Restaurant Sissi in Berlin-Schöneberg

Das gemütliche Restaurant Sissi in der Motzstraße in Berlin-Schöneberg bietet nicht nur österreichische Klassiker für differenzierte Gaumenfreunde sondern ab jetzt auch etwas ganz Besonderes auf seiner Speisekarte an: das Dry Aged Steak! Es ist somit das einzige Restaurant seiner Umgebung, das dieses besondere Fleisch auf seiner Speisekarte führt. Dieses Steak erreicht nach wochenlanger Reife seinen unvergleichlichen Geschmack und gilt unter Kennern als absolute Delikatesse.

Im Restaurant Sissi mit angeschlossener Vinothek kommen Gaumenfreunde auf Ihre Kosten: In einem verspielt-stilvollen Ambiente mit rosafarbener Blümchen-Tapete, riesen Kronleuchtern und authentischen Holzmöbeln lassen sich hier echte Klassiker der Österreichischen Küche genießen. Auf der Speisekarte stehen das Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Gurkensalat ebenso wie Saftgulasch mit hausgemachten Semmelknödeln, der aromatische steirische Käferbohnensalat mit Rettich und Kürbiskernöldressing, das Sulmtaler Backhendle auf Erdäpfel-Vogerlsalat oder die Vorarlberger Kässpätzle mit Jungzwiebeln. Auf der Dessertkarte findet man natürlich den Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster sowie Marillenknödel mit Himbeerschaum und Nussbröseln. Das köstliche selbstgebackene Brot besteht nicht aus herkömmlichem Mehl, sondern wird von einem ausgesuchten Müller aus dem Schwabenland geliefert. Von Montag bis Freitag gibt es einen Mittagstisch inklusive Suppe oder Salat für unter zehn Euro.

Neben einem abwechslungsreichen Angebot an österreichischen Gerichten, bietet das Sissi eine erlesene Weinkarte, insbesondere mit Weinen und Bioweinen österreichischer Topwinzer sowie demeter Weine vom Gut Nikolaihof.
Außerdem bietet das Sissi exklusiv die Sissi-Torte der Hauptstadt mit feinstem Cassisfruchtmark und bester Mokkatrüffelfüllung an. Ein runder Genuss im handlichen Holzkästchen – eine von Berlins Schokoladenseiten!
Die kürzlich eröffnete Belle Etage in der 1. Etage steht den Gästen für Feierlichkeiten jeder Art zur Verfügung!

www.sissi-berlin.de

Restaurant Tim Raue, Berlin

Was ist nicht alles schon über Tim Raue und seine eindrucksvolen Kreationen geschrieben worden.
Seine asiatisch inspirierte Küche hat viele Freunde gefunden.
Zeit für den Berliner Foodblogger und Restaurantkritiker Bernhard Steinmann das Restaurant Tim Raue in Berlin erneut aufzusuchen.
Im Mittelpunkt steht diesmal Tim Raues Interpretation der Pekingente.

Sie wissen natürlich, dass es d i e chinesische Küche eigentlich nicht gibt. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Sammelsurium regionaler Gepflogenheiten, Vorlieben und regionaler Produkte. Bei so einem großen Land sicher nicht verwunderlich. Schließlich haben wir in Deutschland, das flächenmäßig bei weitem mit China nicht konkurrieren kann, ebenfalls ausgeprägte regionale Küchenstile.

Zweifelsohne kennen wir aber „typisch“ chinesische Gerichte. Stellvertretend nenne ich die Frühlingsrolle, ein südchinesisches Gericht,
das auch in anderen Ländern Ostasiens Verbreitung gefunden hat. Oder etwa Wan Tan, das ich jetzt einfach einmal der kantonesischen Küche zuschreibe.

Die Pekingente, so darf ich behaupten, ist eines der bekanntesten Gerichte der chinesischen Küche. Das Rezept führt uns in die Zeit der Ming-Dynastie (1368 bis 1644) des Kaiserreiches.
Es ist ein aufwändiges Gericht, ein Menü, welches mit der Suppe abgeschlossen wird.

Wie es Tim Raue mit einer eigenen Kreation gelingt, dieses altehrwürdige Gericht auf Sterneniveau zu bringen, gibt einen deutlichen Hinweis auf seine Kreativität und sein Wissen um die asiatische Küche.

In drei verschiedenen Variationen präsentiert sich dieser Gang und zeigt ein Feuerwerk aromatischer Eindrücke auf.
Brust, Five-spice-Waffel, Apfel und Lauch, Jus von Entenfüßen.
Die Entenbrust ist von außerordentlicher Qualität und brilliert mit einem tadellosen, unverfälschten Geschmack. Gerade soviel Röstaromen wie notwendig, das Fleisch nicht zuletzt durch den zarten Fettrand äußerst aromatisch.
Als Bett dient eine „Five-spice“-Waffel, deren Würze im Gesamtbild eintaucht, ergänzt, nicht dominiert. Die intensive Jus und eine insgesamt unaufdringliche Schärfe runden das Bild ab.

Entenleberterrine und Mousse, Essiggurke, Lauch-Ingwer-Pürre.
Eine cremige Konsistenz und eine einzigartige Geschmacksdichte entzückt und begeistert.
Gekrönt wird die Terrine mit knuspriger, krosser Haut.

Eine neue Note dringt durch die Essiggurke in die grandiose Kreation. Säuerlich, nicht sauer. Das Zusammenspiel aller Komponenten ist ausgewogen. Mousse und Entenleberterrine in beeindruckender Qualität.

Sud. Herz-Zunge-Magen, Wintermelone und Bambuspilz.
Wie in China üblich, wird die Suppe zum Schluss gereicht.
Verzeihung, die Consommé bzw. der Sud. Kräftig und aromatisch, produktintensiv.
Doch damit nicht genug.
Es gab noch weitere beeindruckende Gänge. Alles zu schildern würde hier jedoch den Rahmen sprengen.

Ein Blick auf das Dessert sei aber noch erlaubt.
Aprikose
Passionsfrucht, Dulcey Schokolade.
Aprikosensorbet, Passionsfruchtessig, Creme und Luftschokolade von Valrhona Dulcey, Wilder Madagaskarpfeffer und Basilikum.
Die „blonde“ Schokolade (getrockneter Schaum) begleitet das mit Säure- und Fruchtnoten, gar mit leichter Schärfe aufwartende Dessert vortrefflich. Ein erfrischender, kreativer Abschluss.

Den vollständigen Bericht finden Sie wie immer auf bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Gourmet Reports Fotos von Tim Raue: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151702144753124.1073741865.168996673123&type=3

Kochen mit Martina und Moritz

Mitternachtssuppen – Stärkung für die Party
Wenn der erste Schwung abgeflaut ist, braucht es wieder einen ordentlichen Schub, damit man eine lange Partynacht durchhält. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz haben sich leckere, kräftige Suppen ausgedacht, die sich wunderbar vorbereiten lassen. So braucht man dann den Topf nur noch auf den Herd zu stellen, um die Suppe zu erhitzen. Zum Beispiel die ultimative Gulaschsuppe, die säuerlich-frische Soljanka, die duftende 24-Stunden-Suppe aus Vietnam und eine hochfeine Graupensuppe, wie sie Martina so besonders liebt. Und das Schöne an diesen Suppen ist: Man hat auch anschließend nicht viel Mühe damit. Mehr als ein Teller plus Löffel pro Person, beziehungsweise Stäbchen für die vietnamesische Variante, sind am Ende nicht abzuspülen. Und natürlich geben die beiden auch Tipps für die passenden Getränke.

Redaktion: Klaus Brock

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer heute im WDR Fernsehen, Samstag, 22. Februar 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD: Mitternachtssuppen – Stärkung für die Party

www.martinaundmoritz.wdr.de

Richard Huth, Würzburg

Deutsches Familienessen wie bei Mutter: Sonntags darf im Kaminzimmer des Restaurant „Richards“ in Würzburg die ganze Familie am Tisch sitzen

Serviert werden Suppe, Hauptgang und Nachtisch so, wie es daheim üblich war – in dampfenden Schüsseln und auf Platten, und jeder darf sich soviel nehmen, bis er satt ist.
Serviert werden wöchentlich wechselnde Menü`s, Lebeknödelsuppe, Kürbissuppe Kartoffelsuppe, meist Schmor- und Bratgerichte aber auch Schnitzel aus der großen Pfanne
sowie ein Pudding oder Vanilleeis mit heißen Himbeeren laden zum unkompliziertem genießen ein.
Wie daheim wird morgens gekocht und mittags serviert.

Und damit es den Kindern nicht langweilig wird, wenn sich die Eltern wieder einmal verplaudern, gibt es im Kaminzimmer auch einen großen Spieltisch.

Das wöchentliche Menü gibt es auf der Website des Restaurants Richards

www.richards-würzburg.de

Pastinaken

Pastinaken haben nun Saison und bringen Abwechslung in die winterliche Küche. Nachdem sie lange Zeit aus deutschen Haushalten verschwunden waren, ist das Wurzelgemüse in den vergangenen Jahren wiederentdeckt worden.

Pastinaken, auch Hammel- oder Hirschmöhre genannt, galten lange Zeit als Grundnahrungsmittel. Im 18. Jahrhundert gerieten sie allerdings neben Kartoffeln und Möhren ins Hintertreffen und verschwanden immer mehr von deutschen Speiseplänen. Im Zuge des Revivals alter Gemüsesorten werden die hellen Wurzeln immer beliebter.

Wie unterscheide ich Pastinaken und Petersilienwurzeln?
Pastinaken haben ein würziges, leicht süßliches Aroma. Die weißen oder cremefarbenen Wurzeln sind länglich bis kegelförmig und laufen spitz zu. Petersilienwurzeln sehen ganz ähnlich aus, unterscheiden kann man die beiden an den Blättern: Pastinaken haben dort, wo das Grün wächst, einen ausgeprägteren Rand.

Wie kann ich Pastinaken zubereiten?
Das Gemüse ist ein Alleskönner. Pastinaken schmecken roh, gebraten, gekocht, geschmorrt oder püriert. Vor der Zubereitung sollten die Wurzeln geschält und abgewaschen werden. Als winterlicher Rohkostsalat machen sie sich gut zu Äpfeln, Nüssen und Cranberries. Dafür das Obst raspeln, mit einem Spritzer Zitonensaft anmachen und mit Nüssen bestreuen. Auch als Beilagen sind Pastinaken der Hit: Pastinakenpüree passt besonders zu Wildgerichten oder zu Gemüsepfannen mit Pilzen, Kohl oder Kürbis. Wer es lieber bissfest mag, backt die Wurzeln mit etwas Olivenöl im Ofen und serviert sie mit Fleischgerichten oder als vegetarische Hauptspeise. Als cremige Suppen wärmen die Wurzeln in der kalten Jahreszeit. Ein besonderer Clou: Aus Pastinaken kann man auch Chips herstellen. Einfach in dünne Scheiben schneiden und in Öl frittieren, fertig ist der knusprige Snack.

Wie bewahre ich das Wurzelgemüse auf?
Pastinaken sollten kühl und dunkel gelagert werden, damit sie nicht trocken werden. Am besten eignen sich der Kühlschrank oder der Keller, dort hält sich das Gemüse bis zu zwei Wochen. Pastinaken können aber auch kurz blanchiert und anschließend eingefroren werden, dann kann man die aromatischen Wurzeln auch im Sommer genießen.

Rezept-Tipp: Pastinakensuppe mit Pastinakenchips
Zubereitungszeit: 50 min
Schwierigkeitsgrad: leicht
Zutaten (Für 4 Personen):
400 g Pastinaken
100 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
ca. 800 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Öl, zum Frittieren
120 ml Sahne
1 – 2 EL Orangensaft
Chiliflocken
Muskat

Zubereitung:
1. Pastinaken, Kartoffeln, Möhre, Zwiebel und Knoblauch schälen. Von den Pastinaken für die Chips längs etwa 12 schöne, dünne Scheiben abschneiden und beiseitelegen. Das übrige Gemüse würfeln und im heißen Öl 2-3 Minuten farblos anschwitzen. Die Brühe angießen, salzen, pfeffern und etwa 20 Minuten leise weich köcheln lassen.
2. Währenddessen die Pastinakenscheiben in heißem Öl knusprig frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und leicht salzen.
3. Die Suppe fein pürieren und die Sahne, bis auf 4 EL, einrühren. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas einköcheln lassen oder Brühe ergänzen. Mit Salz, Pfeffer, Orangensaft, Chili und Muskat abschmecken.
4. Die Suppe in Schälchen füllen, mit der übrigen Sahne beträufeln und mit wenig Pfeffer und Chili bestreuen. Mit den Chips garniert servieren.

Nährwerte (Pro Portion):
kcal: 241
kJ: 1012
Kohlenhydrate: 20 g
Eiweiß: 3,3 g
Fett: 16 g
BE: 1,5
Cholesterin: 25 mg
Ballaststoffe: 4,1 g

Löwenzahn

Löwenzahn: die Delikatesse von der Wiese

Im Frühling blüht der Löwenzahn und sorgt für leuchtend gelbe Farbtupfer auf den Wiesen. Dabei ist die Pusteblume nicht nur schön anzuschauen, sondern auch in der Küche vielseitig einsetzbar. Blätter, Knospen, Blüten und sogar die Wurzeln sind essbar.

Löwenzahn – wissenschaftlich Taraxacum officinale – zählt zu den bekanntesten Wildkräutern und ist vor allem auf stickstoffreichen Böden zu finden. Er bevorzugt einen sonnigen und hellen Standort wie Wiesen und Ackerränder. Die Pflanze enthält reichlich Vitamin C, Vitamin A, Magnesium, Kalzium sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und hat viele positive Wirkungen auf den Körper. So soll sie Entzündungen hemmen und den Appetit, Stoffwechsel und Verdauung anregen.

Die zarten gezackten Blätter des Löwenzahns schmecken im Salat und auch in Kombination mit anderen Wildkräutern. Dabei lässt sich der etwas herbe Geschmack durch einen Schuss Sahne oder Schmand im Dressing abmildern. Die Blätter können auch ähnlich wie Spinat kurz blanchiert und als Gemüse verwendet werden. Der bitter-würzige Frühlingsbote ist dabei als Wildkräuterrisotto und Pesto, in der Suppe, in Eierspeisen und im Quark ein Genuss. Für ein Löwenzahnpesto beispielsweise werden ein Bund Löwenzahnblätter, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, geröstete Sonnenblumenkerne und Parmesan püriert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wer es süß mag, kann die frischen Blüten zu einem Gelee oder einem honigartigen Sirup für einen Brotaufstrich verarbeiten. Aus den getrockneten Wurzeln des Löwenzahns lässt sich Tee und aus den jungen Knospen „Kapern“ herstellen. Für Kapern gibt man die Löwenzahnköpfchen mit Essig, Estragon, Petersilie, Knoblauch und Zwiebelringen in ein verschließbares Glas. Nach acht bis zehn Wochen können Feinschmecker die eingelegten Blütenknospen genießen.

Am besten sammeln Sie Löwenzahn im eigenen Garten oder von Wiesen an verkehrsarmen Straßen. Jetzt im Frühling sprießen die jungen zarten Triebe aus der Erde. Diese enthalten weniger Bitterstoffe und sind daher besonders schmackhaft. Am besten wird vor der ersten Blüte geerntet. Grundsätzlich sollte man Wildkräuter gründlich reinigen und möglichst noch am selben Tag verarbeiten und essen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kochen mit Martina und Moritz

Kulinarischer Städtetrip: Die Weltküche der Hansestädte

In den Hansestädten, deren Kaufmanns- und Handelstradition bis ins Mittelalter reicht, sind die Menschen oft weltoffener, erfahrener und neugieriger als anderswo. Das lässt sich auch an ihrer Küche ablesen. Man benutzte schon früh Gewürze aus fernen Ländern. Exotische Zutaten sowie ungewöhnliche Zusammenstellungen findet man hier häufiger als sonst in Deutschland. So lassen sich beim Blick auf die bürgerlichen Tafel der drei klassischen Hansestädte Hamburg, Bremen, Lübeck besondere Spezialitäten finden. Was WDR-Fernsehköche Martina und Moritz auf ihrer kulinarischen Tour durch Deutschland dort entdeckt haben, zeigen sie in der heutigen Sendung: Sie servieren Oxtail-Suppe mit Welsh-Rarebits und „schlampampen“ Austern wie einst Heinrich Heine, widmen sich dem berühmten Hamburger Stubenküken und dem feinsten Frühlingsgemüse, wie Morcheln, Spargel und Erbsen. Ein exotisches Dessert mit Marzipan sowie eine fruchtige Ananas-Bowle runden das Menü ab.

Redaktion: Klaus Brock

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer im WDR Fernsehen, morgen, Samstag, 13. April 2013, 17.20 – 17.50 Uhr – Thema: Die Weltküche der Hansestädte

www.martinaundmoritz.wdr.de

Kochen mit Martina und Moritz

Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Wirsing: diesen präsentieren die beiden in Blätterteig verpackt und kochen schließlich daraus eine Suppe, die nicht nur schmeckt, sondern beim Abnehmen hilft – WDR Fernsehen, Samstag, 17.November 2012, 17.20 – 17.50 Uhr

Kochen mit Martina und Moritz
Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Köstliche Wintergemüse – Sauerkraut, Wirsing und Co.
Sauerkraut, Wirsing und Linsen – für die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz sind das die Stoffe, aus denen man in dieser Jahreszeit ein Lieblingsessen zubereiten kann. Diese Wintergemüse haben durchaus das Zeug zur Delikatesse. Sauerkraut zum Beispiel muss beileibe nicht immer nur herzhaft, schwer und deftig zubereitet werden. Martina und Moritz servieren das rohe Kraut in Schinken gewickelt als zierliche „Praline“ und packen es in Blätterteig wie eine Pastete. Oder Wirsing: auch diesen präsentieren die beiden in Blätterteig verpackt und kochen schließlich daraus eine Suppe, die nicht nur schmeckt, sondern am Ende sogar beim Abnehmen hilft. Und nicht zuletzt die Linsen. Die gibt es in allen Farben und Größen und sind ungeheuer vielseitig. Das Kochduo bereitet daraus ein elegantes Cremesüppchen mit linsenkleinen Gemüsewürfeln, Brotcroutons und Kassler zu. Und wie immer steht eine ausführliche Warenkunde auf dem Programm. Wie viele Profis arbeiten auch Martina udn Moritz mit CHROMA type 301 Kochmesser und dem Kitchen ProCuTe Gewürzschneider.

www.martinaundmoritz.wdr.de

Gerd Hammes

Gerd Hammes kocht ein AdventsMenü im Berliner Deli 31 – 3 Gänge (ohne Suppe) à 31.00 EUR ; 4 Gänge à 36.00 EUR – Hammes erkochte im Restaurant L’ecole/ Bad Laasphe bereits zwei Michelin Sterne

An den Adventssamstagen lockt der Kurfürstendamm mit seinen exklusiven Ladengeschäften Berliner und Touristen an, um allerlei Weihnachtsgeschenke für die lieben Verwandten und Freunde zu ergattern. Nach der Schlacht um die begehrten Geschenke und Mitbringsel kehrt der Gast entweder in eines der Lokale entlang der edlen Flaniermeile ein – oder er biegt am Ku´Damm in die Bleibtreustraße ein und genießt die entspannte Atmosphäre des Restaurants Deli 31, wo Küchenchef Gerd Hammes zum gemütlichen Menü lädt.

Folgendes Advents-Menü können sich Genießer auf der Zunge zergehen lassen:
Gebeizter Sternanislachs mit Topinambur und Pfeffer-Crème fraîche
Steckrübensüppchen mit Blutwurststrudel
Rinderfilet mit Gewürzkruste, Schalottensauce und Kürbis-Kartoffelpüree
Passionsfruchtmousse im Weckglas mit warmem Schokoladenkuchen

3 Gänge (ohne Suppe) à 31.00 EUR ; 4 Gänge à 36.00 EUR

Dieses Angebot gilt an den Advents-Samstagen: 1.12.; 8.12; 15.12. und 22.12.2012 – jeweils in der Zeit von 12.00-21.00 Uhr.

Restaurant Deli 31 im Boutiquehotel BLEIBTREU BERLIN Bleibtreustr. 31, D-10707 Berlin, Tel.: +49 – 30 – 884 74-603

Küchenchef Gerd Hammes leitet seit 2012 das Küchenteam des Restaurants Deli 31, im Boutiquehotel Bleibtreu. Bevor er zum Bleibtreu kam, war der 1999 als Berliner Meisterkoch ausgezeichnete Hammes unter anderem im In- und Ausland tätig und kochte als Küchenchef u.a. in im Sternerestaurant Bruderholz/ Basel, bevor er 1997 als 3. Sieger mit dem Prixe de Cullinaire Tattinger und im Jahr darauf bei Bocuse D’or für das „Beste Fleischgericht“ ausgezeichnet wurde. Im Restaurant L’ecole/ Bad Laasphe erkochte er 1994 zwei Michelin Sterne, gefolgt von einem weiteren Stern im roten Guide Michelin im Restaurant Harlekin des Hotel Esplanade. Zuletzt war er mehrere Jahre bei Wodarz Palazzo und Pomp Duck and Circumstance tätig.

Das Restaurant Deli 31 ist das Schaufenster des Boutiquehotels Bleibtreu. Seit Anfang Januar werden neben täglich wechselnden Business Lunch-Gerichten vor den Augen des Gastes an der offenen Theke auch Speisen wie Kalbstafelspitz, geschmorte Rinderbäckchen und Grillteller von Edelfischen zubereitet. Sorgfältig ausgewählte, regionale Qualitätsprodukte verwandelt der Chef de Cuisine in kulinarische Köstlichkeiten mit einem Hauch mediterranem Flair.

Jérôme Eckmeier

Ob als Vorspeise, Hauptgang oder leckere Zwischenmahlzeit – Suppen und Eintöpfe sind ein Genuss in der kälteren Jahreszeit und wohltuend für Körper und Seele.

Es ist soweit, die Pilzsaison hat begonnen. Die Köstlichkeiten aus dem Wald sind vielseitig verwendbar. Besonders beliebt sind Cremesuppen. Sie lassen sich schnell zubereiten und eignen sich sowohl als Vorspeise für festliche Menüs, als auch für den kleinen Hunger zwischendurch. VEBU-Chefkoch Jérôme Eckmeier stellt heute eine besonders schmackhafte Variante vor. Das Beste – die Cremesuppe kommt ganz ohne tierische Zutaten aus.

Pilzcremesuppe

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: 30 min

Zutaten:
750 ml Gemüsebrühe
1 mittelgroße Zwiebel
200 g frische Pilze (z.B. Champignons, Pfifferlinge, Austernpilze usw.)
2 EL Rapsöl
3 EL helles Mehl
50 ml Sojadrink
50 ml Hafersahne
50 ml Weißwein
1 EL Zitronensaft
Salz
Muskatnuss
weißer Pfeffer, frisch gemahlen
2 EL Schnittlauch

Zubereitung:
1. Zwiebel und Knoblauch abziehen und sehr fein würfeln. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Einige Scheiben für die Garnitur bei Seite legen.
2. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Pilze hinzufügen und zwei Minuten anbraten. Mit Mehl bestäuben und zwei Minuten unter Rühren weiter braten.
3. Mit dem Wein ablöschen und die kalte Gemüsebrühe nach und nach zugeben. Sechs bis acht Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
3. Sojadrink und pflanzliche Sahne hinzu geben und die Suppe pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Muskatnuss und Pfeffer abschmecken. Mit den übrigen Pilzscheiben und  Schnittlauch garnieren.

Profi Tipp von Jérôme Eckmeier:
Kurz vor dem Servieren etwas Margarine zur Suppe hinzugeben und anschließend mit dem Pürierstab aufschäumen.

Leckere Beilage: Blätterteigstangen

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Zutaten:
1 Packung Blätterteig (vegan)
Backpapier
Optional: Paprikastücke, Kräuter, Oliven oder Tomatenstücke
Mohn oder Sesam

Zubereitung:
1. Blätterteig-Platten auftauen lassen, und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen zu Spiralen aufrollen, dabei immer zwei Spiralen ineinander drehen.
2. In die Zwischenräume können Paprikastücke, Kräuter, Oliven oder Tomatenstückchen gelegt und mit Mohn oder Sesam bestreut werden.
3. Stangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und sie im vorgeheizten Ofen bei 180°C/Umluft  ca. 15 min goldbraun backen.