BEYOND EL BULLI

Ferran Adrià – der Magier, seine Gegner, seine Zukunft – Mit einem Vorwort von Ferran Adrià

„Das vorliegende Buch von Manfred Weber-Lamberdière soll helfen, die Haute Cuisine in neuem Licht erscheinen zu lassen, und dazu beitragen, dass eben solche Vergleichskriterien für die Haute Cuisine zu finden zukünftig als normal und auch notwendig betrachtet wird. Eben weil in den letzten drei oder vier Jahrzehnten nur wenige kreative Bereiche eine solche Fülle und Vielfalt bewiesen oder eine ähnliche Entwicklung durchgemacht haben wie die Haute Cuisine.“

Es ist die verrückteste Geschichte, die das kulinarische Leben je geschrieben hat. Vom Tellerwäscher zum Messias. Vom Schulabbrecher zum Harvard-Dozenten.

Was für eine Geschichte!
Das Happy End allerdings fehlt noch. Seine Fan-Gemeinde befürchtete sogar das Schlimmste, als Ferran Adrià im Januar 2010 bei der Kochmesse „Madrid Fusion“ das Ende von El Bulli als Restaurant verkündete. „Es war wie damals, als die Beatles sich trennten“, sagte ein bekennender Adrià-Fan. Zuerst die Beatles, dann Pink Floyd und jetzt Ferran Adriàs El Bulli!

Dieses Buch berichtet, wie die Geschichte weiter geht…
Inhalt:
· Vorwort von Ferran Adrià – Die Avantgarde von gestern und morgen
· ElBulli-Foundation, Techno-Emphase – „Meine Referenzen sind Harvard und Google“
· Ein neuer Anfang
· Vor und nach dem El Bulli – Im Gespräch mit Ferran Adrià
· Der Junge, der Wilde und der Eigenartige
· Gastronomiegeschichte – oder: Ein Dinner im El Bulli
· Technoemotionale Küche – Ferran Adrià über die Geschichte einer stilistischen Revolution
· Aufbruchstimmung in der molekularen Gastronomie
· Von Wissenschaftlern und molekulargastronomischen Tüftlern
· Molekular-Küche am Pranger – Von vermeintlichen Giftmischern und Panschern
· Krieg der Köche
· Flüssiger Stickstoff, Schockfroster und Schneckengrütze
· Aber wo im Gehirn entsteht Glück?
· Die Adrià-Brüder und die vier Stufen zur revolutionär-kreativen Küche
· Wieso die Nouvelle Cuisine vom Podest stoßen, wenn man sich als späten Teil davon betrachtet?
· Das Kreativ-Team mit feinem Geschmack und animalischem Gespür für das Unerwartete
· Das spanische Manifest der El-Bullianer
· Als die Revoluzzer zum Standard geworden waren
· Revolution und Etikettenschwindel
· Grande Cuisine – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
· Auswüchse der Nouvelle Cuisine, Kritiker und spanische Köche –
Alain Ducasse im Gespräch mit Karl Lagerfeld
· Über den Selbstzweck der sechsten Dimension
· Warum man keine Michelin-Sterne zurückgeben kann
· Ist Kochen Kunst? – Gedanken zur Documenta
· Der Pate der „Firma“ Nouvelle Cuisine und die Glücksverheißung des Fernand Point
· 3-Sterne-Küchen und rote Zahlen
· Der Teamchef vom Sandstrand
· Im Rausch der Experimente
· Das spanische Küchenwunder – Basken-Power und der Mozart des dritten Jahrtausends
· Spaniens Köche auf dem Gipfel des Erfolgs
· Ein Schlachtenbild – oder: Wie eine neue Generation von Top-Köchinnen den Männern die Michelin-Sterne streitig macht
· Ein Leitbild: Michel Guérard – Cuisine-Papst und Diät-Gourmet
· Meister Ecki
· Julì Soler: vom Plattenschmuggler zum Maître d‘Hotel

Autor: Manfred Weber-Lamberdière
Vorwort: Ferran Adrià
Manfred Weber-Lamberdière
Interviewpartner (Focus):
Ferran Adrià, Alain Ducasse, Karl Lagerfeld und Jörg Zipprick
Manfred Weber-Lamberdière
Übersetzungen :

Heidi Schade (span.) und Olaf Plotke (engl.)
Manfred Weber-Lamberdière
Eine aktualisierte Neuauflage mit zahlreichen neuen, aktuellen Beiträgen aus „Die Revolutionen des Ferran Adrià“ (Bloomsbury Berlin, 2007)
Manfred Weber-Lamberdière

Taschenbuch 16,5 x 12,5 cm . 278 Seiten . Bestellink: ISBN 978-3-942051-23-1

Marmeladen-Magier und Schafsmilch-Chocolatier

Wandern und Schlemmen entlang der via culinaria in der Ferienregion Lungau

Via culinaria nennt sich der wohl „kost-barste“ Genuss-Wegweiser quer durch Stadt und Land Salzburg: Aufgeteilt nach Genusswegen für Feinspitze, Naschkatzen, Bierverkoster, Schnapsfreunde, Käsefreaks, Fleischtiger und Hüttenhocker zeigt die Via culinaria die besten Adressen zum Essen und Trinken, Genießen und Beisammensein. Das Wanderparadies Lungau, im Süden des Salzburger Landes, lockt Sommerurlauber mit knapp 60 schimmernden Bergseen, gepäckfreien Wanderrouten von Gipfel zu Gipfel und dutzenden reizvollen Mountainbike-Touren von 560 Kilometern Länge auf herausfordernden Höhenmetern.

Der südlichste Bezirk des Salzburger Landes, die Genussregion Lungau, ist ein inneralpines Becken auf über 1.000 Meter Seehöhe, das nicht nur kulinarische Gipfel zum Erklimmen bietet. Der Lungau ist für seine qualitativ hochwertigen Kartoffeln berühmt, die im Dialekt liebevoll Eachtling genannt werden. Gourmets und Gourmands sind im Lungau genau an der richtigen Adresse, denn lukullische Freuden in einer unberührten Alpenlandschaft zu genießen und dabei mit Freunden oder der Familie gemütlich zusammenzusitzen, das macht die beste Zeit des Jahres, den Urlaub, doch erst perfekt.

Freunde des Feuerwassers finden in der Ferienregion feine Enzianschnäpse, die mit dem „Goldenen Stamperl“ ausgezeichnet wurden: Eachtlinge und Tauernroggen werden zusätzlich zu den traditionellen Obstsorten liebevoll zu flüssigem Gold veredelt. (www.salzburg-online.at/…). Käseliebhaber lassen ihre Geschmacksknospen im Lungauer Almsommer mit erstklassigem Rohmilchkäse, ummantelt mit Meisterwurzblättern, Lärchenholzasche und Wachholdernadeln, aufblühen. www.bauernhoefe.at/hiasnhof

Naschkatzen werden auf der Schlemmerreise durch die Region in Tamsweg mit feinen Pralinen und traditionellen Leckerbissen, wie Kaiserschmarrn, Powidlbuchteln und Lungauer Rahmkoch zum Bleiben verführt. Eine Offenbarung ist auch die eigens perfektionierte Erdäpfel-Basilikum-Schokolade mit Eachtlingschnaps der Edelbrennerei Moser. Süße Verführungen bietet auch der Schafsmilch-Chocolatier Hochleitner: Im Atelier der Köstlichkeiten werden die gluten-, gentechnik und laktosefreien Schokoladenerzeugnisse Chocolina aus Schafsmilch hergestellt. (www.hochleitner.com). Schleckermäuler können beim Abstecher nach Mauterndorf in Trausners Genusswerkstatt dem Marmeladen-Magier Walter Trausner in der offenen Schauküche zuschauen, wie Bio-Wildbeeren zu feinster Marmelade und sogenannten „Pocketgelly“ veredelt werden: Fruchtgelee-Bonbons in himmlischen Geschmacksrichtungen wie Himbeere, Earl-Grey oder Kokos-Passionsfrucht. www.genusswerkstatt.com

Weitere kulinarische Highlights des Lungaus sind das Mesnerhaus in Mauterndorf ( www.mesnerhaus.at ), der Gasthof Andlwirt in St. Andrä ( www.andlwirt.at ) und das Romantik- und Genusshotel Wastlwirt in St. Michael ( www.wastlwirt.at ). Stubenhocker entdecken im Lungau bodenständige Gemütlichkeit gepaart mit himmlischem Gaumengenuss auf der 200 Jahre alten Kösslbacher Alm am Aineck: In der früher „offenen Rauchkuchl“ werden Lungauer Kasknödel mit Zwiebelsuppe und weitere Lungauer Köstlichkeiten gezaubert ( www.sbg.at/koesslbacher-alm ).

Drei Übernachtungen in einem ***Gasthof/Hotel sind mit Halbpension inklusive Schmankerl-Essen, Begrüßungsdrink, einer geführten Bergseewanderung mit anschließender Jause und der Besichtigung der Erlebnisburg Mauterndorf ab 154,- Euro pro Person von Juni bis August buchbar.

www.lungau.at

Sous-Vide Garen im Vakuum mit Heiko Antoniewicz

MEGA-Workshop für Profis

am

1. Termin Mi., 1. Juli 09, 9:30- 12:30 Uhr

2. Termin Mi., 1. Juli 09, 14:00-17:00 Uhr

Seminarraum der MEGA Stuttgart

Sous-Vide Garen im Vakuum

Die innovativen Verfahrenstechniken des Sous-Vide-Garens bieten erstaunliche und überzeugende Mög­lichkeiten, kulinarische Erlebnisse anzubieten. Unter fachkundiger Leitung können diese interessanten Techniken im Workshop auch selbst ausgeführt werden. Auf Basis frischer und naturbelassener Produkte entsteht so eine außergewöhnliche Vitalküche, die sich durch die Reinheit des Geschmacks empfiehlt .

Produktions- und Regeneriermethoden in Theorie und Praxis

O Sous-Vide

O Druck-Steamen

O Cook & Chili

O Bankettierung

O Langzeitgaren

O Regenerieren mit

Thermokontakt, Induktion und Heißluft

Referent: Heiko Antoniewicz  Party-Event-Service-Unternehmer, Fingerfood-Trendsetter, Magier der molekularen Küche, Fachbuch-Bestseller-Autor, selbstständiger Berater und Praxistrainer.

Das inhaltsgleiche Seminar findet vormittags und nachmittags statt.

Preis je Teilnehmer € 69,- zzgl. USt.

MEGA Das Fach-Zentrum für die Metzgerei und Gastronomie eG

Schlachthofstr.6

70188 Stuttgart

Anmeldung: Telefon (0711) 1684-133 Frau Blackwell/Frau Stauch Telefax (0711) 1684-180

Heiko Antoniewicz

Heiko Antoniewicz – Magier der molekularen Küche

Schon als Kind wollte der gebürtige Dortmunder Koch werden – und an dem Gericht, an dem er sich als erstes versuchte, hatten seine damaligen Mitschüler ihre helle Freude, sie mussten als Verkoster seiner Apfelpfannkuchen herhalten. Als seine liebste Zutat benennt Antoniewicz heute Foie Gras, ein klassisches Produkt der Gourmetküche, das gerne auch in avantagrdistischer Form einsetzt. Ganz bodenständig ist dagegen sein Paradegericht: der Tafelspitz in geliertem Lauchsauerrahm mit Trüffeln.

Begonnen hat er seine Laufbahn im Dortmunder Hotel Lennhof, in dem er 1985 die Auszeichnung „Stadtmeister der Köche“ erhielt. Will man seine Auszeichnungen benennen, braucht man einen langen Atem: „Koch des Jahres“, Gewinner der „Noilly Prat-Trophy“, Prominentenkoch, er kochte für den damaligen Kronprinz Harald von Norwegen, 2005 für Queen Elizabeth II. und 2006 für die amtierende Bundeskanzlerin und deren Gäste in Berlin. Als Erfinder von ART MANGER gilt Heiko Antoniewicz heute als der „Magier der molekularen Küche“. Sein Buch „Fingerfood – die Krönung der kulinarischen Kunst“, mit 175 Gerichten, fotografisch sinnlich in Szene gesetzt, wurde ein Bestseller und Standardwerk für die Branche, es wurde 2008 mit dem „World Cook Award“ als bestes innovatives Kochbuch weltweit ausgezeichnet. Heiko Antoniewicz arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Seine Philosophie beschreibt Antoniewicz so: „Fingerfood und molekulare Küche bedeuten für mich, kreative Erlebnisse zu vermitteln, Horizonte zu erweitern, nie stehen zu bleiben oder anzukommen. Mein gastronomisches Know-how soll dazu dienen, Freiheit, Träume, Wünsche und Ideen meiner Kunden zu erfüllen.“

Heiko Antoniewicz lässt sich in Sachen Molekularküche am 02. März von 10.30 – 12 Uhr bei der Koch-Show „Verwegen Kochen“ beim 13. RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL über die Schulter schauen, im Anschluss kocht er ein mehrgängiges Menü für die Gäste des Festivals: www.rheingau-gourmet-festival.de

Heiko Antoniewicz

Heiko Antoniewicz – Magier der molekularen Küche

Schon als Kind wollte der gebürtige Dortmunder Koch werden – und an dem Gericht, an dem er sich als erstes versuchte, hatten seine damaligen Mitschüler ihre helle Freude, sie mussten als Verkoster seiner Apfelpfannkuchen herhalten. Als seine liebste Zutat benennt Antoniewicz heute Foie Gras, ein klassisches Produkt der Gourmetküche, das gerne auch in avantagrdistischer Form einsetzt. Ganz bodenständig ist dagegen sein Paradegericht: der Tafelspitz in geliertem Lauchsauerrahm mit Trüffeln.

Begonnen hat er seine Laufbahn im Dortmunder Hotel Lennhof, in dem er 1985 die Auszeichnung „Stadtmeister der Köche“ erhielt. Will man seine Auszeichnungen benennen, braucht man einen langen Atem: „Koch des Jahres“, Gewinner der „Noilly Prat-Trophy“, Prominentenkoch, er kochte für den damaligen Kronprinz Harald von Norwegen, 2005 für Queen Elizabeth II. und 2006 für die amtierende Bundeskanzlerin und deren Gäste in Berlin. Als Erfinder von ART MANGER gilt Heiko Antoniewicz heute als der „Magier der molekularen Küche“. Sein Buch „Fingerfood – die Krönung der kulinarischen Kunst“, mit 175 Gerichten, fotografisch sinnlich in Szene gesetzt, wurde ein Bestseller und Standardwerk für die Branche, es wurde 2008 mit dem „World Cook Award“ als bestes innovatives Kochbuch weltweit ausgezeichnet. Heiko Antoniewicz arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Seine Philosophie beschreibt Antoniewicz so: „Fingerfood und molekulare Küche bedeuten für mich, kreative Erlebnisse zu vermitteln, Horizonte zu erweitern, nie stehen zu bleiben oder anzukommen. Mein gastronomisches Know-how soll dazu dienen, Freiheit, Träume, Wünsche und Ideen meiner Kunden zu erfüllen.“

Heiko Antoniewicz lässt sich in Sachen Molekularküche am 02. März von 10.30 – 12 Uhr bei der Koch-Show „Verwegen Kochen“ beim 13. RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL über die Schulter schauen, im Anschluss kocht er ein mehrgängiges Menü für die Gäste des Festivals: www.rheingau-gourmet-festival.de

höchstpersönlich – Johann Lafer

Johann Lafer – der lächelnde Koch aus Österreich. Wer kennt ihn nicht, den schnauzbärtigen Küchen-Magier aus dem Fernsehen, der mit leichter Hand und freundlicher Stimme die verführerischsten Köstlichkeiten bereitet? Jedem suggeriert er dabei: ‚Das kannst du auch‘. Aber was so leicht aussieht, ist das Ergebnis harter Arbeit.

Die begann bei Johann Lafer 1973 gleich nach der Schulzeit in seiner Heimatstadt Graz, wo er 1959 geboren wurde. Im Traditions-Restaurant ‚Gösser-Bräu‘ absolvierte er eine dreijährige Kochlehre.
Mit Können, Zuversicht und Selbstvertrauen wagte er danach gleich den Sprung in die Küchen der besten deutschen Feinschmeckerlokale wie ‚Le Canard‘ in Hamburg, ‚Schweizer Hof‘ in Berlin sowie ‚Aubergine‘ in München.

Im Mai 1983 trat er seine ‚Schicksals-Stellung‘ an und wurde Küchenchef bei Silvia Buchholz in Guldental. Sie betrieb dort das Restaurant: ‚Le Val d’Or‘. Fünf Jahre später übernahm er das Restaurant als Besitzer und nach weiteren zwei Jahren heiratete er Silvia Buchholz. 1994 zog das Paar mit allem Hab und Gut, einschließlich des Restaurants, nach Stromberg westlich von Bingen und gründete auf der nahen Stromburg sein eigenes Imperium mit Restaurant, Gasthaus und Hotel, kurz: ‚Johann Lafers Stromburg‘.

Hier konnte Johann Lafer nun nicht nur seine Kochkunst perfektionieren, sondern auch als umsichtiger und ideenreicher Unternehmer wirken. Schnell wurde die Stromburg zum Ziel eines hochkarätigen Publikums auch aus Spitzenkreisen von Kunst, Politik und Wirtschaft. Ein eigenes TV-Kochstudio auf der Stromburg sorgt dafür, dass die guten Nachrichten für Gaumen und Magen des Fernseh-Volkes nicht abreißen.

Ein Team von Radio Bremen porträtiert für die ‚höchstpersönlich‘ Reihe den Alltag des Sterne-Kochs, Buch-Autors, Unternehmers und Fernseh-Stars. Ein Besuch bei seiner Mutter in der Nähe von Graz stand ebenso auf dem Programm wie die Leitung eines Seminars in den Tourismus-Fachschulen von Bad Gleichenberg und natürlich seine Stromburg. Hier leben seine Frau und die beiden Kinder. Hier veranstaltet Johann Lafer neben dem Alltagsbetrieb zusätzlich Kochkurse für ausgewählte Gäste.

ARD, Samstag, 03.11., 14:03 – 14:30 Uhr

Johann Lafer – Höchstpersönlich

Johann Lafer, der lächelnde Koch aus Österreich. Wer kennt ihn nicht, den schnauzbärtigen Küchen-Magier aus dem Fernsehen, der mit leichter Hand und freundlicher Stimme die verführerischsten Köstlichkeiten bereitet? Jedem suggeriert er dabei: 'Das kannst Du auch' und Millionen versuchen, seine Rezepte am heimischen Herd nachzukochen …

Johann Lafer wuchs in dem kleinen Ort St. Stefan in der Steiermark auf. 1973 – da war er 16 Jahre alt – schickten ihn die Eltern in die Metropole Graz. Dort, im Traditions-Restaurant 'Gösser-Bräu', absolvierte er eine dreijährige Lehre als Koch. Mit Können, Zuversicht und Selbstvertrauen wagte er danach sogleich den Sprung in die Küchen der besten deutschen Feinschmeckerlokale wie z.B. 'Le Canard' in Hamburg, 'Schweizer Hof' in Berlin oder 'Aubergine' in München. Im Mai 1983 trat er seine 'Schicksals-Stellung' an und wurde Küchenchef bei Silvia Buchholz in Guldental im Rheinland. Die junge, tüchtige Frau betrieb dort das in Kennerkreisen bereits hoch geschätzte Feinschmecker-Restaurant 'Le Val d'Or'. Die beiden verliebten sich ineinander und heirateten 1990.

Ein Fernseh-Team begleitete einige Tage den Sterne-Koch, Buch-Autor, Unternehmer und Fernseh-Star für die 'höchstpersönlich'-Reihe. Ein Besuch bei Mutter und Schwester in St. Stefan stand ebenso auf dem Programm wie ein Wiedersehen mit seiner früheren Lehrchefin Erika Wagner im 'Gösser-Bräu' zu Graz. Bei einem Abstecher nach Berlin wurde der umtriebige Star noch schnell zum Fernsehkoch des Jahres 2006 gekürt bis er sich daheim auf der 'Stromburg' und im Kreise seiner Familie in Guldental weiter porträtieren ließ.

MDR, Freitag, 27.07., 09:40 – 10:05 Uhr

Juan Amador, Tim Raue, und Joachim Wissler

Neue Leichtigkeit auf altem Fundament

Wer ist heute kulinarische Avantgarde? Die Magier der betörendsten Aromen? Die Jongleure der Gegensätze und Ergänzungen, der Konsistenzen und Temperaturen? Die Pioniere der wissenschaftlichen Erkenntnisse und fortschrittlichen Technologie?
Das GaultMillau Magazin unternimmt in seiner aktuellen Ausgabe den Versuch eines klärenden Gesprächs mit drei kreativen Individualisten modernster Küche in Deutschland – Juan Amador, Tim Raue (GaultMillau Koch des Jahres 2007) und Joachim Wissler

So etwas wie eine deutsche Hochküche gibt es ja angeblich nicht, die (Spitzen-) Gastronomie hierzulande orientiert sich zumeist Richtung Frankreich oder Italien, heißt es. Oder allenfalls noch Richtung Spanien. Ist derzeit doch viel von molekularer Küche die Rede, gern und ausgiebig als Trend der Zukunft gepriesen, derweil sie im Ursprungsland keineswegs als Nonplusultra gilt.

Aber nicht alle sind Nachmacher, es gibt auch in Deutschland Chefs, die eigene Wege gehen, sich Kreativität zutrauen und auch Provokation nicht scheuen – und zur Avantgarde zählen. Kochen auf hohem Niveau ist Kunst, also darf sich auch künstlerische Freiheit am Herd zeigen. Immer mehr Spitzenköchen – wie Joachim Wissler und Tim Raue – wird eine solche Entfaltung ermöglicht durch Hotels, in denen sich ihre Restaurants befinden. Nur wenige – wie Juan Amador – arbeiten selbstständig.

Repräsentieren Sie in Deutschland die Avantgarde-Küche?
Juan Amador: Ich würde mich selbst nicht unbedingt dazu zählen, allerdings werden wir in der Öffentlichkeit vielleicht so gesehen. Ich denke, wir kochen und arbeiten und denken einfach ein bisschen moderner als andere.

Tim Raue: Ich würde Juan Amador selbstverständlich schon dazurechnen. Wenn man Avantgarde so definiert, dass man neue Gedankengänge hat, neue Wege geht. Was wir auf den Teller bringen, hat eine neue Leichtigkeit, zeigt einen anderen Bezug zum Essen.

Joachim Wissler: Avantgarde ist für mich ein sehr schwieriger Begriff. Ich fühle mich auch nicht sehr wohl, wenn ich ihr zugeordnet werde. Ich zähle mich durchaus zu der Generation, die nach den großen Kollegen wie Dieter Müller, Harald Wohlfahrt und Heinz Winkler kommt und gern als Erneuerer bezeichnet wird. Aber das geschieht doch alles auf dem Fundament, das seit jeher und immer noch die Grundlage nahezu aller Küchen ist.

Wenn man die spanische Küche als die Avantgardeküche bezeichnen wollte, müsste sie da nicht ganz andere Geschmackserlebnisse bieten als der Rest der Welt? Sind die Spanier außer in den Techniken auch geschmacklich meilenweit voraus?

Tim Raue: Überhaupt nicht. Aber die Philosophie finde ich sehr interessant, weil die Spanier versuchen, die höchste Zelebrierung des Essens auf eine Art und Weise zu vermitteln, die wir vorher nicht kannten, nämlich mit Lockerheit, mit Entspanntheit. Was mich in Spanien inspiriert hat und was ich mitgenommen habe, ist die Individualität. Joachim Wissler hier zum Beispiel ist für mich der Inbegriff der Avantgarde in Deutschland. Für mich bedeutet Avantgarde aber auch, eine Vorbildfunktion zu haben. Für die jüngere Generation von Köchen, die ihr eigenes Profil und ihre eigene Gedanken hat. Nichts gegen die, die bei Dieter Müller oder Harald Wohlfahrt gelernt und da auch viel mitgenommen haben. Man sieht aber doch zum Beispiel bei Thomas Bühner, dass man daraus seinen ganz eigenen Stil entwickeln kann. Aber wir haben in Deutschland dieses Problem der Nachmacher, und das ist für mich mit das Schlimmste, was es gibt. Jetzt versuchen sich eben viele in der molekularen Küche, aber ich glaube, dass das bei uns in erster Linie nur die Medien interessiert und einen kleinen Teil der Leute, die zum Essen kommen. Das wird wieder vorbeigehen.

Joachim Wissler: Gewiss setzen die Spanier durch die technischen Neuerungen ungewöhnliche Akzente, aber auch sie verlieren nicht die Basis, bis auf ein paar völlig abgedrehte Köche, die man ganz spannend finden kann. Ich war im vergangenen Jahr wieder mal bei Ferran Adrià und war überrascht: Das, was heute bei uns nach-
gemacht wird, das macht der schon nicht mehr. Er ist schon einen ganzen Schritt weiter als seine Anhänger. Er war ja wirklich manchmal ganz schön abgedreht kreativ, aber nun kehrt er wieder zum Ursprung zurück. Auch ich habe bei vielen Gerichten gesagt: Die sind spannend, aber ich muss sie nicht ein zweites Mal essen. Letztes Mal habe ich das nur nach einem Gang gesagt und zum ersten Mal bei ihm Soße bekommen, genauer gesagt: einen Fleischsud, der einer Soße sehr nahe kam.

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des GaultMillau Magazins, die ab 7. Februar am Kiosk erhältlich ist.

Star-Magier Jan Rouven im Tropical Islands

Die neue große Abendshow „Sulapan – Magie der Elemente“ zeigt atemberaubende Illusionen in der einzigartig tropischen Kulisse von Tropical Islands. Die Südseebühne wird zu diesem Zweck komplett umgebaut und neu gestaltet. Die Show thematisiert die fünf Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und Raum, die spektakulär inszeniert werden. Zu Bestaunen gibt es unter anderem Feuerspeere, Wasser-Fontänen, schwebende Jungfrauen und gefährliche Entfesselungen unter Wasser. Ein sieben Meter langer Bergwerksbohrer und ein riesiger Propeller kommen ebenfalls zum Einsatz. „Ich spiele mit der Gefahr“, so Jan Rouven.

Der 25-jähre Jan Rouven wird ab dem 29. Dezember 2006 exklusiv im Tropical Islands seine neue Show präsentieren. Jan Rouven ist einer der besten Magier der Neuzeit und wurde bereits als „Illusionist des Jahres“ ausgezeichnet. Er trägt somit denselben Titel wie David Copperfield.

Nach der Premiere am 29. Dezember wird die Show „Sulapan – Magie der Elemente“ täglich um 19:30 Uhr auf der Südseebühne von Tropical Islands gezeigt. Die Show ist im Eintrittspreis inklusive.

www.my-tropical-islands.com