Gault Millau 2019

Dieses Jahr überrascht der Gault Millau wirklich. Es gibt keine Pressemitteilungen, aber die Führer wurden bereits verschickt. Wir haben jetzt aus einem Buch die wichtigsten Resultate abgeschrieben und hier veröffentlicht. Glückwunsch an alle Ausgezeichneten!

Gault Millau: Bester Deutscher Koch im Ausland:
Peter Knogl, Cheval Blanc, Basel, 19 Punkte

Gault-Millau Koch des Jahres:
Johannes King, Jan Philipp Berner, Söl’ring Hof, Rantum auf Sylt, 18 Punkte

Gault-Millau Gastgeber des Jahres:
Nils Blümke, Francais, Frankfurt

Gault-Millau Aufsteiger des Jahres:
Daniel Schimkowitsch, L.A. Jordan, Deidesheim

Gault-Millau Sommelièr 2019:
Stephanie Hehn, Lakeside, Hamburg

Gault-Millau Patissier des Jahres:
Tatsuya Shimizu, Steinheuers, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tim Raue gehört nun auch beim Gault Millau zu den Besten: 19,5 Punkte!

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Die besten Hamburger – Topliste

Der Burger ist längst kein Junkfood mehr, sondern wird so variantenreich zelebriert wie kaum ein anderer kulinarischer Klassiker. Wo der Bratling aktuell besonders gut ankommt, verrät TripAdvisor, basierend auf Bewertungen und Meinungen von einheimischen wie internationalen Nutzern der weltweit größten Reise-Webseite. Ein Blick in die Top Ten-Liste zeigt: Gefragte Burger-Restaurants gibt es in der ganzen Republik. Ob unter Bahngleisen oder im Look-und-Feel eines American Diners, ob klassisch oder mit Gemüse-Optionen und allerlei Extras.

Die Top Ten Burger-Restaurants in Deutschland 

Hamburger mit Pommes Frites

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Christian Bau ist der beste Deutsche Koch

Europas beste Restaurants: Schloss Schauenstein auf Platz 1 der OAD Top 100+ European Restaurants List 2018

„Opinionated About Dining“ hat sein aktuelles Jahresranking der besten europäischen Restaurants in London vorgestellt: Der Spitzenplatz geht 2018 in die Schweiz an Andreas Caminadas „Schloss Schauenstein“. Höchstplatzierte Gourmetadresse in Deutschland ist das „Victor’s Fine Dining“ im Saarland auf Platz 16, während in Österreich das Wiener „Steirereck“ auf Rang 48 als landesbestes Restaurant hervorgeht. Die Verleihung fand mit Spitzenköchen aus ganz Europa, Foodies und Gästen im geschichtsträchtigen Royal Hospital Chelsea statt.  Bester Deutscher ist Christian Bau mit Platz 16.

Christian Bau  mit wichtigstem Werkzeug

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Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken

Klaus Erfort teilt unseren Lesern mit:

4 Gänge, 1 Preis: Das Aktionsmenü ist wieder da

Gönnen Sie sich eine genussvollen Lunch . Oder einen unvergesslichen Mittwochabend. Unser Viergang-Menü mit Aperitif und Kaffee nach Wahl macht’s möglich – und das für nur 110,- Euro pro Person. Freuen Sie sich auf:

• ein Glas Champagner als Aperitif,
• Grüße aus der Küche,
• unser Menü in vier Gängen
• und einen Kaffee, Espresso oder Cappuccino nach Wahl.

Auf Wunsch servieren wir Ihnen auch gerne die passende Weinbegleitung.

Reservieren Sie gleich hier Ihren Tisch: http://www.gaestehaus-erfort.de/index.php?id=77

100 Punkte-Menü von Klaus Erfort
Das gab es noch nie: Das Genuss-Magazin Fallstaff hat zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Menü mit 100 Punkten bewertet. Klaus Erfort und seine Küchenbrigade haben genau dies jetzt geschafft.

Das britische FOUR nennt Erfurts Küche „An outstanding experience in Saarbrücken! A foodie heaven at its best! „:
www.facebook.com/FOURMAGAZINE/posts/775145289243059′

www.gaestehaus-erfort.de

Klaus Erfort

Wieder einmal war der Berliner Blogger Bernhard Steinmann auf der Suche nach kulinarischen Spitzenleistungen in Deutschland unterwegs. Fündig wurde er in Saarbrücken, wo Küchenchef Klaus Erfort im eigenen Restaurant Gourmets verwöhnt.

Vorweg ein paar Bemerkungen zum Zielort.
Die erste Erwähnung Saarbrückens finden wir in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III.
999 wurde die damalige Königsburg Castellum Sarabrucca erwähnt. Ein Geschenk an das Bistum Metz.
Der Name selbst hat, so jedenfalls darf vermutet werden, nichts mit einer Brücke über die Saar zu tun. Der älteste überlieferte Name ist nämlich keltischen Ursprungs und deutet wohl eher auf „Saarfels“ hin.
Der keltische Stamm der Mediomatriker bevölkerte die Gegend der heutigen Stadt Saarbrücken. Hier soll der Ausflug in die frühe Geschichte der Stadt auch schon enden und die Gegenwart zu ihrem Recht kommen.

Diese beschert uns mit dem Gästehaus Erfort ein Restaurant der Spitzenklasse, ausgezeichnet mit drei Sternen des Guide Michelin und 19,5 Punkten des Restaurantführers Gault Millau.

Ein grandioses Menü startete mit einem wahren Feuerwerk von Einstimmungen, von denen hier ein kleiner Ausschnitt aufgeführt ist:
– Mediterrane Pizza, Tomaten, Anchovis
– Rote Bete-Maccaron
– Wachtelei, Trüffel
– Rindertatar, Kaperncrème und Langostinotatar

Von den regulären Gängen des Menüs seien beispielhaft erwähnt:
– Lauwarmes Langoustinen-Carpaccio mit Pfifferlingen und Schnittlauchsud
– Gegrilltes Rotbarbenfilet mit Seppioline, Saubohnen und Escabech-Sud
– Pot au Feu von der Poularde mit Erbsen, Sommertrüffel und Pancetta
– Glasierter Rehrücken mit Sellerietexturen, Steinpilzen und Apfel-Cannelloni.

Die Küchenleistung war, wie sollte es auch anders sein, überzeugend.
Wie viele Profiköche arbeitet auch Klaus Erfort mit CHROMA type 301 Kochmesser.

www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Karsten Scheiper

Im Mercure Hotel Saarbrücken Süd www.hotel-saarbruecken.org gibt es einen neuen Küchenchef: Karsten Scheiper (45) war zuletzt in gleicher Position in der Brasserie am Trimmtreff in Püttlingen unter Vertrag und plant, das kulinarische Angebot im Restaurant „L’Orangerie“ des Mercure Hotels mit frischen Ideen grundlegend neu zu gestalten. So soll insbesondere der Mittagstisch mit täglich wechselnden Empfehlungen sowie einem vierteljährlich überarbeiteten à la carte-Konzept nicht nur für Gäste aus den nahen Unternehmen attraktiver werden: Frische, kontinuierlich hohe Qualität und saisonale Abwechslung sind dabei die Zielsetzungen Scheipers, dessen Küche von regionalen, aber auch internationalen Einflüssen geprägt ist.

„Gleichzeitig legen wir großen Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie günstige Tagesangebote“, betont Sascha Hampe, Direktor im Mercure Hotel Saarbrücken Süd, der die Leitung des unter dem Management der Grand City Hotels stehende Haus im Oktober 2011 übernommen hatte und die Kooperation mit lokalen Unternehmen intensivieren möchte. „Daher haben wir auch das Kaffeepausenkonzept für unsere Tagungsgäste überarbeitet und um pfiffige Komponenten wie beispielsweise ‚Flying Melon‘ und ‚Pick’n Dipp‘ erweitert.“

Karsten Scheiper absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Park- und Sporthotel Schwaghof, Bad Salzuflen. Nach beruflichen Aufenthalten in Berlin, Österreich, der Schweiz und Frankreich kehrte er 1992 als Alleinkoch im Herforder Hotel Schinkenkrug nach Deutschland zurück, war anschließend als Chef Partie im Mövenpick Hotel Bielefelder Hof tätig und wechselte 1993 in gleicher Position in das Düsseldorfer Hotel Mövenpick Königsallee. Von 1995 bis 2003 zeichnete Scheiper zunächst als Sous Chef, später als Küchenchef im Best Western Hotel Bonneberg (Vlotho/Weser) verantwortlich. Es folgten drei Jahre der Selbstständigkeit, bevor er 2006 Küchenchef auf der Burg Schwalbach in Wiesbaden wurde und 2009 dann ins Saarland zog.

Hochwald Gourmet-Marathon: Ein Lauf zum Genießen

Ein Genuss-Lauf für alle Sinne, ein zweitägiger Gourmet-Markt und als deutschlandweit einzigartiges Konzept, die harmonische Verbindung zwischen Sport und Kulinarik – das ist der Hochwald Gourmet-Marathon in Saarbrücken. Am 18. September 2011 geht dieses über die Marathon- und Halbmarathondistanz ausgetragene Laufereignis in seine zweite Auflage. Insgesamt 1.822 Läufer starteten im vergangenen Jahr und zum Gourmet-Markt kamen rund 30.000 Besucher. „Das möchten wir in diesem Jahr toppen“, sagt Ralf Niedermeier. Und der Geschäftsführer der ausrichtenden Agentur niedermeier+ Marketing PR Events GmbH darf sich berechtigte Hoffnungen machen. Immerhin hat die Premiere bundesweit begeisterte Anhänger gefunden: „Der Hochwald Gourmet-Marathon wurde von der Laufzeitschrift ‚Laufzeit’ zu den schönsten Läufen 2010 gekürt. Und das weltweit größte Laufmagazin ‚Runner’s World’ empfiehl ihn besonders Läufern, die neben der sportlichen Betätigung ein besonders Ambiente suchen und mit der gesamten Familie ein Erlebniswochenende verbringen möchten“, weiß Niedermeier. Im vergangenen Jahr staunten selbst erfahrene Läufer Bauklötze: An den Verpflegungsständen wurden neben Obst und isotonischen Getränken auch Leckereien wie Mini-Lyoner-Flammkuchen, Bananen-Quark-Kuchen oder ein Apfel-Ingwer-Drink gereicht. Für das gastronomische Angebot beim Lauf ist erneut Spitzenkoch und Hobby-Läufer Cliff Hämmerle verantwortlich. Der Inhaber von Hämmerle’s Restaurant in Blieskastel hat sich neben den absoluten „Rennern“ des Vorjahrs auch neue Kreationen für die Gourmet-Verpflegungsstelle ausgedacht. „Dabei werden wir in diesem Jahr den Fokus ausschließlich auf den Zielbereich richten. Es hat sich gezeigt, dass die kleinen Leckereien besonders hier nachgefragt werden“, erklärt Cliff Hämmerle, der kulinarische Berater des Hochwald Gourmet-Marathons.

Ein echter Augenschmaus ist die Wegstrecke: Wie im Vorjahr führt der amtlich vermessene 10,55 Kilometer lange Rundkurs zu den reizvollsten Punkten der Landeshauptstadt – unter anderem an der Ludwigskirche vorbei, über den St. Johanner Markt, durch den idyllischen Staden entlang der Saar und wieder zurück zum Start-Zielbereich am Staatstheater. „Mit seiner Symbiose aus Laufspektakel und Gourmet hat der Saarbrücker Marathon deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal – er ist damit touristisch wie auch sportlich ein Zugpferd für unsere Stadt. So war es für uns nur folgerichtig, dass wir dem Lauf nicht nur organisatorisch sondern auch finanziell unterstützen“, sagt Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

Ob Anfänger oder ausgebuffter Marathoni – hier findet jeder Sportler seine passende Laufdistanz. Wahlweise werden vier Wettbewerbe angeboten: Marathon, Halb-Marathon sowie für Laufeinsteiger den PSD Bank Mini-Marathon über 4,2 Kilometer. Auch gibt es wieder eine Team-Staffel – hier teilen sich vier Läufer die legendäre Laufstrecke von 42.195 Meter. Der Startschuss erfolgt um 10 Uhr in der Straße „Am Stadtgraben“. Danach feiert eine neue Attraktion ihre Premiere – der Kellner-Lauf.

Hier können die Meister ihrer Zunft ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die Kunst ist es, ein mit Gläsern bestücktes Tablett unversehrt und möglichst schnell ins etwa 300 Meter entfernte Ziel zu bringen. Gespannt darf man sein, wer sich bei den 2. Deutschen Meisterschaften der Köche und Gastronomen auf der Halbmarathon-Distanz den Titel sichern kann. Karl-Emil Kuntz, der Sterne-Koch vom Restaurant „Zur Krone“ in Herxheim, stand im vergangenen Jahr in dieser Sonderwertung ganz oben auf dem Treppchen.

Im Mittelpunkt des Hochwald Gourmet-Marathons steht am 17. und 18. September wieder der große Gourmet-Markt auf dem Tbilisser Platz. „Schon gewählt?“ Diese Frage ist hier angesichts eines verlockend vielseitigen Speise- und Getränkeangebotes schwierig zu beantworten. Das reichhaltige Repertoire an Köstlichkeiten von über 30 Ausstellern aus der Region sowie aus Frankreich und Südtirol ist ein Paradies für echte Feinschmecker, Schleckermäuler und Genießer. Zu jedem ordentlichen Marathon gehört auch traditionell eine Pasta-Party. Am Vorabend des Wettkampfs lädt Grunder-Gourmet alle Läufer ein, sich noch einmal genussvoll die Kohlenhydratspeicher zu füllen. Während des gesamten Veranstaltungswochenendes sorgt auf dem Gourmet-Markt ein abwechslungsreiches Programm für Kurzweil. Auf der großen Showbühne spielten viele Live-Bands. Bei freiem Eintritt können die Besucher bekannten Sterne- und TV-Köche zuschauen, wie sie in ihren Koch-Shows den Löffel schwingen. Auch laden verschiedene Kochkurse zum Mitmachen ein. „Kulinarik ist eines der Schwerpunktthemen, mit denen sich das Saarland im Rahmen der Tourismusstrategie 2015 positioniert. Um Touristen ein abwechslungsreiches Erlebnis zu bieten, gibt es ein einfaches Rezept: Angebote schaffen, die auf interessante Weise die Gaumenfreuden mit anderen Themen – wie beispielsweise Wandern oder Rad fahren – kombinieren. Und der Hochwald Gourmet-Marathon trifft dieses Konzept im Kern“, sagt Birgit Grauvogel, die Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Anmeldungen sind unter www.gourmet-marathon.de möglich. Meldeschluss ist der 31. August. Der Hochwald Gourmet-Marathon ist auch bei www.facebook.com zu finden. Eine besondere Aktion in diesem Jahr ist der Aufruf, dass die Teilnehmer des Hochwald Gourmet-Marathons eine individuelle Online-Spendenaktion zugunsten der SOS-Kinderdörfer ins Leben rufen. Aus dem eigenen Marathon einen Spendenaufruf zu kreieren, ist kinderleicht über die Webseite www.meine-spendenaktion.de möglich. Denn für das Wohl anderer zu laufen, macht gleich doppelt so viel Spaß…

Der Hochwald Gourmet-Marathon wird unterstützt von: Hochwald Nahrungsmittel, smart, EDEKA Südwest, energis, dm-drogerie markt, PSD Bank RheinNeckarSaar, Bitburger Brauerei, Stadtwerke Saarbrücken. Partner sind: Landeshauptstadt Saarbrücken, Tourismus Zentrale Saarland. Medienpartner: WOCHENSPIEGEL, Radio Salü, Fibel Gastro.

Gault Millau Saarland 2011

Blutwurst mit Taubenherz und Sauerkrautcrème –
Klaus Erfort in Saarbrücken erkocht sich im neuen Gault Millau die
Höchstnote: 19,5 Punkte – Weiterer Aufsteiger: Cliff Hämmerle in
Blieskastel

„Der selbstbewusst, doch kein bisschen arrogant sehr komplexe Geschmackswelten
kreierende“ Starkoch Klaus Erfort zählt nach dem Geschmack
der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau „zu den Besten der Besten in
Deutschland“. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2011 geraten
die Tester bei Erforts Gerichten ins Schwärmen: „Seine in letzter Zeit ganz erstaunliche
Entwicklung verläuft mit atemberaubender Konsequenz: noch mehr
Klarheit und Konzentration auf dem Teller ganz ohne eitles Virtuosengehabe,
aber auch ohne jene Verspieltheit, die bloß an den Dingen kratzt, statt ihnen auf
den Grund zu gehen“.

Für Gerichte wie „Hummer mit fein geraspeltem Sellerie und einer Beurre
blanc, die ihre subtile Säure dem Granny Smith-Apfel verdankt, oder Lammkotelett
mit confierter und gelierter ‚salziger Zitrone’ sowie süßscharfen Kreuzkümmel-
Karotten“ bekam Erfort vom Gault Millau, der nach dem französischen
Schulnotensystem urteilt, 19,5 von 20 möglichen Punkten. Diese Wertung haben
in Deutschland nur 3 andere Köche: Erforts ehemaliger Chef Harald Wohlfahrt in
Baiersbronn (Schwarzwald), Helmut Thieltges im nahen Dreis bei Wittlich und
Joachim Wissler in Bergisch Gladbach bei Köln.

Erfort kreierte auch das „Menü des Jahres“ im Gault Millau. Es bietet u.a.
Gemüsekrokant, Langoustine und Schweineschwänzchen. Fazit der Kritiker:
„Hier ist die reine Sinnenlust ganz konkret und geradezu materiell zu greifen –
ohne belastende intellektuelle Bagage, ohne Degustationszirkus und vor allem
ohne komplizierte Gedanken an die Küche der Zukunft. Schauend, riechend,
schmeckend leben wir allein im unmittelbaren Entzücken. Der rückhaltlose Genuss
des Hier und Jetzt, der uns Deutschen so schwer fällt – bei Klaus Erfort in
Saarbrücken kann man ihn trainieren.“

Auf 16 Punkte, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und
Qualität“ bedeuten, steigert sich Cliff Hämmerle in seinem „Barrique“ in Blieskastel.
Er beeindruckte die Kritiker durch „Jacobsmuscheln im Aromenfeuerwerk
von Grapefruit und rosa Ingwer, eleganten Gâteau von Gänsestopfleber mit
grünem Apfel und dezenten Moccanoten sowie stets überzeugende Kombinationen
von Fisch und Pilzen“.

Auf 14 Punkte verbessert sich Rudi Geiß von der „Rützelerie Geiß“ in
Kirkel durch „pochierte Feigen mit warmgeräucherter Maispoulardenroulade
und roten Linsen oder Hirschsteak in Sherryessig/Karamell-Sauce mit Rotkrautknödel
und Pfälzer Kastanien“. Die gleiche Note erreicht auf Anhieb Rudolf
Reetz im neueröffneten „Schlachthof“ in Saarbrücken dank Gerichten wie
„Linsensalat mit geröstetem Bauchspeck und pochiertem Ei, Blutwurststrudel
mit Äpfeln und Sauerkraut sowie Geschmortem von Kalbshaxe bis Ochsenschwanz“.
An der Spitze der saarländischen Köche, die ihre Vorjahrsnote verteidigten,
steht Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig mit 19 Punkten. Er
„erstaunt durch einen wachsenden Einfluss der japanischen Küche. Bau experimentiert
in ästhetisch wie technisch äußerst anspruchsvollen Kompositionen
mit hierzulande kaum bekannten Zutaten und schöpft aus Nippons Stilistik mit

ihrem Reichtum an Farben, Formen und Konsistenzen Umwerfend gut in der
Trilogie vom Blue Fin-Thunfisch (Rücken, Mittelstück, Bauch) das Tataki auf Sojaschaumbrot
und die tiefschürfende japanische Essenz. Aber man findet bei
Bau auch weiterhin konventionelle Inszenierungen wie die französische Blutwurst
mit etwas Taubenherz und einer zackig aufs Porzellan gemalten Crème,
die mehr nach Sauerkraut schmeckt als nahezu alles, was wir bislang unter diesem
Namen diesseits und jenseits des Rheins aufgabelten.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 12 Restaurants
im Saarland. All deren Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.
Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen
Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete,
von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau im Saarland 4
langweilig gewordene Restaurants ab, 5 werden höher, 2 niedriger bewertet.
Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Die 12 besten Restaurants des Gault Millau im Saarland

1. GästeHaus Erfort* in Saarbrücken (19,5 Punkte)
Schloss Berg in Perl-Nennig (19 Punkte),
3. Hämmerle’s* in Blieskastel,
Le Noir in Saarbrücken,
Kunz in St. Wendel (16 Punkte),
6. Kuntze’s Handelshof und Schlossgarten in Saarbrücken,
Villa Fayence in Wallerfangen (15 Punkte),
9. Rützelerie Geiß* in Kirkel,
Hashimoto und Schlachthof** in Saarbrücken (14 Punkte),
11. Alte Brauerei in St. Ingbert (13 Punkte)
*Aufsteiger **Newcomer

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3