Urlaubsnebenkosten im Vergleich

Beim jüngsten Vergleich von Urlaubsnebenkosten in 20 europäischen Großstädten, den der ADAC im Rahmen des europäischen Kooperationsprogramms EuroTest durchgeführt hat, schnitt die serbische Hauptstadt Belgrad mit Abstand am besten ab. Mit einem Warenkorb-Preis von durchschnittlich rund 41 Euro platzierte sie sich mit der Wertung „sehr günstig“ auf dem ersten Platz des Vergleichs. Als „sehr teuer“ erwies sich hingegen Oslo mit einem Warenkorb-Preis von 153 Euro. Die beiden deutschen Städte Berlin (104 Euro) und München (98 Euro) liegen im Mittelfeld.

Insgesamt erhielten fünf der 20 Test-Städte das Prädikat „sehr günstig“ und acht das Urteil „sehr teuer“. Je zwei Metropolen waren „günstig“ und „durchschnittlich“, drei „teuer“. Über alle Städte hinweg kostete der Warenkorb durchschnittlich 106 Euro.

So zahlten die ADAC Experten in Belgrad für die touristischen Angebote Tagesticket für den öffentlichen Personennahverkehr, Stadtrundfahrt sowie Besuch im Zoo, auf der Festung und im Serbischen Nationalmuseum insgesamt nur 12 Euro. In Oslo hingegen schlug ein vergleichbares Angebot mit 70 Euro zu Buche. Der Besuch im Zoo war in London mit 29 Euro im Vergleich zu Belgrad mit 3,50 Euro nicht eben billig. Dafür war der Eintritt ins Londoner British Museum kostenlos. Wer hingegen in Luzern ins Museum Verkehrshaus der Schweiz wollte, musste 25 Euro zahlen. Ein einfaches Nudelgericht kostete in der norwegischen Hauptstadt im Schnitt rund 17 Euro und damit etwa vier Mal so viel wie in Budapest (4,40 Euro). Und während in der ungarischen Hauptstadt die Tasse Cappuccino für durchschnittlich 1,30 Euro zu haben war, kostete sie in Paris 5,30 Euro.

Das Urlaubsbudget belasteten vor allem die Ausgaben für touristische Angebote. Dabei waren die Preise für Stadtrundfahrt und Zoobesuch am höchsten. Einen erheblichen Faktor machten auch Artikel für Gesundheit und Körperpflege aus. Hier lässt sich allerdings am besten sparen: Indem man Zahnbürste & Co. nicht zuhause vergisst. Da die Produkte und Leistungen im Warenkorb jeweils nur ein Mal berücksichtigt wurden, lagen die Kosten für Essen und Trinken im Restaurant eher im durchschnittlichen Bereich.

Die Preise für den ADAC Vergleich erhoben geschulte Tester im Mai 2014 in den Städten selbst. Zugrunde lag ein Warenkorb mit 20 genau definierten Produkten und Dienstleistungen. Diese orientierten sich am Bedarf eines Reisenden mit durchschnittlichem Einkommen. Bewertet wurden die Kategorien Touristische Angebote, Gastronomie, Snacks & Co. sowie Gesundheit und Körperpflege. Die Tester dokumentierten die Preise in zwei unterschiedlichen Verkaufsstellen in jeweils vier für Touristen interessanten Gebieten pro Stadt. Die Eintrittspreise für die Hauptattraktion, das Museum und den Zoo wurden zentral erfasst.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität hat die rechnerische Richtigkeit der Auswertung und die daraus abgeleiteten Aussagen im Abschlussbericht überprüft.

Hier hat der ADAC die Urlaubsnebenkosten aufgeführt:
www.adac.de/infotestrat/tests/urlaub-reise/urlaubsnebenkosten/2013/default.aspx

Paul Qui & Haviv Moshe

S.Pellegrino Cooking Cup 2013

Paul Qui ist „Young Chef of the Year“
Makrele Crudo auf Tomatendashi und eine steife Briese in den Segeln: zwei sehr unterschiedliche Erfolge brachten dem Boot der USA jetzt eine begehrte kulinarische Regatta-Trophäe ein. Die Amerikaner sicherten sich den „Inside the Cooking Award“ beim S.Pellegrino Cooking Cup 2013 in Venedig. Das Boot war nicht nur schnell, sondern hatte mit Paul Qui auch den besten Nachwuchskoch an Bord. Er gewann den Titel des „Acqua Panna & S.Pellegrino Young Chef of the Year“.

Der „S.Pellegrino Cooking Cup“ ist eine außergewöhnliche Regatta. Vor der beeindruckenden Kulisse der Lagune von Venedig wetteiferten am zweiten Juniwochenende insgesamt 50 Boote um die schnellsten Zeiten und die besten Gerichte. Während auf Deck die Segel gehisst wurden, ließen die ausgesuchten Spitzenköche unter Deck wahre Köstlichkeiten entstehen. In der Gesamtwertung hatte die italienische Yacht „Raffica“ mit dem Koch Enrico Pianegonda die Nase vorne.

Auch Rudi Obauer Jr. (Österreich) und der deutsche Dominic Petzold (VAE) am Start
Innerhalb der großen Regatta wurde darüber hinaus ein zweiter wichtiger Wettbewerb ausgetragen: das Rennen um den „Inside Cooking Award“. Zehn Boote die jeweils ein Land repräsentieren, in dem S.Pellegrino angeboten wird, kämpften um die Trophäe. Die Besonderheit in diesem Wettbewerb ist die Auswahl der Köche. Zehn talentierte Nachwuchsköche treten gegeneinander an. Dazu gehörten in diesem Jahr Rudi Obauer Jr., der für Österreich an den Start ging, sowie der deutsche Dominic Petzold, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet und daher auf dem Boot der Emirate kochte.

Klarer Sieger war der Amerikaner Paul Qui. Er durfte sich über gleich zwei Auszeichnungen freuen. Am Vorabend der Regatta erkochte er sich mit einer Makrele Crudo auf Tomatendashi die Bestnoten einer Fachjury. Diese lobte das originelle Rezept und seine Philosophie der Reinheit der Aromen. Bei der eigentlichen Regatta segelte sein amerikanisches Team schließlich den anderen Länderbooten davon. Eine ausgezeichnete Gesamtleistung, die bei einem Galaabend im prunkvollen Theater „La Fenice“ mit dem „Inside the Cooking Award“ belohnt wurde.

Haviv Moshe gewinnt „People’s Choice Award“
Über die Gunst des Publikums durfte sich Haviv Moshe freuen. Er erhielt den „People’s Choice Award“. Seine Spezialität Wolfsbarsch mit Knoblauchcreme und Getreidegnocchi vereinte Elemente aus seiner Heimat Israeli mit innovativen Einflüssen. Die Gerichte von Rudi Obauer Jr. und Dominic Petzold landeten im guten Mittelfeld der Jurybewertung. Bei der Bewertung urteilte die Jury jeweils nach der Präsentation, dem Schwierigkeitsgrad der Zubereitung, dem Geschmack sowie der richtigen Abstimmung von Wein und Wasser auf das Gericht.

Online-Diäten: Weight Watchers nur im Mittelfeld

Wer nach den Feiertagen seine angefutterten Pfunde wieder loswerden will, kann sich von Abnehmprogrammen im Internet helfen lassen. Der Vorteil: Die Nutzer sind nicht an Ort und Zeit gebunden, sie loggen sich ein wann sie wollen und bleiben anonym. Doch die Konzepte und Preise sind sehr unterschiedlich, oft hapert es an der praktischen Umsetzung. So lautet das Urteil der Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von zehn Online-Diäten für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift test. Die Urteile reichen von „Gut“ bis „Ausreichend“.

Ein „gutes“ Diätprogramm geht auf die Ernährung, Bewegung und den Lebensstil ein. Von den getesteten Online-Diäten überzeugten vor allem das kostenlose Portal der Apotheken-Umschau Gesund abnehmen und das Programm eBalance (36 Euro für drei Monate). Beide Konzepte sind sehr gut und bieten viel Service. Die beste praktische Umsetzung bietet xx-well (29,20 Euro für drei Monate). test gibt auch Empfehlungen, welche Online-Diät für welche Lebenssituation geeignet ist, zum Beispiel für berufstätige Mütter.

Der wohl bekannteste Diätkonzern weltweit, Weight Watchers, liegt mit seinem Onlineprogramm nur im Mittelfeld. Typisch sind sein Punktesystem, die eigenen Lebensmittel und Gruppensitzungen. Gerade letztere machen seine Stärke aus – die Betreuung im Internet kann da nicht mithalten. Bei fast allen der zehn Portale im Test ist ein Gewichtsverlust wahrscheinlich – vorausgesetzt, der Nutzer macht aktiv mit. Mit einer Ausnahme: Das Konzept von 5plus2 taugt eher dazu, Pfunden vorzubeugen als sie loszuwerden.

Der ausführliche Test Online-Diäten ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/online-diaeten veröffentlicht.

Champagner Test Stiftung Warentest

Champagner und Sekt: Klassiker liegen im Test vorn

Rechtzeitig vor Silvester hat die Stiftung Warentest die Korken knallen lassen und Champagner und Sekt getestet. Feiern lässt es sich mit allen, aber es gibt Unterschiede – nicht nur im Reifegrad, sondern auch in Qualität und Preis. Beim Champagner waren Piper Heidsieck (26 Euro) und Lanson Black Label (30 Euro) die besten, beim Sekt Adam Henkell Chardonnay Brut Jahrgangssekt 2005 (12 Euro) und Rotkäppchen Weißburgunder Sekt b. A. Saale/Unstrut (16 Euro).

15 Champagner, darunter ein Bio-Champagner, und 7 Sekte aus traditioneller Flaschengärung wurden im Test sensorisch beurteilt und auf Schadstoffe untersucht. Ein test-Qualitätsurteil gab es, wie immer bei alkoholischen Getränken, nicht. Das sensorische Ergebnis kann sich sehen lassen: Beim Champagner gab es neben den beiden „sehr guten“ lauter „gute“ Produkte – nur der Fleury Demeter Champagne Brut (Bio) für 28,90 Euro war fast überreif und deshalb „befriedigend“. Die Discounter-Champagner Veuve Monsigny von Aldi(Süd) und Comte de Brismand Champagne von Lidl lagen im „guten“ Mittelfeld und kosten mit jeweils 11,50 Euro nur einen Bruchteil der teuren, aber „sehr guten“ Testsieger.

Beim Sekt fanden die Tester neben den zwei sensorisch „sehr guten“ Produkten fünf „gute“. Auch hier müssen sich die Verbraucher entscheiden, ob sie es lieber frischer mögen, oder gereifter – beim Champagner sorgt die Reife etwa für ein süßliches Brioche-Aroma durch die lange Lagerung auf der Hefe. Ein Tipp: Schaumwein immer kühl lagern und nicht zu lange. In hohen, engen Gläsern perlt er länger.

Der ausführliche Test Champagner und Sekt ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/schaumwein veröffentlicht.

Gault Millau Niedersachsen 2011

Gebratene Jakobsmuschel mit geeistem Ziegenkäse – Niedersachsens kulinarisches Mittelfeld beeindruckt im neuen
Gault Millau – Nadja Hartl aus Wolfsburg ist „Pâtissier des Jahres“,
weil sie den Wandel der schweren Nachtische zur feinen Kochkunst
repräsentiert

Viel Aufschwung im Mittelfeld der niedersächsischen Spitzengastronomie
schmeckt die französische Gourmet-Bibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden
Deutschlandausgabe 2011 ab. Auf 16 von 20 möglichen Punkten steigern
sich in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem bewertet,
die Küchenchefs von 7 Restaurants.

Ihre Note steht für einen „hohen Grad
an Kochkunst, Kreativität und Qualität“:
• Kai Bachmann demonstriert im „Tropeano di Vino“ in Hannover, „bei dem in
Chianti tiefdunkel geschmorten Ragout von der Lammschulter mit Taleggiogratinierten
Kartoffeln, wie gut vermeintlich Einfaches sein kann“.
• Ernst-August Gehrke verblüfft im „La Forge“ in Bad Nenndorf „mit federleichter
Mousse von der Gänseleber in einem großen Cocktailglas, das mit etwas
gebratener und roher Leber sowie bunten Kugeln von Melone wie ein Eisbecher
geschmückt ist“.
• Sven Hütten zeigt im „Allerkrug“ in Celle „durch den im Brikteig mit Kräutern
gegarten Rücken von der Heidschnucke, serviert mit feinen winzigen Pfifferlingen
und Selleriemus, wie bestes Gasthausessen auf die qualitative Spitze getrieben
werden kann“.
• Kai Klinkel formt im „Apicius“ in Bad Zwischenahn „ein Bouillabaissegelee
behutsam zur Roulade, füllt es mit Tatar von der Königskrabbe und ergänzt das
Ganze passend mit Avocadocrème und Thaicurry-Schaum“.
• Benjamin Mensel setzt im Aussichtsrestaurant „Die Insel“ in Hannover „auf
das Carpaccio von Jacobsmuscheln mit roter Curryvinaigrette ein Kokos/
Limetten-Törtchen, das dies Arrangement zu einem verführerisch schmelzenden
Erlebnis macht“.
• Bei Dorothee Petersen-Jurke vom „Berggasthaus Niedersachsen“ in Gehrden
bei Hannover „dürfen Süßmäuler auf keinen Fall die Eiskreationen versäumen.
Ob Sauermilch- oder Estragoneis – schmelzender ist’s nirgends!“
• Daniel Raub beeindruckt im „Biewald“ in Friedland „durch eine imponierende
Suppen-Trilogie de luxe: Pfifferlingsschaum mit saftigem Scheibchen Fasanenbrust,
Schaumsuppe von Flusskrebsen mit luxuriös dicken Krebsschwänzen
und Artischockencrème mit kleinen Rotbarbenfilets auf Spinat“.
15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau-Verständnis
Kochen zur Kunst wird, erreichten
• Enrico Dunkel im Lokal „Das alte Haus“ in Braunschweig „durch Erbsencrèmesuppe
mit köstlichem Garnelensandwich (Tatar zwischen hauchdünnen,
krossen Scheiben von angeröstetem Brot)“.
• Lars Keiling vom neueröffneten „Keilings“ in Bad Bentheim bei Nordhorn mit
„modern interpretiertem Matjes: als Tatar mit schwarzen Oliven und Lauch in
hauchdünnen gerösteten Olivenbrotscheiben; gebacken im geschmorten Apfel
mit Röstzwiebeln und fluffigem Kartoffelpüree; asiatisch mit Sesamkruste auf
Wasabi-Gurken, diese als Crème, kalte Suppe und Salat“.

• Alexander Niemeyer von den „Schäferstuben“ in Fassberg (Lüneburger Heide)
„mit der als Augenweide angerichteten Vorspeise aus Räucheraal und Carabinero
im Tomatengarten“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Niedersachsen
halten mit ihren 19 Punkten, die Weltklasse bedeuten, Thomas Bühner vom
„La Vie“ in Osnabrück und Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg. Eine
höhere Bewertung haben hierzulande nur 4 Köche. Bühners „Gerichte faszinieren
wie ein Geschenk, das man nicht erwartet hat und deshalb umso erfreuter
auspackt. Seine ‚Jacobsmuscheln in der Salzkruste’ pickt man mit kleinen Holzspießen
schön glasig gegart aus dem groben Meersalz auf, wäscht und parfümiert
sie in sehr aromatischem Fisch/Kürbis-Fond, der in einem Glas daneben
steht, und genießt sie mit köstlichem Kürbispüree. Holt man die Muscheln behutsam
genug aus dem Salz, kann man am Schluss den verbliebenen Fischfond
trinken.“ Elverfeld „entwickelt eine deutsche Hochküche, die sich ihrer eigenständigen
Wurzeln offensiv bewusst zeigt. ‚Handkäs mit Musik’ serviert der gebürtige
Hesse als sphärische hellgelbe, etwa kinderfaustgroße geeiste Kugel,
auf die am Tisch die Vinaigrette sowie einige winzige in Butter geröstete Brotwürfelchen
gegeben werden. Das bringt die zuvor in Stickstoff gekühlte Kugel
zum Schmelzen, sie löst sich in kleinere Stücke auf und vermengt sich mit den
Zutaten“.

Elverfelds Dessertmacherin Nadja Hartl kürt der Guide als „Pâtissier des
Jahres“, weil „sie den Wandel der klassisch schweren Nachtische zum finalen
Tischschmuck filigraner Küche repräsentiert. Diese Entwicklung holt die Pâtisserie
aus der süßen Ecke auf die Bühne der Kochkünstler.“ Das zeigte auch ihr
kunstvoller „Schwarzwälder Kirschbaum“: ein kleines, leicht skurriles Schokoladenbäumchen
mit hinreißend leckeren Ideen rund um die Kirsche.

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten mit kreativen Gerichten
• Dieter Grubert vom „Titus“ in Hannover: „Sensationell auch die Kombination
aus Lachsforelle und Kalbszunge: der Fisch leicht angegart, die zarten Kalbszungenscheiben
mit einem Mix aus Meerrettich, Ananas, gerösteten Brotkrümeln
und Pesto bestrichen, dem Ganzen geben schmucke Bärlauchblüten eine
feinherbe Note“.
• Götz Knauer vom „Torschreiberhaus“ in Stadthagen: „Typisch die gebratene
Jacobsmuschel mit geeistem Ziegenkäse und Trockentomatenstückchen“.
• Stephan Schilling vom „Schillingshof“ in Friedland: „Er lädt zur großen
Gourmetreise durch Europa vom Bretonischen Hummer auf Couscous mit sanft
gewürzter Currysauce bis zur warmen Lasagne von Ziegenkäse mit Trüffelhonig“.
• Achim Schwekendiek vom „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen: „Er
glänzt beim Schellfisch durch eine raffinierte Interpretation der Senfsauce. Die
wird als leicht gebundene Mousse in einer Art Raviolo eingehüllt und auf dem
Fisch platziert. In der Wärme schmilzt die Füllung. Wird nun der Raviolo zerteilt,
ergibt das ein äußert harmonisches Miteinander“.
• Hans Sobotka vom „Endtenfang“ in Celle: „Seinem Steinbutt verleihen ein
paar Herzmuscheln jodiges Meer-Aroma und schwarze (Rotwein-)Schalotten
sublime Würze, drüber schwebt weißer Gazpacho-Schaum wie verheißungsvolles
Parfüm“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 65 Restaurants
in Niedersachsen. 45 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.
Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen
Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen
gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Niedersachsen
6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 12 inspirierte
Küchen neu auf; 11 werden höher und 7 niedriger bewertet, von denen 4 die begehrte
Kochmütze verloren.
Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff

„MS Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Bienenverluste geringer als befürchtet

Bienen auf einem Rahmen

Die Imker geben Entwarnung: Eine erste Auswertung der vom Fachzentrum für Bienen und Imkerei im rheinland-pfälzischen Mayen durchgeführten bundesweite Erhebung lässt erkennen, dass die Bienenverluste seit dem Winter 2002/2003 wieder überdurchschnittlich hoch ausgefallen sind, aber nicht die im vergangenen Herbst befürchteten Ausmaße erreichen. Nach der Blitzumfrage per Internet, auf die bisher mehr als 1 600 Imker aus Deutschland geantwortet haben, betragen die Verluste bei diesen Imkern im Durchschnitt 20,6 Prozent. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rangiert NRW im Vergleich der Bundesländer mit 19,5 Prozent im Mittelfeld. Hier nahmen 591 Imker an der Umfrage teil.

In Nordrhein-Westfalen konnten die höchsten Winterverluste im Münsterland mit 23,7 Prozent ermittelt werden. Die geringsten Verluste registrierten die Experten in Ostwestfalen-Lippe mit 14,4 Prozent. Hier gab es allerdings auch mit nur 48 Antworten die geringste Beteiligung an der Umfrage. Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Arnsberg lagen mit 20,3 Prozent und 20,63 Prozent im Mittelfeld. Für den Regierungsbezirk Köln wurden 18,53 Prozent ermittelt.

Die Imker haben in Anbetracht der nun steigenden Tagestemperaturen Hoffnung, dass die ausgewinterten Bienenvölker nun schnell erstarken und für die anstehende Rapstracht und Obstblüte ausreichend Sammelbienen bereitstellen können. Die Verluste des Winters können meist aus eigener Kraft durch die Bildung von Ablegervölkern ausgeglichen werden, allerdings nicht ohne Einbußen bei der Honigernte.

ÖKO-TEST Mandarinen

Zuviele Pestizide – Rewe listet Erzeuger aus

Wer gerne mal eine Mandarine isst, kauft das Obst besser nicht in normalen Supermärkten oder bei Discountern. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat jetzt bei einer Untersuchung von Mandarinen aus verschiedenen Geschäften festgestellt, dass insbesondere die Ware von Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Lidl, Plus und Rewe mit Pestiziden und Schalenbehandlungsmitteln belastet ist. Die aufgezählten Läden bekamen daher nur das schlechteste Testurteil „ungenügend“.

Die vollständige Untersuchung von je drei Proben aus zehn großen Handelsketten sowie zwei Bio-Supermärkten ist in der aktuellen Dezember-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht. Das Heft erscheint am 26. November 2007 und kostet 3,50 Euro.

Negative Spitzenreiter bei diesem Test: Aldi Süd und Rewe. Eine Probe von Rewe war sogar so stark belastet, dass sie hätte vom Markt genommen werden müssen. Sie war nicht verkehrsfähig. Im Mittelfeld tummeln sich Norma, Real und Tengelmann, wobei auch deren Mandarinen belastet sind, wenngleich nicht in ganz so hohen Mengen. Als klare Gewinner bei diesem ÖKO-TEST profilierten sich die beiden Bio-Supermarktketten Alnatura und Basic, deren Filialen mittlerweile bundesweit zu finden sind. An den dort angebotenen Mandarinen aus Spanien, Italien und Südafrika gab es nichts zu bemängeln.

Berliner sind nicht besonders ehrlich

Die slowenische Hauptstadt Ljubljana und die kanadische Metropole Toronto sind die ehrlichsten Städte weltweit. Das ist das Ergebnis eines Feldversuchs, den das Magazin Reader’s Digest weltweit in 32 Großstädten gemacht hat. Dabei hatten Testpersonen wie zufällig ein Handy verloren oder absichtlich liegen gelassen. In Ljubljana wurden von 30 „verlorenen“ Handys insgesamt 29 zurück gegeben, in Toronto waren es 28 von 30.

Berlin als einzige getestete deutsche Stadt landete im Mittelfeld. Ehrlichkeit hat auf der Welt einen höheren Stellenwert als anfangs vermutet, so das Fazit der Zeitschrift: Mehr als zwei Drittel aller weltweit „verlorenen“ Mobiltelefone kamen wieder zurück.

In seiner August-Ausgabe berichtet das Magazin ausführlich über den Versuch. Vor einem Jahr hatte Reader’s Digest zur selben Zeit einen großen Höflichkeits-Test auf die Beine gestellt, diesmal rückte die Frage „Wie ehrlich ist die Welt?“ in den Mittelpunkt der Untersuchung. Insgesamt 960 Handys der mittleren Preisklasse wurden für den Test ausgewählt und an exponierten Plätzen wie an Bushaltestellen, in Cafes oder auf Parkbänken absichtlich zurück gelassen. Dabei zeigte sich sehr schnell, dass Wohlstand nicht unbedingt eine Garantie für Ehrlichkeit ist.

So nahm im reichen Auckland (Neuseeland) eine gut gekleidete Dame das Handy mit, das in einem Nobelkaufhaus deponiert worden war. Das krasse Gegenbeispiel: Eine arme Brasilianerin, die mit ihren drei kleinen Kindern in Sao Paulo das Handy in einem Park gefunden hatte, überreichte das Gerät umgehend wieder an den Reporter von Reader’s Digest. Auffällig war ohnehin: Frauen gaben das Mobiltelefon häufiger zurück als Männer.

In den meisten Fällen begründeten die Finder ihre Ehrlichkeit damit, dass ihnen selbst schon einmal ein Wertgegenstand abhanden gekommen sei und man dieses Erlebnis anderen Mitmenschen ersparen wolle. Manche dachten an die gespeicherten Daten, die für den Besitzer wichtig sind. Andere begründeten ihr Vorgehen mit der Werte orientierten Erziehung im Elternhaus.

Berlin als einzige getestete deutsche Stadt kam am Ende als 14. ins Mittelfeld des Rankings – hier erhielt Reader’s Digest 21 von 30 Handys wieder. Von den weltweit 960 „verlorenen“ Handys kehrten 654 zurück. Das sind immerhin 68 Prozent. Aus Sicht von Paul Ekman, Psychologe an der Universität von Kalifornien, ist dies ein Beleg, dass kriminelles Vorgehen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht die Norm ist. „Die Menschen wollen anderen vertrauen. Und sie wollen, dass man ihnen vertraut“, sagte Ekman dem Magazin.

Die August-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab 30. Juli an zentralen Kiosken erhältlich.

Die Rangliste der zurückgegebenen Handys:
Platz Stadt Land Abgegebene Handys (von 30)
1 Ljubljana Slowenien 29
2 Toronto Kanada 28
3 Seoul Südkorea 27
4 Stockholm Schweden 26
5 Manila Philippinen 24
5 Mumbai Indien 24
5 New York USA 24
8 Auckland Neuseeland 23
8 Budapest Ungarn 23
8 Helsinki Finnland 23
8 Warschau Polen 23
8 Zagreb Kroatien 23
8 Prag Tschechien 23
14 Bangkok Thailand 21
14 Berlin Deutschland 21
14 Paris Frankreich 21
14 Sao Paolo Brasilien 21
18 Zürich Schweiz 20
18 Mailand Italien 20
18 Mexiko-Stadt Mexiko 20
21 London Großbritannien 19
21 Sydney Australien 19
23 Madrid Spanien 18
24 Moskau Russland 17
25 Buenos Aires Argentinien 16
25 Singapur Singapur 16
25 Taipei Taiwan 16
28 Lissabon Portugal 15
29 Amsterdam Niederlande 14
29 Bukarest Rumänien 14
31 Hongkong Hongkong 13
31 Kuala Lumpur Malaysia 13

Die Küche ist der lauteste Raum im Haus

Für mehr als die Hälfte der Europäer ist die

Küche der lauteste Raum im Haushalt. Das ist ein Ergebnis des

AEG-Electrolux Lärmreports – einer Studie mit über 2.000 Befragten

aus zehn europäischen Ländern, die anlässlich des internationalen

„Tag gegen den Lärm“ am 25.4.2007 veröffentlicht wurde.

Gründe für die Lärmentwicklung in der

Küche sind vor allem laute Geschirrspüler, Kühl- / Gefrierschränke,

Mikrowellen und Dunstabzugshauben. Steht, wie bei 73% der Briten, die

Waschmaschine ebenfalls in der Küche, steigt der Geräuschpegel

zusätzlich. Gravierend sind die Einschränkungen, die teilweise in

Kauf genommen werden müssen: Ein Drittel der Besitzer von

Dunstabzugshauben gibt an, dass Geräte nicht zum Einsatz kommen, weil

deren Betriebsgeräusche andere Tätigkeiten erschweren. Laute Geräte

diktieren unter Umständen sogar den Zeitpunkt der Nutzung und

schränken so die Flexibilität im Alltag erheblich ein. Laut Umfrage

wäscht ein Fünftel der Eigentümer von Waschmaschinen aufgrund des

damit verbundenen Lärms nur zu ausgewählten Zeiten.

Vielfältige Nutzung der Küche

Überraschend viele Tätigkeiten spielen sich heute in der Küche ab.

Sie wird zu weit mehr als nur zum Kochen genutzt, an einigen Stellen

verwischt sogar die klassische Raumaufteilung. So schlafen 17% der

befragten Europäer mindestens einmal pro Woche in der Küche, 13%

haben dort Sex. Den höchsten Wert erzielen hier übrigens die

Italiener mit 22%. Engländer und Niederländer bilden mit jeweils nur

8% das europäische Schlusslicht bzgl. Sex in der Küche, die Deutschen

liegen mit 11% im unteren Mittelfeld.

44% der Befragten arbeiten

mindestens einmal wöchentlich neben Herd, Spüle und Co. Deutsche sind

diesbezüglich besonders eifrig: von ihnen arbeiten dort 56%.

Weiterhin wird die Küche mindestens einmal pro Woche zum Fernsehen

(37%), Musik hören (54%), Lesen (40%) oder Essen (66%) genutzt.

Auffällig ist, dass Italiener die Küche im Vergleich zu ihren

europäischen Nachbarn besonders intensiv nutzen. Deutsche bewegen

sich meist im Mittelfeld der Umfrageergebnisse – außer beim

Fernsehen. Da ist das Ergebnis mit 20% unterdurchschnittlich. Nur die

Niederländer sehen dort noch seltener (16%) mindestens einmal

wöchentlich fern.

Trend zu Cocooning

Die vielseitige Nutzung der Küche spiegelt den Trend wider, dass

in europäischen Haushalten dem häuslichen Privatleben ein hoher

Stellenwert zugeschrieben wird. Kochen und gesellig beieinander zu

sitzen stehen hoch im Kurs – sechs von zehn Befragten geben an, sich

mindestens einmal pro Woche in der Küche mit Freunden oder Verwandten

zu unterhalten. In Anbetracht dieses hohen Freizeitwerts, den eine

Küche bieten kann, ist es keine Überraschung, dass vier von zehn

befragten Europäern sich eine leisere Küche wünschen.

Seit vielen Jahren trägt AEG-Electrolux dem Wunsch der Europäer

nach leisen Geräten in der Küche Rechnung und achtet bei der

Produktion seiner Haushaltsgeräte auf niedrige Dezibelwerte.

Beispiele für besonders leise Geräte sind der Geschirrspüler

ÖKO_Favorit AAA und die Geräte der AEG ÖKO_LINIE. Auch der leiseste

Staubsauger der Welt, der Ultra Silencer, kommt aus dem Hause

AEG-Electrolux.

Wir sind doch fleißig

Freizeitpark Deutschland? Stimmt nicht. Mit
durchschnittlich 41 Urlaubs- und Feiertagen verfügen deutsche
Arbeitnehmer tatsächlich über mehr freie Tage als vergleichbare
Nationen. Trotzdem arbeiten sie nicht weniger, berichtet das
Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf
Berechnungen der Unternehmensberatung Hay Group, Frankfurt am Main,
die Daten aus 19 Nationen verglich. Mit 1763 jährlichen
Arbeitsstunden liegen deutsche Arbeitnehmer im Mittelfeld, noch vor
ihren englischen und französischen Kollegen.