aid infodienst e. V. aufgelöst

Der aid infodienst e. V. (aid) ist Geschichte. Am 3.
November 2016 haben die Mitglieder als höchstes Aufsichtsgremium die
Auflösung des Vereins beschlossen. Das klingt zunächst nach einer
schlechten Nachricht für eine Institution, die in Deutschland 66
Jahre lang neutrale Informationen “vom Acker bis zum Teller“
lieferte. Aber es gibt einen guten Grund für die Auflösung: Die
Kompetenzen in Sachen Ernährungs- und Agrarkommunikation sollen
gebündelt werden. Es gibt in Deutschland zahlreiche „Kompetenz- und
Kommunikationsinseln“, die – staatlich gefördert – über
Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung kommunizieren. Was fehlt,
ist DAS Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Verbraucher sowie
für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Dies soll nun unter dem Dach
der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen
werden. Und zwar in zwei eigenständigen Einheiten: dem Bundeszentrum
für Ernährung (BZfE) und einer Kompetenzeinheit für
landwirtschaftliche Fachinformationen, die miteinander vernetzt sein
werden.

Kern des neuen Bundeszentrums für Ernährung sowie der
Agrarkommunikation werden jeweils Teile des aid sein. Bis zur
Gründung dieser Meilensteine steht noch eine Menge Arbeit an. Zudem
sind mit einer Bündelung der Kompetenzen auch neue Konstellationen in
der Organisation und Kommunikation erforderlich. Dennoch werden die
aid-Medien weiter verfügbar sein. „Unsere Arbeit führen wir in
unveränderter Qualität nahtlos fort und auch das Medienangebot
stellen wir weiterhin in der gewohnten Qualität sicher“, so Dr.
Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und
zukünftige Leiterin des BZfE. „So muss niemand auf Informationen
oder Unterrichtsmaterialien des aid verzichten.“ Schritt für
Schritt werden also neue und auch bewährte Materialien unter dem
neuen Namen veröffentlicht. „Das gesamte Angebot wird in der
geballten Kraft eines ‚Bundeszentrums für Ernährung‘ noch besser“,
so Büning-Fesel.

Das gilt selbstverständlich auch für die bewährten Medien im
Agrarbereich. Und nicht nur das: Die Kommunikation in diesem Bereich
soll stärker in Richtung Verbraucher gehen. Was dem aid vor allem aus
Kapazitätsgründen in Sachen „Informationen über die
Landwirtschaft“ bisher nur in relativ geringem Umfang möglich war,
soll in der neuen Konstellation deutlich gestärkt werden. Da sieht
Büning-Fesel noch großes Potenzial: „Es soll ein möglichst
realistisches Bild über die aktuell praktizierte Landwirtschaft
vermittelt werden, weg von einer fragwürdigen Werbeidylle auf dem
Stand des 19. Jahrhunderts.“ Die modernen Errungenschaften der
Lebensmittelerzeugung, inklusive vieler Instrumente zum besseren
Schutz für Tiere, Natur und Umwelt, müssten jedem als neutrale
Informations- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.
Außerdem gebe es noch einen Handlungsbedarf für die Kommunikation
der Forschungsergebnisse im Agrarbereich.

Mit der Auflösung des aid ist somit der Grundstein für eine
konzentrierte Kommunikation im Ernährungs- und Agrarbereich gelegt.
Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer
schlagkräftigeren Ernährungs- und Landwirtschaftskommunikation.

www.aid.de

85 Jahre Tiefkühlkost

Die Produkte aus der Kälte feiern Jubiläum

Vor 85 Jahren wurden am 6. März 1930 in einem kleinen
Lebensmittelgeschäft in den USA erstmals tiefgekühlte Produkte
verkauft. Damit war eine neue Art – und die größte Innovation – in
Sachen Haltbarmachung von Lebensmitteln geboren: Die Schockfrostung.
Bis heute gibt es keine schonendere Art der Konservierung und das
ganz ohne Zugabe von Konservierungsstoffen. Die ersten Lebensmittel,
die es tiefgekühlt zu kaufen gab, waren Gemüse, Obst und Fisch. Die
darauf folgende weltweite Erfolgsgeschichte tiefgekühlter Produkte
war sicherlich auch der Grund, warum der amerikanische Präsident
Ronald Reagan im Jahr 1984 erstmals den „Frozen Food Day“ ins Leben
rief, der seitdem jedes Jahr am 6. März gefeiert wird.

In Deutschland wurden Tiefkühlprodukte (TK-Produkte) 1955 erstmals
vorgestellt. Heute steht für 90 % der Deutschen fest: TK-Produkte
haben die Vorratshaltung einfacher gemacht und das Kochen
erleichtert.*

So frisch wie frisch gefangen
Erfinder der Tiefkühlkost ist der Amerikaner Clarence Birdseye.
1915-1922 unternahm der Meeresbiologe mehrere Forschungsreisen nach
Labrador in Neufundland. Dort beobachtete er die einheimischen Inuit
dabei, wie sie ihre frischen Lebensmittel einfroren. Der frische Fang
oder die gerade erlegte Beute wurde dazu in den eisigen, bis zu minus
45 Grad Celsius kalten Wind, gehängt. Schon in kürzester Zeit waren
Fisch und Fleisch tiefgefroren. Die tiefgekühlten Lebensmittel
hielten den ganzen Winter über und schmeckten nach dem Auftauen auch
nach Wochen und Monaten noch genauso frisch wie gerade erst gefangen
oder erlegt.

Lebensmittel ohne Geschmacks- oder Qualitätsverlust für einen
längeren Zeitraum haltbar zu machen, faszinierte Birdseye. Mit sieben
Dollar Startkapital erstand er sein Equipment bestehend aus Eis, Salz
und einem Ventilator mit Elektroantrieb. Mit diesen geringen Mitteln
tüftelte er so lange bis die erste Schockgefrieranlage entstand. Dank
dieser gelang es ihm erstmals ganze Fische, Fischfilets, Gemüse,
Fleisch und andere Lebensmittel innerhalb kürzester Zeit schonend
tiefzukühlen – so wie in der arktischen Kälte Neufundlands.

Erst 25 Jahre nach dem Erstverkauf in den USA, im Jahr 1955, wurden
auf der größten internationalen Lebensmittelmesse anuga in Köln
erstmals TK-Produkte – Fisch und Gemüse – einem breiten Fachpublikum
aus dem Handel vorgestellt. Heute bietet der deutsche Handel dem
Verbraucher in seinen Tiefkühltruhen bundesweit sage und schreibe
mehr als 17.000 gefrorene Artikel an. Da ist für jeden Geschmack
etwas dabei! Kein Wunder also, dass der Pro-Kopf-Verbrauch jedes
Bundesbürgers mittlerweile bei über 41 Kilogramm liegt. 1960 lag der
nämlich noch bei durchschnittlich 400 Gramm. Eins ist also sicher:
Die Lust der Deutschen auf das Lebensmittelangebot aus der Kälte ist
ungebrochen!

*Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum „Tag der
Tiefkühlkost“, die der Verein „Die Lebensmittelwirtschaft e.V.“ in
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tiefkühlinstitut e.V. im Februar
2014 in Auftrag gegeben hat. (Befragungszeitraum: 27.02.-01.03.2014;
Befragte 1001; TNS Infratest)

Der große Test zum Fest

Weihnachtsessen mit Nelson Müller

Einkaufen unter Festtagsstress, stundenlange Arbeit in der Küche,
raffinierte Rezepte nach alter Familientradition. An Weihnachten sind
die Erwartungen besonders hoch. Aber wie gelingt ein gutes Festessen?
Sternekoch Nelson Müller nimmt die beliebtesten deutschen
Weihnachtsgerichte unter die Lupe: Wie gelingen Gans und Karpfen?
Sind selbstgemachte Klöße wirklich besser? Und: Wo können Verbraucher
sparen?

Bio-Weihnachtsgänse kosten bis zu 100 Euro. Wer das nicht ausgeben
möchte, bekommt im Supermarkt Billiggänse aus Ungarn. Welche Gans ein
gutes Leben hatte und welche man besser nicht kauft – das hat sich
Nelson Müller vor Ort genauer angesehen. Im Geschmackstest verkostet
der Spitzenkoch mit seinen Gästen teure und preisgünstige Gänsebraten
– und kommt zu verblüffenden Ergebnissen.

Erstaunlich auch, was der Küchenprofi zum Thema Würstchen und
Kartoffelsalat herausfindet. Beim Qualitätstest der Wiener treten
Bio-, Metzger- und Billigwürstchen aus dem Discounter an. Die
Laboruntersuchung ergibt: In Sachen Fleischqualität schlägt
Billigwurst die Bioqualität, und auch bei der Keimbelastung können
sogar Discounterprodukte aus dem Glas die Nase vorn haben.

In Punkto Kartoffelsalat gehen Hausfrauen aus ganz Deutschland an den
Start. Könnerinnen aus Sachsen, Bayern, Friesland und Westfalen
zeigen im Duell der Kartoffelsalate, wie man Mayonnaise macht, die
nicht unterm Schneebesen gerinnt, und welche Kartoffeln den Salat zum
Festessen machen.

Ob Rotkohl, Klöße, Braten oder Gebäck: Nelson Müller zeigt pünktlich
zum Fest, welche Produkte wir mit gutem Gewissen kaufen können – und
wie sie am besten gelingen.

Dienstag, 16. Dezember 2014, 20.15 Uhr

Culinary Art 2015

Culinary Art 2015: Erster ganzheitlicher Kulinarik-Kongress Salzburgs
Gates to the future: Gastronomie im 360°-Fokus

Die Topstars der Kulinarik zu Gast in Salzburg: Beim Culinary Art-Kongress steht Gastronomie erstmals als ganzheitliches Konzept im Vordergrund. Hochkarätige internationale ReferentInnen diskutieren am 16. und 17. März 2015 in Salzburg über Gegenwart und Zukunft der Gastronomie – von DesignerInnen über TrendforscherInnen bis hin zu internationalen Top-GastronomInnen und HaubenköchInnen. Prominente Unterstützung erhält das neue Kongress-Format von den Culinary Art-Schirmherren: Jahrhundert-Koch Eckart Witzigmann, dem Südtiroler Spitzenkoch Roland Trettl, Haubenkoch Sepp Schellhorn und Hotelier Andreas Gfrerer. Als Bühne dienen die gastronomischen Hotspots von Stadt und Land Salzburg.

Welche Zutaten braucht man für ein gelungenes gastronomisches Gesamtkonzept? Was sind die Kriterien, die Gäste dazu bewegen, in ein bestimmtes Lokal zu gehen – was macht ein Lokal „besuchenswert“? Wie entstehen Trends? Und was will eigentlich der Konsument der Zukunft? Über diese und viele weitere Fragen wird das „Who is Who“ der internationalen Gastro-Szene am 16. und 17. März 2015 in Salzburg diskutieren. Nicht nur im klassischen Kongressformat, sondern auch in kommunikativen Kleingruppen, bei denen Austausch und Networking im Vordergrund stehen. Veranstaltet wird der Kongress vom Tourismusverband Salzburger Altstadt und vom SalzburgerLand Tourismus.

„Kulinarik als wichtiges Thema in und für Stadt und Land Salzburg“
„Wir haben in Stadt und Land Salzburg herausragende GastgeberInnen, Hoteliers, einzigartige ProduzentInnen und ausgezeichnete KöchInnen, die sich das ganze Jahr über um das Wohl ihrer Gäste bemühen“, so Mag. Inga Horny, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Salzburger Altstadt. „Nicht nur Salzburgs hohe Dichte an Haubengastronomie ist unser USP, sondern wir punkten vor allem mit der hohen Qualität und Vielfalt in Küche und Keller. Um diese Qualität sichtbar und erlebbar zu machen, gründeten wir vor sieben Jahren das Kulinarikfestival „Eat & Meet“. Nun gehen wir mit dem Kongress „Culinary Art“, der im Rahmen des Kulinarikfestivals stattfinden wird, noch einen Schritt weiter. Ich freue mich auf zwei produktive und ideenreiche Kongresstage, an denen Genuss und lukullische Freuden selbstverständlich nicht nur Gesprächsstoff bleiben sondern Teil des Kongressprogramms sind.“

Gerhard Eder, Kurator Culinary Art Congress: „Ein Irrglaube ist häufig verbreitet: Mit der Idee und der Speisekarte ist alles getan, was getan werden muss. Dass es darüber hinaus aber noch viele weitere ausschlaggebende Aspekte wie zum Beispiel ein schlüssiges, ganzheitliches Konzept von gutem Design gibt, wird oft vergessen. Hier setzt Culinary Art an.“

Leo Bauernberger MBA, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus ergänzt: „Kulinarik und Genuss sind im Tourismus enorm wichtige Themen. Im SalzburgerLand sind wir dabei in einer sehr glücklichen Lage: Schließlich gibt es nirgendwo sonst so viele Haubenköche wie entlang der Via Culinaria, der Genussinitiative des SalzburgerLandes. Und auch in Sachen Regionalität und biologische Landwirtschaft zählt unsere Region zu den absoluten Vorreitern in Europa. Der Diskurs über zeitgemäßen Genuss wird derzeit von den Schlagworten wie Regionale Küche, Bio-Produkte oder Lebensmittelsicherheit geprägt. Das neue Kongressformat ist ein wichtiger nächster Schritt, um unsere Kompetenz in Sachen Genuss und Kulinarik weiter auszubauen. Ich freue mich auf ein hochkarätiges Programm mit spannenden Themen.“

Aus aller Welt: Topstars der Gastronomie bei Culinary Art Salzburg
Um Wissen professionell und nachhaltig zu vermitteln, bedarf es hochkarätiger ReferentInnen. Auch hier setzt Culinary Art qualitativ ganz oben an: Claus Meyer aus Dänemark, Noma-Gründer und einer der Hauptprotagonisten der New Nordic Cuisine-Bewegung, Richard Kägi, Food-Scout aus der Schweiz zum Thema „Wie entstehen Trends?“, die norwegische Geruchsforscherin Sissel Tolaas oder der mehrfach als bester Metzger Europas ausgezeichneter Ire Jack O´Shea sind nur einige der weltweit erfolgreichen Culinary Art-Speaker, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den ZuhörerInnen teilen werden.

Salzburg als „Bühne der Welt“
Auch Andreas Gfrerer, arthotel Blaue Gans, ist von den ambitionierten Zielen des Kongresses überzeugt: „Der Genuss von hochwertiger Kultur und ebensolcher Alltagskultur ist in Salzburg untrennbar miteinander verbunden. Hier, wo der Norden beginnt, Süden zu werden, und wo jährlich Millionen Menschen die alpine Version der Italianità erleben wollen, hat sich eine leistungsfähige Gastronomie etabliert. Nirgendwo sonst in Österreich gibt es – umgelegt auf die Einwohner – so viele ausgezeichnete, besternte, behaubte oder anders belobigte Betriebe wie in der Mozartstadt und ihrer Umgebung.
Der Gastgeberrolle Salzburgs als „Bühne der Welt“, als Kulturstadt und als Zentrum von Begegnung und Diskurs entspricht es auf ganz wunderbare Weise, einen Kongress für die internationale Spitze der kulinarischen Künste auszurichten. Dabei wollen wir nicht nur geografisch den Blick über unsere Tellerränder wagen, sondern auch Verbindungen und Verwandtschaften zu anderen Metiers ergründen. Neue Perspektiven einnehmen, andere Zugänge finden, den Horizont versetzen: das ist das ambitionierte Ziel diese Kongresses. Dass „Eat & Meet“ nicht nur eine spannende Veranstaltungsreihe ist, sondern auch als Motto für den Kongress dient, versteht sich von selbst.“

Sepp Schellhorn, Restaurant m32 am Mönchsberg und Der Seehof in Goldegg: „Salzburg als Zentrum der Kulinarik mit dem Culinary Art Congress 2015 ist für mich das stimmigste Beispiel wie eine touristische Positionierung verschwimmend wichtig zwischen dem Salzburger Land und der Stadt Salzburg passieren kann. Wie Schokolade und Salz wunderbar und unvermutet zusammen harmonieren, setzt man mit dem Kongress und Vortragenden neue Maßstäbe. Neue Maßstäbe im Zeitgeist – dem Lifestyle – für die Besucher und Kunden. Im Stadt- und Landmarketing für die Protagonisten. Ich freue mich auf Schokolade und Salz.“

Ob Geschmacksbildung, Innenarchitektur oder Corporate Design: Bei Culinary Art 2015 werden alle Facetten der Gastronomie beleuchtet und zu einem ganzheitlichen 360°-Panorama vereint – für einen lohnenswerten Blick über den Tellerrand. Spitzenkoch Roland Trettl: „Was die Salzburger Festspiele mit Mozart und Musik geschafft haben, kann der Culinary Art Congress mit Essen, Trinken und Genuss schaffen. Genuss ist jede Sünde wert!“

www.culinaryart.at

Klaus Artmann

Biersommelier Klaus Artmann hat zusammen mit den Projektpartnern Doemens, Kiesbye`s BIERkulturHAUS und einigen Biersommelier-Kollegen eine Bier-Quiz-App erstellt, mit der alle Bierfreunde auf unterhaltsame Art und Weise spielerisch ihr Wissen rund um das Thema Bier vertiefen können. Mit fast 1000 Fragen zu Hopfen, Malz, Hefe, Brauverfahren, Sensorik, Schanktechnik, Geschichte und internationalen Bierstilen wird das Know-how in vier Levels à zehn Fragen auf die Prüfung gestellt. Regelmäßige Updates mit neuen Fragen werden das Bier-Wissen immer weiter steigern. Eine App (Versionen für Android- und Applegeräte) für Bierfans und Bierexperten. Was kann es Schöneres geben, als sich an der Bushaltstelle, im Zug oder im Wartezimmer in Sachen Bier weiterzubilden?

„Die vielen Gespräche unter Biersommeliers rund um das Thema Bier machen unglaublich viel Spaß und vertiefen die eigenen Biererkenntnisse. Bei Verkostungen, Bierkulinarien oder auch auf Bierfestivals macht sich aber noch allzu oft im Dialog mit ’normalen‘ Bierfreunden ein Nichtwissen breit. Und da liegt das Problem. Denn ohne Wissen und ohne Information entsteht keine echte Wertschätzung zum jeweiligen Bier. Auch Begeisterung kann eigentlich nicht entfacht werden, denn wie sollte man darüber reden, wenn einem die Worte und die Informationen fehlen. So bleibt leider noch allzu oft Bier gleich Bier und als wichtigster Faktor der Preis. Eine wertsteigernde Differenzierung und der Faktor Geschmack fehlt meist noch. Wenn doch alle Bierfreunde ihre Wartezeiten am Bahnhof oder Arzt oder oder sinnvoll nutzen würden für ihr ‚Bier-Grundwissen‘, ja dann wäre etwas verändert und Bier ist wieder mehr ein Gesprächsthema. Mit der Bier-Quiz-App soll dies möglich werden und auf unterhaltsame Art und Weise spielerisch Wissen und Information gesteigert werden. Und wer dann auf den Geschmack gekommen ist, der erkennt auch, dass Bier wertvoll ist und nach Geschmack gekauft werden muss. Und mehr Geschmack ist auch etwas mehr wert“, berichtet Klaus Artmann über die Entstehungsgeschichte.

www.bier-quiz.de

Mathias Dahlgren

Mathias Dahlgren startet neues Restaurant-Konzept

Der Name Mathias Dahlgren steht in Schweden seit mittlerweile fast 20 Jahren für erstklassige Küche und zukunftsweisende, kreative Konzepte in Sachen Kulinarik. Nun setzt der Sternekoch, der mit seinem Restaurant Mathias Dahlgren Matsalen in Stockholm seit 2009 jährlich zwei Michelin-Sterne einheimsen konnte, noch einen drauf: Im Matsalen wird er ab April 2014 ein weiteres kleines Restaurant im Restaurant eröffnen. Der Name: Matbordet, was so viel bedeutet wie „Esstisch“. Das Konzept: ein genüsslicher Abend, bei dem das Essen direkt am Tisch zubereitet wird und sich die Gäste im Gespräch mit dem Sternekoch und einem weiteren Kulinarik-Spezialisten über Ingredienzien und deren richtige Zubereitung austauschen können. Im Mittelpunkt stehen jedes Mal drei Basisingredienzien.

Die Tafelrunde ist exklusiv: Am „Esstisch“ finden maximal zehn Gäste Platz. Dabei dürfen maximal vier Plätze von ein und derselben Person gebucht werden, damit auch das Kennenlernen der anderen Gäste nicht zu kurz kommt. Ein Essen dauert etwa zwei Stunden und soll maximal 1.000 SEK (ca. 113 Euro) pro Person kosten.

Platzreservierungen sind unter www.mathiasdahlgren.com, telefonisch unter 0046/8/679 35 84 oder per E-Mail unter reservations@mdghs.com ab dem 31. März 2014 möglich. Die Eröffnung des neuen Restaurants im Restaurant ist im übrigen nur eines von mehreren kulinarischen Highlights, mit denen die schwedische Hauptstadt in diesem Frühjahr aufwarten kann: Denn am 7. und 8. Mai 2014 werden in Stockholm die Nationalkochmannschaften aus 20 europäischen Staaten den Kochlöffel um die Wette schwingen, um beim Bocuse d’Or Europe 2014 den Koch-Europameister zu ermitteln (www.bocusedor-europe.com). Mit schwedischen Zutaten und unter genauer Beobachtung von Mathias Dahlgren, der im Jahr 1997 den ersten Platz beim Bocuse d’Or in Lyon belegte und nun Ehrenvorsitzender des Bocuse d’Or Europe 2014 ist. Weitere Informationen zum kulinarischen Stockholm sind z. B. hier zu finden: www.visitstockholm.com/de/Geniessen/.

Kabuki Kaiten Sushi Bar Mr. Hai, Berlin

Mr. Hai gehörte zu den ersten, die Sushi in Berlin angeboten haben. Der Vietnamese machte sich früh am Olivaer Platz selbständig. Bald war sein Laden gerammelt voll mit Russen, die die gute Qualität schätzen und sich auch nicht an den hohen Preisen gestört haben.

Jetzt scheint alles anders zu sein. Wir besuchten an einem Sonntag Mittag diese Kaiten Sushi Bar in Charlottenburg. Gar kein Russe war da. Nach dem wir eintraten passierte minutenlang gar nichts. Dann erbarmte sich die eine der beiden Kellnerinnen, uns einen Platz zu empfehlen („Suchen Sie sich was hinter der Bar“). Sonntag mittags ist Happy Hour, aber es war wenig los. Jetzt kosten die kleinen Teller 3,10 Euro und die größeren Platten 7,50 Euro.

Die Speisen sahen bei unserem Besuch optisch ziemlich alt aus. Speziell die Sachen für 7,50, die offenbar schon sehr lange auf dem Band spazierenfuhren und es auch weiter taten, als wir gingen. Das einzige Nigiri Sushi, das es gab, Lachs, war im Fisch komplett zerrissen, stumpfe Messer dürften Schuld sein. Das typische Schleifgeräusch, was man oft in Sushi Bars hört, wenn das Messer über den Stein fährt, gab es hier nicht. Wir hatten ein gemischtes Sashimi, das aber kein Sashimi war, sondern je zwei dicke Scheiben Fisch.
Japanische Eleganz war nicht zu spüren, dafür aber sich in vietnamesich laut unterhaltende Sushi „Meister“. Es muss eine lustige Unterhaltung gewesen sein, dem lauten Lachen nach.
Auch der Service hat Möglichkeiten der Verbesserung. Wir sassen also hinter der Bar, da kam ein junger Mann zu uns, um an uns vorbei zugehen und drei Plätze weiter sauber zu machen. Wir sassen weiterhin ohen Soja, Wasabi und Gari da. Auf Anfrage war der junge Mann bereit, uns diese Sachen zu bringen.
Es kam dann auch eine der beiden „Miss Sushi“ und brachte uns eine Karte und erklärte das System. Danach waren diese Mädels, denen man anmerkte, sie wären lieber Models oder Shoppen als zu kellnern, nie wieder. Als wir zahlen wollte, stöberte ich die beiden Telefonmäuse im Fenster auf. Eine hat uns dann auch schnell und bereitwillig die Rechnung gemacht. Es ist selten, dass ich gar kein Trinkgeld gebe. Hier war es mal der Fall.

Aber zurück zum Essen. Obwohl die Rollen alle nicht wirklich gut aussahen, schmeckten sie uns. Bis auf eine aussen Frittierte waren alle von gutem Geschmack. Wir wählten jedoch auch nur, was einigermassen gut aussah. Die großen Teller sahen durch die Bank schlecht aus. Da gab es so eine Art Cerviche, alles jedoch in einer Sauce ertrunken. Das haben wir lieber nicht probiert. Auch das ganze gekochte Gemüse sah nicht mehr frisch aus.
Und es war gut, dass wir nicht das Gemüse aßen. Der Sushi Meister nahm vier eingeschweisste Salat-Gurken und legte die auf sein Schneidebrett, wo gerade noch der Fisch lag. Er entfernte die Folie und fing an, die Gurke zu zerteilen. Ich fragte ihn, ob man denn nicht erst die Gurke waschen müsste. Da lachte er und meinte, das machen sie nie!

Fazit: Offenbar ist der Laden nicht mehr so erfolgreich wie Anfang des Jahrtausends. Preis-Leistung passen nicht mehr, der Service ist eher eine Zumutung als ein Service.

www.mrhai.de/

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Der beste Schuhputzservice

Der Irrsinn des deutschen Systems zur Zertifizierung von Hotels, den Sternen, wird deutlich, wenn man z.B. im 5 Sterne Hotel A-Rosa Sylt ist – Dieses Haus hat sogar die „Superior“ Auszeichnung

Warum? Weil es zwei Waschbecken im Zimmer und 24 Stunden Roomservice hat. Ganz kurz gesagt.

Das die Handtücher aus Pergament sind, so hat es fast den Anschein, oder die Putzfrau nach Belieben die Seife (20gr) und Duschgel (30gr) auffüllt, spielt genauso wenig eine Rolle, wie das halbstündige Warten beim Frühstück an der Eierstation, da die akkurate Frau B. sich hier ihre Rente aufbessert und leider keine Köchin und auch nicht wirklich flink ist. Dafür dürfte ihr Ölverbrauch sehr hoch sein. Und niemand hat ihr wohl beigebracht, dass man die Eier nicht 20 Minuten knusprig brät und das dann selbst hochwertige Krebsschwänze im Omelett wie Gummi schmecken. Auch gibt es keinen Kellner, der eine Eierbestellung annehmen würde. „Ist Selbstbedienung bei uns!“ Es ist schon schwer genug eine Kaffeebestellung loszuwerden. Meine Nachbarn, die sich sichtlich deplatziert fühlten, trauten sich nicht, den Kellner zu fragen. Die waren der – irrigen – Meinung, der Kellner würde fragen. Was er dann zum Ende des Frühstücks doch tat.

Tageszeitungen gibt es gar nicht hier. Wozu auch? Die machen ja meist eher unglücklich und man soll sich ja erholen.

Auch einen Abdeckservice am Abend gibt es nicht. Aber jeden zweiten Tag bekommt man einen Apfel aufs Zimmer.
Irritierend ist auch, dass man leicht das Bad unter Wasser setzt, wenn man duscht, da die Duschekabine – Badewanne gibt es nicht – nicht dicht ist.

Superior ist, so erklärte mir ein Kellner, wenn zwei Latte Macchiato 11 Euro kosten. Der Mann hat Nerven!

Aber zwei Sachen sind wirklich Superior in diesem Haus: Der Schuhputzservice. Noch nie wurden meine Schuhe so gut geputzt.
Und die Restaurants Spices von Sarah Henke und das La Mer von Sebastian Zier sind beide Weltklasse!
Warum zieht der Rest des Hauses nicht nach?

Wenn ich das nächste mal nach Sylt fahre, werde ich wohl eher im Landhaus Stricker wohnen und zum A-rosa nur zum Essen gehen. Denn zum Essen sollte man dort unbedingt hingehen! (Im Landhaus Stricker, in dem Holger Bodendorf auf Sterne-Niveau kocht, natürlich auch)

Richtig verwunderte mich das Radisson Blue am Hamburger Flughafen. Das vier Sternehaus liegt direkt am Flughafen, man kann in die Abflughalle bequem laufen. Das Hotel scheint auch soweit in Ordnung. Nur gibt es auch auf Wunsch keinen Gepäckservice. Das ist, so die Rezeptionistin, in 4 Sternen nicht inkludiert. Halb Recht hat sie. Auf Wunsch sollte es diesen Service doch geben. Aber die wollte uns noch nicht einmal am Morgen einen Gepäckwagen geben, weil sie Angst hatte, wir würden den klauen! Kurios!

Wie wählt man ein gutes Hotel?
Auf was kann man sich verlassen? Weder auf das hochgelobte, deutsche Zertifizierungssystem, noch auf Bewertungsportale wie tripadvisor und Co. Viele Bewerter haben wegen Erfahrung mit der gehobenen Hotellerie und bewerten ein fünf Sternehaus im Urlaub schnell man viel zu euphorisch.

Die Bewertung mit den Hotelsternen ist sowieso eine ganz kuriose Angelegenheit und überhaupt nicht gästeorientiert. So muss es in jedem zertifizierten Hotel, egal ob 2 oder 5 Sterne, nur 1 Handtuch und 1 Badetuch geben. Ob das, dünn, hart oder flauschig ist, spielt keine Rolle. Für mich schon.
Um 5 Sterne zu bekommen, _muss_ unter anderen ein Hocker im Badezimmer stehen und eine „waschbare Vorlage“ am Bett vorhanden sein. Ein Bügeleisen kann der Gast im A-rosa jedoch nicht bekommen, aus Sicherheitsgründen. Man können aber das Hemd für 8 Euro schnell mal aufbügeln.
Um das „Superior“ zu bekommen, muss man extra Punkte sammeln, wie zum Beispiel folgende freiwillige Leistungen: einen angemessenen Schallschutz der Fenster (8 Punkte), individuell-regelbare Klimaanlage (15 Punkte), Lautsprecher im Bad (5 Punkte), Porno TV (5 Punkte), Tageszeitung auf dem Zimmer (3 Punkte), einen Türspion (2) und zusätzliche Schließvorrichtung (3), Teekocher (4) Doormann (15), Wagenmeister (15 – die letztgenannten neben dem Pagen und dem Concierge, der muss bei fünf Sternen sein), Tagungsräume größer als 250 qm (10 Punkte) – nur mit diesen aufgelisteten Sachen wird ein 5 Sterne Hotel bereits zum 5 Sterne Superior Hotel. Für mich eigentlich Selbstverständlichkeiten oder Überflüssiges.

Die genauen Regeln können Sie sich hier angucken und sich selber wundern:
www.hotelstars.eu/fileadmin/download/kriterien/Kriterien_2010-2014.pdf

Sind Sie auch verblüfft?

The Ledbury

Lunch in London

Eine der besten Sachen in London ist der relativ günstige Lunch in Toprestaurants. Wir besuchten das LEDBURY des sympathischen Brett Graham.

Das Ledbury liegt in der Ledbury Road im Bezirk Notting Hill. Der sieht immer noch genauso aus wie in dem gleichnamigen Film mit Julia Roberts und Hugh Grant.
Das Ledbury liegt an einer Ecke und ist ein recht klassisches Fine Dining Restaurant. Derzeit redet die halbe kulinarische Welt von diesem Restaurant, dass auf Platz 13 der 50best Restaurants der Welt in 2013 ist. Michelin gab zwei Sterne. In London ist nur das DINER by Heston Blumenthal ( ) von Ashley Palmer-Watts auf Platz 7 – aber nur 1 Stern – höher bewertet.
Obwohl es so normal aussieht, ist es besonderer Ort. Der Inhaber und Küchenchef Brett Graham machte es dazu. Der sympathische Australier fing mit 15 Jahren in einem normalen Fischrestaurant in Newcastle, Australien zu arbeiten an. Später zog er nach Sidney wo er bei Liam Tomlin in der „Banc“ arbeitete. Er hat DEN australischen Küchenpreis gewonnen, den „Josephine Pignolet Award“. Dadurch bekam er ein Praktikum in Großbritanien, wo er hängenblieb. Er arbeitet im THE SQUARE bei Philip Howard. 2002 wurde Brett „Young Chef of the Year“. Im Elite Traveller ist das Ledbury aktuell auf Platz 10 (http://www.elitetraveler.com/category/top-100-restaurants-in-the-world/ – Heinz Beck auf 5, Sven Elverfeld auf Platz 6). Im Tripadvisor steht das Ledbury nach dem Petrus auf Platz 2 in London. Auch der Endverbraucher schwört aufs Ledbury.

2005 eröffnete Graham mit Partnern THE LEDBURY. Sein Sous Chef war und ist der Australier Greg Austin. Die Anfangsjahre waren schwer. An manchen Tagen kam niemand zum Lunch. Aber die Qualität der Küche sprach sich rum. Die erste begeisterte Kritik von Terry Durack in 2005 in der wichtigen Tageszeitung „The Independent on Sunday“ half. Viele weitere gute Kritiken folgten in den Jahren.

Brett Graham ist bescheiden geblieben, ausser Arbeit kennt er nicht viel. Er hat 7 Tage geöffnet nur am Montag Mittag hat er geschlossen. Er steht immer selber in seiner heissen Küche, die im Keller untergebracht ist. Mit den Gästen kamen die Sterne. Man glaubt ihm, dass er nicht auf die Sterne arbeitete, sondern einfach seine Küche immer mehr verfeinerte und immer mehr Konstanz einhauchte. Er ist der australische Sunnyboy. Auch mit 2 Sternen an der Brust.

Privat hat Graham seine Liebe auch in London gefunden. Nach einem Dinner ist seine jetzige Frau, eine Londonerin, nicht mehr von seiner Seite gewichen. Auch der Sous Chef heiratete eine Britin.
Besonders interessant ist Grahams Küche im Herbst zur Jagdzeit. Er jagt selber. Sein erster, selbst geschossener Hirsch hängt ausgestopft über dem Küchen Eingang.

Wenn anfangs kaum Gäste kamen, so ist es heute für Gäste schwer, einen Tisch im THE LEDBURY zu bekommen. Sehr schwer. Am Monatsersten werden die Tische für den übernächsten Monat vergeben. Teilweise stehen bis zu 150 Leute am Tag auf der Warteliste!

Wir hatten nur um 12.30 Uhr einen Tisch bekommen. Recht früh, aber wir hatten kaum gefrühstückt, da hatten wir auch um 12.30 Uhr Hunger. Der Dining Room ist recht traditionell. Nicht groß. Übersichtlich. Hell. Große Fenster. Bequem. Der Service ist sehr gut. Kein Dressing Code. Trotzdem waren alle Gäste anständig angezogen.

Wir entschieden uns für das LunchMenü. 3 Gänge für 35 Pfund. Dazu hatte ich ein Glas Pinot Blanc (7 Pfund) und Madame einen Pauillac für 28 Pfund. Es gab ein Ameuse Bouche vom Tintenfisch. Dann wurden sehr gute Brötchen gereicht, die immer warm waren. Nachdem ich lange schon kein anständiges Brot hatte, liebte ich diese Brötchen im Ledbury und aß im Verlauf des Lunches 4 Stück, immer waren sie warm!
Die erste Überraschung: Wasser – auch mit Kohlensäure – gab es gratis. Unfassbar!

Der Start war fulminant. Junior hatte Heritage Tomaten, ein wahrhaft sensationeller Gang. Madame und ich hatten Wachteln, die sehr gut waren.
Als Zwischengang spendiert Brett Graham uns eine sensationelle Makrele.

Madame und Junior hatten Short Ribs vom Ruby Red, einen North Devon Rind, Sous Vide gegart, mit gebackenen Knollensellerie und Pilzen, sowie Sommertrüffeln. Ich hatte eine perfekte Dorade mit schönen Gemüsen.

Zum reinknien sind Grahams Deserts: Ein Pre-Desert mit Baiser war genial. Leckerst war das Mille Feuille mit Erdbeeren. Super!

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Inklusiven Trinkgeld zahlten wir 157,50 Pfund. Wir empfanden das als sehr günstig für das, was wir bekommen haben.

Andere empfehlenswerte Restaurants in London:
Dinner by Heston Blumenthal: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/
Fisch und Chips im Andaz Liverpool Street: www.gourmet-report.de/artikel/344127/Fish-Chips.html
Plum Valley – Leckerer Chinese mit durchgehender Dim Sum Küche, also auch abends im Chinatown, günstig: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3

Thailand Knigge

Wie sollte ich mich in Thailand benehmen? Natürlich höflich und respektvoll wie überall woanders auf der Welt auch. Einige Sachen sind zu beachten, da sie grundlegend anders sind als bei uns

Religiöse Fettnäpfchen vermeiden

Der Buddhismus ist in Thailand allgegenwärtig. Ihm kommt eine große Bedeutung zu. So sollten Touristen einen buddhistischen Tempel nur barfuß betreten sowie mit angemessener Bekleidung. Wie in christlichen und moslemischen Glaubensräumen sind eine kurze Bekleidung und freie Schultern nicht gern gesehen. In Geschäften und an Souvenirständen sollte bei dem Kauf von Buddhastatuen Vorsicht geboten sein. Antike Statuen dürfen lediglich mit einer Genehmigung des Fine Arts Department nach Europa ausgeführt werden. Mönche dürfen Frauen nicht anfassen. Aus diesem Grund sollten sie die Glaubensvertreter nicht nötigen etwas aus ihrer Hand zu nehmen. Almosen können über einen Mann überreicht oder auf den Boden gelegt werden.

Nie das Gesicht verlieren
Thailand ist das Land des Lächelns. Dieser sympathische Geschichtsausdruck strahlt nicht nur Freundlichkeit aus. Er besitzt auch noch eine weitere soziale Funktion. So lächeln Thais auch, um ihr Gesicht vor dem Gegenüber nicht zu verlieren. Ist ihnen ein Fehler unterlaufen, lächeln sie auch. Dies soll Vergebung beim Gegenüber bewirken. Wenn sie die Antwort auf eine Frage nicht wissen, lächeln sie ebenfalls. Der Thailandexperte Rainer Föppl von Thailand.ch rät daher: „Nehmen Sie als Tourist stets eine Straßenkarte mit, um im Notfall selbst zum Hotel zurückzufinden.“ Aufgrund dieser kulturellen Gegebenheit wird ein Taxifahrer nämlich nicht zugeben, wenn er die Hoteladresse nicht kennt. Er wird seine Gäste freundlich anlächeln und einen Kollegen um Rat fragen.