Dänische Low-Cost-Airline Sterling fliegt ab Sommerflugplan von Tegel

Die dänische Low-Cost Airline Sterling, die zweimal täglich Berlin-Tempelhof mit Kopenhagen verbindet, gab heute offiziell auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Berliner Flughäfen bekannt, dass die Airline ab 25. März von Tegel nach Kopenhagen fliegen wird.

Carole Arnaud-Battandier, International Marketing Manager von Sterling: „Wir sind überaus zufrieden mit den Berlin-Flügen. Berlin hat sich in unserem Streckennetz zu einer Trenddestination etabliert. 2006 haben wir mehr als 80.000 Passagiere auf dieser Strecke befördert.“

Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz: „Jetzt, da nach dem OVG-Urteil klar ist, dass der Flughafen Tempelhof Ende Oktober 2008 definitiv geschlossen werden kann, gehen wir davon aus, dass weitere Airlines dem Beispiel von Sterling folgen und ebenfalls früher umziehen werden. Für alle Beteiligten wäre das von Vorteil.“

Sterling Arlines ist 2005 aus der Fusion von Sterling European und Maersk Air hervorgegangen. Sitz der Airline ist Kopenhagen. Die Flotte besteht ausschließlich aus Boeing 737. Sterling befindet sich im Besitz der isländischen FL Group.

Flugbuchungen unter: www.sterlingticket.com

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Wie bekommen Kinder wieder Lust auf Obst?

Am 8. Februar wurde in Berlin in der Sky Lounge die Europäische Initiative „Fruitness Enjoy it“ vorgestellt. Teilnehmer der Pressekonferenz waren Euro – Toques Präsident Ernst – Ulrich Schassberger, Paolo Bruni (Präsident der Servicezentrale italienischer Obst- und Gemüsebetriebe, C.S.O.), Dr. Alessandra Bordoni
(Ernährungswissenschaftlerin), Guido Tampieri (Staatsekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forstwirtschaft in Italien) und Luciano Trentini (Geschäftsführer der C.S.O.).

Die Vier Millionen Euro-Initiative der Europäischen Union ist für die Förderung des Obstkonsum bei Kindern ins Leben gerufen worden. Hintergrund der Kampagne ist der seit Jahren rückläufige Konsum von Frischobst. „Die Veränderung von Essgewohnheiten scheint schwerer zu sein als das Erlernen einer neuen Sprache““ so Ernst – Ulrich Schassberger.

Euro – Toques, die Vereinigung europäischer Spitzenköche, setzt sich verstärkt dafür ein natürlich produzierte Lebensmittel mit regionalem Bezug zu verwenden. Die Euro – Toques Philosophie beinhaltet unter anderem Lebensmittel ohne Gentechnik, ohne Pestizide und Geschmacksverstärkern zu benutzen.

Hauptfigur der Ernährungskampagne „Fruitness enjoy it“ ist „Mr. Fruitness“. Diese imaginäre Figur kämpft gegen ungesundes Essen und erlangt seine physische und geistige Fitness vor allem durch Obstkonsum. Kinder lernen auf spielerische Art und Weise was alles so in Obst steckt und wie wertvoll Früchte für das Wohlbefinden sind.

Der wichtigste Handelspartner für Deutschland in Sachen Obst ist Italien. Kiwis, Nektarinen, Pfirsiche und Birnen gehören zu den meist importierten Früchten.

Diese Früchte spielten eine zentrale Rolle auf der Pressekonferenz in Berlin.
Schassberger wies darauf hin, dass Kinder und Jugendliche leicht zu beeinflussen wären und Fast Food kritiklos gegenüber ständen. Es sei sehr wichtig gerade bei Kindern und Jugendlichen den Geschmackssinn zu sensibilisieren.

„Oft sind ihre Gaumen schon an ein Zuviel an Salz, Zucker und Fett gewöhnt, dass zum Beispiel eine Birne, Pfirsiche , Nektarinen oder Kiwis als Pausensnack viel zu langweilig schmecken“, so Schassberger.“ Es ist deshalb sehr wichtig, Kinder und Jugendliche auf die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Unterschiede zwischen frischen Produkten und industriellen Produkten, sowie auf den Umgang mit regionalen Lebensmitteln aufmerksam zu machen“, so Schassberger weiter.

Der renommierte Maître Cuisinier Schassberger stellte auf der Konferenz eigene Rezepte für die beliebten Obstsorten vor. Diese bieten Abwechslung auf den Speisezetteln der Kinder und Jugendlichen.

Carlo Petrini

Der Gründer und internationale Präsident von Slow Food, Carlo Petrini, tritt in der kommenden Woche in Berlin und Nürnberg auf. Im Rahmen des Kulinarischen Kinos der Internationalen Filmfestspiele präsentiert Petrini am 12. Februar um 19.30 Uhr im Spiegelzelt am Martin-Gropius-Bau den amerikanischen Film “The Real Dirt on Farmer John” (Deutschland-Premiere), der mit der Goldenen Schnecke ausgezeichnet wurde.

Anschließend nimmt er an einer Diskussionsrunde teil, die von Alfred Biolek geleitet wird. Am 13. Februar um 22 Uhr kommentiert Petrini die Aufführung mehrer Kurzfilme rund ums Essen und Trinken im Martin-Gropius-Bau. Einzelheiten unter www.berlinale.de ; den Programmflyer können Sie auch unter www.slowmedia.de/kulinkino.pdf herunter laden. Während der gesamten Woche steht auch der Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Otto Geisel, im Kulinarischen Kino zu Gesprächen zur Verfügung.

Am 15. Februar hält Petrini eine “Keynote” um Rahmen der Eröffnung der Messe “Biofach” in Nürnberg (Beginn 10 Uhr). Um 13 Uhr findet im Raum Hong Kong des Pressezentrums eine Pressekonferenz zum Thema “New paths to sustainable and healthy living”statt, an der neben Carlo Petrini als prominente Slow-Food-Mitglieder auch Vandana Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises, und Susanna Cenni, Landwirtschaftsministerin der Region Toskana teilnehmen werden.

Während der Pressekonferenz werden das Manifest zur Zukunft der Lebensmittel sowie das Manifest zur Zukunft des Saatguts präsentiert, das im vergangenen Herbst auf de Terra Madre in Turin beschlossen wurde. Anschließend findet ein Runder Tisch mit dem Titel “Organicly Slow-Bridging Food and Agri-culture” im Raum Shanghai statt, an dem Petrini ebenfalls teilnimmt; Slow Food Deutschland ist durch sein Vorstandsmitglied, den Ökobauern Walter Kress vertreten.

Smart Labels für frischen Fisch – „Chill-on“ Projekt

Das Gesamtbudget für dieses Integrierte Projekt (IP) namens CHILL-ON beläuft sich auf die Rekordsumme von ca. 16 Millionen Euro, wovon ca. 2,4 Millionen nach Bremerhaven fließen werden. Verschiedene Problemstellungen rund um die Transport- und Kühlkette werden innerhalb von vier Jahren unter der Koordination des ttz mit 23 Partnern aus 13 Ländern bearbeitet.

„CHILL-ON steht am Ende einer langen Reihe erfolgreicher EU-Projekte, die das ttz Bremerhaven im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm bearbeitet hat. Das Projekt ist aufgrund seiner Größe bislang einzigartig in der Geschichte des ttz Bremerhaven: Hier werden verschiedene innovative Ansätze verfolgt, die, integriert in ein riesiges Projekt, letztlich eine Lösung für eine komplexe Problemstellung der Lebensmittelwirtschaft generieren können“, erklärt Matthias Kück, Projektleiter von CHILL-ON. Im 6. EU-Rahmenforschungsprogramm (2002-2006) konnten vom ttz Bremerhaven Projekte in einer Gesamthöhe von 90 Millionen Euro erfolgreich akquiriert werden, wovon rund 15,5 Millionen nach Bremen und Bremerhaven flossen.

Auf der Pressekonferenz CHILL-ON am 13. Juli betonte Frau Riechers-Kuhlmann, Geschäftsführerin der FBG (Fischereihafen Betriebsgesellschaft mbH) die Wichtigkeit des Gründerzentrums Bionord als Wissenschaftsstandort im Fischereihafen: „Das Projekt CHILL-ON demonstriert beispielhaft den Wissenstransfer durch das ttz Bremerhaven in die Region. Bremerhaven als Produktionsstandort für Tiefkühlkost und Fisch-Convenience profitiert vom Know-how, das im Rahmen dieses Projektes erarbeitet wird.“ Im Laufe des Projektes werden in Workshops und Seminaren die Forschungsergebnisse praxisorientiert weitervermittelt.

Herzstück des Projektes ist das Smart Label: Verschiedene Technologien, kombiniert mit GPS- und GSM-Überwachung sollen per „eCHILL-ON Smart Label“ die Temperaturgeschichte des Fisches vom Fang bis zum Einzelhandel lückenlos überwachen. Ein weiterer Bereich wird die Erstellung eines umfassenden Konzeptes zum „Chain Information Management“ sein. Hierbei sollen alle Informationen der Lieferkette in einer Art Kommunikationsplattform („Chain Collaboration Platform“) zusammenlaufen. Der wichtigste Aspekt dabei ist, dass alle an der Lieferkette Beteiligten nicht nur zu jedem Zeitpunkt Ort und Zustand ihrer Ware abrufen können, sondern gleichzeitig einen Einblick in Quantität, Warenfluss, Bestand und Produktion haben. Die Firma Chainfood aus den Niederlanden, auf der Pressekonferenz vertreten durch Johann Zandbergen, wird ein integratives Konzept entwickeln, welches die Grundsätze des Supply Chain Management (Lieferkettenmanagement) mit dem Einsatz neuester Technologien verbindet. Weitere Aspekte sind die Optimierung von Kühlmethoden oder die Etablierung eines präzisen und schnellen Verfahrens zum Nachweis möglicher Qualitätsmängel in Lebensmitteln. Sowohl der Bereich Molekulargenetik des ttz Bremerhaven als auch die Firma Q-Bioanalytic aus Bremerhaven werden an diesen Entwicklungen beteiligt sein.

„Ein Projekt dieser Dimension ist eine ganz neue Herausforderung für uns. Wir freuen uns als Koordinator dieses Großprojektes auf eine spannende Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region und auf internationaler Ebene“, erklärt Werner Mlodzianowski, Geschäftsführer des ttz Bremerhaven.

www.ttz-bremerhaven.de

Franz Beckenbauer zeichnete Deutschlands Service Champion 2006 aus

Am Freitag
hat Franz Beckenbauer in Berlin Deutschlands Service
Champion 2006 ausgezeichnet. Die Beste der Besten aus
der gesamten deutschen Tourismusbranche ist die 26jährige
Empfangssekretärin Claudia Kraft aus dem Mercure Hotel
Leipzig am Johannisplatz. Bei einer Pressekonferenz des
Organisationskomitees der FIFA WM 2006(tm) nahm die
überglückliche Siegern ihre Trophäe direkt aus den Händen
des „Kaisers“ entgegen. Beckenbauer gratulierte der
jungen Hotelfachfrau im Beisein hochkarätiger Vertreter
der Tourismuswirtschaft und zeigte sich beeindruckt von
der Leistung der Mercure-Mitarbeiterin aus Leipzig.

Claudia Kraft erzielte im Finale des Wettbewerbs, der
Bestandteil der Nationalen Service- und Freundlichkeitskampagne
ist, und der vor einer Woche im Europa-Park in Rust ausgetragen
wurde, mit meisterlichem Wissen und Geschick die entscheidenden
Punkte und setzte sich souverän gegen ihre 31 Mitstreiter aus
der gesamten Bundesrepublik durch. Bei dem Wettbewerb, für
den sich im Vorfeld knapp 2.000 Mitarbeiter aus der
Tourismusbranche beworben hatten, mussten sich die 32
Finalisten in Anlehnung an die FIFA WM 2006(tm) in Qualifikation,
Vorrunde, Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Endspiel bewähren.

Hier wurde nicht nur umfangreiches Wissen rund um das
Gastgeberland und die Teilnehmerländer der WM abgefragt,
sondern ebenso die Gastgeberqualitäten der Teilnehmer auf
den Prüfstand gestellt.

Eine hochkarätige Jury, der auch Ernst Fischer, der Präsident
des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA
Bundesverband) angehörte, ermittelte dann Claudia Kraft als
eindeutige Siegerin, die nun in Berlin von Franz Beckenbauer
für ihre überragende Leistung geehrt wurde.

Claudia Kraft freute sich riesig über Ihren Titel, aber auch
darüber, den Chef des Organisationskomitees der FIFA WM 2006(tm)
in Berlin persönlich treffen zu können: „Franz Beckenbauer kennen
zu lernen ist ein einmaliges Erlebnis, das ich nicht vergessen
werde. Auch in unserem Mercure Hotel in Leipzig sind wir ja
alle im Fußball-Fieber. Jetzt von dem Mann, der die WM nach
Deutschland geholt hat, ausgezeichnet zu werden, ist schon etwas
ganz besonderes, und ich bin begeistert.“ Am Rande der
Pressekonferenz verriet Claudia Kraft dann auch ihr
Erfolgsgeheimnis: „Natürlich habe ich mich intensiv auf die
theroretischen Fragen vorbereitet. In der Praxis galt es dann,
genau wie jeden Tag im Hotel, mit Herzlichkeit und
Gastfreundschaft zu überzeugen.“

Iris Berben und Ritter Sport präsentieren Spendenkampagne zum „Schulprojekt für Afrika“

Den offiziellen Startschuss zur Spendenkampagne für das „Schulprojekt für Afrika“ gab Ritter Sport gemeinsam mit Schirmherrin Iris Berben und Unicef im Rahmen einer Pressekonferenz im Hamburger Wilhelm-Gymnasium.
Von Juli bis Dezember 2005 spendet die Alfred Ritter GmbH & Co. KG pro verkaufter Mini Packung und pro 100 Gramm Tafel Ritter Sport Quadrago je 1,4 Cent für das „Schulprojekt für Afrika“, das ein Teil der Unicef Hilfsaktion „Schulen für Afrika“ ist. „Sich für soziale Belange einzusetzen gehört zu den Grundwerten unseres Unternehmens“, erklärt Alfred Ritter, Enkel des Firmengründers, das Engagement von Ritter Sport.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde ein TV-Spot präsentiert, in dem Schirmherrin Iris Berben zu Spenden für das „Schulprojekt für Afrika“ aufruft. Mit diesen Spenden finanziert Unicef Schulmaterialien für Kinder in Angola, Malawi und Ruanda. „Nach wie vor ist in Afrika selbst die elementarste Bildung – also Lesen, Schreiben und Rechnen – das Privileg weniger Menschen“, so Iris Berben. „Ich bin davon überzeugt, dass Bildung ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft der Kinder ist, und dafür mache ich mich gerne stark.“

Ein Klassenzimmer des Wilhelm-Gymnasiums im Hamburger Stadtteil Harvestehude diente als ungewöhnliche Kulisse für diese Auftakt-Pressekonferenz. Ganz bewusst hatte Ritter Sport diese Schule ausgewählt, denn die Schüler des Wilhelm-Gymnasiums übernehmen seit vielen Jahren persönliche Patenschaften für Kinder in Afrika.

www.ritter-sport.de