Zehn weniger bekannte kulinarische Reiseziele

Ein Drittel aller Reisenden (34 Prozent) möchte im Jahr 2018 eine kulinarische Reise unternehmen. Das hat eine weltweite Studie von Booking.com unter über 50.000 Reisenden ergeben.

Viele Orte, die das Herz des Feinschmeckers höher schlagen lassen, sind  bekannt. Sie sind überall auf der Welt zum Synonym für bestimmte Gerichte und Leckereien geworden, so zum Beispiel Belgien für Schokolade, die USA für Hamburger und Japan für Sushi. Damit Reisende auch die kulinarischen Geheimnisse weniger bekannter Orte entdecken können, hat Booking.com einige der besten aktuellen und aufstrebenden Destinationen für Gourmets ausgewählt. Die folgenden zehn Destinationen werden von Booking.com Reisenden auf der ganzen Welt als Reiseziel für Kulinarik empfohlen.

Fehlt auf der Liste: Isetan Bangkok: Thunfischplatte: Otoro, Churtoro und Maguro Nigiri Sushi 

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Fastenzeit

Schluss mit Alkohol und Süßigkeiten – Umfrage: Jeder Siebte will in der Fastenzeit kürzer treten

Die närrischen Tage sind vorbei, Verzicht und Enthaltsamkeit stehen bevor: Immerhin fast jeder Siebte (13,4 %) in Deutschland hat sich in diesem Jahr vorgenommen, während der Fastenzeit beim Essen und Trinken kürzer zu treten oder auf andere Dinge zu verzichten.

Einschränken wollen sich vor allem Männer und Frauen in Hessen (24,5 %), in Baden-Württemberg und in Bayern (jeweils 19,1 %). Im Osten der Republik hingegen ist die Fastenzeit kaum von Bedeutung (5,6 %). Die, die sich seit Aschermittwoch bis Ostern in Verzicht üben wollen, planen vor allem z. B. auf Süßigkeiten (92,8 %), Knabbereien (88,7 %), Alkohol (83,4 %) und Fleisch (81,7 %) zu verzichten bzw. deren Konsum einzuschränken. Jeder Zweite (50,4 %) will auch weniger ausgehen oder aufs Tanzen bzw. Kinogehen verzichten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.229 Männern und Frauen ab 14 Jahren, davon 298 Personen, die sich während der Fastenzeit beim Essen oder Trinken bzw. anderen Dingen einschränken wollen.

Adventskalender besser selbst gestalten

Süßigkeiten in Adventskalendern sind in der Regel mehr als doppelt so teuer wie normal abgepackte Produkte. Das ist das Resultat eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Hamburg, für den zehn Kalender aus sieben verschiedenen Geschäften genauer betrachtet wurden. Die Lebensmitteltester hatten die Preise für die Inhalte mit denen der normal gepackten Zuckerwaren verglichen.

Alle Süßigkeiten in den Adventskalendern waren mindestens zweieinhalb Mal so teuer wie herkömmliche Erzeugnisse. Der höhere Verpackungsaufwand rechtfertige diesen Preisaufschlag nicht, da die Mehrkosten nach Schätzungen höchstens zwei Euro betragen. Ein Kalender kostete 9,99 Euro und damit sogar 323 Prozent mehr als die im gleichen Geschäft erhältlichen Bonbons oder Fruchtgummis in den herkömmlichen Verpackungen (2,36 Euro). Da ist die Zugabe von zwei kleinen billigen Spielzeugüberraschungen nur ein kleiner Trost, kommentieren die Verbraucherschützer. Des Weiteren wurden die schlechte Preisauszeichnung mit fehlenden End- und Grundpreisen und die je nach Geschäft großen Preisunterschiede von über 60 Prozent bemängelt. Auf manchen Verpackungen war viel Werbung und es wurde mehr Inhalt vorgetäuscht. Trotz der hohen Preise sind Adventskalender oft einfallslos und entsprechen laut Verbraucherzentrale dem Standardsortiment der Supermärkte.

Schöner ist ein selbst gestalteter Kalender, in dem die 24 Überraschungen versteckt sind. Beim Inhalt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – von kleinen Süßigkeiten, Plätzchen, Nüssen und Trockenobst, zuckerfreien Kaugummis über Spielzeuge, Radiergummi und Spitzer für die Schule. So lässt sich das Warten im Advent spannender versüßen – und mit mehr Inhalt für das Geld.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.vzhh.de/ernaehrung/322771/adventskalender-gesamtauswertung-mit-bildern.aspx

Süße Tage Budapest

Während der „Süßen Tage Budapest“ vom 20. bis 23. September 2012 dreht sich in der ungarischen Hauptstadt alles um Schokolade, Bonbons und andere Süßigkeiten. Ein buntes Programm für Groß und Klein lässt keine Langeweile aufkommen.

Naschkatzen aufgepasst: Vom 20. bis 23. September 2012 findet zum zweiten Mal das Festival der „Süßen Tage Budapest“ rund um die Budaer Burg in der ungarischen Hauptstadt statt. Mit Blick auf das unvergleichliche Donaupanorama genießen Schleckermäulchen süße Köstlichkeiten aus Schokolade, Bonbons und anderes Naschwerk. Die bedeutendsten Schokoladen- und Süßwarenmanufakturen stellen während des Festivals ihre Süßigkeiten vor. Mit dabei sind bekannte Namen wie Gundel, Ruszwurm, Szamos, Harrer Chocolat, Rózsavölgyi Csokoládé, Szántó Tibor, Zangio Kézműves Csokoládé, Cadeau Bonbon oder S. Nemzetes Krisztina.

Neben der Präsentation der Süßigkeiten bieten die Veranstalter auch ein buntes Programm für Groß und Klein. So fährt beispielsweise auf der Route Clark Ádám tér – Budai Vár – Dózsa György tér – Alagút die kostenlose Süße-Tage-Sonderbuslinie. Zahlreiche fachliche Workshops vermitteln Interessierten die Grundlagen der handgemachten Schokoladen- und Trüffelfertigung. Die Wahl zur Schokoladenkönigin ist ein weiterer Höhepunkt des Events. An den Abenden sorgen Funk-, Soul- und Jazzkonzerte für ausgelassene Stimmung. Cocktail- Sekt- und Weinbars sowie zahlreiche Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten laden zudem zum Verweilen ein.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 2000,- Ft (am Donnerstag 1500,- Ft); Kinder: 1000,- Ft (sechs bis 14 Jahre); Rentner: 1500,- Ft Familienkarte: 5000,- Ft (max. zwei Kinder); für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei.

www.edesnapok.hu

Gesund Süßigkeiten naschen

Der ApoVia-Gesundheitsratgeber gibt Tipps wie man mit gesunden Süßigkeiten durch die kalte Jahreszeit kommt

Schokolade, Gummibärchen oder Chips: lecker! Kaum jemand kann Süßigkeiten widerstehen. Dabei sind die Leckereien wahrlich nicht gesundheitsfördernd. Sie machen dick, erhöhen das Risiko später an Diabetes zu erkranken, steigern den Cholesterinwert und schaden den Zähnen.

Süßigkeiten in Maßen genießen Ernährungsexperten empfehlen deshalb, Süßigkeiten nur selten und in Maßen zu essen. Eine Frau sollte pro Tag höchstens zehn Prozent der Energie in Form von Zucker zu sich nehmen. Das entspricht etwa 200 Kilokalorien oder zwei Gläsern Cola, 60 Gramm Gummibärchen oder zwei Riegeln Schokolade. Männer wiegen mehr, dürfen deshalb entsprechend mehr naschen, Kinder entsprechend weniger. Am besten aber sind gesunde Alternativen:

– Obst: Die Süßigkeiten aus der Natur, beispielsweise ein Apfel oder eine Mandarine befriedigen den Heißhunger nach Süßem, haben kaum Kalorien und versorgen den Körper zusätzlich mit vielen Vitaminen.

– Trockenfrüchte sind eine wertvolle Quelle für Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine. Magnesium hilft bei Stress, Kalium senkt den Blutdruck und Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung.

– Nüsse enthalten reichlich Fett und dementsprechend viele Kalorien. Es handelt sich aber um „gutes Fett“, nämlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fand in einer aktuellen Studie mit über 13 600 Teilnehmern heraus, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren das Herzinfarkt-Risiko senken.

Jordanische Süßigkeiten

Lokale Leckereien aus dem Ajloun Forest

Das Ajloun Forest Reserve ist berühmt für ihre Pflanzen- und Tiervielfalt – und hält ab sofort auch süße Überraschungen für Besucher bereit. Im Bisquit House werden lokale Produkte zu typisch jordanischen Süßigkeiten, frischen Obstsäften und Kuchen verarbeitet. Das erfreut nicht nur Urlauber, sondern auch die einheimische Bevölkerung, denn das Projekt ist eine sozio-ökonomische Initiative zur Einkommenssicherung der Hanns Seidel Foundation, unterstützt von der Royal Society of the Conservation of Nature (RSCN). Das Bisquit House liegt inmitten von Feigen-, Granatapfel- und Olivenbäumen und bietet Wanderern einen grandiosen Blick auf die grünen Hügel Ajlouns sowie Unterkunft und Frühstück für bis zu neun Personen. Zunächst werden die Leckereien über das Bisquit House und über diverse Nature Shops unter Leitung der RSCN verkauft, später ist auch ein Vertrieb über die Flughäfen vorgesehen.

Informationen unter http://www.jordantimes.com

Nimm2 Bonbons sind UNGESUND

Wie Süßigkeiten durch überflüssige Vitaminzusätze gesund geworben werden – Vitaminbonbons Nimm2 von Storck vielleicht der längste Etikettenschwindel der Welt

Vitaminzusätze in Lebensmitteln sind meist nur ein plumper Verkaufstrick. Besonders Hersteller von Süßwaren und Fertigkost wollen ihre Produkte mithilfe künstlicher Vitamincocktails „gesundwerben“, kritisierte die Verbraucherorganisation foodwatch. Dabei sind die zusätzlichen Vitamine in der Regel völlig überflüssig und werden ganz einfach wieder ausgeschieden. Mit der werblichen Auslobung von Vitaminzusätzen setzen Hersteller einen Kaufanreiz, der offenbar vor allem Eltern suggerieren soll, sie könnten ihren Kindern etwas zu Naschen geben und gleichzeitig etwas Gutes tun. Besonders der Hersteller Storck setzt bei seinen Bonbons Nimm2 auf diese Masche: Er wirbt mit „wertvollen Vitaminen“, die in Wahrheit völlig überflüssig sind. foodwatch hat eine Recherche zu Nimm2 heute auf abgespeist.de, der Internet-Plattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht.

„Kinder leiden in den allermeisten Fällen nicht an einem Vitaminmangel, sie sind teilweise sogar überversorgt“, erklärte Anne Markwardt, Leiterin der abgespeist.de-Kampagne von foodwatch. „Vitaminanreicherungen sind nicht nur überflüssig, sondern ein perfider Verkaufstrick, um gesund-getarntes Naschwerk abzusetzen. Vitamine hin oder her, ,Nimm keins‘ ist in jedem Falle gesünder als Nimm2. Bei Bonbons gibt es kein gesünder – sie bleiben eine zuckrige Süßigkeit.“ Kinder und Erwachsene können ihren Vitaminbedarf in der Regel problemlos über eine ausgewogene Ernährung decken. Auch die Co-Projektleiterin der Nationalen Verzehrstudie II der Bundesregierung, Dr. Constanze Cholmakov-Bodechtel, erklärte gegenüber foodwatch: „Vitamine haben in Süßigkeiten nichts verloren.“

Wie eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Bonbons wird der Bonbon-Klassiker Nimm2 bereits seit Markteinführung 1962 beworben. „Die Masche funktioniert seit fast 50 Jahren – damit ist Nimm2 vielleicht der längste Etikettenschwindel der Welt“, sagt Anne Markwardt von foodwatch. Neben den angeblich „wertvollen“ Vitaminen lobt Storck auf der Verpackung auch Traubenzucker und Fruchtsaft aus. Dabei ist Traubenzucker nicht besser als herkömmlicher Zucker und macht zudem nur ein Neuntel des Gesamtzuckers im Produkt aus. Fruchtsaftkonzentrat ist gerade einmal zu 1,3 Prozent in den Bonbons enthalten. Gegenüber foodwatch hat Storck schriftlich erklärt, dass die Vitaminanreicherung der Bonbons „nicht auf einem wie auch immer gearteten ernährungsphysiologischen Konzept“ beruhe. Storck will auch „keinen spezifischen Vorteil“ im Traubenzucker sehen, der Hersteller weise „auf den Traubenzucker als Bestandteil lediglich hin“.

Neben Storck versuchen auch andere Hersteller, Naschwerk mit überflüssigen Vitaminzusätzen gesundzuwerben. So tragen die zuckrigen Frühstücksflocken Frootloops von Kellogg’s, die Capri Sonne von Wild oder der Nesquik Kakao von Nestlé Hinweise auf zugesetzte Vitamine. Diese ändern jedoch nichts daran, dass es sich bei den Produkten um Süßigkeiten handelt, die angesichts ihres Zuckeranteils nur in Maßen verzehrt werden sollten. „Kinder brauchen eine klare Trennung zwischen Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln“, sagte Anne Markwardt von foodwatch. „Mit unnötigen Vitaminzusätzen suggerieren die Hersteller, dass Süßigkeiten so wichtig sind wie Obst oder Gemüse – das ist ein völlig falsches Signal.“

www.abgespeist.de

Das beste Essen für Kinder

Neue DGE-Broschüre „Das beste Essen für Kinder“

„Darf ich was Süßes?“ Gerade in der Weihnachtszeit werden Kinderaugen
größer, wenn sie die vielen Leckereien wie Lebkuchen, Printen, Zuckerwatte,
Waffeln & Co entdecken. Wieder einmal stellt sich für viele Eltern die
Frage: Wie lernt mein Kind am besten den verantwortungsvollen Umgang mit
Süßigkeiten und Snacks? Diese und viele andere Fragen von Eltern zur
ausgewogenen Ernährung beantwortet die Broschüre „Das beste Essen für
Kinder“, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) gemeinsam
mit dem aid infodienst erstellt hat. Schritt für Schritt erfahren Eltern wie
sie ihre Kinder für das Thema Essen und Genießen begeistern und sie dabei
unterstützen können, selbst Verantwortung zu übernehmen. Der Grundstein für
ein gesundes Essverhalten wird in der Kindheit gelegt. Da Kinder vor allem
durch Beobachten, Nachahmen und Ausprobieren lernen, spielen Eltern als
Vorbilder eine wichtige Rolle bei der Ernährungserziehung.

Auf 56 Seiten liefert die Broschüre in vier übersichtlichen Kapiteln
zahlreiche Tipps rund um die Kinderernährung sowie wertvolle und
anschauliche Empfehlungen für die Ernährungserziehung und die Bewegung des
Kindes im Alltag. Das vierte Kapitel beantwortet wichtige und häufige Fragen
zur Kinderernährung, z. B. zur Vermeidung von Zahnkaries oder was zu tun
ist, wenn Kinder keine Milch vertragen. Außerdem sind weiterführende
Adressen und verständlich formuliert ist diese Broschüre ein idealer
Ratgeber und Helfer für Eltern, denen das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt.

Die Broschüre „Das beste Essen für Kinder“, Artikel-Nr. 400431 kann ab
sofort zum Preis von 2,50 Eur zzgl. 3,00 Eur Versandkosten beim
www.dge-medienservice.de , bestellt werden.

Taschengeld oft in Fastfood investiert

Taschengeld oft in Fastfood investiert

Fördert viel Taschengeld eine ungesunde Ernährung?

Je mehr Taschengeld Kinder und Jugendliche bekommen, desto höher ist die Gefahr, dass ausgewogene Mahlzeiten durch Fastfood und Süßigkeiten ersetzt werden. Dennoch fördert weniger Taschengeld nicht unbedingt eine gesündere Ernährung, betont die Dr. Rainer-Wild-Stiftung in einem neuen Themenpapier. In Deutschland erhält fast jedes Kind und fast jeder Jugendliche Taschengeld. Im Jahr 2009 nehmen junge Menschen im Alter von 6 bis 19 Jahren rund 20,5 Milliarden Euro ein, zeigen Hochrechnungen der Studie Trend Tracking Kids 2009. Das Geld wird überwiegend für Freizeitaktivitäten, Handy und Mode, aber auch für Süßigkeiten und Fastfood ausgegeben. Das sind Dinge, die Jungen und Mädchen möglicherweise nicht von den Eltern bekommen, die „cool“ sind und bei ihren Altersgenossen einen hohen Stellenwert haben.

Mehr als die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen kauft laut der KidsVerbraucherAnalyse (KVA) 2009 vom eigenen Geld Süßigkeiten und rund ein Viertel Fastfood und Essen unterwegs. Mit zunehmendem Alter gewinnen die Ausgaben für Getränke und Fastfood an Bedeutung. Das ist nicht unbedingt auf das fehlende Angebot von Mahlzeiten in der Familie zurückzuführen. Denn Kinder und Jugendliche essen häufig zu Hause und gemeinsam mit den Familienmitgliedern. Vielmehr ist das Fastfood-Restaurant für Teenager ein beliebter Treffpunkt und gehört zur Freizeitgestaltung. Schule, Werbung und die Clique bestimmen mit, welche Lebensmittel gerade gefragt sind.

In der heutigen Zeit haben Kinder mehr Entscheidungsfreiheiten, lautet die Einschätzung der Dr. Rainer-Wild-Stiftung. So darf bei den 6- bis 9-Jährigen jeder Fünfte mit dem Taschengeld so viele Süßigkeiten kaufen, wie er mag. Bei den 10- bis 13-Jährigen sind es sogar 45 Prozent. Viele Kinder sind auch durch die zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile stärker auf sich alleine gestellt. Da Ernährungsgewohnheiten vor allem in jungen Jahren geprägt werden, sind Eltern als Vorbilder gefragt: Wenn sie mit Ihren Kindern von klein auf gesunde Lebensmittel kaufen, gemeinsam kochen und mit Genuss essen, werden sie auch später ihr Geld für einen gesünderen Lebensstil ausgeben.
aid, Heike Kreutz

Zypriotisches Naschwerk

Zypriotische Spezialitäten versüßen Weihnachten – Naschwerk mit typischen Zutaten der Mittelmeerinsel

Die Namen sind auf den ersten Blick ungewöhnlich – der Geschmack jedoch einmalig: Zypriotische Süßigkeiten erfreuen sich einer langen Tradition.

Traditionelle Süßigkeiten aus Zypern sind eine echte Abwechslung auf dem Weihnachtsteller. Statt Spekulatius und Dominostein genießen die Zyprioten Kiefterka, Soutzoukos und Glyko.

Kiefterka ist ein süßes Gelee aus gekochtem Traubensaft, das mit einer geringen Menge Mehl verdickt und in der Sonne getrocknet wird. Seinen typischen Geschmack erhält es durch Rosenwasser, Zimt und Mastix, dem Herz der Pistazienbäume. Diese Mischung bildet auch die Grundlage für Soutzoukos. Dafür werden zu Ketten aufgefädelte Mandeln mehrere Male in den eingedickten Traubensaft getunkt und an der Sonne getrocknet, bis sie einen Durchmesser von rund drei Zentimetern haben. Diese „Bonbons“ werden noch einmal für einige Tage in der Sonne getrocknet und sind mehrere Monate haltbar.

Zypriotische Gastgeber begrüßen ihren Besuch gern mit Glyko. Dabei handelt es sich um konservierte Früchte, die entweder kandiert oder in Sirup eingelegt sind. Glyko wird aus fast jeder reifen Frucht zubereitet. Bevor die Insulaner sie im Sirup kochen, werden die Früchte, um sie zu härten, in Wasser und Kalk eingelegt. Anschließend erhalten sie durch Zitronensaft einen schönen Glanz. Für den weihnachtlichen Geschmack sorgen Vanille und „Kiouli“, ein typisch zypriotisches Würzkraut. Besonders empfehlenswert ist Glyko Karpouzi, hergestellt aus der Schale der Wassermelone.

Ein beliebtes Weihnachtsgebäck ist Melomakrona. Die Spezialität bereiten die Zyprioten aus Mehl, Öl, Zucker, Orangensaft und Zimt zu. Der Teig wird zu Kugeln geformt, gebacken und anschließend mit einem Sirup aus Honig und Zucker getränkt. Vor dem Servieren heißt es, gehackte Nüsse oder Mandeln darüber zu streuen.

Erhältlich sind diese Spezialitäten auf Zypern in jedem Supermarkt, in Deutschland in ausgesuchten Feinkostgeschäften. Rezepte zum Selbermachen sind auf der Internetseite www.visitcyprus.com abrufbar.