Ausgekocht! ARD stellt „Mälzer kocht“ ein

Der sympathische Pinneberger Tim Mälzer wollte auf der ARD eine seriösen Kochshow zeigen – das interessierte aber nur 3,9 % der 14-49 Jährigen – ARD gibt Mälzer stattdessen Moderatoren Rolle

Wie Uwe Mantel von DWDL berichtet, wird Mälzer am Montag um 20.15 Uhr Moderator von „Lebensmittel Check“.

Tim Mälzer hat 5 Jahre lang auf der ARD gekocht.

Alles über Tim Mälzer: www.gourmet-report.de/archiv/tim+maelzer

Kochgipfel – Festmenü mit Sterneköchen

Das SWR-Weihnachtsmenü am „SonntagAbend“
Vier Sterneköche bereiten mit SWR-Moderator Markus Brock ein
Festmenü zum Mitmachen /
„Kochgipfel – Festmenü mit Sterneköchen“, 16.12.2012 um
20.15 Uhr im SWR Fernsehen

Insgesamt acht Michelin-Sterne prangen über dem
vorweihnachtlichen „SonntagAbend“. Am Sonntag, 16.12.2012,
um 20.15 Uhr steht Moderator Markus Brock mit vier
Sterneköchen am Herd, um pünktlich zur Weihnachtszeit das
Essen für ein Festtagsmenü mit vier Gängen zuzubereiten. Der
besondere Clou der „SonntagAbend“-Sendung „Kochgipfel –
Festmenü mit Sterneköchen“: Die Zuschauer können alle
Rezepte schon seit Anfang Dezember im Internet unter
swr.de/sonntagabend abrufen und während der Sendung
mitkochen. Im Fernsehstudio versammelt sich hinter dem Herd
ein hochkarätiges Kochquartett: Harald Wohlfahrt von der
Traube Tonbach, der seit vielen Jahren beste Koch
Deutschlands, zelebriert gemeinsam mit seinen Sterne-
Kollegen Claus-Peter Lumpp vom Hotel Bareiss, dem bewährten
„jungen Wilden“ und „ARD-Buffet“ Koch Jörg Sackmann sowie
dem bekannten TV-Koch Vincent Klink weihnachtliche
Kochkunst. Für die richtigen Töne ist auch gesorgt: Der
Pianist Patrick Bebelaar verbreitet weihnachtliches Flair.

Auf dem festlichen Speiseplan stehen insgesamt vier Gänge:
gratinierte Rosette von der Jakobsmuschel von Drei-
Sternekoch Claus-Peter Lumpp als Vorspeise. Damit garantiert
er einen kulinarischen Start nach Maß und steht danach,
gemeinsam mit Moderator Markus Brock, seinen Kollegen
tatkräftig zur Seite. Als Zwischengang bereitet Harald
Wohlfahrt, ebenfalls Koch mit drei Michelin-Sternen,
Kartoffelblini mit Räucherlachs und Saiblingskaviar zu,
bevor Jörg Sackmann seinen traditionellen Hauptgang folgen
lässt: Schwarzwälder Weihnachtsgans mit Serviettenknödel und
Rotkraut. Vincent Klink serviert einen lecker-lockeren
Abschluss. Sein durch und durch regionales Dessert trägt den
verheißungsvollen Namen „Dreierlei vom Winterapfel“.

Beim
„Kochgipfel – Festmenü mit Sterneköchen“ gibt es aber nicht
nur Tipps und Tricks der Sterneköche für das Festtagsessen –
auch passende Weine aus Württemberg, Baden, der Pfalz und
von der Saar kommen auf den Tisch.

„Kochgipfel – Festmenü mit Sterneköchen“, am 16.12.2012 um
20.15 Uhr im SWR Fernsehen

Eine prima Idee der SWR Service Redaktion! So etwas könnt Ihr öfter erfinden!

Lanz gibt den Kochlöffel ab

„Lanz kocht“ geht mit langer Koch-Nacht zu Ende
von Alexander Krei, www.dwdl.de

Wegen der Übernahme von „Wetten, dass..?“ wird Markus Lanz zum Jahresende bekanntlich mit seiner wöchentlichen Kochshow im ZDF aufhören. Ende Dezember gibt’s die letzte Folge zu sehen – sowie eine lange „Lanz kocht“-Nacht.

An Bildschirmpräsenz mangelt es Markus Lanz momentan gewiss nicht. Der neue „Wetten, dass..?“-Moderator ist nach wie vor mit seiner ZDF-Talkshow an drei Abenden pro Woche auf Sendung, zudem folgen in den kommenden Wochen zwei Dokumentationen und der Jahresrückblick „Menschen 2012“, den Lanz erstmals präsentieren wird. Angesichts dessen ist es nur allzu verständlich, dass er wie bereits angekündigt zum Jahresende seine Kochshow am Freitagabend beenden wird. Was das ZDF 2013 auf dem Sendeplatz zeigen wird, ist noch unklar.

Am Freitag, den 28. Dezember wird die letzte Ausgabe von „Lanz kocht“ im ZDF zu sehen sein. Zum Abschied erhält Lanz mit seinen Star-Köchen sogar 90 Minuten Sendezeit – die Sendung beginnt an diesem Abend bereits um 23:15 Uhr und damit etwas früher als gewohnt. Zum Abschied plant das ZDF zudem noch eine „lange ‚Lanz kocht‘-Nacht“, die nach „heute nacht“ ab 1:00 Uhr ausgestrahlt wird. Gleich vier Folgen aus dem Jahren 2010 und 2011 werden bis in die frühen Morgenstunden noch einmal zu sehen sein.

Lanz hatte die Kochshow seit Mitte 2008 als Moderator von Johannes B. Kerner moderiert, der erstmals Ende 2004 mit prominenten Köchen im Rahmen seiner Talkshow am Herd stand. Die Idee dazu kam eher zufällig: Weil US-Schauspieler George Clooney wegen eines Bandscheibenvorfalls kurzfristig als Gast der Kerner-Talkshow ausfiel, entschied man sich dazu, die für den Vortag eingeladenen Köche wie Ralf Zacherl vor Publikum kochen zu lassen. Ab Januar 2005 wurde dieses Konzept wegen des Erfolgs beim Publikum wöchentlich umgesetzt.

Würstchen vom 30.000-Euro-Grill!

Deutschlands beliebteste Saison – die Grillsaison – ist eröffnet: 75 Prozent der Deutschen stehen regelmäßig am Rost und stellen ihre Grillqualitäten unter Beweis* – höchste Zeit also, dass die „Promi Kocharena“ Profi und Promis an den Grill ruft! Egal ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert – auf dem größten Indoor-Holzkohlegrill der Welt landet am 22. Juli um 20:15 Uhr jeder Gang! Profikoch Kolja Kleeberg – Tranchier-Troubadour der deutschen Küche – muss sich am Grill gegen die Promis beweisen. Klar, er ist der Profikoch, aber ist er auch der Grillmeister? Ex-„No Angels“ Sandy Mölling, Hollywoodstar Ralf Möller, Moderator Niels Ruf und Model Liliana Matthäus wollen das herausfinden. Insgesamt werden fünf Gänge gegrillt, wobei Kolja Kleeberg im ersten Gang ganz alleine gegen alle vier Promis bestehen muss. Wer hier das meiste Fingerfood im Publikum verteilen kann, sichert sich drei wichtige Zusatzpunkte. Danach geht es ins knallharte Grillduell, bei dem jeder Promi das Rezept seiner Wahl gegen den völlig unvorbereiteten Profi rösten muss. Das letzte Wort haben wie immer die Juroren: Hotel– und Gastrokritiker Heinz Horrmann, „Vital“-Chefredakteurin Katja Burghardt und Fußballkanzler Reiner Calmund. Für die Kontrahenten geht es beim Grill-Spezial aber nicht nur um die Wurst – pro Gang kann der Sieger 3.000 Euro gewinnen und für den guten Zweck spenden. Die Grillmeisterschaft ist eröffnet!

In nur 15 Minuten müssen im Teamgang mehrere „Dürum Döner“ zubereitet werden – und dabei muss nicht nur der Grill auf Hochtouren laufen: Auch Kolja Kleeberg und die Promis müssen von Null auf Hundert beschleunigen, um so viele Döner wie möglich zuzubereiten. Den Zuschauern im Publikum läuft bereits das Wasser im Mund zusammen, denn alle wissen: Nur Döner macht schöner! Während Kolja Kleeberg hochkonzentriert arbeitet, herrscht bei den Promis das reinste Chaos: Niels Ruf lässt seine Aggressionen am Fleisch aus, während Sandy für den Salat zuständig ist. Hollywoodstar Ralf Möller ist der Gladiator mit dem Elektromesser am Dönerspieß und Model Liliana ist die Fladenbevollmächtigte. Nach 10 Minuten steht es jedoch immer noch Null zu Null und das Publikum scharrt schon mit den Hufen. Zehn Sekunden vor Ablauf der Zeit steht noch kein Gericht zum Juryverzehr bereit und die Flammen unterm Grill lodern…

Im ersten Einzelgang steht Moderator Niels Ruf am Grill. Kann er dem Profi Kleeberg mit seinem Gericht „Surf & Turf – Meeresfrüchte und Fleisch“ ordentlich einheizen? 20 Minuten Zeit bleibt beiden, um an den 30.000 Euro teuren Grills ihr Bestes zu geben – nicht gerade wenig Kohle! Niels Ruf ist tiefenentspannt und buzzert sich Liliana dazu, um eine kleine Tanzeinlage einzufordern. Bei Kolja Kleeberg hingegen gibt es Schwierigkeiten: Der Profi scheitert an einer herkömmlichen Sardellendose, da er noch nie eine Dose aufgemacht hat! Bei Niels liegen die Garnelen bereits auf dem Grill. Jurorin Katja Burghardt ist jedenfalls von dem „Angebergericht“ nicht angetan, während Reiner Calmund schweigt und genießt…

Kann Sängerin Sandy Mölling mit ihrem „Wels in der Folie mit Radicchio und Chicoree“ beweisen, dass Grillen nicht nur Männersache ist? Schließlich hat sie bereits zwei Mal „Das perfekte Promi Dinner“ gewonnen.

Hollywoodstar Ralf Möller ist „der stärkste Import, den Recklinghausen je nach Hollywood geschickt hat“, so Heiko Wasser. Möller war 1986 Weltmeister der Amateure im Bodybuilding, wird er auch Weltmeister der Grill-Amateure in der „Promi Kocharena“ am 22. Juli? Liliana, Sandy und Niels versuchen, den Profikoch vom Grillen abzulenken, doch die Manöver sind nicht erfolgreich: Lilianas Charme kann Kolja Kleeberg nicht vom Gemüseschneiden abhalten – die Paprika ist einfach schärfer und der Profi lässt sich nicht beirren. Die letzten Minuten sind angebrochen und Ralf Möller wendet sein Steak auf dem Grill hin und her, doch Moderator Florian König rät zur Vorsicht: „Der Heinz schmeckt raus, ob das Fleisch ein Schleudertrauma hat oder nicht.“

Gegrilltes Dessert? Im fünften und letzten Gang will Model Liliana Matthäus zeigen, dass auch „Obstsalat mit Crêpe und Erdbeer-Chutney“ auf dem Grill gebrutzelt werden kann. 25 Minuten bleiben der Exfrau von Fußballlegende Lothar Matthäus, doch trotz des engen Zeitplans scheint sie eher ein Verfechter der „Slow Food“-Bewegung zu sein. Nach geschlagenen sieben Minuten liegt auf dem Rost noch nichts, während beim Profi bereits die Crêpes grillen. Auf wackeligen 15 Zentimeter Absätzen stöckelt Liliana in der Studioküche auf und ab, doch die Crêpes wollen nicht so ganz, wie sie es gerne hätte. Auch Heiko Wasser weiß: „Mit so einem Crêpe ist es manchmal wie in der Ehe: Man will zusammenbleiben, aber es klappt einfach nicht.“ Der Pfannkuchen wird also kurzerhand zum Kaiserschmarrn umfunktioniert und stellt nun eher eine „Karambolage von Obst und Teig“ dar. Bei der Bewertung gibt es von Liliana ein dickes Küsschen für Reiner Calmund, doch lässt der sich so einfach beeinflussen?

Wer kommt in den Olymp des kulinarischen Grill-Himmels und wird Brutzelkönig der „Promi Kocharena“? VOX zeigt das Grill-Spezial am 22. Juli um 20:15 Uhr.

Kochshow Grill-Spezial!

In der „Promi Kocharena“ wird heute ein Sommerfest gefeiert: Und wie es sich für den Sommer gehört, kommen Köstlichkeiten auf den Grill. Egal ob Vorspeise, Zwischengang, Hauptspeise oder Dessert – alles wird gegrillt, und zwar in jedem Gang auf einer anderen Art Grill. Und auch der Team-Gang hat es in sich: Hier wetteifern die Promis und Starkoch Kolja Kleeberg um die Herrschaft an echten Dörnerspießen!

Wie immer geht es in der „Promi Kocharena“ um einen guten Zweck. Derjenige, der sich bei seinem Grill-Gang durchsetzt, bekommt 3.000 für einen guten Zweck – Promi oder Profikoch. Insgesamt werden somit 15.000 Euro ausgespielt.

Die kompetente Jury, bestehend aus Manager und Genießer Reiner Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und Chefredakteurin der Zeitschrift VITAL Katja Burghardt, entscheidet durch ihre Punktevergabe über Sieg oder Niederlage.

Mit beim „Grill-Spezial“ dabei: Hollywood-Star Ralf Möller, No-Angels-Sängerin Sandy Mölling, Moderator Niels Ruf und Model Liliana Matthäus. Sie grillen gegen Kolja Kleeberg.
VOX,So., 22.07., 20:15 Uhr

Österreichs Gastronomen beendeten die Wintersaison auf der Piste

Österreichs Top-Gastronomen haben in der
Urlaubsregion Schladming-Dachstein die lange Wintersaison ausklingen
lassen: Beim Skirennen auf der Reiteralm im Rahmen des „Veuve
Clicquot Wintercups“ feierte auch viel Prominenz mit, darunter
Skisprung-Star Gregor Schlierenzauer, Tormann-Legende Michael Konsel
und ORF-Moderator Roman Raffreider. Im Mittelpunkt stand aber der
gute Zweck: 25.000 Euro an Spenden wurden für das österreichische
Paralympics-Team gesammelt

"Lanz kocht" ist Geschichte

Markus Lanz wird neuer Moderator der ZDF-Show “Wetten, dass..?”

Nun verliert Spiegel TV auch die Kochshow „Lanz kocht“. Weil Markus Lanz die Moderation von „Wetten dass ..?“ übernimmt, läuft die Kochshow im Sommer aus. Die Quoten waren zuletzt nicht mehr so prickelnd.

Der 42jährige Südtiroler ist nach Frank Elstner, Wolfgang Lippert und Thomas Gottschalk der vierte Moderator, der die Show präsentiert. Lanz wird Europas größte Unterhaltungssendung zum ersten Mal am 6. Oktober moderieren. Dr. Thomas Bellut, Programmdirektor und designierter Intendanten des ZDF, ist überzeugt, dass Markus Lanz auch in seiner neuen Aufgabe überzeugen wird. Der neue “Wetten, dass..?-Moderator ist durch seine langjährige Erfahrung in seiner ZDF-Talksendung, die er auch weiter behalten wird, ein erfahrener Interviewer. Bellut verspricht sich von ihm, “dass er “Überraschung und mehr Improvisation” in die Sendung rein bringen wird, so dass die Zuschauer immer wieder das Gefühl haben, hier wird mit großer Spiellaune was Neues angepackt. Nach der Bekanntgabe dieser wichtigen ZDF-Personalie haben wir uns mit Markus Lanz unterhalten

Interview Markus Lanz

1. Markus Lanz, Glückwunsch zu Ihrer neuen Aufgabe! Was war das für ein Moment für Sie, als Sie gefragt worden sind, ob Sie Deutschlands wichtigste Unterhaltungsshow moderieren wollen?
Freude aber gleichzeitig noch mehr Respekt. Also ich gebe ganz offen zu: Da wälzt man sich das eine oder andere Mal und hat auch ein paar schlaflose Nächte. Und malt sich aus, was dann passiert, wenn am 6.Oktober einer sagt: “Es ist 20 Uhr 14, noch eine Minute” Und Du weißt, jetzt heißt es rausgehen. Das ist ein Moment der mir zu schaffen macht. Aber ich freu mich auch drauf und man muss es dann einfach geschehen lassen und das Gefühl entwickeln, das kann man machen .

2. Was überwiegt: Die Vorfreude oder die Muffe vor dem Showklassiker “Wetten, dass..?”
Beides gleichermaßen. Ich habe mich auf der einen Seite sehr gefreut, dass man mir das zutraut. Auf der einen Seite weiß ich wohl, wie groß diese Fußstapfen sind. Ich habe neulich den schönen Satz gelesen: “Wenn man als Berufswunsch Flutlicht angibt, muss man aufpassen, nicht als Glühwürmchen zu enden”. Diese Gefahr besteht natürlich. Thomas hat da zweifellos Maßstäbe gesetzt und ist auch im Laufe der Zeit eine Einheit geworden: Thomas Gottschalk war “Wetten, dass..?” und “Wetten, dass..?” war Thomas Gottschalk. Und insofern ist das eine große Aufgabe. Wir werden jetzt versuchen getreu dem alten SPD-Slogan, “nicht alles besser, aber vieles anders” zu machen.

3. Sie waren in der Presse neben Hape Kerkeling von Anfang an im Gespräch für “Wetten, dass.-.?” Haben Sie damit gerechnet, dass es auf Sie rausläuft?
Ich hab das damals sehr, sehr weit weggepackt und dachte nie ernsthaft daran, dass das jemals etwas sein wird, worüber ich mir den Kopf zerbrechen muss. Ich hab mir jetzt den Kopf zerbrochen. Ich glaube, dass in diesem Format sehr viel Kraft drin steckt. Ich freue mich auch sehr auf diese Aufgabe und pack das jetzt so an, wie ich in meinem Leben viele Sachen angepackt habe. Ich habe bis heute keinen Vertrag, wir haben nie über Geld geredet, wir haben uns nur einmal in die Augen geschaut, Handschlag, und dann gesagt, das machen wir jetzt. Und wenn das funktioniert, machen wir das hoffentlich eine ganze Weile. Und wenn es nicht klappt, bin ich auch niemand, dem ein Zacken aus der Krone bricht, wenn er sagen muss, das wollten die Leute so jetzt nicht haben. Dann muss man ehrlich zu sich selber sein. Ich glaube, als Mensch wächst man im Zweifel sogar daran.

4. Was wird sich an der Show ändern?
Also wir werden mit Sicherheit an ganz vielen Schrauben drehen. Es ist ja klar, dass – sage ich mal – dieses Haus renoviert werden muss, ohne diejenigen die drin leben zu verschrecken. Das ist ja immer die Kunst an solchen Geschichten. Ich hoffe, dass uns das gelingt. Die Idee, die Frank Elstner da mal vor 30 Jahren hatte, war eine große Idee, eine richtig große Idee und die ist bis heute eine große Idee geblieben. Ich glaube auch, dass die Zeit dafür wieder reif ist. Ich glaube, dass es eine Sehnsucht gibt nach schöner Familienunterhaltung, wo man ohne Zynismus rangeht und sagt, jetzt haben wir mal zwei Stunden Spaß miteinander. Und ich sag mal, dieser edel und fein inszenierte Kindergeburtstag, der “Wetten, dass..?” ja immer war, auf den freu ich mich.

5. Gibt es etwas, was Sie besonders an “Wetten, dass..?” reizt?
Ich freue mich sehr vor allen Dingen über die musikalische Dimension, die “Wetten, dass..?” natürlich auch hat. Weil ich leidenschaftlich selbst Musik mache. Und mein großer Traum wäre es tatsächlich mal mit Robbie Williams unplugged eine kleine Nummer zu machen. Danach würde ich, glaube ich, aufhören.

6. Wir sind ja sozusagen Kollegen, Sie und ich. Denn Sie haben Ihre Karriere bei Radio Hamburg als Volontär begonnen. Ein steiler Aufstieg…

Radio war eigentlich immer meine große Leidenschaft. Und ich war immer jemand, der gedacht hat, wenn Du es zum Radio geschafft hast, dann kann nichts mehr kommen. Auch deswegen, weil ich dort Musik um mich hatte, ich wollte nämlich immer Musiker werden, Musikproduzent werden, vor allen Dingen. Insofern war das, was mit dem Fernsehen gekommen ist, eigentlich ein großes Missverständnis. Ich lebe gut mit diesem Missverständnis und hoffe, dass die Leute Spaß dran haben. Aber das ist natürlich ein Weg, den man nicht planen kann. Das passiert einem im Leben. Und da muss man auch viel Glück haben, da gehört auch ein wenig Demut dazu. Wenn man das Glück hat, so etwas zu machen, sollte man nicht arrogant und hochnäsig rangehen. Und das tue ich auch nicht.

Zur Person
Der 43-jährige Markus Lanz ist in Bruneck (Südtirol) geboren. Nach dem Abitur in Brixen absolviert er eine Ausbildung zum Kommunikationswirt an der Bayerischen Akademie der Werbung in München. Dann zieht es ihn in die Medien. 1995 schließt er ein Volontariat bei Radio Hamburg ab, wird erst Nachrichtenredakteur bei RTL Nord und 1998 Moderator bei RTL in Köln. 2008 wechselt Markus Lanz zum ZDF und moderiert seitdem die Sendungen „Markus Lanz“ sowie „Lanz kocht“.

Schade, wir haben immer gerne LANZ KOCHT geguckt.

Steffen Henssler

Es dampft, brodelt und kocht – mittendrin duelliert sich Profikoch Steffen Henssler in der nächsten Ausgabe der VOX-Kochshow „Promi Kocharena“ mit Sängerin Jasmin Wagner, Moderator und XXL-Tester Jumbo Schreiner, „Supertalent“-Jurorin Motsi Mabuse und Schauspieler Moritz A. Sachs. Die von den prominenten Hobbyköchen ausgewählten Lieblingsgerichte muss Henssler spontan aus den gleichen Zutaten und ohne Rezept zubereiten.

Dabei läuft die Uhr permanent gegen die Köche. Dem Gewinner eines Ganges winken 3.000 Euro für einen karitativen Zweck seiner Wahl. Doch das Urteil über das kulinarische Talent fällt wie immer die Jury: Bei den Punktevergaben sorgt Restaurantkritiker Heinz Horrmann für feuchte Hände, „VITAL“-Chefredakteurin Katja Burghardt für erhöhten Blutdruck und der Gourmet und Fußballmanager Reiner Calmund lässt nicht nur den Boden erzittern.

Im ersten Gang muss sich der Starkoch Steffen Henssler gleich allen vier Kontrahenten alleine stellen. Schließlich geht es im Teamgang zu Beginn nicht nur um die Punkte der Jury, auch die fünf Extrapunkte für die Seite, die mehr Fingerfood an das Publikum verteilen kann, wollen ergattert werden. Wer schafft es, den Hunger der Zuschauer zu stillen und mehr Fingerfood zuzubereiten? Das Team der Promis oder Steffen Henssler? Moderator Florian König sieht jedenfalls eine Verbindung zum Gericht und zum Hamburger Starkoch: Mini-Hamburger. Am Ende vergibt Juror Heinz Horrmann sogar die Sternewertung – doch wer sahnt die Bestwertung ab? Die Underdogs oder der Meister?

Zur inoffiziellen Ausgabe von „Let’s Dance“ ruft dagegen Moderator Jumbo Schreiner auf. Bereits zu Beginn seines dritten Ganges – „Country-Sandwich mit getrüffeltem Kartoffelpüree“ – betätigt er den Joker-Buzzer und ruft sich die Hilfe von „Let’s Dance“-Teilnehmer Moritz A. Sachs herbei. Nicht etwa, um sich bei der Zubereitung seines Halbzeitsnacks unter die Arme greifen zu lassen, sondern um seinen Konkurrenten Steffen Henssler mit ein paar Rumba-Übungen abzulenken. Streng beäugt wird Hensslers Tanzeinlage von „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse. Kann Jumbo Schreiner seinen Zeitvorsprung nutzen oder verliert der XXL-Tester mit Schuhgröße 50 selbst noch den Koch-Takt?

Tanzen muss auch Moderator Florian König während des zweiten Ganges, als ihm Jasmin Wagner die „Moves“ aus ihren bekannten „Blümchen“-Hits beibringen will. Doch überzeugt sie auch mit ihrer Kochchoreographie „Hamburger Backfisch mit Roter Bete“ oder kriegt der „Bumerang“ die Kurve nicht?

„Im richtigen Leben würde jetzt Mutter Beimer kommen und Klausi helfen“, scherzt Kommentator Heiko Wasser, als „Lindenstraße“-Darsteller Moritz A. Sachs gegen Steffen Henssler im vierten Gang seine „Roulade von der Kalbsniere mit Pommes Frites“ zubereitet. Juror Reiner Calmund steht allerdings gar nicht auf die leckeren Innereien und lässt sich von einem Zuschauer bei der Beurteilung beraten. Nicht nur im Teamgang darf sich das Publikum somit auf köstliche Probe-Portionen freuen.

Das große Ziel für jeden Profikoch ist in der „Promi Kocharena“ der glatte 5:0-Sieg. Kann Steffen Henssler dieses Meisterwerk vollführen oder stellen ihm seine prominenten Herausforderer das ein oder andere Mal ein Bein? Fakt ist: „Das war die anstrengendste ‚Promi Kocharena‘, die ich je hatte – ich habe geschwitzt wie ein Wasserbock“, so Henssler. Die „Promi Kocharena“ am 11.03.2012 um 20:15 Uhr bei VOX.

Die Menüs im Überblick:
1. Gang: Promi-Team: Mini-Hamburger (20 Minuten Zubereitungszeit)
2. Gang: Jasmin Wagner (31): Hamburger Backfisch mit Rote Bete (20 Minuten)
3. Gang: Jumbo Schreiner (44): Country-Sandwich mit getrüffeltem Kartoffelpüree (20 Minuten)
4. Gang: Moritz A. Sachs (33): Roulade von der Kalbsniere mit Pommes Frites (25 Minuten)
5. Gang: Motsi Mabuse (30): Teig-Nocken mit Vanillesauce (20 Minuten)

VOX-Kochshow am Sonntag, 11. März um 20:15 Uhr bei VOX

Claudia Stern

Für ihre leidenschaftliche Schaffenskraft, ihre Kompetenz für Lebens- und Genussmittel und ihre Kreativität als Gastgeberin im Vintage erhielt Claudia Stern den Deutschen Gastronomiepreis 2011 in der Kategorie „Food“.

„Sie vereint kulinarisches Wissen mit der Schöpfung neuer kreativer Produkt- und Erlebniswelten. Mit ihrer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit bringt sie immer wieder näher: ‚Genuss ist erlernbar’, so lautete die Begründung der Jury. Schließlich bietet das Vintage mehr als ein Restaurant: „Einen Weinhandel, eine Genuss-Schule und die eigene Gourmet-Marke „Köln ist ein Genuss“, dazu der Cateringservice und die kulturellen Veranstaltungen, die Claudia Stern ausrichtet – all das zeigt die Bandbreite unserer Preisträgerin.
„Alles in allem hat sie mit ihrem Gastronomiekonzept eine kreative Genuss- und Kommunikationswelt rund um Wein, Feinkost und raffinierte Küche geschaffen“, so der Moderator des Abends Helmut Rehmsen.

www.vintage.info

Radioeins-Kochpraktikant bei Sternekoch Marco Müller

Radioeins-Moderator Johannes Paetzold wird „Der Kochpraktikant“. Vom 12. bis 16. Dezember geht er fünf Tage lang durch die harte Schule von Sternekoch Marco Müller („Weinbar Rutz“). Unter dem Kommando des Küchenchefs lernt der Kochpraktikant Blanchieren, Pochieren, Flambieren und Zwiebelschneiden im Akkord. Dabei versucht er zu beherzigen, was ihm der Sternekoch schon beim Vorstellungsgespräch mit auf den Weg gegeben hat: „Wenn du das Essen aus der Küche zum Gast schickst, geht auf dem Teller jedes Mal ein Stück deiner Seele mit nach draußen.“

Das ehrgeizige Zielt des Praktikums: Johannes Paetzold wird ein perfektes dreigängiges Weihnachtsmenu kochen, das Radioeins-Hörer gewinnen können.

Marco Müller ist der frisch gekrönte „Berliner Meisterkoch“. Bei ihm speiste sogar der Papst bei seinem Berlin-Besuch. Aber Marco Müller gibt keine Audienzen und verzichtet auch auf Fernsehauftritte. In sein Michelin-Stern-gekröntes Reich an der Berliner Chausseestraße darf nur der Radioeins-Kochpraktikant.

Radioeins-Reporter Rolf Kunz berichtet täglich über die Fortschritte des Kochpraktikanten: von Montag, 12. Dezember, bis Donnerstag, 15. Dezember, jeweils um 12.40 Uhr auf Radioeins. Zum Finale zieht Marco Müller am Freitag,
16. Dezember, ab 11.10 Uhr gemeinsam mit Johannes Paetzold Bilanz.