Zu Tisch auf… La Réunion

Die Insel La Réunion liegt östlich von Afrika im Indischen Ozean. In Saint-Philippe, im regenreichen Südosten der Insel, wird seit Generationen Vanille angebaut. Die Brüder Harry und Louis Leichnig haben von ihrem Vater gelernt, wie man Vanille pflanzt und erntet. Die Lianen ranken sich an Bäumen hoch. Mindestens drei Jahre müssen sie wachsen, bevor sie das erste Mal Früchte tragen.

Ab Juli sind die Schoten reif und können gepflückt werden. Danach haben sie aber noch nicht das charakteristische Aroma, das sie so verführerisch macht. Sie gewinnen es erst durch einen Prozess der Veredelung. Die Brüder verkaufen die braunen Schoten auf dem Markt – an verschiedenen Ständen. Dabei kommt es schon einmal vor, dass der eine Bruder versucht, dem anderen die Kunden abspenstig zu machen.

Gonzague Leichnig, der Vater von Harry und Louis, ist schon 78 Jahre alt, aber er denkt nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. 'Arbeit dient der Gesundheit', ist seine Devise, und so pflegt er nach wie vor seine Plantagen und schaut nach seinen Bienenvölkern. Er kommt zum Familien-Picknick in den Bergen zu Fuß, seine Söhne nehmen den Jeep.

Harrys Frau Nathalie nimmt Vanille nicht nur zum Kochen von Süßspeisen, auch Huhn oder Ente bereitet sie damit zu. Im Haus hat sie einen Gasherd, aber der wird fast nie benutzt. Sie kocht lieber in ihrer 'kreolischen Küche': auf traditionelle Weise draußen auf dem Holzfeuer.

arte, Montag, 06.08., 20:15 – 20:40 Uhr (VPS 20:15):
Zu Tisch auf… La Réunion

Wiederholungen:
13.08., 14:00, arte Zu Tisch auf… La Réunion
20.08., 11:30, arte Zu Tisch auf… La Réunion

Fernreisezielen für Globetrotter

Für alle Globetrotter, die ferne Länder auf eigene
Faust entdecken möchten, hat World of TUI Cars ab Ende Juli 14 weitere
Fernreiseziele und die Kapverdischen Inseln neu im Programm:
Karibisches
Lebensgefühl lockt auf Aruba, Bonaire, Curaçao, der Dominikanischen
Republik, Guadeloupe, Martinique, Puerto Rico, St. Martin oder Tobago. Zum
Relaxen bietet sich das Dach des Indischen Ozeans, La Reunion, an.

Das
südamerikanische Feuer wird in Argentinien und Brasilien entfacht. Abu Dhabi
und Dubai entführen in die Welt von 1.001 Nacht. Egal in welches Land es die
Urlauber zieht, die Ferienautos von World of TUI Cars stehen an mehr als 120
neuen Stationen bereit. Eine Woche Fahrspaß ist beispielsweise in Dubai
schon ab 151 Euro zu haben.

Informationen und Buchung:
www.tuicars.com

Lesen Sie auch unser Special zum Thema:
www.billiger-automieten.de

Attraktion auf Réunion

Jetzt kommen sie wieder zurück an die Küste der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean.
Sie sind die Giganten der Meere, die Wale. Diese Säugetiere würde jeder gern von Nahen sehen oder gar ihr Verhalten erforschen. Doch auch die Hauptakteure benötigen Ruhe um sich fortzupflanzen.
Treu und regelmäßig kommen die Wale während des Südwinters an die Küsten la Réunions, die meisten der Anfang Juni gesehenen, waren Buckelwale. Viele Walarten allerdings blieben unerkannt.

Nach einer Reise von 6000 km von der Antarktis aus, die sie mit 8 km/h hinter sich legen, erreichen sie für mehrere Monate die Insel La Réunion und verbringen dort ihren „Urlaub“.
Sie suchen die wärmeren Gewässer auf, um dort Ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Manche wandern nach Madagaskar, andere in die Richtung von Mauritius oder La Réunion, einige von ihnen werden sogar Mayotte oder auch die Seychellen erreichen. Dieser Aufenthalt im Indischen Ozean, gilt als „Reproduktionsaufenthalt“ und dauert etwa vier Monate, bevor die Wale zurück in den Süden schwimmen.

Die Touristen zieht dieses einzigartige Spektakel natürlich immer wieder aufs Neue an und so bescheren sie einigen Tourismusakteuren Umsatzsteigerung!
Doch so schön das Spektakel auch ist, die Säuger benötigen ihre Ruhe! Diese gewährt man ihnen um die Insel herum auch.
Da einige der Walarten, wie die Ockerwale, vom Aussterben bedroht sind, muss man sie in einer ihrer wichtigsten Lebensphase behutsam behandeln.

Auf Réunion wurden dafür extra Vorsichtsmaßnahmen und – vorkehrungen getroffen um das Event auch weiterhin hier „aufführen“ zu können.
So darf man beispielsweise nicht näher als ca. 100 m an die Wale heranfahren und die jungen Tiere auf keinen Fall von ihrer Mutter trennen.

Ausflüge aufs Meer zur Beobachtung von Delphinen und Walen bietet z.B. das Unternehmen „Grand Bleu“ an:
www.reunioncroisieres.com

Kelonia – Das Meeresschildkrötenobservatorium

Aber nicht nur Wale sind im Südwinter die Attraktion auf Réunion. Auch Meeresschildkröten werden hier beherbergt und zwar im Kelonia – Observatorium. Dieses öffnet im August 2006 ihre Türen für alle, die sich die Schildkröten gern aus der Nähe ansehen möchten.
Gelegen in St Leu, dem Surfer – „hotspot“, ist Kelonia ganz den Meeresschildkröten gewidmet.

Nach einer Sanierung sind viele Erneuerungen zu entdecken.
So z.B.: wurde ein Bassin mit einer Größe von 1500 m3 für die Schildkröten geschaffen, aufgeteilt in 4 Becken. 2 der Becken erhielten einen Kunststrand der besonders für die Legezeit der Meeresschildkröten von Bedeutung ist.
Des weiteren gibt es jetzt eine Boutique, in der man sämtliche Souvenirs dieser Meerestiere erhalten kann und 3 neue Hallen, in denen man Entdeckungen macht und spielerisch etwas über die Schildkröten lernen kann.
Das Kelonia – Observatorium ist für jedermann ein Erlebnis, ob für Jugendliche, Senioren, Familien, Touristen oder Einheimische.

Einer der vielseitigen Reichtümer der Insel La Réunion liegt bei der Vielfalt ihrer Unterwasserfauna. Die Unterwasserwelt ist gleichzeitig beeindruckend und faszinierend zu beobachten: das Dekor besteht aus Korallen aller Formen und Farben sowie Sand. All das wird von vielen Sorten bunter Fische animiert. Diese ganze lebendige und wunderschöne Welt ist durch einen Schnorchel- oder Tauchausflug zu entdecken. www.reunioncroisieres.com

Beispiele einiger Tauchbasen:
www.bleu-marine-reunion.com
www.reunionplongee.com
www.corail-plongee.com
www.dodopalme.com

www.la-reunion-tourisme.com

Die Suppe lügt

Vanille ist Luxus. Das findet jedenfalls die Schriftstellerin Sibylle Berg. Wenn sie sich an manchen Tagen in ein besseres Dasein träumt, so weiß sie davon vor allem, „dass es nach Vanille riecht.“ Vanille macht auch froh. „Mir ist noch nie jemand begegnet, der beim Duft von Vanille nicht sofort gelächelt hätte“, schreibt die Duft-Expertin Eliane Zimmermann in der Stimmungs-Fachzeitschrift „Bunte“. Vielleicht liegt es daran, dass Vanille aus schönen Ländern kommt, aus der Südsee, aus der Karibik, von Inseln im Indischen Ozean wie Réunion oder Madagaskar.

Doch wenn heute ein Pudding nach Vanille schmeckt, kommt der Geschmack nicht von exotischen Orchideenfrüchten, sondern von ordinärem Holz, verwandelt mit den Künsten der Chemie, beispielsweise in einem niedersächsischen Ort mit dem passenden Namen Holzminden. Dort gelang einem Chemiker namens Wilhelm Haarmann ein folgenschweres Kunststück. Er gewann aus Fichten den Rohstoff für das erste synthetische Aroma der Welt: Vanillin.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Hans-Ulrich Grimm im Berliner Tagesspiegel:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/12.02.2006/2338848.asp

Hunde als Haiköder

Tierschützer protestieren gegen Praktiken auf Reunion

Fondation 30 Millions d’Amis

Die kleine französische
Überseeinsel Reunion im Indischen Ozean, die sonst als
Urlaubsdestination bekannt ist, ist wegen Tierquälerei in den Gazetten
der Weltpresse gelandet: In der Online-Ausgabe des National Geographic www.nationalgeographic.com berichten französische Tierschützer
darüber, dass auf der Insel lebende und auch tote Hunde als Köder für
Haie verwendet werden.

Eines der großen Probleme Reunions ist die Vielzahl an streunenden
Hunden und Katzen. Nach Angaben von Reha Hutin, Präsidentin der
Tierschutzorganisation Fondation 30 Millions d’Amis
www.30millionsdamis.fr gibt es auf der Insel mehr als 150.000
Hunde, die herrenlos sind. Hutin hat eine Filmcrew auf die Insel
geschickt, um zu beweisen, dass die Praktiken der Fischer tatsächlich
Anlass zur Besorgnis geben. Tatsächlich dauerte es nicht lange, ehe die
Filmcrew drei verschiedene Fälle von Tierquälerei auf Zelluloid
festhalten konnte. Die Bilder sprechen für sich. Hunde werden mit Haken
auf Pfote und Schnauze lebend im Ozean versenkt. „Von diesem Zeitpunkt
an, wurde die Geschichte ernst genommen“, berichtet Hutin.

Als Beweis wurde ein Hund in dessen Schnauze ein riesiger Fischhaken
befestigt war, in einer Veterinärklinik der Societe Protectrice des
Animaux SPA www.spa.asso.fr in der Inselhauptstadt St.-Denis
abgebildet. Das Tier hatte Glück im Unglück und konnte seinen Peinigern
entkommen. Was die Fischer nicht wussten, war, dass das Tier keineswegs
herrenlos war. In der Klinik konnte dem Hund der Haken operativ entfernt
und das Tier seinem Eigentümer zurückgegeben werden.
Allerdings brachte
die filmische Dokumentation den Stein ins Rollen: Nun sammelt die
Fondation 30 Millions d’Amis Geld, um ein Sterilisations-Programm für
streunende Haustiere durchzuführen. Solche Programme gibt es auch in
anderen Ländern.

Erst im vergangenen Monat konnte auf Reunion ein Verbot lebende Hunde
oder Katzen als Fischköder zu verwenden durchgesetzt werden. Die
französische Botschaft in Washington DC hat zudem ein offizielles
Statement ausgeschickt, in dem zu lesen war, dass derartige Praktiken
nur selten durchgeführt wurden, sie aber weiterhin auf französischen
Boden verboten und nicht geduldet werden. Anfang Oktober wurde auf der
Insel ein 51-jähriger Lieferant, der einen lebenden Hund als Fischköder
verwendete, zu einer Strafe von 5.000 Euro verurteilt. Der
Amateur-Fischer bestritt die Anklage. Allerdings sei der Fall des
Lieferanten bei weitem kein Einzelfall, meint Fabienne Jouve von der
Tierschutzvereinigung GRAAL. „Fast jede Woche wurde ein mit Haken
verstümmelter Hund am Strand gefunden. Von den Katzenkadavern, die zum
Teil von Haien gefressen wurden, ganz zu schweigen“, erklärt Jouve. Die
Tiere würden einen Tag bevor sie als Köder verwendet werden, mit den
Haken versehen, damit sie genügend bluten. Die Tierschützerin bezeichnet
diese Praktiken als „barbarisch“. Es gebe keine Rechtfertigung so etwas
im 21. Jahrhundert zu dulden. Die Sea Shepherd Society
www.seashepherd.org in Friday Harbor im US-Bundesstaat Washington
hat jeden Polizeibeamten eine Belohnung von 1.000-Dollar geboten, der
einen Täter arretiert.

Die 2.500 Quadratkilometer große Insel Reunion vor der Ostküste von
Madagaskar ist ein Übersee-Department Frankreichs und damit Teil der EU
und Euro-Zone. Die Insel ist wegen ihrer landschaftlichen Schönheit als
Wandergebiet weltberühmt. Knapp 500.000 Touristen besuchen die Insel
jährlich. Wolfgang Weitlaner

Tanz der Wale

Maritime Erlebniswelten auf der Insel La Réunion Der Winter auf der Südhalbkugel ist die beste Jahreszeit um Wale an den Küsten der französischen Insel des Indischen Ozeans, La Réunion, zu entdecken. Diese wunderschönen und graziösen Tiere bleiben etwa vier Monate lang im Indischen Ozean. Sie kommen aus der Antarktis und sind auf der Suche nach wärmeren Gewässern um ihre Jungen zu werfen.
Der Winter auf La Réunion ist gekennzeichnet durch Wale, die oft einige Hunderte von Metern von der reunionesischen Küste zu sehen sind.

Besonders dieses Jahr wurden diese herrlichen Tiere schon oftmals an der westlichen Küste von Saint-Paul, Saint-Gilles und Saint-Leu bemerkt und bewundert. Die Wale drehen ein paar Runden und es scheint als würden sie einen kleine Tanz aufführen wollen, bevor sie dann wieder fortschwimmen. Oft erscheint eine ganze Familie, mit drei oder vier Walen, oder eine Mutter mit ihrem jungen Wal.

Glücklich sind natürlich diejenigen, die am Strand liegen, oder an der Küste spazieren und einen aufmerksamen Blick auf den Horizont werfen. Mit einem Fernglas ist das ganze Spektakel ganz beeindruckend, denn man kann alle Bewegungen der Tiere gut beobachten.

Noch glücklicher sind die Taucher oder Segler, die die gute Idee gehabt haben, ihren Ausflug am gleichen Tag, wie die Wale zu planen. Diese Leute können also die langsamen und majestätischen Bewegungen der Wale bewundern. Da Wale wilde Tiere sind, sollten unbedingt die strikten Sicherheits- und Diskretionsmaßnahmen und v.a. auch ein bestimmter Sicherheitsabstand beachtet werden.

Die Wale stammen aus der Antarktis und legen über 5000km zurück, um wärmeres Wasser zu finden, um ihre Babys auf die Welt zu bringen. Nach einem etwa achtmonatigen Ernährungsaufenthalt in der Antarktis schwimmen ca. 4000 Wale weiter nach Norden.

Manche wandern nach Madagaskar, andere in die Richtung von Mauritius oder La Réunion, einige von ihnen werden sogar Mayotte oder auch die Seychellen erreichen. Dieser Aufenthalt im Indischen Ozean, gilt als „Reproduktionsaufenthalt“ und dauert etwa vier Monate, bevor die Wale zurück in den Süden schwimmen.

Einer der vielseitigen Reichtümer der Insel La Réunion liegt bei der Vielfalt ihrer Unterwasserfauna. Die Unterwasserwelt ist gleichzeitig beeindruckend und faszinierend zu beobachten: das Dekor besteht aus Korallen aller Formen und Farben, und Sand. All das wird von vielen Sorten bunter Fische animiert. Diese ganze lebendige und wunderschöne Welt ist durch einen Schnorchel- oder Tauchausflug zu entdecken.

Weitere interessante Adressen, zur Entdeckung der Unterwasserwelt auf la Réunion

Aquarium de Saint-Gilles Port de peche de Plaisance 97434 Saint-Gilles-Les-Bains Tel : 00262 262 33 44 00

Zentrum für Meeresschildkröten auf Réunion, Ferme Corail Pointe des Châteaux 97436 Saint-Leu tel : 00262 262 34 81 10

Glasbodenbootsausflüge Grand Bleu, Dauphin Safari Port de Plaisance de Saint-Gilles 97434 Saint-Gilles-Les-Bains tel : 00262 262 33 28 32 E-Mail : info@reunioncroisieres.com

+ Verschiedene Tauchschulen Saint-Gilles

Web: www.la-reunion-tourisme.com