten, hatten im Vergleich zu Personen, die durchschnittlich weniger als eine Tasse tranken, ein um 23 Prozent verringertes Typ-2-Diabetes-Risiko“, heißt es in einer Pressemitteilung des DifE.

Wenn das mal nicht eine gute Nachricht für Kaffeetrinker ist. Oder zumindest Stoff für eine Erwiderung, wenn man mal wieder mit dem erhobenen Zeigefinger konfrontiert wird. Immerhin lag 2010 der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen bei etwa 6,4 kg Kaffee pro Jahr. In Tassen entspricht das etwa 150 Litern.

Nur an das Gerücht/Argument mit der Tasse Kaffee am Abend in Zusammenhang mit schlechtem Schlaf hat sich noch kein Forschungsinstitut herangewagt. Der Grund könnte darin liegen, dass Statistiken hier gar nicht weiterhelfen. Auch wenn Orientierungen über Studien interessant sind und durchaus aussagekräftig sein können, handelt es sich selbst bei Kaffeetrinkern um Individuen. Und die reagieren nun mal ganz unterschiedlich – auch auf Kaffee und dessen Inhaltsstoffe. Ein Tipp „nicht wissenschaftlicher“:aus der Schublade einfach ausprobieren.
Harald Seitz, www.aid.de

20 Jahre TransFair

Jedes Produkt hat ein Gesicht

Seit zwanzig Jahren setzt sich TransFair für gerechte Handelsalternativen ein und stärkt die Menschen im globalen Süden. Unter dem Motto „Jedes Produkt hat ein Gesicht“ legt der Verein im Jubiläumsjahr jeden Monat den Fokus auf eine persönliche Lebensgeschichte. So soll gezeigt werden, wie eng Produkt und Produzent verknüpft sind.

TransFair zeichnet fair gehandelte Erzeugnisse mit dem Fairtrade-Siegel aus und fördert auf diese Weise das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Seit der Gründung 1992 wurden mit diesen Produkten rund 2,1 Milliarden Euro umgesetzt. Knapp 70 Prozent der Deutschen ist das Label bekannt und 93 Prozent davon halten es für glaubwürdig.

Kaffee ist nach wie vor das wichtigste Produkt: In den vergangenen zwanzig Jahren haben die Konsumenten elf Milliarden Tassen Fairtrade-Kaffee getrunken. Der Faire Handel bietet Unternehmen konkrete Handlungsschritte, sozial und ökologisch aktiv zu werden. Die Kleinbauern-Organisationen erhalten faire Preise für ihre Produkte und die Beschäftigten auf nachhaltig wirtschaftenden Plantagen finden gute Arbeitsbedingungen vor. Zusätzlich fördert die Fairtrade-Prämie Gemeinschaftsprojekte, die langfristig eine Zukunftsperspektive in den ländlichen Regionen aufzeigen. Aktuell profitieren rund 1,2 Millionen Menschen im globalen Süden von Fairtrade. Auch Lösungsansätze für Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit und Klimawandel werden geboten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Klösterliche Weihnachtsleckereien aus Sevilla

 

Der Spätherbst eignet sich besonders gut, um Sevilla einen Besuch abzustatten. In den Monaten Oktober, November und Dezember herrschen noch immer angenehme Durchschnittstemperaturen zwischen 12° und 19°. Der Himmel erstrahlt azurblau. Selbst auf die Vorweihnachtszeit mit seinen stimmungsvollen und gastronomischen Höhepunkten braucht man bei einem Aufenthalt in der südspanischen Provinzhauptstadt nicht zu verzichten.

Am 8. Dezember, dem Tag der Unbefleckten Empfängnis, wird in Sevilla der Tanz der „Seises“ gefeiert. Hierbei handelt sich um einen jahrhundertealten liturgischen Akt, bei dem die „Seises“ genannten Chorknaben vor dem Hochaltar der Kathedrale tanzen. Ein Ereignis, das nur dreimal im Jahr stattfindet. Und am Vorabend des Feiertags werden auf der Plaza de la Inmaculada Gesänge zu Ehren der Jungfrau dargeboten.

Sevilla ist auch für seine große Anzahl von Klöstern bekannt. Viele, wie die Klöster von Santa Paula, San Leandro, Santa Ana, Santa Inez, San Clemente, oder der Mutter Gottes, haben sich auf den Verkauf von selbstgemachten Süßigkeiten oder salzigen Leckereien spezialisiert. Traditionell organisiert der Erzbischof von Sevilla zur Feier des Festes der Unbefleckten Empfängnis und als Auftakt zu Weihnachten jedes Jahr die Ausstellung und den Verkauf dieser köstlichen Produkte. Den Erlös nutzen die Nonnen aus der Erzdiözese Sevilla, um das künstlerische und architektonischen Erbe ihrer Klöster zu bewahren.

Besonders bekannt für seine Spezereien ist das Kloster Santa Paula, in denen die Hieronymiten-Nonnen sogar ein kleines Museum eröffnet haben. Kunsthistorisch hervorzuheben ist der Portikus des Gebäudes aus dem 16. Jh. sowie das platereske Portal von 1504 mit seiner Keramik- und Skulpturenverzierung. Das Kloster wurde 1473 von Doña Ana Santillan gegründet. Seit mehr als fünf Jahrhunderten widmen sich die Nonnen nun dem Lob Gottes und dem Studium der Heiligen Schrift.

Derzeit besteht die Gemeinschaft aus 32 Nonnen und einer kolumbianischen Kandidatin. Das gemeinsame Ziel der Frauen aus vier Kontinenten, Afrika, Asien, Europa und Amerika, mit ihrem unterschiedlichen kulturellen Hintergrund ist allein die Suche nach Gott. Für das Gelingen ihrer köstlichen Marmeladen, Gelees, Maronen oder Süßkartoffelcremens, von Quitten-, Kürbis- und Himmelspeck empfehlen sie das folgende Rezept:

4 Tassen Liebe, 2 Tassen Treue, 3 Tassen Selbstlosigkeit, 2 Tassen Freundschaft, 3 Esslöffel Hoffnung, 2 Esslöffel Milde, 4 Teile Glauben und 1 Fässchen Lachen. Die Liebe und Treue gründlich mit Glauben vermischen; Milde, Freundlichkeit und Verständnis hinzufügen; mit Freundschaft, Hoffnung und Freude würzen und bei viel Sonnenschein backen.

 
Spezialitäten weiterer Klöster:

Kloster Santa Ana
954 380 603
Santa Ana, 34
Krapfen, Knödel, Karmeliter, Pralinen, Mandelöl

Kloster Santa Ines
954 223 145
Doña María Coronel, 5
Kuchen, Öl, Polvorones, Weihnachtsmänner, Krapfen, Nudeln.

Kloster von San Leandro
954 224 195
Plaza de San Leandro, s / n
Yemas von San Leandro.

Kloster Misterio de la Merced
954 217 822
San Jose, 4
Arabische Happen, Sevillanisches Orangengebäck, Yemas, Mandelmilch,
Bienmesabe, mit Marzipan gefüllte Datteln, perrunillas, Mandelsplitter

Kloster Santa Maria del Socorro
954 502 723
Bustos Tavera, 30
Pestiños, amarguillos, Himmelspeck vom Himmel, Eis, Kuchen, Rosinen,
Zwieback, yemas, Mandeln, Schokolade, Nougat

Kloster von San Clemente
954 378 040
Marzipankringel, cortadillos, polvorónes, Clementinenringe, Pinienkerne

11. Deutsche Barista Meisterschaften in Hamburg

Sonnenschein, die besten Baristi und Verkoster Deutschlands und viel, viel Kaffee – mehr brauchte es nicht, um in Hamburg ein dreitägiges Kaffeefieber während der 11. Deutschen Barista Meisterschaften zu entfachen.

April 2011 stand das Hamburger Schanzenviertel ganz im Zeichen des Kaffees. In der Rösterei Elbgold auf dem alten Schlachthofgelände tummelten sich während der dreitätigen Deutschen Barista Meisterschaften 2011 Hunderte koffeinbegeisterter Fans, um den besten Baristi Deutschlands live auf der Bühne auf die Finger und in die Tassen zu schauen. Während der drei Tage standen insgesamt vier Wettbewerbe um die deutschen Meistertitel auf dem Programm. Am Freitag, dem ersten Wettbewerbstag ging es mit den Vorrunden für die Deutsche Barista Championship und die deutsche Latte Art Championship los, am Nachmittag wurde die Deutsche Coffee in Good Spirit Meisterschaft mit nur zwei Teilnehmern schnell entschieden. Den ersten Platz sicherte sich Thomas Schweiger, der auch Deutscher Barista Champion 2010 war, sein Mitbewerber Norbert Kapusta belegte den zweiten Platz. Am Samstag, den 16. April standen die zweiten Vorrunden für die Barista und Latte Art Championship an, am Nachmittag gab es wieder eine Meisterschaftsentscheidung, diesmal im Cuptasting. Bei diesem Wettbewerb war nicht die exakte Zubereitung gefragt, sondern besonders sensible Geschmacksnerven. Die Teilnehmer mussten acht Sets aus jeweils drei Tassen Kaffee verkosten. Jeweils eine der Tassen pro Set enthielt anderen Kaffee als die anderen beiden. Bei diesem Wettbewerb siegte unangefochten Katharina de Vries, die alle acht Kaffees richtig identifizierte.

Am Sonntag drängten sich bei schönstem Frühlingswetter kaffeebegeisterte Hamburger und Fans der Kaffeekünstler im Elbgold, um beim Finale der Deutschen Latte Art- und Barista Meisterschaft dabei zu sein. Die besten sechs aus den Vorrunden standen dabei jeweils im Finale und mussten ihr Können der strengen Fachjury präsentieren. Moderiert wurde die Veranstaltung vom gut gelaunten Gastgeber Thomas Kliefoth (Elbgold) und seinem Moderationspartner Tolga Daglum (Speicherstadt Kaffeerösterei), die auch längere Pausen während der Jury Beratungen mit lockerem Geplauder und flotten Sprüchen unterhaltsam zu überbrücken wussten.

Im Finale der Latte Art Championship schaffte es Matthias Hoppenworth aus Frankfurt mit ruhiger Hand und knappem Vorsprung auf Platz Eins und verwies damit seine größten Konkurrenten Michael Stefanek und Jörg Kranke auf die Plätze Zwei und Drei. Der viel bejubelte Hamburger Lokalmatador Sener Sönmez belegte Rang Fünf.
Beim Finale der 11. Deutschen Barista Meisterschaft ging es hoch und lautstark her, denn die Auftritte der sechs Finalisten wurden allesamt vom Hamburger Publikum und den mitgereisten Fans bejubelt. Mit Wolfram Sorg, Thomas Schweiger und Sener Sönmez standen drei Baristi auf der Bühne, die bereits im letzten Jahr um die Meisterschaft gekämpft hatten. In diesem Jahr entschied Wolfram Sorg den Wettbewerb für sich und ist damit neuer Deutscher Barista Champion 2011.

Keiner der Gewinner kann sich jedoch auf seinen Siegeslorbeeren ausruhen, denn alle nationalen Champions vertreten Deutschland bei den jeweilligen Weltmeisterschaften. Die Barista Weltmeisterschaft (World Barista Championship WBC) findet vom 02.-05. Juni in Bogotá statt, die Latte Art-, Cuptasting- und Coffee in Good Spirits-Meister nehmen an den Weltmeisterschaften vom 22.-24. Juni im Rahmen der SCAE World of Coffee 2011 in Maastricht teil und stellen sich dort dem starken internationalen Wettbewerb.

Trinidad & Tobago Culinary Festival 2011

Die karibischen Schwesterinseln Trinidad & Tobago werden oft als kulinarisches Eldorado bezeichnet. Die trinbagonische Küche kombiniert europäische Eleganz und afrikanische Lebenslust mit der Exotik Indiens und den Geheimnissen des Orients zu einem einzigartigen, raffinierten kulinarischen Erlebnis. Diese kulinarische Vielfalt feiern die Einheimischen auch in diesem Jahr am 22. Mai mit dem “Culinary Festival” am Pigeon Point. Bei dieser Veranstaltung ist das gesamte Können und Geschick der trinbagonischen Chefköche gefragt: In Kochwettbewerben werden die neusten Kreationen prämiert und beim Live-Kochen demonstrieren die Teilnehmer ihre Fertigkeiten vor einem Publikum.

Jeder teilnehmende Koch hat seine eigene, geheime Currymischung, jedoch sind die Hauptbestandteile stets Kreuzkümmel, Koriandersaat, Kurkuma und scharfes Chilipulver, die miteinander fein vermahlen werden. Ein weiteres, in der trinbagonischen Küche unverzichtbares Gewürz ist „Chadou beni“, in unseren Breiten auch unter dem Namen „langer Koriander“ bekannt, mit dessen frischen Blättern viele Speisen verfeinert werden. Typisch trinbagonisch ist auch die Verwendung von Piment, Okra, Kochbananen, Brotfrucht und die Dasheenpflanze.

 Die Kulinarik spielt eine wichtige Rolle in der nationalen Identität der Trinbagonen und so sind Nationalgerichte wie „Roti“, „Pelau“ und „Bake’n’Shark“ längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt. „Roti“ – mit Fleisch-, Fisch oder Gemüsecurry gefüllte Fladenbrote – geht auf indische Einwanderer zurück, während „Pelau“ afrikanisch inspiriert ist. „Pelau“ ist eine Art Eintopf aus Hühnerfleisch, das zusammen mit Reis, Bohnen oder Gemüse in Kokosnussmilch gegart wird. Fischliebhaber kommen mit einem „Bake’n’Shark“, einem Stück Haifischfleisch im frittierten Brötchen, auf ihre Kosten.

Jedoch sind nicht nur die Gaumenfreuden auf Trinidad & Tobago von internationalen Einflüssen geprägt, sondern auch die kulturellen Veranstaltungen: Jede Bevölkerungsgruppe hat ihr eigenes Fest, welches von allen mitgefeiert wird. Vom hinduistischen Lichterfest „Divali“, über das afrikanisch geprägte „Tobago Heritage Festival“, bis hin zum berühmten Karneval.

Holen Sie sich das „Culinary Festival“ nach Hause und kochen Sie ein typisch trinbagonisches Menü nach.

Vorspeise:
Cucumber Cream Soup
Zutaten:
3-4 Salatgurken
30 g Mehl
30 g Butter
1 ¾ Tassen Milch
200 ml Sahne
2 ½ Tassen Hühnerbrühe
1 Zwiebel
1 EL Koriander
Salz & Pfeffer
Gurken schälen, halbieren, Kerne entfernen und würfeln. Die Butter in einer Pfanne erwärmen und die Gurken bei schwacher Hitze etwa 10 Min. darin garen. Unter Rühren Mehl und Hühnerbrühe zugeben. Milch mit den Zwiebelwürfeln zum Kochen bringen und die Gurkenmischung hinzugeben. Unter ständigem Rühren 10 Minuten kochen lassen. Danach die Mischung pürieren. Die Hälfte der Sahne und Gewürze nach Geschmack zugeben. Suppe auf Teller verteilen und vor dem Servieren mit der restlichen Sahne und dem fein gehackten Koriander garnieren.
Trinidad & Tobago-Kenner wissen: Etwas Hot Sauce kann nicht schaden.

Hauptspeise:
Pelau
Zutaten:
2 Hähnchenkeulen
Thymian
Rosmarin
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 EL Zucker
eine Prise Salz
200 g Reis
75 ml Speiseöl
3 EL Essig
2 Dosen junge Erbsen (Straucherbsen)
350 ml Wasser
Knoblauch, Zwiebel, Rosmarin und Thymian klein hacken und mit Öl und Essig mischen. Mit dieser Marinade das Hähnchenfleisch würzen und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Zucker separat mit etwas Wasser in einen kleinen Topf füllen und erhitzen, bis der Zucker karamellisiert ist. Hähnchen von beiden Seiten jeweils 3 Minuten in heißem Öl anbraten. Nun geben Sie den karamellisierten Zucker zum Hähnchen. Die Erbsen abtropfen lassen und hinzufügen. Reis unterrühren und 350 ml Wasser dazugeben. Zugedeckt bei niedriger Temperatur ca. 20 Minuten kochen. Ab und zu umrühren und mit Salz abschmecken.

Nachspeise:
Mango-Lemon Ice-Cream
Zutaten:
2 Tassen gewürfelte Mango
1 Tasse Zucker
¼ Tasse frischer Zitronensaft
2 Tassen Milch
5 Eigelb
200 ml Sahne
Mangowürfel mit Zitronensaft und ¼ Tasse Zucker pürieren und im Kühlschrank kalt stellen. Restlichen Zucker mit Eigelb schaumig schlagen und unter die erhitzte Milch einrühren. Das Ganze weiter erwärmen (nicht kochen!) bis die Masse eindickt. Nach dem Abkühlen geschlagene Sahne & Mango unterrühren und in Eis-am-Stiel-Förmchen oder der Eismaschine gefrieren lassen.

http://www.gotnt.de/

Kaffee und Gesundheit

Kaffee und Gesundheit: Die fünf wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse

Kaffee ist eines der meist getrunkenen Getränke der Welt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien befassen sich seit Jahren mit den gesundheitlichen Wirkungen von Kaffee. Dabei haben Forscher erstaunliche Wirkungen von Kaffee herausgefunden und alte Vorurteile revidiert.

Die fünf wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind:

1. Kaffee zählt zum Flüssigkeitshaushalt dazu.
2. Kaffee kann vor Diabetes schützen.
3. Kaffee stimuliert das Gehirn und kann Alzheimer vorbeugen.
4. Die Leber kann durch Kaffee geschützt werden.
5. Kaffee kann die Fitness steigern.

Kaffee zählt zum Flüssigkeitshaushalt dazu
Mehrere Studien der letzten Jahre kommen zu dem Ergebnis, dass Kaffee dem Körper Flüssigkeit zuführt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) stellt fest: „Für viele Menschen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr. Er wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen – wie jedes andere Getränk auch.“

Kaffee kann vor Diabetes schützen
Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der regelmäßige Genuss von Kaffee das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, deutlich senken kann. „Verschiedene Studien kamen zu dem Ergebnis, dass das Diabetes-Risiko bei Personen, die täglich bis zu sieben Tassen Kaffee tranken, am geringsten ist“, so Prof. Dr. Stephan Martin vom Westdeutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf. „Diese Wirkung ist offenbar nicht auf das enthaltene Koffein zurückzuführen, denn der schützende Effekt wurde auch bei entkoffeiniertem Kaffee beobachtet. Forscher vermuten, dass v.a. die in Kaffee enthaltenen Antioxidantien eine maßgebliche Rolle spielen.“

Kaffee stimuliert das Gehirn und kann Alzheimer vorbeugen
Kaffee macht munter und steigert die Konzentration. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Informationen vom Gehirn nach Kaffeegenuss schneller aufgenommen und verarbeitet werden können. Zudem kann Kaffee die Stimmung aufhellen, da das im Kaffee enthaltene Koffein im Gehirn die Freisetzung von aufmunternden Botenstoffen wie Dopamin, Serotonin und Endorphinen fördert.

Weitere Studien zeigen, dass lebenslanger Kaffeekonsum bei Frauen und Männern den altersbedingten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit verringern kann. Prof. Jürgen Vormann, Leiter des Institutes für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning: „Eine aktuelle finnische Studie hat über viele Jahre den Kaffeekonsum von Menschen im mittleren Lebensalter beobachtet. Die Forscher fanden heraus, dass Kaffeetrinker seltener dement wurden als Kaffee-Abstinenzler. Bei Menschen, die pro Tag zwischen drei und fünf Tassen tranken, war das Risiko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, um 65 Prozent verringert.“

Die Leber kann durch Kaffee geschützt werden
Wissenschaftler fanden heraus, dass Kaffeetrinker deutlich seltener an Erkrankungen der Leber litten als die Probanden, die keinen Kaffee tranken. Bei bereits lebergeschädigten (z.B. mit Hepatitis infizierten) Personen zeigte sich in einer aktuellen Studie, dass drei oder mehr Tassen Kaffee täglich das Risiko für ein Fortschreiten der Leberzerstörung um 53 Prozent senkten. Koffein scheint nicht der entscheidende Faktor zu sein, da sich bei mit anderen koffeinhaltigen Getränken keine vergleichbaren positiven Resultate zeigten.

Kaffee kann die Fitness steigern
Das im Kaffee enthaltene Koffein kann die körperliche Fitness fördern. „Koffein steigert nicht nur die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft, sondern auch die Ausdauerleistung. Kaffee hat mit seinen gefässschützenden Inhaltsstoffen somit im Leistungs- und Breitensport seinen Platz“, so der Sportmediziner Dr. med. Wolfgang Grebe vom Hessischen Sportärzte-Verband. „Leistungssteigernd wirkt Koffein vor allem bei Ausdauersportarten, bei denen die Belastung länger als fünf Minuten anhält“, so Dr. med Grebe.

Kaffee und Gesundheit ist auch das Thema des diesjährigen „Tag des Kaffees“. Unter dem Motto „Kaffee – ein unbeschwerter Genuss“ feiert ganz Deutschland am 24. September 2010 sein Lieblingsgetränk. Bundesweit laden kleine und große Aktionen am „Tag des Kaffees“ zum Staunen, Lernen und Genießen ein. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr die Ärztin und TV-Moderatorin Dr. Antje-Katrin Kühnemann übernommen.

Der „Tag des Kaffees“ wird seit 2006 immer am letzten Freitag im September gefeiert. Wie in den Vorjahren wird die internationale Köstlichkeit wieder im Mittelpunkt stehen und Kaffeeliebhaber aus ganz Deutschland begeistern. Informationen, Übersicht der Aktionen zum „Tag des Kaffees“ und Kontakt unter www.tag-des-kaffees.de

Kaffee auf dem Prüfstand

Kaffee auf dem Prüfstand

Untersuchung auf Fremdkörper, Wassergehalt und Schimmelpilzgifte

Das „Kaffee-Experiment“ König Gustavs III.
(1746-1792) gilt scherzhaft als „erste klinische Studie Schwedens“:
Der König ließ zwei verurteilte Verbrecher – eineiige Zwillinge –
täglich drei Tassen Kaffee bzw. Tee trinken, da man davon ausging,
dass beide Getränke aufgrund ihrer „Giftigkeit“ die Lebenszeit des
Menschen deutlich verkürzen. Zwei königliche Ärzte begleiteten die
Studie.

Sicheres Lebensmittel

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Kaffee tatsächlich die
Gesundheit beeinträchtigen – wenn der Rohkaffee zu feucht ist und
dadurch schimmlig wird. Bei Schimmelpilzbefall kann das
Schimmelpilzgift Ochratoxin A gebildet werden. Dieses Gift wird
selbst bei hohen Rösttemperaturen nicht abgebaut, ist gut
wasserlöslich und geht so in den Aufguss über. Ein wesentlicher Punkt
bei der Untersuchung von Kaffee durch die AGES, die Österreichische
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, ist daher der
Wassergehalt des gerösteten Kaffees, seine Restfeuchte: sie darf
maximal fünf Prozent des Gesamtgewichts ausmachen. Ein höherer
Wassergehalt könnte das Wachstum von Schimmelpilzen fördern. Die
Untersuchung auf Ochratoxin A gehört daher zur Routine. Der
europäische Grenzwert liegt bei 0,005 mg/kg; dieser Wert wurde bei
keiner Untersuchung erreicht.

Zusätzlich wird Kaffee auf Fremdgeruch, Fremdgeschmack und
Fremdkörper untersucht. Auch in dieser Hinsicht entspricht Kaffee
hierzulande den lebensmittelrechtlichen Vorschriften.

Drei bis vier Tassen

Bei moderatem Kaffeekonsum wird der harntreibende Effekt von
Koffein zumeist innerhalb von 24 Stunden wieder ausgeglichen. Gegen
den Genuss von maximal vier Tassen Kaffee pro Tag ist nichts
einzuwenden. Das Kaffee-Experiment Gustavs III. endete daher auch
anders als erwartet: Beide Probanden überlebten sowohl den
Schwedenkönig als auch ihre Ärzte. Als erster verstarb übrigens der
Tee-Trinker – im Alter von 83 Jahren.

Mehr zu Kaffee finden Sie unter www.ages.at