Wine Food Festivals in der Emilia-Romana

Musik trifft Kulinarik:
Zum 200. Geburtstag Giuseppe Verdis feiert die Emilia-Romagna dessen Vorliebe für guten Wein und feines Essen

Vor 200 Jahren, am 10. Oktober 1813, wurde Giuseppe Verdi in Le Roncole, einem kleinen Dorf bei Parma in der Emilia-Romagna, geboren. Ihm zu Ehren richtet die Region nun zahlreiche Feste und Feierlichkeiten aus. Dabei wird nicht nur seine Musik, sondern auch Verdis Begeisterung für gutes, regionales Essen zelebriert, was sich mitunter im diesjährigen Programm des Wine Food Festivals widerspiegelt.

Opern wie Nabucco, Rigoletto, La Traviata oder Aida sind weltweit berühmt und seit vielen Jahren feste Bestandheile der großen Konzerthäuser dieser Welt. Immer wieder werden sie in verschiedensten Variationen inszeniert und neu aufgeführt. Sie alle gehen auf den italienischen Komponisten und Virtuosen Giuseppe Verdi zurück, der vor 200 Jahren in Le Roncole, einem kleinen Ort nördlich von Parma, geboren wurde. In seinen 87 Lebensjahren schuf er 27 Opern und setzte zahlreiche Konzerte mit großem Erfolg um. Seine bekanntesten Werke werden im Rahmen des Verdi-Festivals, das im kommenden Oktober in Parma stattfindet, aufgeführt.

Doch Verdi war nicht nur ein begeisterter Musiker, sondern ein ebenso guter Kenner und Liebhaber der italienischen und insbesondere regionalen Küche. Er interessierte sich sehr für die Landwirtschaft sowie die Reifeprozesse verschiedenster Lebensmittel. Lange Zeit lebte er auf einem Landgut in Sant’Agata d’Arda, wo er zahlreiche Sträucher und Bäume pflanzte, Weinreben erntete und sogar Schweine hielt. Seine Lieblingsspeisen waren einfache Gerichte, wie geschmorte Schweine-bäckchen oder Risotto mit Pilzen, Spargel und – wie kann es anders sein – dem herrlichen Parmaschinken und Parmesankäse seiner Heimat.

Giuseppe Verdis Leidenschaft für feines aber bodenständiges Essen geht auf seine Heimatregion, genauer noch auf Parma und Piacenza, zurück. Denn von dort kommen der köstliche Parmigiano-Reggiano, der feine Parma- und Zibello-Schinken sowie der traditionelle Balsamico-Essig Aceto Balsamico Tradizionale. Diese Spezialitäten, die mit ihrer DOP-Zertifizierung ein exklusives Qualitätssiegel aufweisen, sind weltweit für ihren außergewöhnlichen Geschmack bekannt.

Feierlichkeiten zu Parmas berühmtester Spezialität
Zahlreiche Briefe an seine langjährige Lebenspartnerin Giuseppina Strepponi bestätigen, dass Verdi ein wahrer Genießer der regionalen Produkte war. Diese Delikatessen können Besucher der Emilia-Romagna im Rahmen des großen Verdi-Jubiläums sowie des alljährlich zwischen September und Dezember stattfindenden „Wine Food Festivals“ selbst verköstigen. So wird in Parma vom 6. bis 22. September 2013 beispielsweise der Parmaschinken zelebriert. Während dieser Zeit kann die Herstellung des feinen Schinkens und anderer Wurstspezialitäten direkt mitverfolgt werden. Besucher erleben, wie mit viel Geduld, traditionellem Handwerk und dem einzigartigen Klima der Region ein wohlschmeckender Schinken entsteht, der natürlich auch probiert werden darf. In den vielen kleinen Burgen und Dörfern, die inmitten der Hügel von Parma liegen, finden zudem musikalische Events mit typischen regionalen Abendessen statt. Echten Parmaschinken erkennt man übrigens an einem Stempel auf der Schwarte, der die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma darstellt.

Parmesan und Parmaschinken – ein vorzügliches Arrangement
Optimal wird der Parmaschinken vom feinwürzigen Parmigiano Reggiano, dem König unter den Käsesorten, ergänzt. Die Herstellung der großen Käselaibe kann am 5. und 6. Oktober 2013 in rund 30 Käsereien der Provinz Parma beobachtet werden. Geführte Besichti-gungen veranschaulichen den Besuchern, wie der Käse gebrannt und geformt wird und was genau das Qualitätssiegel „Parmigiano Reggiano“ in der Käserinde zu bedeuten hat. Seit Jahrhunderten wird die regionale Spezialität im gleichen Verfahren hergestellt, weshalb sie von der Europäischen Region den DOP-Status verliehen bekam und als König unter den Käsesorten Italiens gilt. Am schmackhaftesten ist der Parmigiano Reggiano, wenn er zwischen 20 und 24 Monate reifen konnte. Dieser Ansicht war auch Giuseppe Verdi, der Überlieferungen zufolge stets mit einem Stückchen Parmesan dieses Alters im Koffer durch die Lande zog.

Weitere Informationen zu den Events rund um das Thema Giuseppe Verdi und seinen 200. Geburtstag sind auf den folgenden Websites aufgelistet: www.emiliaromagnaturismo.it , www.giuseppeverdi.it und www.festivalverdiparma.it

Urlaubsangebote, die Opernaufführungen beinhalten, findet man unter www.visitemiliaromagna.com/en/holiday-packages/nabucco-and-bologna-the-festival-verdi-and-parma ; alle Events des Wine Food Festivals unter www.winefoodemiliaromagna.com/de

Top 5 Reiseziele für Gourmets

Orte, die köstlichem Essen ihren Namen geben, sind die perfekten Reiseziele für Gourmets. Die Reise-Experten von lastminute.de, der Last Minute Reisewebsite, haben die leckersten Gourmet-Reiseziele zusammengestellt – samt den passenden Städtereisen, die man ganz einfach, wie ein köstliches Gericht, selbst aus den Zutaten Flug und Hotel kombiniert. Von Bologna über Brüssel bis Neapel – buchbar sind Städtereisen dorthin ab 169 Euro.

Bologna: Sauce Bolognese

Ein echtes Traditionsgericht: Ragù alla bolognese, so heißt die beliebte Sauce im Italienischen. Sie geht auf das 5. Jahrhundert zurück und die originalen Zutaten wurden 1982 von der „Akademie der italienischen Küche“ offiziell registriert – jede italienische Mama hat aber natürlich ihr ganz eigenes Rezept. In Bologna wird die Sauce traditionell nicht mit Spaghetti gegessen, sondern mit Tagliatelle, da diese besser zu der schweren Sauce passen. Übrigens: Aus Bologna kommen auch Mortadella und Tortellini. Die Form dieser Pasta ist der Legende nach dem Bauchnabel der Venus nachempfunden, die einst höchstpersönlich zu Gast in Bologna gewesen sein soll. Wenn eine Liebesgöttin in eine Stadt reist, muss das gute Gründe haben: Das norditalienische Bologna hat die älteste Universität Europas, eine verwinkelte Altstadt mit den ältesten Arkadengängen der Welt (Shoppen im Regen, kein Problem!) – und vor allem im Sonnenuntergang leuchten die roten Backsteingebäude herrlich in der Sonne. Reisetipp: Flug+Hotel Bologna flexibel selbst kombinieren ab 169 Euro (inkl. Flug und 2 Nächten im 4-Sterne Hotel).

Brüssel: Brüsseler Pralinen

Brüssel hat nicht umsonst ein ü im Namen: denn Brüssel ist süß – und nicht nur die Hauptstadt Belgiens, sondern auch feinster Pralinen. Diese kleinen Köstlichkeiten wurden hier im 19. Jahrhundert erfunden: Jean Neuhaus und sein Schwager, ein Apotheker, eröffneten damals eine „pharmazeutische Confiserie“. Schokolade wurde in dieser Zeit eher als Medizin betrachtet und in Apotheken verkauft. Als schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts weitere Familienmitglieder – Konditoren – mitmischten, wurde die Praline erfunden. Der Originalladen ist noch heute an Ort und Stelle – Schoko-Fans können sich hier mit köstlich gefüllten Pralinen-Schachteln eindecken. Ein bisschen wie eine Schachtel Pralinen ist auch Brüssel selbst – für jeden Geschmack etwas dabei und alles sollte man ausprobieren: das Comic-Museum in einem Jugendstilhaus, die Musées Royaux d’Art et d’Histoire mit einer riesigen Sammlung von Antike bis Moderne, königliche Paläste und zeitgenössische Architektur. Reisetipp: Flug+Hotel Brüssel flexibel selbst kombinieren ab 199 Euro (inkl. Flug und 2 Nächten im 4-Sterne Hotel).

Parma: Parmaschinken und Parmesankäse

Parma kann man fast als Hauptstadt der Delikatessen bezeichnen – denn in und um Parma sind gleich zwei weltbekannte Köstlichkeiten beheimatet: der Parmaschinken und der Parmesankäse. Der Parmesan soll seit 800 Jahren in der heute bekannten Form hergestellt werden – bereits im 13. Jahrhundert erwähnt ihn der Schriftsteller Boccaccio. Der Parmaschinken kommt ebenfalls aus der Provinz Parma, aus dem Ort Langhirano am Fluss Parma – und nur Schinken, darf sich so nennen, der auch wirklich aus Parma kommt. Dann darf er auch den Stempel mit einer Krone des Herzogtums Parma tragen. Neben Käse und Schinken ist Parma auch wegen seiner Kultur eine Reise wert. Verdi-Festspiele, ein romanischer Dom mit eindrucksvollem Baptisterium und das Kunstmuseum mit Werken von einem Maler, in dessen Namen sich ebenfalls die Heimatstadt eingeschlichen hat: Parmigianino. Reisetipp: Flug+Hotel Mailand (circa 120 Kilometer von Parma entfernt) flexibel selbst kombinieren ab 262 Euro (inkl. Flug und 2 Nächten im 4-Sterne Hotel).

Neapel: Pizza Napoletana

Im Jahre 2005 kam die große Stunde der Pizza Napoletana. Sie wurde als Warenzeichen der EU eingetragen und ihre Zutaten genau festgelegt. Die heute unerlässliche Tomate übrigens kam erst im 16. Jahrhundert, damals wurde sie aus Südamerika eingeführt, auf die Pizza. Wer die Pizza erfunden hat – darüber herrscht bis heute Unklarheit. Man sagt, es sei in Neapel geschehen. Klar ist jedoch, dass in der italienischen Stadt am Vesuv die älteste Pizzeria der Welt zu finden ist: ‚Port‘ Alba‘ in der gleichnamigen Straße – aus dem Jahre 1738 und noch heute an Ort und Stelle. Und: 1889 soll ein neapolitanischer Pizzabäcker zu Ehren von Margherita, der Gattin des italienischen Königs, die bis heute bekannte und heißgeliebte Pizza Margherita zubereitet haben. Außer der Pizza gibt es in Neapel natürlich noch mehr zu genießen: mittelalterliche Festungen, mit der Galleria Umberto I. eine der weltweit ersten großen Einkaufspassagen und hervorragende Museen. Reisetipp: Flug+Hotel Neapel flexibel selbst kombinieren ab 289 Euro (inkl. Flug und 2 Nächten im 4-Sterne Hotel).

Wien: Wiener Schnitzel und Wiener Würstchen

Das Gerücht sagt, das Wiener Schnitzel sei eigentlich eine Kreation aus Italien. Dem Wiener Würstchen geht es mit seinem ungesicherten Ursprung nicht anders – es soll eigentlich aus Frankfurt kommen, also ein Frankfurter Würstchen sein. Wo auch immer Würstchen und Schnitzel ursprünglich erfunden wurden: sie gehören zu Wien wie der Stephansdom und der Prater – und können aufs Beste auch hier genossen werden. Das Wiener Schnitzel ist übrigens seit dem 19. Jahrhundert bekannt – wie auch das große Geburtstagskind 2012: Gustav Klimt wurde vor 150 Jahren bei Wien geboren und wird mit vielen Ausstellungen dieses Jahr gefeiert, die eine Reise lohnen. Reisetipp: Flug+Hotel Wien flexibel selbst kombinieren ab 205 Euro (inkl. Flug und 2 Nächten im 4-Sterne Hotel).

lastminute.de

Stiftung Warentest: Roher Schinken

Bioschinken liegen vorn – Discounter teilweise sehr gute Qualität

Bei einem Test von 27 abgepackten rohen Schinken in Scheiben der Sorten Schwarzwälder, Serrano und Parma schnitten Produkte mit Biosiegel sowie Discounterware am besten ab. Neben vielen „guten“ und „befriedigenden“ Produkten gab es auch dreimal die Note „Ausreichend“ für Schwarzwälder Schinken. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Insgesamt am besten schneidet der Parma-Schinken ab. Alle sechs Produkte im Test erhielten das Qualitäts­urteil „gut“. Einer, Prima Vera Bio, bekam im Prüf­punkt Aussehen, Geruch und Geschmack sogar die Bestnote „sehr gut“. Dieser Schinken aus dem Biohandel ist mit 8,05 Euro pro 100 Gramm der teuerste im Test. Ähnliche Qualität zum güns­tigeren Preis bietet Lidl für 2,77 Euro für die gleiche Menge. Auch bei den neun getesteten Serrano-Schinken gibt es keinen Ausreißer. Acht sind „gut“, einer ist „befriedigend“, die Preise liegen zwischen 1,99 Euro und 2,84 Euro pro 100 Gramm.

Beim Schwarz­wälder Schinken liegt – wie beim Parma-Schinken – ein Bio-Produkt vorn: Tannenhof Bio für 3,30 Euro je 100 Gramm. Fast so gut, aber um zwei Drittel preis­werter ist Schwarz­wald­rauch von Lidl für 95 Cent. Sechs weitere Schwarz­wälder Schinken schneiden „gut“ ab, einer „befriedigend“. Drei Produkte sind nur „ausreichend“. Sie schmeckten unter anderem dominant nach Rauch oder waren stellen­weise leicht zäh. Eine Packung Schwarz­wälder Schinken von Rewe hätte gar nicht verkauft werden dürfen, in ihr fand sich ein ekel­erregender Fremdkörper.

Der ausführ­liche Test Roher Schinken in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/schinken veröffent­licht.

Casa Barilla 2010

Vom 24. Juli bis zum 19. September öffnete Barilla, die weltweite Nummer 1 im Pasta-Segment, die Türen ihrer „Casa Barilla“ in den Großstädten München, Zürich, Bremen, Köln und Berlin. Mehr als 50.000 Besucher erlebten auf jeweils 1.000 m² Ausstellungsfläche mit Erlebnisarealen die genussvolle Barilla-Welt. Das traditionsreiche Lebensmittelsunternehmen präsentierte neben seiner neuen Verpackungsrange und Produktneuheiten ein umfangreiches Programm rund um die Kochkunst „all’italiana“. Eine aktive Teilnahme der Gäste war dabei ausdrücklich erwünscht. Mehr als 45.000 Pastagerichte, 6.000 Gläser Wein und Prosecco und 10.000 Tassen Espresso sorgten für eine gute kulinarische Einstimmung. Freiwillig erbetene Einrittsspenden wurden regionalen Kinderhilfsprojekten und -organisationen in den Veranstaltungsstädten übergeben.

Ein abwechslungsreiches Programm für jeden Geschmack
In der „Piccolini Welt“ kamen die kleinen Gourmets bei ganztägigen Koch-, Mal-, Spiel- und Bastelaktivitäten auf ihre Kosten. Die Kochprofis der Academia Barilla, der eigenen Kochakademie in Parma zur Förderung der italienischen Kochkultur, vermittelten in Seminaren ihr Können. 152 Hobby-Köche stellten sich in spannenden Pasta-Duellen einer kritischen Jury unter der Starköchin Susanne Vössing. In jeder Stadt wurde ein eigenes Pastameisterteam gekürt. Die Besten traten beim Finale in Berlin gegeneinander an. Sieger wurde das Team aus München, das den Titel
„1. Deutscher Pasta-Meister“ für sich verbuchen kann. Die deutschen „Pasta-Meister“ sind von Barilla nach Rom eingeladen, wo am 28. November beim Finale der Casa Barilla die Gewinner aus allen Ländern geehrt werden.

Wine Food Festivals

Die Emilia-Romagna krönt den „König der Schinken“: Feier des Parmaschinkens als Auftakt des „Wine Food Festivals“ mit über 40 kulinarischen Events im Genießerherz Italiens

Er trägt die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma und gehört zu den Markenzeichen der italienischen Küche: Vom 10. bis 19. September 2010 feiert die Emilia-Romagna das Fest des Parmaschinkens mit zahlreichen Erlebnismöglichkeiten rund um den „König der Schinken“. Dieses Event bildet den Auftakt für den kulinarischen Herbst in der lukullischen Schatzkammer Italiens: Unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ warten bis Anfang Dezember 2010 mehr als 40 Veranstaltungen auf Feinschmecker.

Bei der Aktion „Finestre Aperte“ („Offene Fenster“) öffnen mehr als 40 Schinken-Hersteller rund um Parma täglich zwischen 10 und 13 Uhr und zwischen 15 und 19 Uhr die Pforten ihrer Betriebe und weihen Besucher bei einer kostenlosen Führung in die Geheimnisse der Schinkenherstellung ein. Nach Herzenslust probieren lässt sich diese Spezialität im Rahmen der „Prosciutteria“ vom 17. bis 19. September im Herzen von Parma: Für den Markt auf der Piazza Garibaldi werden Stände mit den verschiedensten Schinken-Variationen aufgebaut – von frischen Ravioli bis hin zur Melone mit Parmaschinken.

Ein weiteres Zentrum des „Festival del Prosciutto“ sind die kulinarischen Museen der Region wie das Parmaschinken-Museum in Langhirano. In Workshops unter dem Motto „Laboratori del Gusto“ können die Gäste live erleben, worin die Besonderheiten des Parmaschinkens bestehen. Die Kleinstadt in der Nähe von Parma ist die eigentliche Heimat des legendären Schinkens, der strengsten Kriterien gerecht werden muss, bevor er den begehrten Kronen-Stempel erhält. So müssen die mindestens sieben Kilo schweren Schweinekeulen 400 Tage lang luftgetrocknet werden. Angeblich ist es der Wind des Parma-Tals mit dem Aroma von Pinien, Kastanien, Macchia und Meer, der – neben der Kunst des Einsalzens und der Qualität des Fleisches – den besonderen Geschmack hervorbringt.

Im Mittelpunkt der einzelnen Veranstaltungen des „Wine Food Festivals“ stehen die „Originalprodukte“ des jeweiligen Gebietes – keine andere Region in Europa kann so viele geschützte Ursprungsbezeichnungen aufweisen wie die Emilia-Romagna. Neue Events in diesem Jahr sind der Tortellino-Tag am 4. Oktober in Bologna, die Piadina-Tage am 11. und 12. September in Forlì-Cesena sowie das Valtidone Wine Festival an den vier September-Wochenenden im Hügelland von Piacenza. Den Abschluss bildet die Veranstaltung „Superzampone“ am 5. Dezember in Modena – einem Genuss-Event rund um den berühmen gefüllten Schweinefuß als besondere Spezialität der Stadt.

Alle Termine und thematischen Urlaubsangebote, Tipps für Gourmet-Touren und Details zu den DOP- und IGP-Produkten der Emilia-Romagna bietet die Website www.winefoodemiliaromagna.com, die ab Mitte August in einer englischen Version verfügbar ist.

Weitere Informationen zum Fest des Parmaschinkens finden Feinschmecker unter www.festivaldelprosciuttodiparma.com .

Auf den Spuren weltberühmter Spezialitäten und gastronomischer Geheimtipps wandeln Genießer auch mit der deutschsprachigen Broschüre „Schlemmerreise durch die Emilia-Romagna“, die unter www.original-italienisch.de zum Download bereit steht.

Armando Selimaj

Armando Selimaj

Mit Parmaschinken überbackenes Rindersteak an gegrillten Zucchinischeiben

Armando Selimaj ist Küchenchef im Hotel Sand in Kolberg ( www.spar-mit.com/kolberg2/index.php?et_cid=96&et_lid=93546&et_sub=Gourmetreisen) und verzaubert seine Gäste mit Gerichten, in denen er die Geschmacksnoten der mittelländischen und der modernen europäischen Küche gekonnt verbindet. Selimajs Zubereitungen und sein besonderes Händchen für außergewöhnliche Aromen fallen aus der Norm des Gekannten heraus.

Der Spitzenkoch mit griechischen und albanischen Wurzeln sammelte seine Erfahrungen in Europas Top-Küchen – die Schönen und Reichen dieser Welt kamen zuhauf in den Genuss seiner besonderen Kreationen. Seine Leidenschaft fürs Kochen entdeckte der sympathische Küchenchef in Griechenland. Im Skiathos Palace auf der gleichnamigen griechischen Insel und in verschiedenen Restaurants auf Santorin gab er die ersten Kostproben seiner Kochkünste. Weitere Kochstationen führten Selimaj unter anderem nach San Remo, wo er als Chefkoch die kulinarischen Geschicke im Restaurant Dick Turpin leitete. Auch in Monte Carlo konnte er mit seinem Talent überzeugen: Als Chef de Partie kochte er in den europäischen Spitzen-Hotels „Metropole“ und „Hotel de Paris“. Eine beeindruckende Karriere, die man dem jung gebliebenen Koch keineswegs ansieht. Aber spätestens nach dem ersten Bissen versteht man, dass diese Vita nicht von ungefähr kommt!

Eine vollständige Übersicht über alle Spar mit! Gourmetreisen finden Sie unter www.spar-mit.com/bundles/schlemmerreise_kochkurs_weinreise_urlaub.php?et_cid=96&et_lid=93546&et_sub=Gourmetreisen

Rezept für 2 Personen

Zutaten:
220 g Rinderfilet
150 g Parmaschinken
100 g Parma Käse (parmigiano reggiano)
100 g Rucola
100 g Zucchini
100 g Joghurt
30 g Mayonnaise
Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Rinderfilet mit Salz und Pfeffer würzen, mit dem Parmaschinken aufrollen und bei 190°C ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen garen.
Geriebenen Parma Käse auf Pergamentpapier verteilen und ebenfalls ca. 10 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C goldgelb backen.

Zucchini in Scheiben schneiden und auf einem Grill garen.
Zur Zubereitung der Soße: Joghurt, Mayonnaise und die kleingehackte Knoblauchzehe miteinander verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Gegarte Rindersteaks auf Rucolablätter platzieren und mit dem knusprigen Käse garnieren.

Mit gebackenen Kartoffeln und gegrillten Zucchinischeiben servieren.

Guten Appetit!

November Porc

04.10.09 – 29.11.09 – November Porc

Bereits zum achten Mal feiert die Region nördlich von Parma mit dem Event „November Porc“ ihre berühmten kulinarischen Spezialitäten. Produkte rund ums Schwein stehen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten an der „Strada del Culatello – Straße des Culatello “ nördlich von Parma.

In Sissa (7./8. November), Polesine Parmense (14./15. November), Zibello (21./22. November) und Roccabianca (28./29. November) können Besucher die kulinarischen Leckerbissen nicht nur probieren und genießen, sondern sich auch über die traditionelle Herstellung informieren.

Der süßlich schmeckende Culatello di Zibello beispielsweise ist ein wahrer Geheimtipp für Genießer. Die hochwertige Schinkenspezialität aus dem Hinterland von Parma gilt als einer der besten und teuersten Schinken der Welt. Das feuchte Klima der Po-Ebene und die würzige Luft des Apennin verleihen ihm seinen charakteristischen Duft und den besonderen Geschmack.

Die Höhepunkte der Veranstaltungen zeigen den großen Ehrgeiz der Produzenten vor Ort: Mit der längsten Salami Strolghino der Welt versucht Zibello erneut, wie im Jahr 2003 ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Und in Roccabianca wartet eine vier Tonnen schwere „Cicciolata“, eine weitere köstliche Salamiart, auf Genießer.

Infos: Wein-und Genießerstraße Tel.+39 0521/939081

Parmaschinken-Festival und Cozze

Buon appetito – Parmaschinken-Festival und Cozze
Hotels.com mit Tipps für eine kulinarische Reise durch die Emilia Romagna

Käme die Familie von Sara (Mina Tander) aus Norditalien, wären Jan, alias Christian Ulmen, im Film „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, einige kulinarische Überraschungen erspart geblieben. Zwar gibt es auch im süditalienischen Apulien regionale Leckerbissen, mit den Delikatessen aus der Emilia Romagna sind die aber kaum vergleichbar. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com hat sich vor dem Parmaschinken-Festival im September in die Emilia Romagna aufgemacht, um die regionalen Gaumenfreuden vorzukosten.

Parmaschinken-Festival in der Provinz Parma

Ob mit Melone oder pur, der echte Parmaschinken ist würzig im Duft und mild im Geschmack. Seit 1998 steht die Spezialität unter dem Schutz der EU, der die Herkunft des Schweinefleischs reglementiert. Die Herstellung ist streng auf das Gebiet um Parma begrenzt, genauer gesagt auf Langhirano, 20 Kilometer südlich der Großstadt, denn die besondere Luft des Areals verleiht dem Schinken seinen einzigartigen Geschmack. Wie die Delikatesse genau hergestellt wird, kann man beim Parmaschinken-Festival an allen Septemberwochenenden in der Provinz Parma live erleben. Hotelempfehlung für Schinken-Freunde ist das Drei-Sterne-Hotel Vime Aquamaris Benessere in Sala Baganza, zwischen Parma und Langhirano.

Bauchnabel der Venus aus Bologna

In Form von Schmetterlingen, Muscheln oder Spiralen kennt sie jeder, aber Pasta, die dem Bauchnabel der Venus nachempfunden ist, scheint eher ungewöhnlich? Keineswegs, denn Tortellini gehören zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt. Die echten Tortellini stammen aus Bologna, wo das traditionelle Rezept seit 1974 bei der italienischen Handwerkskammer eingetragen ist. Der Legende nach entspricht die Form der Teigspezialität dem Bauchnabel der Venus, die der Koch eines Gasthauses nach einem Blick auf das göttliche Körperteil nachbildete. Wahrzeichen Bolognas sind die beiden Geschlechtertürme Garisenda und Asinelli, die um 1300 erbaut wurden. Nur einen Steinwurf von den imposanten Türmen entfernt liegt das Grand Hotel Baglioni an den Via Indipendenza im historischen Stadtzentrum Bolognas.

Kulinarische Cozze aus der Adria

Zugegeben, auf Deutsch klingt der italienische Name der Miesmuscheln weniger appetitlich. In einer leichten Weißweinsoße sind die fünf bis acht Zentimeterlangen Meerestiere aber eine wahre Delikatesse. Das Hafenstädtchen Cesenatico an der Ostküste Italiens gehört zu den größten Muschelzuchtgebieten der Region und ist nicht zuletzt durch die Nähe zu Rimini mittlerweile sehr beliebt bei Touristen. Muschelsuchern rät der Hotelexperte zum Drei-Sterne Gallia Clubhotel, da es nur 100 Meter vom belebten Gallia Strand als auch vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Modena, Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale

Nur wenn Tradizionale drauf steht, ist auch der traditionell hergestellte Balsamicoessig in der Flasche. Der beliebte Balsamessig aus Modena muss mindestens zwölf Jahre reifen, bevor er sich in Form, Farbe und Geschmack von anderen Balsamessigen unterscheidet. Besonders kostbar sind die mehr als 25 Jahre gelagerten Essige, die einen fast süßlichen Geschmack haben und fantastisch zu fruchtigen Desserts passen. Neben dem „schwarzen Gold“ Modenas ist der ganze Stolz der Modeneser die Piazza Grande mit dem romanischen Dom San Geminiano der seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Modena-Besuchern emfiehlt Hotels.com das Drei-Sterne-Hotel Libertà, 100 Meter von der Piazza Grande entfernt.

zu buchen bei www.gourmet-report.de/goto/hotels-com

Parmaschinken-Festival und Cozze

Buon appetito – Parmaschinken-Festival und Cozze
Hotels.com mit Tipps für eine kulinarische Reise durch die Emilia Romagna

Käme die Familie von Sara (Mina Tander) aus Norditalien, wären Jan, alias Christian Ulmen, im Film „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, einige kulinarische Überraschungen erspart geblieben. Zwar gibt es auch im süditalienischen Apulien regionale Leckerbissen, mit den Delikatessen aus der Emilia Romagna sind die aber kaum vergleichbar. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com hat sich vor dem Parmaschinken-Festival im September in die Emilia Romagna aufgemacht, um die regionalen Gaumenfreuden vorzukosten.

Parmaschinken-Festival in der Provinz Parma

Ob mit Melone oder pur, der echte Parmaschinken ist würzig im Duft und mild im Geschmack. Seit 1998 steht die Spezialität unter dem Schutz der EU, der die Herkunft des Schweinefleischs reglementiert. Die Herstellung ist streng auf das Gebiet um Parma begrenzt, genauer gesagt auf Langhirano, 20 Kilometer südlich der Großstadt, denn die besondere Luft des Areals verleiht dem Schinken seinen einzigartigen Geschmack. Wie die Delikatesse genau hergestellt wird, kann man beim Parmaschinken-Festival an allen Septemberwochenenden in der Provinz Parma live erleben. Hotelempfehlung für Schinken-Freunde ist das Drei-Sterne-Hotel Vime Aquamaris Benessere in Sala Baganza, zwischen Parma und Langhirano.

Bauchnabel der Venus aus Bologna

In Form von Schmetterlingen, Muscheln oder Spiralen kennt sie jeder, aber Pasta, die dem Bauchnabel der Venus nachempfunden ist, scheint eher ungewöhnlich? Keineswegs, denn Tortellini gehören zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt. Die echten Tortellini stammen aus Bologna, wo das traditionelle Rezept seit 1974 bei der italienischen Handwerkskammer eingetragen ist. Der Legende nach entspricht die Form der Teigspezialität dem Bauchnabel der Venus, die der Koch eines Gasthauses nach einem Blick auf das göttliche Körperteil nachbildete. Wahrzeichen Bolognas sind die beiden Geschlechtertürme Garisenda und Asinelli, die um 1300 erbaut wurden. Nur einen Steinwurf von den imposanten Türmen entfernt liegt das Grand Hotel Baglioni an den Via Indipendenza im historischen Stadtzentrum Bolognas.

Kulinarische Cozze aus der Adria

Zugegeben, auf Deutsch klingt der italienische Name der Miesmuscheln weniger appetitlich. In einer leichten Weißweinsoße sind die fünf bis acht Zentimeterlangen Meerestiere aber eine wahre Delikatesse. Das Hafenstädtchen Cesenatico an der Ostküste Italiens gehört zu den größten Muschelzuchtgebieten der Region und ist nicht zuletzt durch die Nähe zu Rimini mittlerweile sehr beliebt bei Touristen. Muschelsuchern rät der Hotelexperte zum Drei-Sterne Gallia Clubhotel, da es nur 100 Meter vom belebten Gallia Strand als auch vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Modena, Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale

Nur wenn Tradizionale drauf steht, ist auch der traditionell hergestellte Balsamicoessig in der Flasche. Der beliebte Balsamessig aus Modena muss mindestens zwölf Jahre reifen, bevor er sich in Form, Farbe und Geschmack von anderen Balsamessigen unterscheidet. Besonders kostbar sind die mehr als 25 Jahre gelagerten Essige, die einen fast süßlichen Geschmack haben und fantastisch zu fruchtigen Desserts passen. Neben dem „schwarzen Gold“ Modenas ist der ganze Stolz der Modeneser die Piazza Grande mit dem romanischen Dom San Geminiano der seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Modena-Besuchern emfiehlt Hotels.com das Drei-Sterne-Hotel Libertà, 100 Meter von der Piazza Grande entfernt.

zu buchen bei www.gourmet-report.de/goto/hotels-com

Bologna heißt auch "La Grassa", die Fette

Willkommen auf der Gourmet-Geraden in der Emilia Romagna. Die „Autostrada del Sole“ im Schlemmerparadies Italiens führt von Bologna nach Parma. Hier ist die Heimat zahlreicher Köstlichkeiten. Ein appetitanregender Reisebericht.

Manche nennen es Schlemmerparadies, andere den „Bauch Italiens“. Und jedem läuft dabei das Wasser im Mund zusammen. Da bilden schon in der Vorstellung pralle Schinken ein Spalier, Käse türmt sich auf und leicht prickelnder Rotwein perlt in die Gläser.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der RP online:
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/reise/berichte/525088