Suprijadi

In diesem Sommer sorgt das Ferien- und Feinschmeckerhotel Traube Tonbach für einen Hauch fernöstlicher Exotik im Schwarzwald. In der Zeit vom 11. bis 22. August ist der indonesische Spitzenkoch Degan Septojadi Suprijadi mit einem vierköpfigen Team aus Bali zu Besuch im Tonbachtal. Gäste können die Küche seiner Heimat auf der Sonnenterrasse des Resorts oder im Restaurant Silberberg genießen. Wer lieber selbst am Herd steht, muss auf die indonesischen Spezialitäten keinesfalls verzichten. In der hauseigenen Kochschule vermittelt der weitgereiste Gastkoch in vier Kursen viele Tipps zu Zutaten, Gewürzen und Rezepten der asiatischen Landesküche.

In seiner Heimat Bali ist Suprijadi nicht nur Gastgeber in seinem Restaurant „Cafe Degan“, er ist auch landesweit als Fernsehkoch und Jurymitglied der Kochshow „Masterchef“ bekannt. Doch auch der ferne Schwarzwald ist für den Spitzenkoch längst kein unbekanntes Terrain mehr, denn sein Besuch geht zurück auf eine langjährige Freundschaft zu Traube-Küchenchef Henry Oskar Fried. Bei gemeinsamen Lehrjahren im Hotel zur Pfalz in Kandel lernten sich beide 1984 kennen. Mit den Jahren entstand die Idee, auch am Herd voneinander zu lernen und die Leidenschaft fürs Kochen zu teilen. So kochen die beiden Freunde nunmehr bereits zum vierten Mal zusammen für die Gäste der Traube Tonbach.

Das kulinarische Programm der indonesischen Wochen ist vielfältig und sowohl für Besucher aus der Region als auch für Hotelgäste gedacht. Ergänzt wird das Angebot um vier ganztägige Kochkurse. Alle Informationen und Termine gibt es online unter www.traube-tonbach.de/de/asien-zauber nachzulesen.

Matthias Kleber

Resort Mark Brandenburg Kochschule mit Matthias Kleber – Arrangement „Kochschule“ ab sofort buchbar – Der Teamchef der Deutschen Nationalmannschaft der Köche und Chefkoch Matthias Kleber teilt sein Können mit Liebhabern der guten Küche

Kulinarische Highlights aus einer erdverbundenen und ehrlichen Küche genießen die Gäste des Resort Mark Brandenburg täglich in einzigartiger Atmosphäre. Der Küchenchef Matthias Kleber ist Brandenburger mit Leib und Seele und auch wenn er als Teamchef der deutschen Köche-Nationalmannschaft durch die Welt reist, bleibt er seinen Wurzeln treu und nutzt für seine Speisekarte im Resort nur auserwählte regionale Produkte der Saison. Für Liebhaber der guten Küche und Naturverbundene hat das Resort Mark Brandenburg ein Kochschulprogramm zusammengestellt, in dem die Kochbegeisterten mit Matthias Kleber hautnah die Region und die Küche des Resorts kennen lernen können.

Die Welt, die sich hinter den großartigen Speisen verbirgt, lernen die Teilnehmer in dem Arrangement „Kochschule“ mit 5 Übernachtungen, das ab sofort buchbar ist, kennen. Das umfangreiche kulinarische Angebot ist an die Saison und Jahreszeit angepasst und bietet viele frische Produkte. Vertraute Höfe wie der Spargelhof in Dreetz, der Ökohof Kuhhorst oder der Bauernhof vom Bauern Baartz, der exklusiv für das Resort Mark Brandenburg arbeitet und Hühner, Enten und Gänse nach den Wünschen des Resorts hält, werden besucht, damit die Teilnehmer Spargel selber stechen, Erdbeeren pflücken und das Hühnchen selber auswählen können. Brot, Plätzchen, Stollen und sogar Wurst können selber hergestellt und zubereitet werden. Insgesamt fünf Mahlzeiten kochen die Gäste gemeinsam mit Matthias Kleber und seinen Kollegen in der „Lehrküche-Kochwirtschaft“ bevor die Teilnehmer am letzten Abend in einem Kochwettbewerb ihr erlerntes Können unter Beweis stellen. Weitere Aktivitäten rund um das Thema exquisite Küche sind eingeplant, damit die Teilnehmer vom Küchenchef Matthias Kleber alles rund um das Thema frische und saisonale Produkte im Resort Mark Brandenburg kennen lernen.

Zu den Erzeugern hält Matthias Kleber persönlich Kontakt, denn nur so weiß der weitgereiste Küchenchef des Resort Mark Brandenburg, wo die Rinder weiden, aus welchen Seen die Fische stammen, wo das Wild gejagt und wo die Bienen den Honig sammeln, der auf dem Frühstücksbuffet des Resort steht. „Da ich die Regionalerzeuger kenne und alle Produkte selbst teste, kann ich eine ausgezeichnete Qualität der Küche des Resort gewährleisten. Wir verarbeiteten zum Bespiel Gemüse immer dann, wenn es hier zu Lande Saison und den besten Geschmack hat“, erklärt Matthias Kleber verantwortungsbewusst und überzeugt. In genau diese Welt bekommen die Teilnehmer einen Einblick und lernen, wie sie ihre Leidenschaft zu gutem Essen ausleben können. Dabei steht ihnen der qualifizierte Küchenchef mit zahlreichen Tipps zur Seite.

Um den Teilnehmern neben spannenden Erlebnissen einen erholsamen Aufenthalt bieten zu können, hat das Resort Mark Brandenburg ein rundum-Paket zusammengestellt und bereitet ihnen während des Aufenthalts jeden Morgen ein Verwöhnfrühstück zu. Insgesamt erhalten die Teilnehmer neun Mahlzeiten, zu welchen Softgetränke, Wasser, Bier, Wein, Sekt und Heißgetränke inklusive sind. Nach einem fesselnden Kochtag können die Gäste in der 5.000 m² Wellness-Fläche der hoteleigenen Therme die Eindrücke auf sich wirken lassen und luxuriöse „Ich-Momente“ erleben. Für die Teilnahme an der Kochschule erhalten sie zudem eine Kochschürze und eine Teilnehmerurkunde.

Die Kochschultermine beginnen am 22.06., 27.07., 24.08., 28.09., 26.10., 30.11.2014 und laufen fünf Tage. Das Arrangement ist je nach Verfügbarkeit für eine Person (1.175,00 € / EZ) oder für zwei Personen (2.089 € / DZ) buchbar. Angereist wird immer an einem Sonntag und der Freitag ist der Abreisetag. Die einzelnen Programmpunkte des Arrangements „Kochschule“ sind freiwillig, womit der Aufenthalt individuell gestaltet werden kann.

www.resort-mark-brandenburg.de

Daniel Achilles

Daniel Achilles ist Küchenchef im Restaurant reinstoff Edison Höfe Berlin

Seit fast fünf Jahren gibt es das Restaurant reinstoff in den Berliner Edison Höfen – gegründet von Küchenchef Daniel Achilles, Restaurantleiter und Sommelier Ivo Ebert und Betriebswirtin Sabine Demel. Alle drei sind Geschäftsführer, doch für die Küche zeichnet nur einer verantwortlich: Daniel Achilles. Und mit seiner Idee von einer modernen Gourmetküche hat der gebürtige Leipziger Kritiker und Feinschmecker aus der ganzen Welt mitten ins Herz getroffen, denn das reinstoff ist mit zwei Michelin Sternen sowie 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. Zudem trägt der 37-jährige den ebenfalls vom Gault&Millau verliehenen Titel „Koch des Jahres 2014“.Achilles arbeitet – wie viele Sterneköche weltweit – mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche.
Der Erfolg kommt nicht von Ungefähr, denn Achilles ist getrieben von dem unbedingten Willen, seinen Gästen immer wieder etwas Neues zu bieten. Das muss nicht zwangsläufig ein Produkt sein, sondern vielmehr die Art und Weise der Zubereitung oder Präsentation. Da kann es auch schon einmal sein, dass der Spitzenkoch bewusst auf klassisches Geschirr verzichtet und für die Präsentation seines Amuse Bouches lieber einen schön geformten Ast vom Walnussbaum verwendet.
Bei seiner Suche nach Veränderung geht Achilles fast fanatisch vor und tüftelt gemeinsam mit seinem jungen Team so lange, bis etwas ganz Persönliches, Eigenes und vor allen Dingen für ihn bisher Unbekanntes entsteht. Dabei verliert er jedoch nie den roten Faden und bleibt seinem Küchenstil immer treu. Diese Hingabe zum Beruf und das damit verbundene Höchstmaß an Fleiß, Konzentration und Disziplin zeichnen Daniel Achilles aus und heben ihn von anderen ab.

Sein Werdegang ist ebenso spannend, wie eindrucksvoll: Nach Abschluss der Mittleren Reife absolvierte der Sohn einer Köchin 1992 zunächst eine Ausbildung zum Koch im Paulaner Palais Leipzig. In der großen Brauerei-Küche lernte Daniel Achilles nicht nur, wie man möglichst viele Gäste in möglichst kurzer Zeit mit guter Hausmannkost versorgen kann, sondern er bekam auch einen Einblick in die hauseigene Schlachterei und lernte die Herstellung klassischer Gerichte wie Gulasch, Spätzle, Rouladen und mehr von der Pike auf. Von dort aus ging es 1995 in das erste Spitzenrestaurant Leipzigs – das Restaurant Stadtpfeiffer. Bei Küchenchef Rainer Behringer wurde Daniel Achilles, wie er heute selbst sagt, mit der „Sterneküche infiziert“. Der ehemalige Patron lieh ihm moderne Kochbücher aus, sagte ihm, wohin er essen gehen sollte und lud ihn so manches Mal auch in eines der neueren Restaurants zu einem Essen ein. Ein gutes Jahr später musste Daniel Achilles sich jedoch von Behringer verabschieden und den Zivildienst antreten. Diesen absolvierte er in der Gartenpflege eines evangelischen Pflegeheims. Das mehrere Hektar große Grundstück, der Kräuter- und Gemüsegarten zur Selbstversorgung und eine schier unendlich große Fülle an Schnittblumen, Bäumen und anderem Grün lehrten ihn die Achtung vor der Natur.

Von Leipzig ging es 1997 dann zum ersten Mal in den Süden des Landes – ins Landhotel Schlosswirtschaft nach Altenstadt. Das schon damals mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant sollte die erste richtig harte Schule sein, die Daniel Achilles durchlief. Und von da an war klar, wohin es gehen sollte – nach ganz oben. Es folgten Stationen bei Juan Amador im Fährhaus Munkmarsch auf Sylt und bei Bernhard Diers – zunächst im Historischen Gasthaus Schwanen in Haigerloch und später im Restaurant Am Marstall in München. Diers und seine Frau waren es, die Daniel Achilles einen Einblick in die Selbständigkeit ermöglichten und damit auch seinen späteren Lebensweg beeinflussten. Darüber hinaus lernte Daniel Achilles im Historischen Gasthaus Schwanen Sabine Demel kennen und später auch lieben.
Gemeinsam heuerten sie 2002 bei Christian Bau, zum damaligen Zeitpunkt mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet an, und blieben mehr als zwei Jahre auf Schloss Berg in Nennig. Ende 2004 ging es dann gemeinsam nach Frankfurt, wo Daniel Achilles seine erste Stelle als Küchenchef im Restaurant Maintower bekleidete. Ein gutes Jahr kochte er dort, bevor ihn Juan Amador 2005 dann als Sous-Chef in sein Restaurant Amador nach Langen holte. Dort lernten Daniel Achilles und Sabine Demel schließlich Ivo Ebert kennen und entschieden Ende 2007, sich gemeinsam mit einem Restaurant in Berlin selbständig zu machen. Nach knapp eineinhalbjähriger Planung eröffnete im März 2009 schließlich das reinstoff. Nur acht Monate nach der Eröffnung wurde das Restaurant mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Im November 2011 folgte der zweite Stern. Im November 2013 wählte der Gault Millau Daniel Achilles zum „Koch des Jahres 2014“ und zeichnete das Restaurant mit 18 Punkten aus.

www.reinstoff.eu

Norddeutscher Gourmet-Monat

Der Norddeutsche-Gourmet-Monat – Stippvisite in den besten Restaurants des Nordens.
Der April ist der ideale Monat für Kurzreisen und die Zeit, die Region und seine Kulinarik kennen zu zu lernen. Ab dem 1. April 2014 genießen Gourmets in vielen Restaurants des Nordens empfohlene Gerichte samt korrespondierender Wein. Darüber hinaus haben die Restaurantgäste bei diversen Veranstaltungen die Chance die Winzer der ausgeschänkten Weine während moderierter Abende persönlich kennen zu lernen. Und als besondere Überraschung erhält jeder Gast Freikarten für einen Besuch der SAVOIR-VIVRE-MESSE in Hamburg.

Das Restaurantverzeichnis ist unter http://savoirvivre.de/die-restaurants-des-nordeutschen-gourmet-monats/ zu finden.

SAVOIR-VIVRE-MESSE (25. – 27. April)
Als Abschlussveranstaltung des Norddeutschen Gourmet-Monats findet in den wohl hanseatischsten Räumen Hamburgs die „SAVOIR-VIVRE-MESSE“ statt. In den historischen Börsensälen, im Herzen der Hansestadt, direkt am Rathaus, werden Winzer ihre wertvollen Erzeugnisse präsentieren und persönlich anwesend sein: Zum Probieren und Diskutieren! Auf dem „Marktplatz der Genüsse“ können Gäste die Hersteller feinster Delikatessen kennen lernen.

Spannende, von Experten geleitete, Seminare zum Thema Wein, Delikatessen und edlen Spirituosen begleiten die Messe.

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014
Weinmesse und Genussmesse in den historischen

Börsensälen der Hamburger Handelskammer vom

25. bis 27. April 2014 –

Eintrittspreis: EUR 9,00 pro Person. Alle Seminare und Tastings im Eintritts-Preis enthalten

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014

Vom 25.-27. April präsentiert die SAVOIR-VIVRE–GOURMETMESSE 2014 Wein und Kulinarik in den Börsensälen der Hamburger Handelskammer.

Wessen Motto die „Kunst, das Leben zu genießen“ ist, sollte sich den April 2014 im Kalender rot anstreichen: Das Reise- und Gourmetmagazin SAVOIR-VIVRE erklärt ihn zum „Norddeutschen-Gourmet-Monat“ (1. – 27. April). 24 Tage besondere Genüsse, die vom 25.-27. April in der „SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014“ gipfeln.

SAVOIR-VIVRE-GOURMET-MESSE 2014 (25. – 27. April)
Wein und edle Wässer – Delikatessen – Seminare und Tastings
Vom 25.-27. April 2014 findet in den hanseatischsten Räumen Hamburgs die „SAVOIR-VIVRE- GOURMET-MESSE“ statt. In den alten Börsensälen, im Herzen der Hansestadt, direkt am historischen Rathaus, werden Winzer ihre wertvollen Kreationen präsentieren: Zum Probieren und auch direkt zum Bestellen beim Winzer! Darüber hinaus steht „SAVOIR-VIVRE“ natürlich auch für essbare Köstlichkeiten. Auf dem „Marktplatz der Genüsse“ können Gäste die Teilnehmer des „Norddeutschen-Gourmet-Monats” und die Hersteller feinster Delikatessen und edlen Brände kennen lernen. Spannende, von Experten geleitete, Seminare und Tastings zum Thema Wein und Delikatessen begleiten die Messe: Der Norden dreht auf!

Die SAVOIR-VIVRE-MESSE ist Abschlussveranstaltung des NORD-DEUTSCHEN GOURMET-MONATS.

Norddeutscher-Gourmet-Monat (1. – 27. April)
Winzer und Gastronomen – gemeinsam sind sie am stärksten! SAVOIR-VIVRE ruft den ersten „Norddeutschen-Gourmet-Monat“ aus: Vom Gerry Weber Stadion in Halle (Westfalen) bis rauf nach Sylt werden Restaurateure und Weinschaffende in dieser Zeit gemeinsam abgestimmte „SAVOIR-VIVRE-MENÜs“ kreieren. Ab dem 1. April 2014 können Gourmets in vielen Restaurants des Nordens von SAVOIR-VIVRE empfohlene Gangfolgen samt korrespondierender Weine genießen. Alle Weine und viele Delikatessen stammen von Winzern, die auch auf der Gourmet-Messe ausstellen und dort persönlich für Gespräche bei Wine & Talk zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben die Restaurantgäste bei diversen Veranstaltungen die Chance, die Winzer während moderierter Gala-Abende persönlich kennen zu lernen.

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014:
Weinmesse und Genussmesse in den historischen
Börsensälen der Hamburger Handelskammer –
25. bis 27. April 2014

Eintrittspreis:
EUR 9,00 pro Person. Alle Seminare im Eintritts-Preis enthalten

Frische Artischocken

Eine feinherbe Delikatesse

Die meisten Verbraucher kennen Artischocken nur eingelegt aus dem Glas. Dabei sind frisch zubereitete Blütenknospen besonders aromatisch und haben einen feinherben Geschmack. Die Delikatesse ist ganzjährig im Handel erhältlich. Im Frühling findet man auf dem Gemüsemarkt junge Artischocken, bei denen bis auf die äußeren Hüllblätter die ganze Blüte verzehrt werden kann. Diese zarten Knospen schmecken auch roh im Salat, während größere Exemplare gekocht werden müssen. Vor der Zubereitung wird das Gemüse gewaschen und der Stiel herausgebrochen. Das geht zum Beispiel gut über einer Tischkante. So lösen sich die harten Fasern aus dem Boden. Anschließend zupft man die äußeren holzigen Blätter ab. Die Blütenknospen werden für 30 bis 45 Minuten in Salzwasser gekocht. Ein Schuss Zitronensaft verhindert, dass sich die Schnittstellen bräunlich verfärben. Beim Kochen wird die Knospe mit einem Teller beschwert, damit sie unter Wasser bleibt.

Da Artischocken den Appetit anregen, sind sie hervorragend als Vorspeise geeignet. Zu dem Edelgemüse wird beispielsweise eine Vinaigrette gereicht, in die man die Blätter taucht und den fleischigen Teil heraussaugt. Die Blätter selbst und das faserige „Heu“ am Boden sind nicht essbar. Zum Schluss kommt als besonderer Genuss das zarte Herz der Artischocke. Das Edelgemüse schmeckt aber nicht nur pur, sondern auch auf einer pikanten Tarte, im Risotto, in der Pasta oder gefüllt mit Möhren, Räucherspeck und Pilzen. Artischocken sind kalorienarm, aber reich an B-Vitaminen, Vitamin E, Pro-Vitamin A und Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Der herbe Geschmack ist auf den Bitterstoff Cynarin zurückzuführen.

Die Artischocke ( Cynara scolymus ) ist eine distelartige Pflanze aus der Familie der Korbblütler und im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. Schon bei den alten Römern und Ägyptern galt sie als besondere Gemüsespezialität. Die Artischocke ist mehrjährig und treibt jedes Jahr aus dem kräftigen Wurzelstock aus. In der Regel bringt sie aber nur für drei bis vier Jahre ausreichend Ertrag. Die Knospen werden geerntet, wenn sie noch geschlossen sind und die äußeren Blätter nur leicht abstehen. Beim Kauf fühlen sich frische Artischocken daher prall und fest an. Sie sollten keine trockenen und braunen Stellen aufweisen, der Stiel ist knackig und grün. Im Gemüsefach ist das Gemüse, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, einige Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.was-wir-essen.de/hobbygaertner/kulturen_gemuese_artischocke.php

Frederic Boulay

Frederic Boulay bringt französische Note ins The Chedi Sakala –
Der Fine Dining Chef leitet das Restaurant The Sakala Bali und
sorgt für eine sterneverdächtige asiatisch-französische Küche

Bali ist seit November um ein Fünf-Sterne-Resort reicher: The Chedi Sakala in Nusa Dua. Es gehört zur Familie der GHM Hotels und ist bereits das dritte Haus der Gruppe auf der Insel der Götter. Mit Frederic Boulay hat das Luxushaus auch auf kulinarischer Ebene einen absoluten Profi im Team. Der Frankokanadier führt bereits seit fast zwei Jahren das Gourmetrestaurant The Sakala Bali, das er mit seinen französischen Kreationen zum Insel-Hotspot für Feinschmecker machte. Es ist Teil des Hotels The Chedi Sakala und durch seine unmittelbare Lage am Strand ein besonders einladender Ort für Genießer. Darüber hinaus baut Boulay aktuell The Restaurant im Herzen des Hotels auf, wo der Fokus weniger auf französische, aber umso mehr auf asiatische und westliche Küche gelegt wird.

„Nusa Dua ist aus vielen Gründen in aller Munde: wegen der tollen Wasserqualität, der Strände und der Exotik des Ortes“, so Boulay. „Unser Ziel ist, dass die Leute sagen ‚Sie kennen Nusa Dua nur, wenn Sie auch The Chedi Sakala kennen‘“. Boulay arbeitete drei Jahre in der Karibik bevor es ihn nach Bali zog und bringt so eine interessante kulinarische Mischung mit. Zu seinen Spezialitäten zählen zum Beispiel Seafood Borchette aus gegrilltem Thunfisch, Garnelen, Paprika und Zucchini mit Gemüse, Basmatireis und Herb Vierge. „Ich bin nicht mit der asiatischen Küche aufgewachsen, aber als erfahrener Chefkoch weiß ich, was gut ist. Ich glaube, ein guter Koch kann sich anpassen“, so Boulay, der 14 Winter mit Praktika in Europa verbrachte und von kulinarischen Koryphäen wie Alain Ducasse, Joel Robuchon, Michel Bras und Jacques Chibois lernte.

Wie das Hotel wurde The Restaurant von Green Architects in Bangkok entworfen. Der Gourmet-Bereich grenzt an einen Lagoon Pool und ist mit Balinesischen Details ausgestattet: Bingiri Holz Bales – traditionelle Schlaf-Plattformen – laden zum Verweilen in exotischer Lounge-Atmosphäre ein.

www.GHMhotels.com

"Schonend garen" Special

Es ist nicht zu übersehen: Immer mehr Menschen suchen den Genuss, ohne dabei die Gesundheit zu vernachlässigen. Und das schonende Garen ist der ideale Weg dorthin.

Fleisch wird zart wie Butter, Gemüse bleibt knackig, Fisch steckt voller Aromen – das kennen viele nur aus Restaurants. Wie man aber auch zuhause mit einfachen Mitteln Spitzenergebnisse erzielt, zeigt das 50-Seiten-Special „Schonend garen“, das dem aktuellen FEINSCHMECKER beiliegt.

33 Rezepte, alle neu und exklusiv entwickelt, widmen sich dabei unterschiedlichen Methoden: Garen im Glas, im Papier, im Salzmantel, im Vakuumierbeutel und im Dampfgarer. Dazu werden aktuelle Geräte für den Hausgebrauch vorgestellt.

Das Special liegt dem FEINSCHMECKER Heft 08/2013 bei, das jetzt im Handel erhältlich ist.

Hangzhou

Kennen Sie schon Hangzhou? Diese große chinesische Stadt wird die „unbekannte Schönheit“ genannt – Hangzhou ist eine der wichtigsten Städte Chinas mit reicher Kultur, bedeutender Geschichte und atemberaubenden Naturlandschaften – interessant ist auch die Küche Hangzhous

Mit dem Slogan „Unseen Beauty, Unforgettable Hangzhou“ will Hangzhou auf seine Küche und den chinesischen Medizintourismus hinweisen. Darüber hinaus werden in der gesamten Stadt Besucherzentren für Touristen errichtet.

Fast acht Millionen Menschen leben in Hangzhou. 2012 begrüßte die Stadt 80 Millionen Besucher, davon kamen fünf Prozent aus dem Ausland. Derzeit geben Touristen in Hangzhou rund die Hälfte des internationalen Durchschnitts aus, die Aufenthaltsdauer liegt ebenfalls hinter anderen chinesischen und ausländischen Städten. Da China im Jahr 2015 Frankreich als größte touristische Destination wahrscheinlich übertreffen wird, muss das Tempo der Internationalisierung im ganzen Land beschleunigt werden, um den Anforderungen einer ständig wachsenden Zahl ankommender Touristen gerecht zu werden, betonte Li Hong im Gourmet Report Gespräch. Li Hong ist der Leiter des Tourismusbüros.

Hangzhou ist eine der sechs ältesten Städte Chinas und ein wesentlicher Bestandteil des weltweit sechstgrößten Wirtschaftszentrums – das Yangtze River Delta. Die zum ersten Mal im Jahr 221 v. Chr. nachweislich dokumentierte Metropole kann auf eine bedeutende, 5.000 Jahre alte Kultur zurückblicken. Als Marco Polo vor 800 Jahren die Stadt besuchte, bezeichnete er sie als „die schönste und prächtigste Stadt der Welt.“

Die Stadt liegt am Westsee, der 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Der „Grand Canal“, der weltweit älteste und längste künstliche Kanal, beginnt in Hangzhou und endet in Peking und verfügt über 132 Welterbestätten, von denen sich sieben in Hangzhou befinden. Die Stadt ist berühmt für die Produktion von feinem Porzellan, Seide und Tee. Zu diesen Produkten können Touristen spezielle Museen besuchen und erfahren, in welcher Form sie die Zivilisation beeinflusst haben.

Hangzhou mit dem Westsee liegt inmitten einer atemberaubenden Landschaft, die auf drei Seiten von Hügeln umgeben wird. Der See ist eine Verschmelzung von Kultur und Natur und hat seit dem 9. Jahrhundert berühmte Dichter, Gelehrte und Künstler inspiriert. Zehn landschaftlichen Sehenswürdigkeiten wurden solch poetische Namen wie Autumn Moon oder Twin Peaks Piercing the Clouds gegeben. Es gibt zwei Dämme und drei Inseln mit malerischen Pagoden, Pavillons, üppigen Gärten und historischen Tempeln. Hangzhou ist das politische, historische und kulturelle Zentrum der Provinz Zhejiang an der chinesischen Südostküste, nur 45 Minuten von Shanghai mit dem Hochgeschwindigkeitszug entfernt. Zur einfacheren Fortbewegung innerhalb der Stadt empfiehlt es sich, Fahrräder zu benutzen, die stundenweise gemietet werden können.

Wichtige Sehenswürdigkeiten:
Viele Museen feiern die Kultur und Geschichte von Hangzhou, einschließlich der alten Liangzhu Kultur mit 50 erst kürzlich freigelegten archäologischen Stätten. Hangzhou ist Chinas Teehauptstadt, auch die berühmte Sorte Longjing wird hier angebaut. Der Lingyin Tempel ist einer der weltweit wichtigsten Tempel mit über 400 Kalkstein-Schnitzarbeiten. Unter den international bekannten Festivals, die in Hangzhou veranstaltet werden, gilt das alljährliche Drachenfest mit Bootsrennen als Glücksbringer für all diejenigen, die es besuchen.

Unterkünfte:
Hangzhou verfügt über viele Hotels verschiedener Kategorien, angefangen bei Fünf-Sterne-Häusern international bekannter Ketten bis hin zu günstigen Budgetunterkünften. Zu den jüngsten Eröffnungen und Renovierungen zählen: Das Shangri-La mit Blick auf den Westsee, das Banyan Tree, das sich im weltweit ersten unter Naturschutz stehenden Feuchtgebiet befindet, das Aman Resort in der Nähe spektakulärer buddhistischer Tempel und das Four Seasons mit seinen wunderschön gestalteten Gärten am Ufer des Westsees. Eines der besten Hotels der Stadt ist das Hyatt Regency mit seinem Direktor Frank Chen.

Reisezeit:
Das ganze Jahr über gibt es in Hangzhou viel zu erleben und zu sehen. Besonders lebendig wird die Stadt im Frühling, wenn in den Parks und Gärten die Pflanzen und Bäume in voller Blüte stehen und überall Radfahrer unterwegs sind.

Für weitere Informationen über Hangzhou besuchen Sie bitte die offizielle Internetseite www.gotohz.com

Miniköche

6. Europäischer Tag für gesundes Kochen und gesunde Ernährung an Schulen“ mit der EU als ideeller Träger, unterstützt von der Eurotoques-Stiftung mit World-Toques*Euro-Toques Sterneköchen

Kochen in der Schule ist ein spannendes Fach. Vor allem, wenn Sternegarantie-Köche dafür sorgen, dass die Kinder für ein paar Stunden an die Macht kommen und über den Herd regieren. Dann macht Kochen abseits des Fastfoods mehr Spaß als gedacht und dann schmeckt es.

Diese Erfahrung dürfen die Sternegarantie-Köche, die World-Toques*Euro-Toques, das schwäbische Zertifizierungs-Unternehmen aus Kaisersbach, auf die Schulen verteilt, seit sechs Jahren machen. Seit einem halben Jahrzehnt fördert Ernst-Ulrich W. Schassberger, der Präsident von World-Toques*Euro-Toques, den „Europäischen Tag für gesundes Kochen und gesunde Ernährung an Schulen“ und seither schreibt die von der Europäischen Union ideell unterstützte Aktion Erfolgsnachrichten.

In diesem Jahr konnten unter anderem die Schüler der 1. bis 4. Klasse der Grundschule „Wilhelm Hey“ in Ichtershausen im Zuge der Projekttage mit dem Thema „Altes Handwerk“ unter der Leitung von World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Maitre Mario Kühne ein Drei-Gänge-Menü selber kochen. Sie konnten dabei die Welt der frischen Basisküche, gesundheitsbewusstes Zubereiten und so manches Geheimnis der neuen und alten Kochkunst kennen lernen.

Da sich World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Maitre Mario Kühne der Zubereitung von chemisch unbelasteten Speisen verschrieben hat, ist er der geeignete Lehrer für so ein Projekt. Die gesunden Zutaten für das Mahl wurden vom Restaurant „Puschkinhaus“ in Mühlhausen, das von World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Maitre Mario Kühne geleitet wird, spendiert.

Den Schülern machte es einen großen Spaß selbst am Topf bzw. an der Pfanne zu stehen und verschiedene Garmachungsarten kennen zu lernen und auszuprobieren.

Für die Möhren-Orangen-Creme-Suppe schnippelten die Schüler fleißig Möhren und Kartoffeln für die selbst gemachten Rösti zur Hühnerbrust. Selbst die Vanillesoße fürs Beerengelee wird frisch zubereitet. Etwas zu Essen selbst zubereiten, darum geht es.

Höhepunkt war nach getaner Arbeit dann die Verkostung der zubereiteten Speisen.

World-Toques*Euro-Toques- Sternegarantie-Maitre und Meilleur Ouvrier-Träger der Medaille in Gold (Bester Handwerker seines Berufs) Markus Haxter aus Bergisch Gladbach kochte bereits zum zweiten Mal an der GHS Lindlar, dieses Mal mit der 8b. Die Schüler bereiteten unter der Anleitung von Markus Haxter ein 3-Gänge-Menü zu. Unter dem Motto „Natürliche & gesunde Ernährung ist Pflicht“ wurden Rührei Soufflé mit Rohkostsalat, selbst gemachte Tomatensosse und geröstete Mandeln, Gemüse-Hähnchenpfanne mit Nudeln und als Dessert marinierter Apfel mit Joghurt-Schaum zubereitet. Seit über 30 Jahren macht es dem World-Toques*Euro-Toques- Sternegarantie-Maitre Markus Haxter riesigen Spaß zu kochen und deshalb engagiert er sich auch an solchen Aktionen, da er sich wünscht, dass die Esskultur erhalten bleibt.

Kochen macht Spaß. Das war das Fazit der Schüler, die im November 2012 am „Europäischen Tag für gesundes Kochen und gesunde Ernährung an Schulen“ in die Schulküche durften.

Schließlich sollen die Kinder ihre Erkenntnisse und ihre Lust am Kochen von der Schulküche in die Küche zuhause transportieren. Eines der Ziele der Eurotoques-Stiftung, Kindern ein Gefühl fürs Kochen zu geben sowie die Geschmackssensoren zu schulen und zu zeigen, dass es nicht schwer ist, gesundheitsbewusst zu kochen, kann am heimischen Herd erreicht werden.

Die nächste Aktion in dieser Form unterstützt von der Eurotoques-Stiftung findet am
Freitag, den 15. November 2013 statt.

www.eurotoques-stiftung.de oder www.schulkochclub.de