Patrik Johansson, der Butter-Wikinger

In seinen früheren Leben war Patrick Johansson mal Fischer, später Manager einer Kaffeeplantage in Madagaskar und er produzierte Salz aus Meerwasser. Bis er schließlich seine wahre Berufung fand: die Butter. Manchmal löffelt der 45-Jährige die gelbe Köstlichkeit auch nur so aus dem Fass – das Brot würde „den Geschmack ruinieren“.

Johansson lebt mit seiner Familie im dicht bewaldeten Nordosten Göteborgs in einem für Schweden so typischen roten Holzhaus. Dies verlässt er drei Mal die Woche, um in einem benachbarten Schloss eine der besten Butter der Welt herzustellen: Er ist der „Butter-Wikinger“. Seine samtige Spezialität schmeckt Restaurantgästen in ganz Europa. Sie kommt beispielsweise im Noma in Kopenhagen aufs Brot, auch der Londoner Sternekoch Heston Blumenthal brutzelt mit ihr. Jahrelang hat Johansson experimentiert, mittlerweile ist er für seine „Virgin Butter“ bekannt: Zu 40 Prozent aus Buttermilch gemacht, cremig, sauer und geschmacklich so intensiv, dass sie süchtig macht.

www.vallmobacken.se

Patrik Somweber

Nachwuchs-Weinkenner im Wettbewerb – Sieger des 7. Jungsommeliercup Arlberg im Hotel Goldener Berg in Oberlech gekürt

Bereits zum siebten Mal fand am 11. April 2012 am Österreichischen Arlberg der Jungsommeliercup statt. Gastgeber in diesem Jahr: Das Hotel Goldener Berg in Oberlech. Zu dem Wettbewerb traten elf Jungsommeliers aus diversen namhaften Häusern am Arlberg an. Als strahlender Sieger nach Punkten ging Patrik Somweber vom Hotel Almhof Schneider hervor, der demnächst mit dem örtlichen „Weinpapst” Adolf Werner zu einer Weinreise ins Bordeaux fährt. Der nächste Jungsommeliercup ist für April 2013 geplant.

Alfons Weiß (Arlberg Hospiz Hotel, 2. Platz) sowie Jan Buchholz aus dem Hotel Austria in Lech (3. Platz) schafften es ebenfalls aufs Siegertreppchen. Der Weg dorthin war jedoch hürdenreich: In Runde eins wurden 15 Weiß- und Rotweine verkostet, gefolgt von einem Katalog aus 20 theoretischen Fragen, bevor abschließend die zuvor verkosteten Tropfen blind zuzuweisen waren. Die sechs besten Kandidaten hatten in der zweiten Runde bei einem Beratungsgespräch ihr Know-how und ihre Service­orientiertheit unter Beweis zu stellen. Als Tester fungierte die erfahrene Jury bestehend aus Adolf Werner, Franz Pfefferkorn, Hermann Lankmaier und Horst Grlic, ihres Zeichens Sommeliers und Wirte der Region. Zum Abschluss prüfte Sommelier und Weinprofi Johannes Pfefferkorn die Finalisten in einem individuellen Gespräch mit zehn Fachragen auf Herz und Nieren.

Neben der Reise ins Bordeaux in Begleitung von Adolf Werner, Seniorchef im Arlberg Hospiz Hotel, durfte sich der Wettbewerbssieger Patrik Somweber über eine Doppelmagnum-Flasche Wein nach Wahl sowie einen Wanderpokal mit Namensgravur als Lohn für die Anstrengungen freuen. In der Teilnahmegebühr von 45 Euro inkludiert waren die zu verkostenden Weine, Brot und eine Brettljause zwischendurch sowie ein Abendessen für die sechs Finalisten. Auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus: Sie bekamen eine Urkunde, drei österreichische Weine als auch eine Flasche nach Wahl – zwischen Doppelmagnum bis Magnum-Größe.

Ziel des Jungsommeliercups ist es, jungen Menschen die Freude am Sommelier-Beruf zu vermitteln und einen Anreiz darstellen, ein entsprechendes Diplom zu erwerben. Außerdem erleben die Kandidaten beim Cup hautnah, wie ein typischer Wein-Wettbewerb abläuft.

www.goldenerberg.at

Oliver Röder

Bocuse d’Or – Germany: Vorbereitung auf den Bocuse d’Or Europe

Der Deutschlandkandidat Oliver Röder von der Landlust Burg Flamersheim bereitet sich auf den Bocuse d’Or Europe am 21. März 2012 in Brüssel vor. Der Europawettkampf entscheidet, wer am großen Finale der renommierten Kochweltmeisterschaft 2013 in Lyon (Frankreich) teilnehmen darf.

Oliver Röder bereitet sich mit seinem Commis Andreas Högg unter Hochdruck auf den Bocuse d’Or Europe vor, der am 20. und 21. März in Brüssel ausgetragen wird. Seit sie sich beim Bocuse d’Or – Selection Germany 2012 – der deutschen Vorauswahl der Kochweltmeisterschaft am 11.02.2012 in Stuttgart für die Teilnahme in der nächst höheren Liga qualifiziert haben, arbeiten sie an der Perfektionierung ihrer Kreationen. „Die Fischplatte wurde nur noch verfeinert, für die Fleischplatte haben ich und mein Team uns etwas Neues einfallen lassen, sind aber dem Gericht sonst treu geblieben“ verrät Oliver Röder. Bei der Vorbereitung konnte er auf breite Unterstützung zählen. Oliver Röder wurde neben seinem Team der Landlust Burg Flamersheim u. a. auch von seiner Familie, dem letztmaligen Deutschlandkandidaten Ludwig Heer, dem Präsidenten Bocuse d’Or Germany Patrik Jaros sowie dem Metro-Team unterstützt.

Metro Cash & Carry, Sponsor des Bocuse d’Or Europe 2012 und in Deutschland einer der Hauptsponsoren des Bocuse d’Or – Selection Germany 2012, stellt die hochwertigen Hauptzutaten für das Fisch- und das Fleischgericht. Als besonders herausfordernd bei den Vorbereitungen empfand Oliver Röder „die geringe Zeit sowie die Sonderwünsche und Anfertigungen noch rechtzeitig zu bekommen“. Die Doppelbelastung, sich neben dem täglichen Geschäft in der Landlust Burg Flamersheim auch auf den Bocuse d’Or Europe vorzubereiten hat er gemeistert. Wie? „Mit wenig Schlaf“ lautet die Antwort von Oliver Röder. Diese Strategie hat sich schon beim Bocuse d’Or – Selection Germany 2012 bezahlt gemacht. „Oliver Röder hat sich sehr engagiert vorbereitet. Er hat beste Vorraussetzungen einen guten Platz in Brüssel zu belegen und sich für das Finale zu qualifizieren„ resümiert Patrik Jaros, Präsident Bocuse d’Or Germany.

Aus zwanzig teilnehmenden Ländern qualifizieren sich die ersten zwölf Platzierten für das große Finale, welches am 29./30. Januar 2013 in Lyon (Frankreich) ausgetragen wird.

Informationen zum Bocuse d’Or Europe sowie zum Finale in Lyon erhalten Sie unter: www.bocusedor.com

RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL

Im Frühjahr wird Eltville-Hattenheim wieder zum Mekka für Gourmets und Genießer aus Deutschland und ganz Europa. Das RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL, Europas wichtigstes und größtes Gourmetfestival, findet vom 23. Februar bis zum 7. März bereits zum 16. Mal statt. Karten für die knapp 50 Programmpunkte sind bereits rar, viele Veranstaltungen waren nach wenigen Tagen ausgebucht. Wer sich aber beeilt, kann noch Tickets für einige Events ergattern.

Sechs von neun deutschen Drei-Sterne-Köchen, internationale Größen wie Anton Mosimann aus London, Jörg Trafoier aus Südtirol und die italienischen Drei-Sterne-Köche Enrico und Roberto Cerea – das Festival wartet dieses Jahr wieder mit kulinarischen Schwergewichten auf. Auch Weinliebhaber kommen nicht zu kurz, die internationalen Stars der Szene präsentieren bei Tastings oder zu abgestimmten Menüs ihre Gewächse. Für einige der Veranstaltungen des Festivals sind noch Tickets erhältlich.

Das Festival bietet eine der ersten Gelegenheiten, Thomas Bühner als Drei-Sterner zu erleben. Im November zeichnete der Guide Michelin den Osnabrücker mit der höchsten Auszeichnung des Gastronomieführers aus. H. B. Ullrich, Organisator des Festivals, freut sich, dass Bühner diese Ehre zu Teil wurde: „Thomas Bühner ist seit langem regelmäßiger Gastkoch bei unserem Festival, und unsere Gäste und wir schätzen seine Kochkunst sehr. Umso begeisterter sind wir, dass wir ihn ab sofort auch offiziell zur absoluten Koch-Elite zählen können.“ Für das Gala-Dinner von Christian Bau, der seit 2005 zu den besten Köchen Deutschlands zählt, sind ebenfalls noch wenige Karten erhältlich. Die fünf Gänge des Menüs werden unter anderen von Weinen des Kult-Weinguts Dunn und des Château Palmer begleitet.

Die Mittagsveranstaltungen des Festivals werden von Jahr zu Jahr beliebter. Bei ausgewählten Lunchs sind Restplätze vorhanden. Patrik Kimpel, Sternekoch und Küchenchef im Kronenschlösschen, präsentiert in diesem Jahr mit dem Cidre- und Poiré-Produzenten Eric Bordelet ein Menü, bei dem die Getränkebegleitung erfrischend anders ist. Statt Wein werden exklusive Schaumweine gereicht und verkostet, die Bordelet aus Obstsorten seiner normannischen Heimat herstellt. Ebenfalls in Teamwork bereitet Kimpel einen gemeinsamen Lunch mit Anton Mosimann zu. Der gebürtige Schweizer ist eine kulinarische Legende und gilt als Lieblingskoch der britischen Royals. Die Chance, gleich zwei Köche aus der Hauptstadt zu erleben, bietet der Lunch Berlin & Rheingau mit den beiden Sterneköchen Marco Müller, Weinbar Rutz, und Michael Kempf, Facil, aus Berlin. Sie komponierten ihr Festival-Menü zu Weinen des Terroirs Erbacher Marcobrunn, einer der berühmtesten Weinlagen des Rheingaus. Beim Lunch Hummer & Weißburgunder werden vier Gänge mit Hummer aus Maine, aus der Bretagne und aus Helgoland zubereitet. Weine aus der jeweiligen Heimat der Hummer begleiten den Lunch.

www.rheingau-gourmet-festival.de

Deutscher Bocuse d'or – die Kandidaten

Die Kandidaten für den nationalen Vorentscheid des Bocuse d’Or am 11. Februar 2012 in Stuttgart im Rahmen der INTERGASTRA stehen fest.

Die 6 besten Bewerber treten in Ihren Showküchen gegeneinander an – nur der Erstplatzierte geht in die nächste Runde, den Bocuse d’Or Europe am 20./21. März 2012 in Brüssel:

Florian Bürger – Restaurant Habbel’s, Sprockhövel
Sebastian Frank – Restaurant Horváth, Berlin
Johannes Goll – Restaurant Français, Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt a. M.
David Kikillus – Kochatelier Fine Dining, Hotel und Spa l’Arrivée, Dortmund
Oliver Röder – Restaurant Bembergs Häuschen, Landlust Burg Flamersheim, Euskirchen
Sascha Wolter – Restaurant Backnanger Stuben, Backnang

Patrik Jaros, Präsident des Bocuse d’Or Germany: „Wir freuen uns über die hohe Qualität der eingereichten Rezepte. Daher verheißt es ein sehr spannender Wettbewerb auf höchstem Niveau zu werden. Es wird der Jury nicht leicht fallen, den Gewinner zu ermitteln.“

Die Kandidaten werden unter den gleichen Bedingungen wie dem Bocuse d’Or Europe in Brüssel kochen: In 5 Stunden eine Fischplatte mit den Hauptzutaten Seezunge und Riesengarnelen sowie in 5 Stunden und 35 Minuten eine Fleischplatte mit der Hauptzutat Mastpoularde – jeweils für 12 Personen inkl. zwei Garnituren und einer Sauce. Live und in Showküchen bereiten sie ihre Kreationen zu. Eine hoch dekorierte internationale Jury wird die Optik, den Geschmack und die Originalität der einzelnen Kreationen verkosten und bewerten. Die Zuschauer der INTERGASTRA können den Köchen über große Leinwände über die Schulter schauen. Es wird mit einem großen Ansturm an Besuchern und Pressevertretern beim deutschen Vorentscheid der Kochweltmeisterschaft gerechnet – live moderiert und mit interessanten Interviews auf der Bühne erwartet die Zuschauer ein abwechslungsreicher Tag im Atrium der Messe Stuttgart.

www.saga-bocusedor.com

16. RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL

Der Rheingau kocht: Spitzenköche und die besten Winzer zu Gast beim 16. RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL

48 Michelin-Sterne, 79 Hauben, 488,5 Gault-Millau-Punkte, 101,5 F im Feinschmecker und 108,5 Schlemmeratlas-Kochlöffel: Das ist das RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL 2012 auf den Punkt gebracht. Vom 23. Februar bis zum 7. März folgen zahlreiche internationale Spitzenköche und Winzer erneut dem Ruf der Veranstalter H.B. Ullrich und Patrik Kimpel ins Kronenschlösschen nach Eltville. Das größte Gourmet-Event Europas bietet auch im nächsten Jahr wieder ein außergewöhnliches Programm für seine Besucher.

Kein vergleichbares Gourmetfestival in Europa kann mit so vielen internationalen Spitzenköchen und hochrenommierten Winzern aus der ganzen Welt aufwarten. Das Festivalprogramm bietet vierzehn Tage lang Lunches, Dinner und Cooking Demos im Hotel Kronenschlösschen in Eltville mit Stars wie dem legendären Anton Mosimann und Drei-Sterne-Koch Enrico Cerea aus Italien. Zu den Höhepunkten des Festivals gehören Jahr für Jahr die Galadinner der deutschen Drei-Sterne-Köche. Thomas Bühner, Sven Elverfeld, Klaus Erfort, Christian Bau, Joachim Wissler und Harald Wohlfahrt nehmen 2012 am Festival teil und sorgen für einen wahren Sternenregen im Rheingau. Begleitet werden alle Menüs von großen, raren Weinen. Ab heute können die Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmerzahlen zum Teil stark limitiert sind, gebucht werden.

Wie jedes Jahr sind die Programmpunkte breit gefächert und bieten von kleinen feinen Workshops bis hin zu glanzvollen Galadinnern etwas für jeden Geschmack und jedes Budget – im Zeichen der Gourmet- und Winzerkunst stehen alle Events gleichermaßen. Veranstaltungen wie der Lunch mit den besten deutschen Spätburgundern, die große VDP Weinpräsentation oder die Degustation der Sekt-Raritäten auf Schloss VAUX haben sich bereits zu wahren Festivalklassikern entwickelt. Events wie der Lunch von Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker oder ein Tasting der besten Cidre und Poiré der Welt mit anschließendem Menü werden im nächsten Jahr zum ersten Mal die Festivalgäste begeistern.

Welcome-Party mit den Starköchen aus dem Rhein-Main Gebiet

Wie jedes Jahr beginnt das Festival mit der traditionellen Welcome-Party in allen Räumen des romantischen Weingut Balthasar Ress in Eltville-Hattenheim. In diesem Jahr kochen die neun Spitzenköche aus dem Rhein-Main-Gebiet Patrick Bittner, Frank Buchholz, André Großfeld, Oliver Heberlein, Michael Kammermeier, Mario Lohninger, Christoph Rainer, Matthias Schmidt und Patrik Kimpel live an ihren Ständen. Begleitende Weine werden an 21 Wein- und Sektständen verkostet, darunter auch Jahrgänge von internationalen Weingütern wie Chat Sauvage und Fattoria Nittardi. Für die musikalische Untermalung der Welcome-Party sorgen die drei Live-Bands Gail Ducan & Word Up Quintett, Waymond Harding & Rick Cheyenne und Dr. Feelgood jr. Piano & Saxophon. Wer sich auf der Tanzfläche verausgabt hat und zu späterer Stunde wieder hungrig ist, kann sich mit Weißwürsten und Brez’n von Hessens Metzger Nr. 1, der Metzgerei Brauer, stärken.

Kochlegende Anton Mosimann – royales Flair im Rheingau

Für das Festival im nächsten Jahr konnte der Veranstalter H.B. Ullrich mit dem gebürtigen Schweizer Anton Mosimann einen ganz besonderen Gast gewinnen. Als Küchenchef des Dorchester in London wurde er als erster Koch eines Hotels außerhalb Frankreichs mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und prägte die Entwicklung der britischen Küche maßgeblich. So heißt es auf der Insel „Die Geschichte des Essens in Großbritannien ist zweigeteilt: Vor Mosimann und nach Mosimann“. In seinem Club und Privatrestaurant Mosimann’s in London begrüßt er häufig Berühmtheiten wie Elton John, Kofi Annan, Bill Clinton, Tony Blair, Liz Hurley und die britische Königsfamilie samt Oberhaupt Königin Elisabeth II. Von ihr erhielt er auch die Auszeichnung Order of the British Empire, außerdem kochte er das Hochzeits-Dinner bei der Vermählung von Prinz William und Catherine Middleton im April 2011. Auf dem RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL präsentiert Anton Mosimann neben einem Workshop ein Galadinner, das von Pommery und den besten Weinen der Weingüter Georg Breuser, Prinz von Hessen, Hans Lang und Roberto Voerzio begleitet wird.

Rioja und Raritäten

Die Vielfalt der präsentierten Weine ist ein Erfolgsfaktor des Festivals. Große Namen werden ebenso präsentiert wie Geheimtipps und Aufsteiger. Bodegas Artadi gehört zu den besten Erzeugern der Rioja und erhält jedes Jahr hochkarätige Bewertungen. Auf dem Festival präsentiert Weinmacher Juan Carlos de la Calle persönlich seine Spitzenweine in einer Deutschlandpremiere. Erstmals in Deutschland und sogar ganz Europa findet eine Vertikal-Verkostung von zehn Howell Mountain Cabernet Sauvignons des Weltklasse-Weinproduzenten Randy Dunn aus dem kalifornischen Napa Valley statt.

Der Höhepunkt des Festivals für Weinliebhaber ist die Verkostung von 20 verschiedenen Jahrgängen des Château Margaux, die aus den Jahren 1929 bis 2000 stammen. Das traditionsreiche Spitzenweingut aus dem Médoc bei Bordeaux, dessen Wurzeln bis zurück ins 15. Jahrhundert reichen, keltert einen der besten und berühmtesten Weine der Welt. Der aktuelle Jahrgang 2010 wurde bereits mit 98 Punkten im Parker ausgezeichnet, obwohl er erst in zwei Jahren ausgeliefert wird und nach weiteren 13 Jahren seine Trinkreife erreicht. In der Subskription erzielte dieser Jahrgang bereits einen Preis von 1.000 Euro pro Flasche – und war sofort ausverkauft. Ältere Jahrgänge des Ausnahme-Weingutes sind heute nur noch auf Auktionen erhältlich. Im Anschluss an die Verkostung folgt ein eleganter Drei-Gänge-Lunch von Patrik Kimpel.

Lunches für jeden Geschmack

Die kulinarische Hauptstadt Deutschlands liegt Anfang März 2012 im Rheingau. Die beiden Berliner Sterneköche Michael Kempf und Marco Müller, die nacheinander 2010 und 2011 als Berliner Meisterkoch ausgezeichnet wurden, gestalten einen Lunch, der Raffinesse mit perfekten Aromenkombinationen vereint. Von Metropolen wie Berlin zurück aufs Land führt Eric Bordelet, der in einem Tasting mit anschließendem Lunch die besten Cidre und Poiré der Welt verkostet. Bordelet war lange Jahre Head-Sommelier im Pariser Drei-Sterne-Restaurant Arpège, bevor er der Großstadt Lebewohl sagte und begann, große Schaumweine aus den Früchten der ländlichen Obstgärten zu produzieren. Schnell entwickelte er sich zum unumstrittenen Star der Szene. Zu vier von Patrik Kimpel kreierten Gängen präsentiert Bordelet einige seiner raren Spezialitäten.

Das RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL präsentiert seinen Besuchern nicht nur erstklassige Menüs und herausragende Weine, sondern vermittelt den Gästen auch Einblicke in die dazugehörigen Zubereitungstechniken. Sternekoch Claudio Urru zeigt zusammen mit KitchenAid, wie Profis die Sous-Vide-Technik nutzen und verrät während seiner Cooking Demo wertvolle Tipps. Anschließend dürfen sich die Teilnehmer auf einen raffinierten Sous-Vide-Lunch freuen. Egal ob mit Niedrigtemperaturgaren zubereitet oder nicht, Wagyu, US-Beef, Deutsches Angus und Chianina Rind gehören zu den besten Fleischsorten der Welt. Patrik Kimpel und Nils Jorra, Koch des exklusiven Onlinehändlers und Fleischexperten Otto Gourmet, bereiten gemeinsam einen Lunch zu, bei dessen fünf Gängen nicht nur erklärte Beef-Jünger auf ihre Kosten kommen.

Es bleibt in der Familie – lombardischer Drei-Sterne-Koch zu Gast in Eltville

Enrico Cerea, Spitzenkoch aus Bergamo, stammt aus einer traditionsreichen lombardischen Gastronomenfamilie. Er folgte seinem Vater als Küchenchef des Da Vittorio und führt seitdem zusammen mit seinem Bruder Roberto, der ebenfalls Koch ist, und seinen zwei weiteren Geschwistern das Familienunternehmen. Der familiäre Geist ist überall zu spüren, und im Restaurant geht es so herzlich zu wie in einer Trattoria, auch wenn das Da Vittorio 2009 mit dem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Seine Ausbildung hat
Enrico Cerea bei den besten Köchen Europas absolviert, darunter auch Ferran Adrià. Ganz besonders hat sich Enrico Cerea der Kreation von Desserts verschrieben. Sein Bruder Roberto hingegen ist der Spezialist für raffinierte Antipasti – so ergänzen sich die beiden in der Küche perfekt. Auf dem RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL werden die beiden ein Fünf-Gänge-Menü zubereiten, das sowohl die traditionellen Wurzeln der Cereas als auch ihren modernen Kochstil betont und von Weinen des legendären toskanischen Weinguts Castello di Ama begleitet wird.

In zwei Wochen von Südtirol bis Südafrika

Das Hotel Grande Roche im südafrikanischen Paarl ist eines der schönsten Hotels der Welt, und das hoteleigene Restaurant Bosman’s zählt ebenfalls zu den besten Adressen des Landes. Küchenchef Roland Gorgosilich ist zu Gast auf dem Festival und präsentiert zusammen mit Sternekoch Matthias Schmidt aus der Villa Merton in Frankfurt ein facettenreiches Gourmetmenü, das Europa und Afrika kulinarisch vereint. Begleitende Weine aus dem Rheingau und aus Südafrika runden die Gerichte perfekt ab. Eine kürzere Anreise als Gorgosilich hat Sternekoch Jörg Trafoier aus Südtirol. Gemeinsam mit einigen der besten Südtiroler Weingütern gestaltet er ein Dinner, das seiner Philosophie folgt, nämlich beste einheimische Produkte immer wieder neu kreativ zu interpretieren. Natalie Lumpp, Sommelière und Autorin, moderiert die Veranstaltung gemeinsam mit Trafoiers Ehefrau, die ebenfalls als Autorin und Sommelière tätig ist.

Zwei Berufe, zwei Sterne: Wolfgang Becker kocht und keltert

Wolfgang Becker ist vermutlich der einzige mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch der Welt, der auch ausgebildeter Winzer ist, und beide Berufe mit derselben Leidenschaft ausübt. In Trier betreibt er das Restaurant Becker’s sowie das gleichnamige Designhotel und Weingut. In allem, was er tut ist er klar, authentisch und ehrlich. Auch seine Küche ist bewusst puristisch und nicht überladen: „Ich lege nichts auf den Teller, was keinen Sinn macht. Mein Essen erschließt sich von selbst“, beschreibt Becker seinen Stil. Dabei sind seine Gerichte niemals eindimensional. Für sein Menü hat er sich mit Thunfisch, Wildlachs, Steinbutt und Skrei vier sehr unterschiedliche Fische ausgesucht, die er den Gästen in perfekter Kombination mit vier verschiedenen Weinen präsentiert.

Die insgesamt 49 Veranstaltungen des 16. RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL kosten zwischen 24 Euro und 1.450 Euro. Es handelt sich immer um Pauschalpreise, die Empfang mit Amuse-Bouche, Menü, Weine, Wasser und Kaffee einschließen. Anmeldungen werden telefonisch unter +49 (0)6723 640 angenommen oder per E-Mail aninfo@kronenschloesschen.de

Weitere Informationen gibt es unter www.rheingau-gourmet-festival.de

Restaurant des Scandic Berlin Potsdamer Platz

Das Restaurant des Scandic Berlin Potsdamer Platz gewinnt „eat! berlin“-Preis für das beliebteste Event 2011  

Das eat! berlin Feinschmeckerfestival fand vom 3. bis 9. Oktober 2011 erstmalig in Berlin statt. In insgesamt 24 ausgewählten Restaurants und Locations wurde Esskultur in neuer Form zelebriert. Die Gäste wählten am Ende des Abends ihr Lieblingsevent, welches bei der festlichen Benefiz-Abschlussgala am Sonntagabend, 9. Oktober 2011, mit dem eat! berlin Event-Preis ausgezeichnet wurde. Prämiert als „Beliebtestes Event 2011“ wurde der Abend mit „Rezepten voll Wald und Meer“ im Restaurant des Scandic Berlin Potsdamer Platz.

 Am 7. Oktober 2011  hieß es „Smaklig måltid“ – Guten Appetit – im Restaurant des Scandic Berlin Potsdamer Platz. Unter der Schirmherrschaft der Schwedischen Botschaft Berlin nahmen erstmalig zwei schwedische Kochweltmeister am eat! berlin Festival teil. Patrik Fredriksson und Viktor Westerlind vom Schwedischen Kochnationalteam haben  zusammen mit dem Scandic-Küchenchef Jörg Wangemann die Gäste mit den kulinarischen Finessen Skandinaviens vertraut gemacht und exklusive schwedische Spezialitäten wie zum Beispiel Rentier, Zander, Steinpilze und arktische Brombeeren modern interpretiert.Fredriksson und Westerlind sind Mitglieder der schwedischen Kochnationalmannschaft, die weltweit erfolgreich Wettbewerbe bestreitet. Das Sweden Culinary Team hat seit dem Jahr 2000 zweimal Gold in der Kocholympiade gewonnen und auch zweimal den Culinary World Cup.Veranstaltungsort war das Restaurant im Hotel Scandic Berlin Potsdamer Platz. Die skandinavische Hotelkette Scandic ist nicht nur bekannt für ihr ökologisches Bewusstsein, sondern auch für ihr ausgefallenes Design. Das Restaurant erinnert mit echten Birkenbaumstämmen und Bambusparkett, den Ocker- und Kastanienbrauntönen an einen skandinavischen Herbstwald und bat den optimalen Rahmen für „Rezepte voll Wald und Meer“.„Wir sind stolz darauf, unsere Gäste an dem Abend mit der modernen, schwedischen Küche verwöhnt zu haben“, so Evert Bränd von Svenska Kocklandslaget. „Patrick und Viktor haben ein Menü kreiert voller Hingabe hinsichtlich Geschmack, Zutaten, Design – es ist ein wahres kulinarisches Kunstwerk geworden. Der Preis für das beliebteste Event ehrt uns natürlich sehr. Das gemeinsame Kochen mit Scandic´s Küchenchef Jörg und seinem Küchenteam hat uns sehr viel Freude bereitet und wird bestimmt nicht das letzte gemeinsame Event in diesem Stil sein.“„Typisch für die schwedische Küche ist, dass sie viel mehr landestypische Produkte auf ihrer Karte hat als die klassische westeuropäische“, sagt Wangemann, Küchenchef vom Scandic Berlin Potsdamer Platz. Besonderer Wert wird auf saisonale und regionale Produkte gelegt, vorrangig aus nachhaltigem Anbau und mit kurzen Lieferwegen. Während Puristen sogar auf Tomaten im Winter oder Chicoree im Sommer verzichten, haben Wangemann und sein Team im Scandic der klassischen skandinavischen Küche einen innovativen Stempel aufgedrückt, was beim eat! berlin Festival mit dem beliebten eat! berlin Preis prämiert wurde.80 Gäste zelebrierten die skandinavischen Delikatessen an herbstlich dekorierten Tischen bei Kerzenschein und stimmungsvoller Musik im exklusiven Rahmen des Restaurants in entspannter, ausgelassener Atmosphäre. Zum Empfang gab es Champagner und Amuse Gueule, während man durch die Bar flanierte oder von der Außen-Terrasse den Blick auf den Potsdamer Platz genoss. Der Abend wurde mit einer Willkommensrede eröffnet, in der die Initiatoren Bernhard Moser (Festivalleiter eat! berlin), Helena Onn (Botschaftsrätin für Presse und Information, Schwedische Botschaft) und Ali El-Ali (Scandic, Senior Sales Manager) ihr Wort an die Gäste richteten und Patrik Fredriksson und Viktor Westerlind von Sweden Culinary Team vorstellten, bevor die Gänge mit „Rezepten voll Wald und Meer“ angerichtet wurden. Das Menü „Rezepte voll Wald und Meer“: 

• Amuse-Gueule inspiriert von Land, Wald, Gebirge und Meer

• Kalix Löjrom (Kaviar von der Kleinen Maräne, Coregonus albula) mit saurer Sahne, Meerrettich, Zitrone, Dill und Brioche

• Gratinierter Zander aus dem See Hjälmaren (MSC zertifiziert) mit Miesmuscheln, Weißwein, Zitronenthymian und Gelben Rübchen

• Mit Kräutern gebratenes Rentierfilet von Blindh Ren in der Provinz Härjedalen mit gedünsteten Silberzwiebeln, Steinpilzen und schwarzen Johannisbeeren

• Cheesecake mit weißer Schokolade und Vanille auf einem Sablé Breton mit einer Symphonie vom Gold der Moore am Polarkreis (Crème, Sorbet & Kompott von Moltebeeren)

• Kaffee und 2 Petit Fours mit einer Note von Preisel- und arktischen Brombeeren

Die schwedischen Weine:

Weiß:  Batels 2010, Gotland, Schweden

Rebsorten Solaris und Phönix, 6 Monate auf der Hefe gelegen, kalt vergoren

Tropische Aromen, grüner Tee, grüner Apfel

Rot:  Lukase 2006

Rebsorte Rondo (eine Rebsorte aus Geisenheim), Jahresproduktion 1800 Flaschen,

1 Jahr Barrique (amerikanische und französische Eiche), ungefiltert

Beide Weine sind zertifizierte Öko Weine

 Informationen zu den Köchen:

Patrik Fredriksson (Sweden Culinary Team)

  • Zweiter Platz beim Culinary World Cup 2010
  • Dritter Platz bei der Kocholympiade 2008
  • Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren 2006
  • Dritter Platz beim schwedischen Wettbewerb „Konditor des Jahres 2005“
  • Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren 2004
  • Europameisterschaften der Bäckerjugend 2002
  • 4. Platz im Einzelwettbewerb       
  • Sieger im Mannschaftswettbewerb
  • Zweiter Platz bei den Schwedischen Meisterschaften „Junge Bäcker 2001“
  • Sieger beim schwedischen Wettbewerb „Europagebäck 2000“ 

 Viktor Westerlind (Sweden Culinary Team)

  • Zweiter Platz beim Culinary World Cup 2010
  • Sieger beim schwedischen Wettbewerb „Koch des Jahres 2009“

 Jörg Wangemann (Scandic Berlin Potsdamer Platz)07.2010 – zurzeit   Head Chef im Scandic Berlin Potsdamer Platz04.2009 – 06.2010 zusätzlich Executive Chef BestWestern Grandcity Berlin Mitte04.2007 – 06.2010 Executive Chef Holiday Inn Berlin City West05.2000 – 03.2007 Executive Chef und F&B Assistant Novotel Leipzig City1996 – 2000           Küchenchef und Geschäftsführer Gasthaus „Zum Weißen Schwan“ in Weimar1995 – 1996           gastronomischer Leiter Hochzeits- und Seminar Schloss Machern1993 – 1995           Studium „staatlich geprüfter Betriebswirt“Ab 1987 Küchenchef im Ratskeller Weimar 

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Jubiläums-Guide der Jeunes Restaurateurs erschienen

Deutschlands junge Spitzenköche werden 20 und präsentieren in ihrem Restaurant- und Hotelführer erstmals 60 Mitglieder

Jung, dynamisch und voller Tatendrang, so fühlen sich die Jeunes Restaurateurs und starten mit einer stattlichen Zahl von 60 Spitzenköchen – 39 aktiven und 21 Table d’Honneur-Mitgliedern – hoch motiviert in ihr Jubiläumsjahr 2011. Die Jubiläumsedition des Restaurant- & Hotelführers 2011, die im Übrigen gleich sieben neue Mitglieder enthält, ist ab sofort in allen Häusern und der Geschäftsstelle der Jeunes Restaurateurs erhältlich. Neben der Vorstellung aller Spitzenköche, ihrer Hotels und Restaurants enthält das 160-seitige Werk in Jubiläumsoptik Beiträge und Anekdoten aus zwei Jahrzehnten deutscher Kochkunst, so z.B. einen Beitrag von Ehrenmitglied Günter Schöneis, der die Vereinigung aus der Wiege gehoben hat.

Besonders stolz zeigt sich Präsident Patrik Kimpel über die Aufnahme sieben junger Spitzenköche: Markus Philippi vom Romantik Hotel Residenz am See und Ernst Karl Schassberger vom Romantik Hotel Schassberger Ebnisee sind in der Feinschmecker-Szene schon länger ein Begriff. Mit Ludger Helbig zählt nun auch das Alte Rentamt in Klingenberg zu den Jeunes Restaurateurs. Durch Alexandro Pape vom Fährhaus Munkmarsch auf Sylt kommt ein weiteres Zwei-Sterne-Haus hinzu und mit Anton Schmaus vom Historischen Eck ein besonders junges Gesicht, das auf Anhieb in allen namhaften Führern exzellent bewertet wurde. Zwei neue junge Spitzenköche im Osten des Landes komplettieren die Reihe – Sebastian Hadrys vom gleichnamigen Landhaus in Magdeburg und Frank Schreiber vom Goldenen Hahn in Finsterwalde.

Dass die Jeunes Restaurateurs seit ihrer Gründung im Jahr 1991 ein wirklicher Freundeskreis sind, der stets Positives in Sachen Genuss bewegt hat, zeigen neben den Meilensteinen der vergangenen 20 Jahre auch das gleichbleibend hohe Engagement Deutschlands junger Spitzenköche für junge, talentierte Nachwuchskräfte. So gibt es für Mitglieder des Gäste-Förderclubs auch in diesem Jahr eine wunderbare Kreuzfahrt der Sea Cloud Cruises zu gewinnen.

Feinschmecker erhalten die Jubiläumsedition des Restaurant- & Hotelführers 2011 kostenlos bei jedem Jeune Restaurateur, unter www.jre.de sowie in der Geschäftsstelle telefonisch unter 0721-91245-0 oder per E-Mail unter jre@organize.de.

Patrik Kimpel wird vom Guide Michelin geadelt

Er wird von Sterneköchen aus der ganzen Welt geschätzt: Als großzügiger und kompetenter Gastgeber, als Partner auf Augenhöhe bei dem Zubereiten gemeinsamer Menüs und als Spitzenkoch von harmonischen Gerichten aus besten Produkten. In seiner aktuellen Ausgabe, die am Donnerstag in den Handel kommt, hat nun auch der Guide Michelin Patrik Kimpel, Chefkoch und Geschäftsführer des Kronenschlösschens in Eltville-Hattenheim sowie Präsident der Jeunes Restaurateurs Deutschland, mit einem Stern ausgezeichnet.

Viele Zwei- und Drei-Sterne-Köche von fast allen Kontinenten haben schon ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn sie beim RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL gemeinsam ein Menü zubereitet haben, ihre Kreationen von denen von Kimpel stimmig und auf höchstem Niveau umrahmt waren, und sie erfahren haben, dass der kompetente deutsche Kollege mit der Liebe zum Detail und dem hohen Qualitätsanspruch keinen Stern hat. Nun wurde Patrik Kimpels Küchenleistung schließlich auch vom Michelin gewürdigt. Kimpel selbst hat sich nie davon beirren lassen, denn für ihn war immer nur wichtig, dass er selbst zufrieden ist mit dem, was er serviert – und vor allem seine Gäste.

Trotzdem ist er sehr glücklich über die Ehrung: „Ich freue mich einfach nur. Es ist eine großartige Bestätigung für die gesamte Mannschaft und eine wunderbare Anerkennung für unsere Küchenleistungen, die unsere Gäste schon seit vielen Jahren zu schätzen wissen. Man wird einfach mitgerissen von der Freude und Euphorie um einen herum, heute morgen kamen schon über 50 Glückwunschanrufe, und die Pinnwand ist voll von Gratulationsfaxen und Mails von Kollegen und Lieferanten.“

Der frisch besternte Küchenchef des Rheingauer Kronenschlösschens hat zwei große Leidenschaften. Beste Produkte, von denen viele aus der Region stammen, als behutsam modernisierte deutsche Küche unverfälscht und in Vollendung auf den Teller zu bringen. Und: den Nachwuchs zu fördern und zu schulen, damit auch in Zukunft die Qualität der Gastronomie gesichert ist. Letzteres hat ihn in die Spitze der Vereinigung Jeunes Restaurateurs geführt, seit dem 1. Januar 2010 ist er Präsident des 60 Mitglieder umfassenden Verbundes von deutschen Spitzenköchen. Typisch Kimpel freut er sich über die Erfolge seiner Kollegen fast noch mehr als über einen eigenen Stern. „Vier Jeunes-Restaurateurs-Kollegen haben ebenfalls einen Stern bekommen, und Alexandro Pape vom Fährhaus Munkmarsch, der ganz neu bei uns ist, hat sich sogar den zweiten Stern erkocht!“

In seiner beruflichen Karriere hat Kimpel schon 1993 in dem idyllischen Hotel im Rheingau Wurzeln geschlagen. Seine Erfahrungen hat er zuvor bei so renommierten Sterneköchen wie Lothar Eiermann im Schlosshotel Friedrichsruhe, bei Hans Peter Wodarz in der Ente in Wiesbaden und bei Deutschlands Küchenlegende Harald Wohlfahrt gesammelt, bevor er im Kronenschlösschen sesshaft wurde. Seitdem hat er viele Ehrungen sammeln können, vom „Aufsteiger des Jahres“ im Feinschmecker bis zu hervorragenden Bewertungen in allen renommierten Restaurant-Guides. Der Stern ist nun die Krönung seiner bisherigen Laufbahn.

Kimpel musste sich nie aus dem Kronenschlösschen heraus bewegen, um neue Erfahrungen zu sammeln, denn einmal im Jahr kommt die weltweite Kochelite zum RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL und nimmt zwei Wochen lang seine Küche in Beschlag. Ob Thomas Keller oder Daniel Boulud aus den USA, Santi Santamaria aus Spanien oder die Riege der deutschen Drei-Sterne-Köche: Alle schätzen und verehren ihren großzügigen Gastgeber, der ihnen in der fremden Küche jederzeit mit Rat und einer perfekt geschulten 15-köpfigen Kochmannschaft zur Seite steht. Kimpel selbst ist immer der ruhende Pol, wenn große Chefs mit bis zu 14 Mitarbeitern in der Küche Hektik und Betriebsamkeit verbreiten. „Für mich ist das ein Crash Kurs, was gerade kulinarisch in der Welt passiert“, sagt er. „Wenn ich essen gehe, sehe ich ja nicht, wie die Gerichte entstehen, hier aber lerne ich immer wieder neue Geräte, Methoden und Entwicklungen kennen.“

Kimpel steht für die Kochkunst mit höchstem Qualitätsanspruch, seine Liebe zum Detail bringt er in Form von vollendeter und perfekter Ästhetik zum Ausdruck. Es ist ihm wichtig, das Wesen der traditionellen deutschen Küche behutsam zu modernisieren: „Das Wissen um die Kochkunst unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter ist dabei ein wertvoller Baustein, an den es anzuknüpfen gilt“, erklärt er die Basis seiner Gerichte. Der gebürtige Rheingauer machte seine ersten kulinarischen Gehversuche in der Küche seiner Mutter und schätzt deren alte Rezepte bis heute.

Im Kronenschlösschen passt er die heimatliche Küche mit viel Einfühlungsvermögen der Jetztzeit an, jedoch immer mit Sinn und Verstand, damit sie ihre Ursprünglichkeit behält. „Aus dem regionalen Angebot können wir einzigartige – authentische – Geschmackserlebnisse vermitteln. Mein Wunsch ist es, die biologische Vielfalt der Lebensmittel zu erhalten, um diese Küchenphilosophie umsetzen zu können. Dabei beziehe ich nicht nur die Lebensmittel, sondern auch die Weine der Region, Rieslinge und Spätburgunder, in meine Menükreationen ein“, erklärt er. Er selbst bezeichnet seine Küche als individuell: Neben dem großen regionalen Schwerpunkt beeinflusst auch – je nach Jahreszeit – die Küche aus Frankreich, Italien, Frankreich und Asien seine Gerichte.

2008 erschien „Das Kronenschlösschen Kochbuch“ auf dem Markt, das die FAZ als „ein Buch für Genießer, ein Genuss für Freunde exklusiver Küche und guten Weins“ bezeichnete. Der Untertitel „Speisen und Weine in perfekter Harmonie“ findet auf dem Festival regelmäßig mit den berühmtesten Winzern der Welt seinen Höhepunkt. Doch dieser Satz wird im Kronenschlösschen im Rheingau auch Tag für Tag perfekt gelebt – und in Zukunft geadelt von einem Michelin-Stern.

Alle Michelin Sterne Restaurants sehen Sie hier:
www.gourmet-report.de/artikel/336713/Die-Sterne-Restaurants-Deutschland-2011/

Michelin Bestellink: ISBN: 978-2-06-715386-8

4cani in Düsseldorf

Das Kult-Restaurant aus Köln landet in Düsseldorf – Stockheim bringt im Mai mit 4cani mediterrane Frische in den Flughafen

Ein neues Gastronomie-Konzept geht im Mai am Flughafen Düsseldorf International an
den Start. Gut zehn Jahre nach seiner Eröffnung weicht das Restaurant Leonardo einer
Airport-Variante des 4cani. Frische leichte Küche, italienisch geprägt, aber mit zahlreichen
„Zutaten“ aus dem gesamten Mittelmeerraum, aus Asien oder Kalifornien.
In Köln ist das mediterrane Gastro-Konzept von Sterne-Koch Patrik Jaros schon lange eine
Szene-Location mit Kultcharakter: Das 4cani in der Ehrenstraße lockt tagtäglich Architekten und
Werber, Künstler und Musiker, stylishe City-Shopper und genussfreudige Business-People mit
kreativer Küche an die Tische. Modern und mediterran, mit Crossover-Elementen und immer
wieder überraschenden Kreationen – ein Treffpunkt für alle, die den zwanglosen Genuss in
entspanntem Ambiente zu schätzen wissen.

„Das ist genau das Konzept, das wir für den Flughafen gesucht haben“, schwärmt Dirk
Uhlenbruch, Geschäftsführer der Flughafen-Restaurant Stockheim GmbH & Co. KG, der mit
seiner 220-köpfigen Mannschaft insgesamt zehn gastronomische Betriebe am Airport Düsseldorf
betreibt. Mit dem 4cani in den Airport Arkadengelegen, zielt Stockheim nicht nur auf Urlauber und
Geschäftsreisende. Dirk Uhlenbruch: „Das neue Restaurant soll sich darüber hinaus zum
gastronomischen Treffpunkt für einen weiteren Einzugsbereich des Flughafens entwickeln. Nach
dem Meeting oder in der Shopping-Pause bieten wir die passende Wohlfühl-Atmosphäre.“ Im
Gegensatz zum Leonardo ist das 4cani ein Bedienrestaurant. Für den Flughafenbereich wird das
Konzept um eine großzügige Take-away-Theke erweitert.

Patrik Jaros hat das 4cani-Konzept kulinarisch weiterentwickelt und betreibt das „Mutterhaus“ in
der Kölner City seit nunmehr 17 Jahren. Der Michelinstern-gekrönte Witzigmann-Schüler hat sich
den Partner Stockheim sorgsam ausgesucht: „Das Unternehmen hat umfassende Erfahrung in
der Verkehrsgastronomie und vor allem auch im Umgang mit Qualität.“ Er setzt – in Köln wie am
Düsseldorfer Airport – auf „einfache, ehrliche und schnelle Küche – gerade am Flughafen ist für
die Gäste ein definiertes Zeitfenster wichtig“. Die Pasta muss frisch gekocht sein, Aufgewärmtes
ist tabu. Sein Konzept hat Jaros für die erste Dependance im Lizenzbetrieb um einige neue
Elemente erweitert: „Für eilige Passagiere ist die Take-away-Theke gedacht – mit originellen
Ciabatta- und Panini-Kreationen.“

Wenn ein in Köln beheimateter Gastronom eine Niederlassung in Düsseldorf gründet, gibt es als
Bier übrigens Gerstensaft aus Italien zu trinken: Peroni – frisch gezapft, versteht sich! – ist
sozusagen die Hausmarke des 4cani.

Insgesamt sind im Restaurant, im Thekenbereich und auf der vorgelagerten, rund 80
Quadratmeter großen Terrasse rund 130 Sitzplätze vorgesehen. Tische, die sich für
Gästegruppen rasch zusammenschieben lassen, die passende Loungebestuhlung im
Innenbereich und auf der Terrasse sowie ein „Pressetisch“ im Restaurant gehören zu den
prägenden Komponenten. Die Gestaltung und Inneneinrichtung wird von der Stockheim-
Tochterfirma Hagatec umgesetzt. Motive aus der Cani Art Collection zieren die lichten Wände
und Säulen ebenso wie die farblich angeglichenen Deckenfahnen und bestimmen auch die Optik
der vorgelagerten Terrassenfläche, die auf 80 Quadratmetern über 40 Sitzplätze bietet.

Das 4cani wird voraussichtlich im Mai eröffnet. Etwa zeitgleich geht – airside gelegen – das
ebenfalls von Stockheim betriebene coa-Restaurant im umgestalteten Flugsteig C an den Start.

Dirk Uhlenbruch: „Mit coa haben wir auch dort einen Partner gefunden, dessen Konzept unser
gastronomisches Angebot am Flughafen hervorragend abrundet. Frische, leichte Speisen im
Trendsegment Asiatische Küche und Front Cooking bilden einen attraktiven Mix; dazu kommt die
rasche Zubereitung, ein wichtiger Faktor in der Verkehrs- und Airport-Gastronomie.“

Über Stockheim
Im 1948 in Düsseldorf gegründeten Familienunternehmen, das bundesweit rund 1200 Mitarbeiter
beschäftigt, nimmt die Verkehrsgastronomie einen besonderen Rang ein. An Flughäfen und
großen Bahnhöfen wird fast die Hälfte des Gesamtumsatzes der Stockheim-Gruppe
erwirtschaftet. Stockheim betreibt derzeit – vorwiegend in Eigenregie, aber auch als
Franchisenehmer – Outlets an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück
sowie an den Hauptbahnhöfen Düsseldorf, Köln, Aachen, Leipzig und am Bahnhof Hamburg-
Altona.
Zu weiteren Schwerpunkten der Unternehmenstätigkeit zählen die Messe- und
Kongressgastronomie sowie das Eventcatering.
www.stockheim.de