Till Bühlmann

RESTAURANT RICHARD erhält ersten MICHELIN-Stern – Berlins französischster Schweizer unter den Großen der Gourmet-Szene angekommen

Das RESTAURANT RICHARD ist in die Liga von Berlins Sterne- Restaurants aufgestiegen.
Gastgeber Hans Richard überwältigt: „Wahnsinn, das hat uns absolut überrascht. Es macht uns stolz, dass die klassisch französische Küche nach den Trends der letzten Jahre, wie „molekular“ oder „brutal lokal“, endlich wieder im Fokus der Tester steht“.

Küchenchef Till Bühlmann ergänzt: „Das ist für uns ein riesiger Ansporn und wir gratulieren auch unseren neu besternten Kollegen Bandol Sur Mer, Bierbau, Nobelhart & Schmutzig und Markus Semmler sowie allen anderen Sterne-Köchen der Hauptstadt.“

Die beiden Schweizer Hans Richard und Till Bühlmann begeistern seit 2013 mit französisch inspirierter Küche á la Ducasse im einstigen „Köpenicker Hof“ an der Köpenicker Straße ihre Gäste. Der historisch wie kulinarisch reizvolle Ort ist durch das ausgeprägte Design- und Kunstverständnis des studierten Künstlers Hans Richard zu einem von Berlins aufregendsten Restaurants avanciert.

www.restaurant-richard.de

Kochen ist Chefsache

Jacky Bonnot (Michaël Youn) ist ein begnadeter und sehr leidenschaftlicher Koch – aber
leider total dogmatisch. Er flippt aus, wenn er mitansehen soll, wie andere Zutaten benutzt
oder Lebensmittel lieblos zubereitet werden. Den letzten Job in einer Brasserie verliert Jacky,
weil er den Gästen vorschreiben will, welchen Wein sie zu trinken haben. Als diese nicht
gehorchen, nimmt er ihnen das Essen einfach weg. Bei seinem nächsten Vorstellungsgespräch
in einem Schnellrestaurant, schwärmt der Küchen-Enthusiast von Köstlichkeiten, die in
einem Gourmet-Tempel für Begeisterung gesorgt hätten – leider sind Fernfahrer keine
Feinschmecker und Jacky steht wieder auf der Straße. Zum vierten Mal in einem Monat! Das
ist für seine hochschwangere Frau Béatrice (Raphaëlle Agogué) zu viel. Sie muss immer noch
arbeiten, weil das Konto der Bonnots tief in den roten Zahlen steckt. Zerknirscht schwört
Jacky seiner geliebten Frau den erstbesten Job anzunehmen.

Auch um den berühmten Drei-Sternekoch Alexandre Lagarde – seit Jahrzehnten der Star unter
den französischen Köchen – ist es nicht gut bestellt. Stanislas Matter (Julien Bouisselier), der
neue, jung-dynamische Geschäftsführer des Lebensmittelkonzerns, zu dem sein Restaurant
gehört, will ihn zwingen, endlich auf die trendige Molekular-Küche umzusatteln. Er wittert
riesige Umsätze, wenn er die Produkte groß auf den Markt bringt. Ein Gräuel für Alexandre.
Weit schlimmer ist jedoch, dass der Gourmetkoch sein absolutes Gespür für die perfekte
Zusammenstellung eines Gerichts verloren hat. In wenigen Tagen ist die neue Frühlingskarte
fällig und Alexandre ist total blockiert. Das Ganze nimmt ihn so mit, dass er sogar die
Verabredung mit seiner Tochter völlig vergisst, die kurz vor ihrem Abschluss steht und vor Wut
über so viel Missachtung Cheeseburger und Fritten mit extra Majo bestellt.

Jacky tritt wie versprochen einen neuen Job an. Er arbeitet als Maler in einem Altersheim und
muss unzählige Fenster und Türen streichen. Dabei fällt sein Blick auch in die Küche, wo die
Köche Titi (Serge Lariviere), Moussa (Issa Doumbia) und Chang (Bun Hay Mean) gerade ein
Kabeljau-Gericht verhunzen. Ihre müde Verteidigung „Die Alten wollen ihr Essen immer auf
die gleiche Art“ lässt Jacky nicht gelten. Unter seiner Anleitung wird in Windeseile eine neue,
sehr feine Kabeljau-Kreation gezaubert, die Jacky voller Stolz den Bewohnern präsentiert –
und erst einmal auf wütende Ablehnung stößt. Am nächsten Tag verlangen die Alten jedoch
lautstark, dass Jacky wieder kochen soll.

Währenddessen zieht Matter Jr. die Daumenschrauben an. Kurz vor Beginn seiner live
gesendeten Koch-Show erfährt Alexandre, dass seine beiden besten Köche von Matter
abgeworben wurden. Ein Skandal. Auf dem Großmarkt ergeht es ihm nicht viel besser.
Großabnehmer Matter erpresst die Händler, dass sie Alexandre keine Ware mehr verkaufen
dürfen, sonst storniert er seine Aufträge. Nur ein langjähriger Verkäufer verspricht weiter zu
liefern. In seiner Not wendet sich Alexandre an seinen alten Freund, den Senior-Chef des
Unternehmens. Paul Matter (Pierre Vernier) lebt mittlerweile just in dem Altenheim, dass
Jacky seit neuestem bekocht. Während Lagarde vor sich hin lamentiert, versucht Paul seinen

Freund zu überreden, sein Essen zu kosten. Schließlich nimmt Alexandre einen Löffel und
stellt verzückt fest, dass es sein Rezept von 1996 ist, als er noch auf dem Höhepunkt seines
Schaffens war – ein Gedicht. Aber von einem Maler gekocht? Völlig aufgeregt läuft er in den
Hof und will Jacky vom Fleck weg als Sous-Chef engagieren – allerdings mit einer
zweiwöchigen unbezahlten Probezeit.

Nicht nur muss er sich von seinem glühenden Fan Jacky
anhören, dass das Rezept von 1997 stammt und welche Zutaten tatsächlich verwendet
wurden, der begnadete Autodidakt gibt ihm tatsächlich einen Korb. Er will Béatrice nicht
enttäuschen! Erst im letzten Moment knickt Jacky ein und sagt doch zu.
Am Abend versucht der Unglücksrabe seiner Frau zu erklären, dass er im Traditionsrestaurant
„Le cargo Lagarde“ anfangen wird. Er bringt es jedoch nicht übers Herz und schwindelt sie
an, dass er immer noch im Altersheim arbeitet, mittlerweile jedoch als Koch. Seinen ersten
Test als Sous-Chef im Drei-Sterne-Restaurant besteht er mit Bravour. Er muss vor dem
versammelten Küchenpersonal die Zutaten eines Gerichts nur mir der Nase bestimmen und
landet bis ins letzte Detail einen Volltreffer. Endlich ist Jacky in seinem Element. Das Essen
geht perfekt angerichtet aus der Küche und zur Not springt er sogar als Koch ein. Hatte
Lagarde anfangs noch gedacht, dass der Anfänger den ersten Tag nicht überstehen wird,
nimmt er ihn am Ende der Woche sogar mit in seine Live-Sendung! Eine Katastrophe für den
armen Jacky. Wenn Béatrice nun die Sendung sieht? Er kann unmöglich im Fernsehen
auftreten. Doch Alexandre kennt kein Pardon. Schließlich taucht Jacky getarnt mit einer
dunklen Sonnenbrille beim Dreh auf und verlangt, dass er Brian genannt wird. Sein
Temperament macht ihm aber auch hier einen Strich durch die Rechnung.

Als der große
Lagarde, allen Ernstes ein falsches Gewürz an das Gericht geben will, kommt es zum
lautstarken Streit zwischen den beiden. Alexandre ist fassungslos – die Fernsehleute
begeistert.
So richtig überspannt der erfindungsreiche Sous-Chef den Bogen, als er in Lagardes
Abwesenheit ein Rezept verändert. Ausgerechnet als es heißt, dass zwei Kritiker im Haus
sind. Alexandre rast zurück ins Lokal, um das Schlimmste zu verhindern und trifft auf zwei
höchst zufriedene und sehr gut informierte Gäste. Sie verraten ihm, dass die Michelin-Kritiker, die am ersten Tag der neuen Frühlingskarte kommen werden begeisterte Anhänger
der Molekular-Küche sind. Das ist der Todesstoß!

Aber erst einmal muss Alexandre seinen
Sous-Chef runterputzen, denn seine Rezepte sind heilig. Es prasselt nur so Beschimpfungen,
aber so schnell lässt sich Jacky nicht einschüchtern. Er kontert, dass Alexandre seit der
Trennung von seiner Frau nichts Aufregendes mehr kreiert hat und trifft damit den Nagel auf
den Kopf. Das ist zu viel – Jacky fliegt raus! Geknickt gibt er seine Arbeitskleidung zurück
und will schon gehen, da holt Alexandre ihn überraschend zurück. Die Angst vor dem Verlust
seines dritten Sterns quält den Altmeister zu sehr, insbesondere seit er weiß, dass Matter in
seinem lebenslangen Vertrag eine Lücke gefunden hat. Verliert der Sternekoch auch nur einen
Stern, ist er sein geliebtes Restaurant los. Also stellt der Verzweifelte den überglücklichen
Jacky wieder ein.

Alles wieder gut? Keineswegs. Jacky hat seine Frau in dem Glauben gelassen, immer noch im
Altersheim zu arbeiten. Mit den Köchen ist er von Lagardes Küche aus per Skype verbunden,
damit die alten Herrschaften auch weiterhin so herrliches Essen bekommen. Nun plant die
ahnungslose Béatrice vorbeizukommen, um Jacky ein paar Babysachen zu zeigen. Seine
Freunde warnen ihn. Doch während Jacky noch versucht Béatrice anzurufen, um ihr zu sagen,
dass er im Verkehr feststeckt und sie nicht vorbeikommen soll, steht sie schon in der Küche
und erlebt unbemerkt von ihrem Schwindler-Gatten die ganze Szene mit. Stocksauer verlässt
Beatricé ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen.
Lagarde holt einen seiner besten Rotweine aus dem Keller, um Jacky zu trösten. Es bleibt
nicht bei einer Flasche und in kürzester Zeit schmieden sie wilde Pläne. Jacky kennt Juan
(Santiago Segura), ein berühmter Molekular-Koch aus Spanien, den er sofort nach Paris
zitiert. Und schließlich hat Jacky auch eine Idee, wo seine Frau sein könnte. Bei ihren Eltern
auf dem Land! Alexandre bietet an, ihn dorthin zu begleiten und die Aufgebrachte zu
beschwichtigen. Beide Vorhaben gehen gründlich daneben. Béatrice ist unversöhnlich und der
Molekular-Koch, der heimlich in Lagardes Privatküche arbeitet, ist ein totaler Flopp. Er
zaubert Würfelchen, die statt nach Ente nach Fisch schmecken und sprengt schließlich fast
die Küche in die Luft. Auch das lustige, aber etwas unterbelichtete Trio aus dem Altersheim,
das Jacky als Hilfsköche engagiert hatte, treibt Alexandre zur Verzweiflung. In ihrer Not
entschließen sich Alexandre und Jacky als Chinesen verkleidet ein bisschen Gourmet-Spionage bei einem trendigen Molekular-Koch zu machen. Geisha Jacky stibitzt wichtige
Zutaten, während Samurai Alexandre nur unter größten Mühen eine Schlägerei mit dem
unverschämten Wichtigtuer, vermeiden kann.

In der Nacht vor dem alles entscheidenden Tag folgt Alexandre zum ersten Mal seit Jahren
wieder seinem Herzen. Er backt köstliche Kuchen und vor allem Brioche, die seine Tochter
früher so geliebt hat, um sie gestärkt in die mündliche Prüfung zu schicken. Endlich spürt der
Meisterkoch wieder, wie wunderbar es ist, aus Liebe zu kochen. Und er geht noch weiter. Um
bei der Prüfung anwesend zu sein, schickt er kurzerhand Jacky mit Titi, Moussa und Chang
allein ins Restaurant. Sie werden es schon richten. Doch als sie im Restaurant ankommen,
sind alle Kühlschränke leer und das Team steht untätig herum. Matter hat seine Drohung
wahr gemacht und stolziert triumphierend durch die Räume.

Siegesgewiss macht der
skrupellose Chef Jacky ganz mies zur Schnecke, der am Boden zerstört aufgeben will. Doch
da erreicht ihn ein ganz unerwarteter Anruf, der seine Kochleidenschaft in ungeahnte Höhen
treibt!

Ein Film von Daniel Cohen
mit
Jean Reno, Michaël Youn, Raphaëlle Agogué, Joulien Boisselier, Salomé Stevenin,
Serge Larivière u.v.a.
Kinostart: 7. Juni 2012

Olivier Elzer

Mandarin Oriental, Hong Kong: Olivier Elzer neuer Küchenchef im „Pierre“

Pierre Gagnaire holt mit seinem Schüler Olivier Elzer ein junges, frisches Kochtalent aus Frankreich an Bord seines Restaurants im Mandarin Oriental, Hong Kong: Olivier Elzer ist ab sofort der neue Küchenchef im „Pierre“. Der junge Franzose erkochte sich bereits im Alter von 27 Jahren seinen ersten Michelin Stern. Zuletzt war Olivier Elzer als Küchenchef im Hotel Abbay de La Bussière (Burgund, Frankreich) tätig, nun bereichern sein stark französisch beeinflusster Kochstil, seine Erfahrung und die ausgeprägte Liebe und Leidenschaft für Essen das „Pierre“. Laut dem Gault Millau zählt Olivier Elzer zu den 22 vielversprechendsten neuen Talenten in Frankreich. Der mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Küchenchef und Patron des „Pierre“, Pierre Gangaire wird im Jahr 2010 drei Mal nach Hong Kong reisen. Sein erster Besuch ist von 23.Februar bis 4.März, 2010 geplant.

Molekulare Cocktails vom „Heston Blumenthal der Cocktailwelt“ ab Januar in der M Bar des Mandarin Oriental, Hong Kong

Ab Januar 2010 ist es soweit, die neue Molekular Cocktailkarte wird in der M Bar des Mandarin Oriental, Hong Kong angeboten. Kein Geringerer als Eben Freeman, der „Heston Blumenthal der Cocktail Welt“ (laut des Guardian), trainiert bis Ende Dezember 2009 das Team der M Bar und schult die Barkeeper in der Perfektion der Molekular Cocktails.

www.mandarinoriental.com/

Blickner Alm

Blickner Alm – Gastronomie im Trend der frischen regionalen Küche

In der Gastronomie lässt sich seit einiger Zeit ein neuer, aber eindeutiger Trend erkennen – der Trend hin zur regionalen frischen Küche. Die Blickner Alm setzt bereits seit vielen Jahren auf die Produkte der heimischen Bauern und Viehproduzenten. Haute Cuisine oder Molekular-Gastronomie sind Begriffe, die langsam an Glanz und Glorie verlieren. Sicherlich muss man es einfach einmal erlebt haben – das faszinierende Geschmackserlebnis, wenn die Himbeerkügelchen, die aussehen, als wären sie feinster Kaviar, im Mund explodieren und dort für Furore sorgen.

Aber letztlich besinnen sich die Menschen wieder auf die frischen Angebote aus der Region. Denn, was die Köche aus diesen Produkten zaubern, bietet ebenso kulinarischen Höchstgenuss und stammt zudem auch noch aus der Küche und nicht aus dem Chemielabor. Die Betreiber der Blickner Alm, die sowohl ihre Hotel– als auch die Gäste, die die Alm besuchen, in ihrem eleganten, aber gemütlichen Restaurant auf das Herzlichste bewirten, setzen auf die Produkte der Bauern ringsum die idyllische Alm. Hiervon können sich die Gäste beispielsweise bei einem rustikalen Spanferkelessen überzeugen.

Die Spanferkel, die stilecht über offenem Feuer aus Buchenholz gegrillt werden, stammen allesamt aus den Metzgereien aus dem Chiemgauer Land. Die Philosophie der Betreiber der Blickner Alm, die im Übrigen in einer wunderschönen, unberührten Natur über den Dächern von Ruhpolding zu finden ist, setzt sich in der gesamten Speisekarte fort. Selbst der verwöhnteste Feinschmecker wird hier wahre Genüsse erleben. Denn eines ist sicher: So spektakulär die gastronomischen Trends der letzten Jahre auch anmuten mögen, so ist es doch nach wie vor die Frische der heimischen Produkte und die Raffinesse der Köche, die ein gutes Essen ausmachen.

www.blickner-alm.de

Dosensuppe mit Zusatzstoffen

Von Witzigmann empfohlene Dosensuppe jetzt beim Discounter – mit jeder Menge Zusatzstoffe

Naht jetzt die Apokalypse der Kulinarik? Beim Discounter netto gab’s jedenfalls heute Barteroder Hirschrahmsuppe zum Aktionspreis von 2,69 Euro, empfohlen von Eckart Witzigmann, Koch des Jahrhunderts wie auf dem Etikett zu lesen ist. Die Durchsicht der Zutatenliste dürfte jeden kompromisslosen Traditionalisten das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Nun bin ich kein kompromissloser Traditionalist. Und es schreckt mich nicht, dass einige Texturgeber in der Suppe sind. Pektin zum Beispiel. Und Maltodextrin. Und Dextrose. Und modifizierte Wachsmaisstärke. Wenn das alles wäre, würde ich sagen: Alles gar kein Problem. Was den Avantgardeköchen der molekular inspirierten Küche im Einzelfall Recht ist, darf Eckart Witzigmann nur billig sein. Mal abgesehen davon, dass die Avantgarde höchstwahrscheinlich nicht alle diese Texturgeber zusammen verarbeiten würden, wie in diesem Fall. Egal, ich habe daran jedenfalls nicht prinzipiell etwas auszusetzen, weil Texturgeber Genussqualität steigern können. Aber das ist eben nicht alles. Die Liste der Zutaten zur Suppe ist viel länger, darunter: Speisewürze mit Soja, Weizenmehl, Citronensäure, Essigsäure, Hefeextrakt, Malzessig, Aroma und Ammonsulfit-Zuckercouleur (E 150d) als Farbstoff. Das würde man weder bei Ferran Adrià, noch bei Heston Blumenthal oder den Roca-Brüdern finden, behaupte ich mal so.

Bei E 150d muss ich schon zucken. Der Zusatzstoff soll in Tierversuchen vereinzelt Krämpfe sowie Senkungen der Leukozytenzahl verursacht haben. Nicht näher definiertes Aroma finde ich auch nicht mehr so prickelnd. Aber es ist halt Dosensuppe. Da erwarte ich nichts anderes. Wirklich verblüffend finde ich nur, dass Witzigmann als Präsident der Akademie für Kulinaristik einer Einrichtung vorsteht, von denen einige führende Mitglieder (z.B. Ulrich Grimm, Die Suppe lügt – Droemer Knaur) kaum eine Gelegenheit auslassen, gegen molekular inspirierte Küche zu Felde zu ziehen, obwohl Kollegen aus dem eigenen Haus ganz andere Sachen durchwinken. Siehe Hirschrahmsuppe.

Als ich 1992 das letzte Mal bei Eckart Witzigmann essen war, gab’s übrigens keine Suppe im Menü. Aber definitiv das eindrucksvollste Gericht, das ich jemals gegessen habe: Gratin von Taschenkrebsen mit Seezungenfilet auf Lauch.

Ich bin kein Prophet des kulinarischen Weltuntergangs. Und deshalb werde ich morgen mal diese Hirschrahmsuppe probieren.
via http://blog.rewirpower.de/

Auch Alfons Schuhbeck wirbt für eine zweifelhafte Dosensuppe: www.gourmet-report.de/artikel/29264/Schuhbeck-macht-Werbung-fuer-Glutamat-Suppe/

Dietmar Hölscher

Molekulare Küche – Neue Profi-Kurstermine für Genießer

Kochschule „nova kuirejo“ vermittelt außergewöhnliche Zubereitungsmethoden

Er sieht aus wie Kaviar, schmeckt nach Frucht oder Schokolade und zerplatzt im Mund wenn man ihn mit der Zunge zerdrückt – die Rede ist vom Fake-Kaviar, einem außergewöhnlichen Appetithappen der molekularen Küche, der mit der nötigen Fachkenntnis auch selbst hergestellt werden kann. Einmal eingetaucht in die Welt der Molekular- und Avantgarde Küche, schon lässt Sie einen nicht mehr los. Zu groß ist der Variationsreichtum an neuen Zubereitungsmöglichkeiten, zu faszinierend die Optik und der Geschmack der ungewöhnlichen Speisen.
Als „Anlaufstelle Nummer eins“ zum Erlernen der ausgefallenen Kochtechniken gilt seit vielen Jahren „nova kuirejo“, die erste Kochschule außerhalb Spaniens, die sich auf das Thema der molekularen Küche spezialisiert hat. Und nicht nur das – Dietmar Hölscher, Leiter der Kochschule nova kuirejo, hat stetig die Grundrezepte der ursprünglichen molekularen Küche weiter entwickelt und zusätzlich eigene Produkte (wie z.B. ProEspuma, Promilk Shake, Glow, Siphon Injection, VIF Marinator, Rotadis usw.) für diese Art des Kochens erfunden. In den aktuellen Kursen der Kochschule erlernen Teilnehmer vom echten Profi die Grundlagen der molekularen Küche, die Herstellung molekularer Cocktails, das Kochen mit flüssigem Stickstoff und die Zubereitung herrlicher Desserts. Zum Lehrstoff gehört z.B. die Herstellung von Fake-Spaghettis, das Sous-Vide Garen, Gelieren und Emulgieren von Flüssigkeiten.
„Learning by doing“ – so lautet das Motto in den Kochkursen von nova kuirejo. Die Teilnehmer dürfen den Dozenten nicht nur über die Schulter schauen, sondern das soeben Erlernte auch gleich selbst in die Tat umsetzen. Unterrichtet werden die Teilnehmer der Schulungen unter Anderem durch Dietmar Hölscher, der sich als Erfinder von Produkten für die Molekulare Küche international einen Namen gemacht hat.
Der Molekularkoch erlernte das Kochen und Experimentieren mit Texturas und Gerätschaften zur Kreation neuer Gerichte direkt bei den spanischen Meistern der Kreativküche, allen voran Ferran Adrià.
Seine gesammelten Erfahrungen gibt Dietmar Hölscher seit vielen Jahren gemeinsam mit zwei weiteren Dozenten an seine Schüler weiter.
Der Spanier Ramon Martinez, der sich bei diversen Dreisterne-Restaurants für die Dessertkarte verantwortlich zeichnet, kann dabei ebenso wertvolle Tipps geben, wie sein ebenfalls spanischer Kollege Jordi Puigvert. Letzterer ist nach vielen Jahren seiner Tätigkeit in den berühmten Restaurants „El Bulli“ und „Can Rocca“ heute Chefpatissier bei der Firma „Comercial Artesana Sosa S.L.“. Durch Jordi Puigverts Erfahrung profitieren darf die bekannte Hotelkette „Riu“, sowie die Restaurants „Les Moles“, „l’Aliança“ und „Les Magnolies“.

www.nova-kuirejo.de

Campari molekular Cocktail

CAMPARI RED PASSION TOUR

CAMPARI continues molekular

Nach dem Erfolg von 2008 startet die CAMPARI
Deutschland GmbH ab Mitte Mai eine neue Promotiontour der besonderen Art. Auf
den legendären CAMPARI Molekular Cocktail von 2008 folgt 2009 mit dem neuen
CAMPARI Kaviar der molekulare Luxus zum Löffeln.

In der Zeit von Mai bis August bringen die CAMPARI Promoterinnen wieder
italienischen Lifestyle in 14 deutsche Städte und verzaubern die Gäste zahlreicher
Locations mit einem außergewöhnlichen Molekulargenuss. Dabei wird der
CAMPARI nicht wie gewohnt als Drink genossen, sondern in Form von kleinen
molekularen Kügelchen: Dem neuen CAMPARI Kaviar. Diesen gibt es in drei
verschiedenen Geschmacksvariationen: CAMPARI Maracuja, CAMPARI Cranberry
und CAMPARI Red Bull.
Die Promoterinnen begleiten das molekulare Genusserlebnis mit einer Fotoaktion.
Die Fotos des Abends können anschließend unter www.campari-red-passion.de
herunter geladen werden. Neben dem Highlight „Molekulartasting“ stehen auch
vier verschiedene CAMPARI Drinks auf klassische Weise zur Verkostung bereit,
mit denen die Gäste genussvoll in den schönsten Teil des Abends starten können.
Für unterwegs erhalten die Gäste außerdem ein CAMPARI Spray. Damit kann der
unverwechselbare CAMPARI Geschmack jederzeit und überall genossen werden.

CAMPARI RED PASSION TOUR von Mai bis August 2009:
Ab 14. Mai in Baden, Hamburg, München und im Ruhrgebiet, ab 21. Mai in Berlin,
Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, und Stuttgart, ab 18. Juni
in Hannover und ab 25. Juni in Nürnberg.

Weitere Infos ab 15. Mai 2009 unter: www.campari-red-passion.de

CAMPARI TASTE TEMPTATION TOUR

CAMPARI continues molekular

Nach dem Erfolg von 2008 startet die CAMPARI Deutschland GmbH ab Mitte Mai eine neue Promotiontour der besonderen Art. Auf den legendären CAMPARI Molekular Cocktail von 2008 folgt 2009 mit dem neuen CAMPARI Kaviar der molekulare Luxus zum Löffeln.

In der Zeit von Mai bis August bringen die CAMPARI Promoterinnen wieder italienischen Lifestyle in 14 deutsche Städte und verzaubern die Gäste zahlreicher Locations mit einem außergewöhnlichen Molekulargenuss. Dabei wird der CAMPARI nicht wie gewohnt als Drink genossen, sondern in Form von kleinen molekularen Kügelchen: Dem neuen CAMPARI Kaviar. Diesen gibt es in drei verschiedenen Geschmacksvariationen: CAMPARI Maracuja, CAMPARI Cranberry und CAMPARI Red Bull.

Die Promoterinnen begleiten das molekulare Genusserlebnis mit einer besonderen Fotoaktion: Rot, die Farbe der Leidenschaft, rückt dabei in den Fokus und sticht als einzige Farbe auf den schwarz-weißen Fotos hervor. Red Passion wird somit perfekt in Szene gesetzt. Die Fotos des Abends können anschließend unter www.campari-red-passion.de herunter geladen werden. Neben dem Highlight „Molekulartasting“ stehen auch vier verschiedene CAMPARI Drinks auf klassische Weise zur Verkostung bereit, mit denen die Gäste genussvoll in den schönsten Teil des Abends starten können. Für unterwegs erhalten die Gäste außerdem ein CAMPARI Spray. Damit kann der unverwechselbare CAMPARI Geschmack jederzeit und überall genossen werden.

CAMPARI TASTE TEMPTATION TOUR von Mai bis August 2009:
Ab 14. Mai in Baden, Hamburg, München und im Ruhrgebiet, ab 21. Mai in Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, und Stuttgart, ab 18. Juni in Hannover und ab 25. Juni in Nürnberg.

Weitere Infos ab 15. Mai 2009 unter:
www.campari-red-passion.de

Mcc Onlineshop – Riesen Produktauswahl für Profi- und Hobbyköche

Alles was das kulinarische Herz begehrt

Riesen Produktauswahl für Profi- und Hobbyköche / Sicheres Einkaufen im mcc Onlineshop

Ein Shopping-Paradies für alle Profi- und Hobbyköche, das ist der Onlineshop von mcc Metropolis. Ganze 5000 Produkte für die Molekular- und Avantgarde-Küche finden sie im Internet unter www.mcc-shop.com .
In der umfangreichen Produktpalette des Unternehmens finden Feinschmecker diverse Food Produkte wie z.B. frischen Wasabi, aromatische Nusspasten und vollmundige Aroma-Essenzen. Außerdem führt der mcc shop alle wichtigen Texturas, wie z.B. ProEspuma und Alginat, sowie Hilfsmittel (z.B. Kaviar Kit, Spaghetti-Kit) für die Molekular- und Avantgarde-Küche.

Für eine gut ausgestattete Küche ist ein umfangreiches Sortiment an nützlichen Küchenhelfern zu finden. Von der handlichen Reibe bis hin zu hochwertigen Töpfen über Profi-Kochmesser, z.B. von CHROMA, gibt es hier alles, was das Herz begehrt!

Besonders hervorzuheben ist auch das umfangreiche Angebot an Sous-Vide Bädern (z.B. mcc revoVAC), Marinatoren und die Auswahl an Geräten zur Aromagewinnung.

Für ein sicheres Shoppingerlebnis garantiert das offizielle Trusted-Shops Siegel des mcc-Shops. Auf diese Weise abgesichert, können Kunden Ihren Einkauf ganz entspannt tätigen.

Kochkurs, Krimi-Dinner und kulinarisches Kino bei Marriott

Kochkurs, Krimi-Dinner und kulinarisches Kino

Bei Marriott gibt es zum Gaumen-Genuss gerne noch ein Häppchen Kultur dazu

Was haben „Der alte Mann und das Meer“, Mörder und Mo­lekularküche gemeinsam? Richtig – sie alle sind besondere Zutaten, mit denen die Ho­tels von Marriott International in ganz Deutschland ein köstliches Essen gleichzeitig zu einem Kulturerlebnis machen.

Los geht es beim ersten Dinner Krimi im Courtyard Regensburg am 3. Mai 2009 mit einem „Mord im Paradies!“. Zwischen den vier Gängen des köstlichen Menüs gilt es, den Täter aus der spannenden Kriminalgeschichte bis zum Dessert zu überführen. Wer das an diesem Abend nicht geschafft hat, bekommt am 22. November 2009 eine zweite Chance. Ein neuer Fall wird mit „Bei Verlobung: Mord!“ am 20. Dezember 2009 zu klären sein. Das Dinner und die Krimigeschichte in Kooperation mit dem „Theater on Tour“ sind für 69 Euro unter Telefon 0941/8101-0 buchbar. Weitere Informationen unter www.oleopazzo-regensburg.de . Zum gleichen Preis lässt auch das Leipzig Marriott Hotel die Herzen aller Hobby-Schnüffler höher schlagen. Für die schummrige Einstimmung auf Jäger und Gejagte sorgt ein Glas Absinth. Als Termine stehen der 6. Juni, 19. September oder 30. Oktober 2009 zur Auswahl.

Nicht kriminalistisch aber ebenfalls mit Blick für kleine Details geht es in Berlin zu. Am 17. Mai 2009 lädt das Berlin Marriott Hotel zu seiner „Kochklasse Molekular­küche“ ein. Wer Profi auf dem Gebiet dieser berühmten Küche werden will, muss nicht Lebensmitteltechnik studieren. Zwar befasst sich diese Art der Kochkunst mit den bio­chemischen und physikalisch-chemischen Prozessen bei der Zubereitung und beim Ge­nuss von Speisen und Getränken, aber sie ist dennoch leicht zu erlernen. Der Küchen­chef des Berlin Marriott, Kyle Zachary, vermittelt Grundlagen der experimentellen Kü­che. Gekocht und verköstigt wird dann von allen zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr selbst – pro Kochschüler oder –schülerin zum Preis von 65 Euro.

Ebenfalls im Mai hat sich das Renaissance Bochum Hotel etwas besonderes überlegt. Wer kennt sie nicht, die berühmte Geschichte des kubanischen Fischers Santiago, der auf hoher See mit einem gigantischen Marlin ringt: „Der alte Mann und das Meer“. Er­nest Hemmingway schrieb diese Novelle 1951. Das Renaissance Bochum Hotel zeigt eine Verfilmung des bekanntesten Werks des Nobelpreisträgers am 26. Mai 2009. Passend dazu sorgt ein Fischbuffet für das leibliche Wohl (19,90 Euro pro Person).

Marriott International Inc. mit Sitz in Bethesda, Md. ist ein führendes Hotelunternehmen mit mehr als 3.100 Häusern in 66 Ländern weltweit. m Jahr 2008 erwirtschaftete Marriott International fast 13 Milliar­den US-Dollar durch den lau­fenden Ge­schäftsbetrieb. Das Unternehmen beschäftigt rund 146.000 An­gestellte und ist ENERGY STAR® Partner der US-Umweltschutzagentur EPA.

Weitere Informationen und Buchung unter den kostenfreien Marriott Reservierungsnummern: Deutsch­land: 0800/1 85 44 22, Österreich:
0800/29 67 03, Schweiz: 0800/55 01 22 oder über www.marriott.de