Burgos – Spanische Hauptstadt der Gastronomie 2013

Die kastilische Stadt Burgos löst im Jahr 2013 Logroño in der Rioja als gastronomische Hauptstadt Spaniens ab. Sie liegt direkt am Jakobsweg und bewahrt bedeutende Zeugnisse ihrer Blütezeit im Mittelalter. Die Stadt, die fünf Jahrhunderte lang die Hauptstadt des vereinten Königreichs Kastilien-León war, besitzt mit ihrer Kathedrale, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, eines der Meisterwerke der spanischen Gotik. Nicht nur die Altstadt von Burgos, sondern auch die gesamte Provinz ist äußerst sehenswert. Man erkundet sie am besten über Ausflüge durch die Täler der Flüsse Duero und Arlanza. Dort befinden sich zahlreiche Orte wie etwa Covarrubias, Castrojeriz oder Pradoluengo, in denen man ausgezeichnet die schmackhafte, vielfältige lokale Küche kennenlernen kann. Sie zeichnet sich durch ihre große Vielfalt an regionalen Zutaten wie Hülsenfrüchten, luftgetrockneten Wurstwaren und Wildfleisch aus. Die typischsten Hauptgerichte sind im Holzofen gebratenes Milchlamm, Forelle in Marinade und geschmorter Kabeljau. Zum Nachtisch sind die sogenannten Yemas aus Zucker und Eigelb, Frischkäse mit Walnüssen und Honig oder kandierte Mandeln zu empfehlen. Zu all diesen Köstlichkeiten trinkt man am besten Weine mit der Herkunftsbezeichnung Ribera del Duero.

Der Wahlausschuss, der für die Ernennung zur Gastronomischen Hauptstadt verantwortlich ist, – eine Auszeichnung, die alljährlich eine andere Stadt trägt -, würdigt die Kreativität des gastronomischen Sektors von Burgos, die vor allem auf der Initiative von 140 Profi-Köchen und Studenten der Hotelerie- und Gastronomie-Schulen beruht.

Als besonders herausragend erachteten die Juroren das Angebot an gastronomischen Veranstaltungen, Festen und Ausstellungen. Die 41 Events, die über das Jahr in Burgos veranstaltet werden, bestechen vor allem durch ihre Originalität und die Treue zu den regionalen gastronomischen Produkten. Der Veranstaltungskalender ist in vier Schwerpunkte aufgeteilt: Kultur, Genuss, Natur und Reisen.

Das önotouristische Angebot umfasst insgesamt 95 Bodegas in den Weinregionen der Herkunftsbezeichnungen Ribera del Duero und Arlanza. Bei den gastronomischen Produkten sind u.a. vor allem das Milchlamm aus Aranda de Duero, die Blutwurst und der Frischkäse aus Burgos oder die Bohnen aus Ibeas über die Landesgrenzen hinweg bekannt und geschätzt.

www.turismoburgos.org
www.burgoscapitalgastronomia.com

Über 67 % der deutschen Männer sind zu fett!

Zwei von drei Männern sind zu fett, aber nur jede zweite Frau – jedes siebte Kind zu dick – Gründe für das Übergewicht sind kalorienreiche Ernährung und kaum Bewegung

67,1 Prozent der Männer in Deutschland haben Übergewicht. Damit bringen sieben von zehn Männern zu viel auf die Waage. Bei Frauen liegt der Anteil bei 52,9 Prozent. Etwa 15 Prozent der Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren leiden an Übergewicht, davon 6,3 Prozent an Fettleibigkeit (Adipositas).

Wesentliche Faktoren für die Entstehung von Übergewicht sind eine zu kalorienreiche Ernährung und zu wenig Bewegung. Für die Betroffenen geht mit starkem Übergewicht häufig ein erheblicher Verlust von Lebensqualität einher, oft entstehen Folgeerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme. Das Gesundheitssystem wird jedes Jahr mit erheblichen Kosten durch ernährungsbedingte Krankheiten belastet.

Die Information über gesunde Ernährung und mehr Bewegung und eine Versorgung mit gesunden, vielfältigen Nahrungsangeboten in Schulkantinen, Seniorenheimen oder Kindertagesstätten ist daher wichtiger denn je. Das Bundesernährungsministerium bietet gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium im Rahmen der Initiative IN FORM vielfältige Unterstützung für Jung und Alt, für junge Familien genauso wie für Senioren.

IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung soll möglichst viele Menschen erreichen und dazu beitragen, dass Kinder und Erwachsene sich ausgewogen und vielfältig ernähren, bewusst mit Lebensmitteln umgehen und die Freude an Bewegung entdecken.

www.in-form.de

Wild, Waldbeeren und Pilze sicher genießen

Da Wild-Fleisch in der Regel zäher ist als das von Schlachttieren, sind in der Wildküche Marinaden beliebt: Essig, Wein oder Buttermilch können das Fleisch zarter und saftiger machen – Wild immer ganz durchgaren

Die Saison für frisches Wild hat begonnen. Sie dauert je nach Tierart bis Januar. Und wer sich in Wald und Flur auskennt, kann in den nächsten Wochen noch Beeren und Pilze sammeln gehen. Sie harmonieren gut mit dem Fleisch von Reh, Hase und Co. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. bietet Informationen über Essbares aus freier Wildbahn sowie Tipps für einen sicheren Genuss und eine wohlschmeckende Zubereitung.

„Gerichte mit Wildfleisch sind eine besondere Gaumenfreude und bereichern in der kalten Jahreszeit den Speiseplan“, so Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE gegenüber Gourmet Report. Wildfleisch kann z. B. über Jäger, Wildhändler oder gut sortierte Supermärkte bezogen werden. Es stammt nicht immer aus freier Wildbahn, oft wird sogenanntes Gatterwild angeboten. Da Wild-Fleisch in der Regel zäher ist als das von Schlachttieren, sind in der Wildküche Marinaden beliebt. Essig, Wein oder Buttermilch können das Fleisch zarter und saftiger machen. Wegen der häufiger auftretenden Krankheitserreger muss es stets vollständig durchgegart werden. Drückt man es mit dem Finger leicht ein, gibt fertig gegartes Wildfleisch nicht mehr nach. Der beim Anstechen austretende Fleischsaft sollte nicht mehr rosa sein.

„Der meist kräftig-herbe Wildgeschmack passt hervorragend zu Gemüse der Saison wie Kohl oder Pilzen, aber auch zu süß-säuerlichem Obst und Wildbeeren“, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin. Wilde Pilze lassen sich mit Speisepilzen, Beeren und mit anderen Früchten bestens kombinieren. Für die ungetrübte Freude an herbstlichem Pilzragout oder dem Beerenkompott sollten Sammler sich genau auskennen und umsichtig handeln. Wer in die Pilze geht, sollte die essbaren und die tödlich giftigen Arten zweifelsfrei erkennen können. Wegen der dramatischen Folgen eines Fehlgriffs gilt für Pilze und Beeren immer: Im Zweifel Hände weg! Als Sammelorte sollten abgelegene Stellen bevorzugt werden, denn an Straßenrändern und auf Industriebrachen ist die Belastung mit Umweltschadstoffen oft hoch. In Naturschutzgebieten und bei gefährdeten Arten herrscht absolutes Pflück-Verbot. Gesammelte Pilze sollten gleich verarbeitet oder kurz erhitzt und eingefroren werden. Aus Wildbeeren
lässt sich Kompott, Konfitüre, Gelee oder Saft herstellen.

Die 24-seitige Broschüre „Wild & Wildpflanzen“ stellt heimische Wildarten vor, informiert über die besondere Rolle der Jäger und wirft einen kritischen Blick auf exotische Fleischsorten. Sie gibt einen Überblick über heimische Kräuter, Beeren und Pilze. Hinweise zum Sammeln und Lagern der wilden Genüsse ergänzen das Angebot. Das Heft kann für 4,00 Euro (inkl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder für 2,50 Euro heruntergeladen werden.

Trinkglas und Altglas

Hätten Sie es gewusst? Warum das Trinkglas im Altglascontainer nichts verloren hat – Ist ein Senfglas ein Tringlas oder ein Altglas

Grillzeit: was passiert mit den leeren Einweggläsern, wie dem Grillsaucen-, Gurken- oder Senfglas? Sie gehören – wie alle Glasverpackungen – in den Altglascontainer.

Glasverpackungen gehören in den Altglascontainer, dazu zählen Einweg-Getränkeflaschen genauso wie pharmazeutische Verpackungen und Konservengläser – sei es für Marmeladen, Gemüse, Feinsaures oder auch Saucen. Senfgläser gehören auch dazu. Denn sie sind in erster Linie Glasverpackungen, auch wenn sie in vielen Haushalten eine zweite Karriere als Trinkgläser erleben. Letztlich entscheidet nämlich nur eine Frage darüber, was in den Altglascontainer darf und was nicht: Handelt es sich um eine Glasverpackung – ja oder nein? Wenn diese Frage mit ja beantwortet werden kann, ist klar: Sie kommen in den Altglascontainer.

Für Trinkgläser gilt zum Beispiel, dass sie in den Restmüll gehören, denn sie sind kein Verpackungsglas. Sie würden das Altglas verunreinigen und so den Herstellungsprozess von neuem Verpackungsglas stören. Also ab in den Altglascontainer: Senfglas ja, Trinkglas nein!

Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“
Um darüber zu informieren, was in den Altglascontainer gehört und was nicht, hat die Initiative der Glasrecycler eine Verbraucherkampagne ins Leben gerufen. Die Kampagnenwebsite www.was-passt-ins-altglas.de und der Informationsflyer erklären auch, warum richtiges Glasrecycling so wichtig ist: Glas ist zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust wieder verwertbar und Recyclingglas ist die wichtigste Grundlage für neue Glasverpackungen wie Glasflaschen oder -konserven.

Peter Scharff

An den 21. August 2012 werden die Kinder der Ludwig-Weber-Schule in Frankfurt wohl noch lange zurückdenken: Der beliebte Sternekoch Peter Scharff, bekannt aus der SWR-Fernsehsendung „Kaffee oder Tee“, bereitete im Rahmen der bundesweiten Initiative „Gesundes Pausenbrot“ mit den Kindern an der Schule leckere und nahrhafte Brote zu. Durchdie Aktion mit dem Ernährungsexperten soll den Kindern eine ausgewogene Ernährungsweise schmackhaft gemacht werden. Initiator der Kampagne ist die irische ButtermarkeKerrygold. Auch dieses Jahr meldeten sich deutschlandweit wieder über 250 Schulen für die populäre Aktion zur Stärkung der gesunden Ernährung von Kindern an.

Aus frischen und gesunden Zutaten wie Vollkornbrot, Kerrygold-Butter, Käse, Wurst und Salat zauberten die Schüler der Ludwig-Weber-Schule in Frankfurtmit der Unterstützung von Sternekoch Peter Scharff phantasievolle und bunte Pausenbrote. Die Kinder erhielten wertvolle Tipps und Tricks zur einfachen Zubereitung von Rezepten für diewichtigste Mahlzeit des Tages: das Frühstück. Die Aktion widmet sich der gesunden Ernährung von Kindern und möchte ihnen einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln demonstrieren.

Scharff erklärt den pädagogische Erfolg der Initiative: „Kinder brauchen zum lernen und toben reichlich Energie. Folglich müssen sie sich durch ein ausgewogenes Frühstück wichtige Reserven holen, um aktiv und fit in den Tag starten zu können. Die kreativen und gesunden Pausenbrote der Schüler der Ludwig-Weber-Schule in Frankfurt sehen nicht nur verdammt gutaus, sondern liefern wichtige Vitamine, Eiweiße, Proteine und gesunde Fette, die von Kindern im Wachstum dringend benötigt werden.“

Mehr Informationen und Bilder zur Aktion an der Ludwig-Weber-Schule mit Sternekoch Peter Scharff finden Interessierte unter: www.gesundespausenbrot.de

KÖ SCHLEMMERSOMMER 2012

20. Juli bis 20. September 2012

„KÖ SCHLEMMERSOMMER 2012“ ist die neue Initiative der Kooperations-Partner Steigenberger Parkhotel, Breidenbacher Hof, a Capella Hotel und InterContinental Düsseldorf. Vom 20. Juli bis 20. September 2012 können die Gäste in den drei Häusern ganz individuell für 25 Euro pro Person ein sommerlich-leichtes Drei-Gang Schlemmermenü à la Chef genießen. Mit dem eigens entwickelten „KÖ Royal“ Cocktail zum Auftakt. Dieser erfrischende, fruchtig-herbe Sommerdrink aus Germaine-Likör, Riesling, Rhabarbersaft, Zitronensaft, Ingwer und einem Schuss Rosé Champagner passt in modischer Pastellfarbe zum Einkaufsbummel oder ist der perfekte Abschluss eines gelungenen Tages.

InterContinental Düsseldorf, Königsallee 59, 40215 Düsseldorf, Telefon: 0211 82850

Michael Reinhardt, Florian Conzen und Michael Görres

„KÖ SCHLEMMERSOMMER“ – Die neue Initiative der drei Luxushotels

Die weltbekannte Königsallee – das Markenzeichen von Düsseldorf – steht nicht nur für Luxus und Eleganz, sondern auch für Genuss. Sich kulinarisch verwöhnen lassen, gehört seit jeher zum rheinischen Lebensgefühl. Noch mehr Gaumenfreuden bieten daher in diesem Sommer die Luxushotels an der pulsierenden Flaniermeile: „KÖ SCHLEMMERSOMMER 2012“ ist die neue Initiative der Kooperations-Partner Steigenberger Parkhotel, Breidenbacher Hof, a Capella Hotel und InterContinental Düsseldorf. Bis 20. September 2012 können die Gäste in den drei Häusern ganz individuell für 25 Euro pro Person ein sommerlich-leichtes Drei-Gang Schlemmermenü à la Chef genießen. Mit dem eigens entwickelten „KÖ Royal“ Cocktail zum Auftakt. Dieser erfrischende, fruchtig-herbe Sommerdrink aus Germaine-Likör, Riesling, Rhabarbersaft, Zitronensaft, Ingwer und einem Schuss Rosé Champagner passt in modischer Pastellfarbe zum Einkaufsbummel oder ist der perfekte Abschluss eines gelungenen Tages.

Einen Hauch Mittelmeer erlebt man bei Michael Reinhardts Auftakt-Menü. Am Freitag, 20. Juli wird er die Gäste im Breidenbacher Hof mit einem Carpaccio vom Rinderfilet mit Trüffelmayonnaise, Loup de Mer mit Provenzialischer Gemüsetarte, Ziegenkäse und Salsa Verde sowie Geeiste Moscato d’Asti mit marinieren Erdbeeren verwöhnen. Regionale Einflüsse sind beim Menü von Küchenchef Florian Conzen vom InterContinental Düsseldorf bei Zweierlei vom Matjes mit Spreewaldgurke und Apfel, Senfrostbraten vom Kalbsfilet mit Perlzwiebel-Jus und Düsseldorfer Allerlei sowie seiner Kö au Chocolat zu spüren. Der Steigenberger Küchenchef Michael Görres bietet ein eher traditionelles Menü an: Hummervariation, Medallion vom Rind mit Bernaisespinat und Geeistem Cappuccino mit Operaschnitte.

„Mit unserer Initiative möchten wir wieder mehr Feinschmecker in die Stadt locken“, kommentiert Cyrus Heydarian, Hoteldirektor vom Breidenbacher Hof die gemeinsame Promotion für die KÖ. Michael Kain, Direktor des Steigenberger Parkhotels ergänzt: „Mit dieser Idee machen wir uns einmal mehr gemeinsam für unseren einmaligen Standort stark“. Ronald Hoogerbrugge vom InterContinental Düsseldorf geht sogar noch einen Schritt weiter: „Unser „KÖ SCHLEMMERSOMMER 2012“ ist ein erster Auftakt, den Gästen in der Stadt – speziell hier auf der KÖ – noch mehr Qualität zu bieten“.
Mit ihrer neuen gemeinsamen Idee demonstrieren die drei erfolgreichen Hoteldirektoren nicht nur für Düsseldorf Einigkeit für Standort und Genuss.

Augen auf beim Eiskauf!

Knapp acht Liter Eis schmelzen pro Jahr auf der Zunge jedes Bundesbürgers, vor allem im Sommer. Bevorzugt wird dabei industriell hergestelltes Speiseeis. Wer ein Eis mit einem hohen Milch- oder Fruchtanteil genießen möchte, sollte genau auf die Verpackung schauen oder bei losem Eis den Verkäufer fragen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über Sorten, Zutaten und bewussten Eisgenuss.

Bei abgepacktem Eis am Stiel, im Becher oder in größeren Haushaltspackungen bekommen Verbraucher viele nützliche Informationen. „Sie erfahren, welche Zutaten eingesetzt wurden, ob der Geschmack aus natürlichen Aromen stammt und meistens auch, wie viele Kalorien eine Portion hat“, so Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Wer Wert auf ein Eis legt, das neben Milch oder Sahne ausschließlich Milchfett wie Butter enthält, sollte sich an den folgenden gängigen Eissorten orientieren: Eiskrem, Fruchteiskrem, Milcheis oder Rahm- bzw. Sahneeis. Die Bezeichnungen sind auf der Verpackung angegeben. „Dagegen dürfen alle Sorten mit der allgemeinen Bezeichnung „Eis“ auch Pflanzenfette statt Milchfett, weniger Milchfett oder eine Mischung der beiden Fettarten enthalten“, erläutert die Ernährungswissenschaftlerin. Überwiegend wird Kokosfett verwendet.

Soll das Eis möglichst viel Frucht enthalten, sind ein Sorbet oder ein Fruchteis vorzuziehen. Ein „Himbeersorbet“ muss einen Fruchtanteil von mindestens 25 Prozent, ein „Himbeereis“ einen Fruchtanteil von mindestens 20 Prozent aufweisen. Werden weniger Früchte zugegeben und durch Aromen ersetzt, ist das an der Bezeichnung „Eis mit Himbeergeschmack“ zu erkennen. Beim allseits beliebten Vanilleeis lässt die Bezeichnung ebenfalls Rückschlüsse zu, woher der Vanillegeschmack stammt: Ein „Vanilleeis“ enthält Vanilleextrakt oder natürliches Vanillearoma. Ein „Eis mit Vanillegeschmack“ dagegen kann Aroma oder natürliches Aroma enthalten. Bei der Kennzeichnung wird nicht mehr zwischen künstlichen und naturidentischen Aromastoffen unterschieden.

Eis sollte in Maßen und mit kühlem Kopf genossen werden. Je nach Sorte sind ein bis zwei Kugeln Eis (etwa 75 bis 150 g) am Tag kalorienmäßig durchaus vertretbar. „Wählen Sie Eiskrem oder Milcheis statt Sahneeis. Noch günstiger, weil fettärmer bzw. nahezu fettfrei sind Fruchteis, Sorbets oder Wassereis“ empfiehlt Alexandra Borchard-Becker. Eine Menge überflüssiger Energie steckt in Schokoladen-Überzügen und Soßen, Sahnehauben und Streuseln. Auf sie zu verzichten, tut dem Eisgenuss keinen Abbruch. Eine gesunde, erfrischende Eis-Garnitur sind Obst und Joghurt. Große Eisbecher und Riesenportionen als Nachtisch sollten ohnehin die Ausnahme bleiben.

Richtig erfrischt an warmen Tagen

An sommerwarmen Tagen sehnt sich jeder nach einer gelungenen Erfrischung. Regelmäßiges Trinken ist wichtig, hält es doch den Kreislauf in Schwung und kühlt von innen. Doch nicht alles, was flüssig ist, ist ein guter Durstlöscher. Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über die richtige Auswahl und Menge der Getränke sowie zu ökologischen Aspekten.

Erwachsene sollten bei warmen Temperaturen täglich mindestens zwei Liter trinken, um leistungsfähig bleiben. Auch Kinder, besonders wenn sie draußen toben und spielen, brauchen deutlich mehr Flüssigkeit als an kühlen Tagen. Wirklich erfrischend sind Getränke jedoch nur dann, wenn sie die durstigen Körperzellen schnell mit Wasser versorgen, ohne Kreislauf und Verdauung zu belasten. Empfehlenswert sind ungesüßte, alkohol- und koffeinfreie Getränke, die Zimmertemperatur haben. „Zuckerreiche Limonaden oder Fruchtsaftgetränke machen eher Durst, als dass sie ihn löschen. Alkoholisches entzieht dem Körper Wasser und belastet den Kreislauf ebenso wie größere Mengen koffeinhaltiger Getränke. Und Eisgekühltes regt den Organismus zur Wärmeproduktion an“, erläutert Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Die idealen Durstlöscher sind Wasser sowie zuckerfreie Kräuter- und Früchtetees. Sie können leicht geschmacklich aufgepeppt werden. Ein kleiner Schuss exotischer Fruchtsaft, einige Scheiben unbehandelter Zitronen, Limetten oder Orangen oder ein paar Minzeblätter geben schlichtem Wasser sommerlichen Pfiff. Auch simple Tees erhalten durch Eiswürfel aus Fruchtsaft oder eisgekühlte Zitrusfruchtscheiben Cocktailcharakter. Eistees aus schwarzem oder grünem Tee haben zudem eine leicht kreislaufanregende Wirkung, liefern aber deutlich weniger Zucker als etwa eine Cola.

Das günstigste und ressourcenfreundlichste Erfrischungsgetränk ist ein großes Glas Leitungswasser, denn abgefülltes Wasser belastet die Umwelt wegen des Transports und der Verpackung. Trinkwasser ist in allen Teilen Deutschlands in guter Qualität zu haben. Schwermetalle oder Verunreinigungen können auftreten, wenn die Wasserleitungen im Haus veraltet sind. Wer sicher gehen will, kann sein Trinkwasser testen lassen, z. B. bei Gesundheitsbehörden. Bei den Getränkeverpackungen schneiden Mehrwegflaschen aus Glas oder PET von Abfüllern aus der Region ökologisch am besten ab. Beachten sollte man, dass „Pfand“ nicht dasselbe ist wie „Mehrweg“. Fehlt der Mehrweg-Hinweis, handelt es sich beim Pfandgut um Einwegware, die nach dem Zurückgeben erst einmal Abfall ist.

Mehr Informationen rund um Wasser, seinen Gesundheitswert und zu ökologischen Aspekten bietet das Themenheft „Wasser & Co.“ Das Heft „Getränke“ informiert über Leitungs- und Mineralwasser sowie über Säfte, Kaffee und Tee. Die beiden 24-seitigen Broschüren können für jeweils 4,00 Euro (inkl. Versand) unter www.verbraucher.com
bestellt bzw. für 2,50 Euro heruntergeladen werden. Hintergrundinformationen zu ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen finden interessierte Verbraucher unter www.verpackungsbarometer.de

Genuss Region Österreich wächts weiter

Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich ernennt vier Kandidaten und eine neue Genuss Region

Mehr als 100 Regionen haben sich in den letzten
beiden Jahren für eine Aufnahme in die Initiative GENUSS REGION
ÖSTERREICH beworben. Vier dieser Regionen erhalten nun den Status
„Kandidat für die GENUSS REGION ÖSTERREICH“. Bereits „geschafft“ hat
es die Genuss Region Pongauer Wild: Sie erweitert den Kreis auf
mittlerweile 111 Genuss Regionen. Damit wächst die erfolgreiche
Kulinarik-Initiative auch im achten Jahr ihres Bestehens.

„Die stetige Erweiterung der GENUSS REGION ÖSTERREICH zeigt, dass
sich das Konzept ‚Regionalität, Qualität, Saisonalität‘ von einem
Trend zu einer echten Bewegung entwickelt hat. Jedes der 111
Leitprodukte erzählt die Geschichte einer ganzen Region, ist
prägender Bestandteil der Kulturlandschaft und wesentlicher Aspekt
der Identität. Handel, Gewerbe, Tourismus und Gastronomie besinnen
sich als Partner der heimischen Landwirtschaft wieder auf die
traditionellen Spezialitäten Österreichs und stärken so das
Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten für die regionale
Vielfalt“, ist Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich äußerst
zufrieden mit der Entwicklung der GENUSS REGION ÖSTERREICH.

Die neuen Kandidaten für die GENUSS REGION ÖSTERREICH sind
„Waldviertler Waldstaudekorn“, „Waldviertler Schlehe“, „Waldviertler
Kriecherl“ (alle aus Niederösterreich) sowie „Großarltaler Almkäse“
aus Salzburg.

Die Genuss Region Pongauer Wild hat es bereits geschafft und
bildet ab sofort die 111. Genuss Region des Landes. Die neue Region
und die vier Kandidaten wurden am heutigen Montag, 9. Juli 2012, von
Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich im Beisein des Landesrats
Sepp Eisl (Salzburg), des Landtagsabgeordneten Karl Moser
(Niederösterreich) und Margareta Reichsthaler (Obfrau GENUSS REGION
ÖSTERREICH) im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung in Wien
geehrt.

„Immer mehr KonsumentInnen vertrauen auf die Marke GENUSS REGION
ÖSTERREICH. In den vergangenen Jahren ist es gelungen mit dieser
Initiative Heimat und vor allem Ursprünglichkeit landwirtschaftlicher
Produkte zu vermitteln. Dieses Vertrauen von Kunden, Gastronomen,
Landwirten und Unternehmern ist für alle ein großer Auftrag. Durch
eine konsequente Fortsetzung dieses Erfolgswegs wird es gelingen
regionaltypische Erzeugnisse für die Zukunft zu erhalten. Den
Verantwortlichen der neuen Genuss Region ‚Pongauer Wild‘ und dem
Kandidaten ‚Großarltaler Almkäse‘ wünsche ich viel Erfolg bei der
Vermarktung ihrer herausragenden heimischen Produkte „, so Salzburgs
Agrar-Landesrat Sepp Eisl im Rahmen der Veranstaltung.

Landtagsabgeordneter Karl Moser stößt ins selbe Horn: „In
Niederösterreich nimmt Kulinarik eine sehr wichtige Stellung ein. Wir
sind stolz heute wieder drei neue Genuss Regions-Kandidaten zu
bekommen und so die kulinarische Landkarte Niederösterreichs weiter
auszubauen, wo es mittlerweile bereits insgesamt 34 Genuss Regionen
und Kandidaten gibt. Das zeigt die große Fülle an kulinarischen
Spezialitäten und die Vielfalt der Landwirtschaft in
Niederösterreich.“

Bis zu ihrer fixen Aufnahme in die Familie der GENUSS REGION
ÖSTERREICH müssen die neuen Kandidaten noch eine Reihe wichtiger
Aufgaben erledigen. Margareta Reichsthaler, Obfrau der
Kulinarik-Initiative, zum Procedere: „Die vier Kandidaten haben
bereits einiges umgesetzt, was zum Erreichen der Auszeichnung ‚Genuss
Region‘ führt. Regionale Qualität, artgerechte Haltungsformen,
Förderung regionaltypischer Besonderheiten und vieles mehr werden nun
noch intensiver verfolgt, bis alle Qualitätskriterien erfüllt sind.
Wir sind jedenfalls guter Dinge, dass alle vier Kandidaten schon bald
als Vollmitglieder aufgenommen werden können.“