Rive Gauche Kitchenparty

Sternenregen bei der Rive Gauche Kitchenparty: Acht Spitzenköche entfachen ein fulminantes Feuerwerk der Kochkunst

Gleich acht europäische Spitzenköche kochen am 27. Juni 2014 bei der Rive Gauche Kitchenparty im Rahmen des renommierten Zürcher Food Festivals „il TAVOLO – Zürich bei Tisch“ im Baur au Lac: Die hoteleigenen Kochprofis Laurent Eperon, Küchenchef des Pavillon (17 GaultMillau Punkte und 1 Michelin-Stern), Olivier Rais, Küchenchef des Rive Gauche, und Executive Chef Maurice Marro haben für diesen Anlass fünf weitere Spitzenköche zu Gast und sorgen so für einen wahren „Sternenregen“:
Edgard Bovier, Lausanne Palace & Spa, verzichtet in seiner mediterranen Küche nie auf Olivenöl. Sein perfektes Menü ist saisonal und ausgewogen mit Gemüse aus dem Garten, wild lebendem Fisch, Fleisch vom Bauernhof, handgefertigtem Käse und einem gefrorenen Fruchtdessert. Bei der Küche von Sternekoch Mario Corti, Schloss Elmau, verschmelzen seine italienischen Wurzeln und seine Erfahrungen aus Hongkong und Singapur mit seiner modernen französischen Küche. Bereits nach vier Monaten als neuer Küchenchef im Brenners Park-Restaurant erhielt Paul Stradner seinen ersten Michelin-Stern. Er pflegt einen tief in der französischen Küche verankerten Küchenstil: Purismus und Virtuosität vereinen sich bei ihm zu höchster Exzellenz. Didier Schneiter, Küchenchef im Beau-Rivage Palace, präsentiert eine Art Fusionküche mit Einflüssen seiner Stationen in Frankreich, der Schweiz und Kanada. Dabei verwendet er nur saisonale und frische Produkte. Peter Wyss, Chefkoch des Gstaad Palace, folgt nicht jedem Trend, wichtiger sind ihm eine authentische Küche aus frischen, regionalen Produkten und aussergewöhnliche Qualität. Während der Saisonpause des Gstaad Palace im Sommer, holt er sich Inspirationen in Saudi Arabien, Hongkong, Spanien oder Griechenland.

Der angesagte DJ Patric Pleasure and Gee-K. sorgen dafür, dass die richtige Partystimmung aufkommt. Der Abend beginnt um 18:30 Uhr mit einem Apéro im Rive Gauche. Der Event kostet CHF 225.00 pro Person bzw. pro Paar CHF 390.00 inklusive begleitender Getränke (ausser Spirituosen). Weitere Informationen im Baur au Lac unter +41 (0)44 220 50 20, events@bauraulac.ch

Gault Millau 2014 – Bremen

Wenig los in Bremen!

Florian Pohl vom neueröffneten „1783“ im Souterrain des elitären „Club zu Bremen“ und Stefan Ladenberger vom wieder aufgenommenen Restaurant „Das kleine Lokal“ in Fesenfeld erkochen sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau 14 Punkte. Die verleiht der Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für „sehr gute Küche, die mehr als Alltägliches bietet“.

Bei Pohl loben die Tester: „Die Küche ist nicht elitär, sucht aber deutlich Distanz zum Beliebigen und findet sie bei schön knusprigem Bauch und perfektem Filet vom Jungschwein in schmackigem Rauchmandel-Jus oder gesottener Nordseemakrele in herzhaftem Schalotten- Essig-Fond“. Bei Ladenberger, der „sich früher gern mal mit allerlei exotischen Zutaten und überkandidelten Zubereitungen verzettelte“, freuen sich die Kritiker, dass er nun gradlinig kocht. Er bietet „ambitioniert zubereitete Gerichte wie Leipziger Allerlei mit butterzarten Pulpostückchen, Jakobsmuschel und Riesengarnele oder Rücken, Keule und würzigen Cannellono vom Rehbock mit Aprikosen-Salbei-Confit.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bremen hält nach der Schließung des „La Terrasse“ im „Park Hotel“ Christian Wichtrup von „Grashoff’s Bistro“. „Das berühmte Bistro steht nun am Loriot-Platz, benannt nach seinem (2011 verstorbenen) begeisterten Stammgast. Die meisten Gerichte auf der aktuellen Speisekarte wird er gekannt haben. Denn hanseatisches Traditionsbewusstsein lässt Neues nur äußerst behutsam zu. Zuverlässig können Sie allerhand vom Flusskrebs erwarten, auch marinierten Thunfisch, in Dampf gegarten Schellfisch mit köstlicher Butter-Joghurt-Senfsauce und Kalbsleber ‚Berliner Art‘. Für Abwechslung sorgen ein unspektakuläres Lamm-Curry mit grünen Erbsen oder ausgezeichnete Kalbsmedaillons. Ein Genuss sind die Gerichte fast immer, weil sie aus kompromisslos guten Produkten handwerklich perfekt zubereitet sind.“ Dafür erhält Wichtrup wieder 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird.

Ihm folgen neben Pohl und Ladenberger mit ebenfalls 14 Punkten für lobenswerte Gerichte wie im Vorjahr

  • ·  Mathias Braun von der „Meierei Bürgerpark“ („gegrillte Jacobsmuscheln mit Zuckerschotensalat und Rieslingschaum oder tadellose Kalbsfilets mit grünem Spargel und lockeren Trüffelgnocchi“),

  • ·  Jonas Martin und Luka Lübke vom „Jon-Luk“ („Matjessalat mit Roter Bete wird mit Chili, Blutorangen und Basilikum zu einer pikanten neuen Erfahrung; Steckrüben werden roh als scharfer Salat mit Erdnüssen, Kräutern und Garnele zum Genuss“).

    13 Punkte erreicht wieder Henner Fischer vom „Topaz“ für „Thunfisch-Tataki im Sesam-Mantel auf Asiagemüse mit Koriander-Kartoffelpüree und Tandoori-Joghurt oder tadellose Lammfilets mit Mangold, Ebly-Weizen und Zitronen-Kapern-Gremolata.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr sieben Restaurants in Bremen. sechs Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das neu aufgenommene „Kränholm“ verfehlte die Kochmütze, weil „seine herkömmlichen Gerichte nicht immer sorgsam zubereitet sind“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN 978-3-86244-487-8, Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bremen

16 Punkte Grashoff’s Bistro

14 Punkte
Das kleine Lokal*
Jon-Luk
Meierei Bürgerpark 1783*

13 Punkte
Topaz

*Newcomer

 

 

www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault&Millau in Hessen

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen hält mit 18 Punkten Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein – Die Frankfurter Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ und Andreas Krolik vom „Tigerplast“ kochen sich auf 17 Punkte

Die Frankfurter Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ und Andreas Krolik vom „Tigerplast“ kochen sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”.

Greco beeindruckte durch „eine schlanke, präzise, sinnliche und mitunter wunderbar süffige Küche. Voller Grandezza der Hummer-Risotto oder das zarte Milchferkel mit Apfelcannelloni“. Der aus Baden-Baden gekommene Krolik gefiel durch seine „modernisierte Klassik à la Törtchen aus Gänseleberterrine und gut angemachtem Rindertatar, gekrönt von Steinpilzmousse, Oxtailgelee und einem Gänselebereis, das mit Anchovis zubereitet war und so endlich einmal ein wenig Spannung in dieses mittlerweile zum Dauerlangweiler gewordene Eis brachte“. Für solch inspirierte Gerichte erhalten beide im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, kamen Mario und Paul Lohninger vom „Lohninger“ in Frankfurt dank „des bravourös gemeisterten Balanceakts zwischen gehobener Österreich-Küche und Avantgarde-Cuisine, zwischen dem besten Wiener Schnitzel der Stadt und dem Alaska-Edelfisch Black Cod mit geräucherter Consommé“ sowie Thomas Macyszyn vom „Navette“ in Rüsselsheim, „wo der Ex- Medizinstudent französische Klassik jung und frisch interpretiert und knackig gebratenem Langostino butterzart geschmortes Schweinekinn, etwas Fenchel und Orangenfilets zur Seite stellt“.

• André Rickert vom „Weinsinn“ in Frankfurt, „dessen Gerichten bei allem perfektionistischen Streben eine lässige Heiterkeit innewohnt, wie etwa dem Seeteufel mit intensivem Beef Tea“
• Dieselbe Note bekam auch das Frankfurter „Holbein’s“, dessen Küche nun unter der Führung von Mario Lohninger „unüberschmeckbar an dessen früheres ‚Micro‘ erinnert: Es gibt Sushi, Steaks, Salate, Pasta und japanisch inspirierte Fischgerichte – alles hat Klasse“.

15 Punkte erkochten sich erstmals
• Christoph Hesse vom „Schellers“ in Bad Homburg durch „perfekt gebratenen Lammrücken mit einem Stückchen Filet, etwas geschmortem Bauch, intensivem Jus, cremiger Polenta und verschiedenen mit Gemüsepüree gefüllten Wurzelgemüse“,
• Franz Keller jr. von der „Adler Wirtschaft“ in Eltville, der „gebratene Blutwurst mit Apfel-Quittenkompott, leicht angebratenes Tatar von Kabeljau und Forelle mit klassisch köstlicher Remoulade oder butterweich geschmorte Rinderroulade mit Schafskäsefüllung in bester Produktqualität bot“,
• Martina Mohr vom „Schützenhof“ in Glashütten, „zu deren Reh über ein Jahr lang eingelegte Rotweinzwiebeln und dunkelgrün gesprenkelte Brennnesselklößchen erfreuen, in denen die mit Brot und Mark vermischten Krautspitzen verarbeitet sind“
• Gregor Nowak von der „Heimat“ in Frankfurt, der „in einer Miniaturküche auf großer Flamme Gerichte wie Kaninchen mit Blaubeerrisotto, Mascarpone und Burgunderschaum brutzelt, die eitel Freude machen“,

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen hält mit 18 Punkten Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein. „Er präsentiert in aufwendigen Inszenierungen eine hochfeine, detailverliebte und dem Spitzenprodukt verpflichtete Küche. Das Format zum zeitlosen großen Klassiker hat das gegrillte spanische Eichelschwein mit geröstetem Oktopus sowie weißen und grünen Bohnen in einer alles integrierenden Bouillabaisse. Die Entenstopfleber, mariniert und pochiert, ist immer ein Highlight auf der Karte und wird beispielsweise mit duftiger Tomate in geeister und gelierter Form, Frischkäse und Basilikumaromen serviert.“

Ihm folgen mit 17 Punkten neben Greco und Krolik
• Patrick Bittner „Restaurant français“ in Frankfurt, der „mit seiner modern interpretierten französischen Klassik die Seine an den Main holt, typisch die saftigen Froschschenkel in Kräuterpanade mit bissfesten weißen Linsen und Gemüsewürfelchen in süß-säuerlichem Sud“,
• Sven Messerschmidt vom „Schwarzenstein“ in Geisenheim, „dessen Teller echte Hingucker sind: Da windet sich ein Tatar vom Galloway-Rind wie eine Schlange, ummantelt von einem Schwarzbiergelee und dekoriert mit süßlicher Senfcreme, hauchdünnen gerösteten Zwiebelscheiben und ein paar Tropfen frisch aufgeschlagener Mayonnaise“,
• Matthias Schmidt von der „Villa Merton“ in Frankfurt, der „als mutigster Koch der Stadt nur noch deutsche, vorzugsweise regionale Produkte verwendet. Die Karte blieb besonders phantasievoll: Frankfurter Rindswurst mit getrocknetem Sauerkraut, Taube mit kurz blanchierten Radieschen-Früchten und Petersilienwurzelsud, der durch Felsenblümchen verfeinert war, oder Wacholder, Schildampfer, Speierling, Vogelbeeren und karamellisierter Fenchel für Vegetarier“
• Patrick Spies vom „L’Etable“ in Bad Hersfeld „gibt jedem seiner Hauptprodukte unbekümmert, aber nicht unbedacht mindestens vier Komponenten mit, die sich zu eigenwilligen Kreationen addieren. Der tadellosen Entenleberterrine, schön marmoriert, gönnte er einen bunten Reigen hauchdünner Chips von Apfel, Sellerie, Roter Bete und Kastanie samt herb-fruchtigem Hagebuttenmus und geeister Entenleberpraline mit Trüffelspänen“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 76 Restaurants in Hessen. 67 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Allgaiers“ und „Lafleur“ in Frankfurt sowie „Fellini“ in Limburg (jeweils 14 Punkte), „Weinstall“ in Castell, „Margarete“ in Frankfurt und „Treuschs Schwanen“ in Reichelsheim (je 13 Punkte). Im „Lafleur“ am Frankfurter Palmengarten enttäuschte Alfred Friedrich, seit 2 Jahrzehnten ein Liebling des Guides, durch „seltsam leblose und fade Gerichte. Weder der Steinpilztarte noch der Kombination aus perfekt gegartem St-Pierre und Kalbsbries, dem tadellosen Langostino mit Lauchterrine, die mit körniger Passionsfrucht überzogen war, oder der geräucherten Ziegenmilch zu Zwetschgen war viel Geschmack abzugewinnen.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Hessen 10 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 10 neu auf, 10 werden höher, 6 niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hessen

18 Punkte
Villa Rothschild in Königstein

17 Punkte
Carmelo Greco*, Français, Tiger-Restaurant* und Villa Merton in Frankfurt
Schwarzenstein in Geisenheim
L’Etable in Bad Hersfeld

16 Punkte
Kronenschlösschen in Eltville
Philipp Soldan in Frankenberg (Eder)
Emma Metzler, Erno’s Bistro, Lohninger* und Max on One in Frankfurt
Grossfeld in Friedberg
Navette* in Rüsselsheim
Ente in Wiesbaden
Landgut Falkenstein in Königstein

15 Punkte
Adler Wirtschaft* in Eltville
Biancalani, Die Leiter, Heimat*, Holbein’s*, Seven Swans und Weinsinn** in Frankfurt
Schützenhof* in Glashütten/Taunus
Hohenhaus in Herleshausen
Ox in Hilders/Rhön
Zur Krone in Höchst/Odenwald
Sänger’s und Schellers** in Bad Homburg
Hessler in Maintal Kraftwerk in Oberursel
Schaumahl in Offenbach

*Aufsteiger **Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gault Millau Sachsen Anhalt

Mit ihrer „edlen Landhausküche“ rückt Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau an die kulinarische Spitze Sachsen-Anhalts. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 loben sie die Tester: „So bekannt wie Sophia von Anhalt-Zerbst (alias Katharina die Große) ist Gabriele Erdmann nicht. Aber sie sitzt seit Jahren auf dem kulinarischen Thron des Landes und ohne Reservierung hat man am Wochenende keine Chance zu einer Audienz in ihrem malerischen Reich. Das subtile Aromenspiel der meisten Gerichte von Gabriele Erdmann hat sich längst weit herumgesprochen.“

Für Gerichte wie „Rosmarin-Pilzsuppe mit Schinkentörtchen, Ochsenschwanz- Ravioli mit Spinat und einem Hauch Parmesan oder Gebratenes und Geschmortes vom Reh aus den umliegenden Wäldern“ erhält sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie kommt damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird. Im letzten Jahr war die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin einen Punkt herabgestuft worden, weil es „ein wenig an der üblichen Finesse und geschmacklichen Ausgewogenheit fehlte.“

14 Punkte für sehr gute Gerichte erkocht sich erstmals Christian Meierding- Schmidt vom „Rudolfo“ in Ilsenburg/Harz. Er überzeugte auch durch seinen„Lammrücken mit Birnen-Avocadosalat und Muffins, die mit Rosmarin und Tomaten gefüllt sind“. Dieselbe Note bekommen wieder

• Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („ohne Fehl und Tadel der Wolfsbarsch
auf Muscheln mit Ratatouille und Hummer“),
• Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („entzückend das Schokoladenparfait mit Maracujasauce und Pistazienkrokant“),

• Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Steinbuttfilet auf Spinat mit einer feinen Orangenbutter und Kartoffelstampf“),
• Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („rundum gelungen die Kaninchen-Variation, besonders erfreulich der mit gehackter Keule gefüllte Cannellono“),

• und in der zweigeteilten Wernigeröder „Orchidea Huong“ Trinh van Ngoc im vietnamesische „Lan“ („Ente auf Grapefruit und Mango mit einer Sauce aus Erdnussöl, Limetten, Honig und frischem Koriander“) sowie Tomoko Udagawa im japanische „Hanazono“ („sehr delikat die mit Avocado, Krebsfleisch und Lachskaviar gefüllte Chicoreeblätter“)

• Guido Lucke vom „Red Snapper“ in Magdeburg („überzeugend der Red Snapper auf lauwarmem Rote Linsen-Mangoldsalat mit Feigensenfsauce“),
• Alexander Mahn von „Mahns Château“ in Halle („schön saftig die gebratene Perlhuhnbrust mit aromatischem Pfirsich-Risotto, gefüllten Tomaten und Vanillejus“),

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei langweilig gewordene Restaurants ab, zwei werden höher, sechs niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte
Park-Restaurant Vogelherd* in Zerbst

14 Punkte
Mahns Château in Halle
Forellenstube und Rudolfo* in Ilsenburg Landhaus Hadrys und Red Snapper in Magdeburg Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong in Wernigerode

13 Punkte
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Parkrestaurant Die Saison** in Magdeburg Weinstube in Quedlinburg

*Aufsteiger **Absteiger im Vergleich zum Vorjahr

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Guy Lassausaie

Anlässlich der französischen Kulturtage der EZB gibt es vom 15. bis 21. Oktober im Sternerestaurant des Frankfurter Hof die Möglichkeit die „Belle Epoque“ ganz nah zu erleben.
Der renommierte Starkoch Guy Lassausaie stellt das kulinarische Highlight der Kulturtage im Frankfurter Hof dar. Der Grand Chef setzt bereits in vierter Generation sein Familienrestaurant „Guy Lassausaie“ in Lyon fort und ist mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet. Damit wurde seine außergewöhnliche französische Küche, die ein Zusammenspiel von Tradition und Innovation ist, entsprechend gewürdigt. Die Lyoner Küche hat nur ein Geheimnis: „Man muss den Dingen ihren eigenen Geschmack lassen“.
Extra eingeflogen aus Frankreich kredenzt er Köstlichkeiten im Einklang mit dem ebenso geschätzten wie ausgezeichnetem Patrick Bittner.

Im besten französischen Restaurant Frankfurts, dem renommierten „Francais“ wird vom 15. bis 18. Oktober von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr ein exklusives 6-Gänge-Menü für EUR 169,00 angeboten und für nur EUR 89,00 erhält man zusätzlich eine besondere Weinreise mit den besten Weinen aus Bordeaux und Burgund.
Dienstag und Mittwoch kann man bereits ab EUR 49,00 zum Lunch auf ein französisches 3- Gänge-Menü vorbeikommen, wobei man auf Wunsch auch eine kleine Weinreise hinzubuchen und sich schon am Mittag den Gaumen schmeicheln lassen kann.

Die französische Woche zieht sich aber auch im Restaurant Oscar*s vom 15. bis 21. Oktober mit Bistroklassikern wie Coq au vin, Cassoulet und Pot au feu durch. Bei französischen Weinen und Austern lässt es sich wunderbar in den Erinnerungen des letzten Urlaubs im schönen Frankreich schwelgen. Zudem kann man Montag- bis Freitagabend in der Autorenbar die besten Käsespezialitäten vom Maître Fromager affineur, Bernard Antony genießen. Untermalt von einem Grand Cru und live gesungenen französischen Chansons lässt sich der Abend dort entspannt ausklingen.

Reservierungen unter +49 69 215 118 oder gastronomiedirektion@frankfurter-hof.steigenberger.de

Gault Millau 2012 Hamburg

Sushi und Kernölkaviar vom Muskatkürbis – Wahabi Nouri bester Koch in Hamburg im neuen Gault Millau – Kritik an Thomas Martin und Tim Mälzer

Platz 1 der kulinarischen Hitparade in Hamburg hält in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau der „unverschnörkelt kraftvoll aufkochende“ Wahabi Nouri vom Restaurant „Piment“ in Eppendorf. Der gebürtige Marokkaner beeindruckte mit „Gerichten, die meist in geometrischen Formen arrangiert sind. Beim schmackhaften irischen Lammrücken, originell ergänzt um eine Art Corned Lamb und Lammbries, waren es zwei Quadrate von Couscous und grünen Bohnen. Beide waren wie alles hier gut gewürzt, verblassten aber neben einer sensationellen Auberginenroulade. Seine gebackenen oder geschmorten heimischen Gefügelgerichte begeistern auch durch Authentizität, seine Freude am Variieren steckt schon an, wenn er Rote Bete mit Arganölcreme oder Ziegenkäse verbandelt.“ Er bekam vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Bewertung haben in Deutschland nur 12 Köche. Wie viele Profiköche arbeitet auch Wahabi Nouri mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Eins auf den Kochhut bekam der in der letzten Woche vom Michelin mit 2 Sternen ausgezeichnete Thomas Martin im „Jacobs“ an der Elbchaussee. Die Tester kritisieren: „Bei unseren jüngsten Besuchen irritierte schon der Blick auf manche Teller. Oft waren es mehrere für einen Gang; ganze Formationen aufeinander abgestimmter Teilspeisen breiteten sich über den Tisch aus. Umso weniger tat sich leider beim Probieren. ‚Komposition vom Muskatkürbis’, ein ehrgeiziges Gebilde aus Sushi, Kernölkaviar und etlichem mehr, verriet zwar viel über den Einfallsreichtum der Küche, aber kaum etwas über das vielleicht auch nicht gar so spannende Produkt. Die Mandeln dazu, ebenfalls in drei Varianten, machten das Ganze lediglich komplizierter. Das lag allerdings auch am begleitenden Entenleberparfait, das zwar einerseits vorbildlich war (von ungestopften Tieren), andererseits aber so fad, dass wir nachwürzen mussten.
Auch bei anderen Gängen stellte sich der Gedanke an Schonkost ein: so viel Püriertes oder Vakuumiertes und so wenig Salz.“ Martin wurde von 18 auf 17 Punkte abgewertet.

Der Guide mault auch über die Weinkarte des „Jacobs“: „Sie hat ein kurioses neues Ordnungsprinzips. Die Rotweine etwa sind in die Rubriken „primeur“ (jung) und „mature“ (reif) unterteilt. Letzteres sind die Pinot Noirs, auch die ganz jungen. Der alte Bordeaux wiederum firmiert als Primeur. Das verstehe, wer will. Die offenen Weißen werden nach wie vor in der Saalmitte auf Eis gelagert, was schön aussieht, aber auch dazu führt, dass mancher etwas kühl ist.“

Die übrigen Hamburger Spitzenköche hielten ihre Bewertung. Bei Karlheinz Hauser im „Seven Seas“ auf dem Süllberg amüsierten sich die Tester: „Er entfacht mit klassischen Edelprodukten auf dem Teller Materialschlachten, wie man sie von den französischen Altmeistern kennt. “ Christoph Rüffer bot im „Haerlin“ des Hotels „Vier Jahreszeiten“ nicht die „zu erwartende pompöse Große Küche, sondern bietet konservative Gerichte wie St-Pierre mit Austerncrème und herausfordernde wie Loup de mer mit Aalschmalz“. Beide bekamen wieder 17 Punkte.

Sehr unterschiedlich wurden die bundesweit bekannten Hamburger TV-Köche bewertet:

• Cornelia Poletto betätigt sich in ihrer neuen Eck-Trattoria „nach ihren eigenen Worten vor allem als ‚Gastgeberin, Schinkenaufschneiderin, Olivenölberaterin und Aufwischerin’ und wirkt so gut gelaunt wie lange nicht mehr. Besser als üblich die Antipasti, auf der Tageskarte vorwiegend Klassiker mit willkommenen kleinen Extras.“

• Steffen Henssler bietet in seinem Restaurant „Henssler Henssler“ in Altona „nicht nur einen touristischen Anziehungspunkt, sondern auch ein gastronomisches Ziel für Sushi und Sashimi in möglichst frischem Zustand sowie stets ein bisschen angeschärfte, mit Soja oder Ingwer asiatisch getönte Hauptgerichte für eine zeitgeistbewusste Klientel“.

• Tim Mälzer kommt in seiner „Bullerei“ im Schanzenviertel „nicht über alberne Bezeichnungen (Frisch frisch Reh aus D) und langweilige Zubereitungen hinaus. Die geschmorten Kalbsbäckchen auf Erbsen-Minzpüree schmeckten bloß nach Kantine. Der ‚hausgemachten Milchschnitte’ zum Dessert ließ sich nur zugute halten, dass sie fast so neutral ausfiel wie die aus der Packung.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Hamburg. 27 zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch die nach Jahren wieder aufgenommenen Restaurants „Gallo nero“ in Winterhude und „Goldfisch“ in Eppendorf mit jeweils 14 Punkten sowie das „Apples“ in der Stadtmitte mit 13 Punkten. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe wurden 6 langweilig gewordene Lokale abserviert und 4 abgewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

Die besten Restaurants des Gault Millau in Hamburg

18 Punkte
Piment in Eppendorf

17 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen Sgroi in St. Georg

Seite 3 von 3

15 Punkte
Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst
Memory in Sülldorf
Osteria Due in Pöseldorf
Prinz Frederik im Hotel Abtei in Harvestehude Rive in Altona
Vleth in der Speicherstadt

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Augen auf beim Käsekauf

So groß die Anzahl an Käsesorten, so vielfältig sind auch die Einkaufsmöglichkeiten. Dabei macht es der französische Käse dem Verbraucher leicht, denn er ist überall zu finden. Es gibt die Wahl zwischen dem großen Sortiment an Markenkäse im Selbstbedienungsregal der Supermarktketten, die zumeist industriell hergestellt werden und dadurch von gleichbleibender Qualität und Geschmack sind, und der aufgeschnittenen Ware an der Feinkosttheke.

Sucht man dagegen nach besonderen Käsesorten und à point gereiften Käseköstlichkeiten, die traditionell in handwerklicher Produktion hergestellt werden, so empfiehlt sich der Besuch eines spezialisierten Käsefachgeschäfts. Denn gerade Käsekauf ist Vertrauenssache!
Doch wie findet man den Käse, der zu einem passt und aus dem Käseeinerlei heraussticht? Mit den wertvollen Expertentipps von Wolfram Schreier, selbst Maître Fromager und Affineur mit eigenem Käsefachgeschäft in Singen und einem Onlineshop, wird aus jedem Laien ein Käsekenner:

  • Beratung im Käsefachgeschäft oder in der Feinkostabteilung ist das Wichtigste, denn die Vielfalt hinter der Theke kann manchmal überfordern. Die Geschmacksrichtungen und Bezeichnungen sind anfänglich sehr verwirrend und ohne das richtige Wissen bleibt mancher Käseschatz unentdeckt.
  • Überlegen Sie, für welchen Anlass Sie Käse kaufen, wie viele Personen anwesend sein werden und ob der Käse als Apéritif, als Hauptgericht oder als Zwischengang vor dem Dessert gereicht werden soll. Ihr Käsefachhändler kann Ihnen die richtige Menge empfehlen.
  • Käse mit dem Qualitätssiegel AOP, das die kontrollierte Herkunftsbezeichnung garantiert, aber auch bäuerlich hergestellt Käse aus kleinen Betrieben bieten immer wieder tolle Ent­deckungsmöglichkeiten. Fragen Sie den Käsehändler Ihres Vertrauens danach.
  • Käse ist ein Naturprodukt: Echte traditionell hergestellte Käse können manchmal äußerliche Unregelmäßigkeiten aufweisen, schmecken aber köstlich.
  • Unter den französischen Bergkäsesorten wie Comté oder Beaufort empfehle ich die aus den Monaten Juni bis September, da diese ein besonders würziges Aroma haben.
  • Wenn Sie schon einen persönlichen Käsefavoriten haben, kann Ihr Käsehändler diese Auswahl mit einer oder zwei für Sie unbekannten Käsesorten ergänzen. Seien Sie mutig – das Risiko ist begrenzt – der Genussgewinn groß!
  • Achten Sie darauf, dass der Käse aus seiner ursprünglichen Herkunftsregion stammt. So darf nur der aus Rohmilch hergestelllte „Camembert de Normandie“ das AOP-Ursprungssiegel tragen.
  • Kaufen Sie Käse möglichst am Stück, damit wird dem Aromaverlust und der Oxidation am besten vorgebeugt.
  • Bewahren Sie den Käse zu Hause sorgfältig auf, dazu eignet sich das Einwickelpapier aus dem Fachgeschäft sehr gut. Der richtige Lagerort für Käse ist das Gemüsefach im Kühl­schrank.

Befolgt man diese Ratschläge, so kann jeder unter den über 1.000 französischen Käsesorten seinen Lieblingskäse wiederfinden oder einen neuen Favoriten entdecken.