Küchenchef René Klages und sein Team starten durch

1 Stern  des Michelin für das Restaurant 17fuffzig im Bleiche Resort & Spa. In nur zehn Monaten starteten sie gemeinsam durch: Küchenchef René Klages (29) und sein Team erkochen sich innerhalb kürzester Zeit eine der größten Anerkennungen der Branche und wurden 14. November 2017 in Potsdam mit einem Michelinstern belohnt, der nun in Burg /Land Brandenburg leuchtet. Klages wurde in der »Bleiche« im Januar 2017 erstmals Küchenchef mit eigenem Team.

Das junge Dreiergespann überzeugte die Tester und holte diese außerordentliche Auszeichnung in den Spreewald. » … niveauvoll die klassisch-moderne Küche: ausdrucksstark, durchdacht und auf das Wesentliche reduziert«, so der Guide Michelin, Ausgabe Deutschland 2018. Auch das Hotel wurde mit vier von fünf »roten Häusern« als eine der »schönsten Adressen« benannt und die Weinkarte als eine Besondere im Guide gekennzeichnet. Im Land Brandenburg gibt es insgesamt nur zwei Restaurants, die mit einem Stern ausgezeichnet wurden.
Das Küchenkonzept im Bleiche Resort & Spa ist aufgegangen und so können sich die Eigentümer Christine und Heinrich Michael Clausing zusammen mit ihrem ganzen Team freuen: »Wir sind sehr stolz, das ist eine große Ehre und dieser Stern zeigt uns, dass die zahlreichen Veränderungen in unserem Haus nun Früchte tragen und wahrgenommen werden, ob im Hotel und den Zimmern, im Wellnessbereich oder in der Küche. Eine Atmosphäre der ständigen Entwicklung und Veränderung, die von derartigen Erfolgserlebnissen gekürt wird, ist auch ein guter Ausgangspunkt für die Zukunft, in der wir immer wieder Neues wagen wollen, darauf freuen wir uns besonders mit allen unseren Mitarbeitern«, so Heinrich Michael Clausing.
Das Gourmetrestaurant präsentiert sich seit 2017 im neuen Look-and-feel und lädt die Gäste zu einer atmosphärischen wie kulinarischen Entdeckung ein. Mit einer Vielzahl von Gemälden der Künstler Hugó Scheiber und Béla Kádár, die zur expressionistischen Avantgarde und zu dem Berliner Künstlerkreis STURM zählten, öffnet sich die räumliche Gestaltung des Gourmetrestaurants 17fuffzig dieser künstlerischen Bewegung, die vor rund einhundert Jahren für neues Denken sorgte. Vielfarbig, spannend, ungewöhnlich – Bilder, die einem durch den Kopf gehen, sie brauchen Zeit, nicht nur einen flüchtigen Blick und bleiben einen ganzen Abend. Dieses völlig neue Raumgefühl lässt auch eine Art von Gemeinschaft und Gemeinsamkeit spüren, die mit den Kreationen des Küchenteams auf besondere Weise korrespondieren. Sinnlich wird man hier »auf den Geschmack kommen« und soll sich an all dem Gezeigten erfreuen, einfach genießen.
Kurzvita René Klages:
René Klages (29) wurde in Villingen-Schwenningen geboren. In seiner bisherigen Laufbahn hat er stets in Restaurants mit einem, zwei und drei Michelin-Sternen gearbeitet. Nach einer Ausbildung zum Koch im Gasthof Engel in Vöhrenbach und im Hotel Erbprinz in Ettlingen startete er seine Laufbahn zunächst als Commis Pâtissier und Demi Chef Entremetier im Hotel-Restaurant Villa Hammerschmiede in Pfinztal. Es folgten Stationen im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen, im Restaurant Vendôme in Bergisch Gladbach (Praktikum), im Gästehaus Klaus Erfort und im Restaurant Le Noir – beide in Saarbrücken. Bevor er in den Spreewald kam war er im Restaurant Kerzenstube in Backnang tätig.
Im Oktober 2017 wurde er von der Jury der Berliner Meisterköche als »Meisterkoch der Region 2017« geehrt.

Neues aus der Berliner Gastroszene

Tulus Lotrek (Kreuzberg)
Wir besuchten das Tulus Lotrek und waren schwer angetan von der Küche. Wir waren nicht die einzigen, die begeistert sind. Berlin Partner wählte das Team um Küchenchef Max Strohe zum „Aufsteiger des Jahres 2016“. Gerechtfertigt. Die Küche ist tadellos, der Service liebevoll. Gerne immer wieder.
Sehen Sie unsere Bilder vom Besuch: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154138176388124

Schwein (Mitte)
Das zweite neue, Restaurant, dass man besuchen sollte, ist das „Schwein“. Hier kocht Christopher Kümper nach Lust und Laune einfach gut. Kümper war vorher Souschef von Andre Chiang, dem Zweisterner in Singapur. Gerne jederzeit wieder, da so unkompliziert und lecker.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153956529013124

893Ryotei (Charlottenburg)
Ich muss zugeben, ich habe mich selten so amüsiert wie in diesem schwer gehypten Restaurant. Es ist kaum zu finden. In einem ehemaligen Schlecker in der Kantstraße – direkt neben dem Kant-Cafe – finden Sie den Laden mit Graffiti beschmierten, verspiegelten Glasscheiben. Das ist es! Hier spricht man englisch. Eine deutsche Karte gibt es nicht. Innen ist es düster. Und: Freddy Mercury, der Jüngere, bedient hier liebevoll. So richtig Ahnung von dem was er macht, hatte keiner der Kellner. Einen Cappuccino kann man nicht bekommen, weil niemand die neue Maschine bedienen kann. Die Gäste machen begeistert mit. Als Gast muss man sich wohl schwarz anziehen, um nicht aufzufallen. 80 % der Gäste waren in schwarz. Es ist alles sooo chic!
Zum Essen: das Essen war okay, mit Japan hat es allerdings soviel zu tun, wie die meisten China Imbisse mit China. Wobei das Sushi und Sashimi durchaus empfehlenswert sind.
Wegen der Kulinarik braucht man aber nicht hin. Wegen der Atmosphäre und zum Beobachten der anderen Gäste schon eher. Amüsant. Wieder hingehen? Vielleicht, um der Verwandtschaft aus Wanne-Eickel die Großstadt zu zeigen und nicht in den Osten zu müssen.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154127143458124

First Floor im Hotel Palace
Lange Zeit hört man nichts mehr vom geschlossenen Einsterner im Europacenter. Jetzt sollen bald Bauarbeiten beginnen. Das Restaurant soll weg vom Pompösen, hin zum lockeren Design. Das ist sicher eine gute Idee. Auch soll es einen direkten Zugang von der Strasse geben, so dass man nicht mehr durch die Lobby muss. Der Küchenstil soll einfach gut sein, erst einmal ohne Sterneambitionen. Es soll ein talentierter Souschef aus der Sternegastronomie gefunden werden, der seinen ersten Küchenchefposten hier bekommen wird und das Restaurant neu aufbaut.
Auch in der zugigen Passage, die früher zur Minicity führte und heute nur noch zum Parkhaus bzw. ins Center selber geht, soll ein zweites Restaurant in einem ehemaligen Libanesen entstehen. Dieses soll ein Berliner Gasthaus mit Berliner Spezialitäten werden. Unkompliziert, dass man auch nur ein Bier dort trinken kann, wenn man möchte. Guten Ideen! Wir sind gespannt!

Markus Semmler wieder „Berliner Meisterkoch“ (Wilmersdorf)
Nach dem Markus Semmler bereits 1998 Meisterkoch wurde, hat man ihn – ganz zu Recht – auch 2016 zum Meisterkoch gewählt. Die Szene murmelt sehr laut, dass Semmler ein ganz heisser Anwärter auf den 2. Stern ist. Unbedingt hingehen!
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151264860363124

Sonja Frühsammer

Die „Berliner Meisterköche“ des Jahres 2015 wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. In sechs Kategorien wählte die unabhängige 14-köpfige Jury, bestehend aus Berlins führenden Food-Journalisten und -Kennern, die Preisträger aus. Die Auszeichnung „Berliner Meisterköche“ wird bereits zum 19. Mal von Berlin Partner vergeben. Damit wird Jahr für Jahr die enorme und steigende Zahl an Kochtalenten in der Hauptstadt sichtbar gemacht und aufs Neue aufgezeigt: In der Hauptstadtregion wird auf höchstem Niveau gekocht.

Der „Berliner Meisterkoch 2015“ ist Sonja Frühsammer aus Frühsammers Restaurant. Die Begründung der Jury lautet: „Nie überladen, weit ab von prätentiös, dafür leicht, elegant, mutig, fruchtig. Als Gruß aus der Küche kommt ein Süppchen aus tiefdunkler Kirsche und Tomate. Gefrorenes Mus von der Avocado wird mit Mojito-Creme und herrlich salzig-sauren Würfeln aus Salzzitronen-Gel gereicht. Die marinierten Gambas kombiniert sie mit Brandenburger Kohlrabi und süß-pfeffriger Papaya. Konsequent hat Berlins beste Köchin an Stil und Handschrift gefeilt und eine Küche entwickelt, die nun wahrhaft unverkennbar und in der Hauptstadt einzigartig ist. Auch Stummfilm-Star Fritzi Massary, in deren einstiger Villa und Wintergarten serviert wird, wäre stolz auf Berlins erste MeisterköchIN.“

Als „Brandenburger Meisterkoch 2015“ wurde Marco Giedow vom „Ferienhof Spreewaldromantik“ in Burg gewählt. Ihre Entscheidung begründet die Jury folgendermaßen: „Ehrlich, verständlich und einfach – aber mit Pepp“, so beschreibt Marco Giedow seine Küche. Wenn er am Herd steht, hat er den Anspruch, Regionales und Saisonales zum Geschmackserlebnis werden zu lassen – unverfälscht, ohne Schnickschnack, keine Extravaganzen! Und schon einmal hat er beeindruckt, als Chef am Herd in der „Alten Schule“ in Reichenwalde war er 2011 bereits einmal Meisterkoch. Nun ist er weitergezogen, hat sich weiterentwickelt, garniert seine Küche nun noch eleganter und gekonnter mit modernen Geschmacksakzenten und überraschenden Einschüben aus aller Welt. Zum zweiten Mal beweist sich Giedow als Baumeister und Architekt einer modernen und immer fantasievolleren Brandenburger Küche.“

Der Titel „Aufsteiger des Jahres 2015“ ging an Manuel Schmuck von MARTHA’S RESTAURANT“. Die Jury begründet ihre Entscheidung so: „Explosionsartig kreativ, wahrhaft wild! Die Kochbananen-Rösti mit glasiertem Schweinebauch und Bohnen-Koriander-Ragout kommen auf einem Backblech mit hellem Backpapier, das mit Strichen und Klecksen aus roter BBQ-Sauce und grünem Petersilienöl ganz à la Pollock bunt bemalt ist. Kalbszunge und Granny Smith werden mit violettem Senf und karamellisierten Senfkörnern serviert. Unser Aufsteiger des Jahres hat sich mit seiner Küche an die Spitze gleich einer Gruppe neuer, junger Köche in der Stadt gesetzt, die ihre Inspiration aus Berlins boomender Straßenküche zieht und Handwerk und Können aus teils größten Häusern mitgebracht hat. Manuel Schmuck war Souschef beim großen Daniel Achilles im „Reinstoff“.“

In der Kategorie „Berliner Gastgeber 2015“ ist die Wahl der Jury auf Barbara Merll aus dem „SKYKITCHEN Restaurant / Bar flavored by a.choice”, andel’s Hotel Berlin gefallen. Dazu die Jury: „Menschlich, sympathisch, professionell, immer ein Lächeln im Gesicht und eine Ur-Intuition dafür, was dem Gast denn nun gerade schmecken mag oder ihn beschäftigt. „Wie wär’s mit dem Kefirsüppchen mit Karotteneis und Karotten-Tapioka-Perlen – und ja, da hinten, das sind die beiden Türme am Frankfurter Tor!“ Schon als gute Seele im ehemaligen „a.choice“ hat sie begeistert. Nun, mit dem Umzug von Alexander Koppes Restaurant in luftige Höhe im Haus, in den 12. Stock mit Weitblick über die Stadt und in neuem, schick-legeren James-Bond-Design, wirkt sie noch befreiter, beflügelt. „Jeder Abend hier macht mir Spaß“, sagt unsere Gastgeberin 2015, „und wenn mal was schief geht, wird drüber gelacht.“ Genauso soll’s doch sein.“

Das „Berliner Szenerestaurant 2015“ ist in diesem Jahr die CORDOBAR. Dies erläutert die Jury so: „Weingenuss ohne Schwellenangst, dazu exzellente Küche – die mit Rote Bete, Feta und Wasabi-Mayonnaise-Klecksen „belegte“ „Blutwurstpizza“ ist schon Kult! Bedient wird in T-Shirt, Jeans. Auch belehren will man nicht, überzeugen schon; das 900 Positionen „dicke“ Weinbuch liest sich wie ein ‚Who’s Who’ von Österreichs jungen, kreativen Winzern. „Berlin ist weiter, offener als Wien“, sagt Sommelier und Steirer Willi Schlögl. Gemeinsam mit dem Wiener Starkoch-Sohn Lukas Mraz hat er sich auf an die Spree gemacht, um einen Wein-Ort zu kreieren, den es davor nicht gab. Auch in Berlin nicht! Projekt gelungen! Bis meist weit nach Mitternacht ist unser Szenerestaurant 2015 lebendig, bunt, rappelvoll.“

Ninon Demuth, Gerrit Kürschner, Carolin Strehmel, Rafael Strasser, Lisa Thaens und Bontu Guschke von „Über den Tellerrand kochen e.V.“ erhalten den Titel „Gastronomischer Innovator 2015“. „Essen teilen nährt die Seele, heißt willkommen, gemeinsam Essen vermittelt Schutz, Geborgenheit. „Wir haben mit Flüchtlingen hier in der Stadt gekocht, zugehört, und Rezepte und Geschichten für ein Kochbuch gesammelt“, erzählt Nino Demuth. Wie von selbst seien dabei auch plötzlich Schicksale mitgeteilt und besprochen worden, erinnern sich Lisa Thaens und Rafael Strasser. Entwickelt hat sich daraus das Food-Projekt, dessen sechs Gründer die Jury in diesem Jahr klar und einstimmig den Preis des Innovators zuspricht. „Über den Tellerrand kochen“ veranstaltet und organisiert in Unterkünften quer durch Berlin Kochkurse von und für Flüchtlinge, zum Kochen, essen von landestypischer Küche, von Mama-Küche, zum Ankommen, Verstehen, Heilen.“

Dr. Stefan Elfenbein, Vorsitzender der „Jury Berliner Meisterköche“:
„Der ‚Meisterkoch’ ist erstmals in der ‚Meisterköche’-Geschichte eine Köchin, auch der ‚Gastgeber’ ist eine Frau – noch dazu in einem mutig in luftige Höhe gezogenen Restaurant! Unser Aufsteiger ist der Beste aus einer Truppe junger Köchinnen und Köchen, die frischer, frecher, selbstbewusster kochen, als jeder ‚Jahrgang’ zuvor. Mit dem ‚Szenerestaurant’ wird ein Ort gekürt, der – wie die Macher selber sagen – nur in Berlin entstehen konnte. Und unsere Auszeichnung ‚Gastronomischer Innovator’ geht an sechs Neu-Berliner, die mit Allem, was Essen meint, auch politisch Zeichen setzen – unsere Verbeugung! Fazit: Berlin 2015 schmeckt besser denn je, heißt willkommen, befreit!“

„Die Meisterköche haben mit dazu beigetragen, dass sich Berlin als Ort für Haute Cuisine aber auch für Trends national und international etabliert und in Szene gesetzt hat. Hier können wie in keiner anderen Stadt außergewöhnliche Ideen und neue Konzepte erfolgreich umgesetzt werden. Aufgrund der Vielfalt, der Kreativität sowie Professionalität sind die Meisterköche ausgezeichnete Botschafter für Berlin. Auch unser Berlin-Partner-Netzwerk schätzt dieses Format, das wir 1997 ins Leben gerufen haben, um die gehobene Restaurantkultur der Hauptstadt als wichtigen Wirtschaftsfaktor sichtbar zu machen“, sagt Andrea Joras, Geschäftsführerin von Berlin Partner.

Kriterien für die Auswahl der Jury, die sich aus unabhängigen Fachleuten zusammensetzt, sind neben der Kochkunst, die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen, der Service und das Ambiente. Die offizielle Ehrung der diesjährigen Preisträger sowie die Übergabe der begehrten Auszeichnungen in Form eines handbemalten Tellers der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin findet am 7. November 2015 bei einem Gala-Diner im InterContinental Berlin statt.

"Berliner Meisterköche 2015" nominiert

Eine unabhängige 14-köpfige Jury, bestehend aus Berlins führenden Food-Journalisten und -Kennern, nominierte heute jeweils fünf Kandidaten in den folgenden Kategorien: „Berliner Meisterkoch 2015“, „Brandenburger Meisterkoch 2015“, „Aufsteiger des Jahres 2015“, „Berliner Gastgeber 2015“ und „Berliner Szenerestaurant 2015“.
 
Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Wer an Berlin denkt, der denkt an Kreativität und Vielfalt. Merkmale, die sich in der regen Startup-Szene genauso wiederfinden wie in der erstklassigen Gastronomie. Berlin als Hotspot der kreativen Kochkunst zu präsentieren, ist das Konzept der Meisterköche. Die heutigen Nominierungen zeigen die Qualität und Stärke der Restaurantkultur in Berlin – ein wichtiger Image- und Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadtregion.“
 
Der Vorsitzende der Jury, Dr. Stefan Elfenbein, zur diesjährigen Auswahl der Nominierten: „Die Jury hat diskutiert, debattiert, Kaffee getrunken, viel Kaffee! – und entschieden. Insgesamt standen in den fünf Kategorien 72 von den Mitgliedern vorgeschlagene Kandidaten auf der Liste. Über allein elf mögliche Berliner Meisterköche wurde abgestimmt. Am längsten war diesmal aber die Liste der Aufsteiger: eine bunte Truppe von achtzehn meist junger, genialer, kreativer Köchinnen und Köchen, die aus dem In- und Ausland in die Stadt gekommen sind oder ‚ihre’ großen Ställe verlassen haben, um ihr eigenes Ding zu machen. Hier braut sich was zusammen! Auch Berlins Szene in den Szenerestaurants ist lebendiger, genussvoller denn je. Und auf jeden einzelnen der vorgeschlagenen Gastgeber sind wir stolz.“
 
Das Ergebnis der Wahl der “Berliner Meisterköche 2015“ wird am 10. September 2015 bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Am 7. November werden die „Berliner Meisterköche 2015“ im Rahmen eines exklusiven Gala-Diners geehrt.
 
Nachfolgend die Namen der Nominierten für dieses Jahr:
Berliner Meisterkoch 2015:
Daniel Achilles, „Reinstoff“
Sebastian Frank, „Restaurant Horváth“
Sonja Frühsammer, „Frühsammers“
Alexander Koppe, „SKYKITCHEN Restaurant / Bar flavored by a.choice”,
andel’s Hotel Berlin
Markus Semmler, „Das Restaurant Markus Semmler“
 
Brandenburger Meisterkoch 2015:
Marco Giedow, „Ferienhof Spreewaldromantik“, Burg (Spreewald)
Ulrike Laun, „Landlust Körzin“, Beelitz
Sebastian Marquardt, „Am Fischerkietz“, Strausberg
Holger Mootz, „Hotel Residenz am Motzener See“, Mittenwalde OT Motzen
Tobias Vogel, Restaurant des „SeeHotel Großräschen“, Großräschen
 
Aufsteiger des Jahres 2015:
Victoria Eliasdóttir, „Dóttir“
Sascha Friedrichs, „studio TIM RAUE“
Song Lee, „Dae Mon”
Benjamin Rüdiger, „Lansk”
Manuel Schmuck, „MARTHA’S RESTAURANT“
 
Berliner Gastgeber 2015:
Katharina Bambach, „La Soupe Populaire“, (Gastgeberin)
Christoph Geyler, „Weinbar Rutz“ (Sommelier)
Régis Lamazère, „Brasserie Lamazère“ (Maître)
Barbara Merll, „SKYKITCHEN Restaurant / Bar flavored by a.choice”,
andel’s Hotel Berlin (Maître)
Olaf Rode, „Alpenstueck” (Gastgeber)
 
Berliner Szenerestaurant 2015:
„CORDOBAR”
„CRACKERS“
„FAME“
„Industry Standard“
„Nobelhart & Schmutzig“
 
Die bisherigen Preisträger der „Berliner Meisterköche“ seit Beginn der Ehrung im Jahr 1997 werden in einer Chronik kommuniziert. Bei den Nominierungen liegt der Fokus auf Kandidaten, die noch nicht im Rahmen der „Berliner Meisterköche“ ausgezeichnet wurden. Und in der Regel ist es der Koch, er in einem Hotel arbeitet.
 
www.berliner-meisterkoeche.de.

Siegmund Neuherz

Steigenberger Frankfurter Hof verabschiedet Michelin-Stern geadelten Meisterkoch – Siegmund Neuherz: Seine kulinarische Leidenschaft wurde mit dem ersten Stern im Guide Michelin für den Frankfurter Hof belohnt

Seine kulinarische Leidenschaft hat ihn bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich gemacht. Im Jahr 1978 erkochte Siegmund Neuherz gemeinsam mit Küchenchef Bernd Stumpf den begehrten ersten Guide Michelin Stern für den Frankfurter Hof. Diese kulinarische Sternen-Ära geht nun an der Küchenspitze des Hotels Steigenberger Frankfurter Hof zu Ende. Nach 42 Jahren Tätigkeit, die von unermüdlicher und erfolgreicher Arbeit geprägt war, wurde Neuherz in den Ruhestand verabschiedet. Die Begriffe Zufriedenheit und Genuss waren für die Gäste erlebte Realität. Ob ein Catering bevorstand oder ein größeres Bankett, immer hat es Küchenchef Siegmund Neuherz verstanden seinen Gästen genießerische Gaumenfreude und Wohlbehagen zu vermitteln.

Ständige Präsenz und höchste kulinarische Kompetenz in Sachen Kochen waren dabei die Grundlage seines Agierens, das den Ruf des Hotels gemehrt und ihm höchste Anerkennung bei den Besuchern, seinem Team sowie bei den Kolleginnen und Kollegen eingebracht hat. Im Laufe seiner Karriere kochte Neuherz für etliche Prominente. So bekochte er verschiedene Bundeskanzler, Bundespräsidenten oder auch bekannte Schauspieler.

Hoteldirektor Moritz Klein und seine Mitarbeiter bedankten sich im Rahmen einer inoffiziellen Abschiedsfeier u.a. mit einem Riesen-Wienerschnitzel für den engagierten Einsatz bei Siegmund Neuherz. „Kein Abschied fällt in einem Hotel schwerer als der Abschied von der kulinarischen Leidenschaft. Und dieser Abschied hat eine Melancholie, die wir alle spüren. Denn das Grandhotel Steigenberger Frankfurter Hof verliert mit Siegmund Neuherz einen leidenschaftlichen Meisterkoch. Vom einfachen Gericht bis zum 12-Gänge Menü hat Neuherz seinen Gästen alles – mit der Liebe zum Genuss – auf den Tisch gebracht“, so Klein.

Neuherz bedankte sich für die Verabschiedung und stellte im Hinblick auf seine Verabschiedung wehmütig fest: „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf gefreut hat. Dennoch: Endlich habe ich auch einmal Zeit für andere Dinge. Der Frühling kündigt sich an und ich freue mich darauf den ganzen Tag in meinem Garten tätig zu werden. Denn so wie der Frühlingsbeginn ist auch ein Abschied ein Neubeginn.“

Als Chef de Cuisine hat sich Siegmund Neuherz über viele Jahre und Berufsstationen umfangreiches Gastronomiewissen erworben. Seine Küchenkarriere begann er 1972 im Steigenberger Frankfurter Hof. Bereits 1976 wurde er mit der Goldmedaille auf der internationalen Kochkunst-Ausstellung ausgezeichnet. Ebenso erlangte er die gleiche Auszeichnung noch einmal im Jahr 1980. 1978 erkochte er gemeinsam mit Küchenchef Bernd Stumpf den ersten Guide Michelin Stern für den Frankfurter Hof. Nach beruflichen Stationen als Chef-Gardemanager und Souschef wurde er 1990 zweiter Küchenchef und neun Jahre später erster Küchenchef. Von 2004 bis zum Schluss füllte er die Positionen des stellvertretenden Küchenchefs und stellvertretenden Küchendirektors aus.
(Den Guide Michelin Stern behielt das Hotel seit 1978 19 Jahre lang. 2009 erhielt das Restaurant Français einen weiteren Guide Michelin Stern und konnte ihn seither in jedem Jahr neu verteidigen.)

http://www.frankfurter-hof.steigenberger.com

Berliner Meisterköche 2014

Berlin Partner prämiert die Besten in der Küche, in der Szene und in ihrem Fach

Die „Meisterköche“ des Jahres 2014 wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. In sechs Kategorien wählte die mit 14 Fachleuten besetzte Jury die Preisträger aus. Das von Berlin Partner initiierte Projekt „Berliner Meisterköche“ wird bereits zum 18. Mal durchgeführt.

Der „Berliner Meisterkoch 2014“ ist Roel Lintermans aus dem Restaurant LES SOLISTES by Pierre Gagnaire im Hotel Waldorf Astoria Berlin. Die Begründung der Jury lautet: „Roel Lintermans ist nun wahrhaft in Berlin angekommen. Gekonnt, kunstvoll, ausgesprochen mutig und bei jedem Bissen von Neuem überraschend kombiniert er intensivste Aromen und ungewohnte Texturen, ohne dabei jedoch die Balance innerhalb der Gerichte aus den Augen zu verlieren. Längst zeigt der weltoffene Neuberliner, dass er die „Sprache“ des großen Pierre Gagnaire nicht nur perfekt beherrscht, sondern dabei auch seinen ganz eigenen Berliner Stil entwickelt hat.“

Als „Brandenburger Meisterkoch 2014“ wurde Carsten Rettschlag aus dem Restaurant Juliette gewählt. Ihre Entscheidung begründet die Jury folgendermaßen: „Carsten Rettschlag beeindruckt im gemütlichen Fachwerkhaus mit Kamin in der Potsdamer Innenstadt seit Jahren mit seiner kreativen, leichten und auch mal asiatisch angehauchten französischen Küche. Ein guter „alter“ Bekannter der Jury! In diesem Jahr allerdings hat er gezeigt, dass es ihm durch sein Spiel mit besten lokalen, saisonalen Produkten auch gelungen ist, eine „Brandenburger Handschrift“ auszuarbeiten, die seine Küche unverkennbar macht.“

Die Auszeichnung um den Titel „Aufsteiger des Jahres 2014“ ging an Marcus Zimmer aus dem Restaurant am Steinplatz im Hotel am Steinplatz. Die Jury begründet ihre Entscheidung so: „Keine Kompromisse! Null! Der junge und begabte Marcus Zimmer kocht im liebevoll renovierten und eleganten historischen Hotel am Steinplatz konsequent deutsche und Berliner Küche und zeigt damit, dass Berlins neue Genussgeneration auch mit Stolz mit den eigenen kulinarischen Wurzeln umgehen kann. Eisbein, Königsberger Klopse sind auf Zimmers Tellern allerdings nicht „nur“ aus alten Rezeptbüchern nachgekocht, sondern mit Raffinesse verfeinert.“

In der Kategorie „Berliner Gastgeber 2014“ ist die Wahl der Jury auf Peter Frühsammer aus „Frühsammers“ Restaurant gefallen. Dazu die Jury: „Menschlich, ehrlich, herzlich, ganz die alte Schule, aber eben ohne Allüren und Schischi! Berlins Kochlegende Peter Frühsammer sorgte lange vor der Wende für Aufsehen, als einst jüngster Küchenstar Berlins. Heute beeindruckt er als perfekter Gastgeber und Herr über eine der am besten sortierten Weinkarten der Stadt im gemeinsam mit Ehefrau und Küchenchefin Sonja aufgebauten Restaurant am Grunewald. Man fühlt sich als Gast schlichtweg an die Hand genommen!”

Das „Berliner Szenerestaurant 2014“ ist in diesem Jahr das The Grand. Dies erläutert die Jury so: „Berlins aktueller the place to be in der ehemaligen und sorgsam renovierten historischen Armenschule nah dem Alexanderplatz ist nicht nur schick zum Dinner – er wandelt sich den ganzen Tag über vom angesagten Ort zum Business Lunch bis hin zum ausgelassenen, bunten Club mit guter Bar spät in der Nacht. Was uns besonders beeindruckt hat: Küchenchef Tilo Roths ganz eigene Handschrift ist auf den Tellern auch weiterhin unverkennbar.“

Tim Raue erhält den Titel „Gastronomischer Innovator 2014“. Die Entscheidung begründet die Jury mit den Worten: „Kreuzberger, Kochgenie und Rebel, und wer sonst wagt es, Michelle und Barack Obama Knödel und Bienenstich zu servieren! Tim Raue ist es in den vergangenen Jahren nicht nur gelungen, seine eigene, durch Asien beeinflusste Handschrift konsequent weiterzuentwickeln, sondern durch gleich drei Restaurants, eine Vielzahl von Schülern und seine ureigenste Berliner Art tatsächlich weltweit für Aufsehen zu sorgen. Raue strahlt aus!”

Dr. Stefan Elfenbein, Vorsitzender der „Jury Berliner Meisterköche“:
Ein Jahrgang, besser als der beste Wein! Gekürt werden mit Roel Lintermans und Tim Raue diesmal nicht nur der Küchenchef des einzigen Restaurants eines großen internationalen Küchenstars auf deutschem Boden, sondern auch der einzige Berliner Küchenchef der weltweit bekannt ist. Marcus Zimmer führt außerdem genial vor, dass selbst Berliner Küche wieder ‚in’ ist. Und angestoßen wird im bunten, lebendigen „The Grand“ – auf die 2014er und ein noch genussvolleres Berlin!“

„Mit den Berliner Meisterköchen werden jedes Jahr Spitzenleistungen der Berliner Gastronomie ausgezeichnet. 25 Jahre nach dem Mauerfall hat sich Berlin von der einst geteilten Stadt in eine wahre Gourmetmetropole verwandelt. Die Gastronomieszene ist vielfältig, inspirierend und international – sie prägt die Menschen und die Stadt und stärkt Berlins Anziehungskraft für kreative Köpfe aus aller Welt“, sagt Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner.

Kriterien für die Auswahl der Jury, die sich aus unabhängigen Fachleuten zusammensetzt, sind neben der Kochkunst, die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen, der Service und das Ambiente. Die offizielle Ehrung der diesjährigen Preisträger sowie die Überreichung der begehrten Auszeichnungen in Form eines handbemalten Tellers der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, findet am 8. November 2014 bei einem Gala-Diner im InterContinental Berlin statt.

Daniel Achilles, Sonja Frühsammer, Matthias Gleiß, Roel Lintermans, Markus Semmler

„Berliner Meisterköche 2014“ nominiert

Eine unabhängige 14-köpfige Jury, bestehend aus Gourmet-Journalisten und Fachvertretern, nominierte gestern jeweils fünf Kandidaten in den folgenden Kategorien: „Berliner Meisterkoch 2014“, „Brandenburger Meisterkoch 2014“, „Aufsteiger des Jahres 2014“, „Berliner Gastgeber 2014“ und „Berliner Szenerestaurant 2014“.

Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner: „Ich freue mich sehr über die Nominierungen für die Berliner Meisterköche 2014. Sie zeigt das Potenzial an Talenten in der Berliner Kreativszene. Ich gratuliere den kulinarischen Kreativen ganz herzlich. Diese Nominierungen sind ein Zeichen für die Qualität und Stärke der Restaurantkultur in Berlin – ein wichtiger Imagefaktor für die Hauptstadtregion. Herausragende Kulinarik schafft nicht nur Gäste für Berlin, sondern begeistert und bereichert die gesamte Wirtschaft. 25 Jahre nach dem Mauerfall gehört Berlin zur absoluten Spitzenklasse.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Für mich ist es spannend zu sehen, dass die Restaurantkultur der Hauptstadt ein wichtiger Image- und Lifestyle-Faktor geworden ist, der den Ruf Berlins als Weltmetropole festigt. Ich freue mich, bei den Meisterköchen auf viele kreative Kochtalente zu treffen.“

Der Vorsitzende der Jury, Dr. Stefan Elfenbein, zur diesjährigen Auswahl der Nominierten:
„76 von der Jury vorgeschlagene Kandidaten, drei Stunden Diskussion, 76 Mal wurde abgestimmt, ein neues, strahlendes Gesicht in der Runde! Und die 25 Nominierten zeigen auch diesmal, dass Berlin kulinarisch wieder ein ganzes Stück bunter und vor allem auch internationaler geworden ist. Auf der aktuellen Liste der Besten befinden sich nicht nur die neuen Restaurants der großen Küchenstars Pierre Gagnaire, Albert Raurich („Dos Palillos“) und Paco Peréz mit einem Belgier, einem Engländer und einem Multikulti-Dreierteam am Berliner Herd, sondern auch ein Franzose als bester, neuer Charlottenburger Gastgeber und ein österreichisches Szenerestaurant schon mit Kultstatus in Mitte. Fazit: Die Welt ist in Berlin nicht zur zum Essen angekommen, sie kocht und unterhält auf allerhöchstem Niveau! Ein großer Zugewinn für die Jury ist dagegen Alexandra Kilian von der Berliner Morgenpost, die mit ihrer engagierten und fundierten Berichterstattung über die Hauptstadt-Gastroszene gezeigt hat, dass sie einfach dazugehört.“

Das Ergebnis der Wahl der “Berliner Meisterköche 2014“ wird am 10. September 2014 bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Am 8. November werden die „Berliner Meisterköche 2014“ im Rahmen eines exklusiven Gala-Diners geehrt.

Nachfolgend die Namen der Nominierten für dieses Jahr:

Berliner Meisterkoch 2014:
Daniel Achilles, „Reinstoff“
Sonja Frühsammer, „Frühsammers“
Matthias Gleiß, „VOLT“
Roel Lintermans, „LES SOLISTES by Pierre Gagnaire“, Waldorf Astoria Berlin
Markus Semmler, „Das Restaurant Markus Semmler “

Brandenburger Meisterkoch 2014:
Thomas Kasper, „Arlecchin“, Potsdam
Ulrike Laun, „Landlust Körzin“, Beelitz
Carsten Obermayr, „Die Orangerie“, Schloss Ziethen, Kremmen
Carsten Rettschlag, „Juliette“, Potsdam
Patrick Schwatke, „kochZIMMER“, Beelitz

Aufsteiger des Jahres 2014:
Kevin Alder, „Dos Palillos“, Casa Camper Berlin
Stephan Hentschel, „Cookies Cream“
Michael Jäger, „La Soupe Populaire Tim Raue“
Sascha Ludwig, „Filetstück – Das Gourmetstück”
Marcus Zimmer, „Restaurant am Steinplatz”, Hotel am Steinplatz

Berliner Gastgeber 2014:
Peter Frühsammer, „Frühsammers“ (Maître & Sommelier)
Boris Häbel, „Lorenz Adlon Esszimmer“, Hotel Adlon Kempinski Berlin (Maître)
Marian Henss, „5 – Cinco by Paco Pérez“, Hotel „Das Stue” (Sommelier)
Oliver Körber, „Alt Luxemburg“ (Maître & Sommelier)
Régis Lamazère, „Brasserie Lamazère“(Maître)

Berliner Szenerestaurant 2014:
„Bandol sur Mer“
„Cordobar”
„NENI Restaurant / Monkey Bar”, 25hours Hotel BIKINI BERLIN
„Pauly-Saal“
„The Grand“

Die bisherigen Preisträger der „Berliner Meisterköche“ seit Beginn der Ehrung im Jahr 1997 werden in einer Chronik kommuniziert. Bei den Nominierungen liegt der Fokus auf Kandidaten, die noch nicht im Rahmen der „Berliner Meisterköche“ ausgezeichnet wurden.

Weitere Informationen sowie die Historie der „Berliner Meisterköche“ erhalten Sie unter http://www.berliner-meisterkoeche.de

Dieter Kobusch, Philipp Liebisch, Holger Mootz, Frank Schreiber und Marcel Bartlick

Die Könige der märkischen Küche im Schloß Kartzow –
Frühlingsdinner mit Brandenburger Meisterkoch auf 4-Sterne-Rittersitz

Brandenburgs beste Köche eröffnen die kulinarische Saison 2014 mit einem Frühlingsdinner auf Schloß Kartzow. Seit fast 100 Jahren steht das einstige Rittergut in malerischer Landschaft, eingebettet in einer gepflegten Parkanlage und doch nah bei Berlin und Potsdam.
Erleben Sie hier am 29. März ab 19 Uhr einen stimmungsvollen Champagnerempfang mit Blick in den malerischen Schlossgarten, ausgezeichnete regionale Genüsse und herzliche Gastfreundschaft, untermalt durch romantische Klaviermusik.

Dieter Kobusch vom DämeritzSeehotel (14 Punkte Gault Millau) Philipp Liebisch (Brandenburger Meisterkoch 2013, 16 Punkte Gault Millau), Holger Mootz aus der Residenz am Motzener See und Frank Schreiber vom Goldenen Hahn in Finsterwalde (16 Punkte Gault Millau, Jeunes Restaurateurs d’Europe) kochen gemeinsam mit dem Kartzower Küchenchef Marcel Bartlick ein vom ersten Brandenburger Grün inspiriertes Genießermenü in fünf Gängen.

Variation vom Lausitzer Saibling,
Gurke, Joghurt, Radieschen
Grüner Erbsenschaum, Stubenküken-Morchelcannelloni,
Flusskrebsragout
Confiertes Ruppiner Weidelamm,
Zitronenmyrthe, Petersilienwurzel, Minzcrumble, Cube von der Bete
In Spätburgunder pochiertes Rinderfilet, Sauce Mole, Kartoffel-Lauchpüree
Delice von Sauerampfer und Rhabarber,
Himbeer-Rettichsorbet

Das Menü inklusive Aperitif, begleitender Weine, Wasser und Kaffee kostet 90,00 Euro pro Person (ohne Weinbegleitung 69,00 Euro).
Anmeldung telefonisch unter 033208-232323 oder per E-Mail an info@brandenburg-unter-dampf.de

Gregor Schuber und Lothar Kuntze

Restaurant inside in Dusiburg lädt zur Whisky-Weltreise
Whiskytasting mit Gourmet-Menü am 19. März

Immer mehr Genießer entdecken den Whisky – längst werden nicht nur in Schottland oder Irland erstklassige Sorten gebrannt.
Die Whisky-Weltreise am Mittwoch, 19. März im „inside“ bietet ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis für Kenner und Einsteiger: edle Tropfen, ein unterhaltsames Tasting mit dem Experten Lothar Kuntze und ein erlesenes 3-Gänge-Menü von Duisburgs Meisterkoch Gregor Schuber.

Das „Wasser des Lebens“, so die Übersetzung des gälischen „uisge beatha“, hat sich vom Nationalgetränk der Schotten zum Lieblings-Trunk für Connaisseurs in aller Welt entwickelt. Im inside bekommen die Gäste exzellente Brände aufgetischt, kulinarisch begleitet von einem eigens komponierten 3-Gänge-Menü. Für den Abend konnte Lothar Kuntze gewonnen werden: Der Experte und Buch-Autor führt unterhaltsam durch die Welt der Whiskys (Schottland) und Whiskeys (Irland, USA). In seiner Hohen Schule des Tastings lernen die Teilnehmer, das flüssige Gold mit allen Sinnen zu genießen und die feinen Nuancen edler Malts herauszuschmecken – rauchig, torfig, nussig …

Zum Start der Whisky-Reise kommen Raritäten von der grünen Insel ins Glas. Aus den fast hundert verschiedenen irischen Whiskeys hat das inside interessante Gerstensäfte ausgesucht. Die zweite Etappe führt in die Hochburg der Brände. Die Schotten können sich des ersten schriftlichen Dokuments zur Whiskyherstellung rühmen: 1494 erhielt im Norden Britanniens ein Mönch den Auftrag, aus Malz Whisky herzustellen. Einige der berühmtesten reifen Scotches werden im inside verkostet. Anschließend liegt mit Japan ein exotisches Reiseziel auf der Route. Zwar steht es noch im Schatten der großen Whisky-Nationen USA, Schottland und Irland. Kenner aber wissen die leichten Nippon-Whiskys zu schätzen – und Laien werden sie im inside kennenlernen.

Den Genießer-Abend vollendet ein Menü aus der Küche von Gregor Schuber. Passend zu den hochkarätigen und -prozentigen Getränken serviert der Meisterkoch köstliche Kompositionen in drei Gängen. Am Ende des Tastings können kundige Genießer und neue Freunde des Whiskys den Abend an der Bar des inside gemütlich ausklingen lassen.

Das Whiskytasting inkl. Aperitif, 3-Gänge-Menü, Wasser und Verkostung von außergewöhnlichen Single Malt Whiskys kostet 59 Euro pro Person. Beginn ist um 19 Uhr. Reservierungen sind unter 0203 71392-500 und www.inside-restaurant.de möglich.

Restaurant inside in der Spielbank Duisburg, CityPalais
Königstraße 55, 47051 Duisburg; Tel.: 0203 71392-500; Internet: www.inside-restaurant.de
Öffnungszeiten: 17:30 Uhr bis 24 Uhr; Ruhetage: gesetzliche Feiertage

Philipp Liebisch

Neuer Brandenburger Meisterkoch serviert zum Hauptgang Wild
Philipp Liebisch und fünf Kollegen von Brandenburg unter Dampf laden zum Fünf-Gänge-Gala-Dinner ins The Lakeside in Strausberg

Wachtel, Wild, Hecht und Zander sind nur einige der vielen frischen Zutaten, aus denen sechs Spitzenköche des Köchenetzwerkes „Brandenburg unter Dampf“ am 15. November ein Fünf-Gänge-Gala-Dinner zaubern. Damit huldigen sie Philipp Liebisch, dem neuen Brandenburger Meisterkoch, und laden zu einem Abend voller herbstlicher Genüsse gemeinsam in das Restaurant Royal im The Lakeside Burghotel zu Strausberg.

Dies ist eine einmalige Gelegenheit für Freunde guter Brandenburgischer Küche, ausgezeichneter regionaler Genüsse und herzlicher Gastfreundschaft, denn sie können ganz exklusiv den Hauptgang genießen, mit dem Küchenchef Liebisch die geladenen Gäste der Meisterköche-Gala verwöhnen wird.

Das Fünf-Gänge-Gala-Dinner in Strausberg beginnt und endet mit echter Frauenpower: Jessica Manthei (Haus am Spreebogen, Fürstenwalde) kreiert das Amuse bouche, Ulrike Laun (LandLust Körzin) verführt mit dem Dessert. Die Vorspeise mit Hecht und Zander aus Brandenburger Seen serviert Holger Mootz (Residenz am Motzener See), die beiden Zwischengänge kochen Dieter Kobusch (DämeritzSeehotel) und Philipp Stapel, Küchenchef im neu konzipierten und komplett umgebauten Restaurant Royal The Lakeside Burghotel .

Champagner beim Empfang um 18 Uhr, Pralinen und ein Geschenk zum Ausklang dieses außergewöhnlichen Abends für 98 Euro inklusive Wasser und Kaffee. Anmeldung telefonisch unter 03341-34690 oder per E-Mail an info@burghotel-strausberg.de.

www.burghotel-strausberg.de
www.brandenburg-unter-dampf.de