Anpfiff für die Grillsaison

Spätestens mit dem Beginn der
Fußballweltmeisterschaft ist auch der Startschuss für die Grillsaison
2006 gefallen. Angesichts sommerlicher Temperaturen und bester
Fernsehunterhaltung bieten sich jetzt jede Menge Gelegenheiten für
Grillabende mit Freunden oder im Kreis der Familie.

Eingefleischte Grillprofis schätzen vor allem die würzige Note der
Holzkohle, die den Gerichten ihren grilltypischen Geschmack verleiht.
Wichtig ist es aber, dass die Kohle richtig durchgeglüht ist, bevor
das Grillgut auf den Rost gelegt werden kann. Dafür braucht es
zuweilen etwas Geduld: Bis sich eine Ascheschicht gebildet hat,
bedarf es je nach Gerät und Brennstoffqualität bis zu einer Stunde
Vorlaufzeit.

Gewissermaßen als „Zündbeschleuniger“ haben sich Anzündkamine
bewährt. Durch den Kamineffekt verkürzt sich die Zeit des Wartens
beträchtlich: Einfach ein paar Anzündwürfel in den Grill legen,
anzünden und den mit der Grillbriketts gefüllten Anzündkamin darauf
stellen. Anschließend die durchgeglühten Kohlenstücke auf den Grill
geben. Fertig.

Beim Kauf von Grillkohle und Grillbriketts sollte grundsätzlich
immer auf deren Qualität geachtet werden. Oft sind die Kohlenstücke
zu groß, in anderen Fällen zerbröckeln sie oder sind staubig.
Holzkohle aus unbelastetem Holz in einer einheitlichen Korngröße und
Grillbriketts aus hochreinem Kohlenstoff werden unter der Marke
„Grillprofi“ im Brennstoffhandel und in vielen Verbraucher- und
Baumärkten angeboten. Mit einem Anzündkamin schnell entfacht, läuft
der Grillmeister dann auch nicht mehr Gefahr, den Anstoß zu
verpassen.

Weitere Informationen im Internet unter:
www.grillprofi.de

Erdbeeren sind wahre Alleskönner

Dass Erdbeeren lecker und gesund sind, wissen
viele! Aber auch äußerlich angewendet, verhelfen Erdbeeren unserer
Haut zu einem geschmeidigen und straffen Aussehen, wie das
Koch-Magazin viva! in seiner Juni-Ausgabe berichtet.

Ein erfrischendes Bad mit einem ordentlichen Schuss Erdbeersaft
wirkt kühlend und Haut reinigend zugleich. Trockener Haut kann mit
einer Maske aus 100 Gramm Erdbeeren, drei Esslöffeln Sahnequark und
einem Teelöffel Olivenöl entgegengewirkt werden.

Auch die Blätter der Erdbeerpflanze haben es in sich. Da sie
besonders gerbstoffreich sind, wirken sie Entzündungen entgegen und
verfeinern das Hautbild. Die Blätter einfach mit kochendem Wasser
übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend ein Tuch mit
dem Sud tränken und auf die unreine oder fettige Haut legen.

Aber auch diejenigen, die Erdbeeren lieber essen, können auf die
Kräfte der Beeren bauen. Denn von innen wirken Erdbeeren
entschlackend. Außerdem sind sie reich an Vitaminen und Fruchtsäuren,
sie enthalten unter anderem die beiden Vitamine B1 und B2, die den
Stoffwechsel ankurbeln. Erdbeeren sind also wahre Alleskönner und
zudem durch ihren hohen Gehalt an Natrium, Calcium, Kalium, Phosphor
und Eisen äußerst gesund.

www.meine-viva.de

Umfrage: Kühlschrank Top – Mikrowelle Flop

Kühlschränke gibt es in allen Farben und Größen,
als simples, funktionales Modell oder mit raffinierten
Zusatzfunktionen. Sie sind in jeder deutschen Küche der absolute
Mittelpunkt. Dies ergab eine aktuelle TNS Infratest-Studie im Auftrag
des slowenischen Hausgeräteherstellers Gorenje.

Heimchen am Herd oder emanzipierter Küchenchef?
Der Kühlschrank ist für 98,4 Prozent aller Befragten unverzichtbar
– logisch, denn Getränke, verderbliche Lebensmittel wie frisches
Gemüse, Fisch oder Fleisch und Tiefgefrorenes lassen sich nur dort
richtig aufbewahren.

An zweiter und dritter Stelle kommen Herd und
Backofen. Danach folgt die Spülmaschine und weit abgeschlagen die
Mikrowelle. Frauen rechnen der Kücheneinrichtung einen höheren
Stellenwert zu als Männer. Das mag damit zusammenhängen, dass sie
sich häufiger in der Küche aufhalten als die Herren.

Dementsprechend
legen sie mehr Wert auf das Vorhandensein einer Spülmaschine und
allgemein auf die neueste Technik. Im ersten Moment erweckt das den
Anschein, dass Frauen vor allem die praktischen Aspekte einer Küche
zu schätzen wissen. Doch auch ein schickes, modernes Design ist ein
Muss.

Berlin – Die Hauptstadt der Esskultur?
Ob Kühlschrank, Herd und Co. dem neuesten technischen Standard
entsprechen ist den meisten Hauptstadtbewohnern schnuppe. Aussehen
bzw. Design wird kaum Wert beigemessen. Verwunderlich? Nicht ganz.

In
Berlin gibt es an fast jeder Straßenecke einen Imbissladen, in dem
man sich günstig versorgen kann. Demnach spielt im Reich der
Dönerbuden die Mikrowelle (55,5 Prozent) von allen abgefragten
Hausgeräten die geringste Rolle. Am allerwichtigsten ist den
Berlinern der Kühlschrank (100 Prozent), dicht gefolgt von der
kulinarischen Allzweckwaffe Herd.

Mehr Schein als Sein beim Gesamterscheinungsbild
Eine bunt zusammen gewürfelte Küche wirkt in einer Studentenbude
noch ganz charmant, aber wie sieht es bei den Mittdreißigern aus,
oder bei Familien?

Auf Ordnung legen sie alle Wert, das wird in der
Umfrage deutlich. Vor allem Menschen ab 60 Jahren geben der Ordnung
den Vorzug vor modernem Design.

Klar wird auch, dass den 14 bis
29jährigen und allgemein den Singles das einheitliche Aussehen der
Küche weniger wichtig ist. Hauptsache, man hat das Nötigste, um eine
Mahlzeit zubereiten zu können. Dies ändert sich mit zunehmendem
Alter, Haushaltsgröße und Einkommen.

Befragte in Haushalten mit mehr
als zwei Personen, Küchenbesitzer ab 50 Jahren und Bewohner kleinerer
Gemeinden legen besonderen Wert auf ein einheitliches Aussehen der
Küchenfront. Die neueste technische Ausstattung leisten sich eher die
ab 50jährigen, Paare und Besserverdienende.

Wer sich diese eher nicht
gönnt – oder sich dazu finanziell noch nicht in der Lage sieht – sind
die 14 bis 29jährigen. Umso erstaunlicher ist es, das gerade diese
Altersgruppe äußerst designorientiert auftritt.

„Küchengeräte sind Gebrauchsgegenstände, die man täglich vor Augen
hat. Dass sie funktional und gleichzeitig schön sein sollen, ist für
Gorenje deshalb eine Selbstverständlichkeit. Unsere Designer sind von
Anfang an in den gesamten Produktentwicklungsprozess integriert“, so
Sanja Pulic, Marketingleiterin der Gorenje Vertriebs-GmbH mit Sitz in
München. „Natürlich erweckt man durch schönes Design und die neueste
Technik eine gewisse Begehrlichkeit bei den Endverbrauchern. Die
Kunst ist es daher, für innovative Technik und gutes Design auch ein
optimales Preis-Leistungsverhältnis zu bieten.“

Grill Know-how von A bis Z

Damit
das Grillvergnügen noch schöner wird, gibt es hier ein paar Tipps:

Anzünden:
Ausschließlich handelsübliche Grillhilfen zum Brennmaterial geben. Hohe
Sicherheit verspricht hier das DIN Zeichen 66358. Zum Entfachen des Feuers
lange Streichhölzer verwenden.

Brennmaterial:
Nur Holzkohlebriketts oder Holzkohle verwenden. Hände weg von selbst
eingesammeltem Holz, Tannenzapfen, Papier oder Karton! So kommt es
garantiert zu keinen gesundheitsschädlichen Rauchentwicklungen.

Bockwürste:
Die dürfen leider nicht auf den Grill. Sie enthalten Pökelsalz, das bei den
hohen Grill-Temperaturen mit den Eiweißbestandteilen von Wurst und Fleisch
reagieren kann. Dabei können geringe Mengen an krebserregenden Nitrosaminen
entstehen. Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren wie Kasseler oder Wiener
Würstchen sind deshalb für den Grill generell tabu.

Grillgeräte:
Beim Kauf von Holzkohlegrills darauf achten, dass austretende Flüssigkeiten
und Fett nicht in die Glut tropfen können. Hier empfehlen sich zum Beispiel
Auffangschalen oder ein seitlich verlagertes Holzkohlenbett.

Holzspieße:
Trickreich – die Spieße vorher rund eine Stunde ins Wasser legen. Dann
können sie nicht verkohlen.

Hygiene:
Rohes Grillgut erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Wer in
freier Natur grillt, packt Fleisch & Co. zum Transport in eine Kühltasche.
Fertig Gegrilltes nicht wieder auf die Platte legen, auf der vorher das rohe
Grillgut lag.

Kinder:
Dürfen nur mit Sicherheitsabstand beim Grillen zuschauen. Jugendliche
Grill-Talente sollten T-Shirt mit Ärmeln, lange Hosen und Grillhandschuhe
anhaben, wenn sie am Grill hantieren. Und zur Einführung gibt es vorher noch
schnell einen Crashkurs in Sicherheit und Grilltechnik.

Rost:
Vor dem Grillen Rost und Grillschalen mit Öl einpinseln, damit das Grillgut
nicht festklebt. Dazu ein hitzestabiles Öl nehmen, das nicht oxidiert.
Rapsöl ist dafür ideal, denn es kann unbesorgt hoch erhitzt werden.

Sicherheit:
Vorsicht Funkenflug, daher den Grill fern von Markise, Sonnenschirm,
Gardinen u. ä. aufstellen. Auf Standfestigkeit achten und den Grill nie
unbeaufsichtigt lassen. Für den Notfall Wasser, Sand oder Feuerlöscher
bereithalten. Aufgepasst, auch herausspritzendes Fett kann gefährlich
werden. Deshalb immer Grillhandschuhe tragen und spezielles Grillbesteck
verwenden.

Spiritus:
Nie zum Anzünden verwenden. Denn hierbei kann es leicht zu Stichflammen und
damit zu Verbrennungen kommen. Dies gilt auch für andere brennbare
Flüssigkeiten wie beispielsweise Benzin.

Zeitplan:
Wenn Gäste kommen, rechtzeitig mit dem Anfeuern beginnen. Eine gute Glut
benötigt mindestens eine halbe Stunde. Wenn die Holzkohle leicht mit Asche
bedeckt ist, kann es losgehen.

Turtle-Watching auf der Karibik-Insel

Schildkröten voraus. Auf Barbados können Urlauber mit den beliebten Meerestieren um die Wette schwimmen und deren Welt mit Tauch- oder Schnorchelausrüstung erkunden.

Die Karibik-Insel bietet Lebensraum für die so genannten Karett- und Lederschildkröten. Die großen Tiere, die wegen Überfischung vom Aussterben bedroht waren, stehen mittlerweile unter Schutz und werden von der Insel aus überwacht.

Zum Schutze der Panzertiere wurde auf Barbados ein Hilfsprojekt gegründet, das seit 1987 um deren Sicherheit bemüht ist. Das Barbados Sea Turtle Project der University of the West Indies kontrolliert die Schildkröten in ihrem Lebensraum. Von Juni bis September legen die Weibchen Ihre Eier. Gerade während der 60-tägigen Inkubationszeit der Eier wird an den Brutplätzen besonders aufgepasst. Hierfür wurden extra Geräusch-Schutz-Maßnahmen und Beobachtungsprogramme eingeführt, um den Bestand der Schildkröten zu vergrößern und sie vor drohenden Gefahren zu schützen.

Die Schildkröten sind gesellig und neigen dazu, sich immer in der gleichen Region aufzuhalten. So lange sie ihren Lebensraum nicht verlassen, können Besucher sie beim Fressen in den Küstengebieten beobachten. Sehr gut lassen sich die Tiere auch bei einer Katamaran-Tour studieren
www.barbados.org/sailtour.htm

Informationen zu Barbados finden Sie unter
www.barbados-karibik.de .

Weitere Einzelheiten zum Barbados Sea Turtle Project unter http://barbadosseaturtles.uwichill.edu.bb

So lagert man Käse richtig

Ist Ihnen schon mal das Wort Maitre Fromager [sprich: Mätre
Fro.ma.scheh] untergekommen? Das ist die Bezeichnung für einen
Käseverfeinerer. Weltweit wird dieser Titel nur sehr selten vergeben
– in Deutschland zum Beispiel gibt’s gerade fünf Leute, die ihn
tragen dürfen. Der Job der Käse-Profis ist es, einzelne Sorten durch
spezielle Reifung und Lagerung zu veredeln, also sozusagen das Beste
aus ihnen herauszuholen. Aber auch als Nicht-Profi kann man seinem
Käse das richtige Aroma entlocken, wenn man vor allem bei der
Lagerung ein paar Tipps beachtet. Im Interview ist jetzt
Karin Braun, ihr gehört ein Käsefachgeschäft.
*Frau Braun, jetzt mal
für den Hausgebrauch – wenn ich Käse gekauft habe, wie und wo sollte
ich den am besten lagern? Im Kühlschrank?*

Braun: „Ja, unbedingt im Kühlschrank und zwar am
allerbesten im unteren Gemüsefach – zwischen 6 und 11 Grad. Dort hält
sich Schnittkäse, Hartkäse und auch Weichkäse am besten und
einfachsten.“

Frage: Kann ich den Käse denn einfach so in den Kühlschrank
legen oder wie packe ich ihn am besten ein?

Braun: „Am allerbesten in Käsepapier. Das ist ein Papier,
das aus zwei Lagen besteht: Aus einer ganz dünnen, atmungsaktiven
Folie und einem relativ festen Papier. Und es schützt zum einen den
Käse vor dem Austrocknen und zum anderen vor zu großer
Feuchtigkeitsaufnahme.“

Frage: Und wenn man kein Käsepapier hat?

Braun: „Dann eignet sich Alufolie meiner Meinung nach sehr
gut, also für alle Hartkäse wie Raclette-Käse oder gereifte Bergkäse.
Schnittkäse, wie zum Beispiel ein Tilsiter, lässt sich gut in
Frischhaltefolie verpacken und Frischkäse wird ja normalerweise in
Schalen angeboten – so, dass man es auch gut aufheben kann.“

Frage: Wenn ich Ihre Tipps beachtet habe, wie lange hält
sich der Käse dann?

Braun: „Hart- und Schnittkäse, der in Käsepapier
aufbewahrt wird, hält sich problemlos mindestens ein bis zwei Wochen.
Bei Frischkäse ist das anders. Den sollte man wirklich nur in
kleineren Mengen kaufen, dass man ihn in fünf bis sechs Tagen
aufgebraucht hat.“

Frage: Kann ich Käse zum Lagern nicht auch unter die gute
alte Käseglocke legen?

Braun: „Ganz bedingt für wenige Tage, ein bis zwei Tage
vielleicht. Die Käseglocke bietet sich deutlich besser an zur
Präsentation von einer Käseplatte – für Gäste und für einen Abend.
Aber langfristig sollten verschiedene Käse nicht unter der Käseglocke
aufbewahrt werden.“

Okay, die Käseglocke ist fürs Lagern also tabu. Vielen Dank für
die Tipps, Frau Braun!

Mehr zum Thema Käse, zu den weit über 150
deutschen Sorten und zu Rezepten gibt es online bei www.deutscher-kaese.de

Rezept: Rehrücken im Brikteig

Rezepttipps zum Advent von tv.gusto – Rehrücken im Brikteig auf
Kartoffel-Pilz-Ragout in Preiselbeersoße

Der zweite Advent naht. Die Spitzenköche von
„tv.gusto“, Deutschlands TV-Sender rund ums „Essen & Genießen“, und
Moderatorin Birte Karalus bieten Ihnen diese Woche wieder ein
wunderbares Rezept für ein kulinarisches Adventsmenü – köstlich und
ganz einfach nachzukochen. Diese Woche empfiehlt tv.gusto-Moderatorin
Birte Karalus:

Zutaten: 4 Personen

4 Stück Rehrücken á 100g
4 Blatt Brikteig (ein Reisteig, erhältlich z.B. in türkischen
Lebensmittelgeschäften)
1/4 Stück Butter
4 Scheiben Speck
1 Zweig Rosmarin
Salz
Pfeffer

320 g gekochte Kartoffeln
400 g frische Pilze
3-4 Scheiben Speck
2 Schalotten
1/4 l Wildfond
1 El Preiselbeeren
etwas Sahne

Stücke vom Rehrücken mit Salz und Pfeffer würzen und in einer
Pfanne von allen Seiten leicht anbraten. Brikteig ausbreiten, in die
Mitte eine dünne Scheibe Butter legen und anschließend eine Scheibe
Speck und ausgekühlten Rehrücken auflegen und mit dem Brikteig
einwickeln. Alles anschließend 6 Minuten bei 180 Grad C im Backofen
garen und danach 5 Minuten ziehen lassen.

Wildfond in einem Topf einkochen lassen und mit etwas Sahne,
Preiselbeeren, Salz und Pfeffer abschmecken. Pilze putzen und mit
gekochten Kartoffeln und Schalotten in Würfel schneiden. In einer
Pfanne Speck und Schalottenwürfel anbraten, Pilze und Kartoffeln
dazugeben und braten. Pilz-Kartoffelbeilage auf einem Teller
verteilen und den Rehrücken im Brikteig durchschneiden und in die
Mitte legen. Mit der Preiselbeersoße angerichtet servieren.

Der besondere Tipp von Birte Karalus: Zu diesem Rehrückenrezept
passt wunderbar ein schwerer trockener Rotwein wie zum Beispiel ein
Vina Pomal (Rioja) oder ein kräftiger Merlot.

„tv.gusto wünscht viel Spaß beim Nachkochen“ tv.gusto – Deutschlands
TV-Sender rund ums Essen und Genießen. Mehr Informationen unter
www.tvgusto.com

Massimo Iarossis

Angelini: „Der“ neue Italiener in Hongkong
Seit Anfang September hat Hongkong eine neue Feinschmecker-Adresse: das Restaurant Angelini im Konwloon Shangri-La Hotel. Der neue Italiener ist der Inbegriff für modernen Lebensstil: elegantes Design, zeitgenössischer Komfort und nicht zuletzt die leichte authentische Küche prägen das Restaurant mit 98 Plätzen. Shangri-La hat dafür rund 310.000 Euro investiert.

Der Küchenchef – selbstverständlich Italiener. Massimo Iarossis große Leidenschaft ist die traditionelle Küche seines Heimatlandes. Er hat ein besonderes Talent, aus einfachen Zutaten hervorragende und überraschende Geschmackserlebnisse zu komponieren. „Die Speisekarte ist unprätentiös, aber wir verwenden nur beste Produkte und Zutaten, die wir drei Mal pro Woche aus Italien einfliegen lassen,“ so der Chef. Die Betonung liegt auf gesunden, authentischen Kreationen aus den italienischen Küstenregionen und aus Ligurien. Eines der Geheimnisse von Massimo Iarossis Kochkunst liegt in den Zutaten:
unterschiedliche Sorten Olivenöl, Meersalze, Meerestiere und Kräuter, die so gekocht oder gegrillt werden, dass ihre originalen Geschmackselemente und die Frische unverfälscht zur Geltung kommen. Dreigängige Mittags-Menüs gibt es für 22 Euro, vier Gänge für 26 Euro. Das Abend-Menü mit vier Gängen kostet 50 Euro.

Der „Cheftisch“: ein Gourmet-Erlebnis besonderer Art. Gäste, die Wert auf Besonderes legen, sollten am Cheftisch speisen. Er ist unmittelbar vor der Küche und bietet – neben der Aussicht auf den geschäftigen Hafen – vor allem freien Blick auf die Kochstationen. Sie können nicht nur die Zubereitung der Gerichte genau beobachten, der Küchenchef persönlich erklärt die entscheidenden Details und verrät besondere Tricks.

Aussicht auf die Skyline, natürlich warmes Licht, italienisches Flair. Die maßgefertigten Holz-Lamellen an den Fenstern betonen den spektakulären Blick auf die Skyline und tauchen den Raum tagsüber in natürlich warmes Licht. Abends sorgen Leuchten aus Murano-Glas für Atmosphäre, dazu dezente italienische Stuckarbeiten an den Wänden, Elemente aus Teak- und Kirschholz, weiße Marmortische und feinste Stoffe für die Stühle.

www.shangri-la.com

Hoffest Weingut Dr. Benz, Bombach

Von Freitag (9.9.) abend bis einschließlich Sonntag 18:00 Uhr findet auf dem idyllischen Hof des Weingutes Dr.Benz ein besonderes Fest statt.
Die Küche kommt natürlich mit einigen leckeren Speisen von Thomas Pesec und Annette Sommer.

Mit Kabarett ab 20:00 Uhr startet der Freitagabend.

Samstag und Sonntag ab 11:00 Uhr ist der Haus-Cartoonist Peter Gaymann mit der ersten öffentlichen Buchvorstellung von seinem neuesten Werk über Wein zugegen und signiert gerne vor Ort die Bücher.

Musik vom feinsten wird von Hannes Geiger und Heiko Sautter „the members of the Clap“ vorgetragen.

leckeres aus unserer Küche:
über drei verschiedene Flammkuchen, eine Dinkelnudel-Gemüse Pfanne, Salat aus Biologischem Anbau, Beinschinken mit Kartoffelsalat und vor allem unsere Grillbratwürste aus eigener Schlachtung möchte ich Ihnen Pesec`s Sommer Grillwurst besonders ans Herz legen (mancher Metzger würde sicherlich gerne das Rezept haben wollen).
Bio-Käse …

Sonntags Mittagstisch:

am Sonntag von 11:30 Uhr bis ca. 14:30 gibts unseren Mittagstisch auf dem Weingut!!!
Sauerbraten mit Bandnudeln und Salat sowie Tranche vom Lachs an Provencialcreme mit Bandnudeln und Salat

Kaffee und Kuchen:

Frischen Zwetschgenkuchen und Hefezopf neben einer Tasse Kaffee.

Deutsche Urlauber

Sparen ist beim Reisen in diesem Jahr angesagt: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des B.A.T.-Freizeitforschungs-Instituts http://www.bat.de . Die Reisebüros und Veranstalter können noch so schöne Urlaubslandschaften anbieten, für Gastfreundschaft sorgen oder gar Gemütlichkeit garantieren – bei der Auswahl des Urlaubsziels in der Reisesaison 2005 zählt für die Deutschen immer mehr das gute Preis-Leistungs-Verhältnis (1999: 57 Prozent; 2005: 68 Prozent).
Eine Reise „muss“ ihr Geld wert sein, das geht aus einer aktuellen Repräsentativbefragung hervor, in der 3.000 Personen nach ihren persönlichen Auswahlkriterien für das Reiseziel befragt wurden. „Das Qualitätsprodukt Urlaub wird fast nur noch über den Preis verkauft“, so Horst W. Opaschowski, der wissenschaftliche Leiter des Instituts. „Mit dem Wandel vom Qualitäts- zum Billigprodukt kann langfristig auch die Philosophie von den schönsten Wochen des Jahres verloren gehen. Das Preisbewusstsein droht das Qualitätsbewusstsein zu verdrängen.“

Die Deutschen legen im Verhältnis zum Vorjahresergebnis deutlich weniger Wert auf Sauberkeit. Selbst Ruhe vor Ort und die tägliche Verpflegung spielen keine so wesentliche Rolle mehr. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten nähert sich der Urlaub dem Alltag. Den Urlaub als Anti-Alltag und Kontrast-Erlebnis muss man sich schließlich auch leisten können“, erklärt Opaschowski. Insbesondere für die Ostdeutschen ist der Urlaub zu einer zentralen Geldfrage geworden. Deutlich mehr Ostdeutsche (44 Prozent) als Westdeutsche (37 Prozent) achten auf eine „preiswerte“ Unterkunft. Obwohl Sparen angesagt ist, setzen Frauen und Männer ganz unterschiedliche Prioritäten, wenn es darum geht, den Gürtel enger zu schnallen: Für die Damen haben gute Einkaufsmöglichkeiten nach wie vor eine doppelt so große Bedeutung (37 Prozent) wie für Männer (16 Prozent). Für die Männer ist hingegen das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ein wesentlicher Bestandteil (70 Prozent – Frauen: 52 Prozent).

Jüngere Touristen im Alter von bis zu 34 Jahren schätzen im Urlaub gute Bademöglichkeiten sowie eine Vielzahl von Lokalen und Cafes. Großes Interesse besteht auch daran, im Urlaub Bekanntschaften zu machen. Dazu ist ihnen jedes Reisemittel, auch Busfahrt oder Billigflug recht. Das Billigimage stört sie nicht. Komplett konträr dazu sind allerdings die Ansprüche der älteren Generation. „Die Yuppies von einst wollen künftig ihre Ruhe haben, gesund leben und entspannt urlauben, also rund um die Uhr in Atmosphäre baden. Die Rentner werden bald Trendner sein“, urteilt der Experte. Der Urlaub als Gegenwelt zum Alltag verliere an Bedeutung.

Vieles deute darauf hin, dass der Urlaub – zumindest in einer Übergangsphase – an Kontrastcharakter verliert. Wenn die Entwicklung so anhält, dann kann die populärste Form von Glück auch einmal zu Hause stattfinden. Das sei eine Chance für die inländischen Ferienanbieter und eine Herausforderung für die Kommunalpolitik. Sie könnte statt Urlaub „Stadturlaub“ mit dem Hinweis anbieten: Seelenbaden ist wichtiger als Sonnenbaden. Wolfgang Weitlaner