Restaurant Erwin, Moskau

Wir besuchten diese große Fisch-Brasserie in Moskau und wir waren wirklich überrascht, was es alles gibt

Unsere liebe Freundin Lana Melnikova, PR-Direktor des Baltschug Kempinski Hotels, unser Lieblingshotel in Moskau, gab uns den Tipp, das Erwin mal anzugucken. Das Erwin liegt unterhalb des Hotel Radisson – quasi direkt an der Moskwa, jedoch ohne Blick auf den Fluss – und gegenüber dem russischen Regierungssitz „Weisses Haus“. Es gehört zu der Gruppe von Restaurants, die dem bekannten Moskauer Rechtsanwalt Alexander Rappoport gehört.

Das Erwin – der Name hat auf russisch keine Bedeutung – ist ein ziemlich teuer gemachtes Konzept, aber mit recht zivilen Preisen. Hier geht es in erster Linie um Fisch, speziell um russischen Fisch und Meeresfrüchte.

Es hat eine überdachte Sommerterrasse und einen riesigen, sehr schönen Gastraum über zwei Etagen mit offener Küche. Neben Tischen verschiedener Größen gibt es noch Gemeinschaftstische, wo Gäste mit Fremden zusammen platziert werden. Für diese Tische gibt es keine Reservierungen. Der Laden brummt. Am Wochenende gibt es ohne Reservierung nichts, während der Woche ist eine Reservierung sinnvoll.

Wie in allen besseren russischen Lokalen existiert ungemein viel Personal. Unsere Kellnerin war ganz nett, aber auch eine gute Verkäuferin. Statt russischen Mineralwasser („das ist nur normales Wasser“) wollte sie uns unbedingt überteuerte Nestle Water verkaufen. Ich konnte den Versuch gut abwehren und bekam ein Baikal mit Sprudel (0,5l für ca. 3,50 €). Meine Frau hatte einen schönen Primitivo (0,15l für 7 Euro, während ich einen etwas sprittigen Grünen Veltliner (ebenfalls für 7 Euro) hatte.

Wir baten darum, die Vorspeisen zu teilen. Trotzdem brachte die Bedienung uns alles zusammen. Ich schickte einen Teller zurück, weil wir uns kaum noch bewegen konnten.

Wir starteten mit 50gr Ossietra Kaviar für 16 Euro. Dazu gab es drei kalte, sehr süsse Pfannkuchen mit einer undefinierbaren Butter. Der Kaviar war exzellent. Man konnte noch eine bessere Qualität bestellen für 45 Euro.

Unser nächste Gang war Kabeljauleber (7,50 Euro). Diese war etwas säuerlich zubereitet und gefiel mir weniger, während meine Frau sie mochte und Kindheitserinnerungen bei ihr erweckten.
Dann hatten wir Felchen (Muksun auf russisch) für 6 Euro. Diese waren quasi halbgefrorenes Sashimi. Geschmacklich war der Fisch absolut neutral. Die Kellnerin empfahl, ihn zuerst in eine Cocktail Sosse und danach in Salz und Pfeffer zu tunken. Danach schmeckte die Felche wie Cocktailsauce auf Eis mit Salz und Pfeffer. Die Cocktailsosse selber schmeckte industriell.

Meine Frau hatte als Hauptgericht Königskrabbe (Kamchatka Krabbe – 12,50 €) und ich gebackenen Murmansk Kabeljau (8,50 €). Die Krabbe war okayish, aber nichts für was man Umwege gehen würde.
Mein Kabeljau war in einem Bierteig frittiert, der das gesamte Friteusenfett aufgesaugt hatte. Der Fisch selber war komplett übergart, aber schmackhaft. Die dazugereichte Remoulade war gut.
Wer aber einmal perfekten Fisch & Chips bei Sascha Lenz im Andaz London hatte, weiß, wie das schmecken kann! (Das Fischrestaurant gibt es nicht mehr im Andaz und Sascha Lenz ist jetzt in Goa).

Wegen des Essens braucht man nicht ins Erwin zu gehen. Wegen der Atmosphäre und den anderen Gästen sollte man ins Erwin gehen und Spaß haben. Selbst als Berliner Junge kam ich mir wie ein kleiner Provinzler vor. Ich fragte den Kellner, der schon stundenlang nutzlos hinter mir stand, er möge doch ein Foto von mir und meiner Frau machen. Zuerst verstand er gar nicht und dann war er komplett entsetzt und meinte Njet, njet!!! und drei Kellnerinnen stürzten auf uns zu und übernahmen das Fotografieren. Der nutzlose Kellner war kein Kellner sondern ein Leibwächter.
Am Ende unseres Essens – alles zusammen incl. 10 % Tip 75 Euro – spazierten wir einmal durch das riesige Lokal, um uns alles genau anzugucken. Jede zweite Frau hatte eine sehr teure Channeltasche (ab 3000 Euro/Stück). Insgesamt waren ungefähr 12 Leibwächter im Lokal und acht weitere draussen. Wen die bewachten, war für uns nicht auszumachen. Alle Gäste sahen normal aus und benahmen sich unauffällig. Vor der Tür auf der Strasse war mittlerweile ein toller Wagenpark der obersten Klasse. Man parkte in der zweiten und selbst in der dritten Reihe. Auf dem Bürgersteig sowieso.

Würden wir noch einmal hingehen? Auf jeden Fall. Es machte Spaß. Die Leute sind nett und es gibt viel zu sehen. Kulinarisch wird man zwar nicht verwöhnt, aber verhungern tut man auch nicht. Das Erwin könnte genauso in NYC oder Paris stehen. Nur hätten die nicht so originelle Gäste wie in Moskau. Hingehen & Spaß haben!

Hier unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10153856113163124

Adresse: Kutuzovsky Ave, 2/1, стр. 6, Moscow
Telefon:+7 (495) 785-02-22
Öffnungszeiten: Täglich 12:00–01:00Uhr

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/

La Degustation Boheme Bourgeoise, Prag

Es sollte der krönende Abschluss einer Geschäfts- und Familienreise nach Prag sein – Kulinarisch gingen wir von einem Reinfall zu anderen –
Glücklich machte uns nur das Bier: Pilsener Urquell und noch besser Staropramen Granat – Fazit: In Prag ernährt man sich am besten flüssig

Im exklusiven 1.Prager Stadtbezirk liegt das Restaurant „La Degustation Boheme Bourgeoise“. Es ist nett eingerichtet, man sitzt sehr gut. Modern ohne Tischdecken. Gut beleuchtet. Man kann sehen, was man isst.
Wir haben bequem über die Webseite reserviert. Uns hatte die Webseite als Termin 19.52 Uhr gegeben.
Die Kellner machten von Anfang an einen sehr „entspannten“ Eindruck. Der Chefkoch war auch nicht im Haus.
Man kann zwischen einem 6 Gang und 11 Gang Menü wählen. Wir wählten das 6 Gang Menü zu 85 Euro. Was auf den Tisch kam, hatte 12 – 13 Punkte Gault Millau Qualität. Das Brot war grauenhaft. Tags zuvor hatten wir deutlich besseres Brot an der Wurstbude an der Tramhalte Malostranke Namesti (auf dem Parkplatz ganz hinten) zu unserer Grillwurst bekommen! Da wäre es eigentlich auch nicht schlimm, dass nie Brot nachgelegt wurde. Auch nicht Butter auf Nachfrage. Aber die Gänge waren so klein, dass wir stets hungrig waren. Inkl. Junior.
Für den sechsjährigen Junior empfahl der Kellner drei Gänge und berechnete auch nur die Hälfte. Das er aber keine Ameuse Bouche bekam, war schäbig. Natürlich mochte Junior die Gänge, die er nicht bekam, besser, als die er bekam. Juniors Favorit war der Fisch in Wirsing, perfekt gekocht, aber langweilig wie im Krankenhaus.

Die Gattin hatte bei der als „Signature dish“ angekündigten Zunge ein sehr gutes Stück und ein Stück Fett erwischt. Die Zunge schmeckte Junior auch, die hatte er aber nicht. Das Tenderloin schmeckte ihm sehr, meins fand er auch etwas zäh.

Der Service kam gerne auch mal zwischendrin von der falschen Seite, lieferte bekleckerte Teller ab, war nicht aufmerksam. Sehr enttäuschend. Der Michelin sollte die Serviceleistungen doch wieder mitbewerten oder zumindest eine extra Bewertung geben.

Schön war, dass es WIFI gab. So konnte man auch unbekannte Teile der Karte übersetzen.

Unsere Fotos finden Sie wie immer auf der Facebook Seite vom Gourmet Report: www.facebook.com/media/set/?set=a.10151069987308124.422383.168996673123&type=3

Prager Freunde verrieten uns nun, wir sollten lieber ins Terasa u Zlate Studne gehen, das wäre derzeit besser. Können wir nicht beurteilen. Alle Restaurants, die wir in Prag besuchten, waren schlecht, bis auf das Dachrestaurant eines Kaufhauses. Die hatten einen Grill, da gab es Nackensteak oder Lamm-Hamburger. Schmeckte alles richtig gut, war warm, der Service liebevoll, die Location cool, das Bier kalt und lecker und wir zahlten keine 10 % vom La Degustation. Das Restaurant heisst „Bohe(my)a und befindet sich auf dem Dach des „MY“ shopping Centers. Nicht missverstehen: Es war nichts Besonderes, aber nett.

La Degustation Boheme Bourgeoise Restaurant im Internet: www.ladegustation.cz/en/

Kaffeemaschinen Test

Für eine gute Kaffeemaschine muss man nicht viel Geld ausgeben. Gleich vier Maschinen zwischen 18 und 25 Euro schnitten bei einem Test der Stiftung Warentest mit „gut“ ab. Der Test von 15 Kaffeemaschinen zu Preisen zwischen 18 und 196 Euro ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

„Gut“ und günstig ist die Melitta Enjoy 100201 für 25 Euro. Sie ist der Geschmackssieger und brüht sowohl bei kleiner als auch bei großer Tassenzahl einen „guten“ Kaffee. Ebenfalls „gut“ und 25 Euro teuer ist die Severin KA41563. Der Wasserstand ist bei dieser Maschine aber schwer zu erkennen. Das gleiche Problem hat die ansonsten „gute“ Unold 28031 für nur 18 Euro. Am besten in der Handhabung sind die ebenfalls „guten“ Kaffeemaschinen von Siemens und Bosch. Sie kosten mit 94 Euro und 75 Euro aber deutlich mehr.

Große Unterschiede bei der Qualität des zubereiteten Kaffees haben die Tester nicht festgestellt. Je nach gebrühter Tassenzahl schmeckte der Kaffee jedoch häufig bei ein und derselben Maschine unterschiedlich.

Sieben Maschinen gibt es sowohl mit Glas- als auch mit Isolierkanne. Beim Test des Warmhaltevermögens dieser Kannen lag wieder Melitta vorn und zwar mit dem Modell Enjoy Therm. In einer Stunde geht die Temperatur hier nur um 3 Grad zurück, bei den anderen sind es 6 bis 10 Grad.

Werbung: www. espressomaschine.de

Alfredissimo!

Eins Plus, Donnerstag, 11.02. um 10:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Wolfgang Menge

Thema: Heute: Eisbein mit Sauerkraut und Pollo Tonnato

Er hat den „Motzki“ und das „Ekel Alfred“ geschaffen. Drehbuchautor und Journalist Wolfgang Menge behauptet außerdem, die einzig wahre Form von „Eisbein mit Sauerkraut“ mitentwickelt zu haben. Entstanden ist die Variante des klassischen deutschen Rezepts während seiner Bremer Zeit bei der Talkshow „III nach Neun“. Nach der Arbeit kam das Vergnügen: Wolfgang Menge ging mit seinen Kollegen, Marianne Koch und Karl-Heinz Wocker, essen. Während dieser lukullischen „Arbeitsgespräche“ kamen sie zu der Einsicht, dass ihnen kein herkömmliches „Eisbein-mit-Sauerkraut“-Gericht so recht schmeckte.

In alfredissimo! bereitet Wolfgang Menge „Eisbein mit Sauerkraut“ zu, Alfred Biolek „Pollo Tonnato“.

Alfredissimo!

Eins Plus, Montag, 08.02. um 21:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Wolfgang Menge

Thema: Heute: Eisbein mit Sauerkraut und Pollo Tonnato

Er hat den „Motzki“ und das „Ekel Alfred“ geschaffen. Drehbuchautor und Journalist Wolfgang Menge behauptet außerdem, die einzig wahre Form von „Eisbein mit Sauerkraut“ mitentwickelt zu haben. Entstanden ist die Variante des klassischen deutschen Rezepts während seiner Bremer Zeit bei der Talkshow „III nach Neun“. Nach der Arbeit kam das Vergnügen: Wolfgang Menge ging mit seinen Kollegen, Marianne Koch und Karl-Heinz Wocker, essen. Während dieser lukullischen „Arbeitsgespräche“ kamen sie zu der Einsicht, dass ihnen kein herkömmliches „Eisbein-mit-Sauerkraut“-Gericht so recht schmeckte.

In alfredissimo! bereitet Wolfgang Menge „Eisbein mit Sauerkraut“ zu, Alfred Biolek „Pollo Tonnato“.

Stiftung Warentest: Portionskaffeemaschinen

Portionskaffeemaschinen:Kaffeegenuss aus Pads und Kapseln

Sie heißen Dolce Gusto, Latte Select oder Cafissimo und sind die Renner im Weihnachtsgeschäft: Kaffeemaschinen mit Pads oder Kapseln für das schnelle Heißgetränk zwischendurch. Viele aktuelle Maschinen wollen darüber hinaus mit der Herstellung von Cappuccino oder Latte macchiato punkten. Die Stiftung Warentest hat für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test elf Portionskaffeemaschinen untersucht.

. Neun Maschinen bereiten auch Milchgetränke zu. Wer seinen Latte Macchiato sonst in einer Espressobar trinkt, wird mit den Getränken aus den Portionskaffeemaschinen jedoch nicht glücklich werden. Neben einer „traurigen Optik“ schmeckte der Latte Macchiato auf der Expertenzunge manchmal nur „wie aromatisiertes Wasser“.

Schon beim Kauf legt sich der Kunde einer Kapselmaschine auf eine bestimmte Marke fest: Mal eben von einer Tassimo-Disc zu einer Dolce-Gusto-Kapsel wechseln geht nicht, die Systeme sind untereinander nicht kompatibel. Kaffeepads gibt es hingegen von verschiedenen Anbietern. Das drückt den Preis pro Tasse: Pads bekannter Kaffeesorten gibt es ab 13 Cent pro Stück, für eine Kapsel werden mindestens 25 Cent fällig.

Empfehlenswert bei den Padmaschinen ist die Severin KA 5156 für rund 50 Euro. Will man auch Milchgetränke herstellen, kann sich die Philips Senseo NewGeneration HD7820/60 für etwa 80 Euro lohnen. Gut und günstig bei den Kapselgeräten sind die Krups Nescafé Dolce Gusto KP 2100 und die Bosch Tassimo T40 für etwa 140 Euro. Sie produzieren aber viel Kapselmüll.

Der ausführliche Bericht findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de .

Marcel Reif ab Sonntag auf „Gourmet Tour“

Marcel Reif ab Sonntag auf „Gourmet Tour“ für N24

Ab 25.Oktober 2009, jeweils sonntags, um 9.10 Uhr

Ab kommenden Sonntag, den 25.10.09 geht Fußball-Kommentator und Grimme-Preisträger Marcel Reif für N24 einmal wöchentlich auf „Gourmet Tour“. Dabei will er vor allem herausfinden, wie das entsteht, was ihm als Feinschmecker und Kenner der guten Küche bisher einfach nur gut schmeckte. Marcel Reif: „Bisher setzte ich mich immer nur an den Tisch und genoss, was mir serviert wurde. In „Gourmet Tour“ schaue ich hinter die Kulissen und will wissen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Worauf legen Spitzenköche schon beim Einkaufen wert und wie wichtig ist ihnen eigentlich Regionalität?“.

Jede der sieben kulinarischen Expeditionen ist einer Region oder Stadt und deren Spezialitäten gewidmet. Die erste Station ist Kopenhagen. In der dänischen Metropole besucht Marcel Reif u.a. eines der drei besten Restaurants der Welt, fahndet auf alten Schlachthöfen und Gemüsegroßmärkten nach den zukünftigen Stars der dänischen Küche und verkostet dänischen Spitzenwein im nördlichsten Weinanbau-Gebiet der Welt.

Weitere Stationen der „Gourmet Tour“ sind: Die Schwäbische Alb, die Schweiz, Kitzbühel, die Nordsee-Insel Sylt und das Burgenland.

„Gourmet Tour“ mit Marcel Reif, ab 25.10.2009, sonntags, um 9.10 Uhr, WH montags, um 13.30 Uhr, auf N24.

Früher schmeckte alles besser

ARTE, Dienstag, 14.04. um 09:10 Uhr

Früher schmeckte alles besser

Die Qualität unserer alltäglichen Lebensmittel

Brot, Butter, Marmelade und Wurst – wie steht es um die Qualität unserer alltäglichen Lebensmittel? Zusammen mit Lea Linster, Spitzenköchin aus Luxemburg, untersuchen Barbara Vogt-Hägerbäumer und Jürgen Vogt die Frage, inwieweit die Lebensmitteltechnologie unsere Nahrungsmittel zum Guten oder zum Schlechten verändert hat. ARTE zeigt diese Sendung im Rahmen der Themenwoche „Essen, aber richtig!“.

Wer kennt Sie nicht, die wehmütige Feststellung: „Früher schmeckte alles besser“? Das Brot war natürlicher, die Butter geschmackvoller, die Wurst deftiger und die Marmelade aromatischer. Es sind Erinnerungen an die Kindheit, an bestimmte Orte, Gerüche und Stimmungen, die wir oft mit diesen Lebensmitteln verbinden. Lea Linster, die Spitzenköchin aus Luxemburg, verbindet mit den einfachen Lebensmitteln zwar Erinnerungen an eine Zeit, in der man noch keine Sorgen und keine Verantwortung hatte, aber sie ist sich nicht so sicher, dass es früher tatsächlich besser schmeckte. Sie glaubt allerdings, dass den einfachen Lebensmitteln heute nicht die gebührende Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Die zum Teil revolutionären Veränderungen in der Produktion von Lebensmitteln und die mittlerweile geradezu unendliche Vielfalt führen dazu, dass wir von den Stoffen, die für unser Leben so wichtig sind, nur noch wenig wissen. Öffentliches Interesse finden sie erst, wenn es um Skandale geht. Die Dokumentation zeigt, wie sich Lebensmittel in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt haben. Durch technologischen Fortschritt, wissenschaftliche Erkenntnisse und die Weiterentwicklung des handwerklichen Könnens sind viele Lebensmittel tatsächlich im Vergleich zu früher in vielerlei Hinsicht besser geworden. Trotzdem ist es natürlich auch eine Frage des Ausgangsmaterials. Lea Linster findet es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu wecken, dass es Lebensmittelqualität durchaus noch gibt. Man muss nur wissen, wo es sie gibt, man muss gelernt haben, was ihre Güte ausmacht, und wissen, wie man sie behandelt. Barbara Vogt-Hägerbäumer und Jürgen Vogt nähern sich dem Thema an vier Beispielen: Brot, Butter, Marmelade und Wurst. Zu jedem Thema finden sie passende Schauplätze und Protagonisten. Mit Lea Linster haben sie eine Person gefunden, die sich wunderbar eignet, diese Kapitel zu verbinden.

Hessische Osterküche

HR, Samstag, 11.04., 09:15 – 10:00 Uhr

Frühlingshafte Ostergerichte aus ganz Hessen: Leckere Lammgerichte, grüne Soße, ‚grie Gemies‘ und Ostergebäck – es gibt so vieles, was nicht nur früher am traditionsreichen Osterfest gut schmeckte, sondern auch heute noch. Michaele Scherenberg hat hessische Köche und Landfrauen besucht und einen Korb voll leckerer Rezepte zum Nachkochen mitgebracht.