Internationales Schokoladenfestival, Portugal

Süße Versuchung in Óbidos

Zum Frühlingsanfang kommen Naschkatzen und Schleckermäulchen in der Kleinstadt Óbidos (Portugal) voll auf ihre Kosten. Vom 14. März bis zum 6. April findet in dem mittelalterlichen Ort das Internationale Schokoladenfestival statt. Das Highlight der Veranstaltung ist die Wahl zum „Chocolatier des Jahres“ für Profi-Patissiers sowie der „Internationale Wettbewerb um das beste Schokoladenrezept“ für Hobby-Chocolatiers. Die dargebotenen Schokoladenskulpturen, Pralinen und Kuchen lassen das Publikum erahnen, was es mit dem legendären Schlaraffenland auf sich haben könnte. In der „Casa de Chocolate das Crianças“ können auch die kleinsten Gäste spielerisch schokoladige Rezepte in die Tat umsetzen. Bei den angebotenen Kochkursen für die großen Gäste steht die Schokolade als wichtigste Zutat im Mittelpunkt.

www.festivalchocolate.cm-obidos.pt

Wundersame Wallonie

Endlose, grüne Hügellandschaften, tiefe Wälder, kilometerlange Wanderrouten durch unberührte Natur. Das sind die Ardennen in der belgischen Wallonie. Nur eine knappe Autostunde hinter der deutschen Grenze, südlich von Liege (Lüttich) beginnt eine Welt, die sich völlig unterscheidet von der Region jenseits der Grenze.

Wir beginnen unsere Tour durch die Ardennen vom
Städtchen Verviers aus, um die Wallonie und ihre versteckten Möglichkeiten
zu entdecken. Herausgeputzte Dörfchen tauchen plötzlich wie aus dem Nichts
am Ende einer sich durch die Landschaft schlängelnden Bergstraße auf. Meist
übergroße Kirchen und niedliche-gedrungene Bürgerhäuser, die sich an
verwundene Gassen drücken, prägen diese Ortschaften mit unaussprechlich
französichem Namen wie Theux, Samreè oder Queqe de Vache. Die meisten von
Ihnen sind auf einer Karte kaum wahrnehmbar und bilden für uns daher eine
immer eine besondere Überraschung ob ihrer Schönheit.

Wo die Zwerge das Bier brauen

Weiter geht’s zu unserem ersten Tagesziel. Hinter den Bergen, tief in den
Wäldern der Ardennen, wo kaum jemand noch eine Ortschaft vermutet taucht
plötzlich ein Schild mit dem dem Namen „Achoûfe“ auf und ein gewaltiger
Wichtel auf einem Sockel weist uns den Weg zu der nahegelegenen Brauerei
„La Chouffe“. Der Zwerg ist Sinnbild dieser Stätte der Braukunst, in der
sich eine Mannschaft aus 5 mal 7 Zwergen emsig das ganze Jahr bemüht, den
köstlichen Gerstensaft zu brauen und in die ganze Welt zu verbreiten. Wir
treffen dort auch auf drei Jungs aus Italien, die in ihrer Europa-Route
eigens zur Verkostung dieses Biers jenes Ardennen-Nest ausgewählt haben
Und die Zwerge lassen sich hier auch ins Handwerk schauen. Täglich, am
liebsten mit Anmeldung, findet eine Führung statt, in der der Prozess der
Braukunst bewundert und das Ergebnis anschließend verkostet werden darf.

Süße Versuchungen in den Bergen

Beschwingt machen wir uns auf zur nächsten Attraktion der Wallonie. Belgien
ist bekannt für seine Vielfältigkeit und hohe Qualität der
Schokoladenkünste. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Handwerk
selbst in den kleinsten Orten noch anzutreffen ist. In Erzee, mitten im
Ardennen-Hochland begüßen uns Wendy und ihr Mann von der Chocolatier
Defroidmont freundlich – sogar auf deutsch – in der eigenen Cholotier, die
nicht nur eine Werkstatt, sondern auch ein verhältnismäßig großes Museum
und natürlich einen Laden beinhaltet. Wir dürfen zusehen, wie in der
Schokoladen-Werkstatt die Kreationen ihre Form finden, wenn die flüssige-
süße, braune Masse in einem nie enden wollenden Strom aus dem Hahn in die
Schablonen läuft. Und dann heißt es verkosten. Da lässt sich Wendy gar
nicht lange bitten und kredenzt uns auf einem Silbertablett die
außergewöhnlichsten Kreationen hausgemachter Pralinès.

Wenn Oma Marmelade kocht

So verwöhnt setzen wir unsere Tour fort zu unserem nächsten Ziel, welches
nicht weniger Süße verspricht. Es ist das „Winkel-Atelier“ der Confiturie
Saint Amour in Durbuy. Eline, eine liebe Omi wie aus dem Märchenbuch
begrüßt uns freundlich und zeigt uns das „Atelier“, in dem täglich
vormittags bis zu 40 verschiedene Sorten Marmelade und Gelee hergestellt
werden – und das nun schon seit über 90 Jahren. Da finden wir Löwenzahn-
oder Fliedermarmelade, staunen über Mispelgelee und lassen uns von
köstliche Passionsfrucht-Marmelade hinreißen. Aus Blumen und Früchten werden
hier täglich die erstaunlichsten Sorten des köstlichen Brotaufstrichs
gezaubert. Da nehmen wir natürlich eine Sorten mit uns, bevor wir unsere
Reise fortsetzen.

Zickenalarm oder alles Käse?

Nach soviel Süßem steht uns der Sinn nach einer herzhaften Abwechslung. Und
so kommt uns der letzte Ausflugspunkt an diesem ereignisreichen Tag sehr
gelegen: Die Ziegenkäserei „Chèverie d`Ozo, im gleichnamigen Stadtteil des
Städtchen Izier. Schon wieder ein Ort, der auf keiner Landkarte zu finden
ist. Oben auf dem Hochplateau des Hügels treffen wir dann auf den Hof. Auch
an diesem familienfreundlichen Ausflugsziel werden wir freudig in Empfang
genommen. Ziegenbauer Lùc und führt hier mit seiner Familie den Hof und die
zugehörige Käserei. Etwa 200 Ziegen erwarten uns Meckernd aber zutraulich
im Stall und lassen sich bereitwillig streicheln. Selbst die kleinsten
Zicklein verspüren keine Scheu gegenüber uns Besuchern. Im Sommer ist das
Vieh auf den Weiden des Hofes, aber jetzt, im März ist der Stall noch ihr
Aufenthaltsort. Wir dürfen zusehen, wie sich die Ziegen melken lassen. Da
wird sich ordentlich in Reih` und Glied aufgestellt, damit die schweren
Euter zur täglichen Leerung an die Melkmaschine angeschlossen werden
können. Derweil ist Lùc schon nebenan mit der Käseherstellung beschäftigt
und produziert in hofeigener Käserei kleine, aber abwechslungsreiche
Käsevariationen, die uns das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.
Natürlich können wir auch diese im Hofladen erwerben.

Ein abwechlungsreicher und spannender Ausflugstag geht zu Ende für uns. Und
wir stellen fest, dass wir gar nicht so weit fahren mussten, um alle diese
herrlichen Genuss-Attraktionen der Ardennen zu erleben. Diese Route südlich
von Liège durch die Ardennen umfasste kaum mehr als 100 Kilometer. Jedes
Dorf hat hier etwas zu bieten. Ob Töpferei, Imkerei oder Klöppelkunst – es
gibt noch viel zu erleben in der Wallonie und wir freuen uns schon heute
auf unsere nächste Tour, die sicherlich nicht weniger spannend werden wird.
Philip Duckwitz

Treffpunkt Kafenion – Kaffeegenuss auf zypriotisch

Wo Touristen und Einheimische zusammen kommen

Kafenia gehören zum zypriotischen Leben wie – zumindest auf der drittgrößten Mittelmeerinsel – der Zucker zum Kaffee. Im entlegensten und kleinsten Inseldorf und genauso im modernsten Neubauviertel einer Stadt finden Besucher ein oder mehrere der zypriotischen Kaffeehäuser. Kaffeegenuss auf zypriotisch, das ist viel mehr als die kurze Gaumenfreude dieses beliebten Heißgetränkes. Vielmehr sind die Kafenia eine Institution: Einheimische verkehren hier, um Karten oder Tavli zu spielen, Zeitung zu lesen oder um ein kleines Schwätzchen zu halten. Einen Getränkezwang gibt es nicht, und so sitzen die Zyprioten oft stundenlang vor dem Kafenion in der Sonne, während im Hintergrund der obligatorische Fernseher die neuesten Informationen verbreitet.

In der Regel sind die Kafenia noch aus Großmutters Zeiten, die zweckmäßige Ausstattung beschränkt sich auf Holzstühle, Holztische und eine kleine Theke. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, der Austausch und oftmals lebhafte Diskussionen. Obwohl die Kafenia bis in heutige Zeiten eine Männerdomäne geblieben sind, ist Frauen der Zutritt keineswegs verboten. Auch weibliche Touristen sind in den Kaffeehäusern gerne gesehen und werden – ganz in der Tradition der zypriotischen Gastfreundschaft – oftmals in die Gesprächsrunde aufgenommen. Bei einem Kaffee, Wein oder Schnaps können Reisende den Wortwechseln über Gott und die Welt beiwohnen.

Nicht nur die Atmosphäre, auch der Kaffee selbst ist auf Zypern eine Besonderheit: Unterschieden wird nicht allein nach Grad der Süße, sondern ebenso nach den Variablen Menge des Kaffeepulvers und Dauer des Aufkochens. Und so gibt es allein den mittelsüßen Kaffee in acht Varianten. Milch hingegen gehört nicht in einen zypriotischen Kaffee, der traditionell aus einer dickwandigen Porzellantasse getrunken wird.

Auch im Kafenion treffen Urlauber auf die typisch zypriotische Gastfreundschaft. Wer zu einem Kaffee eingeladen wird, sollte zum einen die Einladung unbedingt annehmen, um den zypriotischen Gastgeber nicht zu beleidigen, zum anderen das Kaffeehaus nicht verlassen, bevor der Kaffee nicht wenigstens kalt geworden ist – und so die Gelegenheit ergreifen, den spannenden Geschichten der Einheimischen zu lauschen.

ÖKO-TEST Babytees

Problem Zucker
Von Produkten für die Kleinsten könnte man wirklich mehr erwarten: Viele Instant-Tees enthalten Zucker oder eng verwandte Stoffe wie Glukosesirup oder Maltodextrin. In fast jedem Beuteltee steckt Mineralöl und in einem Produkt sogar Pestizidrückstände. Das ist das Resümee des Babytee-Tests, den das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat.

Für Eltern ist nicht immer sofort ersichtlich, ob ein Babytee Zucker enthält. Denn mancher Stoff muss nicht als Zucker deklariert werden, obwohl es sich chemisch gesehen um etwas ganz Ähnliches handelt. Maltodextrin etwa wird aus Stärke gewonnen, die in sehr kleine Bruchstücke zerlegt wird. Einige Teilchen können so klein, dass es sich dabei um die Grundbausteine von Zucker handelt. Besonders frech: Ein Anbieter weist bei seinem Fenchel-Tee auf der Verpackung explizit darauf hin, dass dieser „ohne Zuckerzusatz“ hergestellt ist, dabei enthält er Maltodextrin. Diese Zuckerart kann bei Kindern, ebenso wie Haushaltszucker, Karies verursachen. ÖKO-TEST bemängelt, dass in Babytee überhaupt Zuckerarten stecken – und manchmal auch gar nicht wenig davon: Vom Gewicht machen die enthaltenen Kohlenhydrate so viel aus wie bis zu 16 Würfelzucker pro Liter.

Doch Zucker ist nicht der einzige Kritikpunkt. Bei fast allen Beuteltees fand das Labor Mineralöl. Diese Rückstände stammen höchstwahrscheinlich von den Druckfarben der Verpackung, die auf Lebensmittel übergehen können. Mineralöl wird vom Körper kaum ausgeschieden sondern reichert sich an. Experten schätzen, dass jeder Mensch ein paar Gramm Mineralöl in sich herumträgt. Wie gefährlich das ist, kann derzeit niemand genau beurteilen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung können jedoch bestimmte Mineralölbestandteile in der Leber, in den Herzklappen oder in den Lymphknoten Schäden anrichten. Andere sind als krebserzeugend bekannt.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2011 gibt es seit dem 29. Juli 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Süßes Gold und bunte Pollen

Am Sonntag, dem 31. Juli, von 10 bis 18 Uhr dreht sich beim Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles rund um Bienen, Honig und Imkerei. Der Eintritt für Besucher unter 18 Jahren ist frei, Erwachsene zahlen 7 Euro.

Beim Imkertag am Kiekeberg stehen die kleinsten Tiere des Museums, die Bienen, mit ihren Erzeugnissen im Mittelpunkt. Die Museumsimker erklären die Entstehung des Honigs im Bienenstock und führen vor, wie das süße Gold aus der Wabe ins Glas kommt. Die Besucher können den fleißigen Insekten bei ihrer Arbeit zusehen und frischen Bienenhonig verkosten. Vorträge von Fachleuten vermitteln Wissenswertes über die Imkerei und das Leben der Bienenvölker.

Auch für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm rund um die Biene. Sie können unter anderem Kerzen und Lippenbalsam aus echtem Bienenwachs selber machen und der Biene Maja bei ihren Zeichentrick-Abenteuern zuschauen. Wie kostbar die Produkte der Bienen früher waren, zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804. Sie verrichten in authentisch rekonstruierter Kleidung typische Arbeiten und versetzen so die Besucher in die Zeit vor über 200 Jahren.

Der Imkertag wird von den Mitgliedern des Imkervereins am Kiekeberg e.V. mitgestaltet. Das Freilichtmuseum und der Verein arbeiten Hand in Hand: Die Vereinsmitglieder haben die Aufgabe, die Museumsbienen zu pflegen, und vermitteln den Besuchern die traditionellen Techniken der Imkerei.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
www.kiekeberg-museum.de

KochKunst trifft WeinLust

SWR, Freitag, 11.12., 18:15 – 18:45 Uhr

Die Weinexpertin Natalie Lumpp und der Sternekoch Vincent Klink haben eines gemeinsam: Sie sind Genießer. Wenn sie unterwegs sind und eine Region erkunden, reist der Gaumen mit.

Am Bodensee entdecken die beiden die Genüsse einer der schönsten Regionen Deutschlands. Vincent Klink ist zusammen mit dem Bodenseefischer der Insel Reichenau, Stefan Riebel, unterwegs um im Morgengrauen einen Hecht zu fangen. Außerdem überzeugen sich die Profigenießer von der Qualität des Gemüses der Insel Reichenau und probieren Wein in der kleinsten Winzergenossenschaft Badens. Auf der Suche nach dem idealen Fischwein darf der Müller-Thurgau, der an den Hängen des Bodensees besonders gut reift, nicht fehlen. Gemeinsam kochen Natalie Lumpp und Vincent Klink ein Menü im Sternerestaurant von Vincent Klink auf der Wielandshöhe in Stuttgart.

Gesunde Ernährung ist Grundstein des Lebens

Gesunde Ernährung ist Grundstein des Lebens

Klöckner auf dem 4. Kongress für Kita- und Schulverpflegung

„Wir müssen lernen, mit dem Überangebot an Lebensmitteln vernünftig umzugehen und gezielt auszuwählen. Das fängt bei den Kleinsten an“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesernährungsministerin, Julia Klöckner, in Leipzig. Anlass war der 4. Kongress für Kita- und Schulverpflegung unter dem Motto „Besser Essen in Kita und Schule“ – ein starkes Stück Gesundheit“. „Umso wichtiger ist es, von Anfang an für ein gesundes und ausgewogenes Angebot an schmackhaften Speisen zu sorgen und dafür, dass das Essen Spaß macht und die so wichtige kleine Auszeit vom Alltagsstress ermöglicht.“

Der Kongress befasst sich mit den verschiedenen Aspekten der Bereitstellung einer guten Verpflegung, angefangen von der ernährungsphysiologischen Qualität des Essens über Ernährungsbildung bis hin zu Bezahlsystemen in den Schulkantinen.

„In Kitas und Schulen lernen unsere Kinder für’s Leben, auch in punkto Ernährung. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und ausreichend Bewegungsangebote bilden die Grundlage für Gesundheit sowie Konzentrations- und Leistungsfähigkeit“, so Klöckner. „Das erfordert jedoch ausgereifte Verpflegungskonzepte.“

Im Rahmen des Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ liegt der Schwerpunkt neben der Ernährungserziehung auch darauf, die Verhältnisse in den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen positiv zu verändern.

Die Schulverpflegungsstandards waren im Dezember 2007 die ersten bundesweiten Qualitätsstandards, die für Kitas wurden im Frühjahr dieses Jahres veröffentlicht. Für die Umsetzung der Schulstandards wurden inzwischen in allen Bundesländern „Vernetzungsstellen Schulverpflegung“ eingerichtet. Ihr Ziel ist es, die Standards in die Breite zu tragen und Schulträger und Schulen bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen. Hierbei arbeiten Bund und Länder Hand in Hand.

Natalie Lumpp und Vincent Klink genießen am Bodensee

HR, Montag, 24.08., 16:00 – 16:30 Uhr

Am Bodensee entdecken die Weinexpertin Natalie Lumpp und der Sternekoch Vincent Klink die Genüsse einer der schönsten Regionen Deutschlands. Klink ist zusammen mit Stefan Riebel, einem Bodeseefischer von der Insel Reichenau, unterwegs, um im Morgengrauen einen Hecht zu fangen. Außerdem überzeugen sich die Profigenießer von der Qualität des Reichenauers Gemüses und probieren Wein in der kleinsten Winzergenossenschaft Badens, ebenfalls auf der Reichenau. Auf der Suche nach dem idealen Fischwein darf der Müller-Thurgau, der an den Hängen des Bodensees besonders gut reift, nicht fehlen. Gemeinsam kochen Natalie Lumpp und Vincent Klink in Klinks Sternerestaurant in Stuttgart ein Menü.

Meyerhuus – Das kleinste Hotel der Schweiz

Meyerhuus – Das kleinste Hotel der Schweiz

Übernachten im verträumten Landhaus inmitten
des kleinen Dorfes Lampenberg und doch nah der Stadt Basel. Seit Juni
2009 warten im kleinsten Hotel der Schweiz drei behagliche Zimmer mit
modernstem Komfort auf Gäste, die sich dem Charme vergangener Zeiten
öffnen. Das alte Bauernhaus aus dem Jahr 1527 ist eines der ältesten
Gebäude des Dorfes. Mit grosser Sorgfalt wurde beim Umbau der
historische Charakter sowie die massiven Mauern aus dem 16.
Jahrhundert erhalten und die Einrichtung darauf abgestimmt.

Gefrühstückt wird in einer gemütlichen Bauernstube, umgeben von
antiken Möbeln aus wunderschönem Kirschbaumholz. Durch das Fenster
weht frische Morgenluft herein und weckt den Appetit auf duftendes
Brot und all die anderen Köstlichkeiten. Eine alte Ofenbank
verspricht auch in der kalten Jahreszeit einen guten Start in den
Tag. Ein kleiner Zipfel heile Welt fernab von der Hektik des Alltags.

Weitere Informationen finden Reiselustige unter www.meyerhuus.ch

Preise vergleichen bei Hotel

Wolfram Siebeck isst im Osten

Wolfram Siebeck schreibt in DIE ZEIT:

Doch mit der Frage, warum in den Küchen nicht mehr Verfeinerung betrieben wird, mit dieser Frage, die man täglich mehrmals stellen kann, kommt man in Thüringen nicht weit. Die Speisekarten gleichen Steckbriefen, auf denen immer die gleichen Verbrechen beschrieben werden, verübt nach immer demselben Muster.

Sogar im hübschen Wiener Kaffeehaus des Grand Hotels Russischer Hof in Weimar wurde mir eine Quiche Lorraine vorgesetzt, für die eine Portion Leipziger Allerlei auf einem Tortenboden mit Béchamelsauce überbacken worden war, ohne die Beteiligung auch nur einer kleinsten Prise Salz. Diese Furcht vor eindeutigem Geschmack beherrscht die Köche offenbar mehr als der Mut zum Risiko. Deshalb überall die Sonntagsbraten altdeutscher Art, die braunen Saucentümpel und Speckorgien auf den Tellern.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei DIE ZEIT:
http://www.zeit.de/2009/02/Siebeck-im-Osten-02