Kiwibeere

Die kleine Schwester der Kiwi

Immer wieder kommen neue bizarre Früchte auf den Markt.
Kennen Sie schon die kleine Schwester der Kiwi? Die Kiwibeere ähnelt
im Aussehen einer Stachelbeere und ist rot oder grün gefärbt. Das
Früchtchen ist noch süßer als die Kiwi und kann direkt von der Hand
in den Mund wandern. Da die dünne, haarlose Schale essbar ist,
entfällt mühsames Schälen oder Aufschneiden und Auslöffeln. Wer
mag, genießt das saftige Fruchtfleisch aber auch als Konfitüre,
grüne Grütze, Sorbet oder im Smoothie. Der Geschmack lässt sich als
eine Mischung aus Erdbeere und Feige beschreiben.

Die Kiwibeere (/Actinidia arguta/) hat viele Namen wie Kiwai, Kokuwa,
kleinfruchtige Kiwi oder Mini-Kiwi. Sie gehört zur Familie der
Strahlengriffelgewächse und ist im östlichen Asien von Japan bis
Sibirien beheimatet. Heute wird das Obst auch in europäischen
Ländern wie Frankreich, Italien, Portugal und in geringem Umfang in
Deutschland angebaut.

Die ovale bis runde Kiwibeere ist 5 bis 20 g schwer und damit viel
kleiner als ihre Schwester (90 bis 110 g). Aufgeschnitten erinnert sie
mit dem weißen Kern und den schwarzen Samen im typischen Linienmuster
an eine gewöhnliche Kiwi. Auch die inneren Werte sind erwähnenswert:
Der Vitamin-C-Gehalt (63 bis123 mg pro 100 g) liegt höher als bei
Zitronen (53 mg pro 100 g). Außerdem sind sie reich an Vitamin E,
Folsäure und Mineralien wie Kalzium und Kalium.

In Deutschland sind Kiwibeeren ab Mitte August auf dem Wochenmarkt
und in gut sortierten Supermärkten zu finden. In den vergangenen
Jahren sind die Nachfrage und damit auch das Angebot gestiegen. Ganz
einfach lässt sich die Exotin aber auch im eigenen Garten
kultivieren. Sie ist an niedrige Temperaturen angepasst und kommt
daher gut mit unserem Klima zurecht. Zudem ist die Pflanze kaum
anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Da die Kiwibeere kompakt
wächst, kann sie auch in großen Blumentöpfen auf Balkon oder
Terrasse gezogen werden. Als Kletterpflanze braucht sie eine geeignete
Rankhilfe. Die ersten Früchte sind ab dem dritten Jahr zu erwarten.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

HERTZ: Neue Bar-Lounge mit Biergarten eröffnet am Paul-Lincke-Ufer

 Lounge-Bar eröffnet Open Air-Saison in Kreuzberg
Lässige Schwester des Volt bietet Bistroküche & Drinks im Freien

Das Paul-Lincke-Ufer ist um eine chillige In-Location reicher:
pünktlich zu Beginn der heißen Sommersaison öffnet im Kreuzberger Umspannwerk das
neue HERTZ mit einem modernen Mix aus Bar, Lounge, Bistro und Biergarten.
Architektonisch hat der Außenbereich durch Sitzsäcke, Cubes und Liegen
Loungecharakter, der gemauerte Außentresen und die weissen Tische im hinteren
Bereich erinnern eher an einen Biergarten.

Die Küche bietet allerdings weit mehr als Bratwurst und Brezeln: ähnlich wie im
Schwester-Restaurant Volt werden ausschließlich biologische Produkte von vorzugsweise
regionalen Lieferanten eingesetzt. Es werden sowohl ein Mittagstisch als auch ein
abendliches Barbecue angeboten. In stilvollem Ambiente können Gäste bis spät in die
Nacht chillen, Weizen und Helles vom Faß trinken und professionell gemixte Drinks
genießen. Ein schnelles, freies WLAN versteht sich von selbst.

Mit dem HERTZ schließt Betreiber Ilja Wolf-Bauwens die Lücke zwischen entspannter
Clubatmosphäre und hochwertiger Gastronomie: „ Wir möchten Menschen ansprechen,
die in einer typisch Kreuzberger Location lecker essen, einfach nur chillen oder beides
möchten. Bei uns kann man lauschige Barbecue-Nächte im Freien genauso genießen wie
einen loungigen Bar-Abend.“
Das HERTZ ist täglich von 9 Uhr bis mindestens 22 Uhr geöffnet, am Wochenende und
an Feiertagen ab 10 Uhr bis zum bitteren Ende. Geschäftsführer und Betreiber ist Ilja
Wolf-Bauwens.
Reservierungen unter: 030-660 68 510
HERTZ Lounge, Paul-Lincke-Ufer 22 / Ecke Ohlauer Str., 10999 Berlin-Kreuzberg
www.hertz-lounge.de

Tim Meierhans kocht für Auma Obama

In der Sterneküche ist jeder Tag eine Herausforderung. Doch unverhofft kommt oft und dann muss man noch einen draufsetzen. So geschehen am Montag, den 13. Dezember, in Mainz am Rhein. Wenig Muse hatte Tim Meierhans, Küchenchef im Favorite Restaurant in Mainz, denn er erfuhr kurzfristig, dass just an diesem Tag eine große Aufgabe auf ihn warten sollte. Und so machte er sich an die Arbeit und komponierte ein kleines, feines Menü für eine große, engagierte Frau. Es war eine Hommage an Dr. Auma Obama, die Schwester von Barack Obama. Im Rahmen ihrer Aktivitäten für die Organisation CARE war sie auf Einladung nach Mainz gekommen.

Am Abend traf man sich zu einem Essen im Gästehaus der Landesregierung Rheinland-Pfalz, vertiefte die Gespräche des Tages und genoss Rinderfilet mit Rotwein-Schalottensoße, Schwarzwurzeln und Ochsenmark-Knödel. Als süßer Abschluss wurde eine Délice vom Bratapfel und Nougat mit weißem Zimteis serviert. In der Vorspeise spielte ein Langustenschwanz in finessenreicher Begleitung eine köstliche Rolle. Mit am Tisch war neben rund zwanzig geladenen Gästen auch Staatssekretär Michael Ebling.

Auma Obama ist promovierte Germanistin und hat viele Jahre ihres Lebens in Deutschland verbracht. Sie engagiert sich für die Organisation CARE und unterstützt Jugendliche, die in den Slums von Kenia aufwachsen. An der Johannes Gutenberg Universität in Mainz tauschte sie sich mit Jürgen Falter, Professor für Politikwissenschaften, aus. Thema des öffentlichen Gesprächs war „Entwicklung als persönliche Dimension: Vision und Wertevermittlung unter globalisierten Bedingungen“.

Tim Meierhans ist Küchenchef des Favorite Restaurants im Favorite Parkhotel in Mainz. Vor wenigen Wochen erkochte er sich seinen ersten Michelin Stern.
Das Favorite Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 18.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Es liegt mitten im Mainzer Stadtpark im Favorite Parkhotel, Karl-Weiser-Straße Nummer 1.
Weitere Informationen unter www.favorite-mainz.de

Grandseigneur Anton Mosimann

Am 17. September 2010 beim Gala-Abend in Brenner’s, Baden-Baden

Der Grandseigneur unter den Spitzenköchen Anton Mosimann, wurde gerade in DAVOS mit dem ICD-Award 2010 für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Berufserfahrung sammelte er stets an erstklassigen Adressen Palace St. Moritz, Dorchester London seit 1988 Mosimann`s London – sein Club zählt 2500 Prominente Mitglieder. Für seine hohe Kochkunst bekam er den Titel: „Officer of the Order of the British Empire (OBE) verliehen von Queen Eliasabeth II. Im Palast zelebriert er die hohe Kochkunst und weltweit stets dann, wenn wahrhaftige Passion gefragt ist. Die Brücke zu Baden-Baden? Anton Mosimann gilt als leidenschaftlicher Kochbuchsammler, deswegen wurde er auf die Baden-Badenerin Andrea Schmoll aufmerksam. Sie recherchiert und publiziert über Koch- und Küchengeschichte. Ihr Werk: „Das Fünf Jahrhunderte Menü“ , ein lukullisches Hörbuch traf den Geschmack des Kochbuchsammlers. Er nahm die Einladung an – am 17. September 2010 wir kein Geringerer als Anton Mosimann nun nach Baden-Baden reisen, wenn um 19:30 Uhr in Brenner’s Park-Hotel & Spa das Fünf Jahrhundert Menü kredenzt wird. Eine Kreation von Executive Chef Rudolf Pellkofer – der staunt, als er den Namen Mosimann auf der Gästeliste sah… den Abend untermalt musikalisch das Süddeutsche Salonorchester. Karten für den lukullischen Gala-Abend sind in Brenner’s Park-Hotel & Spa erhältlich. Kochkunst ist die Schwester der Gastrosophie. Ohne sie ist die Gastrosophie nicht denkbar. Ohne die Gastrosophie gäbe es keine Kochkunst, sondern nur ein „Zusammenkochen“ von Nahrungsmitteln. Erst die Nahrungszubereitung und die würdige Verkostung ergeben gemeinsam die Melodie, die das Herz des Gastrosophen berührt. Er schätzt die Streicheleinheit des guten Essens für die Seele und erlaubt sich den Genuss. Der Gastrosoph ist ein Esskünstler – wie in der Musik der Hörer kein Komponist ist, der Theaterfreund kein Dramaturg, – und dennoch gibt es jene Glücksfälle, in denen der Kochkünstler auf den Esskünstler trifft. Der Gastrosoph verneigt sich vor dem Kochkünstler.

Traf sich in DAVOS die Kochelite zum Gipfeltreffen beim ICD-Award, so gilt unser Interesse der Gastrosophie, also der Schwester der Kochkunst. Die noch blutjunge internationale Gesellschaft für Gastrosophie freut sich über das große Interesse an dieser Thematik

Rudolf Pellkofer

„Wie kaum ein anderer Lebensbereich fungiert die GASTROSOPHIE gleichermaßen als anthropologische Grundkonstante wie auch als Spiegelbild menschlicher Strukturen und Entwicklungen.“ Andrea Schmoll

Kochkelle trifft Küchenkultur –
Brenner’s Executive Chef Rudolf Pellkofer im lukullischen Podiumsgespräch

Die Schwester der Kochkunst ist die Gastrosophie. Brenner’s Executive Chef Rudolf Pellkofer kreierte deswegen ein historisches „ Fünf Jahrhunderte Menü,“ das am 17. September 2010 in der Orangerie kredenzt wird. Andrea Schmoll liefert in dem gleichnamigen Hörbuch den kulturgeschichtlichen Hintergrund. Restaurants und Grandhotels sind Phänomene des 19. Jahrhunderts und ihre Vorfahren die Bankette und Tafeln in Schlössern und Klöstern. Rudolf Pellkofer und die Autorin Andrea Schmoll beflügelt die gastrosophische Entdeckungsreise zu einem lukullischen Podiumsgespräch mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft.

Am Samstag, den 18. September 2010 um 11:00 Uhr im Kulturhaus LA8.

Die „Zukunftswerkstätte Gastrosophie“ kommentiert Univ.-Prof. Dr. Klaus Anderseck:“ Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Thema so spannend sein kann, und am Ende stellt man fest, dass man auch einiges dazu gelernt hat. Sie aktualisieren eine Tradition, die angesichts von fastfood und light Produkten ein wenig in Bedrängnis geraten ist, in der Lebensfreude sich nicht durch Konsum sondern durch Genießen ausdrückt. Ihr Hörbuch bringt das in feiner Form wieder zu Bewusstsein.“

17. September 2010: Das Menü wird in Brenner’s Park-Hotel & Spa kredenzt.

 

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

RTL2, Dienstag, 22.12., 22:15 – 23:15 Uhr

Seit fünf Jahren führt Giuseppe die ‚Pizzeria Colosseo‘ in Gaimersheim bei Ingolstadt. Der Italo-Bayer hat sein Restaurant mit viel Liebe zum Detail renoviert, dafür hat seine Familie ihr ganzes Geld in das Lokal gesteckt: insgesamt fast 700.000 Euro. Doch jetzt kommen nicht einmal mehr die Fixkosten rein und Giuseppe ist verzweifelt. Die Pizzeria war sein Traum, vor dem er nun am liebsten davonlaufen würde. Giuseppes Schwester Silvana hilft ihrem Bruder wo sie kann, schließlich hat auch sie schon 70.000 Euro in das ‚Colosseo‘ gesteckt. Doch anstatt die Hilfe dankbar anzunehmen, ist Guiseppe zu seiner Schwester unfreundlich und pampig. Der Streit unter den Geschwistern ist vorprogrammiert.

Dabei ist Guiseppe selbst für das Chaos verantwortlich: Seine Bedienungen und seine Köche sind nur Aushilfen. Alle arbeiten hauptberuflich in ganz anderen Jobs und kommen wann und wie sie wollen. Auch Guiseppe selbst ist eigentlich gelernter Automechaniker. So versucht der 36-Jährige alles selbst zu machen: Kochen, Bedienen und seine Mannschaft am Laufen zu halten. Und da wird der bayrische Italiener gerne mal laut – egal ob ihn die Gäste hören. Guiseppes System ist chaotisch, dementsprechend sieht es auch in der Küche aus. Gewürze? Fehlanzeige! Stattdessen wird alles mit Fertigpulver ‚verfeinert‘. Es gibt keine festen Abläufe, die Organisation stimmt hinten und vorne nicht. Je nachdem, wer in der Küche steht, schmeckt das Essen anders.

Die einzige Lösung: Die Kochprofis. Stefan Marquard, Ralf Zacherl und Martin Baudrexel sollen es richten. Das Testessen – weitab von echter italienischer Küche! Die Gerichte sind fad, die Essen werden auf der riesigen Karte falsch geschrieben, Fertiggewürzmischungen überlagern jeglichen Geschmack. Das Lokal hält in keiner Weise das, was sein Ambiente verspricht. Für die Kochprofis eine echte Herausforderung: Sie müssen wieder Leidenschaft für echt italienisches Essen im ‚Colosseo‘ entfachen!

Ich will die Lehrstelle in der Restaurantküche

Pro7, Dienstag, 29.09., 16:00 – 17:00 Uhr

Deine Chance! 3 Bewerber – 1 Job

Vier Jugendliche kämpfen um eine Lehrstelle als Koch im Restaurant ‚Racinghaus‘. Kathy (23) hat zwar einen Schulabschluss, aber keine Aussicht auf eine Lehrstelle. Ruben (24) hat in seinem Leben noch nicht viel auf die Reihe gekriegt. Seine Kochlehre hat er nach zweieinhalb Jahren abgebrochen. Seine kleine Schwester Fiona (18) hat ihren Hauptschulabschluss nicht geschafft und bewirbt sich bisher vergeblich um eine Lehrstelle. Laura aus Magdeburg ist total ehrgeizig …

Bier „Kult“ Tour

Genussvolle Alternativen zum Wiesnbier gibt es genug:
im Bayerischen Golf- und Thermenland!

Wer keine Lust auf Rummel,
Blasmusik und volle Zelte hat,
trotzdem aber nicht auf
schmackhaften Gerstensaft
verzichten möchte – für den
empfiehlt sich ein spontaner
Ausflug ins herbstliche
Bayerische Golf-und
Thermenland. Hier in Ostbayern
liegt die Hallertau, das größte
zusammenhängende
Hopfenanbaugebiet der Welt und heißt die niederbayerische Gastfreundschaft
Urlauber und Ausflügler jederzeit herzlich willkommen.

Bier „Kult“ Tour
Wer sich auf eine reine Bierreise begeben will, liegt mit der Bier“Kult“Tour im Krieger‘s
Bräustüberl in Riedenburg richtig. Bei dieser Reise stehen 42 Biersorten auf dem Programm.

Brauereiführung, Spareribs-Essen in der Fasslwirtschaft, Weißwurstessen mit
Weißbierbegleitung, Brotzeiten, sowie eine Nachtwächterführung, Schifffahrt, Besuch der
Tropfsteinhöhle und der Falknerei sowie weitere Programmpunkte füllen die Biertage
kulinarisch und kulturell. Das Angebot ist ab 199 Euro buchbar ( www.kriegersbraeustueberl.de ).

Das Zoigl von Schwester Bierbrauerin
Auch das Kloster Mallersdorf, das in diesem Jahr 900. Geburtstag feierte, kann mit einer
glanzvollen Barockkirche aufwarten. Und noch eine Besonderheit gibt es hier: Schwester Doris
ist die einzige bierbrauende Ordensfrau im Land. Sie ist zuständig für das feinherbe
Mallersdorfer Helle oder das ungefilterte Zoigl.
Unweit, im Kloster Weltenburg im Donaudurchbruch bei Kelheim, wird in der ältesten
Klosterbrauerei der Welt gebraut. Hier schufen die Brüder Asam einen Kirchenraum mit ganz
besonderer Lichtführung, die prächtige Klosterkirche Sankt Georg. Die Ausstellung „Als der
Barock bayrisch wurde“ im Felsenkeller des Klosters ist noch bis zum 1. November zu sehen.

Ob die Urselinenkirche von Straubing, die Barockkirche St. Margareta in Osterhofen oder die
reich geschmückte Barockkirche von Adldorf im Landkreis Dingolfing, in deren Nachbarschaft
die Brauerei Graf Arco ihre Tore für Gäste öffnet – barocke Baukunst kann in Niederbayern in
all ihren beeindruckenden Ausprägungen bewundert werden.

Auf ein Bier mit Leonardo da Vinci
Bei einer kulturellen Entdeckungsreise durch das Bayerische Golf- und Thermenland muss
niemand Durst leiden. In besonders origineller Atmosphäre schmeckt das Bier jedoch in der
Erlebnis-Brauerei zum Kuchlbauer in Abensberg bei Kelheim. Bier und Kunst sind hier auf
besondere Weise vereint. Im Gewölbekeller können Gäste eine Kopie des „Abendmahls“ von
Leonardo da Vinci in Originalgröße bewundern, und mit dem neuen Hundertwasserturm ist
eine Kultstätte des Bieres in außergewöhnlicher Architektur entstanden. Übrigens: Das
bayerische Bier ist so einzigartig, dass die Europäische Union den Begriff als „geschützte
geografische Angabe“ eingetragen hat. Nur Brauer, die ihr Bier in Bayern und getreu des
Reinheitsgebots brauen, können diese Zertifizierung für ihre Bierspezialitäten beanspruchen.

www.bayerisches-golf-und-thermenland.de

Kochkurs mit André Greul

Begegnung mit Schwester Bierbrauerin

Bier und Barock im Bayerischen Golf- und Thermenland

„Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“: Nirgendwo in
Deutschland können Urlauber die enge Beziehung zwischen Bierkultur und religiöser
Verwurzelung so genussvoll erleben wie im Bayerischen Golf- und Thermenland.

Hier in Ostbayern liegt die Hallertau, das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet
der Welt. Außerdem ist die Region reich an unübertroffenen
Meisterwerken der barocken Baukunst in Kirchen und Klöster. Die herzliche
niederbayerische Lebensfreude sorgt für zünftige Feste, bei denen Urlauber und
Ausflügler immer gern gesehene Gäste sind. Für einen entspannten Kurzurlaub
bieten sich gerade jetzt zur Hopfenernte attraktive Pauschalarrangements an.

Kochkurs mit Sternekoch
Was mit einem Haferl-Menü und einem Humpen Bier beginnt, findet seine Krönung bei einem
Überraschungsmenü, das Gäste zusammen mit Sternekoch André Greul im Hotel Fürstenhof
in Landshut selbst kreieren. Landshut ist die Stadt, in der 1516 das bayerische Reinheitsgebot
erlassen wurde. Bayerisches Bier wird nur aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut. Die
Wochenendpauschale, in der auch noch genügend Zeit bleibt, durch die Stadt Landshut und
auf die Burg Trausnitz spazieren zu gehen, kostet mit zwei Übernachtungen, Haferl- und
Überraschungsmenü ab 350 Euro pro Person ( www.fuerstenhof.la ).

Bier „Kult“ Tour
Wer sich auf eine reine Bierreise begeben will, liegt mit der Bier“Kult“Tour im Krieger‘s
Bräustüberl in Riedenburg richtig. Bei dieser Reise stehen 42 Biersorten auf dem Programm.

Brauereiführung, Spareribs-Essen in der Fasslwirtschaft, Weißwurstessen mit
Weißbierbegleitung, Brotzeiten, sowie eine Nachtwächterführung, Schifffahrt, Besuch der
Tropfsteinhöhle und der Falknerei sowie weitere Programmpunkte füllen die Biertage
kulinarisch und kulturell. Das Angebot ist ab 199 Euro buchbar ( www.kriegersbraeustueberl.
de ).
Der Klosterwinkel – Wirkungsstätte der Familie Asam
Die Gemeinde Aldersbach im Passauer Land gilt als das Herz des niederbayerischen
Klosterwinkels und Zentrum des bayerischen Barocks. Ihr größtes Schmuckstück ist die
Asamkirche, eine der prächtigsten Marienkirche Bayerns. Weithin sichtbar ist ihr markanter,
68 Meter hoher Kirchturm. Der beschwingte Barockstil stammt von den Baumeistern Cosmas
Damian und Egid Quirin Asam, deren künstlerischen Spuren überall im Klosterwinkel und im
übrigen Bayerischen Golf- und Thermenland zu finden sind. Warum nicht diese einzigartigen
Baudenkmäler mit einer Radtour verbinden? Die Pauschale „Radln im Klosterwinkel“, die der
Gasthof zum Koch in Ortenburg (nahe der Heilbäder Bad Birnbach und Bad Griesbach)
anbietet, kostet pro Person im Doppelzimmer bei Halbpension ab 275 Euro für sieben Tage.

Inkludiert sind eine Radwanderkarte und die 24-h-Passau-Card.

Das Zoigl von Schwester Bierbrauerin
Auch das Kloster Mallersdorf, das in diesem Jahr 900. Geburtstag feierte, kann mit einer
glanzvollen Barockkirche aufwarten. Und noch eine Besonderheit gibt es hier: Schwester Doris
ist die einzige bierbrauende Ordensfrau im Land. Sie ist zuständig für das feinherbe
Mallersdorfer Helle oder das ungefilterte Zoigl.

Unweit, im Kloster Weltenburg im Donaudurchbruch bei Kelheim, wird in der ältesten
Klosterbrauerei der Welt gebraut. Hier schufen die Brüder Asam einen Kirchenraum mit ganz
besonderer Lichtführung, die prächtige Klosterkirche Sankt Georg. Die Ausstellung „Als der
Barock bayrisch wurde“ im Felsenkeller des Klosters ist noch bis zum 1. November zu sehen.

Ob die Urselinenkirche von Straubing, die Barockkirche St. Margareta in Osterhofen oder die
reich geschmückte Barockkirche von Adldorf im Landkreis Dingolfing, in deren Nachbarschaft
die Brauerei Graf Arco ihre Tore für Gäste öffnet – barocke Baukunst kann in Niederbayern in
all ihren beeindruckenden Ausprägungen bewundert werden.

Auf ein Bier mit Leonardo da Vinci
Bei einer kulturellen Entdeckungsreise durch das Bayerische Golf- und Thermenland muss
niemand Durst leiden. In besonders origineller Atmosphäre schmeckt das Bier jedoch in der
Erlebnis-Brauerei zum Kuchlbauer in Abensberg bei Kelheim. Bier und Kunst sind hier auf
besondere Weise vereint. Im Gewölbekeller können Gäste eine Kopie des „Abendmahls“ von
Leonardo da Vinci in Originalgröße bewundern, und mit dem neuen Hundertwasserturm ist
eine Kultstätte des Bieres in außergewöhnlicher Architektur entstanden. Übrigens: Das
bayerische Bier ist so einzigartig, dass die Europäische Union den Begriff als „geschützte
geografische Angabe“ eingetragen hat. Nur Brauer, die ihr Bier in Bayern und getreu des
Reinheitsgebots brauen, können diese Zertifizierung für ihre Bierspezialitäten beanspruchen.

Ende August beginnt in der Hallertau die Hopfenernte. Wer mehr über den Hopfen, der
übrigens zu den Hanfgewächsen zählt, wissen will, besucht die Hopfenbotschafterinnen auf
ihren Hopfenhöfen. Eine von ihnen ist Marlene Zellner aus Attenhofen. Auf der Hofführung
erzählt sie vom Brauchtum, den Hopfenanbau und die Produkte rund um den Hopfen.
( www.hopfenland-hallertau.de )

Die gastfreundlichen Häuser von Hellring – und andere Herbstfeste
Das Hellringer Fest, das vom 8. bis 12. Oktober 2009 zu Ehren der Heiligen Ottilie gefeiert
wird, ist keine gewöhnliche Kirchweih. Neben Gottesdiensten und Kirchweihmahl,
Marktsonntag mit Dult und Jahrmarkt gibt es eine Besonderheit: Nach einem alten Privileg
räumen noch vier Familien ihre Häuser aus, um den zahlreichen Gästen hausgemachte
Köstlichkeiten wie Gansjung mit Semmel, Spanferkel, Küchel zu servieren. Übernachtungen
gibt es ab 24 Euro pro Person im Doppelzimmer. Weitere authentische Feste sind
beispielsweise das Eichdorfer Kürbis- und Weinfest am 12./13.09.2009, der Gillamoos“, das
drittgrößte Volksfest Bayerns, in Abensberg vom 03.-07.09.2009 und der Ökomarkt mit
Oldtimertreffen in Landau an der Isar am 27.09.2009.

Gourmeterlebnis rund um dieTrüffel im Monte Mulini

Auf der Suche nach der Diva IstrienS

Mit allen Sinnen genießen: Das Fünf-Sterne-Hotel Monte Mulini bietet Feinschmeckern ein Erlebnisarrangement rund um die wertvolle Trüffel

Noch mal Sonnen tanken und dabei den Gaumen verwöhnen: Zum Start in die herbstliche Genusssaison verwöhnt das neue istrische Luxushotel Monte Mulini mit angenehmen Temperaturen und einem Gourmeterlebnis der besonderen Art. Mit dem ausklingenden Sommer beginnt die Hochsaison der istrischen Trüffel – ein wahrer Schatz der fruchtbaren kroatischen Halbinsel. In einem ausgesuchten Trüffelarrangement stellt das Fünf-Sterne-Haus seinen Gästen die kulinarische Primadonna persönlich vor und weiht in die Geheimnisse der Trüffelsuche und der stilvollsten Zubereitungsarten ein.

Die Schwester von Alba

Istrien, die beliebte Ferienregion im Norden Kroatiens, gehört zu den wichtigsten und größten Trüffelgebieten in Europa. In der grauen, tonhaltigen Erde des Hinterlandes inmitten der Eichen des Motovuner Walds und den feuchten Böden des Flusstals Mirna gedeiht die anspruchsvolle Knolle besonders gut. Zehn verschiedene Trüffelsorten sorgen das ganze Jahr hinweg für kulinarischen Hochgenuss. Auch die weiße Trüffel – die Königin der Edelpilze – findet hier ideale Bedingungen und ist ihrer weltberühmten Schwester aus Alba in der Qualität ebenbürtig.

Köstliche Schatzsuche

Trüffelsuche ist ein wohlbehütetes Geheimnis. Wie und wo man die wertvollen Knollen findet, können Gäste des Monte Mulini in einem exklusiven Trüffelkurs erfahren. Kundige Trüffelsammler mit ausgebildeten Spürhunden führen sie durch Wälder und Wiesen zu den besten Fundstellen. Die gesammelten Edelpilze werden dann unter den wachsamen Augen von Chefkoch Tomislav Gretić im Fine-Dining-Restaurant „Wine Vault“ in delikate Gourmetgerichte verwandelt. Star-Sommelier Emil Perdec reicht und erläutert dazu die korrespondierende istrische Weinauswahl. Der Kurs beinhaltet neben dem Trüffelerlebnis und der Weindegustation auch eine Einführung in die Welt der hochwertigen Olivenöle Istriens inklusive Verköstigung.

Das neue Fünf-Sterne-Hotel Monte Mulini, in Traumlage zwischen Wasser, Wald und der berühmten Altstadt von Rovinj, zelebriert mit Chefkoch Tomislav Gretić ein extravagantes Geschmackserlebnis mit istrisch-authentischem Charakter. Seiner aparten, kroatischen Interpretation der französischen und mediterranen Küche fügt Kroatiens Top-Sommelier Emil Perdec eine tief in der Familie und in Istrien verwurzelte Leidenschaft zum Wein hinzu. Gemeinsam kreieren sie die neue Genusswelt des Monte Mulini. Das dreitägige Gourmetpaket ist über den Luxus-Reiseveranstalter airtours (www.airtours.de buchbar oder direkt über das Hotel unter: Tel. +385 52 636 000; montemulini@maistra.hr und www.maistra.com .