Markus Semmler

Seit neuestem zeigt der Berliner Sternekoch Markus Semmler auf Chefkoch.de wie es gemacht wird! Und zwar eben nicht nur das komplexe Rezept mit schicken vorbereiteten Zutaten, sondern die vielen kleinen „how to’s“, bei denen Laien sich fragen „wie wird es gemacht?“. Brühe klären, Knoblauch schälen, Paprika schneiden, kein Handgriff ist Markus zu unwichtig, als dass er ihn nicht geduldig erklärt!

Das kleine und große Kücheneinmaleins versteckt sich neben den Rezepten in kleinen „how-to“ Videos. (Beispiel: http://www.chefkoch.de/rezepte/1282081233586424/Gulasch-vom-Rind-mit-Schalotten-und-Paprika.html)
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/5298,0/Chefkoch/How-To-Videos-Dummy-Test-2.html

Das ist DIE Anleitung für Kochanfänger – Eine Anweisung wie „in Streifen schneiden“ hat schon manchen Küchenneuling in eine Sinnkrise gestürzt.

Wie es seine Art ist, hat er sich auch auf die Drehs der ersten 50 „how-to“-Videos akribisch vorbereitet. Für den Cateringprofi ist eben Mise en place alles. Seit seiner Lehre hat er keinen Blätterteig mehr hergestellt und dies vorab noch mal geprobt und hat ein professionelles Sprechtraining absolviert.

Markus Semmler hatte viel Spaß bei den Dreharbeiten. „Das war kein leichtes Brot, jeden Tag drei bis vier Videos zu drehen, aber ich habe viel gelernt und bin jetzt für Interviews super gewappnet und auch meine Kochkursteilnehmer werden von meiner neuen Satzbautechnik „kurz und präzise statt lang und verschachtelt“ profitieren!“

http://www.kochkunst-ereignisse.de/Startseite.html

Fenchel

Heilpflanze für die Küche

Am Fenchel scheiden sich die Geister: Manche lieben ihn,
andere hassen ihn. Dabei ist die Knolle mit dem anisartigen, leicht
süßlichen Aroma eigentlich ein ganz besonderer Genuss. Wer sich erst
an den intensiven Geschmack gewöhnen muss, kann Fenchel mit anderem
mediterranen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Oliven kombinieren.

Seine würzige Frische passt hervorragend zu Geflügel, Fisch und
Meeresfrüchten. Die Knollen lassen sich dünsten, schmoren und
gratinieren, schmecken aber auch roh in einem Salat mit Radicchio und
Roter Beete.

Schon die Römer und Griechen wussten auch die Heilkraft der Pflanze
zu schätzen. Die enthaltenen ätherischen Öle wie Anethol und
Fenchon lindern Blähungen und helfen bei Verstopfungen und
Völlegefühl. Auch bei Erkrankungen der Bronchien und Erkältungen
hat sich ein Fencheltee bewährt.

Erst seit dem 17. Jahrhundert wird Fenchel auch als Gemüse genutzt.
Vor der Zubereitung muss die Knolle gründlich gewaschen werden, um
den Sand zwischen den Blättern zu entfernen. Das Blattgrün wird
abgeschnitten und eignet sich fein gehackt zum Würzen. Anschließend
den Strunkansatz und die Stiele beseitigen sowie die dicken Fasern in
Richtung Spitze abziehen. Die Knolle wird halbiert, der harte Kern
entfernt und der Rest in Spalten, Scheiben oder Würfel geschnitten
– je nach Verwendungszweck und Geschmack. Der einfachste Weg der
Zubereitung ist das Dämpfen des Gemüses für 10 Minuten in wenig
Salzwasser. Dann mit etwas Butter beträufeln und fertig.

Fenchel ist mit 20 bis 24 Kalorien pro 100 g wie jedes Gemüse sehr
kalorienarm. Dafür kann er mit vielen positiven Inhaltsstoffen
punkten: Vitamin A, C und E, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Im Sommer finden Verbraucher heimischen Fenchel im Angebot. Frische
Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt und haben eine feste
Konsistenz. Das kräftige Blattgrün duftet leicht nach Anis. Im
Gemüsefach des Kühlschranks ist Fenchel, in ein feuchtes Tuch
eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar.

/Heike Kreutz/, www.aid.de

Chili und Paprika

Chili und Paprika sind das Gemüse des Jahres 2015/2016. Heute gibt es eine Vielfalt von über 2.000 Sorten, die der Mensch aus nur fünf Arten gezüchtet hat. Ob im Thaicurry, in der mexikanischen Salsa oder im ungarischen Gulasch – viele Kulturen schätzen das feurige Gemüse. Der Verein zur Erhaltung der Nutzungsvielfalt setzt sich mit seiner Wahl dafür ein, dass dieses Kulturgut bewahrt und weiterentwickelt wird.

Paprika und Chili gehören zur botanischen Gattung Capsicum aus der Familie der Nachtschattengewächse. Es gibt 20 bis 30 Arten, die alle aus Mittel- und Südamerika stammen. Die Frucht wird üblicherweise als Schote bezeichnet. Eigentlich ist sie jedoch eine Trockenbeere: Die Fruchtwand trocknet im Reifeprozess ein. Die Samen sitzen an Scheidewänden, die die Fruchtkammer unterteilen.

Nach der Entdeckung Amerikas verbreitete sich die Pflanze auf der ganzen Welt. Zu einem Schwerpunkt der Züchtung und des Anbaus von Capsicum-Arten entwickelte sich Ungarn. Hier entstand auch die heute gebräuchliche Bezeichnung „Paprika“. In Deutschland meint man mit „Paprika“ überwiegend die süße Gemüsepaprika. Das Wort „Chili“ stammt ursprünglich aus der Sprache der Azteken und wird umgangssprachlich für Früchte aus Lateinamerika und Asien benutzt. Mit „Peperoni“ sind meist Früchte aus dem Mittelmeerraum gemeint.

Im Sommer hat die mild-würzige Gemüsepaprika Saison, die für die leichte Küche ideal ist. Sie schmeckt roh im Salat, im Risotto, als Antipasti, gegrillt und als frische Beilage zu Geflügel und Fisch. Ein Klassiker ist Ratatouille – ein provenzalisches Schmorgericht aus Paprika, Zucchini, Auberginen, Tomaten und frischen Kräutern. Paprika lassen sich auch mit Reis und Hackfleisch oder vegetarisch mit Couscous, Oliven und Fetakäse füllen.

Bei der milden Gemüsepaprika gibt die Farbe Aufschluss über den Reifegrad. Grüne Paprika sind unreif und haben daher einen herben Geschmack, sind aber trotzdem essbar. Ausgereifte gelbe und rote Paprika enthalten deutlich mehr Aroma und Vitamin C. Auch Beta-Carotin, Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium sind in den Schoten zu finden.

Ein besonderer Inhaltsstoff ist das Alkaloid Capsaicin, der in der Gemüsepaprika nur in geringen Mengen vorkommt. Er ist für die feurige Schärfe der Chilis verantwortlich und löst keine Geschmacks-, sondern eine Schmerzempfindung aus. Die Moleküle docken an den Schmerzrezeptoren im Mund an. Die scharfen Varianten werden heute überwiegend als Gewürz genutzt.
Heike Kreutz, www.aid.de

Vogelmiere

Die zarte Vogelmiere kann wie die Petersilie zum Würzen eingesetzt werden. Auch im Salat ist das Wildkraut ein Genuss, etwa in Kombination mit Blattsalaten, Gurke, Paprika, Roter Beete oder Früchten wie Äpfeln und Beeren. Fein gehackte Vogelmiere und Frühlingszwiebeln kann man im Verhältnis 1:1 mischen und mit saurer Sahne, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Für eine grasgrüne Salsa wird die Pflanze mit Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer gemixt und zu Fisch, Spargel und Kräutersuppen gereicht. Mit Pinienkernen und Parmesan gelingt ein köstliches Pesto zu Pasta und als Brotaufstrich. Auch Gemüsepfannen, hellem Fleisch und Kräuterquark gibt die Wildpflanze eine besondere Note.

Vogelmiere ist sehr gesund und enthält die Vitamine A, B und C sowie reichlich Kalium. Bereits 50 g rohe Vogelmiere decken den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen. Das Glykosid Saponin ist für die schleimlösende Wirkung verantwortlich. Zudem soll die alte Heilpflanze gegen Rheuma und Gicht helfen, Entzündungen hemmen und das Blut reinigen.

Die Vogelmiere ( Stellaria media ) ist sehr robust und wächst großflächig in vielen Gärten, weshalb sie häufig als Unkraut abgetan wird. Das zarte Pflänzchen besitzt kleine weiße Blütensterne, die sich von März bis Oktober öffnen. Man findet es auch im Wald, auf brachliegenden Äckern und am Wegesrand. Feinschmecker ernten die jungen Triebspitzen, die noch dicht von Blättern umgeben sind. Vor dem Verzehr sollte Vogelmiere gründlich gewaschen werden. Heike Kreutz, www.aid.de

Die vielen Seiten des Rhabarbers

Drei Gänge – ein Gemüse
 
Rhabarber in Suppen, als Beilage zu Fisch und klassisch als süßes Kompott. Das säuerlich schmeckende Gemüse hat viel zu bieten. 5 am Tag hat den Test gemacht und ein abwechslungsreiches Rhabarber-Menü zusammengestellt, mit dem ganz nebenbei beim Schlemmen auch noch drei der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse zusammenkommen.
 
Ein Gemüse, das den Gaumen sowohl salzig als auch süß kitzeln kann – mit Rhabarber ist das eine einfache Übung. „Erfrischend, säuerlich, pikant, das sind die Eigenschaften, mit denen Rhabarber in der Zubereitung überzeugt, egal, ob herzhaft oder süß. Ich bin mir sicher, dass experimentierfreudige Köche viele überraschende Gerichte aus diesem unterschätzten Gemüse zubereiten können“, vermutet Sabine Lauxen, Sprecherin der von der EU unterstützten 5 am Tag-Kampagne.
 
Rhabarber in jedem Gang
„Rhabarber ist unglaublich vielseitig. Eine mehrgängige Mahlzeit lässt sich spielend leicht aus dem Gemüse zaubern“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Verena Räsener, die sich für 5 am Tag an den Herd gestellt und das perfekte Rhabarber-Drei-Gänge-Menü entwickelt hat. Wie wäre es als Vorspeise mit einem erfrischenden Rhabarbersüppchen? Dieses kombiniert Paprika, Rhabarber, Zwiebeln und Ingwer und verblüfft den Gaumen mit sommerlichem Geschmack.
 
Bei den Hauptspeisen punktet Rhabarber als Gemüsebeilage zu Fisch, entweder als Solist oder in Kombination mit anderem Gemüse. Sehr verführerisch duftet zum Beispiel Lachsfilet auf einem mit Zwiebel, Orange und Apfel verfeinerten Rhabarberbett.
 
Und als Nachspeise? Überzeugt knackiges Rhabarber-Erdbeer-Kompott mit frischer Minze an Vanillequark.
 
Rhabarber hat viel zu bieten
Rhabarber hat nicht nur einen außergewöhnlichen Geschmack, sondern enthält zudem Mineral- und Ballaststoffe. Die Ballaststoffe des Gemüses wiederum sorgen für eine geregelte Verdauung. Und das Extra-Plus für die Sommerfigur: 100 g Rhabarber hat weniger als 20 Kalorien. Ausprobieren lohnt sich also.
 
Das Drei-Gänge-Menü zum Nachkochen:
 
Vorspeise:
Fruchtig-frische Rhabarber-Paprika-Suppe

Zutaten für 4 Portionen:
600 g gelber Paprika
150 g Rhabarber
20 g Ingwer, frisch, fein gerieben oder gewürfelt
1 Zwiebel
2 EL Pflanzenöl, z. B. Rapsöl
50 ml Orangensaft
750 ml Brühe, z. B. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer zum Würzen
 
Zubereitung:
Die Paprika waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Rhabarber waschen, putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln. Ingwer schälen und fein reiben.
 
Öl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln mit dem Ingwer glasig anschwitzen. Dann Paprika und Rhabarber zugeben und bei starker Hitze braun anrösten. Mit Orangensaft ablöschen, kurz reduzieren lassen und dann mit der Brühe auffüllen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.
 
Suppe mit einem Mixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
 
Hauptgang:
Schnelles Rhabarber-Gemüse zu knusprig-gebratenem Fischfilet

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Rhabarber
2 rote Zwiebeln
30 g Butter (oder Pflanzenöl)
220 ml Traubensaft
1 Apfel
1/2 Schale einer ungespritzten Orange
Salz, (roter) Pfeffer, Vanillepulver
4 Fischfilets (pro Person ca. 125 g), z. B. Lachs oder Makrele. Als Alternative: Entenbrust
10 g Butter zum Anbraten
Salz, Pfeffer, evtl. gekörnte Brühe
 
Zubereitung Rhabarber-Gemüse:
Rhabarber waschen, putzen und in 1 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Orange heiß abwaschen und Schale abreiben.
 
Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig anschwitzen. Mit Saft ablöschen und ca. 5 Minuten offen einköcheln lassen.
 
Dann Rhabarberstücke, Apfel und Orangenabrieb zugeben, im geschlossenen Topf ca. 5 Minuten ziehen lassen Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Vanille und nach Bedarf mit Gemüsebrühe abschmecken.
 
Zubereitung Fischfilet:
Fischfilet unter fließendem Wasser reinigen und anschließend trockentupfen. Verbliebene Gräten entfernen.
Butter in einer Pfanne erhitzen und Filets bei mittlerer Hitze pro Seite ca. 2 Minuten braten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
 
 
Nachspeise:
Knackiges Rhabarber-Erdbeer-Kompott mit frischer Minze an Vanillequark

Zutaten für 4 Portionen:
500 g roter Rhabarber
2 EL Zucker
2 ungespritzte Orangen, deren Saft und etwas von der Schale (fein abgerieben)
300 g Erdbeeren
Frische Minzeblätter
500 g Magerquark
150 g Naturjogurt oder Saure Sahne
Vanille, gerieben oder als Pulver (Alternative: Vanille-Zucker)
2 EL Honig
 
Zubereitung Rhabarber-Kompott:
Rhabarber waschen, putzen und in 2-3 cm große Stücke (z. B. Rauten) schneiden. Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Orangen heiß abwaschen, etwas Schale abreiben und dann auspressen. Saft und Schale zur Seite stellen.
 
Saft und Zucker in einem Topf leicht erhitzen, Rhabarber dazugeben und mit geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten ziehen lassen. Achtung: der Rhabarber soll schön knackig bleiben. Mit Vanillepulver abschmecken.
 
Nebenbei die Minze waschen und grob schneiden. Erdbeeren, Minze und eine Prise Vanillepulver zum leicht abgekühlten Rhabarber geben und alles vermengen. Einige Minuten durchziehen lassen.
 
Zubereitung Vanillequark:
Quark, Jogurt, Vanille und Honig cremig rühren. Nach Bedarf süßen.

Minimum Wage Toast

Eine Scheibe Toastbrot, ein Ei, Ahorn-Sirup, Bacon, Butter, Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano und Schnittlauch: Mehr braucht es nicht für den Minimum Wage Toast, der im Moment die heimischen Frühstückstische erobern soll. Gesehen wurde die gesunde Leckerei auch schon in Restaurants, Imbissbuden und sogar bei Hochzeitsfeiern. Nun schickt sich der Minimum Wage Toast an, hierzulande der Hawaiitoast des neuen Jahrtausends zu werden.

Wie so viele Trends kommt auch der Toast mit dem mittig platzierten Eigelb aus der Heimat von Burger & Co. In den USA ist der Energiespender schon längst ein Hit. Dort war der Minimum Wage Toast zum ersten Mal in den Surferorten an der Westküste aufgetaucht und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Renner. Zur Deckung ihres erhöhten Energiebedarf sparen die Wellenreiter seitdem nicht mit Ahornsirup, wenn sie den Minimum Wage Toast zubereiten.

Ein Pärchen aus dem Allgäu hat das kalifornische Surfergefühl und das einfache Rezept von seinem Urlaub mit nach Deutschland gebracht. Seit kurzem gibt es nun auch ein Video auf YouTube, dass die kinderleichte Zubereitung des Minimum Wage Toast in einer Pfanne zeigt:
www.youtube.com/watch?v=mgBly9xUgHw
Martina Schubert

Bulgariens Küche erleben

Die Küche Bulgariens stellt für viele Deutsche unbekanntes Terrain dar. Vielleicht hilft nun ein Besuch der Villa Gella die landestypischen Gaumenfreuden kennen und lieben zu lernen?
Die private Villa mit sechs Zimmern thront auf 1.750 Metern Höhe inmitten des Rhodopegebirges, der angeblichen Geburtsstätte des legendären Orpheus, einem Sänger und Dichter aus der griechischen Mythologie. Gäste des Refugiums erwartet eine traditionsgemäß mediterrane Esskultur, die durch osmanische und asiatische Raffinessen verfeinert wird. Neben dem hauseigenen Kräutergarten sorgen zahlreiche lokale Landwirtschaftsbetriebe für die Zulieferung qualitativ hochwertiger Lebensmittel.

Aus der hoteleigenen Herstellung stammen Brote, Butter, Joghurt und Käse. Bulgarische Rezepte kommen meist in Form von Drei- bis Vier-Gänge-Menüs auf den Tisch. Als Vorspeise werden häufig saisonale Salate wie der traditionelle Shopska Salat serviert, der aus Salatgurken, Tomaten, Paprika, Peporoni und Schafskäse besteht.
Andere Appetizer wie landestypische Sarmi, bei denen es sich um Weinblätter gefüllt mit Reis, Nüssen oder Fleisch handelt, machen Lust auf mehr. Auch den auf einem Geheimrezept beruhenden Avocado-Salat sollten sich Gäste nicht entgehen lassen. Gegrilltes Gemüse, gedämpfte Bachforelle, Wein-Kebab, bulgarisches Musaka, auf heißem Stein zubereitete Fisch- und Fleischgerichte, pochierte Eier in Joghurt mit Petersilie, Pastetchen sowie in Tonkrügen gekochtes, mit Käse überbackenes Gemüse machen den Hauptgang zu einem Fest der Sinne.
Das große kulinarische Finale erfolgt durch Desserts wie süßen Joghurt mit Wildbeeren, einem bulgarischen Kürbis-Strudel namens Tikvenik oder Baklava. Die Miete der Villa Gella liegt bei zirka 9.200 Euro für 12 Personen pro Woche. Weitere Informationen zur Villa unter www.villagella.com oder telefonisch unter +359 888 566 872.

Stiftung Warentest testet Kartoffelchips

Das knabbern die Deutschen am liebsten: Chips gewürzt mit Paprika. Sie stehen deshalb im Mittelpunkt des großen Chips-Tests. Genauer: 14 klassische und 6 fettreduzierte Paprikachips, 5 Stapelchips mit Paprikawürzung und als Zugabe 5 exemplarisch ausgewählte Produkte mit Salz. Auf dem Spitzenplatz der Kartoffelchips landete Funny-Frisch Chipsfrisch Ungarisch für 2,39 Euro in der 250-Gramm-Tüte, dicht gefolgt von den günstigen Rewe/ja! Paprikachips für 0,75 Euro je 200 Gramm.

Einige fettreduzierte Chips konnten die Tester ebenfalls überzeugen. Ihr Bonus: Sie haben etwa ein Drittel weniger Fett als die herkömmlichen. Viele Kalorien spart man aber nicht ein.

Klare Verlierer im Test sind die Paprikachips der drei Biohersteller. Bei zwei Produkten war das Zutatenverzeichnis unvollständig, alle drei enttäuschten im Geschmack. Die Markenprodukte Pringles Paprika und Terra Blues Chips fielen durch ihren Schadstoffgehalt auf.

Der ausführliche Test Kartoffelchips erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 28.12.2012 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/chips abrufbar.

Achim Schwekendiek

In der Küche sieht es aus wie Kraut und
Rüben, aber diesmal wörtlich gesprochen.
Achim Schwekendiek lässt in seinem neuen
Titel Leidenschaft für Kraut & Rüben
altbekannte Klassiker in neuem Gewand
erscheinen.

Der feine Geschmack der Petersilienwurzel
wird gepaart mit zarten Entenbruststreifen
und die einzigartig süßliche Topinambur-Knolle trifft auf deftige Blutwurst: Mithilfe
dieser abwechslungsreichen Kreationen
weckt Schwekendiekdie Neugier auf
Gemüsesorten wie der Schwarzwurzel, den
violetten Blumenkohl oder die Teltower
Rübchen. Er beweist, dass man aus diesen
Kraut- und Rübensorten mehr machen
kann, als nur Eintopf und Beilagen.

Ob zu
Kabeljau und Lammrücken, in einem
Birnensüppchen oder sogar mit Cranberry-Eis – Die Rezepte sind der neue Trend in
der Küche und schmücken nahezu alle
Gerichte mit einer ganz besonderen Note
des alt- aber auch unbekannten.

Gebratene Eiernudeln mit Pak Choi / Rohes Sauerkraut mit Rosinen, gebratenen
Birnen und Kasseler / Forellenfilet mit Rote Bete und Pastinake / Sauerkrautsuppe
mit Tomaten / Paprika und Kohlwurst / Spitzkohlsuppe mit Zitronengras und
Ingwer / Tagliatelle mit Rote Bete, Pesto und Miesmuscheln / Lammrücken im
Schinkenmantel mit gelben und weißen Rübchen / Apfeltarte mit Rotkohleis /
Schokoladenbrownie mit Cashewkernen und Pastinakenwürfeln

Achim Schwekendiekist ein etablierter Gourmet- und Spitzenkoch in Deutschland.
Er verwöhnt die Gäste des Schlosshotels Münchhausen im Weserbergland, unweit
von Hameln mit seinen kreativen Kochkünsten. Sein erstes Buch in der edition
styriaerschien unter dem Titel Linsen.

Das Kochbuch
Leidenschaft für Kraut & Rüben
Edition Styria, Wien 2012, 160 Seiten, Klappenbroschur,
ISBN: 978-3-99011-049-2 (portofrei bestellen)

Fischmarkt in Düsseldorf

Es ist wieder Fischmarktzeit am Tonhallenufer!

Zum sechsten Mal in diesem Jahr findet am Sonntag, 9. September 2012 von 11.00 bis 18.00 Uhr der Fischmarkt am Tonhallenufer in Düsseldorf statt. Mit seinen über 90 Händlern bietet der Fischmarkt ein abwechslungsreiches Programm für Jedermann. Es kann eingekauft, geschlemmt oder einfach nur die Zeit mit seinen Liebsten genossen werden. Genießen Sie bei strahlendem Sonnenschein die besondere Atmosphäre am Tonhallenufer und nutzen Sie die Chance auf eine kleine „Shoppingtour“ unter freiem Himmel.

Mit den verschiedensten Fischhändlern bietet der Fischmarkt Ihnen eine abwechslungsreiche Auswahl an Fischvariationen. Kibbeling, Backfisch oder ein frisch zubereitetes Flammlachsbrötchen, ist nur eine kleine Auswahl an Fischleckerbissen, die Ihnen auf dem Fischmarkt geboten werden. Französischen Charme versprüht das Restaurant „Ratatouille“. Sam Keshvari, Chef des Restaurants, stellt seine Kochkünste auf dem Fischmarkt unter Beweis und verwöhnt die Besucher mit Gambas und Austern. Zudem gesellen sich noch viele andere Händler, die Feinkost aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt anbieten. El Charif und Culinaria España bieten u.a. eingelegte Oliven, verschiedenste Dip- und Schafskäsevariationen und gefüllte Paprika.

Auch im September wird es neben den ganzen Köstlichkeiten natürlich auch ein vielfältiges Angebot an Schmuck- bzw. Kunsthandwerkständen geben z. B. „Dr. Clog“, der die berühmten Allzweckschuhe, genannt Clogs, aus hochwertigen Materialen selbst herstellt.

Die weiteren Termine:
7. Oktober 2012, 4. November 2012
Ort/ Uhrzeit
An der Rheinterrasse, Tonhallenufer
Öffentliche Verkehrsmittel: Linie U70 und U74 bis U77
11.00 bis 18.00 Uhr