Backbuch: Brot backen

BROT BACKEN. Vom Vollkornbrot bis zum Salz- und Süßgebäck

Wer erinnert sich nicht an den Duft eines frischen, braun gebackenen Brotes, das gerade aus dem Ofen einer Bäckerei kommt? Wer auf diesen Genuss nicht verzichten möchte, kann mit Brot backen – Vom Vollkornbrot bis zum Salz- und Süßgebäck eine kleine Backstube zu Hause haben. Die über 130 Rezepte reichen von Standardbroten wie Vollkorn-, Sonnenblumen- oder Knäckebrot bis hin zu Variationen, die man beim Bäcker gewöhnlich nicht bekommt: So beispielsweise Buttermilch-, Bananen- oder Maisbrot. Wer Deftiges liebt, kann sich mit Bier-, Knoblauch- oder Speckbrot verwöhnen. Mit süßen Verführungen wie Schoko- oder Früchtebrot können auch Kaffeegäste begeistert werden.
Doch nicht nur Brotsorten sind im Buch aufgeführt, auch für Gebäckspezialitäten wie Maiscracker, Zwiebelfladen und Dinkelkipferl ist gesorgt. Durch Tipps und Tricks für die Zubereitung der verschiedenen Teigsorten und Dank der Skizzen und Anleitungen ist auch das Formen und Flechten von Brezeln oder Zöpfen keine Zauberei.

Leopold Stocker Verlag, Graz 2009, 140 Seiten, Hardcover,
ISBN: 978-3-7020-1215-1 , 14,95 EUR / 27,50 sFr

Zu Tisch an … der türkischen Schwarzmeerküste

ARTE, Mittwoch, 13.05. um 16:20 Uhr

Zu Tisch an … der türkischen Schwarzmeerküste

Der Teeanbau ist die wichtigste Erwerbsquelle für die Atamers und viele andere Bauern, die im Nordosten der Türkei am Fuß und an den Flanken der Kaskar-Berge leben. Zu den Grundpfeilern der Küche in dieser abgelegenen Region gehören Tschorotsch, ein gefülltes Maisbrot, und Helva, eine einfache Nachspeise aus Butter, Zuckerwasser und Mehl.

Wer Harun Atamer, seine Frau Firdevs und seine Tochter Assime besuchen will, muss über steile, schmale Fußpfade zum Holzhaus der Familie hinaufsteigen. Der Weg führt durch lichte Laubwälder, die sich an den Hängen entlang ziehen, vorbei an Gemüsegärten und vor allem Teeplantagen. Denn der Teeanbau ist die wichtigste Erwerbsquelle für die Atamers sowie für viele andere Bauern, die im Nordosten der Türkei am Fuß und an den Flanken der Kaskar-Berge leben, die hier von der Küste des Schwarzen Meeres steil hinaufragen.
In den Flusstälern, die zum nahen Meer hin breiter werden, ist das Klima feucht und kühl und bietet daher ideale Bedingungen für das Gedeihen von Teesträuchern. Seit Anfang der 70er Jahre baut auch Harun Atamer Tee an, weil das einträglicher ist als der Anbau von Bohnen, Mais und Kartoffeln oder gar als die Viehwirtschaft. Im Sommer, wenn die ganze Familie in Kirnakli wieder beisammen ist, wird der Tee geerntet. Dreimal gehen die Atamers in die Teegärten, um mit großen Scheren die weichen Teestrauchspitzen abzuschneiden. Das Abpflücken der obersten zwei Blätter mit der Hand, wie es im indischen Darjeeling-Gebiet noch hier und da praktiziert wird, wäre viel zu arbeits- und kostenintensiv. Ihren Tee verkaufen die Atamers an die staatliche Teefabrik Caykur, die in diesem bedeutenden Anbaugebiet überall ihre Sammelstellen für das Alltagsgetränk der Türken unterhält. Wenn ihre Eltern Harun und Firdevs und ihre Tanten Sedriye und Zeynep in die Gärten gehen, bleibt Assime Atamer meist zu Hause. Sie ist die Köchin der Familie und versteht es am besten, Linsensuppe und süße Crêpes, Helva und Tschorotsch zuzubereiten.
Tschorotsch, ein gefülltes Maisbrot, und Helva, eine einfache Nachspeise aus Butter, Zuckerwasser und Mehl, gehören zu den Grundpfeilern der Küche in dieser abgelegenen Region.

Zu Tisch an … der türkischen Schwarzmeerküste

Der Teeanbau ist die wichtigste Erwerbsquelle für die Atamers und viele andere Bauern, die im Nordosten der Türkei am Fuß und an den Flanken der Kaskar-Berge leben. Zu den Grundpfeilern der Küche in dieser abgelegenen Region gehören Tschorotsch, ein gefülltes Maisbrot, und Helva, eine einfache Nachspeise aus Butter, Zuckerwasser und Mehl.

Wer Harun Atamer, seine Frau Firdevs und seine Tochter Assime besuchen will, muss über steile, schmale Fußpfade zum Holzhaus der Familie hinaufsteigen. Der Weg führt durch lichte Laubwälder, die sich an den Hängen entlang ziehen, vorbei an Gemüsegärten und vor allem Teeplantagen. Denn der Teeanbau ist die wichtigste Erwerbsquelle für die Atamers sowie für viele andere Bauern, die im Nordosten der Türkei am Fuß und an den Flanken der Kaskar-Berge leben, die hier von der Küste des Schwarzen Meeres steil hinaufragen. In den Flusstälern, die zum nahen Meer hin breiter werden, ist das Klima feucht und kühl und bietet daher ideale Bedingungen für das Gedeihen von Teesträuchern. Seit Anfang der 70er Jahre baut auch Harun Atamer Tee an, weil das einträglicher ist als der Anbau von Bohnen, Mais und Kartoffeln oder gar als die Viehwirtschaft. Im Sommer, wenn die ganze Familie in Kirnakli wieder beisammen ist, wird der Tee geerntet. Dreimal gehen die Atamers in die Teegärten, um mit großen Scheren die weichen Teestrauchspitzen abzuschneiden. Das Abpflücken der obersten zwei Blätter mit der Hand, wie es im indischen Darjeeling-Gebiet noch hier und da praktiziert wird, wäre viel zu arbeits- und kostenintensiv. Ihren Tee verkaufen die Atamers an die staatliche Teefabrik Caykur, die in diesem bedeutenden Anbaugebiet überall ihre Sammelstellen für das Alltagsgetränk der Türken unterhält. Wenn ihre Eltern Harun und Firdevs und ihre Tanten Sedriye und Zeynep in die Gärten gehen, bleibt Assime Atamer meist zu Hause. Sie ist die Köchin der Familie und versteht es am besten, Linsensuppe und süße Crêpes, Helva und Tschorotsch zuzubereiten. Tschorotsch, ein gefülltes Maisbrot, und Helva, eine einfache Nachspeise aus Butter, Zuckerwasser und Mehl, gehören zu den Grundpfeilern der Küche in dieser abgelegenen Region.

So, 10.05. um 17:35 Uhr arte

Portugal pur: die Schieferdörfer im Pinhal

Als erster Veranstalter wandert und wohnt Wikinger Reisen jetzt in den portugiesischen Schieferdörfern. In Kleingruppen erkundet man das ursprüngliche, touristisch unerschlossene Gebiet Pinhal zwischen Coimbra und der spanischen Grenze. Mit dieser 13-tägigen Exklusivreise unterstützt der Wanderspezialist ein gemeinsames Projekt der örtlichen Kommunen und der Europäischen Union. Ziel ist die Erhaltung von 23 für diese Gebirgsregion typischen Schieferdörfern. Der behutsame Aufbau eines sozialverträglichen Tourismus soll die Abwanderung der Landbevölkerung stoppen.

Mit den Erträgen des „Social Tourism“ saniert man die traditionellen Dorfhäuser, fördert heimische Produkte und verschafft den Bewohnern eine Existenzgrundlage. Einheimische Busunternehmer übernehmen die Transfers, Dorfläden verkaufen regionale Produkte, örtliche Führer begleiten die kleinen Wandergruppen gemeinsam mit den Wikinger-Reiseleitern auf insgesamt neun Thementouren: von der Kastanien- über die Weber- und Honig- bis zur Brotwanderung. Man kommt in verschiedene Dörfer, erlebt das Alltagsleben, schaut sich in Handwerksbetrieben um und probiert Spezialitäten wie Maisbrot und Kastaniensuppe, regionale Honigsorten und Weine. Gewohnt wird in den restaurierten traditionellen Schieferhäusern, gegessen mit Einheimischen im einzigen Restaurant am Ort.

Wer möchte, kann neben dem leichten Wanderprogramm weitere sportliche Aktivitäten buchen: Möglich sind Klettertouren, Kanufahren, Mountainbiking, Riverrafting oder Canyoning. Ein Besuch in der portugiesischen Metropole Lissabon rundet die Tour ab. Die neue Sonderreise wird erstmalig im September angeboten.

Reisepreise und -termine 2007:
Exklusivreise Schieferdörfer des Pinhal, 13 Tg. ab 1.495 Euro (16. Sept.)

www.wikinger.de