Wie wir betrogen werden

Der Preistrick mit dem Füllmengen-Karussell: Wie Hersteller und Händler an der Preisschraube drehen

Versteckte Preiserhöhungen mit sogenannten Mogelpackungen, bei denen der Inhalt verringert wird, der Preis aber unverändert bleibt, sind immer wieder Anlass für Beschwerden bei den Verbraucherzentralen. Nun bedienen sich Hersteller eines neuen Tricks, indem sie für ihre Produkte nach einer meist mehrstufigen Schrumpfkur mit mehr Packungsinhalt werben und gleichzeitig der Preis im Supermarkt deutlich steigt. Die Verbraucherzentrale Hamburg erklärt, wie der Preistrick mit dem Füllmengen-Karussell funktioniert.

Nach Beobachtungen der Hamburger Verbraucherschützer hat beispielsweise der Konsumgüterkonzern Henkel in den letzten Jahren Schritt für Schritt die Anzahl der Waschladungen seines Persil Flüssigwaschmittels von zunächst 20 auf 18, dann 16 und schließlich 15 reduziert. Aktuell steht groß „dauerhaft mehr Inhalt“ auf der Packung, weil wieder 20 Waschladungen pro Flasche verkauft werden. Den vermeintlichen Vorteil lassen sich Hersteller und Händler teuer bezahlen. Je nach Drogerie oder Supermarkt beträgt die mit der neuen alten Packungsgröße verbundene Preiserhöhung in 2016 bis zu 26 Prozent. Bei den beiden anderen Henkel-Marken Weißer Riese und Spee ist dasselbe zu beobachten. Eine Preiserhöhung von jeweils bis zu 16 Prozent sind es für die „neue schlaue Größe“ von Spee und die „neue, einfach riesige Größe“ des Weißen Riesen.

Auch bei den Mars Minis wurde allmählich die Füllmenge von 250 über 235 und 221 auf schließlich 200 Gramm pro Packung gesenkt. Nun liegen die Schokoriegel des gleichnamigen Herstellers wieder als 250-Gramm-Pack im Regal, und Verbraucher zahlen schon seit 2015 bis zu 40 Prozent mehr als noch vor sieben Jahren.

„Der Kunde ist schon lange nicht mehr König, sondern wird bei diesem Mengenwirrwarr zum Narren gehalten. Die Hersteller wollen ihren Umsatz mit positiven Werbebotschaften ankurbeln und locken Verbraucher auf eine falsche Fährte, um höhere Preise zu etablieren“, meint Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Die häufig vorgebrachten Argumente für die Füllmengenreduzierungen in den letzten Jahren, wie beispielsweise kleinere Packungsgrößen für Singles oder weniger Kalorien pro Packung zur Prävention von Übergewicht, entpuppten sich im Nachhinein als plumpe Ausreden.

„Wir benötigen endlich eine Transparenzplattform, auf der Hersteller vorab Füllmengenänderungen melden müssen“, fordert Valet. Nur so könnten Verbraucher beim Einkauf halbwegs auf Augenhöhe mit Herstellern und Handel agieren.

Port Culinaire No. Thirty

Aus dem Inhalt: A Passage to Tomorrowland − Avantgarde: Jürgen Dollase über Quique Dacosta • Burning Love − Grillen für Gourmets. Asador Etxebarri, Victor Arguinzoniz, On fire − Grillkunst Nils Jorra • Von Gans zu Strauß, Kevin Fehling • Die Produktwelt der Vanilla Venture • Alles Gute kommt vom Po − Culatello • Das orientalische Tagebuch Vol. 2 − Mit der MS Europa 2 unterwegs im Roten Meer • Arabische Küche − Salibas Welt, Rezepte von Elias Hanna Saliba • Himmel und Erde − Aus der Küche eines Restaurant-
kritikers: Jürgen Dollase kocht • Keltenhof Dressing Academy • Come to the Cabaret − Tigerpalast Andreas Krolik • Ralf Bos − Das neue kulinarische Alphabet. D wie Diät •
HOT-OR-NOT-Award • Cru-de-Cao-Award 2014 − Gewinner 2013: David Mahn „Master“ & Jan Semmelhack „Junior“ • Sommelier dieser Ausgabe: Robert Mangold • Wenn ein Karpfen sauer wird, Evert Kornmayer

Jetzt Ihre Port Culinaire Ausgabe bestellen:

ISBN: 978-3-942051-66-8

A Passage to Tomorrowland
Avantgarde Part Twenty-One: Jürgen Dollase über Quique Dacosta
Irgendwann steht Quique Dacosta auf der Dachterrasse seines Restaurants und sagt, dass man von hier aus 95 Prozent der Gegend sehen kann, aus der seine Produkte kommen. Natürlich, denkt man als Binnenländer, auf der einen Seite ist das Mittelmeer, und das ist schon mehr als die halbe Miete. Auf einer Art Wäscheständer an der Seite baumeln dann auch schon zwei größere Pulpos, die hier im oft frischen Wind zum Trocknen aufgehängt sind. Später wird es noch zur Fischauktion in der kleinen Auktionshalle am Hafen von Dénia gehen, wo der Drei-Sterne-Koch, der schon auf fast jedem Köche-Festival der Welt aufgetreten ist, jeden Tag mitbietet oder mitbieten lässt. Die Uhr mit den Preisen läuft rückwärts, man drückt die Taste, der Name des Käufers leuchtet auf, fertig. Die örtlichen roten Gambas sind selbst hier richtig teuer, und das, was heute angeliefert wurde, sieht gut aus, aber nicht wirklich üppig. Man ist hier eben nicht in Barcelona, wo ein unglaubliches Angebot von maritimen Spitzenprodukten zusammenkommt und den nicht ganz korrekten Eindruck aufkommen lassen kann, es wäre überall in Spanien so üppig. Auf der anderen Seite geht der Blick über die Ebene in die Berge, in der Ebene sind sehr viele Orangenplantagen und immer wieder auch Bereiche mit Reisfeldern. Das wiederum erinnert an ein großes Buch, mit dem Quique Dacosta vor rund zehn Jahren schlagartig auf sich aufmerksam gemacht hat. Es hatte den Titel „Arroces Contemporàneos“ („Zeitgenössische Reisgerichte“, erschienen 2005 in der Edition Montagud), und war eine Art kulinarische Doktorarbeit über eines der wichtigsten spanischen Produkte. Das Besondere an dem Band ist, dass er eben nicht von einem Ernährungswissenschaftler geschrieben wurde, sondern von einem hervorragenden Koch, dass er eben nicht nur alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Reis enthält, sondern auch ein riesiges Spektrum von Rezepten, von Klassikern bis hin zur Avantgarde…(weiterlesen im Magazin No. 30)

www.port-culinaire.de

Michael Hoffmann vom Grillteam GutGlut testet Grillthermometer

Dienstag, 3. Juni 2014, 20:15 – 22.15 Uhr | Kabel1 | Teuer oder Billig – wir testen die Besten!

Inhalt:
Teuer oder Billig – wir testen die Besten!

Grill-Spezial
Wie viel Kohle kostet Kohle? Wie teuer müssen Grillhandschuhe sein, damit man sich mit ihnen nicht die Finger verbrennt?
Als Grillexperte ist Michael Hoffmann vom Grillteam GutGlut mit dabei und testet Grillthermometer.

Besser sein im Catering

Neuauflage des „Erfolgsevents“ mit überarbeitetem Inhalt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Nur noch wenige Plätze frei.

Die Ausrichtung und Organisation von privaten Feiern und Firmenevents ist ein bedeutender Umsatzträger in der Gastronomie geworden.

Wie lässt sich dieser Bereich ausbauen?
Wie komme ich als Gastronom aus der Preisschere?
Wie kann ich schlank, schnell, unkompliziert und kostengünstig produzieren?
Wie überzeuge ich meine Kunden?
Wie kann ich mit einem originellen Angebot begeistern?

Diese und viele weitere Fragen beantworten Experten in unserem Workshop.

Das Programm
Beginn: 12:00 Uhr
• Flying Buffet durch iSi-Botschafter
  Christoph Moser
• Begrüßung durch Thomas Ruhl,
  Port Culinaire, und Thomas Saatz,
  iSi-Deutschland
• Vortrag: Heiko Antoniewicz, ehemaliger
  Sternekoch und Küchenchef beim
  Nobelcaterer Kofler & Kompanie.
  Buchautor von „Fingerfood“.
  Sein Thema: „Was passt wozu −
  Apell für ein kreativeres Cateringangebot“
• Workshop: 6 Aufgaben, 6 Ideen,
  6 Umsetzungen, 6 Stylings,
  6 Kalkulationen. Christoph Moser und
  Anke Thran, ASA-Selection, erläutern
  kreatives und kostengünstiges Catering an
  6 Fallbeispielen. Inkl. Verkostung.
• Vortrag: Claudia Stern, Grand Dame des
  anspruchsvollen Caterings und der edlen
  Weine stellt Fallbeispiele aus der Praxis
  vor. Claudia Stern richtet unter anderem
  seit Jahren den Deutschen Fernsehpreis
  aus.
• Fragen und Antworten.
Drinks an der Bar
Ende: ca. 17:00 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt,
nur noch wenige Plätze frei.
Jetzt hier anmelden: www.port-culinaire.de/index.php?id=2668

Adventskalender besser selbst gestalten

Süßigkeiten in Adventskalendern sind in der Regel mehr als doppelt so teuer wie normal abgepackte Produkte. Das ist das Resultat eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Hamburg, für den zehn Kalender aus sieben verschiedenen Geschäften genauer betrachtet wurden. Die Lebensmitteltester hatten die Preise für die Inhalte mit denen der normal gepackten Zuckerwaren verglichen.

Alle Süßigkeiten in den Adventskalendern waren mindestens zweieinhalb Mal so teuer wie herkömmliche Erzeugnisse. Der höhere Verpackungsaufwand rechtfertige diesen Preisaufschlag nicht, da die Mehrkosten nach Schätzungen höchstens zwei Euro betragen. Ein Kalender kostete 9,99 Euro und damit sogar 323 Prozent mehr als die im gleichen Geschäft erhältlichen Bonbons oder Fruchtgummis in den herkömmlichen Verpackungen (2,36 Euro). Da ist die Zugabe von zwei kleinen billigen Spielzeugüberraschungen nur ein kleiner Trost, kommentieren die Verbraucherschützer. Des Weiteren wurden die schlechte Preisauszeichnung mit fehlenden End- und Grundpreisen und die je nach Geschäft großen Preisunterschiede von über 60 Prozent bemängelt. Auf manchen Verpackungen war viel Werbung und es wurde mehr Inhalt vorgetäuscht. Trotz der hohen Preise sind Adventskalender oft einfallslos und entsprechen laut Verbraucherzentrale dem Standardsortiment der Supermärkte.

Schöner ist ein selbst gestalteter Kalender, in dem die 24 Überraschungen versteckt sind. Beim Inhalt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – von kleinen Süßigkeiten, Plätzchen, Nüssen und Trockenobst, zuckerfreien Kaugummis über Spielzeuge, Radiergummi und Spitzer für die Schule. So lässt sich das Warten im Advent spannender versüßen – und mit mehr Inhalt für das Geld.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.vzhh.de/ernaehrung/322771/adventskalender-gesamtauswertung-mit-bildern.aspx

Port Culinaire und Michelin

„Beide Unternehmen verfolgen das gleiche Ziel“, erklärt Michael Hottner, Leiter MICHELIN Restaurants Deutschland, und ergänzt: „Mit unseren Serviceangeboten wollen wir gute Restaurants fördern und dazu beitragen, dass kulinarische Hot-Spots bekannt werden und den verdienten Zulauf an Gästen erhalten.“

Das Symposium CHEF-SACHE ist ein Zusammenschluss von engagierten Chefs, Unternehmen und Medien. Gemeinsam arbeiten sie mit großer Leidenschaft daran, die Situation der ambitionierten Gastronomie in Deutschland grundlegend zu verbessern und ihr Renommee im Ausland zu steigern. Diese Ziele unterstützt MICHELIN Restaurants mit voller Überzeugung und ist deshalb erstmals bei der CHEF-SACHE mit von der Partie.

„Wir werden in diesem Jahr gemeinsam mit Michelin zu der Veranstaltung laden“, so Thomas Ruhl. Weiter führt er aus: „Schon als junger Mann, damals noch als neugieriger Gast, begab ich mich auf die Suche nach guten Restaurants. Der Guide MICHELIN war von Anbeginn mein Wegweiser. Seine Bewertungen schätze ich, und seine Entscheidungen finde ich korrekt. Dass wir nun mit MICHELIN Restaurants kooperieren, empfinde ich als große Freude. Synergieeffekte sind garantiert.“

Port Culinaire wird mit seinen Medien die stark wachsende Internetplattform http://restaurant.michelin.de und die Mobile App unterstützen und empfehlen. Im Gegenzug können kulinarisch Interessierte bald exklusive Beiträge von Port Culinaire im Magazinteil von MICHELIN Restaurants lesen.

Den wesentlichen Inhalt der MICHELIN Restaurants-Seite bildet eine Restaurantsuchmaschine mit leicht verständlichen Funktionen. Auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant für den jeweiligen individuellen Bedarf können Benutzer nach Küchenstil, Ort, Budget oder auch Michelin-Ranking filtern. Jedes Restaurant kann sich auf dieser Seite anmelden, um neue Gäste zu gewinnen. Auch die Restaurants aus dem aktuellen Guide MICHELIN sind enthalten. Diese empfohlenen und ausgezeichneten Adressen sind im Suchergebnis durch einen Stempel besonders hervorgehoben. Aktuelle Bewertungen und Kommentare der Nutzer vervollständigen die Einträge und erleichtern Restaurantsuchenden die Qual der Wahl.

restaurant.michelin.de
www.port-culinaire.de
www.chef-sache.eu

Olivenöl Test

Supermarktpreise von drei oder vier Euro für eine Flasche so genanntes „extra natives“ Olivenöl deuten auf einen dubiosen Inhalt hin – die 50 besten Öle präsentiert DER FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Ausgabe – Spanien und Italien sind die großen Sieger

750 Olivenöle hatten Produzenten aus Europa, Afrika und den USA für die große Verkostung des FEINSCHMECKER eingesandt. Nach Vorauswahlen blieben immer noch rund 500 davon übrig – die Kandidaten für die OLIO-Awards, die das Magazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN-VERLAG jedes Jahr vergibt. Eine Jury mit Experten aus Italien, Spanien und Deutschland hatte in Blindproben die Öle aus der neuen Ernte verkostet.

Die 50 besten Öle präsentiert DER FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Ausgabe. Die OLIO-Awards wurden in drei Kategorien vergeben, Spanien und Italien machten die ersten Plätze unter sich aus: Bei den intensiv fruchtigen Ölen siegte das Öl der Genossenschaft Almazaras de la Subbética aus Andalusien. In der Kategorie mittelfruchtig kam ein italienisches Produkt auf Rang eins, das „Confini“ aus dem toskanischen Betrieb Chiarenta di Donata Origo. Die ersten Plätze bei den leicht fruchtigen Ölen, der dritten Kategorie, gingen nach Italien. Hier heißt der Gewinner „Olio extra vergine di oliva Sardegna DOP“ und kommt von der Accademia Olearia aus Sardinien.

Supermarktpreise von drei oder vier Euro für eine Flasche so genanntes „extra natives“ Olivenöl deuten auf einen dubiosen Inhalt hin, wie FEINSCHMECKER-Redakteur Kersten Wetenkamp schreibt. Wegen lascher Kontrollen durch die Europäische Union panschen manche Anbieter gutes mit minderwertigem Öl – und bleiben dabei ungestraft. Als Faustregel kann man sich merken: Je anonymer ein Produkt vermarktet wird, desto unwahrscheinlich ist hohe Qualität. Gute Produzenten beschriften ihre Etiketten mit ausführlichen Angaben zu Erntezeit und Olivensorte, ähnlich wie Winzer.

Die Juni-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist am Kiosk erhältlich und kostet 9,95 Euro.

Jungkoch für TV Produktion gesucht

Sie sind jung, spontan, abenteuerlustig und nicht auf den Mund gefallen? Sie möchten Köchin/Koch werden, sind in der Ausbildung oder suchen nach abgeschlossener Kochausbildung eine Herausforderung? Dann haben wir das Richtige für Sie:
Wir planen für die ARD die vierte Staffel „Verrückt nach Meer“, eine 30-teilige Doku- Serie zum Thema KREUZFAHRT, und begleiten dafür Schiffsreisen, die uns rund um die Welt führen. Wir laden Sie ein, mit uns auf große Fahrt zu gehen.

Im Rahmen unserer Dreharbeiten möchten wir eine(n) Jungköchin/Jungkoch, „Küchen-Praktikant(in)“ oder einen Koch-Lehrling an Bord des Kreuzfahrtschiffs begleiten. Sie werden ein normales Crew-Mitglied und arbeiten in der Küche an Bord des schwimmenden Hotels. Dabei werden Sie regelmäßig von einem Kamerateam bei der alltäglichen Arbeit und der Freizeitgestaltung begleitet und interviewt.

Wir hätten Sie gerne entweder für die volle (Dreh-)Zeit mit an Bord, vom 03.03. – 20.05.2012, oder für einen Teilabschnitt der Reise. Los geht es in Singapur, von Asien fahren wir nach Europa. Danach führt uns die Reise von Genua aus durch das östliche Mittelmeer über Ägypten, Israel, Zypern, Türkei, Griechenland und Kroatien nach Venedig. Dann geht es weiter zu den Schönheiten des Schwarzen Meers. Anschließend stehen neben Kroatien und Montenegro traumhafte Ziele auf Sizilien, in Spanien und Portugal auf dem Programm, bevor es über Südengland und Amsterdam nach Deutschland geht. Zum Abschluss begleiten wir noch eine Reise nach Schottland, Irland und England. Wenn Sie Interesse haben, dann schicken Sie Ihre kreative Bewerbung, unbedingt mit Fotos und einem kleinen Video über sich (Qualität unwichtig, der Inhalt zählt: Name, Alter, Beruf, Wohnort, Kinder, Single oder in Beziehung, warum gerade an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ein Praktikum, schon mal zur See gefahren, Angst vor Seekrankheit, Auslandserfahrungen, Englischkenntnisse, Hobbys, wovor haben Sie Angst oder Respekt, Stärken und Schwächen, wie stellen Sie sich die Dreharbeiten vor usw.), bis spätestens zum 09. Januar an:

Bewegte Zeiten Filmproduktion GmbH Stichwort: „Kreuzfahrt“
Adelheidstraße 56
65185 Wiesbaden
Oder per E-Mail an: kreuzfahrt@bewegtezeiten.de

Perfektes Dinner Profi

Getestet wurde die Variante der Kochshow im März – mit durchschlagendem Erfolg. Im Oktober geht es nun weiter.
«Das perfekte Dinner» bei VOX gibt es inzwischen in einigen Varianten: «Das perfekte Dinner im Schlafrock», in dem die Gäste dann auch gleich über Nacht bei ihrem Gastgeber bleiben ist nur eine davon. Anfang des Jahres testete VOX nun auch «Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?». Inhalt: Einer der fünf Köche ist gar kein Hobbykoch, sondern ein wirklicher Profi am Herd.

Die Teilnehmer müssen am Ende der Woche raten, wer von ihnen der Profi ist. Zu gewinnen gibt es wieder 5000 Euro, der Profikoch würde diese im Falle des Sieges einem guten Zwecke zukommen lassen. Eine weitere Woche mit einem versteckten Profi gibt es ab 22. Oktober – wie gewohnt um 19.00 Uhr – zu sehen.

«Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?» kommt gerade recht. Die fünf Testausgaben holten im März 2012 stets Werte von mehr als elf Prozent, in der Spitze am Freitag sogar 12,5 Prozent Marktanteil.

Davon ist das VOX-Format derzeit weit entfernt. Die acht bisher im September gezeigten Folgen erreichten zwischen 7,6 und 10,8 Prozent Marktanteil. Sechs davon blieben im einstelligen Bereich. via www.quotenmeter.de – Manuel Weis

ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung

Anständig essen: Kennen Sie den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Nahrungsmittel sind Convenienceprodukte und Fertiggerichte. Sie werden von der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, machen satt und schmecken nicht schlecht – auch wenn für den Geschmack oft Aromen und Geschmacksverstärker sorgen. Lebensmittel sind beste Zutaten; sie stehen für all das, was wir mit gutem Essen verbinden: verführerischer Geruch, natürlicher Geschmack. Alles, was man zu Lebensmittel wissen sollten, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung. Erfahren Sie auch, warum wir uns beim Essen keinen Stress machen müssen, sondern ganz entspannt genießen sollten. ÖKO-TEST verrät zudem, wie Anbieter den Wunsch nach mehr Natürlichkeit auf dem Teller schamlos ausnutzen und wie Verbraucher den Schwindel erkennen können.

Aus dem Inhalt

• Clean Labels: Immer mehr Nahrungsmittel werben damit, „ohne Zusatzstoffe“ auszukommen. Denn E-Nummern haben einen schlechten Ruf. ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, was stattdessen in Dosen und Tüten gemixt wird.

• Gesunde und ausgewogene Ernährung: An manchen Lebensmitteln kann man sich satt essen und nimmt doch nicht zu. Andere hingegen schlagen schnell zu Bauche. Es kommt eben auf die richtige Mischung an. ÖKO-TEST erklärt, auf was zu achten ist.

• Alte Sorten und Rassen: In Supermärkten gibt es meist nur wenige Apfelsorten und lediglich ein paar Tomaten- und Kartoffelsorten. Dabei hat die Natur viel mehr zu bieten. Engagierte Landwirte bauen in Vergessenheit geratene Gemüse und Früchte wieder an oder züchten alte Tierrassen. Nicht nur, um die Sorten zu erhalten, sondern vor allem weil sie oft hervorragend schmecken.

• Verpackungsschwindel: Ständig kommen Produkte in neuer Aufmachung daher oder erscheinen als XXL-Packung günstig. Doch verschenkt wird nichts. Oft steigt mit der Füllmenge auch der Preis. Oder es gibt weniger Inhalt für das gleiche Geld.

• Bio-Fleisch: Auch wenn die konventionellen Erzeuger nicht müde werden zu behaupten, Fleisch aus Massentierhaltung sei hochwertig – artgerechte Tierhaltung sieht anders aus. Sie respektiert das Tier mit all seinen Bedürfnissen. Schweine, Rinder und Geflügel haben mehr Platz und Auslauf, bekommen anderes Futter und weniger Medikamente.

Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Essen genießen gibt es seit dem 20. April 2012. Das Heft ist im Handel für 5,00 Euro erhältlich.