Next Organic Berlin 2015

Nachdem die Next Organic Berlin es 2014 geschafft hat, sich mit ihrem neuartigen Konzept als Plattform für die nachhaltige Lebensmittelbranche und Gastronomie zu etablieren, geht sie am 9. und 10. Mai 2015 im Flughafen Tempelhof in die dritte Runde.

Die gelungene Mischung aus Fachmesse, Trendshow und Plattform für Lebensmittel-Start Ups hat der Next Organic Berlin (NOB) auch in diesem Jahr viel positives Feedback der Besucher und Aussteller gebracht. Mit knapp 3.000 Fachbesuchern, mehr als 190 Ausstellern und über 40 Bewerbungen für den Start Up Wettbewerb konnten die Ausrichter der noch jungen Messe auch in 2014 wieder sehr zufrieden sein.

„Wir haben viel erreicht und gleichzeitig noch viel Potential.“, freut sich Jiro Nitsch, der Gründer der Next Organic gegenüber Gourmet Report. „ Wir wollten einen menschlichen Ort für echte Lebensmittel schaffen und nicht eine weitere Schau für seelenlose Produkte. Das ist uns gelungen! Gleichzeitig werden wir uns jedes Jahr wandeln, um für unsere Zielgruppen immer attraktiv zu bleiben. Damit unsere anspruchsvollen Fachbesucher jedes Jahr etwas Neues entdecken können, setzen wir auf wechselnde Themen-Landschaften zu aktuellen Food-Trends. Im kommenden Jahr planen wir ausserdem einen regionalen Erzeugermarkt, um den Köchen ihren Einkauf zu erleichtern.“

Für 2015 legt das Organisationsteam der NOB Schwerpunkte auf die Themen: Raw, Käse, Fleisch und Spirituosen. Das jeweilige Thema wird von einem kundigen Genuss-Botschafter repräsentiert, der sein Know-How vor allem in Verkostungen und Workshops mit Ausstellern und Besuchern vermittelt. Zusammen mit der Cooks Connection, einem Netzwerk der Berliner Köche, ist eine Koch-Show geplant, in der zu den aktuellen Themen Speisen und Rezepte vorgestellt werden. Das Format war schon in diesem Jahr mit Gästen wie dem Sternekoch Marco Müller, dem veganen Koch Björn Moschinski und den Gebrüdern Eggert sehr erfolgreich.

Eine weitere Neuerung im Konzept ist die Erweiterung der Eröffnungsveranstaltung am Vorabend der NOB zu einem eigenen Modul der Fachmesse. Die für Aussteller getrennt buchbare Abendveranstaltung bietet sich als Plattform an, um sehr gezielt Produkte, Speisen und Getränke für den Konsum in Bars, Restaurants oder im Eventbereich zu präsentieren.

Zielgruppe der Next Organic sind Einkäufer, Händler, Hoteliers, Gastronomen und Köche, die auf der Suche nach einzigartigen Lebensmitteln sind, deren Herkunft und Geschichte den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden und Gäste gerecht werden.
Hier trifft man auf kulinarische Handwerker auf der Suche nach dem perfekten Geschmack, auf Sterneköche mit Sinn für hochwertige regionale Zutaten, auf abenteuerlustige Foodies mit innovativen Food-Start Ups, genauso wie auf junge regionale Manufakturen, die im Umland ihre Träume von besseren Lebensmitteln verwirklichen.

Was unterscheidet die Next Organic Berlin von anderen Lebensmittelmessen für Fachbesucher? „Die Next Organic bietet der Branche eine dringend benötigte neue Perspektive,“ so die Pressesprecherin Cathrin Brandes, „Die NOB wirft einen offenen Blick in die Zukunft. Eine Zukunft in der aufgeklärte Verbraucher, Kunden und Gäste, mehr auf handwerkliche Produktion, regionale Herkunft und einen exzellenten Geschmack ohne Zusatzstoffe achten.“

Interesse an einer Teilnahme an der Next Organic? Aussteller und Start Up Unternehmen finden auf der Website der Messe jetzt schon die Anmeldeunterlagen zum Downloaden:
www. next-organic.de

Mailand, Monaco, Cote d'Azur, Genua und Florenz

Teil 1 unter: http://www.gourmet-report.de/artikel/345454/Mailand-Monaco-Cote-d-Azur-Genua-und-Florenz/

Genua
Keiner von uns war je in Genua. Wir dachten an eine hässliche Hafenstadt. Wie sollten wir uns täuschen! Genua ist sicher nicht eine polierte Schönheit, aber der morbide Charme und die Freundlichkeit und Verfressenheit der Einheimischen erinnerte mich an Köln oder Berlin als italienische Variante. Hier hatten wir auch unser einziges Fünf-Sterne Hotel, das Grand Hotel Savoia direkt am Hafen. Und es war das preiswerteste Hotel auf der Reise! Und eines, in dem mal alles funktionierte. Klimaanlage, Waage, TV (sogar mit ZDF neo). Wir hatten das einfachste Zimmer gebucht, für 20 Euro mehr wurden wir inkl. Frühstück auf ein recht schönes Zimmer upgegradet.
Genua ist günstig. Hier kostet der Cappuccino nicht mehr 4 Euro wie im nahen Monaco, sondern nur noch 1,30 Euro bei besserer Qualität! Am ersten Abend aßen wir im Hafen im Eataly, dem Slowfood Supermarkt mit Restaurant, das wir von New York kannten und mochten. Es war okay, aber kein Muss. Es war nicht so bemerkenswert. Das Personal machte einen sehr ungeschulten Eindruck. Niemand sprach halbwegs gut Englisch, was sonst mittlerweile überall der Fall war. Bei gefühlt 80 % Touristen. Schade. Die Essensqualität mochte auch nicht überzeugen. Die Portionen waren so klein, dass wi rnoch eine Pizza am ende uns teilten.

Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Factory Outlet Center von MacArthur Glen www.mcarthurglen.com/it/serravalle-designer-outlet/en/ . Die Preise waren eher hoch, nur Moschino hatte gute Deals. Da Madame Moschino mag, war alles gut!
Nächsten Tag aßen wir am Abend im Tralalero, einer Genuesischen Trattoria direkt neben unserem Hotel. Die Preise waren mit Eataly vergleichbar, bei besserer Qualität, bei Service statt Selfservice und Gläsern und Tischdecke statt Pappbechern und Papier. Wir waren satt und glücklich.

Florenz
Es ging weiter nach Florenz. Auch hier war keiner von uns vorher. Wir hatten deswegen fünf Tage gebucht und zwar in den San Firenze Suites in der Innenstadt. Hier hatten wir ein kleines Studio mit Küche am Bett für 180 Euro/Nacht ohne Frühstück. Es ist wirklich so, die Küche ist am Bett. Wir hatten ein sehr schönes Zimmer im 4. Stock mit Blick auf das Museum Bargello (Sehenswert!). Wir waren über Ostern da. Mittwoch bis Montag. Dementsprechend voll war es in Florenz. Das war jetzt nicht gut geplant. Wir besuchten die Uffizien (wir buchten per Internet im Voraus und mussten deswegen nur eine statt drei Stunden auf Einlass warten. Tipp: Immer den „Wärter“ am Eingang fragen, wo man sich anstellen soll, es gibt verschiedene Schlangen, die oft wie eine aussehen. Bei der Ticketabholung z.B. stellten wir uns hinten an, aber wir hätten seitlich gemusst, was 30 Minuten gespart hätte). So richtig Spaß machte es nicht, die Museen zu besuchen, da diese zu voll waren. Auch die Academia war gut besucht. Nur das wirklich schöne Museum Bargello, gleich gegenüber vom Hotel, das uns auch am besten gefiel, war nicht so voll.

Wir waren am ersten Abend bei den vier Löwen, den 4Leonie, einer toskanischen Trattoria, die auch sehr beliebt bei Einheimischen ist. Diesen Tipp fanden wir in der auch sonst sehr hilfreichen App von Marco Polo. Die war ihr Geld wert.
Hinter dem Hotel war ein Restaurant von Frescobaldi, dem Winzer. Hier aßen wir das berühmte T-bone Steak „Bistecca fiorentina“. Da das Restaurant ganz ordentlich war und sehr bequem lag, speisten wir gleich zweimal hier, obwohl es etwas teuer war. Es hatten über Ostern viele zu und wir wollten nicht in eine Touristenfalle geraten.
Eine halbe Stunde von Florenz entfernt ist die „THE MALL“ eine Factory Outlet Mall mit den wichtigsten italienischen Firmen sowie weiteren Designern. Natürlich mussten wir hin. Viele Shops waren trotz halber Preise immer noch recht teuer. Günstig war die Kinderbekleidung bei Stella McCartney. Sehr günstig war diesmal Yves Saint Laurent, wo viele Stücke 80 % reduziert waren. So kam ich zum ersten Smoking meines Lebens, in Wolle für 380 Euro. Meine Frau schlug vor, eine Tasche zu kaufen, Wir würden fast 90.000 Euro sparen. Statt 130.000 Euro kostet diese jetzt nur noch 42.250 Euro. Eine Handtasche. Mit Gold und Brillanten wohl. Ich konnte sie von der Idee abbringen. Sehr gute Preise hatte auch Prada. Gucci hatte einige Schuhe stark reduziert, bei Männern gerade mal zwei Paare in Fehlfarben, der Rest war teuer, wie auch die anderen Geschäfte. Für Koreaner und Chinesen muss es günstig sein, sie kauften als gäbe es kein Morgen mehr. Sie machten bestimmt 80 % der Besucher aus.

Wir dachten, es sei eine gute Idee, in einer toskanischen Trattoria in der Gegend zu essen, war es aber nicht. Das war vielleicht das schlechteste Essen unserer Reise, aber immer noch ausreichend. Es war die Anticha Trattoria del Burchio.

In Florenz waren wir noch im Restaurant Teatro, einer Tripadvisor Empfehlung. Braucht man nicht hin. War befriedigend. Sehr rustikaler Service.

Modena – der kulinarische Höhepunkt
Massimo Botturas Osteria Francescana ist aktuell auf Nummer 3 der 50 weltbesten Restaurants. Von Florenz fuhren wir über die Autobahn nach Modena. Leider ist diese sehr voll, obwohl man sie bezahlen muss. Und viel Staus. Fast sind wir zu spät gekommen, schafften es gerade noch rechtzeitig.
Wir hatten ein großartiges kulinarisches Erlebnis, was die anstrengende Anreise vergessen lies. Das Essen war eine Sensation, der übereifrige aber nicht besonders herzliche Service passte nicht so. Sehen Sie unsere Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152162983978124.1073741885.168996673123&type=3

Es war schade, dass wir keine Zeit für Modena, der Essigstadt hatten. Denn das Städtchen scheint ganz bezaubernd zu sein! Wir mussten nach dem Essen nach Mailand, wo am nächsten morgen Junior vom Flughafen Malpensa abzuholen war. Malpensa liegt weit ausserhalb von Mailand, anders als der City Airport Linate. Da hatte ich vorher nicht aufgepasst!

Mit Junior erlebten wir noch vergnügliche Tage in Mailand, wir besuchten u.a. das Naturkundemuseum (Sehr empfehlenswert!).
Wir aßen sehr leckere Pizza in der Pizzeria del Ticinese am Corso Roma und Eis bei Grom (alles empfehlenswert).

Sehen Sie unsere Fotos, Teil 2: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152259132013124.1073741893.168996673123&type=3

Empfehlungen:

Mailand Restaurants:
Steakhouse 66, Navigli (Fumagali), leckere Hamburger & Steaks, preiswert, WLAN
Ristorante Pirandello, Sizilianisches Restaurant, bemerkenswerte Pasta,
Pizzeria del Ticinese, kleine, leckere & günstige Pizzeria an der Puerta Ticinese.
Grom: Gutes Eis – mehrere Filialen, auch in anderen Städten. 2 Sorten für 2,50 Euro.

Monaco:
Train Bleu, im Spielcasino, gut und teuer (ohne Wein 100 Euro zu Zweit)
Cafe Llorca Monaco im Forum Grimaldi – Günstig. Wir zahlten für ein zweigängiges Menü incl. Getränken und 1 x Nachtisch 54 Euro. Reservierung notwendig. Eine sehr gute Marco Polo App Empfehlung.
Edmond’Bar, Cap d’ail, ausserhalb von Monaco. Typisch französisch. WLAN. Charmanter Service. Preiswert. WLAN

Cannes:
L’Antidote Christophe Farra, eher teuer, Reservierung notwendig
Palme d’or, Hotel Martinez, Hyatt, 3 Sterne, sehr teuer, Reservierung empfohlen

Genua:
Tralalero, gute Qualität, preiswert, netter Service, neben dem Grand Hotel Savoia

Florenz
4Leoni, auch von Einheimischen sehr gut besuchte Trattoria mit guter Qualität. Rustikaler aber liebevoller Service. Preiswert. Empfehlung der Marco Polo App. Reservierung empfohlen.
Ristorante die Frescobaldi – lecker, etwas teuer, aber gut gelegen. Reservierung notwendig.
Riva Reno Gelateria mit günstigen und sehr guten Eis (2 Sorten im Hörnchen für 2 Euro)

Hotels (in alle würden wir wieder gehen)
Mailand: Art Hotel Navigli – 125 – 260 Euro DZ www.booking.com/hotel/it/nikken.de.html?aid=341745
Monaco: Port Palace – wir zahlten 245 Euro/Nacht für das DZ mit Hafenblick http://www.booking.com/hotel/mc/port-palace.de.html?aid=341745dcid=1
Cannes: Villa Garbo, liebevoll familiär, nicht super sauber und perfekt aber so nett, 170 Euro, Standard Studio ohne Frühstück (25 Euro p.P.), teurer Parkplatz http://www.booking.com/hotel/fr/villa-garbo.de.html?aid=341745
Grand Hotel Savoia, am Hauptbahnhof, ab 90 Euro/DZ, sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis www.booking.com/hotel/it/grand-savoia.de.html?aid=341745
San Firenze Suites, 180 Euro/Studio, Superlage, hohe Parkplatzkosten, ganz liebenswürdige Hoteliers, die sogar eine Personenwaage meinetwegen anschafften. Klimaanlage ging nicht (angeblich ital. Gesetz, in Genua schien dieses Gesetz unbekannt zu sein) www.booking.com/hotel/it/san-firenze-suites.de.html?aid=341745

Lesen Sie auch Teil 1: www.gourmet-report.de/artikel/345454/Mailand-Monaco-Cote-d-Azur-Genua-und-Florenz/ und die dazugehörenden Fotos finden Sie hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152259041563124.1073741891.168996673123&type=3

Marco Akuzun

10 best airport restaurants around the world

Amerikanischer Nachrichtensender CNN Travel kürt das Stuttgarter
„restaurant top air“ zu einem der besten Flughafenrestaurants der Welt

Redakteure der amerikanischen CNN Travel-Website kürten das Stuttgarter „restaurant top air“ kürzlich zu einem der besten Flughafenrestaurants der Welt. Auch wenn seit einiger Zeit viele hochdekorierte Köche den Trend mitmachen und Restaurants auf internationalen Flughäfen eröffnen, das „top air“ mit seinem Patron Claus Wöllhaf auf dem Flughafen Stuttgart ist dieser Entwicklung Jahrzehnte voraus gewesen: Seit 1984 gibt es das Gourmetrestaurant bereits, seit 22 Jahren in Folge mit einem Michelin-Stern dekoriert. Zudem ist es das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt.

Flughäfen sind heutzutage längst nicht mehr nur Start- und Landeplätze. Neben Abflug und Ankunft profilieren sie sich als Einkaufs-, Erlebnis- und eben auch Gastronomiestätten. Überwogen in den letzten Jahren noch Schnellimbisse in der Gunst der Reisenden zur flotten Nahrungsaufnahme vor oder nach den Flug, gönnen sich die Menschen heutzutage dafür mehr Zeit. Es gibt immer mehr Passagiere, für die der Aufenthalt auf einem Flughafen mehr ist, als das Warten auf den Abflug und die gerne etwas Besonderes genießen möchten.
Das weiß man auch im „restaurant top air“. Der aktuelle Küchenchef ist der 32-jährige Marco Akuzun, der seit Anfang 2013 im „top air“ kocht. Er gilt nicht nur in der Stuttgarter Gourmetszene als Überflieger und als einer der aufregendsten und aufstrebendsten Köche. Seine moderne und sehr aufwändige Küche kommt nicht mit den üblichen drei oder vier Komponenten aus. Schon die Amuse gueules bestehen aus einem Dutzend Komponenten. Die Speisen sind wahre Geschmacksexplosionen, die durch ihre nahezu künstlerische Präsentation bestechen. Das finden nicht nur die Gäste, die während des Essens einen phantastischen Blick auf die Start- und Landebahn des Stuttgarter Flughafens haben und dabei von einem Team von einem halben Dutzend Köchen und drei Servicemitarbeitern vorzüglich umsorgt werden. Das fanden auch die Redakteure der CNN Travel-Website.

„Diese Auszeichnung ist das Ergebnis aus Können, Perfektion, Fleiß und natürlich Teamleistung. Ich freue mich und bin stolz darauf, dass unser Restaurant Redakteuren einer solch renommierten Seite aufgefallen ist“, sagt Marco Akuzun im Gourmet Report Gespräch. Doch Akuzun wäre nicht der ehrgeizige Koch, der er eben ist, wenn er sich nicht noch ein hehres Ziel gesetzt hätte: sein zweiter Michelin-Stern soll in diesem Jahr auf dem Flughafen erstrahlen. Wo auch sonst, denn hier ist man den Sternen einfach etwas näher.

Marco Akuzun hat neu einen weiteren Grund zum Feiern. Akuzun hat am Pfingstwochenende die stellvertretende Restaurantleiterin des top air, Nadine Koch, geheiratet. Das Hochzeitsessen und das anschließende Fest wurden am Flughafen ausgerichtet. Gourmet Report gratuliert dem Paar.

Hier können Sie den CNN Bericht lesen:
http://edition.cnn.com/2014/04/27/travel/best-airport-restaurants

www.restaurant-top-air.de
www.facebook.com/marco.akuzun

CookTank in Berlin

Ideenaustausch unter den Sterneköchen der Hauptstadt

Erstmals findet der CookTank, die Koch- und Denkfabrik des Online-Magazins Sternefresser.de, in Berlin statt. Für die nächste Auflage der etablierten Reihe trifft sich die Kochelite der Hauptstadt am 2. Juni mit Fachjournalisten, Wissenschaftlern und Nachwuchstalenten im Restaurant „first floor“. Einen Tag lang wird zusammen gekocht, verkostet und über die Küche von morgen gesprochen.

„Kochen und fachsimpeln – darum geht es beim CookTank“, erklärt Christian Stromann, Herausgeber von Sternefresser.de. Das Online-Magazin für die Spitzengastronomie bringt die Koch- und Denkfabrik am 2. Juni erstmals in die Hauptstadt. Für einen Tag zwischen Küche, Esstisch und Diskussionsrunde wurden acht Berliner Spitzenköche eingeladen. Drei Nachwuchstalente haben sich zudem über eine Wildcard zur Teilnahme am Köchetreffen qualifiziert. Der Austausch wird durch Vertreter aus Wissenschaft, Kritik und Medien ergänzt. Das Fünf-Sterne-Hotel Palace Berlin bietet mit Gastgeber Matthias Diether und dem Restaurant „first floor“ den idealen Ort für den Ideenaustausch. Partner der Veranstaltung ist das Konsortium für Parmigiano Reggiano.

Welche kulinarischen Trends zeigen sich aktuell in Berlin? Woran arbeiten die Küchenchefs der Hauptstadt und welche Zutaten oder Kochtechniken begeistern die Profis derzeit? Diese Fragen stehen bei der Koch- und Denkfabrik im Mittelpunkt des Geschehens. Doch neben gutem Essen kommen auch Themen auf den Tisch, die für alle Teilnehmer einen Mehrwert bieten. Ein Fachvortrag zu einer aktuellen Forschung der Humboldt Universität beschäftigt sich so mit der Frage, wie die Umgebung eines Gourmetrestaurants oder die Präsentation eines Gerichts das Essverhalten beeinflussen. Fernab öffentlicher Veranstaltungen und Kochevents bildet der CookTank ein unverkrampftes Forum zum freien Gedankenaustausch. Ziel ist es, den Dialog untereinander zu fördern. Die Atmosphäre ist entspannt, konstruktiv und offen: „Jeder Koch bringt beim CookTank seine Erfahrungen und Ideen ein, stellt ein eigenes Gericht vor und bekommt Feedback von Kollegen sowie Raum für Fragen“, so Stromann.

Mit von der Partie sind acht Küchenchefs der derzeit spannendsten Sternerestaurants Berlin. Mit Gastgeber Matthias Diether nehmen Daniel Achilles (Reinstoff), Michael Kempf (Facil), Sebastian Frank (Horváth), Marco Müller (Weinbar Rutz), Sonja Frühsammer (Frühsammers), Christian Singer (Tim Raue) und Roel Lintermans (Pierre Gagniere) teil.

Um neben den bekannten Könnern auch Nachwuchstalenten beim CookTank eine Bühne zu bieten, bestand für Jungköche und Postenchefs die Chance, sich über eine von drei Wildcards für die Teilnahme zu qualifizieren. Aus 41 Einsendungen schafften es die sieben besten Bewerber mit ihrem eigenen Gericht zum Thema „Parmigiano Reggiano“ in die engere Auswahl. Entschieden wurde per Abstimmung auf Facebook. Mit den meisten Stimmen durchgesetzt haben sich die beiden Österreicher Kevin Micheli aus Johann Lafers „Stromburg“ und Lukas Mraz aus der „Cordobar“ in Berlin sowie Sascha Ludwig, Küchenchef im Berliner „Filetstück“.

Der Ablauf hat sich in der siebten Auflage der Reihe bewährt: Nacheinander kocht jeder der Teilnehmer ein neues Gericht aus seinem Portfolio. Zubereitung und Geschmack werden in der Gruppe besprochen, wobei Manöverkritik unbedingt erwünscht ist. „Das Feedback ist ein sehr wichtiger Aspekt beim CookTank. Man hat als Koch schließlich selten die Chance, einen neuen Gang einer ganzen Riege von versierten und geschätzten Kollegen vorzustellen“, bestätigt Sternekoch Matthias Diether.

Wissenschaftlich unterstützt wird die Berliner Runde von Prof. Werner Sommer. Der Psychologe der Humboldt Universität gibt Einblicke in seine Forschungen zur Wahrnehmung einer Mahlzeit und Einflüssen auf das Essverhalten. Vertreter kulinarischer Medienressorts tragen durch ihre unabhängige Beobachtung der Branche zum Austausch bei.

Marco Müller und Björn Moschinski auf der Next Oragnic Berlin

Heute Abend startet für Aussteller die Next Organic Berlin mit Sternekoch Marco Müller, Vegan-Chef Björn Moschinski, Street Food Thursday Gründerin Kavita Meluu und Bier-Sommelière Sylvia Kopp. Ab morgen, Sonntag den 18. Mai öffnet die Fachmesse Next Organic Berlin im Flughafen Tempelhof ihre Tore und präsentiert sich mit über 180 Ausstellern, einem umfassenden Begleitprogramm, sechs Trendbereichen und einer abwechslungsreichen Kochshow als innovative Plattform für Gastronomen, Händler, Köche und Food-Profis

„Unsere Aussteller bilden eine wirklich sehr interessante und unterschiedliche Mischung aus etablierten Unternehmen und Newcomern. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie setzen sich für mehr Nachhaltigkeit und mehr Genuss ein!“ berichtet der Kaufmann Jiro Nitsch, einer der Gründer der Next Organic, “Die einen sind eben auf vegane Produkte spezialisiert, die anderen praktizieren eine artgerechte Tierhaltung und stressfreie Schlachtung.“ Auf der Next Organic habe jeder seinen Platz, so Jiro Nitsch weiter: „Wir haben für handwerklich arbeitende Brauer und Winzer eigene Bereiche geschaffen und den vielen unabhängigen Kaffee-Röstereien der Stadt ein Forum für ihr Specialty Coffee gegeben. Gewürze zeigen wir dieses Jahr in ihrer ganzen Vielfalt. Das besondere ist, dass jedes Thema durch einen ausgewiesenen Fachmann als Genussbotschafter vertreten wird.“

Berliner Köche und ihre Freunde präsentieren sich auf der öffentlichen Kochbühne, einem schon traditionellen Herzstück der Next Organic Berlin. Als besonderes Highlight der Kochshow hat sich Sternekoch Marco Müller aus dem Rutz angekündigt. Aus einer der seltensten Kakaosorten der Welt, Piura Porcelana aus Peru, wird er live auf der Kochbühne seine legendären Brownies backen. Piura Porcelana ist ein in Vergessenheit geratener weisser Kakao, den der vielfach ausgezeichnete Schokoladenhersteller Original Beans im Jahre 2007 am Fuße der Anden wiederentdeckt und aufgeforstet hat. „Original Beans ist seit Jahren im Umweltschutz tätig und produziert gleichzeitig allerbeste Schokolade“, berichtet Marco Müller, „Deswegen passt diese Schokolade perfekt zu der nachhaltigen Ausrichtung unseres Küchenkonzeptes.“ Weitere Gäste der Kochbühne sind unter anderen der vegane Koch Björn Moschinski, die Gebrüder Eggert und der RAW-Chef Boris Lauser.

Das Programm der Next Organic bietet Tastings und Foren zu interessanten Trends und Produkten sowie geführte Touren zu ausgesuchten Themenbereichen. Nicht nur die Genussbotschafter stellen ihre Themen vor, auch bekannte Gesichter der Berliner Foodszene wie z.B. die Essenschreiberin Ursula Heinzelmann oder Kavita Meluu, die Initiatorin der derzeit angesagtesten Foodveranstaltungen der Stadt, wie der Street Food Thursday oder Burgers & HipHop, führen zu von ihnen persönlich ausgewählten Ständen. So stellt auch Pamela Dorsch, die Gründerin des berühmten Berliner Naschmarkts und Co-Leiterin des Slow Food Conviviums der Hauptstadt, auf einer NaschkatzenTour ihre süssen Messelieblinge vor. Die Tastings der Gewinner des hauseigenen Start Up Wettbewerbs runden das Veranstaltungsprogramm ab.
http://next-organic.de/das-programm/

Auf der am Samstag den 17. Mai im eleganten Restaurant des Flughafens Tempelhof stattfindenden Abendveranstaltung haben Aussteller und Gäste bereits vorab die Gelegenheit, ausgesuchte Spezialitäten zu geniessen.

NEXT ORGANIC BERLIN,

10:00 bis 18:00 Uhr,
Flughafen Tempelhof,
Berlin

Reiseplanung mit dem Smartphone

MARCO POLO Travel Guides jetzt auch für das Windows Phone

Ab sofort können auch Nutzer des mobilen Betriebssystems Windows Phone ihre Reise im Handumdrehen planen: Die MARCO POLO Travel Guides App steht zum kostenlosen Download für iPhone®, Android™-Smartphones und nun neu für Windows® 8-Phones zur Verfügung. Damit stehen die digitalen MARCO POLO Reiseführer ab sofort für die drei größten mobilen Betriebssysteme in den App Stores von Google, Apple und Microsoft online zum Download bereit. Neu ist das Angebot an BEST OF GUIDES, die es zum Vorzugspreis von EUR 2,49 gibt.

Die MARCO POLO Travel Guides App bietet eine Vielzahl an digitalen Reiseführern zu Reisezielen rund um den Globus. Aktuell sind Reiseführer zu 67 Destinationen erhältlich. Die interaktive App ermöglicht eine Routen- und Reiseplanung, strukturiert Points of Interest in Merklisten und stellt offline Kartenmaterial zur Verfügung. Zudem können besuchte Orte bewertet und kommentiert sowie eigene Fotos per Upload mit der Online-Community von Marcopolo.de geteilt werden.

Mit Hilfe der App findet sich der Reisende im Urlaubsort schnell zurecht und findet im Handumdrehen die wichtigsten Informationen zu spannenden Sehenswürdigkeiten, nahegelegenen Hotels oder angesagten Restaurants und Bars. Die intensiv recherchierten Inhalte der bewährten MARCO POLO Print-Reiseführer stehen dafür übersichtlich in folgenden Rubriken zur Auswahl: Sehenswertes, Essen & Trinken, Am Abend, Übernachten, Einkaufen, Mit Kindern unterwegs, Insider-Tipps und Highlights. Dabei lassen sich für die Suche nach passenden Zielen zahlreiche Such- und Filterfunktionen nutzen, etwa nach Preiskategorie oder Entfernung. Die gefundenen Orte lassen sich anschließend in einer Favoritenliste abspeichern und bequem für ein offline Routing vor Ort nutzen.

Neu ist das Angebot an preisgünstigen BEST OF GUIDES der einzelnen MARCO POLO Travel Guides Destinationen. Während die Premium-Reiseführer zum Einzelpreis von 4,49 Euro per In-App-Kauf auf das eigene Smartphone geladen werden können, steht den Nutzern ab sofort frei, sich zum Vorzugspreis von 2,49 Euro für die BEST OF Versionen der einzelnen Reiseführer zu entscheiden. Diese enthalten die wichtigsten Inhalte und Funktionen der bisherigen Premium-Reiseführer: Highlights, Insider Tipps, Informationstexte und Touren inklusive Offline-Karten. Die BEST OF Guides können dabei jederzeit zu den Premium-Versionen aufgerüstet werden.

Der Download der MARCO POLO Travel Guides App ist gratis. Den Premium Reiseführer Berlin gibt es derzeit kostenlos dazu. Andere Städte können zu einem Preis von EUR 4,49 per In-App-Kauf auf das eigene Smartphone geladen werden. Die BEST OF Guides sind zum Preis von EUR 2,69 erhältlich. Die Stadt Dresden gibt es auch hier geschenkt.

Download im App Store, bei Google Play, bei Samsung Apps und ab sofort für Windows Phone 8 im Windows Phone Store.

Marc Schulz

Executive Chef und Gastgeber Marc Schulz freut sich auf ein Event der Extraklasse, wenn am 18. Juni 2014 in Kooperation mit dem Gastronomiefachmagazin Rolling Pin die JUNGEN WILDEN zur dritten Max on One-Küchenparty im Jumeirah Frankfurt zu Gast sind. Stefan Marquard, Ludwig Maurer, Bernd Arold, Marco D’Andrea und der JUNGE WILDE 2014, der am 17. März 2014 in Hamburg gewählt wird, werden das Max on One zusammen mit Marc Schulz, Restaurantleiter Slim Ennakhla und Sommelier Alejandro Coto ohne Frage rocken.

Dank der offenen Showküche und den diversen Live-Cooking Stationen können die Gäste ganz nah dabei sein, wenn die Profis ihre fantastischen Gerichte zaubern. Exklusive Gourmetkreationen, ein Austernbuffet sowie eine Dessertstation sorgen für eine außergewöhnliche kulinarische Kombination.Zusammen mit dem Max on One-Team werden die fünf geladenen Kollegen für ordentlich Dampf in den Kesseln sorgen und die Gäste kulinarisch überraschen.

Der Gastgeber: Marc Schulz verantwortet seit Oktober 2013 den kulinarischen Bereich des Jumeirah Frankfurt, wo er am 18. Juni 2014 zur Max on One-Küchenparty einlädt.

Der Vater der JUNGEN WILDEN: Stefan Marquard ist Kitchenrocker der ersten Stunde.
Der Guru unter den Fleischfreaks: Ludwig Maurer ist für seine abgefahrenen Kreationen berühmt.
Hardcorekoch: Bernd Arold bricht mit Konventionen, um geschmacklich neue Welten zu erforschen.
Der JUNGE WILDE 2012: Pâtissier Marco D’Andrea weiß auch abseits der süßen Spielwiese durch Innovationsgeist zu überzeugen.
Der JUNGE WILDE 2014: wird am 17. März 2014 in Hamburg gewählt.
Die Gäste sollen sich ganz wie zu Hause fühlen, dürfen dabei den Spitzen-Köchen über die Schulter schauen und sich an guter Gesellschaft erfreuen. Die Weingüter Groebe aus Rheinhessen, Chateau La Nerthe aus dem Rhonetal und Bürklin Wolf aus der Pfalz runden mit ihren exzellenten Weinen den Abend ab.

Auch das Live-Entertainment verspricht einiges: Harald Krüger und seine Band „Krüger Rockt!“ nennen sich „die schärfste Rock ‘n‘ Roll Band seit Einführung der Anschnallpflicht“. Eine Tombola zugunsten der Charity „Herzenswünsche e.V.“ mit fantastischen Preisen rundet den Event ab.

Alle Leistungen der Max on One-Küchenparty 2014 im Jumeirah Frankfurt am Mittwoch, 18. Juni 2014, auf einen Blick:

–    Champagner Empfang mit kleinen Köstlichkeiten

–    Show Cooking inklusive aller Speisen

–    Korrespondierende Weine der Weingüter Groebe aus Rheinhessen, Chateau La Nerthe aus dem Rhonetal und Bürklin Wolf aus der Pfalz sowie Softgetränke

–    Live-Entertainment mit Krüger Rockt!

–    Beginn 19:00 Uhr

Karten für die Max on One-Küchenparty 2014 können über das Jumeirah Frankfurt für € 159 pro Person inklusive aller Speisen, präsentierter Weine sowie Softgetränke telefonisch unter +49 (0) 69 / 297 237 0 oder per E-Mail an JFreservations@jumeirah.com reserviert werden. Das Max on One-Küchenparty Arrangement kann ab 370 Euro im Einzelzimmer sowie ab 500 Euro im Doppelzimmer gebucht werden und beinhaltet die Teilnahme an der Max on One-Küchenparty 2014 und eine Übernachtung mit Frühstück.

Jumeirah Frankfurt:
Mit seiner innovativen Architektur und dem zeitlos-modernen Interieur setzt das erste deutsche Hotel von Jumeirah Hotels & Resorts neue Maßstäbe. Das Jumeirah Frankfurt, im Herzen der Stadt in unmittelbarer Nähe zu Oper, Einkaufsmeilen, Sehenswürdigkeiten und Finanzviertel gelegen, bereichert Frankfurts Skyline mit seinem außergewöhnlichen Design. Das Luxushotel beherbergt auf 25 Etagen 218 Zimmer und Suiten, die einen atemberaubenden Blick auf Skyline und Umland schaffen. Mit dem höchsten Suiten-Anteil und den durchschnittlich größten Zimmern der Stadt sowie einzigartigen Restaurantkonzepten, dem Talise Spa, vielseitigen Veranstaltungsräumen und modernster Technologie, bietet das Jumeirah Frankfurt die perfekte Balance aus Luxus und Eleganz, ergänzt durch eine einzigartige Servicephilosophie.

www.jumeirah.com/frankfurt

Marco Müller, Matthias Diether, Thomas Kammeier, Philipp Liebisch

11 Hauben im Berliner Olympiastadion

4 Spitzenköche und die Küchenparty
Im Rahmen von „eat! berlin“ kommt das Olympiastadion unter die
Haube(n) und wird zur kulinarischen Partymeile. Zu Gast im „COOKINGCLUB“ sind die Berliner Sterneköche Marco Müller (Rutz), Matthias Diether (First Floor), Thomas Kammeier (Hugos) und der Senftenberger Philipp Liebisch (Brandenburger Meisterkoch). An 4 Kochstationen wird jeweils ein Gang zubereitet. Sie haben die Möglichkeit, den Köchen zuzuschauen und zuzuhören. Der Weinladen Schmidt sorgt übrigens für einen angenehmen Spielfluss im Oly und wird den Abend mit ausgesuchten Weinen begleiten.

27. Februrar 2014 – 99 € pro Person inkl. Weinbegleitung
Reservierung: tickets@gegenbauer-ticketservice.de oder 030-44304430

Marco Müller

Max Moor ist dieses Mal unterwegs, um einem Festtagsmenü-Klassiker nachzuspüren: dem Karpfen. Vom „Feine-Leute-Essen“ bis hin zum berüchtigten Moderfisch, fast unaufhaltsam schien der Niedergang dieses Traditionsgerichts. Deshalb machen sich Max Moor und Sternekoch Marco Müller auf, um zu zeigen, dass dieser Fisch eine unterschätzte Delikatesse ist.

Ihre Stadt-Land-Partie führt sie in den Westen Brandenburgs, ins märkische Reckahn, wo Wolfgang Dietz Karpfen züchtet. Dort bleibt wenig Zeit zum Müßiggang, denn der Binnenfischer versorgt Max Moor und Marco Müller mit Watthosen und Keschern und lässt sie beim Karpfenfang kräftig mithelfen. Auch zeigt er ihnen, worauf es ankommt, damit Karpfen nach feinem Fisch schmeckt. Der Sternekoch ist von der Qualität dieses Edelfisches überzeugt und hat ihn deshalb auch für sein „Köche und Moor“-Menü ausgewählt.

Doch ist Marco Müller nicht nur der richtige Mann für Karpfen: Als Entdecker alter Aromen wurde durch ihn schon so manch vergessenes Rübchen in den „kulinarischen Adelstand“ erhoben. Dazu gehört auch immer mehr der Grünkohl, der nun den Geschmack des Karpfens ergänzen soll.

Grünkohlernte in der Domäne Dahlem
In der Domäne Dahlem in Zehlendorf, einem Biobetrieb auf einer der ältesten landwirtschaftlichen Flächen Berlins, hat man sich auf den Anbau alter Gemüse spezialisiert. Gemeinsam mit Gartenbau-Meister Markus Heiermann schneiden Marco Müller und Max Moor den Grünkohl frisch vom Feld.

Dass Grünkohl hervorragend zu Karpfen passt, beweist Marco Müller dann anschließend in seiner Küche in der „Weinbar Rutz“ in Berlin. Sein Rezept: „Krosser Karpfen, Grünkohl & Pflaumensenfsauce“ schmeckt nicht nur hervorragend – es lädt auch zum Nachkochen ein!

Im Internet:

www.rbb-online.de/koecheundmoor/index.html

Morgen Marco Müller im TV! So 29.12.13 17:10 | rbb Fernsehen – Köche und Moor: Unterwegs mit Sternekoch Marco Müller

Gault Millau 2014 – Brandenburg

Frank Schreiber aus Finsterwalde kocht sich im neuen Gault&Millau in die Küchenspitze des Landes – Besondere Anerkennung auch für Sascha Friedrichs in Petershagen, Marco Giedow in Burg, Carsten Rettschlag in Potsdam und Patrick Schwatke in Beelitz

In die Klasse der Köche mit „hoher Kochkunst und Kreativität” verbessert sich Frank Schreiber vom Restaurant „Goldener Hahn“ in Finsterwalde in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Er beeindruckte die Tester durch „seine glänzenden handwerklichen Fähigkeiten und das gesamte Spektrum der regionalen Möglichkeiten, wenn er beispielsweise beim gebratenen Zanderfilet mit Krustentiersauce, Graupenrisotto und Petersilienpesto die allermeisten anderen Zandergerichte der Testsaison hinter sich lässt und das gebratene Kalbsherz mit Zunge, Gemüse und Meerrettich-Beurre blanc bietet.“ Für solch inspirierte Gerichte erhält er im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Carsten Rettschlag im „Juliette“ in Potsdam. „Die Aufwärtstendenz im ältesten Potsdamer Gourmetrestaurant ist in nahezu allen Gerichten spürbar. Da ist nichts Aufgesetztes, nichts vordergründig Überraschendes – aber alles schmeckt einfach gut und sieht genauso gut aus, ob gebratener Saibling mit Saiblingskaviar, Cantaloupe-Melone und Kräutern oder Beelitzer Kaninchen mit Kräuterseitlingen und Bandnudeln.“

Dieselbe Note schafften auf Anhieb an neuen Herden Marco Giedow (zuvor in der „Alten Schule“ in Reichenwalde) dank „liebevoll zubereiteter Hechtbratwurst mit Blumenkohlstich, grobem Senf und Brotknusper oder Wiesenreh mit Kartoffelroulade, Bohnen und Kakaosauce“ im „Ferienhof Spreewaldromantik“ in Burg und Sascha Friedrichs (zuvor im „a. choice“ in Berlin), der im Restaurant „Das Zimmer“ in Petershagen-Eggersdorf „keine Kompromisse macht, sondern jene ausgefeilten, komplex gestrickten Gerichte bietet, mit denen er schon in Berlin aufgefallen war: den perfekt inszenierten Teller mit Gänseleberparfait unter Kalbsschwanzgelee, Mango, Blaukraut-Gel, Kakao, Kerbel und kleinem Briochewürfel oder die Meerforelle mit einem niedlichen Gelee-Raviolo aus Tomaten, akzentuiert mit Nektarine, Saubohnen und einigen verblüffend gut integrierten Cheddar-Würfeln“.

14 Punkte erkocht sich erstmals Patrick Schwatke, der von Tim Raue in Berlin zum „Kochzimmer“ im Spargelzentrum Beelitz wechselte und „hier nicht als Prophet globaler Aromen und modischer Küchentechnik wirkt, sondern als Pragmatiker des landläufigen guten Geschmacks, den Rehkeulensülze mit Zwiebelmus, Saibling mit Saisongemüse oder fruchtige Kaltschale haben, wenn sie ein Könner macht.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Brandenburg teilen sich mit Frank Schreiber vier Köche, von denen drei ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigen:

· Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde: „Die legendäre Herdsolistin vom Berliner Stadtrand wird mit ihren bodenständigen Rezepten die Küche des 21. Jahrhunderts nicht vorantreiben, und es wäre langweilig, würden alle so kochen. Doch jedes Essen bei ihr erinnert daran, wie schön es sein kann, wenn die Kirche ab und zu mal einfach im Dorf bleibt. Ihr Kartoffelpüree zur gebratenen Entenleber mit Röstzwiebeln und gedünsteten Pfirsichen demonstrierte lehrbuchhaft, wie sich mit präziser Materialkenntnis, Erfahrung und Würzgefühl etwas Kleines ganz groß zubereiten lässt.“

  • ·  Alexander Dressel vom „Friedrich Wilhelm“ in Potsdam: „Alles hier ist handwerklich perfekt zubereitet und zumeist kunstvoll angerichtet, aber neuerdings aromatisch nur so spannend wie Milchferkel mit Pfifferlingen und ‚Fetter Henne‘.“

  • ·  Philipp Liebisch vom „Sandak“ in Senftenberg: „Die souveräne Geschmackssicherheit des talentierten Kochs wird erkennbar, wenn er die Kombination von Froschschenkeln und Schwertmuscheln mit Topinambur durch pikante Aromen von Grapefruit und Orangenzesten vollendet oder der Taube mit Amaranth und Ochsenmark ungewohnte, aber gute Facetten abgewinnt.“

  • ·  Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg wird von 17 auf 16 Punkte herabgestuft, obwohl „seine Küche keineswegs an handwerklicher Finesse verloren hat, alles weiterhin präzise gewürzt und auf den Punkt gegart ist. Doch es fehlt der Esprit, die neue Richtung. Pfifferlinge in altbacken-dicker Rahmsauce werden nicht dadurch besser, dass man ihnen separat feine karamellisierte Kohlrabischeiben mit Aprikosencrunch und kräftig aromatisierte „Speckluft“ zuordnet. Und die mächtige Rahmsuppe aus Spreewaldgurken gewinnt durch ein Stück Räucheraal, Gurken und ein paar knusprige Teigstreifen nebenan nicht an Leichtigkeit.“

    Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 16 Restaurants in Brandenburg. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auch das nach Jahren wieder aufgenommene Lokal „Die Orangerie“ in Kremmen-Ziethen mit 13 Punkten, in dem „Carsten Obermayr (vorher im Berliner „Duke“) neue Impulse setzt. Er fabriziert keine überambitionierten Gerichte, sondern versucht, zwischen Ausflüglern und Gourmets bei vernünftigen Preisen zu vermitteln.“

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Mark Brandenburg vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf; drei werden höher, vier niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

 

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Brandenburg

16 Punkte
17fuffzig*** in Burg/Spreewald
Carmens Restaurant in Eichwalde
Goldener Hahn* in Finsterwalde
Friedrich Wilhelm in Potsdam
Sandak in Senftenberg

15 Punkte
Ferienhof Spreewaldromantik** in Burg
Das Zimmer** in Petershagen-Eggersdorf (östlich von Berlin)
Juliette in Potsdam

14 Punkte
Kochzimmer* in Beelitz

Seehotel in Großräschen
Speckers Landhaus*** in Potsdam

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/