easyMobile.de

Mit easyMobile.de startet ein weiterer Mobilfunk-Discounter in
Deutschland, der mit Preisen von 16 Cent pro Minute und 12 Cent pro
SMS die Konkurrenz unterbietet. Hinter dem neuen Discounter stehen
der daenische Telekommunikationskonzern TDC – in Deutschland mit
Talkline aktiv – sowie die britische easyGroup, der auch die Marken
easyJet und easyCruise zuzuordnen sind.

www.golem.de/0511/41363.html

Viren, Würmer und Lauschangriff

IT-Experten warnen vor vielfältigen Risiken bei VoIP / Anstieg von „Spam over Internet Telephony“ befürchtet – Der Lauschangriff ist derzeit noch „ein Kinderspiel“ – COMPUTERWOCHE rät: Standard-Passwörter vermeiden, Firewall installieren und sensible Telefonate verschlüsseln
Nicht nur Unternehmen steigen auf Voice-over-IP (VoIP) um, sondern auch immer mehr Privatpersonen. Denn Internet-Telefonie ist günstig und der Anwender überall erreichbar, weil jeder Internet-Anschluss genutzt werden kann. In die Begeisterung für VoIP mischen sich aber zunehmend Stimmen, die vor vielfältigen Risiken warnen. Die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE berichtet in ihrem aktuellen Heft (Ausgabe 31/2005), wo die Gefahren der neuen TK-Welt liegen und wie sich Anwender schützen können.

Den Grund für die Risiken bringt Christian Louis, Security Consultant, auf den Punkt: „VoIP ist letztlich nur eine Anwendung wie jede andere auch.“ So befürchten IT-Experten bei zunehmender Verbreitung von VoIP etwa einen massiven Anstieg des so genannten Spit (Spam over Internet Telephony), bei denen der User mit automatischen Werbeanrufen bombardiert wird. Gravierender als die wohl vor allem nervigen Spits ist aber die Gefahr von Lauschangriffen. Wer mithören möchte, hat es dabei noch nicht einmal schwer: Mit Hilfe eines installierten Agenten oder Trojaners dringen Lauscher in das System ein, mit im Internet frei verfügbaren Tools wie „Ethereal“ oder „Cain&Abel“ können sie die Datenpakete mitschneiden. „Ein Kinderspiel“, meint Sicherheitsberater Louis in der COMPUTERWOCHE. Eine weitere Gefahr sind Denial-of-Service-Attacken. Bei DoS-Attacken wird die IP-Anlage oder sogar das komplette Netz lahm gelegt, indem das System mit einer Unmenge von Anfragen oder speziellen Daten überlastet wird. Und schließlich ist auch VoIP vor Hacker-Angriffen nicht sicher, so die IT-Wochenzeitung. Ein Angreifer kann sich unter falscher Identität in das System einschleichen und dann auf Kosten des Nutzers die Dienste in Anspruch nehmen.

Um einen wirksamen Schutz gegen die Angriffe zu haben, rät die COMPUTERWOCHE, zuerst alle Standard-Passwörter für die VoIP-Anlage zu ändern sowie ein Antivirenprogramm und eine gute Firewall zu installieren. Als weiteren Schutz sollten Verschlüsselungsmaßnahmen sowie starke Zugangskontroll- und Authentifizierungslösungen für das VoIP-System eingerichtet werden. Wer solche Maßnahmen ergreift, kann unbesorgt via Internet telefonieren, so die COMPUTERWOCHE.

Der Traum vom kostenlosen Telefonieren

Telefonieren auch Sie jetzt ab 0 Ct / Min über das Internet“ Das Angebot klingt verlockend. Doch was ist dran am „Gratis-Geplauder im Netz“? Stiftung Warentest hat acht Produkte für Internet-Telefonie getestet und die Tarife verschiedener Anbieter verglichen. Die Ergebnisse enttäuschen: Kostenloses Telefonieren ist die Ausnahme, Komfort und Sprachqualität der Telefonate lässt zu wünschen übrig. Welche Kosten beim Telefonieren übers Internet entstehen und für wen es sich lohnt, steht in der August-Ausgabe der Zeitschrift test.
Die Werbung lobt die Internet-Telefonie in den höchsten Tönen und lockt mit kostenlosen Telefonaten in „top Qualität“. Doch gratis sind Plauderstündchen übers Internet nur im Netz des eigenen Anbieters oder zu Partnernetzen – Anrufe ins Fest- und Mobilfunknetz sind kostenpflichtig. Wer normalerweise mit Billigvorwahlen telefoniert, spart kaum und zahlt teilweise sogar mehr als mit den Call by Call Anbietern.

Zu den Gesprächskosten kommt die Grundgebühr für den Telefonanschluss – auch wenn nur noch übers Internet telefoniert wird. Wichtig ist außerdem ein DSL-Anschluss, damit die Sprachqualität dem gewohnten Standard einigermaßen entspricht und die Flatrate für ausreichendes Datenvolumen. Diese Kosten verschweigt die Werbung gerne. Gelegentliche Einwahlprobleme, Echos und Verzögerungen gibt es trotzdem.

Der Rat der Tester: Nur wer bereits über einen DSL-Anschluss verfügt oder ihn ohnehin geplant hat, kann mit der Internet-Telefonie wirklich sparen. Ein Ersatz für das herkömmliche Telefonieren ist sie jedoch noch nicht.

Air Berlin: Erstmalig nach Paris

Air Berlin weitet ihr Euro-Shuttle-Netz aus und bietet ab 1. November 2005 erstmalig Verbindungen nach Paris an. Die zweitgrößte deutsche Airline fliegt den internationalen Pariser Flughafen Charles de Gaulle montags bis freitags von Nürnberg aus an.
An das Air Berlin-Drehkreuz in Nürnberg sind 15 deutsche Flughäfen angebunden, so dass Passagiere aus ganz Deutschland mit einer bequemen Umsteigeverbindung nach Paris fliegen können. Die Air Berlin-Maschine nach Paris hebt an allen fünf Tagen um 9:05 Uhr in Nürnberg ab und erreicht Charles de Gaulle um 10:30 Uhr, der Rückflug aus der französischen Metropole startet um 17 Uhr, die Landung in Nürnberg ist um 18:30 Uhr.

Die Flüge nach Paris können ab sofort im Internet (airberlin.com), rund um die Uhr im Service-Center der Fluggesellschaft (Tel. 01805- 737 800) oder im Reisebüro gebucht werden. Das Ticket für die einfache Strecke nonstop ab Nürnberg gibt es ab 29 Euro, Flüge mit einer Umsteigeverbindung über Nürnberg sind ab 89 Euro erhältlich. Die Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren sowie kostenfreiem Service an Bord.

Sparen mit ausländischen Prepaid-Karten und SMS

Wer mit einer deutschen Mobilfunk-Karte im Ausland telefoniert oder Bildnachrichten versendet, muss meist tief in die Tasche greifen. Denn der Anwender zahlt nicht nur die üblichen Gebühren im ausländischen Netz, sondern zudem noch einen Aufschlag plus Mehrwertsteuer an seinen Netzanbieter in der Heimat. In seiner neuen Ausgabe (Heft 7/2005) gibt das Telekommunikationsmagazin „connect“ Tipps, wie sich hohe Gebühren vermeiden lassen.
Was viele Anwender nicht wissen: Das Handy wählt sich im Urlaubsland von selbst in das jeweils stärkste Netz ein – dies muss jedoch nicht automatisch auch das günstigste sein. „connect“ empfiehlt, vor der Abreise die Kosten der verschiedenen Anbieter sowohl in punkto Gesprächsgebühren, als auch für den MMS-Versand zu vergleichen und sich dann manuell einzuwählen. In Australien beispielsweise berechnet der teuerste Netzbetreiber (Telstra Mobilenet) bis zu 3,60 Euro pro Minute für Anrufe nach Deutschland, der billigste (Optus) dagegen lediglich 0,56 Euro. Auch der Versand von Handy-Fotos via MMS-Postkarte ist kein billiger Spaß: Bis zu 3,98 Euro kassieren die Netzbetreiber je nach Urlaubsland und Dateigröße pro Nachricht.

Da im Ausland auch der Empfang eines Telefongesprächs kostenpflichtig ist, ist es besser, so „connect“, per SMS zu kommunizieren. Denn der SMS-Versand aus dem Urlaub fällt mit Preisen von meist unter 60 Cent deutlich günstiger als ein Telefongespräch oder eine Bildnachricht aus.

Auch mit einer ausländischen Prepaid-Karte, die es vor Ort oder bei verschiedenen Internetanbietern gibt, kann man Telefonkosten sparen. Der Vorteil: Ankommende Gespräche kosten nichts und für abgehende fallen lediglich die inländischen Gebühren ohne Roaming-Aufpreis an. Allerdings ist man beim Einsatz ausländischer Prepaid-Karten nicht unter seiner üblichen Handy-Nummer erreichbar.

Zur Kostenfalle kann auch die Mobilbox werden. Bei einer fallweisen Rufumleitung, beispielsweise bei Nichterreichbarkeit, kostet ein eingehender Anruf gleich doppelt: einmal für das ankommende Gespräch im Ausland und einmal für die Rückleitung nach Deutschland auf die Sprachbox. „connect“ empfiehlt, die Mobilbox entweder ganz abzustellen oder alle Telefonate dorthin umzuleiten.

Wer im Ausland seine Mobilbox abhören möchte, muss dafür meist eine PIN eingeben. Wer seine PIN vergessen hat, sollte sich also noch zu Hause an die Hotline seines Netzbetreibers wenden. Außerdem wichtig: In den USA, Kanada oder der Dominikanischen Republik benötigt man ein so genanntes Triband-Handy. Bei Reisen nach Asien oder Amerika sollte man sich deshalb mindestens zwei Wochen vor Urlaubsantritt bei seinem Netzbetreiber informieren, welche Geräte man dort braucht und wo man diese mieten kann, rät „connect“.