Le Gruyère AOP aus der Schweiz

Mehrfach ausgezeichnet und nicht nur in der Schweiz sehr beliebt: Das ist Le Gruyère AOP. Die Spezialität wurde bei den renommierten Swiss Cheese Awards mit dem ersten Platz belohnt und ist der meistproduzierte Käse der Schweiz. Seine 900-jährige Tradition, tagesfrische Schweizer Milch und echte Handarbeit verleihen dem Rohmilchkäse einen fruchtig-kräftigen und gleichzeitig harmonischen Geschmack, den Käsekenner schätzen.

Es war einmal in der Region Gruyère… Beinahe wie ein Märchen klingt die lange Geschichte des Le Gruyère AOP, die im Jahr 1115 vor dem Gipfel des Berges Moléson begann. Dort definierte Graf Guillaume de Gruyère in einem Schreiben an das Kloster von Rougemont die Pflichten bezüglich der Käseproduktion. Er legte damit den Grundstein für eine jahrhundertelange Tradition. Bis heute wird der außergewöhnliche Käse in der malerischen Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz nach dem ursprünglichen Rezept gefertigt. Die Schweizer Käsermeister stellen den Käse in kleinen, familiengeführten Dorfkäsereien in Handarbeit her. Mit ihrem Handwerk machen sie aus jedem Laib Le Gruyère AOP ein Unikat.

Ein Käsermeister arbeitet sieben Tage die Woche. Die Landwirte im Umkreis von maximal 20 Kilometern beliefern sie täglich zweimal mit frischer Milch in bester Qualität. Alle Anforderungen an die Herstellung wie zum Beispiel die Fütterung der Kühe mit Gras und Heu oder die Reifedauer werden in einem sogenannten Pflichtenheft genau festgelegt. So können sich Verbraucher auf eine konstant hohe Qualität, den hervorragenden Geschmack und ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verlassen. Die Schweizer Käsermeister verzichten freiwillig auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie Gentechnik – für einen ganz natürlichen Genuss. Le Gruyère AOP ist zudem laktose- und glutenfrei. Jeder Laib trägt auf der Seite die reliefartige Namensprägung „Le Gruyère AOP“ und ist mit der Zulassungsnummer der Käserei markiert, um die Echtheit des Käses und die Nachverfolgbarkeit zu garantieren.

Natürliche Geschmacksvielfalt
Die durchschnittlich 35 Kilogramm schweren Laibe reifen mindestens fünf Monate lang auf Fichtenholzgestellen und werden anfangs täglich gepflegt. Während dieser Zeit entwickeln sie neben der Rinde ihren charakteristisch fruchtig-kräftigen Geschmack, der sich je nach Reifegrad unterscheidet. Der „klassische“ fünf Monate gereifte Le Gruyère AOP ist aromatisch und überzeugt mit einem besonders ausgewogenen und harmonischen Geschmack nicht nur Käseliebhaber. Kräftiger schmeckt Le Gruyère AOP Réserve, der mindestens zehn Monate reift. Er ist salziger als der jüngere Le Gruyère AOP, hat eine feste und leicht mürbe Textur und verwöhnt den Gaumen mit einem würzigen und fruchtigen Geschmack. Eine Delikatesse ist Le Gruyère d’Alpage AOP. Er wird nur von etwa Mitte Mai bis Mitte Oktober aus der besonders aromatischen Milch von Kühen hergestellt, die auf naturbelassenen Sommerweiden in den Bergen grasen.

Eines ist allen Reifegraden gemeinsam: Le Gruyère AOP sorgt beim Genießen für einen echten Glücksmoment. Der ursprüngliche Käse aus bester Schweizer Milch ist daher ein Muss auf jeder Käseplatte. Auch beim Fondue „Moitié-Moitié“ sollte Le Gruyère AOP nicht fehlen, schließlich ist er im Schweizer Nationalgericht fester Bestandteil. Und bringt nicht nur feinen Geschmack, sondern auch eine märchenhafte Geschichte auf den Tisch…

Game of Chefs

„Game of Chefs“ ist ein hochkarätiger kulinarischer Wettbewerb – neu bei VOX. Drei renommierte Chefköche suchen das beste Kochtalent Deutschlands. Bewerben konnten sich alle, die leidenschaftlich gerne kochen und davon träumen, selbst einmal ein exzellenter Küchenchef zu werden. Dies können professionelle Köche als auch ambitionierte Hobbyköche sein. Zuerst agieren die drei Sterneköche Christian Jürgens (3 Sterne), Holger Bodendorf (1 Stern) und Christian Lohse (2 Sterne) gemeinsam als Jury und suchen in kulinarischen Castings die besten Kochtalente Deutschlands – dabei entscheiden sie einzig und alleine nach Geschmack, denn sie können die Kochtalente nicht sehen, sondern nur deren Gerichte verkosten. Haben die drei Spitzenköche die besten Kochtalente gefunden, dann werden sie von Juroren zu Teamchefs: Die Kochtalente werden in drei Teams gewählt und jeder der Spitzenköche leitet und coacht eines der drei Teams. Fortan kämpfen die drei Teams gegeneinander und müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine immer wechselnde Jury bestehend aus Experten und Feinschmeckern überzeugen. Doch in jeder Runde scheidet mindestens ein Teilnehmer aus, bis im Finale am Ende das beste Kochtalent Deutschlands alle Wettbewerber hinter sich gelassen haben wird. Der Sieger erhält einen attraktiven Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro und damit eine effektive Starthilfe in eine Karriere als Küchenchef.

Wer glaubt, zu den besten Köchen Deutschlands zu gehören, muss bei „Game of Chefs“ zunächst die drei Sterneköche überzeugen. Ausschließlich anhand des angerichteten Tellers und ohne zu wissen, welcher Kandidat was gekocht hat, entscheiden Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse bei der Bewerbung, ob ein Kandidat in die nächste Runde einzieht. Gefällt ihnen die Qualität eines Gerichts, vergeben die Sterneköche symbolisch ein Messer – nur Kandidaten, die mindestens zwei Messer erhalten, sind eine Runde weiter. Doch die kritischen Spitzenköche lassen sich nur mit kreativen kulinarischen Ideen und perfekter Umsetzung überzeugen.

In der anschließenden Auswahl stellen Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse den Kandidaten jeweils eine kulinarische Aufgabe und wählen danach ihre fünf persönlichen Teammitglieder aus. Die Sterneköche richten sich bei ihrer Entscheidung für oder gegen ein Kochtalent ganz nach ihrer eigenen Koch- und Lebensphilosophie, denn nur wenn die Teams perfekt zusammengestellt sind, können sie in den nachfolgenden Wettbewerben glänzen.

Bei den Wettkämpfen kochen die drei Teams gemeinsam gegeneinander. Sie müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine 14-köpfige Jury überzeugen, die je nach Thema des Wettkampfs unterschiedlich besetzt wird. In jeder Runde scheidet mindestens ein Teilnehmer aus, bis im Finale der beste Profi- oder Amateurkoch alle Konkurrenten hinter sich gelassen hat. Der Sieger erhält einen Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro – das mögliche Startkapital für eine Karriere als Spitzenkoch.

Ab dem 24.2. immer dienstags um 20:15 Uhr bei VOX

Gastronomie-Stipendien für Spanien

Eine Weiterbildung in der gehobenen spanischen Gastronomie für zwölf qualifizierte Nachwuchsköche aus aller Welt bietet ICEX Spanien Export und Investitionen in Zusammenarbeit mit der Internationalen Kochschule Fernando Pérez in Valladolid an. Die Koordination in Deutschland liegt bei der Wirtschafts- und Handelsabteilung des spanischen Generalkonsulats in Düsseldorf.

Das Programm dauert fünf Monate. Es beinhaltet einen sechswöchigen Kurs in Valladolid, der sowohl Sprachunterricht als auch einen Weiterbildungskurs in spanischer Gastronomie und Produktkunde umfasst, ein dreizehnwöchiges Praktikum in renommierten spanischen Restaurants, eine zweiwöchige Rundreise in Spanien zur Vertiefung der Kenntnisse der spanischen Gastronomie und ihrer Produkte und endet mit einem Tapas-Kochwettbewerb, in dem die 12 Stipendiaten ihre während des Aufenthalts gewonnenen Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine mindestens zweijährige Ausbildung an einer renommierten Gastronomiefachschule bzw. eine mindestens zweijährige Tätigkeit in namhaften Restaurants vor Antritt des Stipendiums. Bewerber sollten zwischen 18 und 30 Jahren alt sein und über ausreichende Englischkenntnisse verfügen.

Die Bewerbungsfrist endet am 16. Februar 2015.

Kontakt:
Spanische Wirtschafts- und Handelsabteilung
Spanisches Generalkonsulat
Jägerhofstraße 32
40479 Düsseldorf
E-Mail: agro.dusseldorf@comercio.mineco.es
Tel. 0211 – 493 66 54/55

Sorat Hotel Cottbus ist Gewinner des Holidaycheck Awards 2015

Das Sorat Hotel Cottbus am Schlosskirchplatz steht als ein Gewinner des Holidaycheck Awards 2015 in Deutschland in der Kategorie Städtereisen fest. Der Holidaycheck Award gilt als einer der größten Publikumspreise in der Touristik und wird jährlich durch das Reiseportal Holidaycheck vergeben. Grundlage für den Award sind über 1.014.000 Bewertungen von Holidaycheck Urlaubern im Jahr 2014, die über die beliebtesten Hotels weltweit entschieden haben.

Der Holidaycheck Award 2015 wird nach Ländern in den Kategorien Badeurlaub, Städtereisen, Wellness, Aktivurlaub, Luxusreisen, Flitterwochen, Poolparadies vergeben. Das Sorat Viersternehotel in der Cottbuser Altstadt erhält den Holidaycheck Award in der Kategorie ‚Ausgezeichnete Hotels für Ihre Städtereise in Deutschland‘. In der Rubrik Bundesland zählt das Sorat Hotel Cottbus zu einem von insgesamt sechs Hotels im Bundesland Brandenburg, das das Bewertungsportal Holidaycheck mit dem begehrten Holidaycheck Award prämiert.

Über Holidaycheck und Holidaycheck Awards 2015: Holidaycheck ist das größte unabhängige deutschsprachige Meinungsportal für Reise und Urlaub im Internet und wird durch die Holidaycheck AG betrieben. Bei der Vergabe des Holidaycheck Awards 2015 gelten für alle möglichen Gewinner strenge Richtlinien. So müssen beispielsweise eine Mindestanzahl aktueller Bewertungen von Urlaubern im Jahr 2014 vorliegen wie eine Weiterempfehlungsrate durch ehemalige Gäste von mindestens 90 Prozent. Ferner müssen Gewinnerhotels mindestens fünf Holidaycheck-Sonnen erreicht haben. Mit den Holidaycheck-Sonnen bewerten Gäste die Hotels in den Kategorien Allgemein, Zimmer, Lage, Gastronomie, Service, Sport und Freizeit.

Die Skala reicht von einer Holidaycheck-Sonne für schlecht bis zu sechs Sonnen für sehr gut. Details unter http://www.holidaycheck.de/holidaycheck-award/ und http://www.holidaycheck.de/holidaycheck-award/citytrip/41/474.

Über das Sorat Hotel Cottbus: Das Sorat Hotel Cottbus ist ein offiziell von der DeHoGa klassifiziertes 4-Sternehotel garni mitten in der Cottbuser Altstadt am Schlosskirchplatz. Mit 98 Zimmern hat das Hotel eine überschaubare Größe, die einen persönlichen Kontakt mit den Gästen ermöglicht. Eröffnet wurde das Hotel in der Lausitz im Jahr 1995. Die letzte große Renovierungsmaßnahme fand 2014 statt, bei der unter anderem alle Gästezimmer mit neuem Teppich ausgestattet wurden. Zum Hotelangebot zählen ein Frühstücksbistro, eine kleine Lobbybar, ein historischer Gewölbekeller für Veranstaltungen, ein Tagungsraum, Sauna und eine Sommerterrasse. Das Sorat Hotel in Cottbus zählt zur Sorat Hotelgruppe.

Nudeln

8 von 10 Deutschen essen mindestens einmal pro Woche Pasta – am liebsten Spaghetti und al dente

• 4 von 10 essen Nudeln mehrmals pro Woche oder sogar täglich
• Jeder dritte Deutsche hat ein Nudelgericht als Leibgericht
• Schmackhaft sparen: Deutsche geben 10 Euro im Monat für Nudeln aus, 4 von 5 am liebsten für die günstigen, harten Nudeln aus der Packung
• Dem Knigge zum Trotz: Jeder Zweite dreht Spaghetti mit Gabel und Löffel auf

„Pasta und Basta“ lautet die Antwort von jedem dritten Deutschen (33 Prozent) auf die Frage nach seiner Lieblingsspeise – das ergab eine aktuelle Umfrage von deals.com (http://www.deals.com), dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. Und der Nudelliebe wird häufig gehuldigt: Acht von zehn Deutschen (78 Prozent) essen mindestens einmal pro Woche Pasta – vier von zehn (40 Prozent) sogar mehrmals pro Woche oder täglich. Bevorzugt werden Spaghetti, Makkaroni & Co. bissfest (56 Prozent) mit Sauce (78 Prozent) und mit Käse (55 Prozent) aufgetischt – aber auch geschichtet als Lasagne erfreuen sich Nudeln großer Beliebtheit (45 Prozent).

Top 10 Nudelsorten: Spaghetti schlagen Spirelli und Makkaroni
Die längste Pasta findet den größten Zuspruch: Drei Viertel der Deutschen sehen in Spaghetti ihre liebste Nudelsorte – mit deutlichem Abstand vor den kleinen Fusilli und Makkaroni.

Die beliebtesten Nudelformen (Mehrfachantworten möglich)
1 Spaghetti 77%
2. Fusilli /Spirelli 47%
3. Makkaroni 44%
4. Penne 42%
5. Lasagne 41%
6. Spätzle / Knöpfle 40%
7. Tagliatelle / Bandnudeln 38%
8. Ravioli 26%
9. Farfalle 24%
10. Suppennudeln (z. B. Buchstaben-/Sternchen-/Muschelnudeln) 23%

Was die Essgewohnheiten angeht, so mögen die Italiener und Knigge es den deutschen Nudelliebhabern nachsehen: Denn auch wenn der Einsatz von Löffel mit Missfallen betrachtet wird, hilft jeder Zweite (50 Prozent) beim Essen mit dem zusätzlichen Utensil nach. Profis hingegen drücken die Gabel gegen den Tellerrand und wickeln die Spaghetti mit Drehbewegungen auf.

Einfach und günstig: Zeit- und Geldersparnis machen Nudeln zum Hit
Nudeln sind schnell zubereitet und nicht besonders kostspielig: Obwohl sie so häufig auf den Tisch kommen, gibt der Bundesbürger im Monat durchschnittlich nur rund zehn Euro für Pasta aus – wobei die Männer mit knapp zwölf Euro mehr ausgeben als Frauen mit neun Euro. Gut 80 Prozent der Deutschen greifen nämlich zur preisgünstigsten Variante aus dem Supermarkt: den harten Nudeln in der Packung.
Für mehr als die Hälfte der Deutschen (58 Prozent) gibt es einen weiteren großen Vorteil: Pasta ist zeitsparend, weil sie so einfach zuzubereiten ist. Und diese Kombination von Geschmack und Preis lässt deutsche Herzen höher schlagen. Ein Viertel wüsste ohne Nudeln sogar oft nicht, was er oder sie sonst kochen soll (25 Prozent).

Zur Umfrage:
Die repräsentative Umfrage wurde von deals.com unter 500 deutschen Verbrauchern durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen: http://www.deals.com/umfragen/nudeln-ergebnisse

Regis Camus, Kellermeister

Decanter World Wine Awards, International Wine Challenge, Concours Mondial de Bruxelles – es gibt kaum einen Weinwettbewerb, bei dem Piper-Heidsieck in den vergangenen Jahren nicht prämiert wurde. Der Einfluss, den der Kellermeister Régis Camus auf die Ausrichtung des Champagnerhauses hatte, ist unübersehbar. Dieses Jahr feiert er sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Grund genug, einmal mehr über die Person hinter dem Erfolgschampagner zu erfahren.

Régis Camus, wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
Meine Tätigkeit als Kellermeister umfasst eigentlich drei Bereiche. Die wichtigste Aufgabe ist es, in direkter Zusammenarbeit mit unseren partnerschaftlich verbundenen Weinbauern die Weinversorgung sicherzustellen und auf Dauer zu gewährleisten. Zudem muss ich als Winzer unsere Anlagen beaufsichtigen und testen, und ich präsentiere Piper-Heidsieck den Champagnerliebhabern auf der ganzen Welt. Zu meinem zwanzigjährigen Firmenjubiläum war ich deshalb gerade in Berlin.

Welche Eigenschaften muss ein guter Kellermeister mitbringen und was machen Sie anders als Ihre Kollegen?
Das Wichtigste ist, dass ein Kellermeister viel Leidenschaft und Intuition mitbringt, gleichzeitig muss er aber auch gründlich und diszipliniert arbeiten, weil er beispielsweise die Produktionsabläufe verstehen und prüfen muss. Außerdem bin ich froh, dass ich kompetente und zuverlässige Kollegen habe, auf die ich immer zählen kann, denn ein Kellermeister ist immer nur so gut wie sein Team. Ich denke, dass wir mit essentiellen Veränderungen in den letzten Jahren viel erreichen konnten. Wir haben uns stärker auf fruchtigere Pinot noirs aus der Region Côte des Bar spezialisiert und die individuelle Vinifizierung der 200 Crus eingeführt. Außerdem haben wir Reservewein-Pools aufgebaut und die freiwillige Reifezeit von den gesetzlich vorgeschriebenen 15 auf mindestens 24 Monate verlängert. Mein Wunsch ist es aber, Piper-Heidsieck in den nächsten Jahren noch erfolgreicher zu machen.

Was hat Sie nach Ihrem Studium der Biologie und Biochemie dazu bewogen, bei einem Champagnerhaus zu arbeiten?
Ich bin gerne in der Natur, gehe wandern und spazieren und wollte nie den klassischen Schreibtischjob haben. Da lag ein Biologiestudium nah. Hinzu kamen die vielen interessanten Ferienjobs im Bereich der Nahrungsmittel und die Champagnerliebhaber in meinem Bekannten- und Freundeskreis, die mir schließlich den Zugang zur Welt des Schaumweins ermöglicht haben. Piper-Heidsieck ist ein Haus mit einer langen Geschichte, und ich bin stolz, hier schon so viele Jahre erfolgreich arbeiten zu dürfen.

Was bedeutet "wärmebehandelt" bei Schlagsahne?

Sahne ist sehr empfindlich und wird schnell sauer. Um sie länger haltbar zu machen, wird sie meist zweifach erhitzt und trägt dann den Schriftzug „wärmebehandelt“.

Bei der Erhitzung unterscheidet man anhand der Erhitzungstemperatur und Erhitzungszeit zwischen pasteurisierter, ultrahocherhitzter und sterilisierter Sahne. Pasteurisierte Sahne wird für einige Sekunden auf 95 – 105°C erhitzt und anschließend gekühlt. Bereits dieses Erhitzungsverfahren tötet mögliche Bakterien und macht den Schlagrahm haltbar: Kühl gelagert, bleibt diese Schlagsahne etwa zehn Tage verwendbar. Eine zusätzliche, also zweite Erhitzung, vor dem Abfüllen in Becher oder Flaschen macht die Kennzeichnung „wärmebehandelt“ erforderlich. Damit erhöht sich die Lagerfähigkeit der Sahne bis auf 21 Tage. Da sich das Fett jedoch leichter an der Oberfläche absetzt, wird meist der Stabilisator Carageen zugesetzt.

Die Ultrahocherhitzung, ein weiteres Wärmebehandlungsverfahren, erhitzt die Sahne für ein bis drei Sekunden auf 135 bis 150 Grad. Die hohe Temperatur verleiht dieser sogenannten H-Sahne (ungekühlt haltbare Sahne) einen süßlichen Kochgeschmack. Bleibt die Packung verschlossen, ist ultrahocherhitzte Sahne bei Zimmertemperatur mindestens acht Wochen haltbar. Noch länger– und zwar bis zu einem Jahr – ist die sterilisierte Sahne verwendbar. Sie wird auf mindestens 110 Grad für zehn bis zwanzig Minuten erhitzt.

Tipp: Zum Steifschlagen sollte die Sahne gut gekühlt sein, dann wird sie besonders luftig – das gilt für pasteurisierte wie wärmebehandelte Sahne. Stellt man Rührgeräte und Schüssel kurz ins Eisfach, verstärkt sich dieser Effekt. Josef Stemmer, Käse- und Milchexperte der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM)

Jamek – Küchenchef Herbert König

Unter allen Restaurants in ganz Österreich gibt es nur ein einziges, das seit Bestehen des Restaurantführers Gault Millau in genau 35 Jahren immer mit mindestens einer Haube ausgezeichnet worden ist: die Gaststätte Jamek in Joching in der Wachau.

Seit genau 35 Jahren testet der Restaurantführer Gault Millau die besten Küchen des Landes und in diesen Jahren ist es bei all den vielen, berühmten Namen des Landes nur der Gaststätte Jamek in Joching in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau gelungen, von den anonymen Testern jedes Jahr mindestens eine der begehrten Hauben für besondere Küchenqualität zu bekommen.

1912 ursprünglich als Hotel Wachau erbaut, etablierte sich die Gaststätte Jamek in den letzten Jahrzehnten als kulinarisches Refugium für leichte, regionale Küche mit bodenständigen Topprodukten und perfekte Ergänzung zum hauseigenen Spitzenweingut. Die Gaststuben strahlen edelländliche, typisch österreichische Atmosphäre aus. Wie ein Wohnzimmer im Grünen präsentiert sich der Gastgarten inmitten von Oleanderbüschen mit Blick zu den Weingärten.

Nach den Wachauer Legenden Josef und Edeltraud Jamek hat deren Tochter Jutta Altmann das Lokal als Hort feinster Gastlichkeit geführt. Gemeinsam mit ihrem Sohn Johannes – bereits die dritte Generation – sowie Küchenchef Herbert König wird dieser hohe, kulinarische Qualitätsanspruch jetzt in die Zukunft geführt. Die beinahe schon kultigen Jamek-Spezialitäten wie Topfenhaluschka und Hechtnockerl haben natürlich auch in Zukunft ihren Fixplatz auf der modern-bodenständigen Karte. Glasweise können dazu die bekannten Weine des Hauses verkostet werden, wie etwa der legendäre Riesling der Ried Klaus. Zum Wohnen empfehlen sich vier hübsche Doppelzimmer sowie drei Appartements (ÜN mit Frühstück pro DZ ab € 95,-).

Tipp für Weingenießer: Am 3. und 4. Mai lädt das Weingut Jamek zum „Weinfrühling“ (10.00-18.00), das Restaurant ist an beiden Tagen von 11.30-16.00 Uhr geöffnet.

Gaststätte Jamek:
3601 Weißenkirchen, Joching 45,
Tel. +43 (0) 27 15 / 22 35, info@weingut-jamek.at; www.weingut-jamek.at

Küche: Mo bis Do 11.30-15.30, Fr 11.30-21.00 Uhr, Sa und So geschlossen.

Weinverkauf: März bis Oktober Mo bis Sa 9.00-16.00 und So 9.00-12.00 Uhr, November bis Februar auf Anfrage.

Cook of 2013/2014 South Africa

Anmeldung zum Wettbewerb „Cook of 2013/2014 South Africa“ bis zum 14.02.14 möglich

„Cook of 2013/2014 South Africa“: Dieser Nachwuchs-Förder-Wettbewerb ist ausgeschrieben für Teilnehmer bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, die sich in der gastronomischen Ausbildung befinden oder bereits ihren Ausbildungsabschluss absolviert haben. Teilnahmestichtag ist der 14.02.2014.

Die einzureichenden Menüvorschläge bzw. Rezepte (Abgabeschluss: Freitag, der 14. Februar 2014) werden von einer Fach-Jury bewertet. Der Gewinner erhält als Preis eine Reise nach Südafrika; diese beinhaltet u. a. mindestens 3 Tage Teilnahme an den täglichen Küchenabläufen eines Südafrikanischen Top-Restaurants.

Detaillierte Informationen sowie Anmeldeunterlagen stehen interessierten Unternehmen und Auszubildenden auf der Website www.cook-of.com zur Verfügung.

Adventskalender besser selbst gestalten

Süßigkeiten in Adventskalendern sind in der Regel mehr als doppelt so teuer wie normal abgepackte Produkte. Das ist das Resultat eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Hamburg, für den zehn Kalender aus sieben verschiedenen Geschäften genauer betrachtet wurden. Die Lebensmitteltester hatten die Preise für die Inhalte mit denen der normal gepackten Zuckerwaren verglichen.

Alle Süßigkeiten in den Adventskalendern waren mindestens zweieinhalb Mal so teuer wie herkömmliche Erzeugnisse. Der höhere Verpackungsaufwand rechtfertige diesen Preisaufschlag nicht, da die Mehrkosten nach Schätzungen höchstens zwei Euro betragen. Ein Kalender kostete 9,99 Euro und damit sogar 323 Prozent mehr als die im gleichen Geschäft erhältlichen Bonbons oder Fruchtgummis in den herkömmlichen Verpackungen (2,36 Euro). Da ist die Zugabe von zwei kleinen billigen Spielzeugüberraschungen nur ein kleiner Trost, kommentieren die Verbraucherschützer. Des Weiteren wurden die schlechte Preisauszeichnung mit fehlenden End- und Grundpreisen und die je nach Geschäft großen Preisunterschiede von über 60 Prozent bemängelt. Auf manchen Verpackungen war viel Werbung und es wurde mehr Inhalt vorgetäuscht. Trotz der hohen Preise sind Adventskalender oft einfallslos und entsprechen laut Verbraucherzentrale dem Standardsortiment der Supermärkte.

Schöner ist ein selbst gestalteter Kalender, in dem die 24 Überraschungen versteckt sind. Beim Inhalt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – von kleinen Süßigkeiten, Plätzchen, Nüssen und Trockenobst, zuckerfreien Kaugummis über Spielzeuge, Radiergummi und Spitzer für die Schule. So lässt sich das Warten im Advent spannender versüßen – und mit mehr Inhalt für das Geld.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.vzhh.de/ernaehrung/322771/adventskalender-gesamtauswertung-mit-bildern.aspx