"Atrium Hotel Mainz" in Mainz ist "Gastgeber des Jahres 2012"

Die Sieger des Wettbewerbs „Gastgeber des Jahres 2012“ stehen fest. Im Hause des Vorjahressiegers, im Nells Park Hotel in Trier, gratulierte Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, dem Atrium Hotel Mainz (Kategorie Beherbergung) zum Erfolg. „Qualität ist ein eigenes Strategiefeld der Tourismusstrategie 2015 des Landes Rheinland-Pfalz“, so Lemke. „Qualität ist kein Zufall, sondern immer das Ergebnis unternehmerischen Handelns und die Basis des Erfolgs.“ Der Sonderpreis für die „Beste Auszubildende/Gastgeberin des Jahres“ geht an Natalie Will, ebenfalls vom Atrium Hotel Mainz, zweitplatziert ist Simone Schuck vom Park Plaza Hotel Trier.

In diesem Jahr haben sich insgesamt 13 Betriebe beworben (9 in der Kategorie Beherbergung inkl. Jugendherbergen, zwei in der Kategorie Camping und zwei in der Kategorie Sonderpreis „Bester Auszubildender“). 

Gewinner in der Kategorie Beherbergung ist nach dem Urteil der Jury das Atrium Hotel Mainz, das herausragende Gastgeber-Qualitäten bewiesen habe. Das 4-Sterne Superior Hotel ist das größte inhabergeführte Privathotel in Rheinland-Pfalz. Die Hotelanlage umfasst heute 150 Zimmer auf einer Fläche von 15.000 m². Wohlfühlambiente und vorbildliche Gästebetreuung gehören zu den herausragenden Leistungsmerkmalen.

Den 2. Platz errang die „Römerstadt Jugendherberge“ in Trier, den 3. Platz die „Hoher Westerwald-Jugendherberge“ in Bad Marienberg.
Die Jury beurteilte bei den Bewerbern neben der „Hardware“ insbesondere auch das Management, die Firmenphilosophie, den Gästeservice inklusive aktivem Beschwerdemanagement und nicht zuletzt Maßnahmen zur Mitarbeiterförderung und –motivation.

Im Wettbewerb „Gastgeber des Jahres“, den die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) ausschreibt, werden bis zu drei Betriebe ausgezeichnet, die sich um den Tourismus besonders verdient gemacht haben und durch außergewöhnliche Leistungen in diesem Bereich herausragen. Unterstützt wird die RPT dabei vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, den rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern, dem Hotel- und Gaststättenverband Rheinland-Pfalz, dem Verband der Campingplatzunternehmer Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. und den Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und Saarland. Projektpartner ist darüber hinaus die Gesellschaft für Systemisches Management (GSM) mbH aus Kobern-Gondorf/Mosel. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Sterne-Klassifizierung und die erfolgreiche Teilnahme mindestens an der ersten Stufe der „ServiceQualität Deutschland“.

„Durch die Teilnahme an dem Wettbewerb „Gastgeber des Jahres“ wird die Qualität in den Betrieben weiterentwickelt und verbessert. Alle teilnehmenden Betriebe haben sich durch hervorragende Qualität hervorgehoben und verdient gemacht“, sagte Bürgermeister Werner Klöckner, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.

www.gastgeber-des-jahres.info

Ethik des Essens

Ein merkwürdiges Schweigen herrscht in der Gegenwartsphilosophie gegenüber dem Essen. Und dies, obwohl viele Zukunftsfragen und ethische Probleme unmittelbar mit den globalen Ernährungsverhältnissen zusammenhängen und deren erforderliche Lösung davon abhängt, wie gut wir uns ernähren.Das Problem dieser Sprachlosigkeit wird im vorliegenden Buch erstmals in ihre theoretischen Hintergründe zurückverfolgt. Denn anders als heutzutage haben sich in der Vergangenheit viele Philosophen intensiv mit den moraltheoretischen Fragen eines guten Essens beschäftigt. Die theoriegeschichtliche Rekonstruktion dieses Ernährungsdiskurseszeigt auf, wie weit reichend und umfassend auch das tägliche Essen die menschliche Welt erzeugt.Um die großen Zusammenhänge dieser in Vergessenheit geratenen Philosophie des Welt-Essens in den Blick zu bekommen, werden die zwei Theoriestränge eines diätmoralischen und eines gastrosophischen Denkens herausgearbeitet. Während der diätmoralische Diskurs die menschliche Ess-istenz zugunsten eines rein geistigen Glücks entwertet und die Moral einer vernunftlosen Ernährung lehrt, vergewissert sich das gastrosophische Denken mit der Ethik eines guten Essens der alltäglichen Möglichkeit einer vernünftigen Lebenspraxis. Die programmatische Gegenüberstellung dieser unterschiedlichen Philosophien der Ernährung und ihren jeweiligen Tugendlehren ist einem genuinen Ziel der praktischen Philosophie verpflichtet: Sie dient kritisch-theoretisch der normativen Begründung einer besseren Praxis nicht nur des Essens.

Ethik des Essens. Eine Einführung in die Gastrosophie von Harald Lemke
Verlag: Akademie Verlag
ISBN-13: 978-3050043012

Kochbuch

Bremer Lukullus Medaille – Goldmedaille ging an Till Stahl

„Azubis und Ausbilder sind besser als ihr Ruf,“ so das Credo vom Bremer Bildungssenator Willi Lemke beim Besuch des 21. Bremer Jugend-Kochwettbewerbs um die Lukullus Medaille 2007 im Berufsschulzentrum am Rübekamp. In zwei Lehrküchen bereiteten 14 Jugendliche des zweiten und dritten Ausbildungsjahres ihre Eigenkreationen für 72 geladene Gäste zu. Zur Lebensmittelauswahl stand ein umfangreicher Warenkorb bereit. Einzige Vorgaben für das Frische-Menü: Vorspeise (Wolfsbarsch), Hauptgericht (Roastbeef) und Dessert (Ananas und Schokolade).

Sieg und Goldmedaille ging an Till Stahl (Ratskeller Bremen). Er gewann vor Christian Redetzky, Hotel Roshop Barnstorf (Silber). Die Bronzemedaille erreichte Hansa da Silva, Café Kukuk in der Kunsthalle. Für den Endsieg zählte aber nicht nur praktisches Können, sondern zu 1/5 auch die vorgeschaltete Theorie. Deshalb konnten sich auch die weiteren elf Qualifizierten als Sieger betrachten.

Schuldirektor Dr. Wilhelm Hohls griff den Gedanken von Willi Lemke noch einmal auf und bedankte sich bei den ausbildenden Küchenmeistern der Jury: Reinhard Richter, Arndt Feye, Axel Theune, Michael Dammann, Ole Meine und Hans Hoffmann von Unilever Foodsolutions. Auch bei seinen engagierten Schullehrern. Der 1. Vorsitzende des Koch-Club Bremen, Joachim Himmelskamp, richtete seinen Dank insbesondere an die Sponsoren, darunter als Hauptsponsor Unilever Foodsolutions. Ohne solche Sponsoren wäre Nachwuchsförderung unmöglich. Dann unterstrich er den Wert der Jugendwettbewerbe im Sinne eigener Prüfungsvorbereitung und appellierte an alle Teilnehmer: „Bleibt dabei – für mich seid ihr alle Sieger.“

Ficchiaceto, Wattle Seed, Booja Booja und Co

Bald heißt es: Genießer treffen sich im Salon Gourmet. Denn vom 17. bis zum 19. Februar 2006 verwandelt sich die Halle 3 der Neuen Messe Karlsruhe an manchen Ständen mitunter in ein „Kuriositäten-Kabinett“ kulinarischer Köstlichkeiten. Bei dieser außergewöhnlich geschmackvollen Messe der HINTE GmbH finden beispielsweise Ficchiaceto, Wattle Seed oder Booja Booja zueinander und stehen als exquisite Gaumenfreuden für verführerische Internationalität. Produzenten aus Australien, der Schweiz, Kuba, Italien, Äthiopien, Frankreich oder England, die wie die regionalen Erzeuger im Salon Gourmet strickt auf Frische und Qualität bauen, senden ihre geschmackvollen Grüße zum „Festival der Sinne“. Genießer können sich über eine Vielzahl von hochwertigen und ausgefallenen Produkten informieren, die nicht im Handel zu bekommen sind, sie probieren, ihre Produzenten oder Importeure persönlich kennen lernen und die Produkte kaufen.

In Italien hat Maikel Lemke mehrere Jahre gelebt und „Urprodukte“ kennen gelernt, die man – so sagt er – hier zu Lande gar nicht kenne. In der Nähe von Osnabrück hat der Il Paradiso-Chef ein Geschäft, außerdem vertreibt er seine Produkte online. Lemke kauft alle italienischen Spezialitäten direkt beim Produzenten, das sind meist kleine Familienbetriebe. Zum Salon Gourmet bringt er auch Ficchiaceto mit, dessen einzige Zutaten Feigen, Zucker und reifer, hochwertiger Balsamico-Essig aus Modena sind. Ganz unter Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe ist das Feigenmousse eine ideale Ergänzung zu Käse, gekochtem oder gegrilltem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten sowie zu Eis. Lemke gerät bei der Beschreibung des Produktes ins Schwärmen, da es als vielseitige Beigabe ein spezieller Genuss für Kenner und Feinschmecker sei.

Elisabeth Wieker dagegen ist Australierin, die seit vier Jahren in Köln lebt. Sie importiert hochwertige Produkte aus Down under, vertreibt ihre Waren an die Gastronomie und auch online für jedermann. Neben Olivenöl und Weinen bringt Wieker acht verschiedene Gewürze der Aborigines mit, die in Deutschland noch sehr unbekannt sind. Wattle Seed etwa verbindet den Geschmack von Haselnuss, Schokolade und Kaffee. „Es ist ein extravagantes Gewürz für Kuchen, Teigwaren, aber auch für Soßen“, sagt Wieker. Wer an ihren Stand kommt, kann auch gleich einen Rezept-Tipp erhalten.

Wie Wieker ist auch die Booja Booja Company erstmals im Salon Gourmet dabei. Sie weiß, dass Süßes keine Sünde sein muss und liefert mit ihren handgefertigten Schokoladen-Trüffeln vielmehr eine echte Alternative. Die Zutaten für die Booja-Booja Trüffel stammen sämtlich aus kontrolliert-biologischem Anbau, sind milcheiweißfrei, glutenfrei sowie ohne Gentechnik hergestellt. Auf Allergien bildende Substanzen wie zum Beispiel Weizen oder tierische Fette wurde ebenso verzichtet. Booja-Boojas stammen derweil keinesfalls aus der Südsee, sondern „überraschenderweise“ aus England. Und dort haben sie in den vergangenen fünf Jahren 23 Preise und Auszeichnungen erhalten – für den Geschmack, als bestes biologisches Produkt oder für ihre Verpackung.

Mit Ficchiaceto, Wattle Seed oder Booja Booja allein ist die Zweitauflage des Salon Gourmet noch lange nicht vollständig beschrieben. Und nur etwas näher an das erlesene Angebot rückt man, wenn man den Kubanischem Rum der Marke Arecha, eine der ältesten Rummarken Kubas, oder die Speiseöle, Müslis, Kuchen und anderen feinen Lebensmittel, deren Grundstoff der Hanf ist, mit einschließt. Letztere überaus gesunde Pflanze, die einzig über alle acht ungesättigten Fettsäuren verfügt, baut die Hanfwelt Riegler-Nurscher im österreichischen St. Leonhard an, die erstmals nach Karlsruhe kommt. Klaus Schadt aus Ludwigshafen dagegen wird seinen Arecha-Rum in fünf verschiedenen Sorten sowohl pur als auch als Mixgetränke an der Cocktailbar verkaufen – freilich stilecht zubereitet von hübschen Kubanerinnen.

Messe-Mosaik für Genuss, Ambiente und Inspiration
Doch nicht nur die extravagante Messe Salon Gourmet gehört vom 17. bis 19. Februar 2006 zum Messe-Mosaik unter dem Motto „Genuss, Ambiente und Inspiration“. In Halle 3 ist es auch die RendezVino, die mit einem vielfältigen Angebot regionaler und internationaler Spitzenweine, Schaumweine und Destillate Weinkenner und Genießer zu Weinprobe, individueller Beratung, Information und dem Kauf edler Tropfen einlädt. Lifestyle auf anspruchsvollem Niveau bieten in der Neuen Messe Karlsruhe auch die INVENTA – die Ideenmesse für Art of Living und die GiardinaKARLSRUHE, die Garten- und Lifestylemesse. Vom Wohndesign über Künstlerunikate bis zur Haustechnik stellt die INVENTA das Besondere für den Kenner vor. Faszinierende Showgärten und atemberaubende Gartenlandschaften sind neben Gartentechnik, Bade- und Wasserwelt oder Terrassen-Mobiliar Themen der GiardinaKARLSRUHE. Alle vier Messen können mit nur einem Ticket für 12 Euro besucht werden.

Salon Gourmet und RendezVino sind vom 17. bis 19. Februar 2006, freitags von 11 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr, geöffnet.

Detaillierte Aussteller- und Besucher-Informationen finden Interessenten unter www.salon-gourmet.info