3. Feinschmecker-Küchenfest in Horben

Die Gourmets fordern Nachschlag –
Die Südland-Köche richten an – Drittes Feinschmecker-Küchenfest am 2.Juni 2014 – Wieder werden über 300 Gäste erwartet – Dieses Jahr zusätzlich mit zwei sternegekrönten Gastköchen

Es ist jedes Jahr für die Gourmets ein schmackhafter Höhepunkt. Am 2. Juni dieses Jahres ist es soweit: Dann werden wieder die Feinschmecker in Horben schwelgen. Angerichtet werden feinste Gerichte an verschiedenen Ständen in und um das Gasthaus Raben. Sie werden direkt von den besten Köchen der Region serviert, zusätzlich kommen dieses Jahr noch zwei weitere Sterneköche hinzu. Ihnen darf man bei der Arbeit zusehen und anschließend mit den Küchenchefs fachsimpeln. Dazu entkorken die besten Winzer der Region ihre feinsten Tropfen. Ein Genussfestival, das Gourmets sich nicht entgehen lassen sollten.

Einen würdigen Start des diesjährigen Spitzenmenüs bieten Iris und Jochem Saumer aus Bühl-Vimbuch mit ihren Austern. Dazu ein Glas Riesling-Champagner von einem der Spitzen-Winzer die sich präsentieren – erfrischender kann für Feinschmecker ein genussreicher Abend kaum starten.
Hermann-Josef Strecker, Küchenchef des Hirschen im Glottertal und Oliver Rausch, Küchenchef im Schloss Reinach in Munzingen, sind von Anfang an bei jedem Feinschmeckerabend der Südland Köche in der Region mit dabei. Strecker bietet dieses Jahr eine Terrine von Kalbstafelspitz und Thunfisch auf Kartoffelsalat. Oliver Rausch serviert Munzinger Hahn / Knoblauch / Rettich. Georg Fehrenbach, Kühler Krug, Freiburg-Günterstal, richtet Krustentier-Tortellonis mit Curry, Chili und Vanille an. Hausherr Steffen Disch, Raben Horben, wird auf dem Holzkohlengrill Iberico Schwein garen und mit Aubergine und Mandelgremolata verfeinern.

Die Südland Köche sind der größte private Zusammenschluss von heute über 160 Köchen von Freiburg bis ins das Obere Allgäu. Alle Mitglieder garantieren ihr Kochhandwerk nach traditionellen Prinzipien zu ehren. Fertigprodukte sind in ihren Küchen verpönt, ebenso wie Geschmacksverstärker. Die Südland Köche setzen sich gemeinsam, über regionale Grenzen hinweg, für nachhaltige Lebensmittel ein. Peter Strauss, Chefkoch seines Strauss Löwen in Oberstdorf, rückt mit einem heimischen Allgäuer Reh an und serviert es mit Süßkartoffel und Schwarzer Nuss. Aus dem Adler in Lahr kommt zu seinen Kollegen nach Horben Daniel Fehrenbacher. Auch er ist einer der ausgezeichneten Sterneköche der Südland Köche. Er serviert Minestrone vom Kalbeljau mit Shiitake und Salty Fingers.
Natürlich wird es auch einen süßen Abschluss geben. Jeder der Köche richtet ein Dessert an. Die Gäste werden während des Feinschmeckerabends jeden Koch an seinem Stand besuchen. Walking Dinner heißt die Veranstaltung. Jeder Gast bekommt direkt von dem Küchenchef die Gourmet-Häppchen gereicht. „Bis nichts mehr da ist“, garantieren die Köche.

Feinschmecker-Küchenfest der Südland Köche im Raben in Horben, Montag, 2. Juni 2014, 18.30 h, Eintritt 56 € inklusive Wasser & Espresso, Karten gibt es bei den beteiligten Köchen
oder unter der hotline: 0172 742 1533.

Entspannte Atmosphäre, feinste Häppchen, edelste Weine – die Feinschmeckerabende der Südland Köche Breisgau-Kaiserstuhl zählen inzwischen zu einem Muss der Gourmets rund um Freiburg. Genussvoller kann Afterwork-Party kaum sein, im Abendlicht auf der Terrasse des Gasthaus Raben, Horben. Bei Regen im Restaurant, der Theaterbühne des Raben und im Raben-Kino.

Konsumkakao versus Edelkakao

Je mehr Schokolade auf unserer Welt gegessen wird, desto größer wird der Bedarf an Kakao. Wissenschaftler forschen für Kakao-Verarbeiter und Schokoladen-Hersteller an ertragreicheren Kakao-Züchtungen. Die Bäume sollen mehr Kakaofrüchte tragen, immer größere sollen mehr Kakaobohnen enthalten. Wenn diese neuen Klone dann Früchte tragen, hat sich der Geschmack des Kakaos verändert und damit verändert sich auch der Geschmack der Schokolade. „Deshalb ist es uns wichtig, die ursprünglichen Kakaos zu erhalten“, erklärt Jürgen Rausch, Inhaber der Rausch Schokoladen GmbH, gegenüber Gourmet Report.

Was Sie über Schokolade wissen sollten
Auf dem Weltmarkt wird zwischen Konsumkakao “bulk cacao” und Edelkakao “fine and flavour cacao” unterschieden. Schokolade lässt sich aus Konsumkakao, einer Mischung aus Konsumkakao und Edelkakao, oder nur aus Edelkakao herstellen. Der meiste Konsumkakao kommt aus West-Afrika. Edelkakao wächst dort nicht.

Der Unterschied zwischen Konsum- und Edelkakao ergibt sich aus der Kakaosorte und ihrer Herkunft. Edelkakao ist qualitativ hochwertig und kommt selten in der Natur vor. Ein solches kostbares Naturprodukt bedarf besonderer Pflege. „Nur rund fünf Prozent der Welternte sind Edelkakaos. Man findet sie heute noch in den ursprünglichen Gebieten des Kakaos in Mittel- und Südamerika, der Karibik, auf Madagaskar und einigen Inseln Asiens“, erklärt Jürgen Rausch. Edelkakaos zeichnen sich durch ihr überragendes Aroma aus. „Konsumkakao hat einen eindimensionalen Kakao-Geschmack, Edelkakao hingegen, hat drei Geschmacksebenen: Aroma-Note, Frucht-Note, Kakao-Note“, so Rausch im Gourmet Report Gespräch weiter.

Edel ist nicht gleich Edel
Begriffe wie Edel-Schokolade oder Edel-Bitter bzw. Edel-Vollmilch sind Hinweise darauf, dass in der Produktion Edelkakaos eingesetzt werden. Interessant ist aber, dass auch in diesen Premium-Schokoladen meist eine Mischung aus 60 % Konsumkakao und 40 % Edelkakao verwendet wird, da die deutsche Kakaoverordnung die Bezeichnung „Edel-Schokolade“ schon zulässt, wenn nur 40 % des ausgewiesenen Kakaogehaltes aus Edelkakao besteht.

Rausch Plantagen-Schokolade: 100% Edelkakao
Wenn auch die Verarbeitung von Edelkakao aufwendiger und teurer als die von Konsumkakao ist, so setzt Rausch dennoch zu 100 % auf Edelkakao und will den Konsumenten Schokolade aus den „besten Edelkakaos eines Landes bieten“, erklärt Jürgen Rausch. Rausch investiert Zeit und Geld in die Erhaltung der ursprünglichen Edelkakaos. So werden Kakaobauern aus- und weitergebildet. Die Fermentations- und Trocknungsverfahren für die Edelkakao-Bohnen werden verbessert, denn dies ist wichtig für die Qualität des Kakaos. Rausch kauft den Edelkakao direkt von den Kakao-Bauern und zahlt dafür höhere Preise als zum Beispiel Fairtrade.

Das Besondere an den Rezepturen von Rausch Plantagen-Schokolade ist, dass ausschließlich 100 % herkunftsreiner Edelkakao verwendet wird, der nach Rausch Qualitätsvorgaben geerntet, fermentiert, getrocknet und abgesackt wird. Das Rausch Reinheitsgebot schreibt vor, dass die Edelkakao-Sorten stets unverschnitten verarbeitet werden. Derzeit bietet Rausch Plantagen-Schokoladen in 8 herkunftsreinen Sorten aus den Ursprungs-Edelkakaos an. „Wie beim Wein besitzt jeder Edelkakao ein charakteristisches Aroma. Die Aromen der Schokoladen werden vom Anbaugebiet sowie von der Behandlung der Kakaobohnen bestimmt. Deshalb schmeckt jeder Edelkakao auch einzigartig“, erläutert Robert Rausch, Sohn von Jürgen Rausch.

Das Reinheitsgebot
Edel-Bitter-Schokolade lässt sich also aus nur drei Zutaten herstellen – Kakao, Kakaobutter und Rohrzucker. Mehr braucht es nicht für den puren Schokoladengenuss. Nur bei Edel-Vollmilch kommt noch Vollmilchpulver hinzu. Ein möglicher Zusatz von Lecithinen dient als Ersatz von teurer Kakaobutter. Künstliche Aromen wie Vanillin helfen, den Geschmack von Schokolade zu beeinflussen.
Rausch Plantagen-Schokoladen enthalten hingegen nur die drei bzw. vier genannten Ingredienzen. Rausch verzichtet konsequent auf Emulgatoren sowie jegliche Zusätze und steht für eine langsame, schonende und damit hochwertige Verarbeitung, um die besondere Aromen-Vielfalt der Edelkakaos zu erhalten.

Drehen Sie Ihre Tafel Schokolade um!
Ein Blick auf die Rückseite einer Tafel Schokolade zeigt, ob das Reinheitsgebot eingehalten wird. Zusatzstoffe wie Lecithine und Aromen müssen in der Deklaration angeben werden. Dort wird auch darauf hingewiesen, ob Edelkakao verarbeitet wurde. Werden keine Angaben gemacht bzw. wird keine Anbauregion oder Sorte genannt, wurde wahrscheinlich ausschließlich Konsumkakao oder eine Mischung aus Konsum- und Edelkakaos verarbeitet.

Zum Unternehmen
Seit 1918 ist es die Vision der Chocolatier-Familie Rausch, die Menschen Tag für Tag mit feinsten Schokoladen glücklich zu machen. Diese Philosophie besitzt bis heute Gültigkeit. Rausch beschäftigt aktuell rund 500 Mitarbeiter. Unter dem Motto „gute Schokolade macht glücklich“ wird in dem Familienbetrieb stets auf Nachhaltigkeit und höchste Qualität geachtet. Häufige Besuche auf den Kakaoplantagen und eine fortlaufende Weiterbildung der Kakaobauern sind einer der Erfolgsgaranten von Rausch. Mit viel Leidenschaft für den besten Kakao und die beste Schokolade, höchster Sorgfalt und einer aromaschonenden Produktion mit viel Ruhe und Reife erhält die Rausch Plantagen-Schokolade ihren einmaligen Geschmack und ihren Schmelz. Rausch Plantagen-Schokolade wird in mehr als 30 Länder geliefert.

www.rausch.de

Dieses Jahr keinen Adventskalender?

Das ist gar nicht nett: Mineralöl in der Schokolade – Und nicht nur bei einem Hersteller – fast alle betroffen – besonders giftig und für Kinder ungeeignet: Rausch, Confiserie Heilemann, Arko, Riegelein, Feodora, Smarties, Hachez, Friedel und Lindt – Besser selber basteln!

Grund zur Sorge statt süßer Vorfreude: Die Stiftung Warentest hat in der Schokolade von 24 Adventskalendern für Kinder Rückstände von Mineralöl und ähnlichen Substanzen nachgewiesen. Die Schokostückchen von 9 Produkten enthielten sogar besonders kritische Stoffe, die aromatischen Mineralöle. Ein Teil davon steht im Verdacht, Krebs zu erregen und die Öle stammen wahrscheinlich aus dem Karton. Er wird häufig aus Recycling-Papier hergestellt, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist. Veröffentlicht ist die Untersuchung auf test.de, dem Onlineportal der Stiftung Warentest.

Substanzen, die unter Krebsverdacht stehen, haben nach Einschätzung der Stiftung Warentest nichts in Lebensmitteln zu suchen. Daher rät sie aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge: Verbraucher, besonders Kinder, sollten die Schokolade, die mit diesen aromatischen Mineralölen belastet ist, nicht essen. Die Tester haben sie in Schokoladenkalendern mit Kindermotiven nachgewiesen, und zwar der Marken Rausch, Confiserie Heilemann, Arko, Riegelein „The Simpsons“, Feodora Vollmilch-Hochfein Chocolade, Smarties, Hachez Adventskalender „Schöne Weihnachtszeit“ sowie Friedel Adventskalender und Lindt „Adventskalender für Kinder“. Die im Test untersuchten Kalender können Verbraucher anhand der Motivfotos auf der Internetseite www.test.de/weihnachtskalender identifizieren.

Darüber hinaus fanden die Tester noch andere Mineralöl-Typen in der Schokolade, die zu den nicht-aromatischen Kohlenwasserstoffen zählen. Deren Wirkung auf den Menschen ist noch nicht geklärt. Allerdings zeigen Tierversuche einen Zusammenhang mit Entzündungserscheinungen in der Leber.

Der Test „Adventskalender für Kinder“ ist auf dem Onlineportal der Stiftung Warentest unter www.test.de/weihnachtskalender veröffentlicht.

Gourmet Report meint:
Schmeißen Sie Ihren Adventskalender in den Sondermüll und basteln Sie selber einen, den Sie vernünftig bestücken. Passen Sie ansonsten auf, dass Ihr Kind wirklich nur 1 Stück am Tag isst!

Alfred Klink und Steffen Disch

Wann gibt es das schon? – Acht ausgezeichnete Köche stehen hinter acht Kochplatten und verwöhnen ihre Gäste mit über 15 verschiedenen Gaumenschmeichlern. Für Feinschmecker ein wahrlich verführerischer Abend. Zumal wenn man die Namen der Köche liest: von Alfred Klink, „Colombi“ Freiburg, bis Steffen Disch vom Raben in Horben. Die besten Genusshandwerker der Region“ behauptet der Veranstalter, der mit den Südland-Köchen des Breisgaus und Markgräflerland für die Tradition des Köchehandwerksin der Region werben will.

„Walking Dinner“ – klingt zunächst wenig nach regionaler Werbung, doch trifft den Nagel auf den Kopf. Denn die Gäste wandeln tatsächlich von Kochstation zu Kochstation, bzw. von Genusshäppchen zu Genusshäppchen. Im vergangen Jahr kamen über 300 Gourmets zu diesem ersten Feinschmeckerabend der Südland-Köche in Freiburg-Munzingen,in das „Hotel Schloss Reinach“. Auf Wunsch der Gäste gibt es in diesem Jahr einen verführerischen Nachschlag. Am Montag, 7. Mai, werden die Küchenchefs im „Gasthaus zum Raben“, in Horben um die Wette kochen. Küchenchef Steffen Disch hat mit seinen Kollegen den Speiseplan fein abgestimmt.

Auf der Karte stehen mehrere Vorspeisen, wie Saiblings Tartar mit Brunnenkresseschaum, gefülltes Rauchlachsköpfchen mit Ricottacrème, Bärlauchgelee und –Pesto oder Gazpacho Andaluz mit Krustentieren und Basilikumespuma. Ebenso verführerisch klingen die Hauptspeisen mitCrepinette vom Hauskaninchen auf Spargelnudel in Rahm und Balsamico, Zanderrückenfilet auf Balsamicolinsen mit Weissweinschaum und Dill oder Chatreuse von Wachtelbrust mit Gänseleber und Gewürztraminergelee.

Die Feinschmeckerabende veranstaltet „Die Redaktion“, Überlingen, seit Jahren in den Regionen am Bodensee und im Schwarzwald. Partner sind ausschließlich Köche, die sich in der jeweiligen Region für die Tradition des Kochhandwerks einsetzen. Die Feinschmecker genießen die schmackhaften Abende, können sie doch gleichzeitig mit den ausgezeichneten Köchen in der jeweiligen Region zusammen schlemmen und mit ihnen auf Tuchfühlung fachsimplen. Zusätzlich präsentieren sich mehrere Winzer mit ihren neuen Jahrgangsweinen.

Das Feinschmecker-Küchenfest der Köche Breisgau und Markgräflerland findet am Montag, 7. Mai im „Gasthaus zum Raben“, in Horben statt. Einlass ist ab 18:30, die Karte kostet 42 Euro, Reservierungen sind möglich unter der Hotline: 0172.7421533

Die Speisekarte
Alfred Klink, Colombi, Freiburg:Chatreuse von Wachtelbrust mit Gänseleber, Gewürztraminergelee
und Apfel-Honigsalat und Erdbeergazpacho mit Mojitosorbet und Topfenschaum.
Oliver Rausch,s´Herrenhus, Schloss Reinach, Freiburg-Munzingen: Geschmorte Rinderbrust mit Meerrettich und Rhabarber, zum Dessert Schwarzwald Ei.
Steffen Disch, Gasthaus zum Raben, Horben: Gazpacho Andaluz mit Krustentieren und Basilikumespuma; und gegrillte Presa vom Iberico Schwein mit Pata Negrakroketten und Agrumatoöl.
Sascha Kölsch, Krone, Bingen: Suppe Hummeressenz mit gebackenen Steinbuttklößchen.
Adolf und Axel Frey, Rebstock-Stube, Denzlingen: Saiblings Tartar mit Brunnenkresseschaum; und Crème brûlée mit Sorbet.
Georg Fehrenbach, Kühler Krug, Freiburg-Günterstal: Ricottacreme gefülltes Rauchlachsköpfchen mit Barolo-Gelee und Bärlauch-Pesto; und Crepinette vom Hauskaninchen auf Spargelnudel in Rahm und Balsamico.
Claude F. Gysin-Spitz, Pfaffenkeller, Kandern-Wollbach: Zanderrückenfilet auf Balsamicolinsen mit Weissweinschaum und Dill; und Kalter Hund mit Früchtekompott
Hermann-Josef Strecker, Hirschen, Glottertal:Panna Cotta von Spargelmit Spargelchutney, Bärlauch und Schwarzwälder Schinken; glasierter Spanferkelbauch mit Kruste auf Kohlrabi-Kressepüree.

Bio gedeiht auch in der Krise

Bio gedeiht auch in der Krise

Umsatzstärkste Bio-Warengruppen im LEH erzielen erneut zweistelliges Plus – Bio-Käufer bringen dem LEH Umsatz und Frequenz – Überzeugte Bio-Kunden verändern ihr Einkaufsverhalten auch in der Krise nicht

Das Angebot von Bio-Produkten im Lebensmittelhandel wird immer vielfältiger und motiviert auch bisherige Nicht-Bio-Käufer zum Konsum. Bereits 86 Prozent aller Haushalte haben im vergangenen Jahr mindestens einmal Produkte aus ökologischer Erzeugung gekauft.
Insgesamt summierte sich der im LEH generierte Umsatz mit Bio-Produkten 2008 auf 1,77 Mrd. Euro. Damit steigerte der LEH seinen Bio-Umsatz gegenüber Vorjahr um 321 Mio. Euro oder 22 Prozent. Unter den Geschäftstypen im LEH (inkl. Drogerie- und Getränkeabholmärkte) treiben vor allem die Discounter das Wachstum im Bio-Markt kräftig voran; sie haben ihren Anteil 2008 auf 37 Prozent ausgebaut. Daneben sind auch Verbraucher- und Supermärkte wichtige Motoren des Bio-Trends.

Zu den besonders wachstumsstarken Warengruppen zählen vor allem die umsatzstärksten Bio-Kategorien wie Milch, Joghurt, Milchmischgetränke (inkl. Soja), TK-Gemüse, Müsli und abgepackter Bohnenkaffee. Dabei hat Bio-Qualität auch im vierten Quartal 2008 ihre positive Entwicklung fortsetzen können – trotz der zu diesem Zeitpunkt bereits stark eingetrübten Konjunkturaussichten.

Die soeben erschienene Studie der Nielsen Company „BioTrends 2009“ widerlegt denn auch Unkenrufe, die ein Ende des Bio-Booms vorhersagen. „Für den Handel wird dieses Sortiment weiterhin von hoher Bedeutung sein, weil insbesondere die überdurchschnittlich kaufkräftige Verbrauchergruppe 50+ eine hohe Affinität zu den Themen Ernährung und Ökologie aufweist und sich intensiv über Bio informiert“, betont Brigitte Arndt-Rausch, Bio-Expertin bei The Nielsen Company. Und nicht nur das: Der LEH generiert seinen Umsatz mit Bio-Produkten überwiegend durch Stammkäufer. Jeder fünfte Bio-Käufer ist ein Stammkäufer; er konsumiert jedoch drei Viertel der gesamten Einkaufsmenge an Bio-Produkten und lässt aufgrund einer höheren Kauffrequenz in Summe mehr Geld in den Geschäften. „Für den Handel ist dies eine wichtige Erkenntnis, denn sie zeigt, dass Bio-Produkte ein geeignetes Instrument für den LEH sind, um Stammkunden zu gewinnen“, so die Nielsen-Bio-Expertin.

Dabei spielt eine aus Verbrauchersicht akzeptable Preisstellung für das weitere Vordringen von Bio-Produkten innerhalb der Warengruppen eine wichtige Rolle. Die von Nielsen in verschiedenen Kategorien erhobenen Preisabstände von Bio zu konventionellen Lebensmitteln variieren teils erheblich und erreichen bei Bio-H-Milch mit Abstand den höchsten Wert (177% gegenüber konventioneller H-Milch). Wie die Bio-Studie zeigt, können sich zu große Preisunterschiede insgesamt eher kontraproduktiv auf das Bio-Wachstum auswirken. Ein höherer Preisabstand wird von den Konsumenten allerdings eher akzeptiert, wenn die Produkte über Qualitätsaspekte wie Geschmack, Genuss, Gesundheit und ökologische Aspekte aufgeladen sind.

„Für Handel und Hersteller bieten sich also auch zukünftig und konjunkturunabhängig Chancen, durch zielgruppengerechte Innovations- und Sortimentspolitik das Wachstum des Bio-Marktes weiter voranzutreiben“, fasst Arndt-Rausch zusammen.

Zur Studie Nielsen Bio Trends Deutschland 2009 bietet eine differenzierte Aufschlüsselung der aktuellen Entwicklungen im Bio-Markt. Die Studie ist zum Preis von 400 Euro zzgl. MwSt. bei The Nielsen Company, Frankfurt, zu beziehen. Warengruppenreports mit Marktanteilen der Hersteller sind auf Wunsch möglich.

Europas führende Bahnen gründen Kooperation für den Hochgeschwindigkeitsverkehr

Europas führende Bahnen haben am 2. Juli in Brüssel die Gründungsurkunde von Railteam unterzeichnet. Die Kooperation dient dem Ziel, die nationalen Hochgeschwindigkeitsnetze über die Grenzen hinweg zu verknüpfen und Bahn fahren für die Kunden europaweit deutlich einfacher und komfortabler zu machen. Gründungsmitglieder von Railteam sind die Deutsche Bahn, die französische SNCF, die belgische SNCB, die nieder­ländische NS, die österreichische ÖBB, die schweizerische SBB und Eurostar.
„Wir werden unsere Angebote vernetzen, einheitliche Servicestandards einführen und die Informationen für unsere Kunden verbessern“, sagte
DB-Personenverkehrschef Dr. Karl-Friedrich Rausch heute in Brüssel.

„Wir gehen davon aus, dass wir 2010 rund 25 Millionen Fahrgäste im Railteam-Netz haben werden.“ Ab sofort stehen mehrsprachige Mitarbeiter an wichtigen Knotenbahnhöfen wie Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Brüssel Midi und Lille Europe den Kunden zur Verfügung. Kunden des DB-Bonusprogramms bahn.comfort können jetzt europaweit über 30 Lounges nutzen und auf Sonderkonditionen bei Autovermietungen in den jeweiligen Ländern zugreifen.

Weitere Schritte wie die Ausweitung der Bonusprogramme auf das gesamte Railteam-Netz sowie die Vereinfachung des Erwerbs von internationalen Fahrscheinen und zusätzliche Informationsangebote sind geplant. „Allein in die Verbesserung der internationalen Verkaufsprozesse investieren wir gemeinsam bis 2009 rund 30 Millionen Euro“, so Rausch weiter. Auch eine stärkere Vermarktung der grenzüberschreitenden Angebote wurde heute vereinbart.

Für die kommenden Jahre sind neue große europäische Infrastruktur­investitionen mit deutlichen Reisezeitverbesserungen geplant. So wird das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz bis 2010 um 2.400 Kilometer auf rund 7.600 Kilometer wachsen.

„Int. Rosewein-Festival“ mit dem Master of Wine

„Unverblümt“, eigenständig, rassig – und ein Weltunikat: Die Weststeiermark ist die Heimat des roséfarbenen Schilchers. Die 450 ha Rebland zwischen Ligist im Norden

und Eibiswald im Süden werden seit eh und je mit der uralten

Reb-sorte „Blauer Wildbacher“ bepflanzt. Aus ihr keltert man eine

verblüffende Viel-falt – vom kräftigen Roten über elegante

Schaumweine bis hin zum säurebeton-ten Schilcher. Weltweit findet der

Schilcher immer mehr Anhänger und das ist Grund genug für ein eigenes

Festival, bei dem seine vielschichtigen Vorzüge anderen Roséweinen

gegenüber gestellt werden: Der Wein-Journalist Arne Ronold ist

Skandinaviens erster „Master of Wine“, Bacchus-Preisträger 2006 und

ein anerkannter Roséwein-Kenner Europas. Er hat mit Portugal,

Spanien, Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Italien die

wichtigsten Anbaugebiete Europas ausgewählt, die sich beim

Internationalen Roséwein-Festival (15.-30.06.07) neben dem

steirischen Schilcher präsentieren. Das Festival selbst bietet

Gelegenheit zum Fachsimpeln und Verkosten, Gustieren und Diskutieren

auf höchster Ebene. Genießern eröffnen sich köstliche Gelegenheiten

für Gau-men, Auge und Ohr, wenn die Weststeirer ihren Wein hochleben

lassen. Wein-bauern, Köche, Musiker und Künstler laden zu einem

berauschenden Pro-gramm zwischen Wein, Kulinarik, Kunst und Kultur:

„Kuchltisch an Kuchltisch“, Rausch.Zu.Stände, Wandern mit den

EmmausWinzern, „Wein, Kulinarik und Film bzw. Literatur“ sind dabei

die Highlights.

INT. ROSÉWEIN-FESTIVAL – 15.-30.06.07

– 15.06.07: Festival-Eröffnung (Schloss Stainz)
– 16.-29.06.07: Blindprobe – das außergewöhnliche Wein-

Sinneserlebnis (Weinhaus Stainz)
– 22.06.07: Kuchltisch an Kuchltisch – Ein Sommerfest mit den besten

Rezepten der weststeirischen Hausmanns-kost (Stefan ob Stainz)
– 23.06.07: Rausch.Zu.Stände – Literarische Fahrt mit dem Roten

Blitz (Deutschlandsberg bis Wies)
– 24.06.07: Klassisches Klavierkonzert mit Aris Feslikidis (Schloss

Hollenegg)
– 29.06.07: Wein, Kulinarik und Literatur mit Gerhard Roth (Greith-

Haus & Kopitsch-Haus, St. Ulrich im Greith)
– 29.06.07: Wein, Kulinarik und Film – ein vineastischer Filmgenuss

(Hasewend`s Lichtspielhaus, Eibiswald)
– 30.06.07: Wandern mit den EmmausWinzern (Wernersdorf)
– 30.06.07: „Schubert is not dead“, CD Präsentation & Konzert

(Laßnitz-Haus, Deutschlandsberg)

http://www.sws.st

Karneval in Rio während einer Luxuskreuzfahrt erleben

Wer träumt nicht davon, sich einmal im Leben den Rausch der Farben und der extravaganten Kostüme exotischer Schönheiten beim Karneval in Rio zu gönnen?
Crystal Cruises bietet seinen Passagieren erstmals im nächsten Jahr die Möglichkeit, beim top of the tops Event dabei zu sein. Ganz bequem auf einer luxuriösen Kreuzfahrt, die von Buenos Aires nach Rio, zur abgeschiedenen Insel St. Helena und über Namibia bis nach Kapstadt führt.

Schon die Einfahrt in den Hafen von Rio ist ein unvergessliches Erlebnis. Die ganze Stadt gleicht einer einzigen Freiluftbühne. Akteure dieser größten und berühmtesten Karnevals-Show der Welt sind die vor Lebensfreude überschäumenden Brasilianer selbst. Jeder, ob Groß oder Klein, tänzelt im Samba-Takt auf den Straßen und Plätzen. Nur die Christus Statue auf dem Corcovado blickt aus 700 Metern Höhe starr und ruhig wie eh und je auf das bunte Treiben in der Stadt.

Am 18. und 19. Februar geht die Crystal Serenity in Rio de Janeiro vor Anker. Den Passagieren bleiben zwei Tage Zeit, sich ins Karnevals-Getümmel zu stürzen oder sich das Geschehen gemütlich von der Reling bei einem Caipirinha anzuschauen.
VISTA TRAVEL, Generalagent von Crystal Cruises im deutschsprachigen Europa, bietet die 14-tägige Reise als Teilstrecke der Weltreise der Crystal Serenity ab 6.990 Euro in der Deluxe-Außenkabine und ab 7.890 Euro in einer Balkonsuite an. Im Preis enthalten sind alle exquisiten Menüs an Bord, Soft-Getränke und die Nutzung der zahlreichen Einrichtungen, Unterhaltungs-, Wellness- und Sportprogramme.

www.vistatravel.de
www.crystalcruises.com

Die Bahn hebt die Preise an

Die Bahn hebt die Preise für Einzelfahrscheine und Zeitkarten im Durchschnitt um 2,9 Prozent (ohne Mehrwertsteuer-Erhöhung) zum 1. Januar 2007 an.

Sie reagiert damit auf die 2006 realisierten bundesweiten Angebotsverbesserungen und erhebliche Kostensteigerungen bei Strom, Öl und Diesel. Ebenfalls zum 1. Januar wird die von der Bundesregierung beschlossene Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent bei den Fahrpreisen umgesetzt. Insgesamt steigen damit die Ticketpreise im Fernverkehr um durchschnittlich 5,6 Prozent.
Die Nettopreise für alle BahnCards bleiben stabil.

Auch im Regionalverkehr plant die Bahn eine Anhebung der Preise für Einzelfahrscheine und Zeitkarten um durchschnittlich 2,9 Prozent (ohne MwSt.-Erhöhung). Bis 50 Kilometer gilt hier der ermäßigte MwSt.-Satz von sieben Prozent. Damit bleibt die Bahn deutlich unter den Steigerungsraten der Verkehrsverbünde. So werden die großen Verbünde ihre Preise für 2007 um durchschnittlich 4,5 Prozent erhöhen.

Bereits während der Halbjahrespressekonferenz im August hatte die Bahn darauf hingewiesen, dass die Kostenentwicklung an den Beschaffungsmärkten zu einer Anhebung der Fahrpreise führen kann. Ebenfalls hatte die Bahn bereits im Vorfeld erklärt, dass die Mehrwertsteuererhöhung auf die Preise angerechnet wird.

„Die Marktpreise für Strom, Öl und Diesel sind binnen eines Jahres um bis zu 40 Prozent gestiegen. Wir haben kräftig gegengesteuert, müssen aber die Preise erhöhen“, so Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr. „Gleichzeitig halten wir die BahnCard-Nettopreise stabil. Davon profitieren fast 3,5 Millionen Bahnkunden.“ 2006 ist auch das Jahr neuer, attraktiver Angebote. „Schnellere Fahrzeiten durch eine neue Infrastruktur, mehr Komfort durch moderne Züge: Mit unseren Preisen reagieren wir auch auf diese Angebotsverbesserungen“, so Rausch weiter. Allein im Fernverkehr investiert die Bahn von 2005 bis 2008 fast eine Milliarde Euro in neue oder modernisierte Züge.

Ebenfalls zum 1. Januar wird im Fernverkehr der Preis für Reservierungen im personenbedienten Verkauf um 50 Cent auf 3,50 Euro angehoben. Am
DB Automaten und im Internet kosten Reservierungen beim gleichzeitigen Kauf einer Fahrkarte unverändert 1,50 Euro. Der Sprinterzuschlag wird in der 1. und der 2. Klasse um jeweils einen auf elf beziehungsweise 16 Euro angehoben. Der Preis der Fahrradkarte bleibt für BahnCard-Kunden stabil.

Für alle anderen Fahrgäste erhöht er sich von acht auf neun Euro. Diese Preise gelten einschließlich der neuen MwSt. von 19 Prozent.
Gleichzeitig sollen die Preise für die Ländertickets um bis zu zwei Euro, der Preis für das Schönes-Wochenende-Ticket um drei auf 33 Euro und der Preis für das Hopper-Ticket in Sachsen-Anhalt und Thüringen um 1,50 auf sechs Euro erhöht werden. Die genannten Preise gelten ebenfalls einschließlich der ab Januar 2007 gültigen MwSt.

Schokoladen-Restaurant

„Wer in der Hauptstadt abends wirklich außergewöhnlich köstlich speisen möchte, für den gibt es jetzt bei Fassbender & Rausch Chocolatiers am Gendarmenmarkt das erste und einzige Schokoladen-Restaurant Europas. Mit Gerichten und Geschichten rund um die Schokolade ist es am 15. September 2006 am eröffnet worden.

Hier können Schokoladen-Gourmets erleben, wie unglaublich verlockende Köstlichkeiten sich mit Edel-Kakao und feinsten Schokoladen zubereiten und verfeinern lassen. Kreiert und präsentiert werden diese Spezialitäten von Spitzenköchen mit Schokoladen-Kompetenz aus aller Welt.“ Soweit die (berechtigte) Werbung…

Das Empfehlenswerte ist das Folgende, das die Eigenwerbung so beschreibt:
„Schokoladen-Dinner ‚Viva Arriba!‘
Der junge kreative Spitzenkoch Sebastian Villavicencio Heymann aus Ecuador hat zusammen mit unserem Küchenchef Markus Walder exklusiv für Fassbender & Rausch Chocolatiers am Gendarmenmarkt ein 4-gängiges Schokoladen-Dinner entwickelt. Zum Dinner erfahren Sie das süße Geheimnis des Alexander von Humboldt, erzählt von seinem Reisegefährten Johann Ferdinand von Lichterfelde. Das 4-gängige Schokoladen-Dinner ‚Viva Arriba!‘ kostet pro Person 68 € (exklusive Getränke). Es findet jeweils um 20:00 Uhr bis 31. Oktober 2006 dreimal wöchentlich am Donnerstag, Freitag und Samstag statt. Tischreservierung: Freecall 0800-7578810.“ (Dr.Gerhard Hofmann )

www.fassbender-rausch.de