Gewürz-Sommelier

Die beliebte Qualifizierungsreihe zum Gewürz-Sommelier startet im Februar 2017 zum vierten Mal. Für die Teilnahme an den Kursen vergibt die Adalbert-Raps-Stiftung drei Stipendien, die sowohl die Kosten des Lehrgangs als auch der Unterbringung decken. Bewerben kann sich, wer über eine abgeschlossene Ausbildung in der Lebensmittel- oder Gastronomiebranche verfügt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminarreihe erarbeiten sich unter Anleitung von Experten umfassende Kenntnisse über die Vielfalt der Gewürze, ihre Geschmackswelt und ihre Kombinationsmöglichkeiten. Durch intensive Sensorik-Schulungen und zahlreiche Praxiseinheiten lernen die zukünftigen Gewürzspezialisten die Heil- und Gesundheitswirkungen kennen. Sie erfahren außerdem welche Qualitätsunterschiede es bei Gewürzen und Kräutern gibt und woran man sie erkennt. Erstmalig demonstrieren erfahrene Sommeliers aus den Fachbereichen Wein, Käse, Bier und Edelbrände bei Verkostungen wie ihre Produkte vom professionellen Food Pairing und Food Completing profitieren. Abgerundet wird das abwechslungsreiche Programm mit Exkursionen und Betriebsbesichtigungen. Nach sechs zweitägigen Seminarblöcken stellen die angehenden Gewürz-Sommeliers ihr neu erlerntes Wissen in einer mündlichen sowie schriftlichen Prüfung unter Beweis und erhalten nach Bestehen das Zertifikat.
Zu Ehren ihres Gründers Adalbert Raps vergibt die Stiftung für die Ausbildung zum Gewürz-Sommelier seit 2014 jährlich drei Stipendien in Höhe von je 2.500 Euro. Mit diesem Engagement eröffnet die Stiftung Gewürzinteressierten den professionellen Zugang zur Gewürz-Welt und zu neuen beruflichen Perspektiven. Die diesjährigen Stipendiaten, Christoph Landwehr und Susanne Peters, konnten ihre Gewürzkompetenz bereits in ihre jeweiligen Berufe einbringen. Gewürz-Sommelière Peters setzt Gewürze nun gezielter und mit spielerischem Ansatz bei Social Sense, einer gemeinnützigen GmbH in München, für das Integrationsprojekt „Gaumen Freunde – gutes Essen, Gutes tun!“ ein. Der Kölner Rohstoffeinkäufer Christoph Landwehr hat sich mit seiner neu erworbenen Gewürzexpertise für das Sensorik-Panel bei seinem Arbeitgeber Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG qualifiziert.
Der Intensiv-Lehrgang zum Gewürz-Sommelier wird vom bayrischen Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) ausgerichtet. Aufgrund der großen Nachfrage wird das KErn im Herbst 2017 voraussichtlich eine zweite Seminarreihe starten. Die Adalbert-Raps-Stiftung hat ihre Kooperation bereits zugesagt und wird erneut drei Stipendien vergeben.

Die Förderung richtet sich generell an alle, die eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Lebensmittelbereich und berufliche Erfahrung in Lebensmittelindustrie, Handwerk, Gastronomie oder Handel vorweisen können. Interessierte können sich noch bis zum 5. Dezember bei Simone Aigner unter info@raps-stiftung.de bewerben.

Weitere Informationen zu den Kursinhalten finden sich unter www.cluster-bayern-ernaehrung.de/qualifizierungen/gewuerz-sommelier und speziell zu den Stipendien der Adalbert-Raps-Stiftung unter www.raps-stiftung.de/engagement/projekte-zu-ehren-des-stifters/stipendien-gewuerz-sommelier.

Termine für das Frühjahr 2017:
20.02.2017 – 21.02.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 1 in Kulmbach
20.03.2017 – 21.03.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 2 in Kulmbach
03.04.2017 – 04.04.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 3 in Kulmbach
08.05.2017 – 09.05.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 4 in Kulmbach
22.05.2017 – 23.05.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 5 in Klingenberg am Main
12.06.2017 – 13.06.2017     Gewürz-Sommelier | Kurs 4     Block 6 in Kulmbach

1976 durch Nachlassverfügung des Apothekers und visionären Industriellen Adalbert Raps gegründet, setzt sich die Kulmbacher Stiftung seit fast 40 Jahren engagiert für soziale Projekte sowie für Forschungsleistungen in der Lebensmittelbranche ein. Die Adalbert-Raps-Stiftung ist stiller Gesellschafter der RAPS GmbH & Co. KG.

Beyond Sweetness Workshop

Ende Juni wagen Spitzenköche und Sommeliers im burgenländischen Taubenkobel einen geschmacklichen Grenzgang: Beim Workshop „Beyond Sweetness“ steht die Suche nach dem bestmöglichen Pairing von Gerichten und Getränken zu weniger populären Geschmackswelten auf der Agenda. Wie vielseitig sich salzige, bittere, herzhafte oder saure Aromen begleiten lassen, zeigt das abschließende Dinner mit Gastköchen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Irgendwie wird beim Essen und Trinken alles immer süßer. Kaum ein modernes Gericht ist heute noch richtig salzig oder sauer und selbst bei Gemüsesorten wie Chicorée und Rosenkohl sind die gesunden Bitterstoffe zugunsten eines milden Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet“, erklärt Sommelier Sebastian Bordthäuser. Der versierte Weinkenner gehört mit Zweisternekoch Nils Henkel und Taubenkobel-Sommelier Peter Müller zu den Mitinitiatoren von „Beyond Sweetness“ – einem Workshop mit dem Ziel, der voranschreitenden „Versüsslichung“ des Essens entgegen zu wirken. „Wir wollen auszuloten, was alles möglich ist, wenn man die fünf Grundgeschmacksrichtungen ausreizt und auf überlagernde Süße verzichtet“, erklärt Peter Müller das Vorhaben der Runde aus Spitzenköchen und Sommelierkollegen. Nach dem erfolgreichen Auftakt des Workshops im Sommer 2015 in Köln, findet die zweite Ausgabe inklusive Gastkoch-Dinner am 28. und 29. Juni im österreichischen Schützen statt. Neben den Gastgebern Alain Weissgerber und Souschef Christoph Mandl vom Taubenkobel sind diesmal die Spitzenköche Philip Rachinger vom Mühltalhof in Neufelden, Hendrik Olfen aus dem La Société in Köln sowie Zweisternekoch Nenad Mlinarevic nebst Sommelier Marian Henss vom Focus aus dem schweizerischen Vitznau mit von der Partie.

Beim Workshop an Tag eins werden die Ideen der drei Sommeliers für je ein unvergorenes und vergorenes Getränk zu den geplanten Gerichten der fünf Spitzenköche ausprobiert und diskutiert. Auf der Suche nach einem möglichst unverfälschten Geschmack spielen die fünf Grundgeschmäcker bitter, salzig, sauer, süß und umami dabei eine zentrale Rolle. Jedem Koch wurde eine der Kategorien zugelost. „Von mir wird es einen Gang mit Garnele und Schwarzwaldmiso zum Thema „umami“, also fleischig-herzhaft, geben“, verrät Henkel, der mit seiner „Pure Nature“-Küche im Schlosshotel Lerbach bei Köln zwei Sterne erkochte. Gastgeber Alain Weissgerber freut sich auf die Dreiländerrunde in seiner Küche: „Was uns alle eint, ist ein Faible für unverfälschte, heimische Produkte. Jeder von uns fünf arbeitet in seiner Küche mit einem starken Fokus auf die eigene Region und einem Sinn fürs Naturbelassene.“

Für ein spannendes Pairing zum mehrgängigen Menü am nächsten Tag, kommen längst nicht nur Weine in Frage: „Die Bandbreite an Speisenbegleitern ist um so vieles reicher, wenn man anfängt, abseits der bewährten Kombinationen zu denken. Zu jedem Gang wird es zwei Getränke geben, die perfekt zum Aromenspiel auf dem Teller passen – eines davon immer alkoholfrei. Wir wollen unsere Gäste schmecken lassen, wie vielseitig sich Gerichte abseits vom süßen Einerlei begleiten lassen“, verspricht Müller mit Blick auf das ungewöhnliche Dinner am 29. Juni. „Besonders bei den Alternativen zum Wein können wir Sommeliers uns im Workshop dank guter Craft Biere, frisch gemischter Gemüsesäfte, Cocktails oder selbst angesetzter Kräuterinfusionen, Limonaden und Eistees richtig austoben. Bei der Runde dürften einige großartige Eigenkreationen im Laufe des Tages entstehen.“

Beyond Sweetness
Die Workshop-Reihe „Beyond Sweetness“ wurde 2015 durch Hermann Stöckmann von Smart Wines und dem Team des Restaurants am Kamin in Köln ins Leben gerufen. Die zweite Ausgabe findet im burgenländischen Taubenkobel in Österreich statt.

Reservierung
Das Gastkoch-Dinner mit den fünf Spitzenköchen Nils Henkel, Nenad Mlinarevic, Philip Rachinger, Hendrik Olfen und Gastgeber Alain Weissgerber am Mittwoch, den 29.06., kostet 155 Euro p.P. inklusive Sechs-Gänge-Menü und der Wein- und Getränkebegleitung des Abends von den Sommeliers Marian Henss, Sebastian Bordthäuser und Peter Müller.

www.taubenkobel.com

Brot-Sommelier

Meine Liebe zum Brot ist noch inniger geworden“, schwärmt Sonja Laböck. Die engagierte Bäckermeisterin und Chefin der Münchner Brotmanufaktur Schmidt ist Brot-Sommelière – und damit eine von insgesamt 13 Brot-Sommeliers bundesweit. Erst seit 2015 bietet die in Weinheim beheimatete Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks die neue Weiterbildungsmöglichkeit für Bäckermeister/-innen an. Im vergangenen November dann traten nach 9-monatiger Ausbildung die ersten frischgebackenen Genussexperten aus den Toren der Einrichtung – in der Tasche das brandneue, staatlich anerkannte Sommelier-Diplom. Ihr Auftrag ab sofort: das neu erlangte und fundierte Expertenwissen über der Deutschen Lieblingsnahrungsmittel Nummer Eins in die Öffentlichkeit zu tragen.

„Unser deutsches Brot ist in seiner Qualität und Vielfalt einzigartig“, erklärt Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. Die deutsche UNESCO-Kommission hat die deutsche Brotkultur in Anerkennung dessen Ende 2014 in das Register des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die erste Garde von Sommeliers steht somit im Dienste einer wichtigen und schützenswerten Aufgabe: den Spot auf unser Brot und damit auf eines der günstigsten und am leichtesten erhältlichen Genussmittel zu richten.

„Bedingung für die Sommelier-Fortbildung sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Bäckermeister sowie umfangreiche sensorische Fähigkeiten“, erläutert Akademieleiter Bernd Kütscher die Voraussetzungen für die von ihm initiierte Weiterbildungsmaßnahme. Das Curriculum beinhaltet weiterhin die Vermittlung fundierter Kenntnisse über die nationale wie internationale Brotkultur, die verschiedensten Brotspezialitäten und deren Verwendung bis hin zum „Food Pairing“ und somit der Frage „Welches Brot passt am besten wozu?“

Die neuen Sommeliers sind eine Bereicherung für das traditionelle Bäckerhandwerk, das fortwährend mit fehlendem Nachwuchs und mit politisch geförderter Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Backindustrie zu kämpfen hat. Die neue Berufsbezeichnung schafft Vertrauen bei den zunehmend ernährungsbewussten Verbrauchern und rückt das Brot wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit. Der frische Wind weht auch ins Ausland und stärkt das Ansehen und die Anerkennung der deutschen Brotkultur.

Die Sommeliers sind zudem Vorzeigebeispiele ihrer Zunft und weisen ihren Handwerkskollegen bundesweit den Weg, wie sich die Branche am besten von der Konkurrenz der Discounter und SB-Backshops absetzen und für die Zukunft rüsten kann: nämlich durch Kreativität und Spezialisierung. „Das ist doch das Schöne an unserem Handwerk“, weiß Ralf Gießelmann, Bäckermeister und Brot-Sommelier aus Bergneustadt, „dass die Variationen von Brot unerschöpflich sind und wir als Bäcker Tag für Tag unserer Kreativität freien Lauf lassen können. Die Kunden danken es uns, denn sie lechzen förmlich nach neuen Geschmackserlebnissen.“

So gehen die Verkaufszahlen in der Bäckerei Gießelmann stetig nach oben, seitdem der passionierte Bäckermeister seine neue Sommelier-Baguette-Linie eingeführt hat und seither Monat für Monat neue spannende Stangenbrot-Kreationen wie Spargel-Baguette, Tomaten-Baguette mit geräucherter Paprika und Mandelkruste oder auch Schoko-Chili-Kirsch-Baguette in seiner Auslage anbietet. Und auch Sommelière Laböck kann stolz darauf verweisen, dass zu den bekennenden Fans ihrer Brot-Kreation „Sexy Alive“ kein Geringerer als der FC Bayern München zählt.

Hier erklären einige der frischgebackenen Brot-Sommeliers, warum und wie insbesondere ihre Kunden von den neu erworbenen Kenntnissen profitieren:
http://www.innungsbaecker.de/brot-sommeliers/

Einen kurzen Film mit weiteren Impressionen und Statements zum neuen Fortbildungslehrgang an der Akademie Weinheim finden Sie unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=N4l1i854OKc&feature=youtu.be

Marco Gerlach ist Nachwuchssommelier 2016

Zum fünfzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Die Jury konnten Marco Gerlach aus Ringsheim, der den ersten Platz belegte, sowie der Zweitplatzierte Patrick Wilhelm aus Heiligkreuzsteinach und der Drittplatzierte Benjamin Sauri Montalt aus München, überzeugen.

Der Wettbewerb wird jährlich ausgeschrieben vom Magazin MEININGERS SOMMELIER und dem Verband der Sommelier-Union Deutschland in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz/Hamburg, der IHK München und dem International Wine Institute in Bad Neuenahr- Ahrweiler.

„Ein verdienter Sieg“ urteilte die Jury, die den Sommelier Marco Gerlach zum Nachwuchssommelier 2016 kürte. Der gelernte Sommelier war um keine Frage verlegen und konnte besonders im praktischen Prüfungsteil seine profunden Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei kam ihm insbesondere seine Berufserfahrung in bekannten Restaurants der Spitzengastronomie, wie dem Schwarzen Adler in Oberbergen und dem Ketschauer Hof in Deidesheim zu Gute.

Sein Service am Gast zeigte nach Auffassung der Jury, dass hier ein Sommelier-Talent mit viel Sachkenntnis, Gefühl und Freude am Beruf den Gast souverän, eloquent und charmant bedient.

Platz zwei ging an Patrick Wilhelm. Auch er hat sein „Handwerk“ von Grund auf gelernt: Nach der Ausbildung zum Hotelfachmann sammelte er Erfahrung in verschiedenen Servicebereichen. Seit über vier Jahren ist er nun im BASF Weinkeller für den Bereich Beratung und Kundenbetreuung zuständig. Der dritte Platz wurde an Benjamin Sauri Montalt vergeben. Er hat zwar nicht über eine klassische Ausbildung im Restaurant- bzw. Hotelbereich in die Welt des Sommeliers gefunden, dafür aber zielstrebig auf anderem Weg sein Interesse am Wein zum Beruf gemacht: Nach einem Studium der Kunstgeschichte vertiefte er seine Weinkenntnisse über vier Jahre bei seiner Tätigkeit für Jaques Weindepot. Danach wechselte er in die Weinhandlung Garibaldi in München.

Die Prüfung begann mit einer Weinbegleitung, die für ein vorgegebenes Menü anhand der Weinkarte zusammengestellt werden sollte. Als nächstes wurde den Finalisten in den Einzelprüfungen eine fehlerhafte Weinkarte vorgelegt. Es galt hier vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen.

Es folgte eine Blindverkostung von zwei Weiß- und zwei Rotweinen, bei denen Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte und Anbaugebiet definiert werden mussten. Der nächste Prüfungsteil bestand aus einer Powerpoint- Präsentation, bei der anhand der gezeigten Bilder geprüft wurde, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt auskennt: Weinregionen und Erzeuger mussten optisch erkannt und zugeordnet werden.

Ein Hauptpunkt der praktischen Prüfung war auch dieses Jahr der klassische Service am Gast mit Servieren eines Champagners. Dazu gehören beispielsweise das Präsentieren des Champagners, das korrekte Öffnen der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das
Verkosten, sowie Einschenken des Champagners. Während des Champagner-Service mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten.

„Wir verstehen den Wettbewerb als Messlatte für den hohen Anspruch an das Wissen und das Handwerk eines gut ausgebildeten Sommeliers. Er ist zugleich Anreiz und Motivation für junge, aufstrebende Gastronomie-Talente. Natürlich bietet der Titelgewinn auch Karrierechancen in der Top-Gastronomie“. So das Fazit zum Sommelier-Nachwuchswettbewerb von Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER. Auf diese Weise haben es schon einige junge Sommeliers an die Spitze geschafft. Unter den Gewinnern des Nachwuchswettbewerbs sind Namen wie Dominik Trick, Christina Hilker, Sybille Herbst, Sebastian Wilkens oder Holger Schramm zu finden.

In der Jury wirkten mit: Christine Balais, Sommelier-Union Deutschland, Stephanie Döring von der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz Niederlassung Hamburg, Gerhard Elze im Auftrag der Österreich Wein Marketing GmbH, Dominik Trick für die Hotelfachschule Heidelberg, Astrid Zieglmeier von der IHK München sowie Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER.

Nina Mann

Weinexperten-Wechsel: Christian Bau, Chefkoch des Victor’s FINE DINING, begrüßt ab März eine neue Mitarbeiterin. Die Sommelière Nina Mann übernimmt die Nachfolge des bisherigen Chef-Sommeliers. Daniel Kiowski wechselt die Branche und geht zum bekannten Moselwinzer Markus Molitor.

Daniel Kiowski kam vor sechs Jahren in das Drei-Sterne-Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg und geht als ein anerkannter Fachmann der Gastro-Branche. Von Gault Millau wurde er zum „Sommelier des Jahres 2015“ ernannt. Christian Bau zum Abschied des Chef-Sommeliers: „Er hat es geschafft, eine Weinkarte für uns zu erstellen, die eine persönliche Handschrift trägt und besonders im Mosel-Bereich ihresgleichen sucht. Wir wünschen Daniel das Allerbeste und bleiben weiterhin eng mit ihm verbunden.“

Mit Nina Mann kann Christian Bau nun erneut ein junges Ausnahme-Talent in seinem Team begrüßen. „Nina Mann ist nicht nur eine herausragende Sommelière, sie passt mit ihrer Wein-Philosophie und ihren Geschmackspräferenzen perfekt zu uns. Unsere Gäste dürfen sich somit auf eine konsequente Fortführung unseres sehr erfolgreichen Wein-Konzepts freuen“, so Bau.

Nina Mann ist staatlich anerkannte Sommelière und hat sich in London zur Certified Sake Sommelière weitergebildet. Eine Kombination, die den japanisch geprägten Küchenstil von Christian Bau ideal ergänzt. Darüber hinaus arbeitete die gebürtige Donauwörtherin als Chef-Sommelière in der Stuttgarter Zirbelstube und im Düsseldorfer Restaurant Nagaya – beides renommierte Sterne-Restaurants. Nina Mann wurde gerade vom Wein-Magazin falstaff zur „Sommelière des Jahres 2016“ ernannt.

Singita Lodge

Die Luxus-Lodge-Gruppe Singita gehört zu den einflussreichsten Weinsammlern Südafrikas

Wildnis soweit das Auge reicht. Trockene Sträucher, bizarre Felsformationen, die grazile Silhouette einer Giraffe in der Ferne – wohl kaum ein Safarigast würde auf die Idee kommen, mitten im afrikanischen Busch an einer exponierten Stelle rechts ranzufahren, teure Gläser auszupacken, eine wertvolle Flasche Rotwein zu entkorken und sich in einer Diskussion über die Vorzüge der verschiedenen Lagen der Kap-Region zu verlieren. Für die Gäste der zwölf exklusiven Singita Lodges in Südafrika, Tansania und Simbabwe ist dieses Szenario jedoch alles andere als abwegig. Denn Singita gilt als einer der einflussreichsten Einkäufer und Sammler der großen Weinqualitäten Südafrikas. Sieben ausgebildete Sommeliers stehen Weinliebhabern unter der Leitung von Kellermeister Francois Rautenbach beratend zur Seite, führen durch informelle Verkostungen in den imposanten Weinkellern oder servieren edle Raritäten am knisternden Lagerfeuer. Ob zum Gourmet-Menü oder einfach so, auf Safari oder dem Suite-eigenen Balkon – die feinen Weine stehen den Gästen ohne Aufpreis zur Verfügung, denn sie sind in der Full-Service-Rate der luxuriösen Lodges inklusive.

Bei der Nederburg Auction – einer der fünf größten Weinauktionen der Welt – zählte Singita zu den Top-Einkäufern 2015. Die Veranstaltung ist in Südafrika Jahreshöhepunkt der Branche; viele der versteigerten Weine sind nur in begrenzten Mengen verfügbar und nicht auf dem freien Markt erhältlich. Mit dem Aufbau einer eigenen Weinsparte, die auch den Direktverkauf und –versand exklusiv für Singita-Gäste beinhaltet, hat sich der Luxus-Lodge-Betreiber dafür entschieden, im großen Stil in südafrikanische Weine zu investieren. Francois Rautenbach, Kellermeister und strategischer Kopf von Singita Premier Wine, ist für Auswahl, Einkauf und Distribution der Weine verantwortlich. Er plant seine Bestände äußerst langfristig und verwaltet nicht nur die preisgekrönte Singita Weinliste, mit rund 222 Positionen und 20.000 Flaschen, sondern auch den 155 Quadratmeter großen zentralen Maturationskeller auf dem Delvera Estate in Stellenbosch.
Dank der außergewöhnlichen Expertise des Chefeinkäufers kommen Weinliebhaber in den entlegenen Lodges in den Genuss von Raritäten, die teils nur dort erhältlich sind. Auch kommen die Rotweine größtenteils nach einer Mindestreifezeit von fünf Jahren ins Glas und nicht selten sind gleich mehrere Jahrgänge spezieller Erzeugnisse verfügbar, was für Kenner einen besonderen Reiz darstellt. Zu den großen Namen im Portfolio zählen zum Beispiel De Morgenzon, Stark-Condé und Klein Constantia, aber auch hochklassige kleine Produzenten sind vertreten, wie der stark limitierte 2011er Aristargos vom visionären Weingut David in der Region Swartland.
Gäste, die nach einer Verkostung mit Blick auf die wilde Schönheit der Savanne auch ihren eigenen Weinkeller mit einem der südafrikanischen Schätze schmücken möchten, können vom Premier Wine Direct Service Gebrauch machen. Er stellt sicher, dass die Kostbarkeiten ohne Qualitätsverlust in die Heimat der Gäste verschifft werden, während Rautenbach sich ganz nebenbei über jeden neuen Botschafter freut, der die Kunde der großen Weinqualitäten Südafrikas in die Welt trägt.

Getreu der Firmenphilosophie investiert Singita auch in die nächste Generation. So ist der Kellermeister zusätzlich für die Ausbildung der Jung-Sommeliers zuständig. Das erfolgreiche Programm umfasst Theorie, Verkostungspraxis und persönliches Mentoring der jungen Wein-Enthusiasten, die oftmals aus den umliegenden Gemeinden der Singita Lodges stammen.

Weitere Informationen zu den zwölf Lodges und Camps in Südafrika, Tansania und Simbabwe sowie Buchungen unter www.singita.com oder im Reisebüro.

Beyond Sweetness

Moderne Patisserie und alkoholfreie Partner im Centre Port Culinaire in Köln

Am 17.08.2015 lädt die Weinhandelsagentur Smart Wines zu einem ganz besonderen Workshop mit Patissiers, Sommeliers und professionellen Verkostern.

Schon in den letzten Jahren fiel immer wieder auf, dass die Prozesse der Geschmacksentwicklung vielerorts stagnieren. Davon kann sich auch die gehobene Gastronomie nicht freisprechen. Überlagernde Süße und stark konzentrierte Aromen sind leider viel zu oft die wesentlichen oder einzigen Elemente der Gerichte. Im Gegensatz zu diesen generellen Trends, gibt es aber auch sehr spannende und innovative Entwicklungen. Der klassische Bereich der Patisserie und die alkoholfreie Getränkebegleitung erscheinen dabei besonders interessant.

Dieses Thema soll während des Workshops gemeinsam erarbeitet werden. Aktuelle Entwicklungen aber auch essentielle Grundlagen werden demonstriert und eingehend getestet. Dabei ist weniger das Ergebnis fokussiert, sondern Idee und Verfahren.

Smart Wines hat aus der intensiven Arbeit mit „Unvergorenem“ und mit der Entwicklung einer eigenständigen Patisserie beschlossen, den Dingen stärker auf den Grund zu gehen. Davon können Sie sich selber überzeugen.

Teams aus Küche & Keller
Peter Müller und das Restaurant Taubenkobel – einer der führenden Protagonisten einer „Naturküche“ in Österreich. Freuen Sie sich auf pannonische Puristik!

Andy Vorbusch, Jörg Wissmann und Sebastian Bordthäuser – Andy Vorbusch betreibt, nach seiner Zeit als Chepfpatissier bei Joachim Wissler, die Patisserie Sööt in Düsseldorf. Mit seinem Freund Jörg Wissmann aus dem Agatha’s in Düsseldorf erwartet Sie ein provokantes Gericht. Sebastian Bordthäuser beschäftigt sich nicht erst seit seiner Zeit als Sommelier in Steinheuers Restaurant mit der perfekten Verbindung von „Festem & Flüssigem“.

Thomas Sommer und Nils Henkel – ihre Zusammenarbeit in Schloss Lerbach mit der Erarbeitung eines „unvergorenem“ Konzeptes sind legendär und Grundlage diese Workshops. Nils wird einen Saibling mit Holunderkapern und ein Käsegericht mit den gleichen Zutaten zubereiten.

Hermann Stöckmann, Sven Nöthel und Tobias Weyers – im Restaurant „Am Kamin“ entwickelt das Team eine Küche mit stark vegetabilen Elementen und einer alkoholfreien Begleitung mit hochkonzentrierten, trockenen Aromen. Sven und Tobias duplizieren Jacobsmuschel mit Petersilie und Pilzen als erdige Vorspeise und aromareiches Prèdessert.

Der Ort
Centre Port Culinaire
Tasting Kitchen und Eventlocation
Werderstr. 21
50672 Köln

Der Termin
Montag, den 17. August von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Anschließend ist zu einem Abendessen mit großartigen Weinen im Gasthaus Essers geladen. Genießen Sie die österreichische Küche in drei Gängen und erleben Sie warum das Schnitzel der Familie Essers sogar bis nach Wien bekannt ist!

Die Teilnehmerzahl ist streng limitiert.

www@port-culinaire.de

Ski-WM der Gastronomie

Am 15. und 16. April 2015 trifft sich die Gastronomie-Branche zum Riesenslalom in Ischgl

Ischgl ist auch im Jahre 2015 wieder Austragungsort der Ski-WM der Gastronomie. Nach der großen Resonanz der Veranstaltung in den letzten Jahren mit mehr als 1.250 Startern aus 15 Nationen findet am 15. und 16. April 2015 nunmehr die 7. Auflage der Ski-WM der Gastronomie in Ischgl statt. Kellner, Köche, Sommeliers, Hoteliers, Gastronomen, Barkeeper, Winzer, Zulieferer und Gäste messen sich im Riesentorlauf in der Lifestyle-Skimetropole und suchen ihren Weltmeister der Gastronomie 2015. Höhepunkte der letzten Jahre waren die Teilnahmen von Olympiasieger Patrick Ortlieb und Ex-Weltcupsieger Michael Walchhofer in der Kategorie Hoteliers.

Zwei Wettbewerbstage mit Sonderwertung für Snowboarder
Der Berg ruft: Pulverschnee erwarten die Teilnehmer der Ski-WM der Gastronomie und bereits jetzt präsentieren sich die Pisten in der Silvretta Arena wieder in hervorragendem Zustand. Somit ist alles gerichtet für das Saison-Abschlussfest von Gastronomie und Hotellerie. An zwei Wettbewerbstagen treten die Teilnehmer in den Kategorien „Hoteliers, Gastronomen, Köche, Hotelfachschüler und Gäste“ (15.4.) sowie „Sommeliers, Barkeeper, Kellner, Winzer und Zulieferer“ (16.4.) in jeweils zwei Durchgängen im Riesentorlauf gegeneinander an. Neu ist in diesem Jahr eine Sonderwertung für Snowboarder, die an beiden Veranstaltungstagen stattfindet. Abgerundet wird der sportliche Teil der Veranstaltung mit einem Teamwettbewerb (Hotels, Restaurants oder Spezialteams), der an beiden Renntagen stattfindet. Im Gegensatz zu den letzten Jahren findet gleich nach den Rennen die Siegerehrung statt, damit am Abend genügend Zeit zum Feiern bleibt.

Renntraining mit Marc Girardelli
Natürlich findet am Vortag der Rennen wieder ein spezielles Renntraining für die Teilnehmer statt, das von ehemaligen Rennfahrern aus dem Weltcupzirkus durchgeführt wird – unter anderem von Ex-Weltmeister und Weltcupsieger Marc Girardelli. Auf der legendären Showbühne auf der Idalp bietet die Palux-Showküche wiederum die perfekte Kulisse für tolle Präsentationen und Verkostungen. Die berühmte Ischgler Après-Ski-Szene lädt alle Teilnehmer und deren Begleiter auch 2015 wieder zum Feiern ein. Im Rahmen dieses Gipfeltreffens der Gastronomie versteht sich die Ski-WM der Gastronomie als internationaler Treffpunkt der Branche. Auch Veranstalter Thomas Schreiner, Deutschland-Chef von Champagne Laurent-Perrier, freut sich bereits jetzt auf zwei tolle Tage in Ischgl und erwartet dieses Jahr aufgrund des günstigen Termins, eine Woche nach Ostern, eine Rekordbeteiligung.

Die Initiatoren der Veranstaltung sind Ischgl und Champagne Laurent-Perrier. Die Veranstaltung wird u.a. unterstützt von S.Pellegrino/Acqua Panna, Nespresso, Atomic, Deutsche See, Palux, Coty und der Silvrettaseilbahn AG.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.ski-wm-der-gastronomie.de

Oliver Wesseloh

Der Hamburger Kreativbrauer Oliver Wesseloh ist neuer Weltmeister der Sommeliers für Bier – der Außenseiter begeisterte die Fachjury und das Publikum. Oliver Wesseloh überzeugte die Fachjury bei der dritten Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier mit fundiertem Wissen, sensorischem Können und einer charmanten, souveränen Bierpräsentation. Damit konnte er den vor zwei Jahren von Sebastian Priller-Riegele nach Deutschland geholten Titel verteidigen. Alle zwei Jahre ruft die Doemens Academy aus Gräfelfing Biersommeliers weltweit auf, den Besten unter sich auszumachen. Der gelernte Brauer setzte sich in mehreren Vorläufen und dem Finale gegen 54 Mitstreiter durch. Gelebte Bierkultur und Vielfalt standen im Mittelpunkt der Weltmeisterschaft, die so den perfekten Auftakt für die drinktec, Weltleitmesse der Getränkeindustrie, auf der Messe München geboten hat.

54 Teilnehmer aus zehn Nationen gingen bei der dritten Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier am 15. September 2013 an den Start und kämpften um den begehrten Titel. Am Ende überzeugen konnte der Kreativbrauer und studierte Brauingenieur aus dem hohen Norden Deutschlands – Oliver Wesseloh.
„Bierkultur bedeutet für mich hervorragende Biere auszuwählen, zu präsentieren und zu genießen. Wichtig ist dabei immer der entsprechende Rahmen. Bierkultur ist gleichbleibend mit Vielfalt und ich sage daher: Weg von der Biereinheit. Ich habe an der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier teilgenommen, um in erster Linie Erfahrungen zu sammeln, Kollegen zu treffen und mich auszutauschen, aber natürlich auch um Spaß an gelebter Bierkultur zu haben. Mit einer Teilnahme am Finale habe ich wirklich nicht gerechnet und erst recht nicht mit der Entscheidung der Jury, mich zum Besten zu küren“, berichtet der neue Weltmeister strahlend nach dem Bekanntgabe. Wesseloh nimmt seine Aufgabe als dritter Weltmeister ernst und sieht sich als Botschafter der Bierkultur: „Ich freue mich sehr, in den kommenden zwei Jahren, die Bierkultur hoch zu heben, und an die Arbeit meiner beiden Vorgänger anzuknüpfen.“ Das Bier, das er im Filiale zur Präsentation vor der Jury auswählte, war das Double IPA von Firestone Walker.

Leicht war die Entscheidung für Platz zwei und drei laut Aussage der Jury nicht. Mit einer sehr emotionalen Präsentation und Bierbeschreibung hat sich der Amerikaner Don Lindsay direkt hinter Oliver Wesseloh auf Platz zwei unter den besten Biernasen der Welt eingereiht, gefolgt von der Brasilianerin Tatiana Spogis. Sylvia Kopp, Biersommelière, Autorin und freie Journalistin, Frank Lukas, Braumeister der Störtebeker Braumanufaktur und Markus Becke, verantwortlicher Braumeister bei Braufactum, teilen sich Platz vier.

„Wir haben schon bei den Vorbereitungen gemerkt, dass die Weltmeisterschaft dieses Jahr noch größer als bei den ersten beiden Malen und eine wirklich hochkarätige Veranstaltung wird. Alle Biersommeliers haben ihre Aufgabe ernst genommen und sich extrem gut vorbereitet. Das Niveau in diesem Jahr war so hoch wie nie“, so Wettkampfleiter und Jurymitglied Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführung der Doemens Academy, der das Branchenevent 2009 ins Leben gerufen hat im Gourmet Report Gespräch. „Gelebte Bierkultur auf höchsten Niveau. Das war das Ziel, dass wir uns gesetzt haben, als wir vor genau einem Jahr zu unserem ersten Treffen hier in der Messe München zusammengekommen sind“, berichtet Dr. Norbert Vidal, Lehrgangsleiter Getränkebetriebswirt bei der Doemens Academy und sagt weiter: „die Zusammenarbeit mit der Messe München hat bestens funktioniert und unsere ganze Vorarbeit wurde heute belohnt. Ich freue mich schon auf nächste Weltmeisterschaft 2015 voraussichtlich in Deutschland.“

Die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier findet alle zwei Jahre statt. 2013 wird sie zum dritten Mal von der Doemens Academy veranstaltet. Initiator ist Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der Doemens Academy, die seit 2004 die Ausbildung zum Biersommelier anbietet. Die Teilnehmer reisen aus aller Welt an, inzwischen wird die Ausbildung auch in weiteren europäischen Ländern sowie Nord- und Südamerika angeboten. Mit der Ausbildung zum Biersommelier sollen Botschafter für die gehobene Bierkultur qualifiziert werden, die dem Konsumenten fachlich sowie eloquent die Biervielfalt und den Biergenuss näherbringen.

www.biersommeliers.de/wm

Chicago Gourmet

Chicago zelebriert feine Küche und große Weine –

„Chicago Gourmet“ vom 27. bis 29. September 2013 im Millennium Park mit zahlreichen Verköstigungen und Präsentationen

Unter Kennern ist es längst kein Geheimnis mehr: Chicago gilt als der aktuelle kulinarische Hotspot in Nordamerika. In der Metropole am Lake Michigan hat sich eine kreative, hochwertige Restaurantszene entwickelt, die neue Wege einschlägt und zugleich stark auf regionale Waren und Zutaten aus nachhaltiger Produktion setzt. Einen perfekten Überblick zur enormen kulinarischen Vielfalt der Stadt bietet das Festival „Chicago Gourmet“ vom 27. bis 29. September 2013. Renommierte Küchenchefs und Patissiers aus dem gesamten Großraum Chicago präsentieren an diesen Tagen fantasievolle Köstlichkeiten und edle Kreationen der Hâute Cuisine, zu denen Sommeliers die jeweils passenden Weine reichen.

Besucher erhalten bei „Chicago Gourmet“ viel Gelegenheit, die Speisen zu probieren oder bei Kochdemonstrationen, Vorträgen und Lesungen etwas über deren Zubereitung zu lernen. Neben den Restaurants aus Chicago sind auch rund 300 Weingüter, einige Hersteller exzellenter Biere und 65 Produzenten von Spirituosen vertreten. Ein besonderes Ereignis ist der traditionelle „Grand Cru“, bei dem Master Sommeliers den Teilnehmern einige der besten Weine der Welt kredenzen. Beim „Hamburger Hop“ dagegen wetteifern mehrere Chefköche darum, den besten Burger der Stadt zu kreieren – und natürlich dürfen sich auch hier die Besucher auf Kostproben freuen.

Tagestickets für „Chicago Gourmet“ gibt es für rund 175 US-Dollar pro Person, die Teilnahme am Hamburger Hop kostet 125 US-Dollar. Auf der Website www.ChicagoGourmet.org gibt es weitere Informationen zu dem Festival. Dort können auch Eintrittskarten online erworben werden.