Mirko Reeh

Der Trainer:
Mirko Reeh in St. Petersburg

Wenn sich Politiker aus aller Welt zum Wirtschaftsgipfel in St. Petersburg treffen, dann ist Küchenstar Mirko Reeh schon fertig mit der Arbeit. Doch das Grummeln im Bauch bleibt. Erst wenn alle satt und zufrieden nach Hause gehen, ist auch Mirko wirklich happy. Im Vorfeld des großen Events reiste Reeh mehrmals nach St. Petersburg.

Ende Mai macht er sich erneut auf den Weg. Seine Mission: Trainerstunden für die Koch-Kollegen aus Russland. Denn beim „SPIEF – St. Petersburg International Economic Forum“, das vom 16. bis 18. Juni in Russlands zweitgrößter Stadt stattfindet, muss alles perfekt sein – auch was auf die Teller kommt. Nachdem Reeh mit seinen Rezept-Kreationen bei den Ausrichtern für Begeisterung gesorgt hatte, war schnell klar: Wir machen’s mit Mirko! Mit zum Abschluss gehört auch das Training der Brigade.

In Kürze reist Reeh mit großem Tross nach St. Petersburg. Er wird von einem Fernseh-Team begleitet, das in einer Reportage festhalten wird, was sich im Vorfeld des großen Ereignisses hinter den Kulissen so alles tut. Eins steht heute schon fest: Es wird ziemlich stressig. Doch den Löffel gibt Reeh erst ab, wenn er sicher sein kann: Jetzt fluppt’s – die Botschaft ist 100 Prozent verstanden und gelernt.
Auch zum Sting-Konzert in St. Petersburg ist Mirko Reeh gebucht und schult im Hintergrund die Kollegen, die die geladenen Gäste bekochen. Für die Eishockey WM 2012 in Minsk hat Reeh bereits zugesagt, und auch bei der Hochzeit von Kate und William hatte er die Finger mit im Spiel. Lange bevor die Medien zum Schluss-Konzert ansetzen, war Reeh in London auf Schulungstour. Das Wirken im Hintergrund macht ihm genau so viel Spaß wie auf der Bühne und im Fernsehen. „Ich liebe Menschen und gebe mein Wissen gerne weiter“, sagt Reeh und freut sich, auf alles, was kommt.

Weitere Infos über „SPIEF“ – St. Petersburg International Economic Forum“ unter www.forumspb.com

Theatertreffen 2011

Kleine Bühnen und freie Szene ganz vorn

Vom 6. bis 23. Mai trifft sich das „Who is Who“ der deutschsprachigen Theaterszene beim Theatertreffen in Berlin. Auf der Suche nach den 10 herausragenden Inszenierungen der letzten Saison reiste die Kritikerjury ein Jahr durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Rund 350 Stücke haben sich die Juroren angesehen. Die Auswahl überrascht: 2011 siegen die kleinen Bühnen und die freie Szene über die großen Theater-Metropolen.

Großes Schauspielertheater kommt vom Staatsschauspiel Dresden. Für seinen „Don Carlos“ erhielt Jungregisseur Roger Vontobel den begehrten Theaterpreis „Faust“. In den Hauptrollen brillieren Burghart Klaußner und Christian Friedel (beide erfolgreich in Michael Hanekes Kinodrama „Das weiße Band“). Herbert Fritsch, gefeierter Castorf-Star an der Berliner Volksbühne, reist zum ersten Mal als Regisseur und Bühnenbildner mit gleich zwei Inszenierungen nach Berlin. Mit Hauptmanns „Biberpelz“ gelingt ihm in Schwerin eine rasante und bitterböse Groteske. In seiner surrealen „Nora“ zwischen Horror und Melodram fasziniert am Theater Oberhausen Manja Kuhl in der Hauptrolle.

Frischer Wind weht aus der freien Szene. In ihrem Stück „Testament“ stellen sich die Berliner Performerinnen von She She Pop mit ihren Vätern auf die Bühne. Frei nach „König Lear“ entsteht ein polemischer, heiterer Abend zu den großen Generationen-Fragen. Mit „Verrücktes Blut“, einem klugen Beitrag zur Integrationsdebatte, landeten Nurkan Erpulat und Jens Hillje den Theaterhit der Saison.

Geballte Frauenpower kommt vom Schauspiel Köln – dem Theater des Jahres 2010. Intendantin Karin Beier begeistert mit ihrer Inszenierung von Elfriede Jelineks Texten „Das Werk / Im Bus / Ein Sturz“. Ein abgründiger, grotesker Abend über menschlichen Größenwahn und Verantwortungslosigkeit. Mit Tschechows „Kirschgarten“ gelingt Karin Henkel eine spielerische und wahrhaftige Klassikerinterpretation mit einer starken Lena Schwarz als Gutsbesitzerin Ranjewskaja.

Österreich und die Schweiz warten auf mit brisanter Gesellschaftskritik: Stefan Bachmanns Inszenierung von Kathrin Rögglas „Die Beteiligten“ am Wiener Burgtheater entlarvt unsere zynische Mediengesellschaft anhand des Falls Natascha Kampusch. Stefan Pucher spiegelt am Schauspielhaus Zürich in „Tod eines Handlungsreisenden“ unsere Gegenwart in Arthur Millers Abgesang auf den amerikanischen Traum.

Zum Festival-Finale wird Christoph Schlingensiefs letzte Produktion „Via Intolleranza II“ gezeigt. Die 18 Tänzer, Sänger, Rapper und Schauspieler aus Burkina Faso und Europa bringen ein ironisches, chaotisches und interkontinentales Happening auf die Bühne.

Mit seinen drei Talente-Plattformen präsentiert und fördert das Theatertreffen die Vielfalt der jungen Theaterszene. Zum diesjährigen Stückemarkt sind acht noch unentdeckte Autoren aus Polen, Deutschland und der Schweiz eingeladen, die sich unter rund 350 Dramatikern aus ganz Europa durchsetzen konnten. Ihre Stücke werden in szenischen Lesungen zu erleben sein. Junge Theatertalente aus aller Welt tauschen sich beim Internationalen Forum mit erfahrenen Theatermachern aus. Und das Theatertreffen-Blog bietet ambitionierten Nachwuchs-Journalisten die Chance, sich im Bereich des Online-Feuilletons zu profilieren.

Darüber hinaus lockt beim tt11 wieder ein reiches Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Diskussionen, Konzerten, Preisverleihungen und Partys. In Zusammenarbeit mit 3sat und dem ZDFkulturkanal werden ausgewählte Inszenierungen als Public Viewing auf der Großbildleinwand im Sony Center am Potsdamer Platz gezeigt.

Der Kartenvorverkauf startet am 9. April.
Weitere Informationen unter: www.berlinerfestspiele.de

Küchenfest „Jeunes Restaurateurs“

Mit der obligatorischen Küchenschürze und dem Spätzlesbrett ausgestattet holte man sich direkt in der Küche die kulinarischen Kreationen der Spitzenköche. Trotz Schnee und Eis wagten sich 140 Gäste in den verschneiten Welzheimer Wald, wo sie von einem Limes-Cicerone stilvoll begrüßt wurden.

Seeteufel mit weißen Bohnen bereitete Bernd Werner zu, Steinbutt gabs von Daniel Fehrenbacher, Curry-Champagner-Suppe von Marius Fallert, Braissiertes Zitronen- hühnchen von Jürgen Sperber, Kalbsschwanzmaultäsche von Hans Harald Reber, Rehrücken von Ernst Karl Schassberger und Jakobsmuscheln von Michael Philipp.
Schassbergers Köche bereiteten Schulterscherzel und Schottischen Lachs zu. In der Patisserie wurden die Leckermäuler mit Valhrhona Schockoladenfondant, Dessertimpressionen und exotischen Früchten verwöhnt.

Joachim Franz, Vizepräsident von „be jour own hero e.V.“ reiste aus Wolfsburg an und hat für seine Initative „Safe house“ den Tombolaerlös in Höhe von 2190 € erhalten. In seiner Dankesrede betonte Joachim Franz, dass der volle Betrag Projekten zugute kommt, welche sich dem Thema HIV/Aids widmen und vor allem betroffenen Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause geben.

Pyrotechnik Festival in Berlin

Feuerwerk der Extraklasse

Nachdem im August die internationale Elite der Leichtathletik zum Olympiastadion reiste, treffen jetzt die weltbesten Pyrotechniker ein. Auf dem Maifeld entzünden sie am 4. und 5. September meisterhafte Feuerwerke. So locken Künstler aus der Türkei mit „Magischer Himmelsmalerei aus Feuer“ während Südafrika „Fireworks for Africa“ entzündet.

Mehr unter www.pyronale.biz

Sarah Wiener in Marrakesch

RBB, Freitag, 09.01. um 15:15 Uhr

Sarah Wiener in Marrakesch

Länder – Menschen – Abenteuer

Im Frühherbst 2006, mit Beginn der muslimischen Fastenzeit, reiste die Berliner TV-Köchin Sarah Wiener nach Marokko. Sie wollte den Fastenmonat Ramadan in Marrakesch erleben, der alten Handelsstadt am Fuße des Atlasgebirges, Marokkos Touristenziel Nummer eins. Ein Fernsehteam der Reihe „Länder-Menschen-Abenteuer“ begleitete sie. Der Ramadan gebietet anders als die christliche Fastenzeit Enthaltsamkeit nur für die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In den Stunden dazwischen darf hemmungslos geschlemmt werden. Zu keinem anderen Anlass wird in muslimischen Ländern soviel gekocht, so viel gegessen, an Gewicht zugelegt und soviel Geld für Nahrungsmittel ausgegeben wie im Ramadan. Für die Gastronomin Sarah Wiener eine ideale Gelegenheit also, hinter die Geheimnisse der arabischen Küche zu kommen. Die Kamera folgt ihren Streifzügen durch die Welt der Genüsse, bei denen sie nicht nur orientalische Rezepte kennen lernt, sondern auch die Rituale des islamischen Glaubens – und vor allem eintaucht in die Welt der marokkanischen Frau.

Eine kulinarische Reise durch China

Schon die Bestellung ist hohe Kunst. Scharf und mild, bitter und süß-sauer, Fleisch und Fisch, kalt und heiß: Beim Essen gilt die alte Lehre von Yin und Yang, die harmonische Verbindung der Gegensätze. Und weil Chinesen am liebsten in großer Gesellschaft essen, gerät auch der einfache Mittagstisch zum opulenten Mahl.

Jochen Gräbert besuchte Nudelmacher im nordchinesischen Shanxi, reiste in die seltsamen Runddörfer der Hakka-Minderheit, begleitete Fischer im südchinesischen Meer und schaute Pekings bestem Entenkoch über die Schulter. Tief in den Bergen Sichuans stieß die Kameracrew auf Matriarchatsvölker, bei denen die Frauen regieren und kochen. Ob Meisterköche oder Bauersfrauen: Sie alle sind stolz auf ihre Kochkunst, die zu den raffiniertesten der Welt zählt. Eine kulinarische Reise durch das Reich der Mitte mit seiner schier unermesslichen Vielfalt faszinierender Speisen.

3sat, Dienstag, 06.05., 16:30 – 17:00 Uhr

DAS! mit Rainer Sass

u. a. DAS! schmeckt – Kochrezepte mit Rainer Sass.
Ob Wachteln in Pfefferrahmsoße oder Kartoffelsalat mit feinen Schalotten. Rainer Sass weiß für jedes Gericht das richtige Rezept.

DAS!-Gast: Frank Busemann
Mit seiner Silbermedaille im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 wurde der damals 21-jährige Frank Busemann über Nacht zum Liebling und Hoffungsträger der deutschen Leichtathletik. Obwohl ihm bis zu seinem Rücktritt vom Leistungssport 2003 kein großer Erfolg mehr gelang, blieb er dem Sport treu und reiste als Kommentator und Antidoping-Vertrauensmann zu den Wettkämpfen. Die Erfahrungen seiner turbulenten Karriere und den Umgang mit Hindernissen versucht Busemann auch in Seminaren für Unternehmensberatungen zu vermitteln. Eine neue Herausforderung hat er im Norden gefunden: In diesem Jahr übernahm er die Stelle des sportlichen Direktors im Deutschen Zentrum für Präventivmedizin im Ostseebad Damp.

NDR, Freitag, 14.03., 18:45 – 19:30 Uhr

Hund, Ente, Fisch: Eine kulinarische Reise durch China

Schon die Bestellung ist hohe Kunst. Scharf und mild, bitter und süß-sauer, Fleisch und Fisch, kalt und heiß: Beim Essen gilt die gleiche alte Lehre von Yin und Yang, die harmonische Verbindung der Gegensätze. Und weil Chinesen am liebsten in großer Gesellschaft essen, gerät auch der einfache Mittagstisch garantiert zum opulenten Mahl.

Das Team des ARD-Studios Peking filmte Nudelmacher im nordchinesischen Shanxi, reiste in die seltsamen Runddörfer der Hakka-Minderheit, begleitete Fischer im südchinesischen Meer und schaute Pekings bestem Entenkoch über die Schultern. Tief in den Bergen Sichuans stieß die Crew auf Matriarchatsvölker, wo Frauen regieren – und kochen.

Phoenix, Samstag, 02.02., 12:00 – 12:45 Uhr

Weltreisen: 1000 Köstlichkeiten

Schon die Bestellung ist hohe Kunst. Scharf und mild, bitter und süß-sauer, Fleisch und Fisch, kalt und heiß: Beim Essen gilt die alte Lehre von Yin und Yang, die harmonische Verbindung der Gegensätze. Und weil Chinesen am liebsten in großer Gesellschaft essen, gerät auch der einfache Mittagstisch garantiert zum opulenten Mahl.

Das Team des ARD-Studios Peking filmte Nudelmacher im nordchinesischen Shanxi, reiste in die seltsamen Runddörfer der Hakka-Minderheit, begleitete Fischer im südchinesischen Meer und schaute Pekings bestem Entenkoch über die Schulter. Tief in den Bergen Sichuans stieß das Filmteam auf Matriarchatsvölker, in denen die Frauen regieren und kochen. Ob Meisterköche oder Bauersfrauen: Sie alle sind stolz auf ihre Kochkunst, die zu den raffiniertesten der Welt zählt. Eine kulinarische Reise durch das Reich der Mitte mit seiner schier unermesslichen Vielfalt faszinierender Kulturen und Speisen.

RBB, Mittwoch, 30.05., 15:45 – 16:15 Uhr

Schokoladen-Manufaktur

Erst Philadelphia, dann Frankfurt und jetzt Konfitüre á la Goethe

Karin Finger gründet nach 14 Jahren Medizintechnik ihre eigene Schokoladen-Manufaktur und überzeugt mit ihren handgefertigten Produkten sogar Sterneköche. Dafür gewinnt die Thüringerin einer der Auszeichnungen als „GründerChampion 2007“.

biz-AWARDS sprach mit der Siegerin aus Bad Frankenhausen über unerfüllte Berufswünsche, selbstgemachte Konfitüre und Mozarts Schuld an der „Goethe Schokoladen-Manufaktur“.

Ein gut bezahlter Job reicht nicht immer

Karin Finger kennt sich im Berufsleben aus. Sie ist gelernte Elektroinstallateurin und studierte Betriebswirtin. Von 1990 bis 2004 leitete sie die Medizintechnikanteilung bei Siemens. „In dieser Zeit war ich viel unterwegs: Amerika, Asien, Europa“, erinnert sie sich im Gespräch mit biz-AWARDS.

Doch nach zwölf Jahren gab es für die leitende Angestellte nichts Spannendes mehr zu entdecken. „Ich reiste gerne und verdiente auch nicht schlecht. Doch der Beruf erfüllte mich nicht mehr. 40 Prozent meiner Wochenenden verbrachte ich im Ausland. Ich wollte aber endlich etwas bei mir zuhause in Thüringen arbeiten.“

Lesen Sie den gesamten Artikel über die Gewinnerin des Gründerwettbewerbs:
www.biz-awards.de/gruender/nachrichten/496/erst-philadelphia-dann-frankfurt-und-jetzt-konfituere–la-goethe.htm

www.goethe-schokoladentaler.de