58 Prozent der Deutschen lügen täglich

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.024 Deutschen zu Ehrlichkeit

Ehrlich gesagt steht der besten Freundin die neue Frisur überhaupt nicht. Die perfekten Französisch-Kenntnisse im Lebenslauf sind nicht viel mehr als verstaubtes Schul-Französisch. Das x-te Paar neue Schuhe wird dem Partner als nur halb so teuer angepriesen. Sechs von zehn Deutschen lügen mindestens einmal täglich, meistens direkt ins Gesicht ihres Gegenübers. Eine aktuelle Studie untersucht Beweggründe zu lügen und deckt auf, wer es im Alltag mit der Wahrheit nicht ganz genau nimmt.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer aktuellen repräsentativen Umfrage mit 1.024 Teilnehmern die Einstellung der Deutschen zum Thema Ehrlichkeit untersucht. Wer lügt wen wie häufig in welchen Situationen an, und aus welchen Gründen geschieht das eigentlich?

Die Deutschen lügen offenbar, ohne rot zu werden: Knapp drei Viertel der Lügen werden im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht benutzt, jede fünfte Lüge wird telefonisch oder schriftlich übermittelt. Am häufigsten wird im Bekanntenkreis belogen: vier von zehn Befragten geben an, am Vortag gegenüber Bekannten unehrlich gewesen zu sein. Jeder Dritte hat im gleichen Zeitraum seinen Partner oder seinen Arbeitskollegen belogen. Den eigenen Kindern oder engen Freunden gegenüber ist gut jeder Vierte nicht ganz ehrlich gewesen. Eltern und Vorgesetzte werden offenbar noch am ehesten als Respektspersonen wahrgenommen: nur noch knapp jeder Fünfte traut sich diese anzuflunkern.

Meist werden ehrenwerte Gründe für das Verbiegen der Wahrheit angegeben: So will mehr als die Hälfte der Befragten andere nicht verletzen oder durch Lügen sogar schützen. Knapp jeder Zweite findet die Wahrheit manchmal einfach unbequem oder möchte sich so Ärger ersparen, während jeder Vierte offenbar aus Kalkül lügt, um seine Ziele zu erreichen. Jeder Sechste lügt aus Angst heraus, sonst nicht gemocht zu werden.

Im Privaten Umfeld werden von knapp der Hälfte der Deutschen andere Verpflichtungen vorgeschoben, wenn sie keine Lust auf ein Treffen mit Bekannten haben. Etwa jeder Fünfte belügt den Partner und heuchelt Gefallen am neuen Outfit, obwohl es ihm insgeheim überhaupt nicht gefällt. Jeder Sechste gibt sich als Sportskanone aus, tatsächlich treibt er weitaus seltener Sport als behauptet.

Im Job wird am ehesten aus kollegialen Gründen gelogen oder um sich in ein besseres Licht zu rücken: vier von zehn Befragten würden den Vorgesetzten zum Schutz eines Kollegen belügen. Jeder Fünfte pimpt seine Bewerbung mit übertrieben Fähigkeiten auf, um so seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Intrigen am Arbeitsplatz werden eher selten geschmiedet: Die Wenigsten würden eigene Fehler den Kollegen in die Schuhe schieben oder absichtlich falsche Informationen streuen, um ihnen zu schaden.

In den neuen Bundesländern wird pro Tag häufiger gelogen als in den alten Bundesländern. Besonders in Thüringen scheint man es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen und kommt so auf fünfzehn Lügen am Tag. In Hamburg hingegen sagt man sich offenbar ganz unverblümt die Wahrheit. Hier wird bundesweit mit durchschnittlich vier Lügen am Tag am wenigsten gelogen.

www.myMarktforschung.de

Héléne Darroze

Kulinarisches Gastspiel von Héléne Darroze im Mandarin Oriental, Geneva
Hélène Darroze, von Veuve Clicquot zur „besten Köchin der Welt“ gekürt, gibt vom 22.-26. September 2015 ein kulinarisches Gastspiel im Mandarin Oriental, Geneva. Ihr Restaurant in Paris ist mit einem Stern, die Dependance im Londoner Connaught Hotel mit zwei Sternen ausgezeichnet. Außerdem ist sie als Jury-Mitglied in der französischen TV-Kochshow „Top Chef“ zu sehen. Die Küche von Helene Darroze ist inspiriert von ihrer südwestfranzösischen Heimat. Während ihres Gastspiels im Café Calla im Mandarin Oriental, Geneva tischt sie u.a. Gerichte wie gegrillte Maispoulardenbrust gefüllt mit Steinpilzen, Seehecht sowie schwarzer, cremiger Acquarello-Reis mit sautierten Calamari, Chorizo und confierte Tomaten auf.

„Ich bin bereits in vierter Generation Chefköchin und für mich ist Essen eine Möglichkeit, den Menschen Freude und Glückseligkeit zu geben! Meine Gerichte sind lebendig und emotional. Es ist immer meine Vision und mein Wunsch, dass ein Essen in meinem Restaurant ein unvergesslichen Erlebnis ist.. Emotionen sind der Ausgangspunkt, Authentizität der rote Faden und ein kreativer Flair bringt Selbstentfaltung“, so Hélène Darroze.
http://www.helenedarroze.com/

Während ihres Gastspiels in Genf werden 4-Gang Lunch-Menüs für 130 EUR sowie ein 6-gänigiges Degustationsmenü am Abend für 235 EUR pro Person angeboten.
Am 25. und 26. September 2015 bietet das Mandarin Oriental, Geneva außerdem ein exklusives Gourmet-Package an. Das Arrangement ist ab ca. 1.140 EUR buchbar und inkludiert eine Übernachtung für zwei Personen in einem Premier River View Zimmer inklusive Frühstück, kostenlosem W-Lan und Begrüßungsgeschenk ein zwei Plätze beim Dinner von Hélène Darroze.

Food Change

Aktuelle Trends, Hintergründe und Potenziale
von Mag. Hanni Rützler, Geschäftsführerin futurefoodstudio, Wien

Wir leben nicht so sehr in Zeiten des Wandels, als in einem Wandel der Epoche. Wir sind dabei das spätindustrielle
Zeitalter zu verlassen, sind zugleich aber noch nicht wirklich im Wissenszeitalter gelandet.
Dieser noch «unfertige» Epochenwechsel stellt die Lebensmittelbranche und damit auch Fleischproduzenten,
aber auch die Konsumenten vor die komplexe Aufgabe, neue Lösungen für Probleme zu erarbeiten, für die viele
Akteure mitunter noch nicht einmal ein Bewusstsein entwickelt haben. Es wird – um es mit einem anschaulichen
Beispiel aus einem früheren Epochenwechsel zu verdeutlichen – in Zukunft nicht darum gehen, noch bessere
Kutschen zu bauen, sondern mit dem Auto ein völlig neues Fortbewegungsmittel zu erfinden. Vor ähnlichen
Herausforderungen wie seinerzeit die Hersteller von Fortbewegungsmitteln, steht nun die gesamte Foodbranche.

Das alte Paradigma «billiger, schneller, mehr» funktioniert im Hinblick auf endliche Ressourcen, gesättigte
Märkte und einer zunehmend aktiven und kritischen Kundschaft nicht mehr.
Konsumenten werden in Zukunft nicht mehr weitgehend passive Verbraucher sein, sondern aktiven Prosumenten,
die sich als Partner verstehen: Kunden, die nicht nur konsumieren, was ihnen angeboten wird, sondern
die die Art und Weise ihres persönlichen Konsums bewusst – als Teil ihres Lebensstils und mit Rücksicht auf
ihre Werthaltungen – gestalten und damit auch immer mehr Einfluss auf die konsumierten Waren und Dienstleistungen
nehmen. Konsumenten begreifen sich dabei immer mehr auch wieder als Bürger. Das heißt sie nehmen
sich nicht nur in ihrer Rolle, die sie im Wirtschaftssystem spielen, wahr, sondern auch in ihrer politischen
und gesellschaftlichen Rolle. Prosumenten entscheiden beim Erwerb von Waren und bei Inanspruchnahme
von Dienstleistungen nicht mehr nur nach dem individuellen Gebrauchswert, sondern mehr und mehr auch
nach sozialen, ökologischen und ethnischen Kriterien.

Das herrschende Paradigma von Lebensmittelproduktion, -vertrieb und -konsumation wird sich daher nachhaltig
und radikal verändern. Und dies betrifft vor allem die Fleischbranche, die sich in Zukunft noch mehr mit
den gesellschaftlichen Diskursen über Gesundheit, Ökologie und Ethik konfrontiert sehen wird.

Wohin die
Reise geht, lässt sich schon heute in neuen Food Trends lesen. Denn an den Rändern und in den Nischen der
Branche finden wir schon heute zukunftsweisende Lösungsansätze und kreative praktische Umsetzungen,
die wegweisende Entwicklungen vorzeigen, ausprobieren und damit proaktiv auf den Wandel reagieren. Hanni Rützler auf dem 11. Symposium „Fleisch in der Ernährung“.

www.futurefoodstudio.at

Das Erfolgsrezept – RTL Show

Deutschlands Hobbyköche und -bäcker bekommen die Chance ihres Lebens: Ihr Gericht soll die Produktpalette von „Edeka“ erweitern. In „Das Erfolgsrezept“ sucht ein Mentoren-Team bestehend aus einem Sternekoch, einem Experten aus der Werbebranche und einer erfolgreichen Lebensmittelproduzentin nach den leckersten und innovativsten Gerichten aus Deutschlands Küchen. Die ersten drei Sendungen stehen jeweils unter einem Motto: „Herzhaft“, „Süß“ und „Heiß“. In der Finalfolge treten die Kategorien-Gewinner gegeneinander an, und für den Sieger geht ein Traum in Erfüllung: Sein Rezept geht in die Massenproduktion und wird deutschlandweit bei „Edeka“ zu kaufen sein.

2-Sternekoch Tim Raue, Peter John Mahrenholz (Werbeagentur Jung von Matt) und Inga Koster (Geschäftsführerin und Mitbegründerin true fruits) bilden das Mentoren-Team. Die Drei bitten ambitionierte Hobbyköche aus dem ganzen Land zum Casting in eine Event-Location. In einer professionellen Großküche können die Kandidaten ihr Gericht vorbereiten und erhalten dann die Chance, es einzeln zu präsentieren.

Der Koch, der Werbeexperte und die Lebensmittelproduzentin kosten jedes Gericht und geben ihr Urteil ab. Dabei sind neben Geschmack und Optik auch die Faktoren Herstellbarkeit und Verkaufsaussicht entscheidend.

Mit geballtem Expertenwissen begutachten die Profis, ob das Gericht erfolgversprechend ist, und helfen, die Produkte zur Marktreife zu bringen. Aber bis das fertige Gericht im Ladenregal liegt, müssen viele Hürden überwunden werden. Gemeinsam mit den Kandidaten erarbeiten die Experten Lösungen und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Nur mit optimaler Vorbereitung, Mut, starken Nerven und genügend Motivation stehen am Ende die Chancen nicht schlecht, das eigene Produkt im Supermarkt verkaufen zu können.

DAS ERFOLGSREZEPT:
4 Folgen ab Sonntag, 11. Januar 2015, 16.45 Uhr auf RTL

Deutsche Köche am anderen Ende der Welt

Deutsche Köche am anderen Ende der Welt

Eine aufstrebende Restaurantszene, hochwertige Produkte wie Neuseelandhirsch direkt vor der Haustür und eine spannende Mischung aus atemberaubender Natur und urbanem Leben sind nur einige Gründe, warum es immer mehr deutsche Köche, Gastronomen und Serviceprofis nach Neuseeland zieht. Manche lernen die Inseln im Südpazifik auf einem Kurztrip kennen, andere absolvieren mehrwöchige Praktika, und wieder andere bleiben gleich für immer.

„Die neuseeländische Top-Gastronomie ist sehr professionell und kreativ, obwohl sie erst in ihren Anfängen ist“, erklärt Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling aus dem Restaurant La Belle Epoque in Travemünde. Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker aus Becker’s Restaurant in Trier ergänzt: „Dennoch ist die Küche sehr vielschichtig und modern, und ganz besonders hat mich die lockere Stimmung in den Restaurants beeindruckt.“ Die beiden deutschen Spitzenköche sind vor kurzem gemeinsam mit ihren Kollegen Karlheinz Hauser**, Volker Drkosch* und Matthias Diether* nach Neuseeland gereist, um sich vor Ort von der Qualität einheimischer Produkte zu überzeugen und die Restaurantszene kennenzulernen. Besonders imposant für Zwei-Sterne-Koch Karlheinz Hauser aus dem Seven Seas in Hamburg waren die Lebensbedingungen neuseeländischer Hirsche: „Auf den Wiesen finden die Tiere Gräser und Blätter und im Winter Futterrüben, das gibt einen guten Fleischgeschmack. Die Farmer machen ihren Job wirklich mit Hingabe.“

Top-Produkte im Mittelpunkt
Die Produktfülle ihres Heimatlandes ist neben Kreativität und Ambition das wichtigste Instrument neuseeländischer Köche. „Sehr viele Lebensmittel werden ins Ausland exportiert“, so Graham Brown. Der neuseeländische Spitzenkoch, der regelmäßig auf internationalen Kochevents auftritt, unterhält als Ausgleich eine kleine Hirschfarm bei Christchurch. „Fleisch von meinen Tieren geht vor allem nach Europa und in die USA“, so Brown. „Nicht nur die Aufzucht der Hirsche, sondern auch die Verarbeitung ist hochprofessionell. Deshalb ist das Fleisch international so begehrt.“ Seine Lieblingszubereitung: ganz pur auf dem Grill. Beim gemeinsamen Kochen während des Besuchs der deutschen Sterneköche verarbeitete Karlheinz Hauser das Fleisch spontan sous vide. Dass kein Sous-Vide-Gerät vorhanden war, störte den Zwei-Sterne-Koch nicht: „Die Tiere werden so jung verarbeitet, dass das Fleisch sehr mild ist. Also dachte ich mir, warum sollten wir es nicht medium-rare servieren?“ Das Ergebnis: butterzartes Fleisch, von dem auch Grillfan Brown begeistert war.

Faszination Neuseeland
Besonders auf junge Köche übt Neuseeland eine große Anziehungskraft aus. „Ich könnte einen ganzen Tag lang erzählen, was ich an beruflichen und privaten Erfahrungen mitgenommen habe“, so Ricky Saward. Der 25-Jährige war Sieger des ersten Neuseelandhirsch Young Chefs Exchange Programs, in dessen Rahmen vier Jungköche aus Deutschland Anfang 2013 für vier Wochen nach Neuseeland reisten und in einigen der besten Restaurants des Landes arbeiteten. „Für immer nach Neuseeland gehen? Für mich nicht ausgeschlossen“, erklärt Saward.

Auch die 26-jährige Servicekraft Franziska Gelhardt hat sich in die südpazifischen Inseln verliebt und arbeitete im Restaurant Depot des neuseeländischen Kochs Al Brown. Nach 13 spannenden Monaten in Auckland ist sie kürzlich nach Deutschland zurückgekehrt und arbeitet im Sterne-Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt. „Auch hier wird mit neuseeländischen Produkten gekocht, das finde ich nach meiner Auslandszeit natürlich besonders spannend. So macht unser Sternekoch aus dem eleganten Hirschfleisch nicht nur Hauptgänge, sondern auch mal eine Bolognese oder ein Tonnato.“

Internationaler Austausch unter Profis
Während ihres Besuchs in Neuseeland ließen es sich die deutschen Sterneköche nicht nehmen, sich mit einheimischen Kollegen zu treffen. Unter anderen mit Nic Watt aus dem „Best New Restaurant 2014“ Masu, Sean Connolly aus The Grill, „Chef of the Year 2013“ Des Harris aus dem Clooney und Sid Sahrawat aus dem „Restaurant of the Year 2014“ Sidart diskutierten sie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der deutschen und neuseeländischen Küchen. Ebenfalls mit dabei: die vier Finalisten des diesjährigen Neuseelandhirsch Young Chefs Exchange Programs. „Es war beeindruckend, Spitzenköche aus Deutschland im Austausch mit den besten Köchen Neuseelands zu erleben“, so Teilnehmerin Lisa Hermes.

Wer 2015 als einer von vier Jungköchen aus dem deutschsprachigen Raum nach Neuseeland reisen möchte, kann sich ab sofort mit einem selbst entwickelten Neuseelandhirsch-Rezept und ausgefüllten Fragebogen per E-Mail oder Post bewerben.

www.neuseelandhirsch.de/young-chef-exchange-program.html

Cru-de-Cao-AWARD

Teilnehmer und Teilnahme

Der Cru-de-Cao-AWARD richtet sich an alle Patissiers oder Konditoren und an alle auszubildenden Köche, die sich auf die Zubereitung von Dessert spezialisieren wollen. Die besten drei Bewerber der Kategorien Master und Junior werden im großen Finale gegeneinander antreten. Eine gute Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe zu messen und Vorbilder zu treffen, die in dem süßen Segment viel erreicht haben. Die gilt es mit einem selbstentwickelten Schokoladendessert zu beeindrucken. Gleichzeitig brechen die Teilnehmer eine Lanze für alle, die Schokolade lieben und in der feinen Kunst der Dessertzubereitung ihre Passion gefunden haben. Als Initiator stellt die Confiserie Coppeneur jedem Bewerber ein Produktmuster der feinsten Cru-de-Cao-Lagenschokoladen. Auf deren Grundlage muss ein individuelles Dessertrezept entwickelt werden.

Ansprechpartnerin für den gesamten Wettbewerb ist Frau Nadine Kaschewski von der Confiserie Coppeneur. Bei ihr kann das Schokoladenmuster per E-mail an crudecao@coppeneur.de oder telefonisch unter der Rufnummer +49 (0) 22 24 – 90 10 418 angefordert werden. Um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, muss ein selbstentwickeltes Dessertrezept inklusive der vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 19. September 2014 bei der Confiserie Coppeneur eingegangen sein. Das Bewerbungsformular, das sich aus den Angaben zur eigenen Person, einem Foto der Kreation und der genauen Rezeptangabe zusammensetzt, ist auf www.coppeneur.de zu finden.

Das Halbfinale
Unter allen Bewerbungen findet die Fachjury, die sich aus Patissiers und Konditoren der Spitzengastronomie zusammensetzt, die sechs Besten je Kategorie. Auf den Internetseiten coppeneur.de und chef-sache.eu werden die insgesamt zwölf Rezepte und Kandidaten veröffentlicht. Wer von ihnen aber letztendlich in das Finale auf der CHEF-SACHE einziehen wird, bestimmt das Halb­finale. Dieser Vorentscheid findet im Centre Port Culinaire, der Versuchsküche der Edition Port Culinaire, in Köln statt. Am 29. September 2014 bzw. am 30. September 2014 sind die Kandidaten (Master und Junioren) dazu aufgefordert vor der Jury fünf Portionen ihres Desserts zuzubereiten und zu präsentieren. Alle Kandidaten erhalten an diesem Tag eine Urkunde und ein Präsent.

Das Finale
Die drei Besten jeder Kategorie kommen ins Finale und bereiten ihr Dessert auf einer der Bühnen der CHEF-SACHE 2014 zu. Die Austragung erfolgt für beide Kategorien am Sonntag, 26. Oktober 2014, dem ersten Tag des kulinarischen Fachsymposiums. Die Finalisten haben zeitversetzt je zwei Arbeitsstunden Zeit für die Zubereitung und Präsentation von fünf Tellern.

Kriterien der Beurteilung
• Präsentation und Optik
• Geschmack und Harmonie
• Originalität und Innovationsgrad des Rezeptes
• Handwerkliche Leistung, Sauberkeit, Ordnung und
Einhalten der Zeitvorgaben
• Einheitlichkeit der fünf Teller

Die Preisverleihung
Am Sonntag, den 26. Oktober 2014 findet am Abend die Siegerehrung auf der CHEF-SACHE-Bühne anlässlich der großen Awards-Ceremony statt. Die Gewinner dürfen sich darüber freuen in einer der nächsten Ausgaben der Magazine Port Culinaire und Konditorei & Café inklusive ihres Desserts vorgestellt zu werden. Doch auch die anderen Finalisten gehen nicht leer aus. Alle erhalten eine Urkunde, jeweils ein Jahresabo der beiden Druckwerke und einen exklusiven Preis des Chocolatiers Oliver Coppeneur. Die Zweitplatzierten nehmen außerdem attraktive Buchpreise für zukünftige Inspirationen entgegen.

Weitere Informationen zum Award finden Sie unter: www.chef-sache.eu

Otago

Otago – das südlichste Weinanbaugebiet der Welt
Von Sonja Thelen

„Nomen est omen“ möchte man meinen: 1300 Meter ist der kahle Berg hoch. Er ist nicht besonders felsig. Trotzdem ist er nur schwer zu bezwingen. Das mussten auch die Siedler feststellen, die in den 1860er Jahren in diesen Zipfel der Südinsel Neuseelands einfielen, nachdem dort Gold gefunden worden war. Grandios scheiterten sie mit ihrem Versuch, über den Bergkamm mit ihrem Treck zu ziehen, und mussten sich eine um vielfach längere Route um den Berg suchen. So kam diese braune Erhebung in Otago zu ihrem Namen „Mount Difficulty“.
Otago ist das südlichste Weinanbaugebiet auf unserem Planeten. Und „Mount Difficulty“ ist auch der Name des Anfang der 1990er Jahre im Schatten des Berges gegründeten Weinguts, zu dem sich damals fünf kleinere Betriebe in der Gegend rund um Bannockburn zusammen getan hatten. Einer der Teilhaber ist Michael Herrick, und er erzählt sehr gerne die Geschichte, die hinter dem Namen steckt. Sie steht durchaus symbolhaft für das wagemutige Unternehmen vor gut 20 Jahren in dieser trockenen Gegend den Weinanbau voranzutreiben: Im Mittelpunkt steht der Pinot Noir, der zu 85 Prozent angebaut wird. Die übrigen Weine sind Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Pinot Gris und Gewürztraminer.

Der Pinot Noir indes ist eine eher schwierig anzubauende und zu kultivierende Rebsorte, die auf der Erde nur an wenigen Plätzen gut gedeihen kann – doch „Mount Difficulty“ ist es gelungen. Die Pinot Noirs aus der Weinregion Central Otago haben weltweit wegen ihres reichhaltigen Geschmacks und vollen Körpers einen ausgezeichneten Ruf. „Im Gegensatz zu den übrigen Weinanbaugebieten Neuseelands, die von einem mediterranen Klima geprägt sind, haben wir hier in Otago ein eher kontinentales Klima. Tagsüber wird es sehr warm mit wenig Regen. Nachts ist es sehr kühl“, umreißt Harrick die Bedingungen, unter denen diese anspruchsvolle und im Geschmack vollmundige Traube gedeiht. Schon im 19. Jahrhundert hatte der Franzose John Desire Feraud, den es wegen des Goldrauschs nach Central Otago verschlagen hatte, das Potenzial des Bodens für den Weinanbau erkannt.

Für den 43-jährigen Herrick ist der Weinanbau „eine Leidenschaft“. Doch war ihm diese nicht in die Wiege gelegt. Der Vater war Buchhalter, die Mutter Grundschullehrerin. Als junger Mann ging er nach Europa, arbeitete in Frankreich als Helfer bei der Weinlese. So entdeckte er seine Passion, die er schließlich als Marketingexperte in der Weinindustrie zum Beruf machte. Seit 2003 ist er bei „Mount Difficulty“. Geschäftsführer ist Matt Dicey, der wiederum aus einer australischen Winzerfamilie stammt und die Idee zur Fusion mehrerer Weingüter zum „Mount Difficulty“ in die Tat umsetzte.
Das Gut beeindruckt aber nicht nur mit seinen Weinen, die der Gast in der Vinothek kosten kann, sondern auch mit einer schönen Gutsschänke: Deren Küche kredenzt Gerichte, die der Gast bei einem sensationellen Panoramablick genießen kann.

www.mtdifficulty.co.nz

Das Tegernseer Hobbykoch-Duell

Die Genießerlandregion DER TEGERNSEE sucht das Hobbykoch-Duo 2014

Gesucht wird: Das Tegernseer Hobbykoch-Duo des Jahres. Ambitionierte Hobbyköche erhalten am Tegernsee, dem „See der Sterne“, die Gelegenheit, ihr Kochtalent in einem Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Unter allen eingesandten Rezeptvorschlägen für ein spezielles 3-Gänge-Menü „à la Tegernsee“ wählen die Genießerlandköche am 20. März 2014 zwei Finalisten-Paare. Diese laden sie zum finalen Hobbykoch-Duell vom 28. bis 31. März in die Genießerlandregion DER TEGERNSEE ein. Vor Ort besuchen die Finalisten Profiköche sowie lokale Produzenten und erhalten wertvolle Tipps zur Zubereitung ihres zukünftigen Gewinner-Menüs. Es winkt nicht nur der kostenfreie und unvergessliche Aufenthalt mit zahlreichen Erlebnisausflügen in der Genießerlandregion DER TEGERNSEE, sondern zudem ein Gutschein für hochwertiges Küchenequipment der Firma Siemens in Zusammenarbeit mit dem Elektrofachmarkt Euronics Prestel im Wert von 1.000 Euro.

Der Tegernsee ist auch im Jahr 2014 Deutschlands See mit den meisten Michelin-Sternen. Fünf Sterne funkeln über dem Voralpensee und herausragende Restaurants sowie traditionelle Gasthöfe sorgen für die höchste Gourmetdichte Bayerns. Neben dem kürzlich frisch gekürten 3-Sterne-Koch Christian Jürgens vom Gourmetrestaurant Überfahrt sorgen weitere Sterne-Köche und Kochprofis für kulinarischen und abwechslungsreichen Hochgenuss zwischen Haute-Cuisine und klassisch-bayerischer Schmankerl-Küche. Der ideale Ort also um das Tegernseer Hobbykoch-Duo des Jahres zu küren.

Wie wird man Finalist? Egal ob Mann oder Frau, beste Freunde oder Freundinnen, Kochpartner oder Arbeitskollegen – jedes Team besteht aus zwei Personen (Mindestalter 19 Jahre). Die Hobbykoch-Teams bewerben sich bis zum 19. März 2014 per Mail und Facebook-post mit ihrem kreativen 3-Gänge-Menü, welches den vorgegebenen Warenkorb mit regionalen Pflichtkomponenten wie Saibling, Bergkäse oder Dunkelbier plus diverse vorgegebene Wahlzutaten enthalten muss. Am 20. März wählt die offizielle Jury, Vertreter der Genießerland-Köche, anhand der eingegangenen Rezeptvorschläge die beiden Finalisten-Paare für das Tegernseer Hobbykoch-Duell 2014.

Was erwartet die Hobbykoch-Finalisten am Tegernsee? Drei spannende und erlebnisreiche Tage vom 28. bis 31. März 2014. Die Koch-Paare übernachten im 5-Sterne Althoff Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern und im hoch über dem Tegernsee gelegenen Hotel & Restaurant Der Leeberghof. Während ihres Aufenthalts lernen sie die Kochprofis der Genießerlandregion kennen, erhalten Tipps und weitere Ideen zu ihren eigens kreierten Menüs und genießen Mittag- und Abendessen auf Einladung der Partner. Bei den meisten Programmpunkten begleitet sie Küchendirektor Walter Leufen vom Althoff Seehotel Überfahrt, die regionalen Produzenten geben exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Neben der kulinarischen Rundreise erkunden die Finalisten ebenso auf eigene Faust die Region, bevor es am Sonntag zum finalen Kochduell in die Genusswerkstatt des Althoff Seehotel Überfahrt geht. Unter den fachkundigen Augen von Walter Leufen zaubern die beiden Teams hier ihr eingereichtes Bewerber-Menü für eine vierköpfige Jury. Nach etwa vier spannenden Stunden wählt die Jury das kreativste Hobbykoch-Duo 2014. Zum Ausklang des Finaltages kommen alle Teilnehmer und Partner dieses Projekts zum Abendessen zusammen.

Interessierte senden den Rezeptvorschlag für ihr 3-Gänge-Menü sowie ein originelles Teambild per Mail an hobbykoch@geniesserland-tegernsee.de. Das Teambild und Menü kann zusätzlich auf der Facebook-Seite unter http://facebook.tegernsee.com gepostet werden. Jedes Bewerber-Menü wird mit seinem Teilnehmerpaar auf der Website der Genießerlandregion DER TEGERNSEE www.geniesserland-tegernsee.de vorgestellt. Einsendeschluss für die Rezeptideen ist der 19. März 2014.

Innovations-Award Junge Ideen

DLG schreibt „Innovations-Award Junge Ideen“ aus

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) schreibt in diesem Jahr erstmalig einen Preis für den Forschungsnachwuchs im Bereich Lebensmitteltechnologie aus. Der „DLG Innovations-Award Junge Ideen“ ist mit 2.500 Euro datiert und fördert Forschungsarbeiten junger Wissenschaftler. Neben der wissenschaftlichen Qualität soll die Forschungsarbeit von hohem praktischem Nutzen sein und zur Lösung praxisrelevanter Fragestellungen in der Lebensmittelbearbeitung und -verarbeitung beitragen. Die Ausschreibung des Preises erfolgt im Rahmen eines Call-for-Papers-Verfahrens. Einsendeschluss ist der 5. Mai 2014. Die Anmeldeunterlagen stehen als Download unter www.DLG.org/Lebensmitteltage zur Verfügung.

Die Anmeldung der wissenschaftlichen Beiträge erfolgt in Form von Kurzfassungen (Abstracts) in deutscher Sprache. Entsprechende Abstract-Vorlagen stehen als Download unter www.DLG.org/Lebensmitteltage zur Verfügung. Zugelassen sind Projekt-, Semester- oder Abschlussarbeiten im Rahmen von Bachelor- und Master-Studiengängen, Promotionsarbeiten sowie sonstige Forschungsarbeiten und Forschungsprojekte auch außerhalb von Hochschulen.

Die eingereichten Arbeiten können produkt- und branchenübergreifend u.a. folgende Themenbereiche umfassen: Lebensmitteltechnologie, Verpackung, Abfülltechnologie, Ingredienzien, Produktentwicklung, Automatisierung, Qualitätssicherung, Hygiene, Gesundheit, Ernährung sowie Business-Modelle.

Die eingereichten Abstracts werden von einem wissenschaftlichen Beirat bewertet. Die fünf besten Arbeiten müssen im Anschluss eine ausführliche Darstellung ihres Projekts erstellen, die die Basis für die Vergabe des DLG-Awards ist. Der Sieger erhält den Förderpreis in Höhe von 2.500 Euro und darf sein Projekt im Rahmen der DLG-Lebensmitteltage am 24. September einem breiten Fachpublikum präsentieren.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen: DLG e.V., Fachzentrum Ernährungswirtschaft, Nina Pleier, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt/M., Tel: (0049) 69-24788-311; Fax: (0049) 69-24788-8311; E-Mail: fachzentrumEW@dlg.org. Die Anmeldeunterlagen stehen als Download unter www.DLG.org/Lebensmitteltage zur Verfügung.

Hummer, Austern und Gemüse aus dem Meer

Salzige Genüsse aus Zeeland

Die niederländische Hummer-Saison wird am 27. März in der Provinz Zeeland feierlich eröffnet. Bis zum 15. Juli können Feinschmecker die Meerestiere aus der Oosterschelde genießen, die aufgrund ihres einzigartigen Erbguts feiner im Geschmack sein sollen als ihre Artgenossen aus anderen Gewässern der Welt. Um den besonderen Oosterschelde-Hummer zu feiern, haben sich zehn Restaurants in Zeeland zu einem „Oosterschelde-Hummer-Kreis“ zusammengeschlossen und bieten während der Saison ein Hummermenü zum Festpreis von 59,50 Euro an.

Die Provinz Zeeland hat unter dem Titel „Zeeuwse Zilte Zaligheden“ (Salzige Zeeländische Wonnen) noch zahlreiche weitere Genüsse aus dem Meer zu bieten. Neben den bekannten Produkten wie zeeländischen Austern (die wilde Auster oder „creuse“ sowie die flache Auster) und Miesmuscheln gibt es auch unbekanntere Gaumenfreuden aus Zeeland: Die Strand-Aster „Lamsoor“ (Lammohren) etwa ist eine Gemüseart mit länglichen Blättern, die geschmacklich an Spinat erinnert und leicht salzig ist. Die Pionierpflanze wächst vermehrt auf den höher gelegenen Teilen des Deichvorlandes und wird von Mitte März bis Ende Juli geerntet. Ein weiteres zeeländisches Gemüse ist der Queller. Sein Äußeres ähnelt einem Kaktus ohne Dornen. Er wächst an kahlen Stellen und an den Rändern der Salzwiesen. Queller nimmt viele wichtige Vitamine und Salz aus dem Meereswasser auf, was für seinen typischen Geschmack sorgt.

www.vvvzeeland.de
www.oosterscheldekreeft.nl