Tücken der Grillparty

Grillen zählt im Sommer zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Allerdings sollten die Grillmeister der Nation dabei einige Sicherheits­hinweise beachten, sagen die Sachverständigen von DEKRA. Sonst könnte die Grillparty ein böses Ende nehmen.
Den Grill standsicher auf eine ebene, hitzeunempfindliche Fläche stellen, damit er nicht umfallen kann. Ein windgeschützter Standort bewahrt vor fliegenden Funken und aufgewirbelter Asche.
Hände und Unterarme vor den hohen Temperaturen am Grill schützen.

Dafür eignen sich Grillbesteck mit langen Griffen sowie Grillhandschuhe. Zum Anzünden lange Zündhölzer bereitlegen.
Abstand von einem bis zwei Metern zu brennbaren Gegenständen halten, wie Grillkohle oder Terrassenböden aus Holz. Einen heißen Grill immer im Blick behalten, Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe des Grills spielen lassen und Haustiere fernhalten.

Zum Anzünden weder Papier noch Benzin oder Brennspiritus verwenden. Dabei können Stichflammen entstehen, die schwere Verbrennungen verursachen können. Besser sind Anzündhilfen nach EN 1860-3. Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise des Geräteherstellers.
Bei den beliebten emaillierten Kugelgrills nicht Wasser verwenden, um kleinere Stichflammen zu löschen, sondern dazu den Deckel aufsetzen und die Lüftungsöffnungen schließen.
Heiße Asche keinesfalls in einen Mülleimer schütten, sondern abwarten bis die Holzkohle vollständig erloschen ist und sich der Grill abgekühlt hat.

Holzkohlgrillgeräte nur im Freien verwenden, aber niemals in Innenräumen, Garagen, Übergängen oder anderen schlecht belüfteten Bereichen. Beim Verbrennen von Kohle entsteht giftiges Kohlenmonoxid, das zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen kann.
Beim Kauf eines Grillgerätes auf das GS-Zeichen achten. Die mit GS gekennzeichneten Produkte erfüllen die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Standfestigkeit, Hitzefestigkeit, Handgriffe und Solidität des Brennstoffbehälters. Sie sind von einem neutralen Prüfhaus wie DEKRA überprüft, zudem wird die Produktion regelmäßig überwacht. Auch eine klare, verständliche Bedienungsanleitung ist ein Indiz für ein solides Gerät.

Bubble Tea

In vielen deutschen Großstädten eröffnet ein Bubble Tea-Shop nach dem anderen. Gleichzeitig ist das Trendgetränk mit den bunten Perlen zum Ziel diverser Warnhinweise geworden. Ernährungsexperten bemängeln den hohen Kaloriengehalt und eventuelle Zusatzstoffe. Manche Verbraucherschützer kritisieren die unzureichende Produktkennzeichnung. Kinderärzte warnen, dass sich Kleinkinder an den Perlen verschlucken könnten. Ob diese „Warnungen“ vor einem neuen Lebensmittel sinnvoll sind, ist immer eine Frage der Perspektive. Natürlich sollte man kleineren Kindern einen Becher Bubble Tea mit Strohhalm nicht einfach in die Hand drücken, aber allein der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, dass es sich bei Bubble Tea nicht zwingend um ein ernährungsphysiologisch wertvolles Getränk handelt.

Erstmals stehen jetzt auch Zahlen über das Trendgetränk zur Verfügung. Marktforscher beobachten einen Run auf den Bubble Tea. Der aid infodienst hat bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nachgefragt. Das Marktforschungsunternehmen untersucht regelmäßig den privaten Außer-Haus Konsum von Personen im Alter von 16 bis 49 Jahren. Seit diesem Jahr wird auch Bubble Tea datenmäßig erfasst. „Bubble Tea erzielte von Januar bis April 2012 einen Umsatz von ca. 4 Millionen Euro. Damit liegt dieses Getränk umsatzmäßig in etwa gleichauf mit Kaffeegetränken in der Dose und Slush-Eisgetränken“, berichtet Simone Peiker, Konsumforscherin bei der GfK. Sie findet: „Das ist ein stolzer Wert, wenn man bedenkt, dass das Getränk noch nicht lange auf dem deutschen Markt ist und bisher fast nur in Bubble Tea-Shops in größeren Städten erhältlich ist.“

Etwa 80 Prozent des Umsatzes geht laut GfK auf die Gruppe der 16- bis 29-Jährigen zurück. Ein klares Indiz dafür, dass Bubble-Tea hierzulande vor allem bei jüngeren Menschen hoch im Kurs ist. Rund 4 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres mindestens einmal Bubble-Tea getrunken. „In Asien sieht das etwas anders aus. Dort ist Bubble Tea auch bei älteren Personen beliebt, z.B. als energiehaltiger Mittagsnack“, meint Peiker.
Ob der Hype auf Bubble Tea langfristig anhalten wird und ob auch „ältere Erwachsene“ Geschmack an diesem Getränk finden werden, kann die GfK zur Zeit noch nicht beurteilen. Die Verbreitung von Bubble Tea geht aber zumindest erst mal weiter: Seit Juni 2012 sind die bunten Getränke bundesweit auch in 780 Café-Filialen eines großen Fastfood-Unternehmens zu kaufen.
Hedda Thielking, Britta Klein, www.aid.de

Istrische Jungköche im Aufwind

Neu: Kroatische Mitglieder bei den Jeune Restaurateurs d`Europe (JRE)

Erstmals wurden vier istrische Köche in die Kooperation der Jeune Restaurateurs d´Europe aufgenommen. Ein weiteres Indiz für die neuen gastronomischen Qualitäten der Adria-Halbinsel.

Leidenschaft fürs Kochen und herausragendes Talent sind Voraussetzungen für die Jeune Restaurateurs d’Europe (JRE), der mehr als 350 Spitzenköche und Restaurateure zwischen 23 und 37 Jahren in elf europäischen Ländern angehören

Eine gastronomische Begeisterung, die auch die Shooting-Stars der istrischen Gourmetszene auszeichnet: Von Tjitske und Danijel Dekić, deren Gourmetrestaurant Monte (www.monte.hr) in Rovinj kreative mediterrane Küche mit perfektem Weinerlebnis kombiniert über Damir Beletić, dessen Menüs aus rohem Fisch und Meeresfrüchten im Restaurant Damir & Ornella in Novigrad Kultstatus genießen bis Marin Rendić, der es im „Pepenero“ ( www.pepenero.cittar.hr) in Novigrad auch schon mal molekular rauchen lässt.

Präsident der kroatischen JRE ist Teo Fernetich, dessen Landhotel San Rocco (www.san-rocco.hr) in der „Citta del vino“ Brtoniglia zu den romantischsten Gourmet-Hideaways des Landes zählt.

Istrien Infos und kostenloses Istrien Magazin 2010 mit vielen gastronomischen Tipps: Tourismusverband Istrien, HR-52440 Porec, Pionirska 1, Tel.: +385 (0)52 / 452 797, Fax: 452 796, info@istra.hr, www.istra.hr

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Eins Plus, Freitag, 26.12. um 14:00 Uhr

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Thema: Der Zoff ums Fleisch

Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser? Darüber wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Meist mit einer gehörigen Portion Ideologie. Da könnte es helfen, sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen. Doch die Aussagen sind widersprüchlich. Während eine große Vergleichsstudie keine nennenswerten Unterschiede feststellen konnte, weist eine andere Fleischessern ein höheres Risiko für Darmkrebs nach. Was stimmt also? Ein Indiz wären z. B. Unterschiede im Blut von Vegetariern und Fleischessern. Odysso geht dieser Spur nach, klärt, welche Vorteile Biofleisch hat, und testet, wie frisch das Fleisch wirklich ist, das man täglich kauft.

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Eins Plus, Donnerstag, 25.12. um 10:00 Uhr

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Thema: Der Zoff ums Fleisch

Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser? Darüber wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Meist mit einer gehörigen Portion Ideologie. Da könnte es helfen, sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen. Doch die Aussagen sind widersprüchlich. Während eine große Vergleichsstudie keine nennenswerten Unterschiede feststellen konnte, weist eine andere Fleischessern ein höheres Risiko für Darmkrebs nach. Was stimmt also? Ein Indiz wären z. B. Unterschiede im Blut von Vegetariern und Fleischessern. Odysso geht dieser Spur nach, klärt, welche Vorteile Biofleisch hat, und testet, wie frisch das Fleisch wirklich ist, das man täglich kauft

Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser?

Eins Plus, Montag, 22.12. um 22:00 Uhr

Thema: Der Zoff ums Fleisch

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Leben Vegetarier gesünder als Fleischesser? Darüber wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Meist mit einer gehörigen Portion Ideologieen. Da könnte es helfen, sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen. Doch die Aussagen sind widersprüchlich. Während eine große Vergleichsstudie keine nennenswerten Unterschiede feststellen konnte, weist eine andere Fleischessern ein höheres Risiko für Darmkrebs nach. Was stimmt also? Ein Indiz wären z. B. Unterschiede im Blut von Vegetariern und Fleischessern. Odysso geht dieser Spur nach, klärt, welche Vorteile Biofleisch hat, und testet, wie frisch das Fleisch wirklich ist, das man täglich kauft

Mozzarella im Test

Bei der Herstellung von Mozzarella ist Hygiene sehr wichtig. Doch damit hapert es offensichtlich. In einigen Mozzarellas fanden die Tester erhöhte Anzahlen coliformer Keime – ein Indiz dafür, dass unsauber gearbeitet wurde. Diese Bakterien kommen überwiegend im Darm von Mensch und Tier vor. Bei immerhin sechs Mozzarellas waren die Werte so erhöht, dass das Urteil in der Mikrobiologie nur „Ausreichend“ lauten konnte. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest von 22 Mozzarellas für die September-Ausgabe der Zeitschrift test.
Erfreulicherweise waren keine krankmachenden Keime wie Salmonellen oder Listerien zu finden. Trotz vieler Mängel in puncto Geschmack und Hygiene: Neun Mozzarellas schneiden „gut“ ab, sieben „befriedigend“und sechs nur „ausreichend“.

Wenn Mozzarella lange lagert, wird er oft weicher. Die Haut löst sich auf, der Käse zerfließt und der Geschmack lässt nach: Er wird bitter oder säuerlich, die Konsistenz schmierig. Im Test rochen und schmeckten zehn Produkte leicht bitter oder alt, schmierig waren zwei.

„Guter“ Mozzarella muss nicht teuer sein: Vier Euro pro Kilo kosten die besten Kuhmilch-Produkte im Test. Die beiden Büffelmozzarellas kamen insgesamt nur auf ein „Ausreichend“. test empfiehlt, beim Kauf auf Frische und eine noch möglichst lange Mindesthaltbarkeit zu achten.