Naschwerk im Museum bei Hamburg

Am Sonntag, dem 6. November, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles um köstliches Naschwerk. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Lakritze, Marmeladen, Fruchtmuse, Sirup, kandierte Blüten oder Stollen – beim Süßen Sonntag verwandelt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in ein Paradies für Schleckermäuler. Rund 25 ausgesuchte Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem Süßwaren-Markt an. Jürgen Kanzelmeyer vom Zuckerstudio modelliert filigrane Figuren aus Zucker und gibt damit Einblicke in das aussterbende Handwerk der Zuckerkunst. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, dürfen aber auch sofort verzehrt werden. Besucher erleben außerdem, wie traditioneller Baumkuchen nach altem Rezept entsteht. Für Kinder bietet der Süße Sonntag ein kreatives Bastelprogramm sowie Mitmachangebote in der Lehrküche. Draußen am gemütlichen Lagerfeuer backen die jungen Besucher eigenes Stockbrot.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – die Ausstellungswelt zeigt auf 3.300 Quadratmetern und mit vielen Mitmachmöglichkeiten, wie Essen hergestellt wird. Im Obergeschoss widmet sich das Agrarium der Lebensmittelindustrie. Zucker spielt hier eine große Rolle. Die Deutschen vertilgen im Jahr rund 32 Kilogramm Süßwaren. Zusätzlich ist Deutschland Exportweltmeister bei Süßwaren. 2013 verkauften die 220 heimischen Hersteller gut 1,8 Millionen Tonnen Schokolade, Bonbons, Fruchtgummis, Backwaren und Knabberartikel ins Ausland. Der Süße Sonntag bietet einen Einblick in diese spannende und gleichzeitig köstliche Branche.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei. Im Rösterei-Café „Koffietied“ locken selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand des Museumsgasthofes „Stoof Mudders Kroog“ krosse Bratwürste.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg –
Am Kiekeberg 1 –
21224 Rosengarten-Ehestorf
www.kiekeberg-museum.de

44 Prozent essen an Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit und das lassen sich die Deutschen etwas kosten: Für Essen und Getränke an den Feiertagen geben sie pro Haushalt 224 Euro aus – immerhin ein Drittel der kompletten Weihnachtsausgaben. Das ergab eine repräsentative Studie von RetailMeNot.
Bei dem, was an Heiligabend aufgetischt wird, lassen sich die Deutschen aber auf keine Experimente ein: 44 Prozent entscheiden sich für den Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen. Besonders beliebt ist das Duo in den neuen Bundesländern (59 Prozent) ¬– in der restlichen Republik kommt es nur bei knapp jedem Vierten (23 Prozent) auf den Tisch. Am zweithäufigsten entscheiden sich die Deutschen für Gans oder Ente (34 Prozent). Dem drittplatzierten Raclette frönen an Heiligabend immerhin 18 Prozent – in den alten Bundesländern sogar fast jeder Vierte (23 Prozent).

Traditionell deftig wird auch am ersten Weihnachtstag gegessen: An erster Stelle stehen hierzulande Geflügelgerichte (54 Prozent). Der Rinderbraten landet auf dem gesamtdeutschen zweiten Platz (16 Prozent). Bei 15 Prozent der Deutschen geht es mit Hirsch und Wildschwein dagegen kulinarisch wild zu. Ganz ohne Gans & Co. ist Weihnachten für die meisten aber nicht denkbar: Nur sieben Prozent essen an Heiligabend und vier Prozent am ersten Weihnachtstag fleischlos.

Weihnachtsstress-Prophylaxe: Jeder Zehnte lässt Essen liefern – ein Viertel trinkt sich das Fest schön
Der Festtagsgenuss kann schnell ins Geld gehen, deswegen spart die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) beim Essenskauf mit Sonderangeboten. Alternativ verzichtet fast jeder dritte Bundesbürger (30 Prozent) auf das Kochen und geht während der Feiertage ins Restaurant. Neun Prozent der Deutschen sparen sich auch den Fahrtweg und lassen sich das Weihnachtsmenü liefern.

Zum üppigen Menü darf der Alkohol natürlich nicht fehlen. Jeder Vierte (25 Prozent) übertreibt es aber gelegentlich mit dem heiligen Geist und schaut zu tief ins Glas. Männer (33 Prozent) erleben dabei häufiger feuchtfröhliche Weihnachten als Frauen (18 Prozent). Die meisten beschwipsten Weihnachtsgäste findet man bundesweit in Baden-Württemberg (43 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern ist es dagegen nur jeder Zehnte (elf Prozent).

Top 3 Gerichte zur Weihnachtszeit
Heiligabend Erster Weihnachtstag
1. Würstchen und Kartoffelsalat 44 % 1. Geflügel, z.B. Gans oder Ente 54 %
2. Geflügel, z.B. Gans oder Ente 34 % 2. Rind 16 %
3. Raclette 18 % 3. Wild 15 %

Süße Weihnachten: Plätzchen und Lebkuchen am beliebtesten – Stollen verliert
Alleine für Weihnachtssüßigkeiten gibt jeder Deutsche in diesem Jahr durchschnittlich sparsame 37 Euro aus. Die größten Schlemmermäuler sind dabei die Thüringer mit 47 Euro pro Kopf – in Sachsen reichen hingegen 31 Euro für weihnachtliche Zuckerwaren aus. Trotzdem bleibt der Genuss dabei nicht auf der Strecke: Die große Mehrheit der Deutschen (84 Prozent) schlemmt ohne Rücksicht auf Kalorien. Am häufigsten greifen sie bei Plätzchen und Keksen (86 Prozent) zu, gefolgt von Lebkuchen (78 Prozent) und Nüssen (70 Prozent). Selbstgebackenes steht bei deutschen Schlemmermäulern hoch im Kurs:
77 Prozent der Frauen und über die Hälfte der Männer (54 Prozent) greift selbst zum Plätzchen-Ausstecher. Auf die meisten Gabenteller gehört außerdem Schokolade (65 Prozent), aber nicht unbedingt der Weihnachtsklassiker Stollen: Nur bei den Über-50-Jährigen (75 Prozent) und in den neuen Bundesländern (75 Prozent) ist das traditionelle Gebäck sehr beliebt. Weniger Anklang findet es hingegen bei den Unter-30-Jährigen (46 Prozent) und in den alten Bundesländern (55 Prozent).

Top 10 der Weihnachtssüßigkeiten (Mehrfachantworten möglich)
1. Plätzchen & Kekse 86 %
2. Lebkuchen 78 %
3. Nüsse 70 %
4. Schokolade (außer Weihnachtsmännern) 65 %
5. Schoko-Weihnachtsmänner 64 %
6. Stollen 64 %
7. Domino-Steine 59 %
8. Marzipanbrot/- kartoffeln 53 %
9. Andere Teigwaren wie Baumkuchen
und Quarkbällchen 45 %
10. Sonstiges 13 %

Die repräsentative Umfrage wurde von RetailMeNot unter 1.000 deutschen Verbrauchern durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen:
http://www.retailmenot.de/weihnachten-essen-suessigkeiten-2015

Top 10 Weihnachtssüßigkeiten

Plätzchen vorn – Nüsse knacken Schokolade

• Deals.com-Umfrage: Vanillekipferl & Co. vor Lebkuchen, Nüsse schlagen Schokolade
• Geschlechtsspezifisches Naschen: Männer stehen auf Stollen, bei Frauen darf es auch mal Obst sein
• Fast jeder Zweite kann nicht ohne Schoko-Weihnachtsmann

Endlich naschen und schlemmen ohne Gewissensbisse: Zu Weihnachten sind den Deutschen Kalorien nämlich egal – das behauptet mehr als die Hälfte (57 Prozent) in einer aktuellen Umfrage von www.deals.com. Und wenn das schlechte Kaloriengewissen schweigt, kann sich der süße Genuss entfalten: Vor allem Plätzchen und Kekse wie Spekulatius und Vanillekipferl kommen auf die deutschen Weihnachtsteller – bei 85 Prozent der deutschen Naschkatzen stehen diese zu Weihnachten auf dem Speiseplan. Zwei Drittel stürzen sich gern auf Lebkuchen. Überraschenderweise sind Nüsse beliebter als Schokolade: Jeder zweite Deutsche knackt sie zu Weihnachten – vor allem Frauen entdecken an den Festtagen ihre Leidenschaft für Nüsse (54 Prozent vs. 47 Prozent der Männer). Schokolade in allen Varianten landet hingegen nur auf Rang vier der beliebtesten Weihnachts-Leckereien. Trotzdem sehr begehrt: Der Schoko-Weihnachtsmann – fast jeder zweite Deutsche kann nicht ohne (44 Prozent).
Die kalorienreichen Stollen sind hingegen ein Männer-Ding: 45 Prozent der Männer und nur 38 Prozent der Frauen greifen gern zu diesem traditionsreichen Weihnachtsgebäck. Hausgemachter Stollen ist allerdings eine Rarität in deutschen Landen: Nur acht Prozent der Bundesbürger backen sie selbst. Beim Obst hat das weibliche Geschlecht klar die Nase vorn: 38 Prozent der Frauen und nur 25 Prozent der Männer versüßen sich Weihnachten mit den fruchtigen Vitaminbomben.

Frage: Was naschen Sie zu Weihnachten? (Mehrfachantworten möglich)
1. Plätzchen & Kekse (Vanillekipferl, Spekulatius etc.)     85%
2. Lebkuchen     67%
3. Nüsse (z. B. Walnüsse, gebrannte Mandeln)     50%
4. Andere Schokolade (Tafeln, Riegel, Kugeln, Taler etc.)     44%
5. Schoko-Weihnachtsmann     44%
6. Stollen     42%
7. Marzipanbrot /-kartoffeln     40%
8. Dominosteine     37%
9. Obst     32%
10. Andere Teigwaren (Baumkuchen, Quarkbällchen etc.)     25%

Markus Jost und Stefan Dries schicken Rheingauer Sekt-Stollen an den Start

Aus der gemeinsamen Leidenschaft für Qualität und Tradition haben die Rheingauer Markus Jost, Sektkellerei Ohlig, und Stefan Dries, Backhaus Dries, eine kulinarische Komposition geschaffen. Der handwerklich gefertigte Sekt-Stollen reift wochenlang in den tiefen Kellern des Rüdesheimer Sekthauses. In einem erlesenen Riesling-Sekt aus dem Hause Ohlig fand er seinen perfekten Partner. Beste Zutaten und in Riesling-Sekt eingelegte Trauben packt Stefan Dries in die Delikatesse. Um den Genuss komplett zu machen, steuert Markus Jost eine prickelnde Cuvée bei, entstanden in traditioneller Flaschengärung aus ausgewählten Rheingauer Riesling-Weinen. In einem Festtagspaket – aus 750 ml Riesling-Sekt und 750 g Sektstollen – vermählen die Rüdesheimer „Buben“ beide Köstlichkeiten zu einem außergewöhnlichen Duett. Es steht für höchste Back- und Kellerkunst. Jost und Dries sind sich seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Der köstliche Bubenstreich der Rheingauer Genussfreu(n)de ist jetzt im Handel. Nach einer fulminanten Premiere in 2010 wird das besondere Genuss-Paket auch dieses Jahr wieder in limitierter Auflage auf den Markt gebracht.

Im Jahre 1919 gründete der Wein- und Sektfachmann Anton Ohlig die Rüdesheimer Sektkellerei Ohlig. Seither werden nach der Maxime „Qualität aus Tradition“ Sekt-Spezialitäten mit höchstem Anspruch in Familientradition hergestellt.

Die Familie Dries pflegt das Bäckerhandwerk mit der Besinnung auf die Grundwerte des Backens seit 1896. Beste Rohstoffe mit nachvollziehbarer Herkunft und schonender Umgang bei der Herstellung – von der Teigbereitung bis zum Backen im Steinbackofen – prägen die Philosophie des Betriebes.

Das exquisite Genusspaket ist für EUR 29,80 an allen Verkaufsstellen des Backhauses Dries, im Kellereiverkauf der Sektkellerei Ohlig und über Internet unter www.ohlig-sekt.de erhältlich.

Gipfel der Genüsse: Das Mátra-Gebirge in Nord-Ungarn

An den südlichen Rändern des Mátra-Gebirges wächst seit mehr als 1.000 Jahren Wein. Im kleinen Dorf Gyöngyöspata führen tiefe Stollen in den vulkanischen Fels. Diese Stollen bilden ideale Lagerplätze für Weinfässer, weshalb die Zugänge fast immer hinter einem einstöckigen Häuschen versteckt sind.

Vor 18 Jahren ist Magdi Bernáth in ihren Geburtsort zurückgekehrt, obwohl sie eine Stelle als Managerin hatte, heute ist sie Winzerin. Und sie hat viele Gleichgesinnte, die sie auch braucht. Denn Gyöngyöspata ist arm, und der Kommunismus hat viele Wunden hinterlassen. Noch heute werden täglich per Lautsprecher Verbote und Regelverstöße verkündet.

Es gilt, dem Ort eine Perspektive zu geben. Zusammen mit Maris Néni setzt Magdi Bernáth auf die Wiederbelebung der Tradition. Neben einer ungewöhnlichen Trachtenkultur gibt es auch wunderbare kulinarische Spezialitäten in dieser Region, zum Beispiel den Rétes. Das ist ein Strudel, gefüllt mit karamellisierten Möhren, Kraut oder Quark. Maris Néni ist außerdem bekannt für ihre Zuckertorten. Mit all den traditionellen Köstlichkeiten kommt nun auch wieder Leben nach Gyöngyöspata.

arte, Montag, heute, 16:50 – 17:35 Uhr (VPS 16:50)

Rheingauer Genussfreu(n)de

Aus der gemeinsamen Leidenschaft für Qualität und Tradition haben die Rheingauer Markus Jost, Sektkellerei Ohlig, und Stefan Dries, Backhaus Dries, jetzt eine neue kulinarische Komposition geschaffen. Der handwerklich gefertigte Sekt-Stollen reift wochenlang in den tiefen Kellern des Rüdesheimer Sekthauses. In einem erlesenen Riesling-Sekt aus dem Hause Ohlig fand er seinen perfekten Partner.

Beste Zutaten und in Riesling-Sekt eingelegte Trauben packt Stefan Dries in die Delikatesse. Um den Genuss komplett zu machen, steuert Markus Jost eine prickelnde Cuvée bei, entstanden in traditioneller Flaschengärung aus ausgewählten Rheingauer Riesling-Weinen. In einem Festtagspaket – aus 750 ml Riesling-Sekt und 750 g Sektstollen – vermählen die Rüdesheimer „Buben“ beide Köstlichkeiten zu einem außergewöhnlichen Duett. Es steht für höchste Back- und Kellerkunst. Jost und Dries sind sich seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Der köstliche Bubenstreich der Rheingauer Genussfreu(n)de ist ab sofort im Handel.

Im Jahre 1919 gründete der Wein- und Sektfachmann Anton Ohlig die Rüdesheimer Sektkellerei Ohlig. Seither werden nach der Maxime „Qualität aus Tradition“ Sekt-Spezialitäten mit höchstem Anspruch in Familientradition hergestellt.

Die Familie Dries pflegt das Bäckerhandwerk mit der Besinnung auf die Grundwerte des Backens seit 1896. Beste Rohstoffe mit nachvollziehbarer Herkunft und schonender Umgang bei der Herstellung – von der Teigbereitung bis zum Backen im Steinbackofen – prägen die Philosophie des Betriebes.

Das neue Genusspaket ist für EUR 29,50 an allen Verkaufsstellen des Backhauses Dries sowie am Stammsitz der Sektkellerei Ohlig und im Kellereiverkauf in der Geisenheimer Straße erhältlich.

Hilton Dresden: Ein Stollen geht um die Welt!

Ein Hotel als Großbäckerei: Das Hilton Dresden ist das einzige Luxushotel Dresdens, das seine Gäste mit selbstgebackenem Original Dresdner Christstollen verwöhnt. Doch nicht nur die Hotelgäste kommen in diesen Hochgenuss: Das begehrte Gebäck wird auch verschickt – und zwar an Stollen-Liebhaber in aller Welt. Insgesamt 15 Tonnen Weihnachtsstollen produziert das Hilton Dresden pro Jahr, um die große Nachfrage zu befriedigen. Für die Abwicklung verfügt das Hotel an der Frauenkirche über eine eigene Bestell-Website: www.stollenversand.com heißt der Schlüssel zum Genuss der weltberühmten, sächsischen Spezialität.

Dresdner Stollenbotschafterin besucht Hilton-Bäckerei
Das erst vergangene Woche gekürte 16. Dresdner Stollenmädchen, die 21-jährige Claudia Ruhmland, selbst Auszubildende zur Konditorin, stattete der Hilton-Weihnachtsbäckerei heute sogar persönlich einen Besuch ab und verkostete mit dem Chefkoch des Hotels, Eckhard Kleinert, die leckeren Hilton-Stollen.

Stollenduft zur Sommerzeit
Bereits seit Ende August duftet es in der Hilton-Bäckerei nach Weihnachten und den aromatischen Zutaten der lang überlieferten Rezepturen. Zwei Versionen stehen zur Wahl: der Original Dresdner Christstollen und der Dresdner Mandelstollen – beide in bewährter Tradition hergestellt und von Meisterhand gebacken. „Wir haben viele Großbestellungen von Firmen, die mit unserem Stollen ihre Kunden beschenken“, schildert General Manager Jan-Patrick Krueger. „Gleichzeitig laufen tausende individuelle Bestellungen aus verschiedensten Teilen Deutschlands und der Welt bei uns ein. Wir haben Stollenfans aus Bayern und Niedersachsen genauso wie aus Japan oder Norwegen.“

Schmuckdose fürs süße Geschenk
Der 500-Gramm-Stollen kann für acht Euro im Geschenkkarton bestellt werden, die Kilo-Version für 15 Euro wird in der edlen Hilton-Schmuckdose verschickt (jeweils plus Versandgebühr). Für die Gäste im Hotel selbst beginnt die Stollenzeit Ende November. In den Cafés des Hauses sowie an der Rezeption steht neben Christ- und Mandelstollen dann auch der beliebte Mohnstollen zur Wahl.

Die Geschichte des Stollens

Weihnachtszeit ist Stollenzeit: Seit über 500 Jahren alles in Butter – Im Mittelalter noch Fastengebäck für die Adventszeit – heute moderne Varianten von Kokosstollen bis zum Tropischen Quarkstollen

Der Stollen ist eines der liebsten Weihnachtsgebäcke der Deutschen. Für viele gehört er genauso zum Fest wie die Kugeln am Tannenbaum. Doch Stollen ist nicht gleich Stollen: Die Palette dieses klassischen Festtagsgebäcks, das erstmalig im 14. Jahrhundert namentlich als Fastengebäck für die Adventszeit erwähnt wurde, ist vielfältig. Weltweit sind hunderte verschiedener Variationen zu finden. Das Angebot reicht von Kokos- über Grünkern- und Champagnerstollen bis zum Tropischen Quarkstollen. Klassiker wie Butter- und Marzipanstollen sind jedoch nach wie vor die meistgefragten Sorten. Schließlich ist Weihnachten ein Fest, das wie kein anderes mit Traditionen und den seit Kindheitstagen geliebten Weihnachtsdüften und -aromen verbunden wird. Daher setzt auch Bahlsen für seine Stollen auf traditionelle Gewürze und hochwertige Zutaten, die unnachahmlich nach Weihnachten schmecken.

Nicht immer war der Stollen so eine süße Leckerei wie heute. Im Mittelalter war Stollen ein eher mageres Fastengebäck für die Adventszeit, das lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser bestand – und das in Windeln gewickelte Christkind symbolisieren sollte. Die katholischen Dogmen erlaubten damals weder Butter noch Milch im Stollen. Erst im 15. Jahrhundert gestattete Papst Innozenz VIII. im so genannten „Butterbrief“ gehaltvollere Zutaten. Seitdem verfeinerten Bäckermeister das Weihnachtsgebäck ständig. Heute kommen auf ein Kilogramm Mehl zwischen 300 und 400 Gramm Butter und je nach Sorte noch andere Zutaten wie Marzipan, Rosinen, Mandeln und Zucker. Aus dem faden und sicher etwas trockenem „Weihnachtsbrot“, wie der Stollen im Mittelalter auch genannt wurde, ist so im Laufe der Jahre ein locker-saftiges Hefe-Festtagsgebäck geworden, das bis heute sehr beliebt ist.

Ob gerollt, gefüllt oder pur: Bevor ein Stollen angeschnitten und verzehrt wird, sollte er mindestens zwei Wochen lagern, um gut durchzuziehen und seine Aromen voll entfalten zu können. Hierfür sind Lagertemperaturen zwischen zwölf und 15 Grad Celcius und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 70 Prozent optimal. Nach einer speziellen Tradition im Sauerland reifen dort die Stollen sogar bis zu vier Monate in einem alten Schieferbergwerk. Früher legte man einen angeschnittenen Apfel mit in die Aufbewahrungsdose, damit der Stollen schön saftig blieb und nicht austrocknete. Unterschiede in Back- und Ruhezeiten machen sich im Geschmack durchaus bemerkbar.

Nicht nur in Deutschland, auch im Ausland ist der Stollen sehr beliebt. So wurde der Dresdner Stollen im Jahr 2009 zum Beispiel mehr als zwei Millionen Mal in die ganze Welt verkauft. Damit ist der Stollen ein echter Exportschlager und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Bäckerhandwerk. Der schwerste Stollen aller Zeiten wurde im Jahr 2000 auf dem Dresdner Stollenfest angeschnitten: 4.200 Kilogramm brachte der Weltrekord-Stollen auf die Waage. Verarbeitet wurden unter anderem etwa 1,5 Tonnen Mehl, 2,5 Millionen Sultaninen, 455 Kilogramm Zucker und 44 Liter Jamaica-Rum.

Eine Nummer kleiner und genauso lecker ist der Bahlsen „Stollen des Jahres 2010“: der neue Pflaume-Rum-Stollen mit saftigen Pflaumenstücken und Rosinen, abgerundet mit feinem Rum. Ideal für kalte Tage und zur Weihnachtszeit. Ob er sich damit auch bei der Wahl zum Lieblingsstollen durchsetzen kann? Das entscheiden die Stollen-Genießer dieses Landes ab 1. September 2010 unter www.bahlsen.de. Hier werden verschiedene frühere Stollen Jahresvarianten vorgestellt, unter denen die Teilnehmer dann ihren Lieblingsstollen auswählen können. Mitmachen lohnt sich! Unter allen Teilnehmern werden 100 Weihnachtspakete von Bahlsen verlost – gefüllt mit feinstem Saison-Gebäck.

Stollen Produktion

Unser Leser Henrik Schellhoss meldet uns:
Durch einen glücklichen Zufall sind wir in den Besitz einer voll funktionsfähigen Backstube gekommen und bieten nun unsere Stollenproduktion an. Stolle ist nicht gleich Stolle und aus diesem Grund haben wir uns einen Fachmann mit ins Boot geholt. Diese Person ist der ehemalige Eigner der Backstube und Konditormeister in Person (Er war ebenfalls Jahrzehnte Lang im Prüfungsausschuss der Konditoren und hilft uns bei der Umsetzung).

Was uns begeisterte, war der Geschmack der Stolle und die Art der Zubereitung und der Reifung dieser süßen Delikatesse.
Mittlerweile haben wir, ohne das wir viel Werbung machen, 600 Stollen als Vorbestellung für dieses Jahr. Viele Firmen die die Qualität dieser Stolle schätzten, konnten wir begeistern auch dieses Jahr wieder zu bestellen.

Wir starten Ende September mit einer kleinen Proben Produktion und werden dann ab Mitte Oktober in die Produktion einsteigen.
Wir bieten den Stollen als Versand-Präsent oder zur Abholung an.

Unter www.kochmuetzen.net erfahren alle Interessenten demnächst mehr.

4. Kulinarische Schlendertage in Willingen

4. Kulinarische Schlendertage in Willingen: Ein echter Geheimtipp für Geniesser

– Vom 19. April bis 2. Mai lädt Willingen zu seinen 4. kulinarischen Schlendertagen ein. In diesen beiden Wochen will der sympathische Erholungsort im Waldecker Land unter Beweis stellen, dass man hier nicht nur zu jeder Jahreszeit Sport treiben und einen aktiven Urlaub erleben, sondern sich hier genauso gut den kulinarischen Genüssen hingeben kann. Die leistungsstarke Willinger Gastronomie erwartet ihre Gäste mit feinen Leckerbissen und einem interessanten Rahmenprogramm rund um das Thema „Essen und Trinken.

Spannend wird es direkt zum Auftakt am Montag, 19. April im „Gutshof Itterbach“. An diesem Abend werden alle Feinschmecker auf eine kulinarische Weltreise eingeladen. Es gibt nicht nur Genüsse für den Gaumen, auf dem Programm stehen ebenfalls tänzerische Vorführungen von Arabisch über Spanisch bis hin zum brasilianischen Karneval.

Im Gasthof „Zur Zweere“ in Eimelrod steht beispielsweise am 20. April ein Kochkurs für ein ländliches 4-Gang-Menü auf dem Programm, am Samstag, 24. April, gibt es ein Spargelgalabuffet im Hotel „Bürgerstuben“ und am gleichen Abend ein 4-Gang-Frühlingsmenü im Romantik-Hotel „Stryckhaus“.

Informativ sind die Bier-, Wein- und Cocktailseminare, bei denen es neben Kostproben auch interessante Informationen zur Herkunft, Herstellung und Geschichte der leckeren Tropfen gibt.

Von einem Restaurant zum nächsten geht es bei der „Schlemmerrallye“ am 21. April. Hier kann man von der Vorspeise bis zum Dessert in verschiedenen Restaurants einen anderen Gang einnehmen, zwischendurch ein wenig bummeln und dann ganz gemütlich erneut einkehren.

Ein besonderes Erlebnis ist in diesem Jahr auch wieder das Grubendinner im Willinger Schieferbergwerk „Christine“. Das uralte, schwarz glänzende Gestein und gemütlicher Kerzenschein bilden die Kulisse für ein leckeres Bergmannsmenü. Unter Tage gibt es hier zum Beispiel mit „flambierten Stollen aus dem Stollen“ einen wahren Gaumen- und Augenschmaus auf original Bergmannsgeschirr. Und wer statt tief in den Berg lieber hoch hinaus will, genießt Köstlichkeiten während einer Fahrt mit der Ettelsberg-Kabinenseilbahn.

Einen Flyer mit ausführlichen Darstellungen aller Angebote ist erhältlich bei der Tourist-Information Willingen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.willinger-schlendertage.de. Und wer nach einem ausgiebigen Schlemmer- und Schlendertag sein müdes Haupt in Willingen betten möchte, der findet hier vom luxuriösen Wellnesshotel bis zur gemütlichen Privatpension sämtliche Angebote.