Frederic Morel

Das Se7en Oceans an der Hamburger Binnenalster ernennt Fréderich Morel zum neuen Küchenchef. Sebastian Andrée verlässt aus privaten Gründen die Hansestadt.

„Wir freuen uns, ab sofort unseren Sous Chef Frédéric Morel mit der Position des Küchenchefs zu betrauen. Er trägt einen großen Teil zum hohen Niveau unseres Hauses bei, seine Expertise und Leidenschaft begeistern Team und Gäste jeden Tag aufs Neue“, so Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin gegenüber Gourmet Report.

Der Franzose startete im Frühjahr als Sous Chef an der Seite von Sebastian Andrée. Er bringt neben Leidenschaft und Ideenreichtum sehr vielfältige Erfahrungen aus der Spitzengastronomie in Europa mit. So kochte er unter anderem im L´Auberge de Glazick, einem der Top 10 Restaurants in Frankreich, an der Seite von Starkoch Oliver Bellin, im Sternerestaurant Lords of the Manor in England und im Jacobs Restaurant in Hamburg an der Seite von Thomas Martin. Vor dem Se7en Oceans war Morel im 3-Sterne-Restaurant Vendôme in Bergisch Gladbach tätig. Durch die Ausbildung an der renommierten Lycée Hotelier de Dinard bringt er neben der Kochexpertise auch das nötige Know-how für die Position als Küchenchef mit.

Konzept und Team im Gourmetrestaurant bleiben bestehen: „Als Franzose wurde mir mein Faible für die maritime Küche quasi in die Wiege gelegt, schon mit vier Jahren habe ich mir zum Abendessen meine Taschenkrebse selbst zerlegt. Im Se7en Oceans arbeite ich mit einem besonders qualifizierten Team, viele bringen ihre Erfahrungen aus hochdotieren Häusern ein. Das Ziel ist, das derzeitige Niveau nicht nur zu halten sondern sogar noch zu steigern“, so Frédéric Morel im Gourmet Report Gespräch. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Raika Faghieh-Nassiri, der zuvor im Restaurant La poèle d´or einen Stern mit erkochte, sowie Christoph Kaiser, der schon bei Sternekoch Björn Freitag im Goldenen Anker tätig war.

www.se7en-oceans.de

Frédéric Morel

Im Se7en Oceans wird das Team um Sternekoch Sebastian Andrée um einen Spitzengastronom reicher: Frédéric Morel, ehemals Chef de Partie im Restaurant Vendome (3 Michelin-Sterne) ist neuer Sous Chef.

Der 26-Jährige Franzose freut sich auf seine neue Herausforderung: „Hamburg mochte ich schon immer und das Se7en Oceans hat für mich eines der interessantesten Gastronomiekonzepte. Mitten in der City und doch ganz exklusiv. Mit Herrn Andrée neue Sterne-Menüs zu kreieren und noch dazu mit dem Fokus auf Fisch – das wird eine spannende Aufgabe.“

Morel bringt neben seiner – wie er selbst sagt – „angeborenen“ Leidenschaft für das Kochen vielfältige Erfahrungen aus der Spitzengastronomie in ganz Europa ein. Nach seiner fünfjährigen Ausbildung an der Lycée Hotelier de Dinard, während der er sich auf den Beruf des Koches spezialisierte, zog es ihn zunächst nach England in das Wyck Hill House Hotel und in das Lords of Manor Hotel. 2010 ging es nach Frankreich in das Auberge des Glazicks und dann in die Schweiz, in das Hotel Le Grand Chalet. 2012 folgte er dem Ruf an die Elbe: Er kochte unter anderem im renommierten Jacobs Restaurant. Seine letzte Wirkungsstätte war in Bergisch Gladbach: Als Chef de Partie im 3-Sterne-Restaurant Vendôme – kürzlich als bestes Restaurant in Deutschland ausgezeichnet und unter den Top 10 Gastronomieadressen weltweit.

Dass es ihn jetzt zurück in die Hansestadt und noch dazu an die Alster zieht, freut Se7en Oceans-Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin sehr. Ihm ist bewusst, dass man sich auf einem Michelin Stern nicht ausruhen darf. Ganz im Gegenteil: „Der Anspruch an die Sterneküche wächst ständig und wir möchten mitwachsen. Mit Frédéric Morel im Team heben wir unser Niveau um eine weitere Stufe. Wir sind stolz, dass wir ihn für unser Haus gewinnen konnten und freuen uns sehr, unsere Gäste mit den neuen Kreationen zu begeistern“.

www.se7en-oceans.de/

Sebastian Andree

Sebastian Andree vom Hamburger Restaurant Se7en Oceans serviert Spargel am liebsten mit exklusivem Fisch

Der „Königin unter dem Gemüse“ gebührt ein majestätischer Auftritt und eine angemessene Gesellschaft: In der Sterneküche von Sebastian Andree, Küchenchef im Se7en Oceans, gehen Spargel und hochwertiger Fisch eine interessante Verbindung ein. Beide sind fein im Geschmack, reich an Vitalstoffen und schmecken besonders leicht und elegant.

Bei den Variationen darf es auch mal etwas kreativer zugehen. „Wir servieren gern Klassisches, möchten unsere Gäste aber auch immer wieder mit neuen ausgefallenen Kreationen überraschen“, so der Sternekoch. Dass diese hauptsächlich maritimen Ursprungs sind, verrät schon der Name des Restaurants – erlesene Fischgerichte stehen auf der Karte ganz oben.

Der Deutschen liebstes Gemüse
Durch den langen Winter müssen sich die Fans des deutschen Spargels in diesem Jahr etwas gedulden. Erst ab Mitte April werden die ersten hochwertigen Stangen auf dem Markt erhältlich sein, am 24. Juni, dem Johannistag ist es mit der Saison dann schon wieder vorbei. Der begrenzte Zeitraum ist einer der Faktoren, der den Spargel so begehrt macht. Laut statistischem Bundesamt ist er der Deutschen liebstes Gemüse mit dem größten Anbaugebiet. Gegenüber der letzten Vollerhebung im Jahr 2008 stieg die Anbaufläche von Spargel im Jahr 2012 um 10 Prozent auf fast 24 000 Hektar. Damit nahm Spargel gut ein Fünftel der gesamten Freilandfläche für Gemüse in Deutschland ein. Die größten Spargelanbauflächen lagen mit 5 200 Hektar in Niedersachsen*.

Von April bis Juni ist der Spargel also sehr oft auf dem Speiseplan. In welcher Kombination – daran scheiden sich die Geister: Fleisch oder Fisch, roher oder gekochter Schinken, Schnitzel, Lachs oder auch mal etwas ganz anderes?
Die Kombination mit Fisch schätzen vor allem Fans der leichten Küche. Das gesunde Gemüse verträgt zwar durchaus auch gehaltvollere Begleiter, fügt sich aber besonders harmonisch mit zartem, aromatischem Fisch.

*Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), März 2013

Tipps von Sebastian Andree:
1. Am einfachsten gelingt der Spargel in einem Spargeltopf. Die Köpfe sollten noch aus dem Wasser herausragen, sie werden dann nur durch den Dampf gegart und bleiben bissfest.
2. Für eine besonders weiße Farbe hilft ein Spritzer Zitrone im Kochsud. Unbedingt sparsam umgehen um das Aroma zu bewahren.
3. Um festzustellen, ob der Spargel fertig ist, einfach eine Stange mit einer Zange oder Gabel aus dem Wasser heben – biegen die Enden sich leicht nach unten, ist er perfekt gegart.
4. Zum weißen Spargel passt ein säurearmer, nicht zu süßer Weißwein, wie zum Beispiel ein Silvaner oder Riesling. Grüner Spargel verträgt einen kräftigeren Tropfen, der das leicht nussige Aroma der Stangen unterstützt, Sommeliers empfehlen einen Sauvignon blanc oder einen kräftigen Weißburgunder.
5. In ein feuchtes Leinentuch gewickelt hält sich Spargel bis zu drei Tage im Kühlschrank.

Wissenswertes für das Tischgespräch

Geschlürft und nicht geschnitten:
Früher wurde Spargel ausschließlich „geschlürft“, also mit den Fingern zum Mund geführt, da man verhindern wollte, dass die empfindlichen, unbeschichteten Messer rosteten.

Ein alter Bekannter:
Historisch belegt ist die Existenz des Spargels seit etwa 500 v.Chr., Wandmalereien sollen sogar beweisen, dass ihn bereits die alten Ägypter vor 5.000 Jahren entdeckten. Vor rund 2.000 Jahren kultivierten die Römer Spargel erstmalig als Gemüse, das erste deutsche Spargelbeet wurde im 16. Jahrhundert im Stuttgarter Lustgarten angelegt.

Die inneren Werte:
Spargel ist reich an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Natrium und Eisen, er regt den Stoffwechsel an und schwemmt Gift- und Schlackenstoffe aus. Mit 17 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er perfekt für die bewusste Ernährung, und auch mit Vitaminen geizen die ranken Stangen nicht. So deckt etwa ein Pfund Spargel den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

Ihre Heiligkeit:
In China, Persien und auch Griechenland galt der Spargel als vielseitige Heilpflanze, die beispielsweise zur Linderung von Zahnschmerzen oder Bienenstichen eingesetzt wurde – daher auch der botanische Name „Asparagos officinalis“.

Rekordverdächtig:
Der Kieler Koch Helmut Zipner ist Weltmeister im Spargelschälen. Er schält 1.000 Kilogramm nonstop in 11h 24 min.

Die Sonne bringt Farbe ins Spiel:
Entscheidend für die Farbe sind Ernte und Sonneneinwirkung. Der weiße, mild schmeckende Spargel bleibt weiß, weil er unter den Erdwällen ohne Sonneneinwirkung wächst. Der violette, kräftigere Spargel wird gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon durchbrochen hat, also bereits leicht von der Sonne gefärbt wurde. Grünspargel wächst komplett über der Erde, er hat dünnere Stangen und ein herzhaftes, leicht nussiges Aroma.

Zitat mit Köpfchen:
„Es hat mich nie gestört, dass man mich manchmal mit einem Spargel verglichen hat, denn am Spargel ist der Kopf das Wichtigste.“ (Charles de Gaulles)

Spezialist für Spargel ist Sebastian Andrees Wirkungsstätte:
Se7en Oceans, Ballindamm 40, 2. OG in der Europapassage (separater Fahrstuhl am Eingang Jungfernstieg), 20095 Hamburg

Öffnungszeiten Gourmet-Restaurant:
Küche: Täglich von 12 – 15 Uhr und 18 – 22 Uhr. Ruhetag: So. + Di.

www.se7en-oceans.de/

Felix Pirwitz

Das Hamburger Sternerestaurant Se7en Oceans verpflichtet Felix Pirwitz als Sous Chef – Pirwitz wird das Team um Küchenchef Sebastian Andree* perfekt ergänzen

Das Gourmetrestaurant Se7en Oceans wurde im Herbst 2012 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Eine besondere Überraschung nach so kurzer Zeit und ein Ansporn, das hohe Niveau noch zu steigern.

Zur Spitzengastronomie gehört für Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin neben einer hochwertigen Ausstattung und den besten Produkten vor allem das perfekte Team: „Felix Pirwitz hat einen ausgezeichneten Ruf. Er ist kreativ, professionell und mit viel Herzblut bei der Arbeit. Er wird das Team um Küchenchef Sebastian Andrée perfekt ergänzen. Schön, dass er bei uns an Bord ist.“

Der 27-Jährige aus Wolgast freut sich auf die neue Herausforderung. Er war zuletzt Küchenchef im Restaurant Frankfurter Botschaft, die Sterneküche kennt er bereits aus seiner Tätigkeit im Gourmetrestaurant Le Ciel, wo er 2006 nach seiner Ausbildung im Intercontinental Resort Berchtesgarden wirkte.

Was Felix Pirwitz neben seiner Qualifikation ausmacht, ist seine besondere Experimentierfreudigkeit: „In der Sterneküche geht es nicht nur um Perfektion und Exklusivität. Eine große Portion Leidenschaft und der Mut zu neuen Kreationen machen die Gerichte wirklich einzigartig. Am Se7en Oceans reizt mich besonders die gehobene Fischküche und die junge kreative Mannschaft, ich freue mich sehr auf die Arbeit mit Sebastian Andrée und seinem Team“, so Pirwitz.

Im Gourmet Restaurant diniert der Gast auf insgesamt 70 Plätzen mit Blick auf die Binnenalster. Die Karte umfasst vor allem maritime Spezialitäten aus der Region; wechselnde internationale Fisch- und Fleischkreationen ergänzen das Angebot. Highlights für Fischliebhaber sind die Theke mit fangfrischem Fisch und das Hummerbecken. Die Kreationen aus der hauseigenen Pâtisserie und die exklusive Weinkarte runden das Menü ab.

Das Ensemble am Jungfernstieg umfasst neben dem Gourmet-Restaurant die Sushi-Bar unter der Leitung von Sushi-Meister Byong Ho Lee, die Oceans Bar mit Panoramablick und eigener Bistroküche sowie die Carlos André Cigar Lounge mit begehbarem Humidor.

Se7en Oceans, Ballindamm 40, 2. OG in der Europapassage (separater Fahrstuhl am Eingang Jungfernstieg), 20095 Hamburg, www.se7en-oceans.de

Öffnungszeiten Gourmet-Restaurant:
Küche: Täglich von 12 – 15 Uhr und 18 – 22 Uhr. Ruhetag: So. + Di. abends

Sebastian Andrée

Gerade erst hat er sich einen Michelin Stern erkocht, schon bricht der 28-jährige Sebastian Andrée auf zu einer neuen Herausforderung: Der Sternekoch stellt ab sofort als Küchenchef im Seven Oceans an der Binnenalster seine Fähigkeiten unter Beweis: „Die Nähe zum Meer und das Gastronomiekonzept haben mich schnell überzeugt, denn die gehobene Fischküche hat schon immer eine Faszination auf mich ausgeübt. Ich freue mich darauf, mit meinem Team im Seven Oceans die Hamburger Gourmets zu verwöhnen.“

Seine Liebe zum Kochen entdeckte der ‚Koch aus Leidenschaft‘ – wie er sich selbst beschreibt – bereits als kleiner Junge in der Pension seiner Mutter in Paraguay. Nach seiner Ausbildung bei Karl Ederer im Münchner Restaurant Glockenbach führte ihn sein Weg unter anderem in das Restaurant Bareiss in Baiersbronn, das Gourmetrestaurant Dallmayr in München und zuletzt in das Restaurant Gregor’s Fine Dining in Rötz, Oberpfalz. Hier wurde seine Arbeit jüngst vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet. Auch seine übrigen Stationen sind von Guide Michelin und Gault Millau hoch dekoriert.

Jaffar Saidolzakerin, Geschäftsführer des Seven Oceans, freut sich sehr, dass er den Sternekoch für sein Haus gewinnen konnte. „Wir sind stolz, Herrn Andrée als neuen Küchenchef vorstellen zu dürfen. Seine besonderen Kochkünste, sein hoher Anspruch an die Frische und Qualität der Produkte und die Liebe zum Detail passen perfekt zu unserem Konzept.“ Im Gourmet-Restaurant diniert der Gast auf insgesamt 70 Plätzen mit Blick auf die Binnenalster. Die kleine, ausgewählte Karte umfasst vor allem maritime Spezialitäten aus der Region; wechselnde internationale Fisch- und Fleischkreationen ergänzen das Angebot. Highlights für Fischliebhaber sind die Theke mit fangfrischem Fisch und das Hummerbecken. Der Gast kann sich seinen Favoriten auswählen und nach seinen persönlichen Wünschen zubereiten lassen. Süße Kreationen aus der hauseigenen Pâtisserie und die exklusive Weinkarte runden das Menü ab.

Das Ensemble umfasst neben dem Gourmet-Restaurant die Sushi-Bar unter der Leitung von Sushi-Meister Byong Ho Lee, die Oceans Bar mit Panoramablick und eigener Bistroküche sowie die Carlos André Cigar Lounge mit begehbarem Humidor.

Se7en Oceans, Ballindamm 40, Europapassage 2. OG, 20095 Hamburg
www.se7en-oceans.de

fair-fish

25. September: fair-fish in Zürich

Im Rahmen der Messe LifeFair findet ein Workshop zur nachhaltigen Fischerei statt, mit Beiträgen von Mariann Breu (WWF), Billo Heinzpeter Studer (fair-fish) und Rolf Schatz (Dä Neu Fischer).
Sonntag, 25. September 2011, 13:30-15:20 Uhr in Zürich-Oerlikon.
Details: http://www.fair-fish.ch/aktuell

8. Oktober: fair-fish in Bremerhaven

Tagung «Wem gehört der Fisch?»: Kleinfischer unterliegen im Wettkampf mit der industriellen Fischerei, während Fischkonsum und Fischhandel stetig zunehmen. Es referieren Kai Kaschinski (Fair Oceans), Rainer Froese (IFM-GEOMAR), Francisco Mari (Evang. Entwicklungsdienst), Marc Nolting (GTZ), Gaoussou Gueye (CONIPAS, Senegal), Billo Heinzpeter Studer (fair-fish) u.a.m.
Freitag 8. Oktober 2011, 10.30-18.00 Uhr in Bremerhaven.
Details: http://www.fair-fish.ch/was-wer-wo/wo/deutschland

Voranzeige: 1. Dezember: fair-fish in Graz
Details: http://www.fair-fish.ch/was-wer-wo/wo/oesterreich

Expedition zur Erforschung der Ozeane

Countdown für einzigartige Forschungsreise auf den Weltmeeren läuft

· Expedition unter Schirmherrschaft der UNESCO

· Umfassendes 3D-Modell der Ozeane geplant

· Meeres-Expedition „Changing Oceans“ startet am 11. Juli in Marseille

· Ehemaliges deutsches Kriegsschiff steuert 2010 Nord- und Ostsee an

Die letzten Vorbereitungen für eine einzigartige Expedition zur Erforschung der Ozeane laufen: Am 11. Juli 2009 startet im französischen Marseille unter Schirmherrschaft der UNESCO die „Changing Oceans Expedition“. Sie will die Ozeane erforschen und auf die Vielfalt der Meere hinweisen. Zugleich zielt die Aktion darauf, die Schutzzonen in den Weltmeeren deutlich auszuweiten. Während des auf zehn Jahre angelegten Projekts für einen nachhaltigen Umgang mit den Weltmeeren sollen 100 Meeresschutzgebiete erkundet sowie erstmals ein umfassendes 3D-Modell der Weltmeere erstellt werden.

Am gestrigen Montag wurde das Expeditionsboot „Fleur de Passion“ von Tunesien aus zum Startort Marseille (Frankreich) überführt. Das Segelschiff, ein ehemaliges deutsches Kriegsschiff, kann weltweit von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen kostenlos genutzt werden. Organisator der Expedition ist die gemeinnützige Schweizer Stiftung Antinea Foundation.

Albert Falco, langjähriger Weggefährte des legendären französischen Meeresforschers Jacques Cousteau und einer der Schirmherren der Expedition, sagt: „In den letzten 20 Jahren sind die großen Fische verschwunden. Die Arten können sich nicht mehr regenerieren. Das Meer muss geschützt werden, denn die eigentliche Gefahr ist der Mensch … wir sind die Haie!“ Ronald Menzel, Geschäftsführer der Antinea Foundation, weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Unsere Ozeane sterben an Verschmutzung und Überfischung. Wenn wir nicht jetzt damit anfangen, unsere eigene Zukunft zu schützen, wird es nicht nur bald keinen Fisch mehr zu essen geben. Vielen Millionen Menschen wird zudem die Existenz- bzw. Nahrungsgrundlage entzogen – wir gefährden also unsere eigene Zukunft. Unsere Expedition setzt auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die Unterstützung ausgewählter Schutzmaßnahmen sowie die Kraft von Bildern und Augenzeugenberichten über den Wandel in den Ozeanen. So möchten wir dazu beitragen, dass Politik und Wirtschaft die richtigen Entscheidungen für eine Zukunft mit gesunden Ozeanen treffen.“

Die „Changing Oceans Expedition“ führt nach dem Start zunächst durch das Mittelmeer. Im Jahr 2010 sollen die Nord- und Ostsee befahren werden. Damit kehrt 65 Jahre nach Kriegsende ein ehemaliges Schiff der deutschen Marine mit einer Umweltschutzmission nach Deutschland zurück. Von 2011 an werden dann der Atlantik, der Pazifik und der Indische Ozean befahren.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit steht, den Zustand bestehender Schutzgebiete zu erkunden und mit Daten vergangener Expeditionen zu vergleichen, um so den Effekt einer Schutzzone auf das Gebiet sowie die angrenzende Umgebung zu bestimmen. Parallel wird mit modernster Technik ein 3D-Modell der Ozeane gefertigt, welches in dieser Qualität bislang noch nicht existiert. Gleichzeitig wird dieses Projekt eine Expedition zum Miterleben und Mitmachen sein. Weltweit können Interessierte die Expedition hautnah verfolgen. Neben einer kontinuierlichen Berichterstattung im Internet unter www.changingoceans.org wurde eigens für die Expedition eine neue Technologie zur Live-Übertragung von Unterwasser-Videos entwickelt. Darüber hinaus können sich Freiwillige als Öko-Volontäre an Bord oder Unterstützer der Organisation engagieren. Das Projekt wird von mehreren Sponsoren finanziert.

Kontakt:

www.antinea-foundation.org

North Carolina feiert das Austern-Festival

Zum 27. Mal messen sich Profis und Amateure im Austern-Öffnen und Austerneintopf-Kochen

Am 20. und 21. Oktober findet in Oceans Isle Beach, Brunswick County, zum 27. Mal das legendäre North Carolina Oyster Festival statt. Das Spektakel, das jedes Jahr mehr als 30.000 Begeisterte – sowohl Einheimische als auch Besucher – anzieht, zählt zu den Top-Veranstaltungen in North Carolina.

Das Austern-Festival bietet seinen Besuchern zahlreiche Attraktionen wie ein Straßenrennen, einen Surf-Wettbewerb und einen Bereich speziell für Kinder. Als Höhepunkt gilt auch dieses Jahr wieder die Meisterschaft im Austern-Öffnen und Austerneintopf-Kochen. Beim Austern-Öffnen kämpfen Amateure und Profis um den Titel des „North Carolina Shucking Champion“ und damit um die Möglichkeit zur Teilnahme an den „National North Carolina Oyster Shucking Championships“ in Maryland. Es gab sogar schon Gewinner, die aufgrund ihrer Qualifizierung beim Festival in North Carolina an der Weltmeisterschaft in Irland teilnehmen konnten.

Das kleine Örtchen Brunswick an der Küste North Carolinas hält mit seinen einsamen Stränden und Küstengewässern einen enormen Reichtum an Austern bereit und ist somit perfekt geeignet für die Veranstaltung des North Carolina Oyster Festivals.

Informationen zum Austern-Festival gibt es unter www.brunswickcountychamber.org , weitere Informationen zu North Carolina unter www.northcarolinatravel.de

Ocean’s Edge Resort St. Kitts

Das renommierte amerikanische Islands Magazin kürte in ihrer aktuellen Ausgabe die karibische Insel St. Kitts zu einer der zwanzig besten Inseln zum Leben weltweit. Die Newfound Group erkannte dieses Potential schon länger und begründete hier eines ihrer neuesten Projekte: das Ocean´s Edge Resort.

Die im Südpazifik gelegene Insel St. Kitts besticht durch ihre größtenteils unberührte Natur, weitläufige Sandstrände und die ruhige, harmonische Atmosphäre. Das tropische Paradies ist eine der wenigen nicht überlaufenen und verbauten Inseln, auf der kein Haus höher als eine Kokosnusspalme sein darf.

An Angeboten zur Freizeitgestaltung mangelt es nicht: Verschiedene historische Stätten sowie Naturgebiete laden zur Besichtigung ein, zahlreiche Restaurants und Strandbars der Insel erfüllen kulinarische Wünsche und Sportler finden neben renommierten Golfplätzen und Wanderungstouren durch den Regenwald auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten.

Passend zum hochwertigen Ambiente der Insel eröffnet die Newfound Group 2008/2009 das Ocean´s Edge Resort auf St. Kitts und bietet 185 Luxusimmobilien in bester Lage. Direkt am Royal St. Kitts Golf Club gelegen, einer der landschaftlich reizvollsten Plätze der Karibik, wird die Anlage über verschiedene Freizeiteinrichtungen wie Clubhaus, Gesundheits- und Fitnesszentren, Restaurants, Pools und Tennisplätze verfügen. Zusatzleistungen wie Reinigung, Conciergedienst oder Catering erhält jeder Apartment- und Villenbesitzer auf Wunsch.

Wer keine eigene Immobilie erwerben möchte, kann trotzdem in den Genuss des Ambientes des Ocean´s Edge Resorts kommen: Durch ein spezielles Vermietprogramm können auch Urlauber Zeit auf einer der „Best islands to live on“ verbringen.

Weitere Informationen unter www.newfoundresorts.com oder unter www.oceansedgestkitts.com