Global Sushi Challenge

Der beste Sushi-Chef der Welt wird gesucht

Das Wort „Umai“, mit dem man auf Japanisch höchste Freude über einen kulinarischen Genuss zum Ausdruck bringt, wird am 1. September sicherlich des Öfteren fallen: Erstmals treten Sushi-Chefs aus Deutschlands besten Restaurants gegeneinander an, um ihr Können im deutschen Vorentscheid der Global Sushi Challenge unter Beweis zu stellen. Ob sie es ins große Finale nach Tokio schaffen, entscheiden 3-Sternekoch Christian Bau aus Victor’s Fine Dining by christian bau in Perl-Nennig, Sternekoch Yoshizumi Nagaya aus dem Nagaya Düsseldorf und die zwei japanischen Sushi-Großmeister Hirotoshi Ogawa und Takashi Okumura.

Mit knapp 300 Sushi-Chefs aus 14 Ländern ist die Global Sushi Challenge der bislang größte internationale Wettbewerb für Sushi-Chefs. Der Wettbewerb ist eine Kooperation vom renommierten World Sushi Skills Institute (WSSI) aus Japan und des Norwegian Seafood Council (NSC), der weltweit größten gemeinsamen Vertretung der norwegischen Fischindustrie. Ziel ist es, das Beste aus zwei Welten zu fördern: Japanische Sushi-Tradition und frischer Lachs aus Norwegen.

Angefangen hat alles vor 30 Jahren, als eine Norwegische Delegation nach Japan reiste, um neue Exportmöglichkeiten für norwegischen Fisch zu finden. Mit im Gepäck hatten sie frischen Lachs. Seit damals haben sich japanische Sushi-Tradition und norwegischer Lachs gemeinsam entwickelt und wurden zu einem kulinarischen Welttrend. Heute ist norwegischer Lachs eines der meist präferierten Sushi-Toppings junger Japaner und erfreut sich auch sonst großer Beliebtheit bei Sushi-Liebhabern weltweit.

Was es bedeutet, sich in Japan Sushi-Meister nennen zu dürfen, erklärt auch Hirotoshi Ogawa, Sushi-Großmeister aus Tokio: „Erst nach fünf Jahren Training darf man sich in Japan Sushi-Meister nennen, wobei man zwei der fünf Jahre mit Trainings rund um Hygiene verbringt. In Japan wird dies als fast genauso wichtig angesehen, wie die unterschiedlichen Zubereitungs- und Schnitttechniken.“ So wird er gemeinsam mit seinem japanischen Kollegen und der deutschen Doppelspitze Bau und Nagaya die Sushi-Kreationen nach strengsten Richtlinien, die Techniken und handwerklichen Fertigkeiten, die Sauberkeit am Arbeitsplatz sowie die Kreativität betreffend, beurteilen.

Wie wichtig Produktqualität in der japanischen Küche ist, weiß Jury-Mitglied Christian Bau, erster 3-Sternekoch Deutschlands, der die japanische Küche in die Sterneköche transformierte, nur zu gut: „Höchste Qualität der Rohwaren ist das A und O in meiner Küche. Dass dabei norwegischer Lachs nicht fehlen darf, ist ganz klar. Ist er doch die beliebteste Fischart im Sushi, ganzjährig in gleich hoher Qualität verfügbar und vielfältig einsetzbar.“

Wer aus den USA, Singapur, Indonesien und Korea am 25. November in Tokio bei den Grand Finals um den Titel „Best Sushi-Chef of the World“ kämpft, steht bereits fest. Welcher deutsche Sushi-Chef in Asien dabei sein wird, entscheidet sich am 1. September in Hamburg, wenn die besten Sushi-Chefs um das einzige deutsche Ticket für die Grand Finals der Global Sushi Challenge in Tokio kämpfen.

Kozuke Yamada

Restaurant Naoki öffnet im Aman Canal Grande – Das Restaurant im Garten verwöhnt mit japanisch-französischer Küche

Gärten sind eine Seltenheit in Venedig – und direkt am Canal Grande gelegen ein exklusiver Ort für ein Dinner. Das Naoki im Garten des Aman Canal Grande bietet beides: Der erste italienische Ableger des Restaurants Okumura komplettiert in der Sommersaison das kulinarische Angebot des Resorts. Das Stammhaus Okumura im japanischen Kyoto gilt als das führende französische Restaurant der Stadt.

Küchenchef Kozuke Yamada bringt die typischen Delikatessen Kyotos und seine eigene Interpretation der französischen Küche nach Venedig. Die kulinarische Kultur Kyotos, Tradition und saisonale Zutaten bezeichnet er als Grundlage für seine Kaiseki-Gerichte mit französischem Anklang. Zu den Highlights des sommerlichen Menüs zählen Miso-Suppe mit roten Bohnen, Enoki-Pilzen, Tofu und Wakame, gegrillte Scampi und Gemüse der Saison mit Sauce Américaine sowie Sushi.

Im Naoki at Aman Canal Grande bietet er sowohl Lunch als auch Dinner. Das Al-Fresco-Restaurant liegt in einem der beiden lauschigen Gärten des Aman Canal Grande mit Blick auf den Kanal. Umgeben von knorrigen Bäumen und den herrschaftlichen Palazzi in der Nachbarschaft bietet das Naoki at Aman Canal Grande auch optischen Genuss. Das Open-Air-Restaurant ist öffentlich zugänglich und bis 30. September 2014 geöffnet.

Das kulinarische Angebot des Aman Canal Grande ist ganzjährig auf asiatische und italienische Küche ausgerichtet. Der Dining Room des Resorts ist in drei Räume unterteilt, die sich auf der größten Etage des Resorts befinden, dem prächtigen piano nobile. Im mit Spiegeln und Original-Kronleuchtern ausgestatteten Ballsaal können Gäste ebenso speisen wie im Gelben und Roten Esszimmer unter Original-Deckengemälden Giambattista Tiepolos.

Das Aman Canal Grande mit seinen 24 Suiten wurde im vergangenen Jahr eröffnet. In einem 400 Jahre alten Palazzo direkt am Canal Grande gelegen, vereint das Resort die venezianische Opulenz vergangener Jahrhunderte mit moderner Ausstattung. Die Übernachtung im Aman Canal Grande bei Einzel-/Doppelbelegung kostet ab 1.150 Euro zuzüglich Steuern und Gebühren.

www.amanresorts.com